DE1468682B - Verfahren zur Herstellung von quaternärem Kohlenstoff enthaltenden Monoolefinen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von quaternärem Kohlenstoff enthaltenden MonoolefinenInfo
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Description
XR'-C-R
in welcher R für einen aliphatischen, einwertigen Kohlenwasserstoffrest mit bis zu 8 Kohlenstoffatomen
steht, wobei die Gesamtzahl der Kohlenstoffatome in allen durch R dargestellten Gruppen
bis zu 18 beträgt; R' für einen zweiwertigen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen
steht und X für ein Halogenatom mit einem Atomgewicht von 35 bis 127 an einem Kohlenstoffatom in /7-Stellung zum Neopentyikohlenstoffatom
steht, thermisch dehydrohalogeniert, dadurch gekennzeichnet,'daß
die Dehydrohalogenierung in Kontakt mit Nickel oder einer Legierung, die mindestens 40% Nickel
und höchstens 40% Eisen enthält, durchgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dehydrohalogenierung in Anwesenheit
einer Nickellegierung mit bis zu etwa 20% Eisen durchgeführt wird.
legungsschrift 1 468 555) soll ein Verfahren zur Herstellung von quaternärem Kohlenstoff enthaltenden
Monoolefinen, z. B. 3,3-Dimethyl-buten-l, durchgeführt
werden, das das Problem des äußerst ungünstigen Gleichgewichts dieser Monoolefine in isomeren
Mischungen überwindet. Das 3,3-Dimethyl-buten-l ist bei Temperaturen oberhalb 127° C beispielsweise
das am wenigsten begünstigte C6-Olefinisomere. So
führt die Dehydrierung von Pinacolonalkohol z. B. nur
ίο zu einer 3%igen Ausbeute an 3,3-Dimethyl-buten-l,
was seinem Gleichgewichtswert in einer Mischung von Dimethylbutenen darstellt.
Nach der obengenannten deutschen Offenlegungsschrift 1468 555 wird ein einfaches Verfahren zur
Herstellung von quaternäre Kohlenstoffatome enthaltenden Monoolefinen in hoher Ausbeute ohne
wesentliche Isomerisation der Struktur zu anderen Olefinen mit ähnlichem Kohlenstoffgehalt, vorgeschlagen,
bei dem ein ausgewähltes Beschickungsmaterial in der Dampfform bei einer Temperatur von
etwa 400 bis 650°C in einer nicht katalytischen Umgebung dehydrohalogeniert wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von quaternären Kohlenstoff
enthaltenden Monoolefinen, bei dem man in der Dampfform bei einer Temperatur von etwa 400 bis
650°C in einer nicht katalytischen Umgebung einen halogenierten Kohlenwasserstoff mit der Formel:
XR'-C-R
Quaternären Kohlenstoff enthaltende Monoolefine haben sich neuerdings als wertvolle «-Olefine bei der
Herstellung von Polymerisaten mit hohem Schmelzpunkt und anderen wünschenswerten Eigenschaften
erwiesen. So wird z. B. von G a y 1 ο r d und Mark
in »Linear and Stereo-regular Addition Polymers«, S. 64 (Interscience Publishers Inc., New York, 1959),
angegeben, daß isotaktisches Poly-3,3-dimethyl-l-buten mit einem Schmelzpunkt von etwa 300° C hergestellt
worden ist. Weiterhin wurde ein Mischpolymerisat aus Äthylen und 3,3-Dimethyl-buten-l unter Verwendung
eines üblichen, mit Peroxyd katalysierten Polymerisationsverfahrens hergestellt, das biegsamer ist
und gegenüber niedrig dichtem Polyäthylen eine Erhöhung der Dehnung von 300 bis 500% aufweist (vgl.
die USA.-Patentschrift 2 728 752).
Die französische Patentschrift 1 288 425 beschreibt eine nicht katalytische Dehydrohalogenierung zur
Herstellung von Monoolefinen mit quaternären Kohlenstoffatomen in Reaktionsgefäßen aus rostfreiem
Stahl. Die erzielten Ergebnisse sind jedoch nicht befriedigend.
Nach einem älteren Vorsclilag (deiilsche Offenin
welcher R für einen aliphatischen, einwertigen Kohlenwasserstoffrest mit bis zu 8 Kohlenstoffatomen
steht, wobei die Gesamtzahl der Kohlenstoffatome in allen durch R dargestellten Gruppen bis zu 18 beträgt;
R' für einen zweiwertigen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen steht
und X für ein Halogenatom mit einem Atomgewicht von 35 bis 127 an einem Kohlenstoffatom in /3-Stellung
zum Neopentylkohlenstoffatom steht, thermisch dehydrohalogeniert, und ist dadurch gekennzeichnet, daß
die Dehydrohalogenierung in Kontakt mit Nickel oder einer Legierung, die mindestens 40% Nickel und
höchstens 40% Eisen enthält, durchgeführt wird.
In der obigen Formel kann die Gesamtzahl der Kohlenstoffatome in allen durch R dargestellten Gruppen
bis zu 12 betragen, und R kann verzweigt oder mit nicht störenden Gruppen substituiert sein. R' steht
vorzugsweise für einen zweiwertigen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen.
Bevorzugte Ausgangsverbindungen sind solche, in denen sich das das Halogenatom tragende /?-Kohlenstoffatom
an einem Ende der Kohlenstoffkette befindet. Geeignete Beschickungen umfassen z. B. 1-Chlor-3,3
- dimethylbutan, 1 - Chlor - 3,3 - dimethylpentan, 2-Chlor-4,4-dimethylpentan usw.
Die Reaktion wird zweckmäßigerweise bei 450 bis 600°C, oder insbesondere bei 500 bis 575°C5 durchgeführt.
Die Dehydrohalogenierung kann in zufriedenstellender Weise in einem nicht gefüllten oder rohrförmigen
Reaktionsgefäß durchgeführt werden, solange die inneren oder Berührungsflächen des Reaktionsgefäßes
nicht katalytisch sind; die Dehydrohalo-
1 46δ 682
genierung kann auch in einem solchen Reaktionsgefäß erfolgen, das ein nicht , katalytisches, feinzerteiltes
Kontaktmaterial enthält. Die Bezeichnung »feinzerteilt (zerkleinert)« soll neben kleinen, einzelnen
Formen, wie Perlen, Fragmenten, Abriebmaterialien usw., auch andere Kontaktformen, wie Spiralen,
Drahtmaschen usw. umfassen. Es ist wichtig, daß die nicht katalytischen Kontaktflächen und Kontaktumgebung
den obigen Bedingungen bezüglich des Nickel- und Eisengehaltes entsprechen.
Geeignete Kontaktoberflächen, ob es sich dabei um die Reaktionsgefäßwände oder Kontaktmaterialien
in feinzerteilter Form handelt, können z. B. sein: Nickel und Nickellegierungen, die höchstens etwa
40 % Eisen, vorzugsweise weniger als etwa 10 bis 20 % Eisen, enthalten. Erfindungsgemäß geeignete Metalloberflächen
sind solche mit einem hohen Nickelgehalt, die mindestens etwa 40 Gewichtsprozent Nickel
und nicht mehr "als die angegebenen Mengen Eisen enthalten. Der Nickelgehalt beträgt vorzugsweise
wenigstens 50% bis 75%. Nickellegierungen oder andere nickelhaltige Materialien, die Eisen oder andere
mit dem anwesenden Halogenwasserstoff reagierende Metalle in Mengen über etwa 40% enthalten, haben
sich erfindungsgemäß als nicht geeignet erwiesen, da sie eine wesentliche Isomerisation zu unerwünschten
Isomeren bewirken und daher für eine gegebene Umwandlung eine relativ geringe Selektivität der gewünschten
Monoolefine ergeben. Andere Metalle als Eisen, die in Nickellegierungen gewöhnlich in geringeren
Mengen anwesend sind, scheinen keine nachteilige Wirkung auf die Selektivität des erfindungsgemäßen,
gewünschten Produktes zu haben. Eine geeignete Nickellegierung, wie sie z. B. im Beispiel 1
und 3 angewendet wird, besteht aus 50 bis 60% Ni, 4,5 bis 7 % Fe und geringeren Mengen an Cr, W, Si,
Mn, Cu, P und S. Geeignet ist auch eine handelsübliche Nickellegierung aus etwa 68 % Ni, 31 % Cu und 1 % Fe.
Bei Verwendung feinzerteilter Kontaktmaterialien wird im allgemeinen eine flüssige stündliche Raumgeschwindigkeit
von etwa 0,5 bis 20, vorzugsweise etwa 2 bis 10, angewendet. Die Reaktion kann bei
atmosphärischem, über- oder unteratmosphärischem Druck durchgeführt werden; es werden Drücke zwischen
etwa 3,5 und 10,5 atü bevorzugt. Gegebenenfalls kann in der Reaktion ein inertes Gas, wie z. B. Stickstoff
oder Kohlendioxyd in einem Verhältnis von etwa 1 bis 20 oder mehr Mol pro Mol gebildetem
Chlorwasserstoff angewendet werden. Unter den erfindungsgemäßen Bedingungen wird die Selektivität
zum entsprechenden quaternären, kohlenwasserstoffhaltigen Monoolefin wesentlich erhöht, und
es werden im rohen Produkt keine wesentlichen Mengen an Olefinen mit ähnlichem Kohlenstoffgehalt,
jedoch ohne ein Neokohlenstoffatom gefunden, wenn derartige Olefine überhaupt vorliegen.
Die erfindungsgemäße Beschickung kann in bekannter Weise hergestellt werden. So kann z. B.
l-Chlor-3,3-dimethylbutan gemäß USA.-Patentschrift 2 404 927 hergestellt werden. In dem Verfahren wird
1 Mol Äthylen mit tert.-Butylchlorid unter Verwendung
eines Friedel-Crafts-Katalysators, wie z. B. AlCl3, FeCl3 oder ZnCl2, umgesetzt. Die Reaktion
kann bei atmosphärischem Druck unter Verwendung der reaktionsfähigen Friedel-Crafts-Katalysatoren, wie
z. B. AlCl3, bei einer Temperatur von etwa —15° C
durchgeführt werden. Unter den in der obigen Literaturstelle in Journ. Am. Chem. Soc. aufgeführten Bedingungen,
d. h. vollständige Umwandlung, wird eine Ausbeute an l-Chlor-3,3-dimethylbutan von 75% der
Theorie angegeben. Die Fraktionierung in einer einfachen gefüllten Kolonne liefert im allgemeinen ein
Chlorid mit einer erfindungsgemäß ausreichenden Reinheit.
In der Offenlegungsschrift 1 443 567 wird ein Verfahren zur Herstellung von Monoolefinen durch Ab-
.... spaltung von Halogenwasserstoff aus Monohalogenkohlenwasserstoffen
in Gegenwart von Metallen oder Metallegierungen vorgeschlagen, wobei in flüssiger
Phase bei 150 bis 350° C unter Abdestillation der Reaktionsprodukte gearbeitet wird und als Katalysatoren
unter anderem auch solche auf Basis von Metallen der VIII. Gruppe des Periodensystems der
Elemente verwendet werden. Ein Unterschied gegenüber dem älteren Verfahren besteht darin, daß erfindungsgemäß
in der Dampfphase bei 400 bis 6500C und nicht in der flüssigen Phase gearbeitet wird und
daß beim erfindungsgemäßen Verfahren die katalytische Wirkung in den Hintergrund tritt, während das
ältere Verfahren eindeutig als katalytisches Verfahren bezeichnet wird. Zudem werden nach dem älteren
Verfahren — wie aus den Beispielen zu ersehen ist — geradkettige halogenierte Kohlenwasserstoffe eingesetzt,
wobei bei der Abspaltung von Halogenwasserstoff eine Isomerisierung möglichst vermieden
werden soll, damit möglichst unverzweigte Olefine erhalten werden, die für Waschmittelzwecke besonders
brauchbar sind. Ausgangsmaterialien mit einer »Neo«- Struktur sind nicht beschrieben.
Die folgenden Beispiele veranschaulichen die vorliegende Erfindung.
Bei der Herstellung von 3,3-Dimethyl-l-buten
wurden 81,6 kg l-Chlor-3,3-dimethylbutan bei einer Temperatur von 554° C und einer flüssigen, stündlichen
Raumgeschwindigkeit von 10 durch ein 2,5-cm-Universal-Reaktionsgefäß aus der oben beschriebenen
Legierung mit einem Nickelgehalt von 50 bis 60 %, das mit Keramikperlen gefüllt war, geleitet. Das Produkt
wurde mit Wasser und verdünntem Natriumhydroxyd gewaschen. Die Analyse des rohen Produktes zeigte
einen Olefingehalt von 40%.
Nachdem die Olefinfraktion des Produktes abdestilliert worden war, wurde das nicht umgewandelte
Chlorid in das Krack-Reaktionsgefäß zurückgeführt. Es wurden etwa 38,6 kg rohes Olefin gewonnen. Die
Fraktionierung des Olefinproduktes über Maleinsäureanhydrid lieferte 25,4 kg eines bei einer Überkopf-Temperatur
von 410C siedenden Materials. Die Infrarot-Analyse
zeigte, daß die Reinheit des 3,3-Dimethyl-1-butens über 98% ^S- Das stellt eine Ausbeute
von 66 Molprozent dar.
Vergleichsversuch
Es wurde ein Vergleichsversuch durchgeführt, bei dem eine Kontaktfläche mit zu großem Eisen- und zu
kleinem Nickelgehalt verwendet wurde (53% Fe, 2 % Ni, 22 % Cu, 2 % Mn und 1 % Si).
Die Daten von Tabelle 1 zeigen die wesentliche Isomerisation von 2,3-Dimethylbutenen, die bei Verwendung von Kontaktmaterialien mit einem hohen Eisengehalt erfolgt.
Die Daten von Tabelle 1 zeigen die wesentliche Isomerisation von 2,3-Dimethylbutenen, die bei Verwendung von Kontaktmaterialien mit einem hohen Eisengehalt erfolgt.
| Tabelle ] | Komponente | L | g | Endgültige Ausbeute*) Gewichts prozent |
| Wasserstoff bis C3-Kohlen- wasserstoffe Isobutan .. . |
4,90 1,51 1,51 4,74 36,90 1,46 1,58 9,17 33,80 54,50 13,09 |
4,69 1,44 1,44 4,53 35,50 1,40 1,51 7,53 31,25 10,73 |
||
| Vinylchlorid ;... Isobutylen Neohexen (3,3-Dimethyl- 1-buten) 2-Methyl-buten-2 Isopren |
163,16 | 100,03 | ||
| 2,3-Dimethylbuten-2 Chlorwasserstoff Neohexylchlorid (nicht umgewandelt) 2,3-Dimethylbuten-l |
||||
| Insgesamt |
3,3-dimethyl-butan wurde in diesem Reaktionsgefäß bei einer Temperatur von 551° C, einer flüssigen stündlichen
Raumgeschwindigkeit von 3,6 und einem Druck von 1 atm dehydrochloriert. Monel-Metall ist eine
Legierung aus 60% Nickel, 31% Kupfer und 1% Eisen.
Beispiel 2 wurde unter Verwendung von Abriebmaterial aus der im Beispiel 1 verwendeten Legierung
und Temperaturen von 564 bzw. 538° C wiederholt. Die Ergebnisse der Versuche waren wie folgt:
Temperatur, 0C
Umwandlung
Selektivität in 3,3-Dimethylbuten-l
Versuch 1 I 2
564 76,4
67,0
538 67,7
73,7
Die endgültige Ausbeute an 2,3-Dimethylbutenisomeren
betrug nur etwa 3 Gewichtsprozent.
Ein Glasreaktionsgefäß (114 ecm) wurde mit 59 g Abriebmaterial aus Monel-Metall gefüllt, und 1-Chlor-Komponente
*) Nach Korrekturen für 2,32% 2,3-Dimethyl-l-chlorbutan
und 0,45 % 2,3-Dimethylbuten in der Beschickung.
Umwandlung von Neohexylchlorid = 65,6. Molare Selektivität in Neohexen = 50,8.
In ein Reaktionsgefäß aus Glas mit einem Durchmesser von 2,5 cm wurden 20 g Abriebmaterial aus
einer 47% Ni, 17% Eisen und 22% Cr enthaltenden Legierung gefüllt. Dann wurden l-Chlor-3,3-dimethylbutan
bei einer Temperatur von 565°C und atmosphärischem Druck dehydrochloriert. Die Analyse des
erhaltenen Produktes zeigte eine Umwandlung von 48,4% und eine Selektivität in 3,3-Dimethylbuten-l
von 70,7. Die endgültige Ausbeute an 2,3-Dimethylbuten-isomeren betrug weniger als 1 Gewichtsprozent.
Wasserstoff bis C3 Kohlenwasserstoffe
Isobutan
Vinylchlorid
Isobutylen
3,3-Dimethylbuten-l
2-Methylbuten-2
Isopren
2,3-Dimethylbuten-l
2,3-Dimethylbuten-2
tert.-Butylchlorid
Chlorwasserstoff
Neohexylchlorid (nicht umgewandelt)
Insgesamt 262,45
Endgültige Ausbeute*) Gewichtsprozent
2,12 1,26 2,63 3,67
55,60 1,56 0,78 1,73 0,59 0,49
29,60
100,03
*) Nach Korrektur für die Beschickung wie in Tabelle 1.
Umwandlung von Neohexylchlorid = 40,5 %· Molare Selektivität in Neohexen = 79,6%·
Die Ergebnisse der Beispiele 2, 3 und 4 zeigen die hohe Selektivität gegenüber den Olefinen mit NeoStruktur
für eine gegebene Umwandlung und die geringe Isomerisation zu 2,3-Dimethylolefinen durch
Verwendung von angegebenen Legierungen im erfindungsgemäßen Verfahren. Diese Ergebnisse bilden
einen starken Gegensatz zu denen des Vergleichsversuches, wo eine hauptsächlich aus Eisen bestehende
Legierung verwendet wurde.
50
55 l-Chlor-3,3-dimethylbutan wurde durch Hindurchleiten durch ein Gefäß aus einer Legierung aus 80 % Ni,
14% Cr und 6% Fe bei atmosphärischem und überatmosphärischen
Drücken dehydrochloriert. Die angewendeten Bedingungen und Ergebnisse sind in Tabelle 3 gezeigt.
Die Daten der Tabelle 3 zeigen, daß die Anwendung überatmosphärischer Drücke nur eine geringfügige
nachteilige Wirkung auf die Ausbeute von 3,3-Dimethylbuten-1
hat. Die geringe Verminderung der Neohexen-Ausbeute hat sich als Erhöhung der Ausbeute
an 4-Methylpenten-l (ein wertvolles Olefinmonomeres),
Vinylchlorid und Isobutan erwiesen:
Versuch
Temperatur, 0C
Druck, atü
Flüssige, stündliche Raumgeschwindigkeit
Umwandlung, %
Molare Selektivität*)
Endgültige Ausbeute in Gewichtsprozent
Wasserstoff bis C3-KohlenwasserstoSe
C4-Materialien
Q-Materialien
3,3-Dimethylbuten-l
4-Methylpenten-l
2,3-Dimethylbuten-l
2-Methylpenten-l
2,3-Dimethylbuten-2
Chlorwasserstoff
Höhersiedende Produkte
*) In 3,3-Dimethylbuten-l.
509,5 1,10 0,67 39,6
78,2
1,85 6,35 1,54
54,63 0,50 1,81 0,23 0,98
31,69
482 15,31 7,96 21,4 74,4
1,73 7,03 0,48 51,98 1,08 2,10 0,18 2,50 32,41
507
1,30 79,3 55,2
4,19
10,95
1,23
38,70
5,63
0,88
0,30
0,65
32,21
4,40
509 4,7 3,06 44,1 70,5
2,92
10,92
1,28
49,08
1,63
1,22
0,12
0,63
31,92
209 548/527
Claims (1)
1. Verfahren zur Herstellung von quaternären Kohlenstoff enthaltenden Monoolefinen, bei dem
man in der Dampfform bei einer Temperatur von etwa 400 bis 650° C in einer nicht katalytischen
Umgebung einen halogenieren Kohlenwasserstoff mit der Formel
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