DE1468651A1 - Verfahren zur Herstellung von Thiolverbindungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von ThiolverbindungenInfo
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Description
Ea ist bekannt, Salze der Tiithiokohlensüure-monoalkylester
dadurch herzustellen, daß man Alkallmcroaptide an Schwefelkohlenstoff anlagert. Ebenso ist bekannt, daß
die aus diesen Salzen durch Versetzen alt Säure erhältlichen Monoalkylester der Trithiokohlensäure sehr unbeständig
sind und leioht in die entsprechenden ThiolYerbindungen
und Schwefelkohlenstoff wieder zerfallen·
Weiterhin ist es bekannt, die Dialkylester der Trithiokohlensüure
herzustellen, in de» man 1 Hol eines Alkalisalzes der Trithiokohleneiure mit 2 Molen eines Alk/1-halogenides
zur Reaktion bringt. (Org. S/nth. Bd. 39/77/79·)
Obwohl diese Reaktion zur Herateilung der Dialkylester
der Trithiokohlensaure schon lange bekannt ist, ist die Möglichkeit der Herstellung von Monoestern auf dieses
Aege nicht erkannt worden.
Überraschenderweise wurde gefunden, daß, wenn man bei der
Einwirkung einer organischen Halogenrerbindung auf ein
Alkalisalz der Trithiokohlensaure nur 1 Mol der Halogenre
r bindung pro Mol trithiokohlensaurem Salz einsetzt,
die Reaktion nahezu quantitativ nur bis sur Stufe eines Monoesters läuft.
Da die Salze der Trithiokohlenaäurc-monoester mit Säuren leicht in ThiolYerbindungen und Schwefelkohlenstoff Übergehen,
so ist hiermit ein eleganter Weg gegeben, organisch gebundenes Halogen gegen die Thiolgruppe auszutauschen.
Ein besonderer Vorteil der Methode ist darin zu erblicken, daß hierbei der zur Herstellung des trithiokohlensauren
Salzes benötigte Schwefelkohlenstoff fast quantitativ
wieder zurtiokerhalten wird, und dadurch die Methode sieh
als besonders wirtschaftlich erweist.
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| CS2 | ♦ V | C | \ | C | Ie2S |
| / | V C |
S-Me | |||
| S a | |||||
| S-Me | |||||
| ü-R | |||||
| S » | |||||
| S « | S-Me |
S-M*
S-C
S-C
■χS-M*
S-R
♦ HaIR > S-C^ ♦ MeHaI
S-M* S-R ^ HCL > S*C Hh M* Cl
CS^ ♦ RSH
Hierin bedeutet Me einen Metallrest oder einen Aaaoniuareat
und R einen beliebigen Reat einer org. Verbindung.
Das Verfahren ist allgemein anwendbar, doch bestehen, wie zu erwarten, in der Reaktionsfähigkeit der Halogenid· in
Abhängigkeit von der Art, in der das Halogen gebunden ist, Unterschiede. Aliphatisch gebundenes Halogen reagiert sehr
leicht und unter Freiwerden von großer YKrme, so daß
während der Reaktion gekühlt werden muß, aromatisch gebundenes Halogen kann dagegen nur äußerst schwer aur Reaktion
gebracht werden. Die Umsetzung auf dem Umweg Über die Diazoniumsalze ist möglich und verläuft äußerst heftig·
Sind in einem Molekül 2 oder mehrere Halogen· vorhanden, so
können sie im allgemeinen alle auf dies· >Velse in Thiolgruppen
umgewandelt werden. Sind 2 oder y Halogen· an «in·«
Kohlenstoffatom gebunden, so erhält man die entsprechenden Thioaldehyde oder Thiosäuren bzw. deren sekundär· Umwandlungsprodukte.
sam su einer Lösung eines Salses der Trithiokohlensäure eine
Lösung des Halogenide, wobei « Im allgemein·« dureh äußere
Ala Lösungsmittel lassen eich allgemein solche Lösungsmittel
oder Lüaungsmittelgemische Torwenden, die den lieaktionskomponenten
gegenüber indifferent sind und in denen die Reaktionskomponenten s· Tl. löslich sind. Gut geeignet
sind Waoeer oder alkohole oder auch deren Gemische.
Zweckmäßig ist es bei Verwendung von Wasser, so viel Wasser
zu verwenden« daß das beim Ansäuern mit Salzsäure sieh bildend· Kochsalz nicht ausfällt, sondern eine gesättigte
Lösung bildet· Erfahrungsgemäß ist dies der Fall, wenn man auf 1/10 bis 6 Mol und insbesondere auf 3 - k Mol Hatriuatrithiocarbonat
1 Itr« Wasser nimmt.
Die Reaktionstemperatur liegt im allgemeinen bei Zimmertemperatur.
Sie kann in Abhängigkeit τοη der verschiedenen Reaktionsfähigkeit der verschiedenen Halogenide wie auch in
Abhängigkeit von der Flüchtigkeit der verschiedenen Thiolverbindungen
zweckentsprechend tiefer als auch höher gewählt werden·
Nach Beendigur._ der Reaktion wird die Reaktionsmischung
mit Säure versetzt· Die Wahl der Saure spielt hierbei keine Rolle· Es kann allgemein jede nicht oxydierend wirkende
Säure genommen werden· Bei sehr vorsichtiger Arbeiteweise lassen sich bei tieferen Temperaturen die Monoester der
Trithiokohlensäure auch isolieren. Aus den isolierten Monoestern
der Trithiokohlensüure lassen sich dann die entsprechenden
Thiolverbindungen in besonders reiner Form erhalten.
Der zur Herstellung des trithiokohlonsauren Salzes benötigte
Schwefelkohlenstoff wird bei der Spaltung der Monoester der Trithiokohlensäure wieder frei und kann durch Destillation
nahezu quantitativ zurückgewonnen werden. Oft ist es zwekmäßig, gleichseitig mit dem Ansäuern die Abdestillation des
Schwefelkohlenstoff* vorzunehmen. Die Thiolverbindung kann anschließend durch Extraktion und/oder Destillation isoliert
werden· Zur Extraktion sind insbesondere Halogenkohlenwasserstoffe
und Äther geeignet. Die Ausbeuten an den Thiolverbindungen sind gut und liegen teilweise bei 95 % d. Th.
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Btispiili
1.) iktlij !mercaptan
Ein· Lösung von 1/2 Mol Natriumtrithiocarbonat in 16O ml
Wasser wurde mit 5^ g (1/2 Mol) ath/lbromid in einer
Schüttelflasche 7 Std. geschüttelt· Dann wurde unter Zugabe
von Eis mit konzentrierter Salzsäure angesäuert und das Reaktionagemiach anschließend auf den Dampfbad er wärmt.
B»i 35 ° · 45 ° C destillierte ein Gemisch von
Äthylmercaptan und Schwefelkohlenstoff über· Die Menge
des gebildeten At hy !mercaptane wurde durch Titration mit
/10 Jodlösung bestimmt« 85 % d. Th*
2.) n-Buty!mercaptan
Eine wässrige Lösung von 1 Mol Natriumtrithiocarbonnt wurde mit 300 ml Methanol versetzt und hierzu unter intensivem
Rühren eine Lösung von 1 Mol n-Butylchlorid in 100 ml Methanol zugetropft· Nach Beendigung der Reaktion
wurde das Methanol abdestilliert, der Rückstand mit kons·
Salzsäure angesäuert und der gebildete Schwefelkohlenstoff abdestilliert· Anschließend wurde mit Äther extrahiert» der
Äther nach dem Trocknen mit Calciumchlorid abdeatllliert und da« n-Butylaercaptan destilliert. Sdp, 95 ° - 98 ° 0.,
Ausbeute 81 % d. Th.
Die gleichen Ausbeuten werden erhalten, wenn vom n-Butylbromid
ausgegangen wird.
3·) n-Heay !mercaptan
Beim Arbeiten entsprechend den Angaben von Beispiel 2, jedoch
ausgehend von n-Hejqrlbromid, wurde n-Hexylaercaptan
vom Sdp. ^ jm 6k ° - 67 ° C· in einer Ausbeute von 79 %
d. Th* erhalten.
4.) Btnsy!mercaptan
Eine Lösung von 1 Mol Natriumtrithioc rbonat im 350 ml
Wasser wurde mit 200 ml Methanol gemischt. Zu dieser Mischung wurde dann unter Rühren und Kühlen mit Wasser die Lösung
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-5- X
von 126 g (1 Mol) Benzylchlorid in 100 ml Methanol im
Verlauf von 1 Std. zügetropft und dabei darauf geachtet«
daß die Temperatur zwischen 15 ° u. 20 ° C. blieb. Nach
Beendigung der Reaktion wurde die Mischung mit kons. Salzsäur· angesäuert und der gebildet· Schwefelkohlenstoff abdestilliert
· Der Rückstand wurde mit Äther extrahiert, der Äther nach dem Trocknen mit Calciumchlorid abdeetilliert
ur.i das gebildete Bensylmereaptan destilliert« &dp. 12 mm
76 ' -780C, Auebeut· 85 % d. Th.
5.) Thioftlykol
ttaasar wurden mit 320 g (.k Mol) Athylenchlorhydrin gut ge- ^
mischt und die Mischung stehen lassen* Die Mischung erwärmt
sieh in den ersten 30 ttLnut η schnell von 10 ° auf 23 °.
Nach 12 Std. wurde mit verdünnter Schwefelsäure angesiuni*t,
der Schwefelkohlenstoff abdestilliert und der Rückstand mit i.ther extrahiert. Nach dem Trocknen alt Chlorcalcium wurde
der Äther abdeetilliert und das entstandene Thioglykol
destilliert. Sdp. „ β 67 c C, Ausbeute 8*l· % d. Th,
6.) Thioglycerln
üie Temperatur stieg dabei von 20 ° auf 59 ° C. Nach Be- Λ
endigung der Reaktion wurde dl· Lösung mit konz. Salzsäure
angesäuert und der entstanden« Schwefelkohlenstoff auf dem
zurückerhalten. Der Rückstand wurde nach dem Neutralisieren
mit Natronlauge mit Buianol extrahiert. Nach Abdeatillieren
des Butanols wurde das erhalten· Thioglycerin destilliert«
üdp· 15 136 ° - 139 ° C, Ausbeut· 86 % d. Th.
7,) Thioglykolsäure
Sin· Lösung von 1 Mol Natriumtrithiocarbonat in 250 ml Wasser
wurden nach und na«h mit 1 Mol festem monoehieressigsaurem Natrium unter gutem Rühren und Kühlem versetzt·
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Nach Beendigung der Reaktion wurde alt 2 Mol kone.
Salzsäure angesäuert und auf des Dampfbad der gebildet«
Schwefelkohlenstoff abdeetilliert. Ea wurden 75,7 g
Schwefelkohlenstoff, das aind 9^,5 % der eingesetzten
Menge zurückerhalten. Nach dem Abdeatillieren de·
Schwefelkohlenstoffe wurde la Rückstand die Menge der gebildeten Thioglykolsäure durch Titration mit n/10
Jodlösung bestimmt. Dabei konnte festgestellt werden, daß die Reaktion mit einem Umsatz τοη 92 % stattgefunden
hatte.
8·) Thioglykolsäure
Eine L,sung von 10 Mol Natriumtrithiocarbonat in 2,5 Itr.
Vaeaer wurden mit 10 Mol monochloressigsaure» Natrium
nach und nach unter gutem Rühren und äußerer Kühlung versetzt.
Naoh Beendigung der Reaktion wurde mit 20 Mol kona« Salm«
säure angesäuert und der gebildete Schwefelkohlenstoff auf dem Dampfbad abdestilliert· Es wurden 718 g, das sind
90 % d. Th. zurückerhalten. Der Rückstand wurde mit Äther
extrahiert. Der Äther wurde abgedampft und die Thioglykolsäure im Vakuum destilliert. Sdp. 6gu 9^°- 96 ° C,
Ausbeute 85 % d. Th.
Im Destillationsrückstand befanden sich noch 1OjJ g. Dl*
thiodlglykolsäure, durch deren Aufarbeitung die Ausbeute an Thioglykolsäure noch erhöht werden kann.
Wird das Umsetsungsprodukt τοη Natriumtrithiocarbonat und
Monoehloraoetat bei ca.-10 ° C. in eine,Mischung tos Sis
und kons. Salzsäure eingerührt, so fällt der Monoester der
Tr!thiokohlensäure als ein gelbes, in kaltem Wasser schwerlösliches,
kristallines PulTer aus uad kann durch Tor»
sichtige Filtration abgetreüt werden. Bei Zimmertemperatur
sersetst sioh der Monoester aw Trithiokohlensaure lamgsam
BU Schwefelkohlenstoff uad Thioglykolsäure, die auf diese
Weis· direkt und is besonders reinen Zustand gewonnen «erden
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Werden bei der Umsetzung von Trithiocarbonatloeung und
chloressigsaurem Natrium mehr als 1 Mol monochloreeeigsaures
Natrium pro Mol Natriumtrithlocarbonat verwandt, so fällt beim Ansäuern mit kon«. Salzsäure die in Wasser
schwerlösliche, gelbe, Thiocarbonyl-bis-thioglykol-•äure
aus, deren Menge dem angewandten Überschuß an monochloreseigsaurem
Natrium entspricht·
Aus dieser Thioearbonyl-bls-thloglykoleäure läßt sich die
Thioglykolsäure dann nur schwer und in schlechter Ausbeute gewinnen·
9·) Thioglykolsäure m
Ein· wässrig· Lösung von 1 Mol Bariumtrithiocarbonat wurde
unter Rühren und Kühlen mit 1/2 Hol monochloressigsaurem Natrium versetzt. Nach Beendigung der Reaktion wurde mit
konz. Salzsäure angesäuert und der Schwefelkohlenstoff auf dem Dampfbad abdestilliert· Anschließend wurde mit Äther
extrahiert, die ätherische Lösung mit Chlorcalclum getrocknet und nach Abdampfen des Äthers die Thioglykolsäure im Vakuum
destilliert. Ausbeute 91 % d. Th.
10.) Thloglykolsaure-isoocty!ester
Ein· Lösung von 1 Mol Natriumtrithiooarbonat in 380 ml
Wasser wurde mit 200 ml Methanol gemischt. Zu dieser Mischung wurde dann bei 15 ° C unter Rühren und Kühlen mit Wasser {
die Lösung von 206 g (1 Mol) Chloressigeäure-isooetylester in 100 ml Methanol im Verlauf von 1 Std. augetropft und dabei
darauf geachtet, daß dl· Temperatur nicht über 200C,
stieg· Es wurde noch ein· Stund· nachgerUhrt* Die Farbe der
Losung wechselte von rot auf orange und es schied sieh Kochsalz
aus· Anschließend wurde mit konz· Salzsäure angesäuert und der gebildete Schwefelkohlenstoff abdestilliert· Der
Rückstand wurde mit Äther extrahiert, der Äther nach dem Trocknen mit Calciumchlorid abdestilliert und der gebildete
Thioglykolsaure-isooctyleater destilliert. Sdp. , , M
406 ·· C., Ausbeute 79 #, d. Th.
-8-
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11·) Thiomllohsäura
Sin· Lösung tob 1 Mol Natrluatrithiocarbonat la 3^0 al
Wasser wurde mit 1 MolX-Chlorpropionsüure unter gut·*
Rühren und Kühlen rersetst· Nach Beendigung der Reaktion
wurd· ait kon>· Salzsäure angesäuert und der gebildet·
Schwefelkohlenstoff auf d«a Dampfbad abdestilliert· An·
schließend wurde die Menge der gebildeten Thioailehsüure
durch Titration alt n/10 Jodlüsung bestlaat. 93t8 % d. Th.
12·) Thiobcnsoosäuro
Ein· Lösung von 1 Mol Natriumtrithiocarbonat in 350 al
Wasser wurd· mit 300 ml Methanol rermischt. Zu dieser
Mischung wurde dann unter gutes Rühren und Kühlen innerhalb Ton «ln«r halben Stund· dl· Losung Ton 1^0 g (1 Mol)
BenBoylohlorld sugetropft und dabei darauf geaehtet» daß
dl· Temperatur nicht Über 20 ° Ci stieg· Nach weiter·«
Rühren während einer Stund· wurd· da« Methanol auf de« Oaapfbad abdestilliert( anschließend alt kons. Salssäure
angesäuert und der Schwefelkohlenstoff auf dea Dampfbad abdestilliert· Der Rüoketand wurde mit Äther extrahiert,
der Äther alt Wasser gewaschen und nach dea Trocknen mit Chloroaleiua abdeetllllert. Die gebildete Thiobeasoesaure
wurde destilliert· Sdp. 44 M 98 c - 100 ° C1 Ausbeute 77 %
Il BDB
d· Th* Bei der Destillation Terbliebea 18 g· Dlbeasoyldlaulfid
als kristalliner Rückstand, das duroh Oxydation der ThIobenEoesä'ure
während der Destillation entstanden «ar· Hieraus lassen sieh noch 13 % Thiobensoesäure susätclioh gewinnen·
Wird dureh Arbeiten unter Stickstoff jede Möglichkeit einer Oxydation ausgeschlossen» so liegen die Ausbeuten en TlfebonsoesMure
bei 91 %·
Wiederholt aaa Beispiel 12, Jedoch mit 280 g (2 Mol anstelle
Ton 1 MeI) Bensoylehlorld, es tritt bei Zugabe tob mehr als
1 Mol Bcnsoylehlorid «in· weiter« Reaktion unter Abspaltung
tob Schwefelkohlenstoff eia. Bsi der Aufarbeitung erhält aaa
sieht die erwartete Dibenso/1-Terbindung der TrithiokohlensMure,
sondern das ThiobeaEoeatiureaBh/drld, das auf dies· Welse nahesu
quantltatlT gewoaaea werden kaaa·
.9 09811/127 0
1Λ68651
13·) Dlnorsaptoaotha*
Sin· Lösung το» 2 Mol llatriuatrlthloearboaat la 700 ml
Waaaer wurde alt 700 al Methanol reralseht· Zu dieser Mischung wurde unter Rühren und KUhlea die Losung von
99 f· (1 Mol) Äthyleaehlorid la %00 al Methanol eingetropft
· Waoh Beendigung der Reaktion «urdo da· Methanol
abdeatllUert, dor Rückstand mit koaa. Salsstturs angesäuert
«ad dor Schwefelkohlenstoff abdeotilliert. Dor RUokataad «urdo alt Äther oxtrahiort, dor Ätaor nach doa
Trookaoa alt Oaloluaohlorid abdootllllort. Eo vorbllob
ola Ooalsoh Toa Slaoroaptoaothaa uad Äthylontrithlooarbonat.
da« oioh duroh Dootlllatloa la dlo boldoa Subataasoa
troanoa litfl. Auobouto aa Dlaoroaptoaethaa 38 %» Auebeute
an Aethyleatrlthloearboaat 1K) %% Daneben werden noch wechselnde
Mengen an polymeren Produkten erhalten. 1Ό Thloforaaldohrd
Eine Löaung von 2 Mol Ratriuatrithlooarbonat In 600 al
Wasser wurde alt 85 g (1 Mol) Mothylenohlorld Torsotst*
Die Reaktion verlief oebr trüge, so daft aa RUekfluAkUhlor
mehror· Tage auf M) ° C· uad uater Btthroa erwMrat werden
auAte· Während dieser Bolt war dlo Mluohung duroh Aus*
seholduag einer aahosu weisen aaorphea Maas· pasteaföralg
geworden« Dlo welAe Kasse wurde abgetrennt uad als aaerpher polyaorer Thloforaaldohyd ldeatlflslert.
15.) Dlaoreaptoaothaa
Wiederholt aan Beispiel 1U uater Susats tos <tOO al lethanol
sur Trlthloearboaatläsmagt so tritt deatllohe WMraetbnmag
bei der Reaktion auf. Aus de« Heaktlonsgealseh läßt sieh
neben festen uad flüssigen pol/aerea Foraea de· ThIoforaaldeh/ds
aueh das Diaereapteaethaa al· wasserhelle flUosigkelt
alt olaea Idp. Wi20- 33 * - 35 * 0· erhalten.
16·) Thloboaialdoh/d
yraeaer wurde alt 500 al Methanol veralseht uad au dieser
909811/1770 ft.n ΛΛ
Mlaohung dia Löaung τοη 161 "g (1 Hol) frieoh deaUlliertea
Beaaalehlorid la 170 al Methanol unter RUhrta bei 20* 0·
augetropft· Dabei atieg dia Temperatur laagaaa etwas an.
Waoh dea Stehen liber Naoht hatte ale h eine grünere Manga
einer featea gelbliohea Naaaa abgeaehleden« dia al· paly·
- aerer Thiobeaaaldeayd identifiaiert werden konnte·
17·) githiobenaoeaHure
liae Löaung τοη 1 Mol Vatriuatrlthloearbonat in 350 al
faaaer wurde alt 350 *1 Methanol rerdünnt und auf 33 * C.
erwärat· Zu dlaaar Miaehung wurde die Ltieung tob 65 g·
(1/3 Mol) Benaatriohlarid in 200 nl Methanol unter gataa
fiUhren innerhalb τοη 1 Stunde augetropft· Ea wurden noeh
3 etd. bei 30 ° bia 35 ° C weitergerührt. AnaehlieOtnd
wurde daa Reaktienageaiaeh alt 1 ltr. Waaaer Terdünnt
und alt 100 ml kona. Salaaüure, die alt 200 al Waaaer
verdünnt war« angeaäuert. Puroh Bxtraktion mit Äther konnte
ein· tief Tiolett-rote atheriaohe Löaung dar Dithiobenaoaaäure
erhalten werden· Aua dieaer laßt aloh naeh AuaaehUtteln
mit Lauge und rttllen alt llelae«tat da· braun· ileiaala
gewinnen« daa dureh Qritrlatallleation au· Toluol reis
erhalten werden kann. Rate, Kriatalliae BHUtehea fleh. 208 °.
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Claims (1)
- AnspruchVerfahren but Herateilung von !bleiverbindungen durch Auetauaeh «Ines Halogen· gegen «in· Thiolgruppe, dadurch gekennseiehnet, daß sunttchet ein Mol ein·· Halogenide· ■it «ines Mol «in·· Sal··· dar Trithiokohlensäure In da« Sal· eine· Trithiokohleneäure-monoalkyleeter· Übergeführt und dl···· aaaehließend Bur Thiolverbindung ge* •palten wird·909811/1270
Applications Claiming Priority (1)
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