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DE1467502A1 - Einrichtung zur Aufarbeitung von fetthaltigem Fleischmaterial - Google Patents

Einrichtung zur Aufarbeitung von fetthaltigem Fleischmaterial

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Publication number
DE1467502A1
DE1467502A1 DE19641467502 DE1467502A DE1467502A1 DE 1467502 A1 DE1467502 A1 DE 1467502A1 DE 19641467502 DE19641467502 DE 19641467502 DE 1467502 A DE1467502 A DE 1467502A DE 1467502 A1 DE1467502 A1 DE 1467502A1
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DE
Germany
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tube
conveyor
pipe
steam
valve
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Pending
Application number
DE19641467502
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English (en)
Inventor
Bowes Gerald Robin
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FMC Corp
Original Assignee
FMC Corp
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Publication date
Application filed by FMC Corp filed Critical FMC Corp
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Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B1/00Production of fats or fatty oils from raw materials
    • C11B1/12Production of fats or fatty oils from raw materials by melting out
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B1/00Production of fats or fatty oils from raw materials
    • C11B1/06Production of fats or fatty oils from raw materials by pressing
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B1/00Production of fats or fatty oils from raw materials
    • C11B1/12Production of fats or fatty oils from raw materials by melting out
    • C11B1/16Production of fats or fatty oils from raw materials by melting out with steam

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  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description

FMC CORPORATION, 1105 Coleman Avenue, Box 760, San Jose,
Kalifornien, USA.
Einrichtung zur Aufarbeitung von fetthaltigem Fleischraate-
rial
(Zusatz zu deutschem Patent
deutsche Patentanmeldung F 40 264 I7a/23a)
Im deutschen Patent , deutsche Patentanmeldung P 40 264 IVa/23a, ist eine Einrichtung zur Aufarbeitung von fetthaltigem Fleischmaterial vorgeschlagen; diese umfaßt einen Kocher in Form eines gegen die Horizontale geneigten Rohrs, in dessen unterem Teil ein Kochsumpf ausgebildet ist, eine im Inneren des Rohrs drehbar gelagerte Förderschnecke, welche die Feststoffe kontinuierlich aus dem Kochsumpf hochfördert, eine nächst dem unteren Ende des Rohres angeordnete Materialzugabestell eine nächst dem oberen Ende des Rohrs angeordnet» Feststof: entnahmestelle, einen Dampfeinlaß und einen nächst dem Spiegel des Sumpfes angeordneten Fett-Brühe-Ablauf·
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Diese Einrichtung hat sich in der Pratis hervorragend bewährt. Es ist allerdings wünschenswert, ihren Durchsatz noch zu steigern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Durchsatzsteigerung zu erhöhen· Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß an der Innenseite des Rohres stationäre Hemmorgane angebracht sind, welche ein Mitdrehen der Bohrfüllung alt der Förderschnecke verhindern.
Eine weitere Maßnahme zur Steigerung des Durchsatzes sieht vor, daß auf der Förderschnecke, und zwar vorzugsweise auf der der Materialabgabestelle zugewandten Seite, Auflockerungsorgane angebracht sind.
Durch diese Maßnahme wird nämlich die Rohrfüllung aufgelockert, so daß das Behandlungsmedium auf das Gut besser einwirken und die Einwirkungszeit folglich verringert werden kann.
Eine Steigerung des Durchsatzes kann schließlich auch noch dadurch erzielt werden, daß man bei einer Einrichtung, bei der die Materialzugabestelle am unteren Ende des geneigten Rohrs angeordnet ist in Form eines im wesentlichen vertikal von oben in das Rohr eingeführten
Zuführungshalses und eines in diesem Zuführungshals 909827/ 1 206
liegenden druckhaltigen Durchlaufventile, dem Zuführungshals in Richtung der Rohrachse eine Ausdehnung gibt, welche größer ist als der Durchmesser des Rohres, vorzugsweise etwa I93-mal so groß wie der Durchmesser des Rohres.
Wenn die vorgeschlagene Einrichtung am oberen Endes des Rohres mit einem druckhaltigen Durchlaufventil versehen ist und wenn dieses druckhaltige Durchlaufventil gebildet ist von einem Förderstern mit einer Vielzahl von Förderzellen, einer diesen Förderstern umschließenden zylindrischen Yentilkammer und Ventilanschlüssen an dieser zylindrischen Ventilkammer in einem die Umfangserstreckung der Förderzellen übersteigenden Umgfangsabstand voneinander, so treten manchmal Schwierigkeiten insofern auf, als die mit dem Feststoff gefüllten und unter Dampf stehenden Zellen ihre Füllung am abgabeseltigen Ende nicht oder jedenfalls nicht vollständig abgeben. Hier kann erfindungsgemäß dadurch abgeholfen werden, daß in dem zylindrischen Gehäuse in dem von den gefüllten Förderzellen durchlaufenen Bereich Dampfablaßöffnungen vorgesehen sind.
Um einen ungehinderten Austritt der Feststoffe am oberen Ende des Rohres zu gewährleisten, kann man am oberen Ende der Förderschnecke ein Auswurfrad anbringen, welches die Feststoffabgabeöffnung überstreicht.
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Sin solches Auswurfrad kann beispielsweise als Schaufelrad ausgebildet sein mit im wesentlichen radial abstehenden, achsparallelen Schaufeln. Wird ein solches Schaufelrad verwendet bei einer Konstruktion, bei der das druckhaltige Durchlaufventil an der Feststoffabgabestelle von einem Förderstern gebildet ist, so ist es angebracht, den Förderstern an der Feststoffabgabeöffnung mit der gleichen ümfangsrichtung laufen zu lassen wie das Auswurfrad.
Die beiliegenden Figuren erläutern die Erfindung. Bs stellen dar:
Fig. 1 eine Seitenanäeht der erfindungsgemäßen Einrichtung, teilweise aufgebrochen,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Figur 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach der linie 3-3 der Figur 1; Man erkennt in dieser Figur besonders die erfindungsgemäßen Hemm- und Auflοekerungsorgan»,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Figur 1; sie zeigt eine verbesserte Feststoffentnahmevorrichtung.
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Gemäß Figur 1 umfaßt die erfindungsgemäße Einrichtung ein gegen die Horizontale geneigtes Bohr 11; dieses Rohr 11 weist an seinem unteren Ende einen Zuführungshals 12 auf, der sich von dem unteren Ende des Rohres aus nach oben erstreckt. An dem anderen oder oberen Ende des Rohres 11 befindet sich ein Abführungshals 13* Dieser Abführungshals erstreckt sich vom oberen Ende des Rohres 11 nach unten, nach der dem Zuführungshals 12 entgegengesetzten Seite des Rohres 11. Am oberen Ende des Zuführungshalses 12 ist ein druckhaltiges Zuführungsventil 14 mit einem kontinuierlich angetriebenen Zellenrad 16; dieses Zellenrad befindet sich in einem Ventilgehäuse 17 und befördert zerkleinertes fetthaltiges Fleischmaterial in das Rohr 11, wobei der Druck-Verlust aus dem Gehäuse 11 auf einem Minimum gehalten wird.
Eine Förderschnecke 21 mit einer Welle 22 befindet sich in dem Rohr 11. Die Welle 22 ist in Lagerstellang 23 und 24 gelagert. Die Förderschnecke 21 ist kontinuierlich angetrieben von einem Motor 26, welcher über einen Kettentrieb 27 die Welle 22 dreht; gemäß Figur 4 dreht sich die Förderschnecke im Gegenuhrzeigersinn. Das Zellenrad 16 des druckhaltigen Durchlaufventils 14 ist eten falls kontinuierlich angetrieben, und zwar durch den Motor 26 über die Welle 22, einen Kettentrieb 33, 34
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sowie über ein Getriebe 35. Am unteren Ende des Abführungshalses 13 ist ein druckhaltiges Durchlaufventil 28 angeordnet (figuren 1 und 4); es ähnelt dem Durchlaufventil 14 am unteren Ende des Rohres 11 und weist einen Förderstern 29 auf mit einer Vielzahl von über seinen Umfang verteilt angeordneten Förderseilen 31. Der Förderstern 29 befindet sich in einem zylindrischen Gehäuse 32 und fördert Feststoff (meal) aus dem Bohr 11, ohne daß dabei ein großer Druckverlust auftritt.
In das Gehäuse 11 wird durch Leitungen 37 Dampf eingeleitet; der Dampfdruck liegt im Bereich von zwischen 3,5 und 8,4 atü ( 50 bis 120 psig). Der Dampf erhitzt das im Inneren des Rohres befindliche Material auf etwa 149 bis 177°C (300 bis 3500F). Im Verlaufe der Förderung des fetthaltigen Materials vom unteren Ende bis zum oberen Ende des gegen die Horizontale geneigten Rohres 11 mithilfe der Förderschnecke 21, d.h. vom Durchlaufventil 14 am unteren Ende des Rohres zum Durchlaufventil 28 am oberen Ende des Rohres, kocht der hochgespannte Dampf das fetthaltige FleJbchmaterial und trennt es in Feststoffe (meal) und ein Gemisch aus Flüssigkeit und Fett. Die Feststoffe werden durch das Durchlaufventil 28 aus dem Rohr 11 ausgetragen; das Gemisch aus Flüssigkeit und Fett wird mit Wasser oder Brühe, welche unter
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hohem Druck durch Düsen 38 in das Rohr 11 gelangt und gegen die Feststoffe gesprüht wird, aus den Feststoffen herausgewaschen, wenn diese vom unteren Ende des Rohrs aufgrund der Drehung der Förderschnecke 21 zum Durchlauf vent 11 28 am oberen Ende des Rohres 11 gefördert werden. Das Gemisch aus Flüssigkeit und Fett wird erst in einem Sumpf am unteren Ende des Rohres 11 gesammelt
und dann durch eine Leitung 39 von diesem abgelassen. Die zusammengetragenen Feststoffe sowie das Gemisch aus Flüssigkeit und Fett werden dann in geeigneter Weise, beispielsweise nach dem Verfahren und mit der zur Durchführung des Verfahrens geeigneten Einrichtung
(gemäß deutschem Patent deutsche
Patentanmeldung F 40 264 IVa/23a), behandelt. Der Zuführungshals 12 besitzt in Richtung der Achse des Rohres 11 eine Ausdehnung, welche größer als der Durchmesser des Rohres ist. Es soll dadurch verhindert werden, daß das durch das Zuführungsventil 14 in das Rohr 11 eingebrachte Material sich in dem Zuftüirungshals 12 staut und dadurch den Fluß von Flüssigkeit zu der Rohrleitung 39 hemmt. Es hat sich herausgestellt, daß die optimale Ausdehnung des Zuführungshalses 12 in Richtung der Rohrachse etwa 1,3-mal so groß ist wie der Durchmesser des Rohres Il (Fig. 2). Gemäß Figur 3 und 4sind a.n der Innenseite des Rohres 11 zwei Hemmorgane 46 und in Form von Riefelleisten angeschweißt, welche sich in
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Längsrichtung dee Rohres annähernd über die' gesamte Länge der Förderschnecke 21 erstrecken. Diese Maßnähme soll verhindern, daß das in dem zylindrischen Rohr 11 befindliche Fleischmaterial, welches leicht an der Förderschnecke 21 anklebt, zusammen mit der Förderschnecke in Drehung versetzt wird. Die Leisten 46 und 47 erfassen die im Rohr 11 befindliche Festetoffmasse und verhindern damit, daß sich diese Masse mit der Förderschnecke 21 um die Welle 22 dreht. Das Festhalten der Peststoffmasse durch diese Leisten hat zur Folge, daß die Feststoffe schneller aus dem Eintragungsbereich des Zuführungshalses 12 weggeschafft werden, so daß eine Stauung des Materials unter dem Zuführungshals vermieden und der Flüssigkeitsstrom zu der Rohrleitung 39 nicht behindert wird.
Wenn mehr Material in dem Rohr 11 gefördert wird, dann ist es leicht einzusehen, daß auch die Materialhöhe größer wird? diese vergrößerte Materialhöhe erfordert eine verstärkte Auflockerungswirkung. Diese verstärkte Auflockerungswirkung wird durch dreieckig ausgebildete Auflockerungsorgane 48 (Figuren 2 und 3) erreicht; sie sind über den Umfang der Förderschnecke an sich gegenüberliegenden Stellen verteilt angeordnet. Wenn sich die Förderschnecke relativ zu dem von den Leisten 46 und 47 festgehaltenen Fleischmaterial dreht, dann lockern
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die Organe 43 das Festetoffmaterial auf, derart, daß verschiedene Angriffsflächen für die im Gegenstrom gelei-tate Brühe entstehen und der Fettextraktionegrad verbessert wird. Wie schon erwähnt, ist am oberen Ende des Rohreβ 11 eine Austragungsvorrichtung für das 'Ziemlich zähe und klebrige Feststoffmaterial vorgesehen; sie ist mit 51 bezeichnet. Sie weist das kleinstmögliche Durchlaufventil 28 auf, welches bei geringstmöglicher Drehzahl arbeitet. Die Austragungseinrichtung 51 (Figuren 1 und 4) umfaßt das Durchlaufventil 28, ein Auswurfrad 52 und eine Entlüftungseinrichtung 53. Das Auswurfrad 52 dreht sich zusammen mit der Förderschnecke 21 und fördert das Feststoffmaterial in das Durchlauf ventil 28.
Das Auswurfrad 52 (Figuren 1 und 4) weist eine Hehrzahl von in gleichen Abständen angeordneten, an einem verjüngten Teil der Welle 22 befestigten Schaufeln 56
der auf. Die Schaufeln 56 sind in derι Drehrichtung der Förderschnecke 21 entgegengesetzten Richtung gekrümmt (Figur 4). An den von der Förderschnecke 21 abgewandten Kanten der Schaufeln 56 ist eine rotierende Dichtungsscheibe 57 angeschweißt (Figur l); sie verhindert, daß von der Förderschnecke geförderte Feststoffe über die Schaufeln 56 hinaus in Richtung der Achse 22 weiter gefördert werden. Gemäß Figur 1 übergibt die Förderschnecke 21 das zähe Feststoffmaterial den Schaufeln 56, die es
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dann nach unten in den Füllhals 13 und in die Förderzellen 31 des Durchlaufventils 28 drängen.
Das Durchlaufventil 28 weist den Förderstern 29 auf; er ist auf eine .parallel zur Förderschneckenwelle 22 angeordnete Welle 58 aufgekeilt. Die Welle 58 ist in einem Gehäuse 32 gelagert. Der Förderstern 29.ist in einer zur Drehrichtung der Förderschnecke 21 entgegengesetzten Richtung kontinuierlich über Zahnräder 59, 61 angetrieben, welche auf die Wellen 22 und 58 aufgekeilt sind. Das Übersetzungsverhältnis ist so eingestellt, daß die Drehzahl des Fördersterns 29 etwa zweimal so groß ist wie die Drehzahl der Förderschnecke 21.
Im Bereiche des Abführungshalses 13 haben das Auswurfrad 52 und der Förderstern 29 die gleiche Drehrichtung (die Pfeile in der Figur 4 zeigen dies). Die relative Geschwindigkeit zwischen den Schaufeln 56 und den Förderzellen 31 ist deshalb auf ein Minimum reduziert, und es wercPHeshalb mehr Feststoffe in jede Förderzelle 31 durch die Schaufeln 56 gepackt als früher, wenn die Förderzellen an dem Abführungshals 13 vorbeikommen. Zur Erzielung günstiger Ergebnisse wäre es zwar zweckmäßig, den Förderstern 29 mit derselben Drehzahl laufen zu lassen wie die Förderschnecke 21,
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die dadurch notwendige Vergrößerung des Fördereterne würde jedoch die niedrige Fördersterndrehzahl unzweckmäßig werden lassen.
Wenn die gefüllten Förderzellen 31 des Durchlaufveniis 28 aus dem Bereich des Abführungshalses 13 kommen,
stehen diese Förderzellen unter einem beträchtlichen Dampfdruck« Um diesen Dampfdruck so zu verringern,
daß die Feststoffe das Durchlaufventil 28 bei annähernd atmosphärischem Druck verlassen können, sind in der
Wandung der den Förderstern umschließenden zylindrischen Ventilkammer 32 eine Vielzahl von Dampfablassöffnungen 64 angebracht (nur eine davon ist in Figur 4 zu sehen). Diese Dampfablaßöffnungen 64 verjüngen
sich nach außen hin und sind so groß, daß sie von
mit d«m ausströmenden Dampf mitgerissenen Feststoffpartikeln nicht verstopft werden können.
Da die Förderzellen 31 größere Mengen an Feststoffen beinhalten als man in einem Rotationsdruckventil vermutet, 1st es gut möglich, daß durch die Dampfablaßöffnungen 64 kleine Feststoffteilchen austreten. Um
diese kleinen Feststoffteilehen zu sammeln und sie zum ausgangsseitigen Anschluß 66 des Durchlaufventils 28 zurückzubringen, ist eine kombinierte Entlüftungs- und Rückführungseinrichtung 53 vorgesehen.
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Diese Einrichtung 53 umfaßt ein gekrümmtes Solir 68. Dieses Bohr 68 ist mit einem Ende an einer der Ifcapfablsßöffnungen 64 in der zylindrischen Ventilitwnaer 32 angeschlossen. Das andere Ende des Bohre« 68 ist mit der Rückwand 69 einer Trennkeener 71 verbunden» Diese Trennkaamer 71 umfaßt die Rückwände69, Seitenwände 72 und 73, eine obere Abschlufiwand 74 und ein« Vorderwand 76. Die Breite des Gehäuses 71 ist annähernd die gleiche wie die Breite des Durchlaufventils 28. In der Vorderwand 76 ist eine Türe 77 vorgesehen diese Türe hat ein Scharnier 78 und eine Verriegelung 79» Dampf und Feststoffteilchen koaaen durch das Bohr 68 in das Gehäuse 71 und werden von einer senkrecht angeordneten Leitfläche 81 nach unten und von der Türe 77 abgelenkt. Die Feststoffteilchen werden durch den in das Gehäuse 71 einströmenden Dampf mit hoher Geschwindigkeit nach unten geschleudert und auf einem gegenüber der Horizontalen geneigt angeordneten Boden 82 durch eine Öffnung 83 zum ausgangsseitigen Anschluß 66 des Durchlaufventils 28 befördert. Der Daapf verläßt das Gehäuse 71 durch eine Entlüftungsleitung 84 in der oberen »Ab— ehlußwand 74 und strömt in ein nicht dargestelltes Kondensatorsystem. Wenn Feststoffe an dem Boden 82 festkleben, dann können sie nach Öffnung der Türe 77 von Hand zum ausgangsseitigen Anschluß 66 geschoben werden. Die Leitfläche 81 verhindert dann eine Berüh-
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rung der Bedienungsperson mit dem heißen Dampf.
Im folgenden wird die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung nooh einmal kurz erläutert. Bei Inbetriebnahme der Einrichtung wird Dampf von zwisohen 3,5 und 8,4 atü (50 bis 120 psig) duroh die Leitungen 37 in das Bohr 11 eingeleitet. Zum Binsprühen von heißem Wasser unter höherem Druck als der Dampfdruck, sind Sprühdüsen 38 vorgesehen. Das Durchlaufventil 14 und das zweite Durohlaufventil 28 sowie die Fördersohneoke 21 werden kontinuierlich angetrieben.
Aufzuarbeitendes Material wird duroh das Durchlauf· ventil 14 in das Rohr 11 eingebracht. Das Material wird infolge des in Längsriohtung des Rohres 11 verlängerten Zuführungshalses 12 und infolge der an der Innenwandung des Rohres 11 angebrachten Leisten 46 und 47» welohe ein Mitdrehen des Materials mit der Fördersohneoke 21 verhindern, schnell aus dem Bereioh des Zuführungshaisee 12 weggesohafft. Die Fördersohneoke 21 fördert das Material innerhalb des Rohres 11 von dessen unterem Ende zum oberen entnahmeseitigen Ende. Die Auflockerungsorgane 48 lookern im Verlaufe dieses Hoohförderns des Materials dieses auf, so daß es von Dampf und Brühe besser ausgewaschen werden kann.
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lach Erreichen dee oberen Endes der Förderschnecke gelangt das Peststoffmaterial «wischen die Schaufeln 56 des Auswurfrades 52; die Schaufeln 56 drängen das Material nach unten durch den Abführungshals 13 in die Förderzellen 31 des Durchlaufventils 28. Da die Schaufeln 56 und die Förderseilen 31 im Bereiche des Abführungshalses 13 annähernd die gleiche Geschwindigkeit haben, ist die relative Bewegung zwischen ihnen auf ein Minimum begrenz;, und es bleibt mehr Zeit sum Anfüllen der Förderzellen mit Material. Die gefüllten Förderzellen bewegen sich dann ia Uhrzeigersinn (Figur 4) und kommen im weiteren Terlauf der Drehung in den Bereich der Dampfablaäöffmingen 64, in denen der Druck, der auf den Förderzellen lastet, annähernd auf Atmosphärendruck abgesenkt wird. Alle die Feststoffteilchen, welche durch die Dampfablaßöffnungen 64 von dem durch diese öffnungen ausströmenden Dampf mitgerissen werden, gelangen entweder von selbst, aufgrund der hohen Dampfgeschwindigkeit oder durch Schieben der Bedienungsperson auf dem geneigt angeordneten Boden 82 des Gehäuses 71 zum ausgangeseitigen Anschluß 66 des Durchlaufventils 28. Im lOrmalfall werden die Feststoffteilchen -vom Dampf zum ausgangsseitigen Anschluß 66 mitgenommen. Der Hauptteil der Feststoffe fällt aus den Förderzellen 31 in den Ausgangskanal 66 des Durchlaufventils 28.
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Aue der vorhergehenden Beschreibung wird ersichtlich, daß die erfindungsgemäße Einrichtung wirksamer arbeitet und insbesondere einen wesentlich größeren Materialdurcheatx hat als frühere Einrichtungen dieser Art.
- Ansprüche -
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Claims (14)

Ansprüche H67502
1. Einrichtung zur Aufarbeitung von fetthaltigem Fleischmaterial durch Kochen des Materials unter Druck in einer DampfatmoSphäre und Trennung des gekochten Materials in Peststoffe, Fett und Brühe, umfassend einen Kocher in Form eines gegen die Horizontale geneigten Rohrs, in dessen unterem Teil ein Kochsumpf ausgebildet ist, eine im Inneren des Rohrs drehbar gelagerte Fäderschnecke, welche die Feststoffe kontinuierlich aus dem Kochsumpf hochfördert, eine nächst dem unteren Ende des Rohres angeordnete Materialeugabestelle, eine nächst dem obreren Ende des Rohrs angeordnete Feststoffentnahmestelle, einen Dampfeinlaß und einen nächst dem Spiegel des Sumpfes angeordneten Fett-Brühe-Ablauf, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite des Rohrs (11) stationäre Hemmorgane (46) angebracht sind, welche ein Mitdrehen der Rohrfüllung mit der Förderschnecke (21, 22) verhindern.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hemmorgane (46) von mindestens einer längs des Rohres (11) achsparallel zu diesem durchlaufenden Hemmleiste gebildet sind.
3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Förderschnecke (21, 22), und zwar vorzugsweise auf der der Materialabgabestelle (13) zugewandten Seite, Auflockerungsorgane (48) angebracht sind.
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4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflockerungsorgane (48) als Keile ausgebildet sind mit einer in Drehrichtung vorderen, zur Drehrichtung im wesentlichen normalen Aufschlagfläche und einer entgegen der Drehrichtung flach abfallenden Flanke.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der die Materialzugabestelle am unteren Ende des geneigten Rohrs (11) angeordnet ist in Form eines im wesentlichen vertikal von oben in das Rohr eingeführten Zuführungshalses (12) und eines in diesem Zuführungshals liegenden druckhaltigen Durchlaufventils (14), dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführungshals (12) in Richtung der Rohrachse eine Ausdehnung besitzt, welche größer ist als der Durchmesser des Rohrs, vorzugsweise etwa 1,3-mal so groß wie der Durchmesser des Rohres (11).
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführungshals (12) einen elliptischen Querschnitt besitzt, dessen lange Achse parallel zur Rohrachse liegt.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der die am oberen Ende des geneigten Rohres (11) angeordnete Feststoffentnahmestelle (13) ein druckhaltiges Durchlaufventil (28) enthält und dieses druckhaltige
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Durchlaufventil (28) gebildet ist τοη einem Förderstern (29) mit einer Vielzahl von Förderzellen (3I)9 einer diesen Förderstern (29) umschließenden zylindrischen Ventilkaamer (32) und Ventilanschlüseen (13» 66) an dieser zylindrischen Ventilkammer (32) in einem die Umfangserstreckung der Förderzellen (31) übersteigenden Umfangsabstand voneinander, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zylindrischen Gehäuse (32) in dem von den gefüllten Förderzellen (31) durchlaufenen Bereich Dampfablaßöffnungen (64, 68) vorgesehen sind.
8. !Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfablaßöffnungen (64, 68) sich in Ablaßrichtung erweitern.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaßöffnungen von konisch erweiterten Bohrungen (64) in der Wand der zylindrischen Ventilkammer (32) und diesen Bohrungen nachgeschalteten Rohren (68) gebildet sind, deren Durchmesser groß ist gegen den Durchmesser der konischen Bohrungen (64).
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfablaßöffnungen (64, 68) nach einer Trennkammer (71) führen, von der aus etwa mitgerissene Feststoffe zum ausgangsseitigen Anschluß
(66) des Durchlauf ventils (28) gelangen, während der
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Dampf durch eine Entlüftungsleitung (84) abgeleitet wird.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß am materialabgabeseitigen Ende des Rohres (11) die Förderschnecke (21, 22) mit einem Materialauswurfrad (52) vereinigt ist, welches die Peststoffentnahmeöffnung (13) des Rohres (11) überstreicht.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Peststoffauswurfrad (52) als ein Schaufelrad mit im wesentlichen radial abstehenden, achsparallelen Schaufeln (56) gebildet ist.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dal die Schaufeln (56) entgegen der Drehrichtung spiralig gekrümmt sind.
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines von einem Förderstern (29) und einen Ventilgehäuse (32) gebildeten druckhaltigen Durchlaufventils (28) die Umfangsrichtung des Fördersterns (29) und des Auswurfrades (52) am Orte der Peststoffentnahmestelle (13) gleichgerichtet sind.
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DE19641467502 1963-09-12 1964-09-10 Einrichtung zur Aufarbeitung von fetthaltigem Fleischmaterial Pending DE1467502A1 (de)

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DE19641467502 Pending DE1467502A1 (de) 1963-09-12 1964-09-10 Einrichtung zur Aufarbeitung von fetthaltigem Fleischmaterial

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