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DE1465724C - - Google Patents

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DE1465724C
DE1465724C DE1465724C DE 1465724 C DE1465724 C DE 1465724C DE 1465724 C DE1465724 C DE 1465724C
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contact
shaped
switch
housing
contact arm
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Description

Die Erfindung betrifft einen elektrischen Schalter mit einlegbaren, selbstfedernden Kontaktarmen, bestehend aus einem einstückigen, topfförmigen, seitlich offenen Gehäuse mit Vorsprüngen, das zur Einspannung von mindestens zwei federnden Kontaktarmen und zur Führung eines Betätigungsgliedes ausgebildet ist, wobei einer der ausbiegbaren Kontaktarme über das Betätigungsglied unter Reibkontaktgabe mit einem benachbarten Kontaktarm in und außer Berührung bringbar ist.
Bei den bekannten elektrischen Schaltern dieser Art (deutsche Auslegeschrift 1 153 435) ist ein Kipphebelantrieb vorgesehen. Bei ähnlichen Schaltern (deutsche Patentschrift 857 980, USA.-Patentschrift 2 874 252) ist als Betätigungsglied ein verschiebbar geführter Stößel vorgesehen. Dieser Stößel weist bei einem bekannten Schalter einen Einschnitt auf, in den einer der ausbiegbaren Kontaktarme eingreift. Da sich beim Verschieben des Stößels die Winkelstellung des in den Einschnitt des Stößels eingreifenden Endes des Kontaktarmes verändert, weist der Einschnitt eine solche Breite auf, daß das Kontaktarmende sich von der einen Winkelendstellung bis zur anderen hin frei bewegen kann. Dadurch tritt zwar während des Verschiebens des Stößels keine Rückwirkung auf den Kontaktarm auf, jedoch kann das Kontaktarmende während der Voranbewegung des Stößels vibrieren, was ein sauberes Schließen des durch die beiden Kontaktarme gebildeten Kontaktes beeinträchtigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einenelektrischen Schalter der besagten Art zu schaffen, bei dem ein einwandfreies Drehen des freien Endes des ausbiegbaren Kontaktarmes im Lager in dem Stößel und ein Verschieben des freien Endes des Kontaktarmes in den Stößel hinein und aus diesem heraus ermöglicht ist, wenn der Stößel von einem Ende seiner Bewegungsbahn zum anderen verschoben wird, ohne daß dabei das freie Ende des ausbiegbaren Kontaktarmes durch eine formschlüssige Anlage an einem Teil des Stößels der Bewegung des Stößels entgegenwirkt.
Diese Aufgabe wird bei einem elektrischen Schalter der besagten Art dadurch gelöst, daß als Betätigungsglied in bekannter Weise ein verschiebbar geführter Stößel vorgesehen ist, der über eine einseitig ausgesparte Öffnung mit dem verlängerten freien Ende des einen Kontaktarmes formschlüssig verbunden ist, und daß die Öffnung einen C-förmigen Rand mit einem durch nockenartige Vorsprünge eingeengten Hals, dessen Abmessung etwa der Dicke des Kontaktarmendes entspricht, und einen dahinterliegenden, etwa kreisförmig erweiterten Raum, der dem Koritaktarmende freies Spiel läßt, aufweist.
Durch diese erfindungsgemäße Gestaltung des Lagers in dem als Betätigungsglied vorgesehenen Stößel ist ein Vibrieren des ausbiegbaren Kontaktarmes unmöglich gemacht, da die beiden entgegengesetzt gerichteten Seitenflächen des Kontaktarmes stets an den beiden nockenartigen Vorsprüngen im eingeengten Hals anliegen. Darüber hinaus kann beim Verschieben des Betätigungsgliedes der ausbiegbare Kontaktarm jede Winkelstellung zum Stößel einnehmen, ohne daß dabei das freie Ende des Kontaktarmes an irgendeiner Stelle eine Wand der Öffnung im Stößel berührt, so daß Rückwirkungen vom Stößel auf den Kontaktarm eintreten können. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die C-förmige Öffnung im Stößel aus der Mitte versetzt und entweder mit dem verlängerten Ende eines vorderen, im Öffnungssinn vorgespannten oder eines rückwärtigen, im Schließsinn vorgespannten Kontaktarmes in Eingriff bringbar. Durch diese Anordnung ist die Zahl der an Lager zu haltenden Einzelteile, die zum Zusammenstellen verschiedener Schaltertypen erforderlich sind, so gering wie möglich gehalten.
xo Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung bildet einer der nockenartigen Vorsprünge der C-förmigen Öffnung eine erheblich größere Berührungsfläche für den ausbiegbaren Kontaktarm als der andere. Auf diese Weise ist der Formschluß zwischen dem ausbiegbaren Kontaktarm und dem Stößel in dessen Wirkrichtung am günstigsten.
Die erfindungsgemäßen elektrischen Schalter können durch ihre flache Ausbildung besonders günstig zu Schaltersätzen zusammengefaßt werden. Die Stapelung topfartiger Gehäuse mit Stößelschaltern ist an sich bekannt (vgl. die deutsche Auslegeschrift 1 097 002). Für diese Maßnahme wird hier kein Patentschutz begehrt.
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. In dieser Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen normalerweise geöffneten Schalter,
F i g. 2 eine Draufsicht auf einen normalerweise geschlossenen Schalter,
- Fig. 3 eine Draufsicht auf das Schaltergehäuse ohne Kontaktarme,
Fig. 4 eine Unteransicht des in Fig. 3 veranschaulichten Gehäuses,
Fig. 5 eine Seitenansicht des gleichen Schaltergehäuses,
Fig. 6 eine schaubildliche Ansicht zweier Schalter in Stapellage vor dem Zusammenbau,
Fig. 7 eine schaubildliche Ansicht eines Schalters mit einem Deckel vor dem Zusammenbau,
F i g. 8 einen Teilschnitt durch das Schaltergehäuse in größerem Maßstab, das an jedem Schaltergehäuse vorgesehene Befestigungselement veranschaulichend,
Fig. 9 eine schaubildliche Ansicht mehrerer aufeinandergestapelter Schalter,
Fig. 10 eine Teildraufsicht auf ein Ende des Schaltergehäuses in größerem Maßstab,
Fig. 11 eine Draufsicht auf das Betätigungsglied für den in F i g. 1 dargestellten Schalter,
Fig. 12 eine Unteransicht des in Fig. 11 dargestellten Betätigungsgliedes,
Fig. 13 eine Seitenansicht des gleichen Betätigungsgliedes,
Fig. 14 eine zum Teil aufgebrochen dargestellte schaubildliche Ansicht des im Schaltergehäuse angeordneten Betätigungsgliedes in größerem Maßstab,
Fig. 15 eine Draufsicht auf ein Betätigungsglied für einen in F i g. 2 dargestellten Schalter,
Fig. 16 die Seitenansicht eines vorgeformten ausbiegbaren Kontaktarmes für den in Fig. 2 dargestellten Schalter,
Fig. 17 die Seitenansicht eines vorgeformten ausbiegbaren Kontaktarmes für den in Fig. 1 dargestellten Schalter und
Fig. IcS die Seitenansicht eines Kontaktarmes, der für beide Schalter verwendet werden kann.
In ali^n Figuren der Zeichnung sind gleiche Teile
3 4
mit gleichen Bezugszeichen versehen. Der in der 1. Schwefel- und/oder Ammoniakdämpfe, die in Zeichnung dargestellte Schalter 10 umfaßt ein ein- der Atmosphäre vorhanden sind, können Kontaktteiliges Schaltergehäuse 12, das zur Aufnahme eines korrosion hervorrufen. Die Wischwirkung der Kon-Paares (F i g. 1) normalerweise geöffneter Kontakt- takte zerstört diesen Oberflächenfilm jedesmal, wenn arme 62, 64 oder eines Paares normalerweise ge- 5 der Schalter betätigt wird.
schlossener Kontaktarme (F i g. 2) 62, 66 dient, wobei 2. Die Wischwirkung bewirkt ein Abscheren einer
die Kontaktarme 64 und 66 durch ein Betätigungs- Verschweißung, die durch starke Schalterbelastung
glied 30 bewegbar sind. Das Schaltergehäuse 12 ist hervorgerufen werden kann.
vorzugsweise aus einem zähen, dauerhaften verform- Es sei darauf hingewiesen, daß die symmetrische baren thermoplastischen Kunststoff mit guten Isola- io Ausführung des Schaltergehäuses 12, wie am besten tionseigenschaften hergestellt. Das Betätigungsglied aus Fig. 1 bis 3 ersichtlich ist, ohne weiteres die 30 wird aus einem verhältnismäßig flexiblen, thermo- Umwandlung eines normalerweise offenen Schalters plastischen Werkstoff hergestellt, um die Bewegung in einen normalerweise geschlossenen Schalter, und im Schaltergehäuse zu erleichtern. Die Kontaktarme umgekehrt, ermöglicht. Durch diese symmetrische 62, 64 und 66 sind aus einer wärmebehandelten Le- 15 Ausführung des Gehäuses und durch die spezielle gierung, wie Berylliumkupfer, hergestellt, um Flexibi- Ausbildung der Kontaktarme wird die Produktion lität und elektrische Leitfähigkeit zu gewährleisten, auf die Federtypen für beide Schalterarten bewährend die Kontakte 65, die sich an einem Ende schränkt. Dabei wird der Kontaktarm 62 sowohl für der Federn befinden, aus Feinsilber bestehen. den normalerweise geschlossenen als auch für den
Das Schaltergehäuse 12 umfaßt eine Grundfläche 20 normalerweise geöffneten Schalter verwendet, wäh-
14 und zwei sich von dieser aus in der Zeichnung rend die Kontaktarme 64 und 66 nur für eine der
nach oben erstreckende Seitenteile 16, die zwischen beiden Schalterarten dienen.
sich einen Hohlraum bilden, der zur Aufnahme der Die Bewegung der Kontaktarme aus der Ruhe-Kontaktarme dient. Jeder Kontaktarm ist an einem stellung, in der die Kontakte 65 sich entweder be-Ende 18 des Gehäuses zwischen einer Zunge 22 und 25 rühren oder voneinander getrennt sind, in eine einem der Seitenteile 16 eingespannt. Wie am besten zweite Stellung wird durch das Betätigungsglied 30 aus Fig. 10 ersichtlich ist, hat die Zunge mehrere bewirkt. Wie aus den Fig. 11 bis 15 ersichtlich, bekomplementär abgewinkelte Flächen 24, die das lös- steht das Betätigungsglied 30 aus einem einteiligen, bare Festlegen der Kontaktarme im Gehäuse unter- länglichen Stößel mit einer etwa C-förmigen Öffnung stützen. Bei der Formung des Gehäuses werden neben 30 zur Aufnahme des Endes einer der Kontaktarme. Die den abgewinkelten Flächen 24 mehrere halbkreisför- Öffnung 32 liegt im Abstand von einer Seite des längmige Öffnungen 26 sowohl in der Zunge als auch liehen Stößels und ist über einen eingeengten Hals in den Seitenteilen vorgesehen, um das Einsetzen 34 zu dieser Seite hin geöffnet. Nockenartige Voreines Kontaktarmes zu erleichtern und mehrere von- spränge 36 und 38 wirken mit gegenüberliegenden einander entfernte Anlagepunkte zu schaffen. 35 Seiten eines Kontaktarmes, wie aus den Fig. 1 bis 7
Jeder Kontaktarm hat einen Endbereich 68, bei- und 14 ersichtlich, zusammen. Um die Berührungsspielsweise zum Anschluß an eine elektrische fläche mit einem bestimmten Arm zu vergrößern, ist Klemme. der Vorsprung 38 größer ausgeführt, da er die Kraft-
Wie aus den Fig. 16 bis 18 ersichtlich ist, sind die Übertragung übernimmt, wenn das Betätigungsglied
Kontaktarme vorgeformt oder vorgespannt, so daß 40 30 niedergedrückt wird.
sie von den abgewinkelten Flächen 24 des Gehäuses Fig. 11 zeigt ein Betätigungsglied für einen norgehalten werden, wenn sie an diesen anliegen. Eine malerweise geöffneten Schalter, während in Fig. 15 Vorspannung beseitigt außerdem das Klappern, wenn ein Betätigungsglied für einen normalerweise gesich die Kontakte 65 gegenseitig berühren. Jedes zu- schlossenen Schalter dargestellt ist. Beim Vergleich sammenwirkende Kontaktarmpaar ist so geformt, 45 dieser beiden Figuren wird ersichtlich, daß die öffdaß die Arme ursprünglich in entgegengesetzte Rieh- nung 32 in dem für den normalerweise geöffneten tung voneinander vorgespannt sind, um einen Kon- Schalter bestimmten Betätigungsglied dessen linken taktrückprall einzuschränken und praktisch auszu- Endbereich näher gelegen ist, während sie beim Beschälten, tätigungsglied für den normalerweise geschlossenen
Der Kontaktarm 64 des normalerweise geöffneten 5° Schalter näher zum rechten Endbereich angeordnet Schalters wird durch einen Anschlag 20, der am ist. Die spezielle Lage dieser Öffnungen ermöglicht Seitenteil 16 des Gehäuses angeformt ist, im vorge- die Aufnahme eines speziellen Kontaktarmes einmal spannten Zustand gehalten. Diese Maßnahme trägt für den normalerweise geschlossenen und einmal für nicht nur zur Verhütung von Kontaktgeräuschen bei, den normalerweise geöffneten Schaltertyp. In jedem sondern drückt das Betätigungsglied 30, wie aus den 55 Falle erfolgt die Bewegung des Betätigungsgliedes 30, nachfolgenden Ausführungen ersichtlich ist, dadurch wie in den Fig. 1 und 2 durch Pfeile angedeutet, in in seine Ruhestellung. Der Arm 62 sowohl des nor- der gleichen Richtung, und aus diesem Grunde haben malerweise geöffneten als auch des normalerweise die Vorspränge 36 und 38 bei beiden Betätigungsgeschlossenen Schalters ist durch die Anschläge 28 gliedern die gleiche Relativlage, wenn auch die öffan der Zunge 22 in seiner Bewegung auf den anderen 60 nung 32 und der Hals 34 verschoben sind.
Kontaktarm gehindert. Das Betätigungsglied 30 kann in dem Gehäuse in
Die Kontaktarme sind an einem Ende des Gehäu- einer U-förmigen Aussparung, die an dem mit 19 be-
ses festgelegt und ermöglichen es, daß die Kontakte zifferten Ende vorgesehen ist, gleiten. Auf der Boden-
65, während sie sich einander annähern oder von- fläche 46 der Aussparung erheben sich zwei etwa
einander entfernen, einen Bogen durchlaufen. Diese 65 parallele, nach oben vorstehende Anlageflächen 44,
Bewegung der Kontakte erzeugt bei der Berührung auf welchen das Betätigungsglied 30 gleitet. Die nach
und Trennung der Kontakte eine Wischwirkung, die oben vorstehenden Anlageflächen 44 wirken mit zwei
aus folgenden Gründen wünschenswert ist: nach unten vorkragenden Flanschen 40 zusammen,
5 6
die an gegenüberliegenden Enden des Betätigungs- welches in das Schaltergehäuse eingeformt ist, hat gliedes 30 angeformt sind und dessen Verschiebung einen Ringwulst 58, der in einer im Gehäuse einge-
begrenzen. Die nach unten vorkragenden Flansche formten Aussparung gelegen ist. Der innere Umfang
40 haben jedoch einen größeren Abstand vonein- des Ringwulstes 58 ist in der Weise konisch ausge-
ander als die nach oben vorstehenden Anlageflächen 5 bildet, daß sich der Durchmesser in Richtung zum
44, und sie ermöglichen somit einen begrenzten Ver- äußeren bzw. freien Ende des Wulstes hin verklei-
schiebeweg des Betätigungsgliedes 30, der etwa gleich nert, so daß eine hinterschnittene Fläche gebildet
der Differenz des Abstandes der Flansche und der wird. Der Durchmesser dieser hinterschnittenen
Anlageflächen 44 ist. Die Bewegung des Betätigungs- Fläche des lochförmigen Befestigungselementes ist in
gliedes 30 in einer Ebene wird durch zwei in gleicher io Fig. 8 mit X bzeichnet und ist etwa gleich dem
Ebene gelegene, längliche Vorsprünge 42, welche Durchmesser des ringförmigen Randes 54 des zap-
sich auf der Bodenseite des Betätigungselementes fenförmigen Elementes. Wenn also das zapfenförmige
zwischen den Flanschen 40 erstrecken, bewirkt. Element eines Gehäuses in das lochförmige Element
Diese Vorsprünge 42 liegen auf den nach oben eines anderen Gehäuses oder eines Deckelementes
vorstehenden Auflageflächen 44 auf, und sie gleiten 15 eingesetzt wird, wird der ringförmige Rand 54 des
auf diesen, wenn das Betätigungsglied niedergedrückt zapfenförmigen Elementes auf dem Umfang durch
wird. das äußere freie Ende des Ringwulstes 58 so lange
Die Kontaktarme 64 und 66 des normalerweise ge- zusammengezogen, bis er in der hinterschnittenen öffneten und normalerweise geschlossenen Schalters Fläche aufgenommen wird. Nunmehr sind die Bewirken mit dem Betätigungsglied 30 an einem Punkt 20 festigungs- oder Sperrelemente in ordentlichem Paßzusammen, der ein Stückchen von dem einen Arm- sitz gehalten. Der Druckknopfeffekt der ringförmigen, ende entfernt ist. Dadurch wird eine kontinuierliche zapfenförmigen und lochförmigen Befestigungsele-Berührung der nockenartigen Vörsprünge 36 und 38 mente benachbarter Gehäuse oder eines Gehäuses des Betätigungsgliedes mit den Armen 64 und 66 und eines Deckelementes hält die Teile einerseits in in deren ganzem Bewegungsbereich geschaffen, wäh- 25 wirksamer Weise zusammen und gestattet andererrend die Öffnung 32 eine Winkeländerung der Arme seits die Trennung mit verhältnismäßig kleiner Kraftohne Hemmung der Bewegung ermöglicht. Die Ver- anwendung. In den Fig. 6 und 7 ist die Montage bindung zwischen den ausbiegbaren Kontaktarmen eines Nachbargehäuses oder eines Deckelementes 80 64, 66 und dem Betätigungsglied 30 ist ein wesent- an einem Schaltergehäuse veranschaulicht. Die zapliches Merkmal der vorliegenden Erfindung, da die 30 fenförmigen und lochförmigen Befestigungselemente Längenabmessung der Arme sich verkleinert, wenn — können sowohl bei einer Einzelschalter- als auch bei sie bei ihrer Auslenkung einen Bogen durchlaufen. einer Mehrfachschalteranordnung zur Aufnahme Es ist deshalb erforderlich, daß das Betätigungsglied nicht dargestellter Mcntagestifte dienen, die eine seiteine Gleitbewegung des Armendes ermöglicht, ohne liehe Verschiebung verhindern,
ihre Winkelbewegung zu hemmen. Durch Verwen- 35 Zur Unterstützung der Befestigung eines benachdung des vorgeschlagenen Betätigungsgliedes wird barten Gehäuses oder Deckelementes an einem Gegute Zusammenwirkung und Bewegungsfreiheit der häuseelement ist neben dem Ende 19 der Gehäuse-Kontaktarme erreicht, ohne daß die präzise, relative elemente eine Feder-Nutzverbindung 72, 74 vorge-Annäherungs- und Trennbewegung der Kontakte 65 sehen, welche mit den zapfenförmigen und lochförbeeinträchtigt wird. 40 migen Elementen 50 fluchtet und die seitliche Ver-
Das Schaltergehäuse 12 ist mit Befestigungsele- Schiebung eines Gehäuses oder Deckelementes relativ menten ausgestattet, die, wie aus F i g. 6 und 9 er- zu einem Nachbargehäuse verhindert. Jedes Gehäuse sichtlich ist, das Aufeinanderstapeln mehrerer hat außerdem eine Öffnung 70, wobei diese öffnun-Schaltergehäuse, oder wie aus F i g. 7 ersichtlich, den gen miteinander fluchten, wenn mehrere Gehäuse Zusammenbau eines Deckelementes mit einem 45 aufeinandergestapelt werden, so daß sie wie die zap-Schaltergehäuse ermöglichen. Die an jedem Schalter- fenförmigen und lochförmigen Elemente 50 eines gehäuse angeformten Befestigungselemente umfassen jeden Gehäuses einen nicht dargestellten Montageein zapfenförmiges und ein lochförmiges Element, die stift aufnehmen können. Die im Abstand zueinander ringförmig ausgebildet, mit 50 beziffert und neben angeordneten Montagestifte verhindern eine seitliche dem Ende 18 des Gehäuses angeordnet sind. Ferner 50 Verschiebung in jeder Richtung. Bei dem Deckumfassen die Befestigungselemente Feder- und Nut- element 80 ist eine Öffnung 82 vorgesehen, welche Verbindungen 72, 74, die neben dem Ende 19 einge- mit der Öffnung 70 des Gehäuses fluchtet, wenn das formt sind, und eine dazwischen gelegene Öffnung 70. Deckelement auf das Gehäuse aufgesetzt ist. Es ist
Fig. 8 zeigt in größerem Maßstab das zapfenför- darauf hingewiesen, daß die zapfenförmigen und
mige und das lochförmige Element, die'zusammen 55 lochförmigen Elemente 50 und die Öffnung 70 an der
mit 50 beziffert sind. Das zapfenförmige Element hat dicksten Querschnittsstelle des Gehäuses, im vorlie-
einen ringförmigen, vorspringenden Teil 52, mit einem genden Falle in der Zunge 22, angeordnet sind. Da-
ringförmigen Rand 54, der außerhalb des freien, durch wird das Gehäuse für die Aufnahme der Mon-
äußeren Bereiches des vorspringenden Teiles 52 ge- tagestifte verstärkt.
legen und durch eine etwa konische Fläche 56 mit 60 Die elektrische Belastbarkeit eines Schalters mit
dem vorspringenden Teil 52 verbunden ist. Das zap- den oben beschriebenen Eigenschaften kann zwischen
fenförmige Element des Schaltergehäuses kann mit 10 Milliampere bei 20 Volt Gleichstrom und
dem lochförmigen Element eines benachbarten Ge- 30 Milliampere bei 170 Volt Gleichstrom liegen. Es
häuse- oder Deckelementes zusammenwirken, wobei wurde gefunden, daß die minimale Lebensdauer des
das Gehäuseelement dazu dient, den Hohlraum des 65 vorliegenden Schalters einhundert Millionen Schalt-
Schaltergehäuses abzuschließen und praktisch die spiele übersteigt, wobei die Funkenunterdrückung auf
ganze Länge der darin befindlichen Kontaktelemente einen Bogen von 30 Volt Spannungsabfall und
abzudecken. Das lochförmige Befestigungselement, 0,004 Sekunden Dauer begrenzt ist.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Elektrischer Schalter mit einlegbaren, selbstfedernden Kontaktarmen, bestehend aus einem einstückigen, topfförmigen, seitlich offenen Gehäuse mit Vorsprüngen, das zur Einspannung von mindestens zwei federnden Kontaktarmen und zur Führung eines Betätigungsgliedes ausgebildet ist, wobei einer der ausbiegbaren Kontaktarme über das Betätigungsglied unter Reibkontaktgabe mit einem benachbarten Kontaktarm in und außer Berührung bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Betätigungsglied in bekannter Weise ein verschiebbar geführter Stößel (30) vorgesehen ist, der über eine einseitig ausgesparte öffnung (32) mit einem verlängerten freien Ende des einen Kontaktarmes (64, 66) formschlüssig verbunden ist, und daß die öffnung einen C-förmigen Rand mit einem durch nocken-
artige Vorsprünge (36, 38) eingeengten Hals (34), dessen Abmessung etwa der Dicke des Kontaktarmendes entspricht, und einen dahinterliegenden, etwa kreisförmig erweiterten Raum, der dem Kontaktarmende freies Spiel läßt, aufweist.
2. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die C-förmige öffnung (32) im Stößel (30) aus der Mitte versetzt und entweder mit dem verlängerten Ende eines vorderen, im Öffnungssinn vorgespannten (64) oder eines rückwärtigen, im Schließsinn vorgespannten (66) Kontaktarmes in Eingriff bringbar ist.
3. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer (38) der nockenartigen Vorsprünge (36, 38) der C-förmigen öffnung (32) eine erheblich größere Berührungsfläche für den ausbiegbaren Kontaktarm (64, 66) bildet als der andere.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 009 514/99

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