DE1465513C - Verfahren und Vorrichtung zum Zusammen schweißen zweier durch ein thermoplastisches Isoliermaterial getrennter elektrischer Leiter - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Zusammen schweißen zweier durch ein thermoplastisches Isoliermaterial getrennter elektrischer LeiterInfo
- Publication number
- DE1465513C DE1465513C DE1465513C DE 1465513 C DE1465513 C DE 1465513C DE 1465513 C DE1465513 C DE 1465513C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- conductors
- welding
- insulating material
- conductor
- electrical
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000003466 welding Methods 0.000 title claims description 45
- 239000004020 conductor Substances 0.000 title claims description 44
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 29
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 title claims description 17
- 229920001169 thermoplastic Polymers 0.000 title claims description 7
- 239000004416 thermosoftening plastic Substances 0.000 title claims description 7
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 10
- 238000009413 insulation Methods 0.000 claims description 7
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 12
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 description 8
- 239000000463 material Substances 0.000 description 6
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 5
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 description 5
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 4
- -1 Polyethylene Polymers 0.000 description 3
- 239000004698 Polyethylene Substances 0.000 description 3
- 239000003822 epoxy resin Substances 0.000 description 3
- 229920000647 polyepoxide Polymers 0.000 description 3
- 229920000573 polyethylene Polymers 0.000 description 3
- 238000007373 indentation Methods 0.000 description 2
- 239000004952 Polyamide Substances 0.000 description 1
- 241000158147 Sator Species 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000009833 condensation Methods 0.000 description 1
- 230000005494 condensation Effects 0.000 description 1
- 230000035622 drinking Effects 0.000 description 1
- LNEPOXFFQSENCJ-UHFFFAOYSA-N haloperidol Chemical compound C1CC(O)(C=2C=CC(Cl)=CC=2)CCN1CCCC(=O)C1=CC=C(F)C=C1 LNEPOXFFQSENCJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 239000012774 insulation material Substances 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 238000002955 isolation Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000010422 painting Methods 0.000 description 1
- 229920002647 polyamide Polymers 0.000 description 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 239000003566 sealing material Substances 0.000 description 1
- 239000012815 thermoplastic material Substances 0.000 description 1
- 125000000391 vinyl group Chemical group [H]C([*])=C([H])[H] 0.000 description 1
- 229920002554 vinyl polymer Polymers 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Zusammenschweißen zweier durch ein thermoplastisches
Isoliermaterial getrennter elektrischer Leiter, insbesondere Leiter von Flachkabeln, bei dem ein bestimmter
Druck auf die zwei Leiter aufgeübt wird, um die beiden Leiter derart gegeneinander zu drücken, daß
wenigstens einer der Leiter in das Isoliermaterial eindringt, um in Berührung mit dem anderen Leiter zu
kommen, um mit diesem eine galvanische Verbindung herzustellen, und bei dem dann ein elektrischer Strom
durch diese Verbindung geleitet wird, um die beiden Leiter miteinander zu verschweißen.
Flachkabel finden eine weite Verbreitung in der elektrischen und elektronischen Industrie, da sie
zahlreiche vorteilhafte Eigenschaften, einschließlich der flachen Form sowie der Elastizität, besitzen.
Flachkabel bestehen im wesentlichen aus einem langgestreckten Streifen oder Band aus Kunststoff, in dem
elektrisch leitfähige Drähte oder Elemente eingebettet oder »eingedruckt« sind. Da viele Verfahren zur
Herstellung von Flachkabeln ein Weichmachen oder einen Einbettungsvorgang einschließen, wird als
Material für den Kunststoffstreifen in der Regel ein thermoplastischer Stoff, z. B. ein Vinyl- oder
Polyäthylen-Kunststoff verwendet.
Damit das Flachkabel im Zusammenhang mit einer elektrischen Schaltung verwendet oder in diese
eingebaut werden kann, ist es erforderlich, zwischen den verschiedenen Leitern des Flachkabels und den
umliegenden Schaltungen elektrische und mechanischc Anschlüsse bzw. Verbindungen vorzunehmen.
Zu diesem Zweck sind bereits verschiedene Verfahren entwickelt worden, um die Anschlußklemmen an den
Leitern des Flachkabcls zu befestigen. Bei einem solchen Verfahren wird die Isolation entlang einer
schmalen Fläche an der einen oder an beiden Seiten des Flachkabcls entfernt und anschließend wird die
Anschlußklemme an die blanken oder abisolierten Leiter oder gedruckten Leiterbahnen angelötet. Dieses
Verfahren führt jedoch insofern zu Schwierigkeilen, als die Entfernung des Kunststoffes umständlich
ist, verhältnismäßig viel Zeit beansprucht und unzweckmäßig ist. Ein anderes bekanntes Verfahren
verwendet Anschlußklemmen mit Stechnasen, die unmittelbar durch den Kunststoff des Flachkabels
gedrückt werden können und einen elektrischen und mechanischen Kontakt mit den leilfähigen Teilen des
Fluchkabels herstellen. Die Probleme, die dieses Verfahren mit sich bringt, bestehen darin, daß eine genaue
Ausrichtung tier Stcchna:-:en zu den elektrisch leilfähigen Teilen des I lachkabels erforderlich ist.
Bei einem bekannten weiteren Verfahren (USA.-Palenlschrifl
2 977 672) wird zunächst ein vorbestimmler Druck so lange auf die beiden isolierten
Leiter ausgeübt, bis der eine Leiter das Isoliermaterial, das aus einem Polyamid besteht, durchdrungen
und Berührung mit dem anderen Leiter hat, dann beiiinnl die Verschweißung der beiden Leiter, wobei
die Ij.'ischaltuiig des Schv/eißslroms zur Verbindung
tier beiden I eiler wegabhängiü erfolgt, d. h., nachdem
<>» die Vorrichtung /ur Ausübung des vorbestimmten
Diiicke:; eine bestimmte Wegstrecke zurückgelegt hai.
wird ein im Sehweißstroinkreis liegender Schalter mechanisch geschlossen. Diese wegabhängige l'insdialtung
des Schweißstroiiies ist jedoch relativ im- ^r,
genau, da die Verformung des einen Leiters sowie das Diirchdriiiueri des Isoliermaterials von der jeweilige»
Malerialbeschaffenheit abhängig ist und i'.ewissen
Schwankungen unterliegen kann. Zur Verbindung der Leiter von Flachkabeln, die einen
relativ dünnen Querschnitt haben, ist die wegabhängige Einschaltung des Schweißstroms wegen des
geringen, hierfür zur Verfügung stehenden Weges besonders problematisch.
Bei einem Verfahren zum Verschweißen .eines mit Isoliermaterial überzogenen Leiters mit dem Sockel
einer Glühlampe (USA.-Patentschrift 1613 957) ist
es ferner bekannt, das Isoliermaterial an der vorgesehenen Schweißstelle vor dem Verschweißen zu
erwärmen, um einen einwandfreien Durchgang des Schweißstromes zu ermöglichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Verfahren zum Zusammenschweißen zweier
durch ein thermoplastisches Isoliermaterial getrennter elektrischer Leiter den Zeitpunkt der galvanischen
Verbindung dieser Leiter und damit die Hindurchschickung des Schweißstromes genauer als bisher
anzuzeigen, um eine einwandfreie Verschweißung unabhängig von Material- und Dimensionsschwankungen
zu erreichen.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei einem Verfahren der eingangs bezeichneten Art dadurch
gelöst, daß wenigstens einem der Leiter Wärme zugeführt wird, um das Isoliermaterial zwischen den
Leitern zu erweichen und ein vorbestimmter Wert einer elektrischen Größe angezeigt wird und in Abhängigkeit
von dieser Anzeige der elektrische Strom in Form einer Entladung durch die galvanische Ver-.Jbindung
hindurchgeschickt wird, um die Leiter im Bereich der galvanischen Verbindung miteinander zu
verschweißen. Der Zeitpunkt, an dem die elektrische Verschweißung durchgeführt werden kann, wird auf
diese Weise zuverlässig und stets genau festgelegt, und zwar unabhängig von Schwankungen in der Zusammensetzung
der Materialien der Isolierungen oder deren Dimensionen. Eine weitere Ausgestaltung der
Erfindung besteht darin, daß der ohmsche Widerstand die elektrische Größe ist, welche angezeigt
wird.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann die Impedanz die elektrische Größe sein, welche
angezeigt wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren basiert im wesentlichen auf der Anordnung eines Flachkabcls zwischen
einer Schweißelektrode und einer Anschlußklemme, die mit dem Flachkabel zu verbinden ist.
Die aus der Schweißelektrode- bestehende Heizqiiclle
ist unmittelbar neben dem Flachkabel angeordnet, und da das Flachkabel aus einem thermoplastischen
Werkstoff besteht, kann die Elektrode schnell in das Flachkabel eindringen, und zwar so weit, bis sie auf
ein leitfähiges Element des Flachkabels trifft. Die Wärme von der Schweißelektrode dringt dann zu der
Anschlußklemme hindurch, die sich neben der entgegengesetzten Seite des Flachkabel befindet.
Die Anschlußklemme durchdringt relativ leicht die durch die f-irwärnuing weichgeniachle Isolation, bis
sie ebenfalls einen körperlichen Kontakt mit dem Leiter des Flachkabels herstellt, um eine dreiteilige
metallische Verbindung zu schaffen. Zu diesem Zeitpunkt wird über die vorerwähnte metallische Verbindung
eine Kondensatorentladung durchgeführt, um eine Schweißverbindung oder Vcrschweilkmg /u
erzeugen. Die Kondensatorentladung wird durch eine elektrische Meßschaltung gesteuert, die den Widerstand
/wischen der Anschlußklemme und der
3 4
Schweißelektrode oder zwischen der Anschlußklemme irischen Widerstandsheizung einer Induktionsheizung
und dem besonderen Flachkabel mißt. Die Konden- oder anderen bekannten Heizungen bestehen können,
satorentladung findet dann statt, wenn der Wider- Wie in Fig. 1 weiter dargestellt ist, ist der Heiznase
stand niedrig genug ist, um die Herstellung einer 24 ein thermoelektrisches Element 26 mit einer
Schweißung zu ermöglichen. Dadurch wird ferner 5 Thermostatanordnung zugeordnet, die die Heiznase
angezeigt, wann die Schweißung durchgeführt 24 auf einer genauen Temperatur hält,
worden ist. . Wie ebenfalls F i g. 1 zeigt, ist mit der Anschluß-
Die Erfindung wird anschließend an Hand der klemme 12 und dem Leiterelement 18 des Flachkabels
Zeichnungen mehrerer Ausführungsbeispiele näher ein Kondensatorentladekreis verbunden. Der Konerläutert.
Es zeigt ίο densatorentladekreis umfaßt im wesentlichen eine
Fig. 1 schematisch ein aufgeschnittenes Flach- einregulierbare Spannungsquelle, einen Widerstand
kabel, das zwischen einer angehobenen Schweiß- 28, einen Schalter 30, an dem eine Widerstandsmeßelektrode
und einer Anschlußklemme eingelegt ist, einrichtung über einen Schalter 31 angeschlossen sein
sowie einen mit der Anschlußklemme verbundenen kann, sowie drei parallel geschaltete Kondensatoren
Kondensator-Entladekreis, 15 32, 34 und 36 von je 100 μΡ. Ein Leiter 38 ver-
F i g. 2 eine vergrößerte Ansicht eines Teils der bindet den Schalter 30 mit der Anschlußklemme 12
in Fig. 1 gezeigten Anordnung, die einen einleiten- und zwei Leiter40 und 41 stellen die Verbindung
den Arbeitsschritt des Verfahrens darstellt, wobei die der Schweißelektrode 20 und des Schalters 31 zu dem
Schweißelektrode derart in Berührung mit dem Widerstand vor der Spannungsquelle her. Die
Flachkabel gebracht ist, daß sie die Vorderseite des 20 Kondensatoren 32, 34 und 36 sind über einen Leiter
Flachkabels durchdringt und in Berührung mit einem 42 mit dem Widerstand vor der Spannungsquelle und
elektrisch leitfähigen Teil des Flachkabels kommt, über einen Leiter 44 mit dem Schalter 30 vor der
F i g. 3 eine der F i g. 2 ähnliche Ansicht, in der Spannungsquelle verbunden. Bei der Ausführung des
jedoch ein weiterer Arbeitsschritt des Verfahrens dar- Verfahrens gemäß der Erfindung wird die Schweißgestellt ist, bei dem die Wärme von der Schweißelek- 25 elektrode 20 auf eine gewünschten Temperatur getrode
über das leitfähige Teil des Flachkabels weiter bracht, die von folgenden Faktoren abhängt;
durchgedrungen ist und die Isolation an der entgegen- a) den Punkten, an denen das thermoplastische gesetzten Seite des Flachkabels weichgemacht hat, Isoliermaterial des Flachkabels weich wird und um die Anschlußklemme, insbesondere einen von verschmort;
diesem abstehenden Ansatz so zu erwärmen, daß 30 b) der Dicke des Kabels;
durchgedrungen ist und die Isolation an der entgegen- a) den Punkten, an denen das thermoplastische gesetzten Seite des Flachkabels weichgemacht hat, Isoliermaterial des Flachkabels weich wird und um die Anschlußklemme, insbesondere einen von verschmort;
diesem abstehenden Ansatz so zu erwärmen, daß 30 b) der Dicke des Kabels;
dieser durch die Isolation hindurchdringen und in cj dem Druck, der auf die Schweißelektrode ausBerührung
mit dem leitfähigen Teil des Flachkabels zuüben ist, und
kommen kann, d) der gewünschten Arbeitszeit.
kommen kann, d) der gewünschten Arbeitszeit.
F i g. 4 eine schematische Schnittansicht, der mit Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung,
dem Flachkabel fest verbundenen Anschluß- 35 weist das Flachkabel eine Polyäthylen-Isolation mit
klemme, einer Gesamtstärke von 0,254 mm auf, und zwar ein-
Fig. 5 eine der Fig. 1 in etwa ähnlicher Ansicht, schließlich der Leiterdicke in Höhe von 0,1016mm.
in der jedoch eine geänderte Schweißelektrode zu- Die Schweißelektrode 20 wurde auf einer Temperatur
sammen mit der Anschlußklemme gezeigt ist, die von etwa 250° C gehalten, die in der verhältnismäßig
ihrerseits einen geringfügig abgeänderten Ansatz 40 kurzen Kontaktzeitspanne von 5 sek. bei einer auf
aufweist, die Schweißelektrode ausgeübten Kraft von 3,17 kp
F i g. 6 eine Darstellung des Abschlußschrittes des kein Verschmoren des Polyäthylens bewirkte,
in Fig. 5 angedeuteten Verfahrens, der in etwa dem Wie in F i g. 1 gezeigt ist, wird die Schweißelektrode
in F i g. 3 angedeuteten Verfahrensschritt entspricht 20 in Richtung des Pfeiles 46 nach unten bewegt, so
und 45 daß das Teil 48 der Heiznase 24 an der äußeren Seite
F i g. 7 eine vergrößerte Ansicht der nach dem 50 des Flachkabels 16 in Berührung mit dem Iso-
Verfahren nach F i g. 5 hergestellten Verschweißung. liermaterial kommt.
Die Vorrichtung, mit der das Verfahren durchge- Wie weiter in Fig. 1 gezeigt ist, kann das Teil48
führt wird, ist in F i g. 1 mit der Bezugszahl 10 be- der Heiznase 24 gegabelt sein, um zwei Eindruckzeichnet.
Wie in F i g. 1 weiter dargestellt ist, ist eine 50 stellen zu schaffen.
Anschlußklemme 12 mit einem Ansatz 14 so vorbe- Wenn der heiße Teil 48 der Heiznase 24 in Bereitet,
daß sie elektrisch und mechanisch mit einem rührung mit der äußeren Seite 50 des Flachkabels 16
Flachkabel 16 verbunden ist, welches Leiterelemente kommt, so erwärmt er augenblicklich das gegenüber-18
besitzt, die auch in F i g. 7 gezeigt sind. Der An- liegende Isoliermaterial, wobei die von dem Teil 48
satz 14 der Anschlußklemme 12 erleichtert das. Ein- 55 ausgehende Wärme in Verbindung mit dem ausge-
und Durchdringen der Anschlußklemme in und übten Druck bewirkt, daß sich das Isoliermaterial
durch das thermoplastische Isoliermaterial des Flach- unter dem Druck der Nase 24 seitlich weg bewegt,
kabeis. Bei einer bevorzugten Ausführungsform hat Dadurch kann die Schweißelektrode 20 leicht durch
der Ansatz 14 einen Durchmesser von etwa 0,762 mm die äußere Seite 50 hindurchdringen, bis sie das leitsowie
eine Höhe von 0,508 mm. 60 fähige Element 18 des Flachkabels, wie in F i g. 2
Zur Durchführung des Verfahrens ist es erforder- dargestellt ist, berührt. Zu diesem Zeitpunkt wird von
lieh, eine Schweißelektrode 20 vorzusehen, die von der Schweißelektrode weiter Wärme abgestrahlt, die
bekannter Ausführung sein kann und im Ausfüh- durch das leitfähige Element 18 hindurchdringt und
rungsbeispiel im wesentlichen aus einem Schaft 22 anschließend auch zu der inneren Seite 52 des Flachbcsteht,
von dem eine Heiznase 24 nach unten ab- 65 kabcls gelangt, wodurch das Isoliermaterial gegensteht.
Mit der Schweißelektrode 20 sind Vorrich- über dem Ansatz 14 der Anschlußklemme 12 weichtungcn
(nicht gezeigt) zur Zuführung von Wärme zu gemacht wird. Auf Grund des weichgemachten Isoder
Heiznasc 24 verbunden, die z. B. aus einer clck- liermatcrials gegenüber der inneren Seite 52 und in-
folge des von der Schweißelektrode 20 ausgeübten Druckes kann der Ansatz 14 leicht durch die innere
Seite 52 hindurchdringen, bis er in Berührung mit dem leitfähigen Element 18 des Flachkabels kommt.
Sobald dieser Zustand eintritt, ist eine metallische Verbindung zwischen der metallischen Schweißelektrode
20, dem leitfähigen Element 18 des Flachkabels und der Anschlußklemme 12 hergestellt.
Jetzt wird über die vorerwähnte metallische Verbindung eine Kondensatorentladung durchgeführt,
um eine Verschweißung zu erreichen. Die Kondensatorentladung wird durch das Zusammenwirken der
einregulierten Spannungsquelle, der Kondensatoren 32, 34 und 36 sowie der übrigen Schaltelemente gemäß
F i g. 1 erzeugt.
Wie bereits erwähnt, kann dem Schalter 30 eine Widerstandsmeßeinrichtung zugeordnet sein, damit
der Schaltkreis nach Fig. 1 beim Erreichen eines vorbestimmten elektrischen Widerstandes geschlossen
wird, der gewährleistet, daß eine metallische Verbindung zwischen der Schweißelektrode, dem leitfähigen
Element des Flachkabels und der Anschlußklemme erzeugt worden ist. Falls erwünscht, können
passende Relais vorgesehen sein. Die Kondensatorentladung kann gedämpft vor sich gehen, wobei sich die
Schalter 30 und 31 anschließend öffnen, um den Zyklus zu beenden.
Wenngleich zur Herstellung der Verschweißung eine Kondensatorentladung bevorzugt verwendet
wird, sei darauf hingewiesen, daß auch andere eine Leistung abgebende Einrichtungen benutzt werden
können.
In den Ausführungen nach den F i g. 5, 6 und 7 weist das Teil 148 der Schweißelektrode 120 nur eine
einzige Spitze auf, das heißt, es ist nicht, wie das Teil 48 gemäß F i g. 1 gegabelt. Der Ansatz 114 ist ferner,
wie durch die Einsenkung 160 angedeutet ist, durchgeschlagen. Wie in F i g. 5 dargestellt ist, weist die
Schweißelektrode 120 einen leicht konvexen Bogen auf, so daß deren Mittelteil leichter in das Isoliermaterial
eindringen kann.
Die Schweißelektrode 120 wirkt auf das Flachkabel 16 mit den Leitern 18 weitestgehend in der
gleichen Weise ein, wie die Schweißelektrode 20. Es ist hier ferner eine Auflage 162 vorgesehen, die auch
bei dem in F i g. 1 angedeuteten Verfahren verwendet werden kann. Die Anschlußklemme 12 kann weiter
in einem Isoliergehäuse 164 befestigt sein, obwohl diese Befestigung in der Regel im Anschluß an die
Verschweißung erfolgt.
Der letzte Arbeitsschritt des Verfahrens ist in Fig. 6 angedeutet und besteht darin, daß unter dem
Einfluß der Schweißelektrode 120 eine Einsenkung 166 geschaffen wird. Durch die Elektrode 20 werden
ebenfalls zwei Einsenkungen geschaffen. Die Ein-Senkungen können mit einem Epoxydharz oder einem
anderen Abdichtungswerkstoff ausgefüllt werden.
In F i g. 7 ist eine vergrößerte Ansicht der unteren Seite einer vollständigen Anordnung dargestellt, wobei
die Schweißstellen 168 nach dem Verfahren gemaß der Erfindung hergestellt worden sind.
Das Verfahren ermöglicht also auf einfache und wirkungsvolle Weise die Herstellung einer Schweißverbindung
zwischen der Anschlußklemme und dem leitfähigen Element des Flachkabels. Sofern diese
Schweißverbindung mechanisch nicht fest oder stark genug ist, um den Kräften oder Zugspannungen, die
an dem Flachkabel angreifen können, standzuhalten, können den Schweißstellen mechanische Mittel zugeordnet
werden, die diese schützen. Derartige mechanische Mittel können aus bekannten Einrichtungen
zur Zugentlastung bestehen oder es können Epoxydharze verwendet werden, um die Schweißstellen
zu verstärken. Epoxydharz wird ferner, wie bereits erwähnt, zum Ausfüllen der Einsenkungen
benutzt.
Claims (4)
1. Verfahren zum Zusammenschweißen zweier durch ein thermoplastisches Isoliermaterial getrennter
elektrischer Leiter, insbesondere Leiter von Flachkabeln, bei dem ein bestimmter Druck
auf die zwei Leiter ausgeübt wird, um die beiden Leiter derart gegeneinander zu drücken, daß
wenigstens einer der Leiter in das Isoliermaterial eindringt, um in Berührung mit dem anderen
Leiter zu kommen, um mit diesem eine galvanische Verbindung herzustellen, und bei dem
dann ein elektrischer Strom durch diese Verbindung geleitet wird, um die beiden Leiter mitein-
— ander zu verschweißen, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens einem der Leiter Wärme zugeführt wird, um das Isoliermaterial zwischen den Leitern zu erweichen und daß ein
vorbestimmter Wert einer elektrischen Größe angezeigt wird und in Abhängigkeit von dieser
Anzeige der elektrische Strom in Form einer Entladung durch die galvanische Verbindung hindurchgeschickt
wird, um die Leiter im Bereich der galvanischen Verbindung miteinander zu verschweißen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ohmsche Widerstand die
elektrische Größe ist, welche angezeigt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Impedanz die elektrische
Größe ist, welche angezeigt wird.
4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche! bis 3 mit einer bewegbaren
Schweißelektrode und einer Heizvorrichtung zum Erwärmen und Weichmachen der Isolation im Bereich neben der Elektrode, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Anzeige eines vorbestimmten Wertes einer elektrischen Größe, die
der Leiterverbindung zugeordnet ist, eine elektrische Schaltung vorgesehen ist und in Abhängigkeit
von dieser Anzeige eine Schweißsteuerschaltung einen Schweißstrom durch die Schweißelektrode
und galvanische Verbindung hindurchschickt, um den einen Leiter mit dem anderen Leiter zu verschweißen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10354640A1 (de) | 2003-11-22 | 2005-06-16 | Bayerische Motoren Werke Ag | Verfahren zum Herstellen einer elektrisch leitenden Verbindung zwischen zwei Fahrzeug-Karosserieteilen |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10354640A1 (de) | 2003-11-22 | 2005-06-16 | Bayerische Motoren Werke Ag | Verfahren zum Herstellen einer elektrisch leitenden Verbindung zwischen zwei Fahrzeug-Karosserieteilen |
| DE10354640B4 (de) * | 2003-11-22 | 2012-02-09 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Verfahren zum Herstellen einer elektrisch leitenden Verbindung zwischen zwei Fahrzeug-Karosserieteilen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4427048C2 (de) | Elektrochirurgisches Gerät | |
| DE1440860C3 (de) | Verbund Metallstreifen | |
| DE2604847C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Kunststoffteiles mit Widerstandselement | |
| DE3417811C1 (de) | Verfahren zum Anbringen eines Kupplungsteils am Ende einer elektrischen Leitung | |
| DE10046489C1 (de) | Lötbares elektrisches Anschlußelement mit Lotdepot und dessen Verwendung | |
| DE102018215879A1 (de) | Steckverbindung mit Redundanz sowie Fahrzeug mit einer solchen | |
| DE2541206A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum bonden von zuleitungen | |
| WO2004040702A1 (de) | Verfahren zur elektrischen verbindung eines leiters mit einem kontaktelement | |
| DE1465513C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Zusammen schweißen zweier durch ein thermoplastisches Isoliermaterial getrennter elektrischer Leiter | |
| DE2931207C2 (de) | Einrichtung am Anschlußstück eines Saugschlauches für elektrisch betriebene Vorrichtungen | |
| DE1465513B2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum zusammenschweissen zweier durch ein thermoplastisches isoliermaterial getrennter elektrischer leiter | |
| DE2532872A1 (de) | Elektrische steckvorrichtung und verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE4122777C2 (de) | ||
| DE2856497C2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer lösbaren elektrischen Steckverbindung | |
| DE60202628T2 (de) | Band- oder ribbon-schalter | |
| EP2887459A1 (de) | Verfahren zum elektrischen Verbinden eines Leiters auf Basis von Aluminium mit einem Kontaktteil | |
| DE3828148C2 (de) | ||
| DE3813001C2 (de) | Verfahren zum Reparieren schadhafter Teilstücke von Starkstromkabeln | |
| DE2428582C2 (de) | Steckdose für eine elektrische Anschlußleitung | |
| DE2137285B2 (de) | Selbsttätige Sicherheitsschaltung zur Überwachung des Leistungsschaltgliedes eines elektrischen Stromverbrauchers | |
| DE1615909B2 (de) | Steckvorrichtung fuer anschlussklemmen | |
| DE69205392T2 (de) | Thermische Abisolierzange. | |
| DE202009015299U1 (de) | Mehrfach-Kabelverbinder | |
| DE2032708C3 (de) | Elektrisches Widerstandsschweißverfahren | |
| DE4235727A1 (de) | Feuchtigkeitsdichter Abschluß für elektrische Mantelrohrheizkörper und Verfahren zu seiner Herstellung |