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DE146313C - - Google Patents

Info

Publication number
DE146313C
DE146313C DENDAT146313D DE146313DA DE146313C DE 146313 C DE146313 C DE 146313C DE NDAT146313 D DENDAT146313 D DE NDAT146313D DE 146313D A DE146313D A DE 146313DA DE 146313 C DE146313 C DE 146313C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lines
beads
connection
branch
lamps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT146313D
Other languages
English (en)
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE146313C publication Critical patent/DE146313C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S4/00Lighting devices or systems using a string or strip of light sources
    • F21S4/10Lighting devices or systems using a string or strip of light sources with light sources attached to loose electric cables, e.g. Christmas tree lights

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 146313 KLASSE 21/.
G. WEISSMANN in PARIS.
(Kronen, Girlanden o. dgl).
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Januar 1902 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Zusammenstellen von elektrischen Beleuchtungskörpern, wie Kronen, Girlanden und dergl., wobei Glühlampen ohne Sockel und Leitungen mit Perlenisolation Verwendung finden können.
Es kommt darauf an, daß Glasperlen oder ähnliche Isolierkörper an denjenigen Stellen vorhanden sind, wo ein Anschluß oder eine
ίο Verbindung zwischen zwei Leitungen oder zwischen Leitung und Lampe hergestellt wird. Solche Verbindung kann zwischen der Hauptleitung, Zweigleitungen oder zwischen Zweigleitungen und Anschlußleitungen für
die Glühlampen bestehen; man kann aber auch die Glühlampen mit ihren Anschlußleitungen direkt an die Hauptleitungen anfügen.
Ferner ist es wichtig, daß die Glasperlen oder Isolierkörper verschiebbar angeordnet sind und durch Gewichts- oder Federwirkung stets so verschoben werden, daß die Verbindungsstellen zwischen den einzelnen Leitungen oder zwischen den Leitungen und Lampen durch die Isolierkörper überdeckt, werden. Die Isolierkörper sind mit besonders geformten Aussparungen versehen, die, je nachdem die Leitungen rechtwinklig oder axial aneinander hängen, verschieden ge-
staltet sind, um ein möglichst gutes Überdecken der Anschluß- oder Verbindungsstellen zu erreichen.
Wenn die Leitungen axial aneinander hängen, so ist es von Wichtigkeit, daß die Aussparungen der Isolierkörper so gestaltet sind, daß diese Isolierkörper nicht abfallen, wenn man den angehängten Leitungszweig oder die angehängte Glühlampe abnimmt. Hierbei soll der Isolierkörper aber das freigelegte Leitungsende selbsttätig durch die Gewichts- oder Federwirkung überdecken. Dabei können die Isolierkörper so gestaltet sein, daß sie entweder nur die Anschlußstelle einer Leitung überdecken, oder es können gemeinsame Isolierkörper für zwei Leitungen angeordnet sein.
Die neue Einrichtung bietet in mehrfacher Hinsicht wesentliche Vorteile. Da die Anschluß- oder Verbindungsstellen durch die Gewichtswirkung der Isolierkörper oder durch Federwirkung stets überdeckt sind, so werden sie äußeren Einflüssen, z. B. Einwirkung der Witterung, entzogen und bleiben blank und leitend. Die Gewichts- oder Federwirkung hat auch zur Folge, daß sich die Leitungsenden inniger aneinander legen, so daß ein besserer Kontakt erzielt wird, als wenn keine Überdeckung der Anschlußstellen vorhanden wäre. Da diese Überdeckung selbsttätig durch die Gewichts- oder Federwirkung stattfindet, so gestaltet sich das Einhängen von Zweigleitungen in die Hauptleitungen oder von Anschlußleitungen an Zweigleitungen oder direkt an Hauptleitungen sehr einfach und geht schnell von statten. Die Isolierkörper halten auch die Leitungen zusammen, so daß sie sich beim Schwanken der Leitungen nicht lösen können.
Man hat es nun in der Hand, Girlanden zu bilden, welche von der Glasbirne der
Glühlampe an (wenn diese ohne Sockel ausgebildet ist) eine ununterbrochen verlaufende Perlenschnur zeigen, ohne daß Leitungsteile sichtbar sind. Dadurch wird es möglich, Lichteffekte zu" erreichen, die man früher nicht erreichen konnte. Besonders für die Kronleuchterfabrikation werden dadurch ganz neue Gesichtspunkte maßgebend.
Die Perlen oder Isolierkörper können aus
ίο Kristall, Glas oder jeder anderen Isoliermasse bestehen und können beliebig gestaltet sein.
Fig. ι veranschaulicht in einer Ansicht und einzelnen Schnitten die Einrichtung.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach A-B der Fig. I. Fig. 3 zeigt eine zum Befestigen fertige Lampe.
Fig. 4 veranschaulicht eine abgeänderte Ausführungsform.
Fig. 5 zeigt eine Girlande oder ein Gehänge mit nach vorliegender Erfindung befestigten Glühlampen.
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, werden die Stromzuführungsleitungen von metallisehen isolierten oder nicht isolierten Drähten α α1 gebildet, auf deren ganze Länge Perlen b aus Kristall, Glas oder anderem Isoliermaterial aufgeschoben sind. Diese Perlen, welche in beliebigen Größenverhältnissen zueinander stehen und von beliebiger Gestalt sein können, sind in solcher Weise angeordnet, daß sie die Leitungsdrähte auf die ganze Länge verdecken und isolieren. Diese Anordnung sichert also eine vollständige und genügende Isolierung der Hauptleitungen und ermöglicht unter Umständen die Anwendung von nichtisolierten metallischen Leitungsdrähten.
Wenn diese Stromzuführungsdrähte in senkrechter Richtung angeordnet sind, genügt das Gewicht der Perlen, um deren Lage zueinander zu sichern.
Wenn dagegen die Drähte in wagerechter Richtung verlaufen, ordnet man zweckmäßig im Innern der letzten Perle eines jeden Drahtes oder im Innern der beiden Perlen an den beiden Enden des Leitungsdrahtes eine kleine Feder c an, die vollständig von der Perle verdeckt wird. Diese Feder c preßt die Perlen b aneinander und ermöglicht gleichzeitig, sie auseinander zu ziehen, wenn man an einer Stelle einen Anschluß herstellen will.
In beliebigen Abständen voneinander zweigen von den Hauptleitungen α al die Nebenleitungen Jd1Cl2Cl3 ab, von denen jede aus zwei Metalldrähten besteht, die entweder in der gewöhnlichen Weise isoliert sind oder in derselben Weise isoliert werden wie die Hauptleitungen α α1. Jede Zweigleitung ist an ihrem Ende' mit einem nichtisolierten Haken e versehen, der eine Perle f trägt.
Diese Perle f ist mit einer Öffnung ausgerüstet, die sich an ihrem oberen Teile verjüngt in solcher Weise, daß die Perle in senkrechter Richtung auf dem Leitungsdraht verschoben werden kann, aber gegen Herunterfallen gesichert ist. Wenn sich die Perle f in der tiefsten Stellung befindet, wie dies auf der Zeichnung" bei den Zweigleitungen d'2 d3 der Fall ist, dann · befindet sich der Haken e ungefähr im Mittel der Perle und ist von jener nach außen vollständig isoliert.
Die Perlen f müssen derart angeordnet sein, daß sie auf den Leitungsdrähten genügend weit verschoben werden können, damit die Haken e freigelegt werden können und damit man in letztere die Ösen oder Haken der Glühlampe in der unten näher zu beschreibenden Weise einhängen kann.
Die Glühlampen sind mit zwei Ösen g versehen, an welchen die Leitungsdrähte h hl angeschlossen sind, die ebenfalls durch Perlen aus Isoliermaterial, ζ. Β. Kristall, Glas usw., oder auf gewöhnliche Weise isoliert sein können. Jeder dieser Drähte h h1 ist an seinem Ende mit einem nichtisolierten Haken i versehen.
Um eine solche Glühlampe an eine der Zweigleitungen, z. B. an die Zweigleitung d dl, anzuhängen, wird jede Perle f so weit verschoben, daß die Haken e freiliegen. Es können dann in diese Haken e die Haken i der Leitungsdrähte h h1 eingehängt werden. Die Perlen f fallen dann von selbst wieder .zurück und sichern durch ihr Gewicht die leitende Verbindung zwischen den Haken und Haken e, wobei sie die Leitung an dieser Stelle nach außen gleichzeitig vollständig isolieren.
Die leitende Verbindung zwischen den kleinen ösen g, die an der Lampe selbst sich befinden und den entsprechenden Häkchen j an den Zuleitungsdrähten h h1 wird durch das Gewicht der Lampe gesichert und außerdem durch das Gewicht der Perlen, die über die Zuführungsdrähte h h1 geschoben sind, wobei die Perlen an die Ansätze k der Glasbirne sich anlegen. Jeder Zuführungsdraht h hl trägt an seinem unteren Ende eine Perle /, die mit einer Öffnung versehen ist, so daß sie, wenn sie nach unten fällt, den Haken j des Zuleitungsdrahtes und die Öse g der Birne vollständig einhüllt und dadurch die Verbindungsstelle zwischen dem Zuleitungsdraht und der Birne nach außen isoliert.
Es ist ersichtlich, daß die Stromzuführungsleitungen beliebig verlaufen und daß die Perlen, die sie umhüllen, beliebige Gestalt haben können.
Die beiden Perlen f können in eine einzige Perle f[ vereinigt werden, die mit zwei
Öffnungen versehen ist (Fig. 4). Jede dieser Öffnungen dient dann zur Aufnahme eines Leitungsdrahtes. Die beiden letzten Perlen, welche dem Haken i der Leitungsdrähte h hl am nächsten liegen, können ebenfalls zu einer einzigen z1 vereinigt sein. Diese Anordnung ermöglicht, daß die beiden Stromzuführungsdrähte der Glühlampe auf einfache Weise gleichzeitig an die Zweigleitung angeschlossen werden können, anstatt, wie in den vorhergehenden Fällen, nacheinander.
Die beiden Häkchen i können direkt an die Stromzuführungsleitungen α α1 unter Weglassung von Isolierperlen f und Zweig- leitungen d dl angeschlossen werden. Das Gewicht der Lampe genügt vollständig, um diese Häkchen an den Leitungsdrähten fest anliegen zu lassen und die leitende Verbindung zu sichern. In diesem Falle ist es notwendig, an den beiden Perlen der Hauptleitung α α}, zwischen welchen der Haken i liegt, Einschnitte oder Kerbe vorzusehen, so daß der Haken vollständig isoliert ist.
. Die Glühlampe kann auch direkt an die Zweigleitungen d d1 unter Weglassung der Leitungsdrähte h h1 angehängt werden.
Es ist ersichtlich, daß die Haken der Leitungsdrähte durch Ösen und die Ösen der Glühlampen durch Haken ersetzt werden können.
Durch die vorliegende Erfindung ist es möglich, von Hauptleitungen schnell und jederzeit Nebenleitungen abzuzweigen und bei jeder beliebigen Beleuchtungsanlage, z. B. bei einem Kronleuchter, eine große Anzahl Stromentnahmestellen zur Verfügung zu haben, wobei letztere stets durch die sie bedeckenden Perlen nach außen abgeschlossen sind, wie dies bei den Zweigleitungen d~ d3 (Fig. 1) ersichtlich ist. Es kann also die Anzahl und Anordnung der zu brennenden Lampen nach Belieben geändert werden.
Die in Fig. 3 veranschaulichte Lampenausführung kann auch in gewöhnliche Leitungen eingeschaltet werden, wobei dann ein Anschlußstöpsel, ein Stromentnahmestöpsel oder jede andere bekannte Vorrichtung Verwendung finden kann.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ermöglicht die vorliegende Erfindung auf einfache Weise die Herstellung von Gehängen oder Girlanden, die in entsprechender Weise an die Stromentnahmestellen angeschlossen werden.
Die beiden Hauptleitungen α α1 der Girlande sind an dem einen Ende an die beiden Pole eines Stöpselkontaktes m oder dergl. angeschlossen; die anderen voneinander isolierten Enden stehen mit einer beliebigen Aufhängevorrichtung oder dergl. in Verbindung.
Für die Beleuchtung oder Illumination genügt es, die Enden der Leitungsdrähte jeder Girlande entweder in Haken endigen zu lassen, mit denen sie in der oben beschriebenen Weise an die Stromentnahmestellen angeschlossen werden oder mit Anschlußstöpseln zu versehen, die in die Fassungen eines gewöhnlichen Leuchters gesteckt werden.
Durch die vorliegende Erfindung können also auf sehr einfache Weise alle bisherigen und vorhandenen Kronleuchter umgebaut und umgeändert und deren Dekorations- und Beleuchtungseffekte beliebig verändert werden.
Die Erfindung kann bei Beleuchtungsapparaten und Beleuchtungsanlagen jeder Art Verwendung finden und ist unabhängig von der Gestalt und Form der Kronleuchter. Die Gestalt der Perlen und die Anordnung der Leitungsdrähte kann den verschiedenen Zwecken entsprechend geändert werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zum Zusammenstellen von elektrischen Beleuchtungskörpern (Kronen, Girlanden oder dergl.), dadurch gekennzeichnet, daß auf den Leitungen Glasperlen oder ähnliche Isolierkörper verschiebbar angeordnet sind und durch ihr Eigengewicht, Federn oder dergl., stets so verschoben werden, daß die An-Schluß- oder Verbindungsstellen (gj) zwischen den Lampen und Anschlußleitungen (h) bezw. die Anschluß- oder Verbindungsstellen zwischen den Haupt-, Zweig- und Anschlußleitungen (α d h) durch die Isolierkörper überdeckt sind, wobei die Leitungen auf beliebiger Länge und bei Verwendung von Glühlampen ohne Sockel bis unmittelbar an die Glaskörper der Lampe durch die Perlen isoliert werden können.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbaren Perlen (b), zwischen denen die zu den Lampen führenden Leitungen von den Hauptleitungen (a) abgezweigt werden , mit Aussparungen versehen sind, welche die Enden der Abzweigdrähte in sich aufnehmen.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbaren Endperlen ff und I) auf den Zweig- und Anschlußleitungen (d und h) verjüngte Bohrungen besitzen, so daß sie die Verbindungsstellen (g und i) oder die freien Enden (e) der Leitungen überdecken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT146313D Expired DE146313C (de)

Publications (1)

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DE146313C true DE146313C (de) 1900-01-01

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DENDAT146313D Expired DE146313C (de)

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DE (1) DE146313C (de)

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