[go: up one dir, main page]

DE726222C - Loesbare Befestigung fuer Deckenbaldachine, Schalenhalter, Rohrstuecke und Reflektoren an einem Pendelrohr - Google Patents

Loesbare Befestigung fuer Deckenbaldachine, Schalenhalter, Rohrstuecke und Reflektoren an einem Pendelrohr

Info

Publication number
DE726222C
DE726222C DEM146918D DEM0146918D DE726222C DE 726222 C DE726222 C DE 726222C DE M146918 D DEM146918 D DE M146918D DE M0146918 D DEM0146918 D DE M0146918D DE 726222 C DE726222 C DE 726222C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resilient
clips
fastening
tube
canopies
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM146918D
Other languages
English (en)
Inventor
C F Otto Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CARL F OTTO MUELLER GmbH
Original Assignee
CARL F OTTO MUELLER GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CARL F OTTO MUELLER GmbH filed Critical CARL F OTTO MUELLER GmbH
Priority to DEM146918D priority Critical patent/DE726222C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE726222C publication Critical patent/DE726222C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S8/00Lighting devices intended for fixed installation
    • F21S8/04Lighting devices intended for fixed installation intended only for mounting on a ceiling or the like overhead structures
    • F21S8/06Lighting devices intended for fixed installation intended only for mounting on a ceiling or the like overhead structures by suspension
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V17/00Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages
    • F21V17/08Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages onto the supporting or suspending arrangements of the lighting device, e.g. power cords, standards
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V17/00Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages
    • F21V17/10Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages characterised by specific fastening means or way of fastening
    • F21V17/16Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages characterised by specific fastening means or way of fastening by deformation of parts; Snap action mounting
    • F21V17/164Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages characterised by specific fastening means or way of fastening by deformation of parts; Snap action mounting the parts being subjected to bending, e.g. snap joints
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/10Pendants, arms, or standards; Fixing lighting devices to pendants, arms, or standards
    • F21V21/112Fixing lighting devices to pendants
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V3/00Globes; Bowls; Cover glasses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Lösbare Befestigung für Deckenbaldachine, Schalenhalter, Rohrstücke und Reflektoren an einem Pendelrohr Beleuchtungsarmaturen (vorzugsweise Zweckleuchten), wie beispielsweise Kugelpendel oder die bekannten Sistrahleuchten, bestehen üblicherweise außer den die Glühlampe abschirmenden oder umhüllenden Glasteilen aus verschiedenen Metallteilen, wie Schalenhalter, Pendelrohr, Deckenbaldachin USW. ' Bei den' meisten Beleuchtungsarmaturen der genannten Art ist es erforderlich, die Lichtpunkthöhe der Glühlampe einzustellen, also die umhüllenden Glasteile zur Glühlampe höher oder tiefer anzubringen. Dies geschieht beispielsweise, indem das Pendelrohr am unteren Ende mit einem Gewinde versehen ist, vermittels dessen der die Glasteile tragende Schalenhalter durch Rechts- oder Linksdrehen höher oder tiefer eingestellt werden kann.
  • Auch sind Vorrichtungen zum Einstellen der Lichtpunkthöhe bekannt, bei denen in einem als Führung dienenden und mit Längsschlitzen versehenen Rohr ein mit Rasten versehenes inneres Rohr verschiebbar ist, wobei eine Feder des Führungsrohres in die Rasten eingreift.
  • Ähnlich wie der Schalenhalter muß auch der Deckelbaldachin verstellbar angeordnet werden, um ein sattes Anliegen des Deckenbaldachins an der Decke nach erfolgter Montage zu ermöglichen. Hier sind z. B. Anschlußdosen bekannt, die in ihrem Boden mit Öffnungen für die Haltestange versehen und wobei am Boden der Dose Führungen mit Sperreinrichtungen vorhanden sind, die die Aufhängestange gegen unerwünschte Verschiebung, gegen Verdrehung und gegen Herausfallen sichern.
  • Bekannt ist auch die Halterung eines Glühlampensockels durch einen federnden Ring, der schräg zur Längsachse des Sockels liegt und in das Gewinde der Glühlampe eingreift, wobei dieser federnde Metallring durch Aussparungen der Glühlampenfassung hindurchgreift.
  • Beim Gegenstand der vorliegenden Erfindung handelt es sich um lösbare Befestigungen von Deckenbaldachinen, Schalenhaltern, Rohrstücken und Reflektoren an einem Pendelrohr, ohne daß die genannten Teile aus Metall sein müssen, mittels einer oder mehrerer federnder Klammern.
  • Die genannte Einrichtung soll dazu dienen, Deckenbaldachine, Schalenhalter, Rohrstücke sowie Pendelrohre u. dgl. aus nichtmetallischen Werkstoffen herstellen zu können, beispielsweise aus Glas, Porzellan oder sonstigen keramischen Massen oder aus geeigneten Kunstharzpreßmassen. Diese Forderung schließt von vornherein die Verwendung von ziemlich feinen Gewinden, ferner von Schrauben, die in den genannten Teilen befestigt werden, aus.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die zu befestigenden Teile, wie Baldachine und Schalenhalter oder Überwurfmuffen, mindestens zwei tangentiale Bohrungen aufweisen, und daß das Pendelrohr oder der Reflektor am ganzen Umfang der Befestigungsstelle eine oder mehrere rillenförmige Vertiefungen hat, in welche durch die tangentialen Bohrungen durchgesteckte federnde Klammern eingreifen; dabei können die federnden Klammern durch weitere Klammern, die ebenfalls durch die erwähnten tangentialen Bohrungen gesteckt werden, verriegelt werden.
  • Erfindungsgemäß können weiterhin bei Schalenhaltern die zur Befestigung der Glasschirme oder Glasglocken dienenden federnden Klammern durch zwischen die Klarnmernschenkel eingeschobene Stifte in gespreizter Stellung gehalten und unverlierbar gemacht werden. Die tangentialen Bohrungen sollen in ihrer Höhe und Breite so beschaffen sein, daß die federnden Klammern sich nur in einer Richtung bewegen können und die Sicherungsklammern die federnden Klammern fest verriegeln. Des ferneren ist vorgesehen, daß die herausragenden Enden der federnden Klammern nach innen abgebogen werden, so daß sie sich kreuzen, und daß die Enden dieser Klammern verdickt ausgebildet sind.
  • Der Gegenstand der Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
  • Abb. i zeigt einen Schalenhalter nebst verstellbarem Pendelrohr für Glasschirme und Glasglocken oder ähnliches ohne sogenannten Kragenrand. Dieser Schalenhalter bestellt aus einem je nach Bedarf hoch gebauten oder mehr gedrückt gehaltenen glockenförmigen Teil .I. Auf dein unteren Rand 14 dieses Teils 4 ruht der obere Rand des Beleuchtungsglases 12. Es kann eine Zwischenlage 13 aus Gummi, Pappe oder sonst geeignetem Werkstoff angebracht werden, um dem Glaskörper eine weitere Unterlage zu verschaffen. Der Körper .4 ebenso wie der Körper 7 und das Pendelrohr i können aus Porzellan, Glas, Kunstharzpreßmassen oder sonst geeignetem nichtmetallischem Werkstoff bestehen. Die senkrechte Wandung 5 des Teils .4 ist außen mit einem groben Gewinde versehen, in welches der obere Randteil des ebenfalls glockenförmigen Köpers 7, der innen mit demselben Gewinde versehen ist, paßt. Teil 7 dient dazu, um, entsprechend fest heruntergeschraubt, die Glasglocke 12 festzuhalten. Auch hier kann eine Zwischenlage i i, wie erwähnt, aus geeignetem Werkstoff angebracht werden zum Schutz der Glasglocke 12. Gegen den unteren Rand io des Teils 7 hin sind an sich bekannte Luftlöcher 9 in beliebiger Anzahl angebracht. Etwas höher wie diese Löcher sind im unteren Rand des vertikalen Teils der Glocke ebenfalls Luftlöcher f; in genügender Anzahl angebracht. Abb.3 zeigt den unteren Rand des Teils .I von unten gesehen. Der Ausschnitt 16 erleichtert in bekannter Weise die Einführung dieses Teils in die Lampenglocke.
  • Bei fast allen Beleuchtungsarmaturen ist es von Bedeutung, daß die Glühlampe in einer ganz bestimmten Höhe eingestellt werden kann. Nach der vorliegenden Erfindung geschieht dies derart, daß das Lampen- bzw. Pendelrohr i an dein die Fassung tragenden Ende am ganzen Umfange mit vorzugsweise mehreren rillenförmigen Vertiefungen versehen wird. Diese sind in Abb. i im Schnitt und in den Abb. 4., 5 und 7 in Ansicht gezeichnet. In dem obersten Teil des Körpers 4 befinden sich zwei tangential verlaufende. vorzugsweise rechteckige Bohrungen 3 (Abb. 7). In Abb. 2 sind diese Schlitze im Schnitt von oben gesehen gezeichnet. In diesem Schlitz 3 wird, wie Abb. 2 zeigt, eine Stahlfeder 17 eingesetzt, deren Enden nach dein Einsetzen der Feder abgebogen werden. An Stelle von Stahl kann auch irgendein anderes gut federndes Metall oder sonst geeigneter @-Z'erkstoff genommen werden. Nimmt man Stahl, so wird man die Oberfläche in bekannter «,'eise gegen Verrosten schützen. Die Feder 17 ist so gebogen, daß sie stark nach innen federt. Der Bügel i9 dient dazu, die Feder 17 zu verkeilen und zu verhindern, daß sie aus einer der Rillen im Rohr i unbeabsichtigterweise herausgleiten kann. Die Einrichtung wird folgendermaßen betätigt: Man entfernt durch Herausziehen den l,ügel i9, der auch aus nichtfederndem @@'erkstofff bestehen kann, und kann darin mit Dauinen und Zeigefinger die beiden abgebogenen Enden der. Feder 17 so zusannnendrücl;en, daß die Feder auseinändergeht und die Rillen 2 im Rohr i freigibt. Jetzt kann man durch Heben oder Senken die Glühlampenfassung auf die gewünschte Höhe einstellen. Wenn man nun die Feder 17 wieder losläßt, greift sie in eine der Rillen 2 im Rohr i ein und hält den Schalenhalter am Rohr i fest. Durch. den Bügel 1g, der nun eingeschoben wird, wird in der beschriebenen Weise eine Sicherung der Feder 17 durch Verriegelung hergestellt. Der Schlitz 3 wird bei allen Ausführungsformen zweckmäßigerweise nur so breit gemacht und auch nur so hoch, daß in der Breite die beiden nebeneinanderliegenden Schenkel der Feder 17 und des Bügels 1g Platz finden und die Höhe nur um ein Geringes den Durchmesser der Schenkel der Feder 17 und des Bügels 1g übersteigt. Am unteren Ende des Rohres-i wird entweder in bekannter Weise eine Befestigungsmöglich-]zeit für die Fassung geschaffen, oder die Befestigung eines Gewindenippels kann unter Verwendung der gleichen Kupplungsorgane 17 und 1g vorgenommen werden, wie sie zum Kuppeln des Rohres i mit dem Teil ,4 verwendet werden.
  • Abb. q. zeigt die gleiche Einrichtung zum Befestigen eines Deckenbaldachins, der aus den gleichen Werkstoffen herzustellen ist wie die Teile 1, .4 und 7. Das Pendelrohr trägt die -Nummer 23. 22 ist ein Isolieraufhänger bekannter Ausführung, der beispielsweise mittels einer angeschraubten Gewindemuffe 21 befestigt wird. Doch genügt bei nichtmetallischen Rohren ein gewöhnlicher Aufhänger. 20 zeigt den Deckenbaldachin im Schnitt.
  • Verschiedene der genannten Werkstoffe, z. B. Porzellan oder andere keramische Massen, können an der Oberfläche mit einem metallischen Überzug beliebiger Farbe versehen werden, so daß die ganze Armatur den Eindruck macht, als sei sie von Metall hergestellt: Vor allen Dingen kann die Armatur dadurch in der Oberflächenwirkung im Raum etwa bereits vorhandenen :Metallarmaturen angepaßt werden. Sinngemäß können die genannten Werkstoffe aber auch mit Farbüberzügen beliebiger Farbe matt und glänzend versehen werden, so daß hierdurch sehr reizvolle Wirkungen erzielt werden können. Bei der Oberflächenbehandlung von,-Metallen sind solchen Farbwirkungen Grenzen gesetzt, indem z. B. aufgebrachte Lackfarben bekanntlich wenig beständig sind und leicht abblättern oder verkratzt werden können. Dies ist nicht der Fall bei Farben, die beispielsweise auf keramischen Massen durch Einbrennen befestigt sind.
  • Um bei den genannten Werkstoffen den Eindruck von Metall hervorzurufen, kann die Oberfläche auch in bekannter Weise durch galvanische Überzüge metallisiert werden. Gegenüber Ganzmetallarmaturen werden dabei unter Berücksichtigung der außerordentlich dünnen Wandstärken galvanischer Überzüge sehr große Ersparnisse an Metall erzielt. .
  • Da Rohre aus den genannten Werkstoffen, wie Porzellan, Glas, Steingut und sonstigen keramischen Werkstoffen oder Kunstharzpreßmassen, nur in bestimmten Längen hergestellt werden können und da man solche Rohre nicht ohne weiteres überall auf die jeweils gewünschten Längen abschneiden kann und die freien Enden dann beispielsweise mit Gewinden versehen kann, um solche Rohre durch Muffen zu verbinden, ist vorgesehen, Rohrstücke aus den genannten Werkstoffen in verschiedenen Längen herzustellen, z. B. 20, 4o, 6o, So und loo cm lang, und diese Rohrstücke an beiden Enden jeweils mit den erwähnten rillenförmigen Vertiefungen zu versehen. Es ist ferner vorgesehen (vgl. Abb. 5), aus den gleichen genannten Werkstoffen Muffen herzustellen mit jeweils vier tangentialen Bohrungen und als Kupplungsorgane wiederum sinngemäß die Federn 17 und Verriegelungsbügel 1g zu verwenden. So lassen sich alle gewünschten Rohrlängen herstellen, wiederum unter sparsamster Verwendung von Metall. Abb. 6 zeigt eine solche Kupplung im Querschnitt.
  • Bei Glasschirmen und sonstigen Beleuchtungsgläsern mit Kragenrand kann die Befestigung des Beleuchtungsglases oder Schirmes, beispielsweise auch eines Metallschirms, nicht in gleicher Weise erfolgen wie in Abb. i gezeichnet. Üblicherweise werden solche Beleuchtungsgläser usw. an Schalenhaltern befestigt, in deren unteren Rand meistens drei radial angebrachte Schrauben in den Kragenrand hineinfassen. Solche Schrauben lassen sich in den genannten Werkstoffen schlecht befestigen. Sie werden auch, wenn sie nicht unverlierbar gemacht werden, leicht verloren. Durch zu starkes Zudrehen solcher Befestigungsschrauben kann ein Glaskörper erfahrungsgemäß leicht beschädigt werden. Außerdem können sich solche Befestigungsschrauben lockern, was ein Herabfallen des befestigten Glases zur Folge haben kann. Unfälle der genannten Art sind bekannt. Die Erfindungsidee, zwei feste Körper durch federnde Klammern zu kuppeln, wurde, wie aus Abb. 7 und 8 ersichtlich, bei Gläsern und Schirmen mit Kragenrand derart gelöst, daß in dem unteren Rand des in der Form beliebig zu haltenden Schalenhalters 32 wiederum tangentiale Bohrungen 3o angebracht sind, durch welche federnde Klammern 2g aus Stahldraht oder sonst geeignetem Werkstoff eingeschoben «-erden können, wie die Schnittzeichnung Abb. 8 in Aufsicht zeigt. Die Bohrungen sind auch hier in der Höhe so gehalten, daß sie den Querschnitt eines Schenkels einer solchen Klammer 29 nur um ein Geringes übersteigt. Die beiden äußeren Enden der Klammer 29 werden zweckmäßig nach außen gebogen, damit die Klammer nicht nach der entgegengesetzten Seite durchgeschoben werden kann. Die Klammer kann an dem den Kragenrand 28 berührenden Teil so gebogen werden, daß sie sich der Wölbung des Kragenrandes etwas anpaßt. Dadurch wird ein sicherer Sitz der Klammer 29 erreicht. Ein in die Bohrung 30 vertikal zwischen die Klammerschenkel eingeschobener dünner Stift 33 verhindert, daß die Klammer 29 zu weit herausgezogen und verloren werden kann. Außerdem verhindert dieser Stift, daß die beiden Schenkel der Klammer 29 durch das Gewicht des Glaskörpers 21 so weit zusammengedrückt werden, daß der Glaskörper herabfallen kann. Es können infolgedessen erhebliche Ungleichmäßigkeiten in der Gestaltung des Kragenrandes 28 in Kauf genommen werden. Die Klammer 29 muß, was aus der Zeichnung nicht hervorgeht, so gebogen werden, daß sie sich soweit herausziehen läßt, bis der Stift an der hinteren Biegung der Klammer anliegt.
  • Die Einstellung des Lampenrohres 25 geschieht auch beim Schalenhalter gemäß Abb.7 in der gleichen Weise wie bei dem Schalenhalter nach Abb. i. In der Schnittzeichnung Abb. i wurden der Übersicht halber die Feder 17 und die Klammer i9 weggelassen.
  • Bei der Bauart von Schalenhaltern nach Abb. 7 und unter Verwendung der Klammer 29 kann eine Beschädigung des zu tragenden Glaskörpers niemals eintreten, weil die Stärke der Klammern der Widerstandskraft der zu tragenden Glasteile angepaßt werden kann.
  • Die beschriebenen Einrichtungen lassen sich selbstverständlich sämtlichen in der Beleuchtungstechnik üblichen Maßen anpassen. Die gezeichneten Federn zeigen eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgedankens.
  • Gegenüber den bekannten und erwähnten Vorrichtungen bedeutet die vorliegende Erfindung einen erheblichen technischen Fortschritt und eine Verbilligung der Herstellungsweise.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lösbare Befestigung für Deckenbaldachine, Schalenhalter, Rohrstücke und Reflektoren an einem Pendelrohr bzw. einem an diesem befestigten Reflektorträger mittels einer oder mehrerer federnden Klammern, dadurch gekennzeichnet, daß die zu befestigenden Teile, wie Baldachine und Schalenhalter oder Überwurfmuffen, mindestens zwei tangentiale Bohrungen aufweisen, und daß das Pendelrohr oder der Reflektor am ganzen Umfang der Befestigungsstelle eine oder mehrere rillenfÖrmige Vertiefungen hat, in welche durch die tangentialen Bohrungen durchgesteckte federnde Klammern eingreifen. z. Befestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Klammern durch weitere Klammern (i9), die ebenfalls durch die erwähnten tangentialen Bohrungen gesteckt werden, verriegelt werden. 3. Befestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Befestigung dienenden federnden Klammern durch zwischen die Klammrrrz-zclienlcel eingeschobene Stifte (33) in gespreizter Stellung gehalten und unverlierbar gemacht werden. 4. Befestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die tangentialen Bohrungen in ihrer Höhe und Breite so beschaffen sind, daß die federnden Klammern sich nur in einer Richtung bewegen können und die Sicherungsklammern (i9) die federnden Klammern fest verriegeln. 5. Befestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach Einführen der federnden Klammer (i7) die herausragenden Enden nach innen abgebogen werden, so daß sie sich kreuzen, und daß die Enden dieser Klammer verdickt ausgebildet sind.
DEM146918D 1940-01-21 1940-01-21 Loesbare Befestigung fuer Deckenbaldachine, Schalenhalter, Rohrstuecke und Reflektoren an einem Pendelrohr Expired DE726222C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM146918D DE726222C (de) 1940-01-21 1940-01-21 Loesbare Befestigung fuer Deckenbaldachine, Schalenhalter, Rohrstuecke und Reflektoren an einem Pendelrohr

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM146918D DE726222C (de) 1940-01-21 1940-01-21 Loesbare Befestigung fuer Deckenbaldachine, Schalenhalter, Rohrstuecke und Reflektoren an einem Pendelrohr

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE726222C true DE726222C (de) 1942-10-08

Family

ID=7336136

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM146918D Expired DE726222C (de) 1940-01-21 1940-01-21 Loesbare Befestigung fuer Deckenbaldachine, Schalenhalter, Rohrstuecke und Reflektoren an einem Pendelrohr

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE726222C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009060010B4 (de) * 2009-12-21 2016-06-02 Christian Kögel Befestigungssystem zum Befestigen eines Bauteils an einem Seil

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009060010B4 (de) * 2009-12-21 2016-06-02 Christian Kögel Befestigungssystem zum Befestigen eines Bauteils an einem Seil

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE726222C (de) Loesbare Befestigung fuer Deckenbaldachine, Schalenhalter, Rohrstuecke und Reflektoren an einem Pendelrohr
DE7838482U1 (de) Rohrfoermiger schirm fuer leuchtstoffroehren, stromschienen o.dgl.
DE202009006160U1 (de) Leuchte sowie Nachrüstsatz für die Nachrüstung einer Leuchte mit einem Energiesparleuchtmittel
DE2410037A1 (de) Reflektor fuer roehrenfoermige lichtquellen, insbesondere fuer leuchtroehren
EP0621442B1 (de) Deckeneinbauleuchte
DE941930C (de) Elektrische Lampe mit Sockel aus Isolierstoff, an dessen Aussenoberflaeche die mit dem Stromleiter zum Kolbeninnern ein Ganzes bildenden Draehte als Stromabnehmer angeordnet sind
DE10216761A1 (de) Leuchte mit reibschlüssig befestigtem Leuchtenbauteil
EP0166943B1 (de) Leuchtenknoten, Verfahren zur Montage und Leuchte
DE604289C (de) Brems- und Haltevorrichtung fuer die ausziehbaren Rohre elektrischer Haenge-, Tisch- und Stehleuchten
DE2435433A1 (de) Beleuchtungseinrichtung fuer teller
DE9307685U1 (de) Deckenleuchte
DE2037285A1 (de) Einrichtung zur losbaren Befestigung einer Leuchte an der Decke oder der Wand eines Raumes
DE566168C (de) Fassung fuer elektrische Gluehlampen
DE1793388U (de) Vorrichtung zum befestigen von glaesern, schuten oder schirmen an gluehlampenfassungen.
DE536286C (de) Gluehlampenfassung aus Isolierstoff mit einteiligem Fassungsgehaeuse
DE102004044024A1 (de) Vorrichtung zur hängenden Anordung einer Leuchte
AT203096B (de) Schirmbefestigung für Beleuchtungskörper
DE595555C (de) Federnder Gluehlampenhalter mit mantelfoermigem Gehaeuse zum Schutz der Gluehlampe gegen Erschuetterungen
DE1020113B (de) Umklappbare Fassung geringer axialer Tiefe fuer zweisockelige roehrenfoermige Lampen, insbesondere Leuchtstofflampen
DE922424C (de) Decken- und Wandleuchte
DE202019101568U1 (de) Einrichtungsgegenstand zur Beleuchtung, insbesondere eines Innen- und/oder Außenraums
DE8114971U1 (de) "wandleuchte"
EP3425264A1 (de) Aufhängevorrichtung zur deckenbefestigung einer hängeleuchte
DE29605306U1 (de) Lampe
DE202004014148U1 (de) Vorrichtung zur hängenden Anordnung