DE1463049A1 - Schaltungsanordnung zur Erhoehung der Lebensdauer der Kontakte eines Umschalters fuer in ihrer Drehrichtung betriebsmaessig umzusteuernde Gleichstrommotoren,die ueber ein gesteuertes Ventil gespeist werden - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Erhoehung der Lebensdauer der Kontakte eines Umschalters fuer in ihrer Drehrichtung betriebsmaessig umzusteuernde Gleichstrommotoren,die ueber ein gesteuertes Ventil gespeist werdenInfo
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Description
5307-65/Dr. Sd/Schä ^^^^X^ 1463049
CEM 1155 -NA \
Compagnie Electro-Me'canique, Paris, Frankreich
Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Lebensdauer
der Kontakte eines Umschalters für in ihrer Dreh-»
richtung betriebsmässig umzusteuernde Gleichstrommotoren, die über ein gesteuertes Ventil gespeist werden.
Bei bestimmten elektrischen Haushaltsgeräten, beispielsweise
bei Waschmaschinen für einen vollautomatischen oder einen halbautomatischen Betrieb wird eine Prögrammsteuereinrichtung benutzt, welche den gewünschten
Arbeite ablauf steuert. Beim Betrieb einer Waschmaschine steuert die Programmsteuereinrichtung imkllgemeinen mit Hilfe von Nockenscheiben
einen Umschalter, welcher die Inbetriebsetzung, die Stillsetzung und die Umsteuerung des die Maschine antreibenden Motors bestimmt.
Im allgemeinen benutzt man Einphasenmotoren, welche jedoch einen genügend starken Stromstoss im Moment des Anlaufens erfordern, der
im allgemeinen mit HiKe eines phasenverschiebenden Kondensators in einer
zum Anlauf dienenden Hilfswicklung erzeugt wird. Die Stromstärke ist im
normalen Betrieb im allgemeinen nur gering und ist zur Zeit der Öffnung der
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Abbrems schaltung ebenfalls nicht hoch. Man hat daher Schalter verwendet,
welche sich schnell schliessen und sich langsam öffnen.
Eine gute Lebensdauer der Unterbrechungskontakte hängt offenbar von der Stromstärke ab, welche diese Kontakte im Augenblick der Unterbrechung
durchsetzt.
Die Benutzung von Gleichstrommotoren erlaubt einen sehr weichen Betrieb, einen verschieden schnellen Anstieg der Geschwindigkeit eine
leichte elektronische Regelung und ist nicht kostspielig. Man benutzt vorteilhafterweise
Motoren mit geringem Trägheitsmoment und einer geringen
Ankerimpedanz, beispielsweise Motoren mit ebenem Luftspalt und scheibenförmigem
Anker mit lameliierter Wicklung, sowie einen Erregerteil mit konstantem Felde.
Die Steuerung und die Regelung dieser Motoren bildet den Gegenstand
einer am 28. April 1964 hinterlegten Patentanmeldung mit dem Titel "Dispositif de commande e'lectronique de moteur a. courant continu".
Bei der dort beschriebenen Schaltung wird der Motor über ein gesteuertes Ventil nach Art eines Festkörper-Thyratrons gesteuert, welches
häufig als Thyristor bezeichnet wird. Die Regelung der Geschwindigkeit geschieht durch die Beeinflussung des Zündzeit-punktes der Steuerelektrode
des Thyristors.
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Die Stromstärken, welche den Anker des Motors durchsetzen,
sind höher als im FaBa eines Wechselstrommotors, und zwar insbesondere
bei der Unterbrechung des Stromes. Aus diesem Grunde erweisen sich die gewöhnlichen Umschalter, die von der Programmsteuereinrichtung gesteuert
werden, als schlecht geeignet, da sie im Unterbrechungsfalle viel zu langsam arbeiten und ihre Kontakte sich daher zu schnell abnutzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, solche gewöhnlichen Umschalter zu verwenden, jedoch ihre oben geschilderten Nachteile zu vermeiden.
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Lebensdauer der Kontakte eines Umschalters für in ihrer Drehrichtung
umzusteuernde Gleichstrommotoren, die über ein gesteuertes Ventil ge«
speist werden und ist dadurch gekennzeichnet, dass ein in den Kreis der
Steuerelektrode des Ventils eingeschalteter Unterbrecher und der dem Motor vorgeschaltete Umschalter von einer Programmsteuereinrichtung
derart abhängig sind, dass für die Stillsetzung des Motors zunächst der
Unterbrecher im Kreis der Zündelektrode des Ventils geöffnet wird und erst nach dem Nulldurchgang des Ventilstromes und somit nach Erlöschen
des Stromdurchgangs durch das Ventil der Umschalter geöffnet wird und dass zur Einleitung der Motorbewegung in der umgekehrten Drehrichtung
der Unterbrecher erst nach Schliessung der Kontakte des Umschalters wieder geschlossen und das Ventil somit erst dann wieder gezündet wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung, welche ein Ausfuhrungsbeispiel darstellt, erläutert.
Der Anker 1 eines Gleichstrommotors, dessen nicht mit dargestellter
Erregerteil durch permanente Magnete gebildet wird, wird ober
einen Umschalter 2 und über einen Thyristor 3 aus einer Quelle 4-5 mit
gleichgerichtetem Strom,u nd zwar im allgemeinen mit dem Strom eines Doppelwellengleichrichters gespeist. Der Umschalter 2 wird von einer
Programmsteuereinrichtung 6 bedient, welche die Schliessung, die Öffnung
und den Anlauf des Motors in der umgekehrten Drehrichtung entsprechend einem vorbestimmten Programm steuert.
Die Zündung des Thyristors 3 hängt von einem Regler 7 ab* beispielsweise
von einem Regler, der in der oben genannten Patentanmeldung beschriebenen Art oder auch von einem Regler anderer Art und wird dadurch
eingeleitet^ dass der Steuerelektrode 8 des Thyristors eine positive
Spannung zugeführt wird. Der Stromdurchgang durch den Thyristor 3 erlischt bei der Unterdrückung des Stromes zur Steuerelektrode, wenn die
Speisespannung den Nullwert durchläuft. Es wird also dann der Speisestrom des Ankers 1 unterbrochen.
Ein Unterbrecher 9 ist in den Kreis dieser Steuerelektrode 8 eingeschaltet
und wird ebenfalls von der Programmsteuereinrichtung 6 bedient. Der Unterbrecher 9 unterbricht nur einen sehr schwachen Strom und braucht
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daher nur eine sehr geringe Schaltleistung zu besitzen.
Die Nocken der Programmsteuereinrichtung sind so geformt, dass der Umschalter 2 erst nach der öffnung des Unterbrechers 9 und nach dem
Erlöschen des Stromes im ersten Nulldurchgang der Speisespannung geöffnet wird. Da im Zeitpunkt der öffnung des Umschalters 2 der Strom also bereits
unterbrochen ist, können die Umschalter kontakte sich ohne die Bildung von
Funken befürchten zu müssen, langsam öffnen.
Ebenso werden die Umschalterkontakte für den Anlauf des Motors in der umgekehrten Drehrichtung geschlossen bevor der Unterbrecher 9
betätigt wird, d. h. vor der Zündung des Thyristors. Die Schliessung der
Kontakte des Unterbrechers 2 geht also ebenfalls ohne Funkenbildung vor sich, so dass keine Abnutzung der Kontakte zu befürchten ist.
Die Synchronisierung der Bewegung des Unterbrechers 9 und des Umschalters 2 kann natürlich auch mit anderen Hilfsmitteln als mit Nockenscheiben
der Programmsteuereinrichtung geschehen.
Ferner liegt auch die Benutzung von anderen gesteuerten Ventilen als Thyristoren innerhalb des Erfindungsgedankens.
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Claims (1)
- -D -PatentanspruchSchaltungsanordnung zur Erhöhung der Lebensdauer der Kontakte eines Umschalters für in ihrer Drehrichtung umzukehrende Gleichstrommotoren, die über ein gesteuertes Ventil gespeist werden, dadurch gekennzeichnet, dass ein in den Kreis der Steuerelektrode (8) des Ventils (3) eingeschalteter Unterbrecher (9) und der dem Motor (1) vorgeschaltete Umschalter (2) von einer Programmsteuereinrichtung (6) derart abhängig sind, dass für die Stilb etzung des Motors zunächst der Unterbrecher im Kreise der Zündelektrode des Ventils geöffnet wird und erst nach dem Nulldurchgang des Ventilstromes und somit nach Erlöschen des Stromdurchgangs durch das Ventil der Umschalter geöffnet wird und dass zur Einleitung der Motorbewegung in der umgekehrten Richtung der Unterbrecher erst nach Schliessung der Kontakte des Umschalters wieder ge-somit
schlossen und das VentilAerst dann wieder gezündet wird.8099G 1/041 1
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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ID=8838728
Family Applications (1)
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Cited By (1)
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- 1965-09-21 GB GB40277/65A patent/GB1117007A/en not_active Expired
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Also Published As
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