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Konservendose-Füllmaschine Die Erfindung bezieht sicfh auf Füllmaschinen,
insbesondere zum Füllen von Konservendosen mit einer abgemeseenen Menue einee paatenartigen
Füllgutes, z. B. einee Fleischgemisches.
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Bei der Herstellung sinues beiepielaweiae au Fleisch und Fleischsaft
benne Konservenerzeugnisses verden die notwendigen Bestandteile zu einem Gemisch
genischt, dos froi van Hohlräumen und eingeschlossener Luft Lot. Derartige oh sind
oehr viakoa und haben klebrigo odor pastenartige Eigenschaften, so daß diese Gemische
nur
bei Einwirkung eines sehr hohen Druckes fließen.
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Infolgodessen ist as schwierig, jade Konservendose mit einem gleichförmigen
Volumen oder einer gleichförmigen Gewicht des Gemisches so su wallon daß sich keine
iOngeschlossone Luft in don Konservendosen befindet.
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Mit der Erfindung soll nunw vor allem eine sum Vallon von Konservendosen
dienende Füllmaschine geschaffen werden, die eine Ausstoßtülle odor mehrere Ausstoßtüllen
hat, über die von einer Bedienungsperson eine ein offenes Ende aufweisende Kouservendose
so aufgeschoben werden kann, daß die Innenfläche des Dosenbodens an dem offenen
Eade der fElle anliegt. Dan Gemisch wird dann von einem druckbeaufschlagten Stößel
in die Konservendose gepreßt. Dan Gemisch fließt dabei auf die Bodeninnenseite der
Konservendose, die von dem Gemisch infolgedessen auf der TUlle nach hinten geschoben
wird, wobei die in der Dose vorhandene Luft entoprechend der fortschreitenden Füllung
um die Tülle herum abstrait. Infolge der viskosen digonschaften des God achss wird
auf diese Weisen der Einschluß von Luft verhütet.
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Mit der Erfindung soll ferner eine Konservendosen-Füllsas¢hlao mit
einer Meßvorrichtung geschaffen werden, die einen Rotor mit einer diamétral gerichteten
Bohrung aufwhist, in welcher sich ein schwebend gelagertor Kolbon
befindet.
Die Enden der Bohrung des drehbaren Rotors werden abwechselnd mit der Tülle und
mit einer Zuführleitung verbunden, so daß auf der einen Seite des Kolbens ein Vositoh
eingefüllt wird und auf der entgegengeBettten Beite dee Kolbens eine vorher aufgenommene
Füllung in die zugehörende Tülle gedrückt wird.
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Ferner soll eine Konservendosen-Füllmaschine geschaffen werden, in
der die gesamte Menge des abgemessenen Füllgutes in die Konservendose eingepreßt
werden ist, wenn der BteBel o Hubende erreicht hat, wobei all* an der Stößelfläche
haftenden Gemischteile in die Konservendoso gewischt werden, wenn die Bedinungsperson
den Dosenrend über die Stöelfläche dreht.
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Ferner soll eine Konservendosen-Füllmaschine geschaffen werden, deren
Arbeitsverlauf mit den Bewegungen der Bedienungsperson in Übereinstimmung gebracht
ist, so daß sich also bei Abnahme einer gefüllten Kenservendose von der Tülle eine
leere Dose bei Beginn des Ansstoßhubes an thrar zugehörenden Stelle befindet.
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Ferner soll ein verstellbarer Kelben geschaffen werden, der eine
Änderung do* Füllvolumens ermöglicht, wenn Konservendosen verschiedener Größen verwendet
werden oder wenn die Dosen mit unterschiedlichen Gemischmengen gefüllt werden sellen.
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Andere Ziele der Erfindung sind ein in jeder Tülle vorhandenier BMel,
der dam Ctemieeh in die Konservendosen preßt; ferrer eine Vorrichtung, die den Stößel
in seitlich richtiger Übereinstimmung mit iener kontinuierlichen Drehung des Rotor
betätigt; ferner eine Konservendosenfüllnaschine, aus der die Rotors und die Xelben
sua Reinigea und zum Entkeinen leicht herausgenommen werden können, und forner eine
Dosenfüllmaschine einfacher Ausführung, die don hohon Drucken widersteht, die notwendig
sind, um ein Fließen der hoohviskoasn odor pastenartigen Bubetaason bei ihren Einfüllen
zu ersielen. na Orteil beeteht nuch in der Veretellungemoglichkeit der Lolben von
der Außenseite des RotorgohOuto her.
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Geins bevorzugte Aueführung der Konservendosen-Füllmaschine Lot in
den Zeichnungen dargestellt, In den Zeichnungen ist Fig. 1 ein senkrechter Schnitt
durch die erfindungsgemäße Konservendosen-Füllmaschine nach Linie 1-1 der Fig. 2;
Fig. 2 ein senkrechter Schnitt durch die Maschine nach Linie 2-2 der Fig. 1, und
Fig. 3 ist ein waagersehter Schnitt durch die Maschine nach Linie 3-3 der Fig. 2.
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Fig. 4 ist ein der Fig. 1 ähalicher Schnitt, der die Stellung des
Kelbens in Beter seigt, nachdem eine Füllung in die Reterbehrung eingepreßt
worden
ist und nachdem eine vorhergehende Füllung in die Tülle eingeschoben worden ist,
und zwar durch die von dem Druck der neuen Füllung bewirkte Bewegung des Kolbens.
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Fig. 5 ist ein der Fig. 4 ähnlicher Schnitt, wobei der Rotor gedreht
worden ist, um die neue Füllung einzuschließen, und wobei der in der Tülle vorhandene
Stößel betätigt worden ist, um die vorhergehende Füllung in die Konservendose einsupressen.
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Fig. 6 ist eine Einselensicht eine der beiden Rotorkammern mit der
zugehörenden Tülle.
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Fig. 7 ist eine schaubildliche Ansicht des Stößels zum Ausstoßen
des Gemisches aus der Tülle.
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Fig. a ist ein durch den einen Rotorkolben gelegter vergrößerter
Schnitt, der die Verstellvorrichtung des Kolbens deutlicher zeigt.
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Fig. 9 ist eine schaubildliche Einzelansicht des Rotors und seines
Kolbens, der aus der rotorbohrung herausgenommen worden ist, und Fig. 10 ist ein
Schnitt durch den Rotor nach Linie 10-10 der Fig. 9.
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Die Konservendosen-Füllmaschine 1 weist ein Füllwerk oder mehrere
Füllwerke auf, was vom Rauminhalt des in die Konservendosen einsufüllenden Erseugnisses
und von der Zahl der Bedienungspersonen abhängt, die erforderlich sind, um die Dosen
entsprechend dem in einem bestimmten Konservenherstellungsvorgang auszuführenden
verschiedenen Verfahrensstufen in Bewegung zu halten. Vorteilhaft ist erfahrungsgemäß
eine einfache, praktisch verwendbare Füllmaschine mti zwei Füllwerken, von denen
jedes Füllwerk
von einer Bedienungsperson bodient wird und die Betätigung
der Füllwerke abwechselnd über eine einsige Kraftentriebsvorrichtung orfolgt. Doi
einer solchen Ausführung fat die Kraft der Antriebsvorrichtung ausgeglichen, der
Vorschuh des Füllgutes erfolgt in wesentlichen ohne Unterbrechung und die Bewegungen
der Bedienungzpersonen sind so abgestimmt, daß eine kontinuierliche gleichförmige
Bewegung der gefüllten Dosen su don nachgeschaltoten Studen eines Konservendosenherstellungsvorganges
orsielt wird.
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Die dargestellte Machine 1 weist daher ein zum Tragen zweier Füllwerke
3 und 4 dienendes Maschinengestell 2 auf, dessen hintere Gestellbeino 5 und 6 an
ihron oberen Radon durch eine Queschiene 7 und an einer nahe don unteron Enden gelegenen
8telle durch eine Querschiene 8 verbundon sind. Aus der Querschiene 8 eratrectan
sich Beitenschlenen 9 und 10 nach vorn, deren vordere Enden durch eijue Querschiene
11 verbunden sind, die an ihren S « don auf kurzen Gestellbeinen 12 und 13 getragen
wird. Die Gestellbeine 12 und 13 und die hinteren Gestellbeine 5 und 6 haben sum
Nivellieren don Gestelles auf dem Loden an ihren unteren Enden Einstellschrauben
14. Auz den Seitenschienen 9 und 10 ragen an einer zwischen den vorderen Gestellbeinen
und den hinteren Gestellbeinen gelegenen atelle Stander 15 und 16 nach oben, dis
zusammen mit dem
MHMn Gestellbeinen zun Tragen von oberen Seitenschienen
17 und 18 dienen. Mit den hinteren Gestellbeinen 5 und 6 sind an einer usterhalb
der obren Seitenschienen 17 und M gelegenen Stelle Seitenschienen 19 und 20 verbunden,
g vorders Enden über die Ständer 15 und 16 hinaueragen und die durch in wasgerachter
Richtung auf Abstand wth$atQMteM<!waA$2cMwnwind,vm& denen die innere Querschiene
22 an der Vorderseite der Ständer 15,16 liegt, während die vordere Querschiene 21
von den Seitenschienen 19 und 20 als freier Träger getragen wird. Die hinteren Gestellbeine
5 und 6 sind auch zwischen den Schienen 17 und 18 durch eine Querschiene 23 verbunden.
Die vorders Querschiene 11 ragt vorzugsweise seitlich über die Stellung der Ständer
15,16 (Fig. 2), m ein Auflager 24 zun Lagern des Meters 25 zu tragen, dar die Füllwerke
3 und 4 treibt.
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Mtt Füllwerk 3,4 enthält ein Rotorgeh@nse 26, dessen Achse in Querrichtung
der Maschine verläuft und das oberhalb der Außenenden der auf Abstand stehenden
Querschienen 21 und 22 (Fig. 2 und 3) angeerdnet ist. Die @etergehäuse 26 haben
die gleiche, jedech spiegelbildartige Ausführung, un zwischen sich einen gemeinsenen
Beterentrieb zuf@@@@@@@n. Das rechte Betergehäuse 26 (Fig. 6) @@@ eine @@lin@@is@@@
W@@@ 28 mit radial gerichteten @@@-fl@@@@@@@ 29 und @@. Der auf der @@@@bseite des
Gehä@@@@
gelegene Zndflensoh 29 bildet einen Träger für das Gehäuse
und ist an einer Platte 31 beispielsweise mit Bchreubenbolzen 32 befestigt. Du untero
Ende der Platte 31 zist an einer Winkelkonsole 53 befestigt, die in Querrichtung
auf den Enden der Querschienen 21 und 22 angebrait let. Da obère Ends der Platte
31 trägt ein Winkeleieen 34, das mit einem entsprechenden Winkeleisen des anderen
Rotorgehäuses über eine Querplatte 35 verbunden ist, deren Befestigung an den beiden
Winkeleisen durch Bchraubenbolssn 36 erfolgt. Die Platte 31 bildet den Innenverschlußdeckel
der Rotorkammer 37. Der AuBonterschluB-deckel der Rotorkammer 37 besteht aus einer
abhnehmbaren Platte 38, die as Flansch 30 durch Bohrauben 39 befeetigt ist, welche
mit dem Flansch 30 fest verbunden sind und Bohrungen der Platte 38 durohsetsen,
wenn die Platte 38 an Flansch mit Gewindemuttern 40 festgeklemmt werden aoll.
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Die Gewindemuttem 40 habon Griffe 41 einer Grèbe und Perm, die ein
leichtes Hantioren der Gewindemuttern begünstigt. Die Platte 31 und die Platte 38
haben je eine Axialbohrung 42 bzw 43, die nach außen gerichtete Lager 44 und 45
durchsetzen, welche in der Gehäuseachse liegen und sich auf den Außenseiten der
Platten befinden.
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Jedee Rotorgehäuse 26 hat in seine unteren Seite eine Einlaßöffnung
46, die mit einem an der Wand 28 angeschweißten Stutzen 47 in Verbindung steht.
Jedes Rotergehäuse 26 hat
in seiner oberen Seite eine Auslaßöffnung
48, die liber einen Ring 49 mit einer Tülle 50 für das rechteliegende Rotorgehäuse
und mit einer Tülle 51 fUr dam linkeliegende Rotorgehäuse in Verbndung steht. Jede
Tülle besteht aus einem langen Bohr 52 mit einer Einlaßöffnung 53 die mit dem Ring
49 an einer Stelle verbunden ist, die einen Abatand nach hinten von der Mündung
54 der TUlle hat. Dan Auslaßende jeder Tülle ist von einem Flansch 55 umgeben, der
denKonservendosen eine bessere Stellung gibt und der die Dosen bei ihres Abachieben
von der TUlle führt, wie dies spUtor noch her beschrieben wird. Jodes Rotorgoblues
und Jodo von dem zugehörenden Botorgehiuse gstragene Tülle überkragt also die Beiten
des Maschinengestellhauptteiles, wie dies Fig. 2 seigt.
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In jeden Rotorgehäuse 26 int yin rotor 56 bzw. 57 drehbar gelagert.
Die in gleicher Weise ausgebildeten Rotore, von denen ein Rotor in don Zig. 9 und
10 dargestellt ist, habsa eine ringförmige Wand 58 mit einer Außenfläche, die dicht
in die Innenfläche der zylindrischen Wand 28 des Gehäuses 26 paßt und die so breit
ist, daB die gainlaßöffnung 46 und die auslaßöffnung 48 don Gobeuses 26 überbrückt
werden kann. Die Außenflächen bilden angemessene Drehdichtungen (Fig. 2).
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Bin Rohr 61, das eine diametral oder in Richtung des Roterdurchmensers
verlaufende
Bohrung 62 auf der Drehachse bildet, durchsetst diametral joden Rotor und ist mit
einen Enden an der Innenfläche der Wand 58 angeschweißt, und swar in Fluchtstellung
mit den sich diametral gegenüberstehenden Öffnungen 59 und 60. Die Stirnenden jades
Rotors sind an don Seitenwänden des Rohres 61 durch an der Innenfliche der Wand
58 angeschweiBte Scheiben 63 und 64 geschlossen. Die Scheiben 63 und 64 tragen Flanache
65 bzw. 66, die an don Außenflächen der Scheiben in Ausrlchtung mit der Drehachse
angeschweißt sind. Der Aubinflansch 66 jades Rotors trägt eine Stummelwelle 67,
die in dem Lager 45 der herausnehmbaren Platte 38 golagert ist, und der auf der
Innenwand befestigte Flansch 65 trigt eine Telle 68 die in dem von der Platte 31
getragonen Lager 44 drehbar golagert ist. Jeder Wellenstumpf 67 trägt einen Ring
70, an welchem der rotor zu Reinigungszwecken aus dem Gehäuse herausgezogen werden
kann. Jede Welle 68 hat yins Keilnut 69 sur Verbindung mit einer zwischen den Konservendosenfüllwerken
gelegenen gemeinsason Antriebsvorrichtung. Die Antriebsvorrichtung enthält ein Drehsahlunteraetsungsgetriebe
71, das zwischen den Schienen 21 und 22 und der Querplatte 35 sowie an einer 8telle
swischen den Konsolen 33 getragen wird. Das Drehzahluntersetzungsgetriebe 71 hat
ein Gehäuse 72 mit einem oberen Flansch 73 und einem unteren Flansch 74, der
ma
den Schienen 21 und 22 bzw. an der Querplatte 35 beispielsweise durch Bohnubonbolsft
75 5 befestigt ist. Aus den entgegengesetsten Seiten des Gehäuses 72 ragen in Ausrichtung
mit den Antriebswellen der Dosenfüllwerke 3 und 4 Kraftwellen 76 und 77, die mit
den Rotorantriebswellen über elastische Kupplungen 78 bzw. 79 verbunden wtnd, ver
denen jede Kupplung eine innenliegende Rülse 81 und eine außenliegende Hülse 80
hat, die in ausnahzungen 83 Keile 82 aufnimmt, die in die Nuten 69 yingreifen, wma
dio Antriebswellen beim Einsetzen der Rotere in ihre oohk in die Kupplungen gleiten.
Die rotore werden ständig in der gleichen Richtung getrieben, um abwechulad die
entgegengesetzten Enden der Bohrungen 62 mit t den EinleBoffnungen und den Auslaßöffnungen
der Rotorgehäuse au verbinden, wie dies später noch beschrieben wird. Dan Drehsahluntersetzungsgetriebe
71 hat eine Kraftentriebewelle 84, die aus der Rückseite des Getriebeksatens ragt
und die eine Rienanscheibe 85 tragt, w on einer auf der Kraftwelle 87 des Motors
25 befestigten tluobt Rienenscheibe 86 getrieben wird. Der Antrieb erfolgt über
einen endlosen Keilrienen 88, der in Keilnuten der Riemenscheiben 65 und 85 läuft.
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It der Diamstralbohrung 62 $*dos Bohres pendelt ein Kolben69$dertiehunterdemBrückde*Deeenfullguteevem
dem den einen Ende der Bohrung 62 zun anderen Ende der Bohrung 62
bewegt,
wähn die Bohrung mit der Einlaßöffnung und der AuslaBgttnung des Botorgehluses fluchtet.
Die Kolben trennen also die auf der Einlaßseite der Kolben befindliche abgsmessene
Füllgutmenge von der auf der AuslaB-sainte der Kolbon befindlichen vorher abgenessenen
Füllgutlongs und entleeren die vorher abgameasene Füllgutmenge durch die Auslaßöffnungen
in die Bohrungen der Tüllen, sua donen das Fie ut in der butor beschrisbenen Weise
in die tonsortendoson gepreßt wird.
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Damit die Größe der Kolben verstellt und auf diese Weise die abgeaeesene
JUllgatuenge entsprechend der Dosengröße geändert werden kann, besteht jodler Kolben
vorsugsweise au zwei tolbentailen 90 und 91 (Fig. 8) 0 von donen roder Kolbentsil
eine mit Innengewinde veraehene Axialbohrung 92 bsw. 93 hat. Das Gewinde der in
don einen Kolbenteil befinclichen Bohrung ist ein Rechtegewinde und dan Gewinde
der in den anderen Kolbenteil befindlichen Bohrung piat ein Linksgewinds. Diese
Gewinds greifen in Reehtagewinde 94 bsw. in das Linksgewinde 95 ein, die sich auf
den Enden eines Kupplungsbolzens 96 befinden, der in die Gewindebohrungen gechraubt
werden kann, um die Kolbenteile gegenseitig zu nähern oder gegenseitig su entfernen,
und auf diese Weise eine Gesamtkolbenlänge su schaffen, die der erferderlichen Verdrängung
des Füllgutes entspricht, indem der innerhalb der Rotorbohrung
@vorhandene
Plats, der nicht von dem Kolben eingenommen wird, geändert wird. Die Einlaßöffnungen
und die Auslaßöffnungen der Rotorgehäuse haben vorzugsweise einen kleineren Durchmesser
als der Durchmesser der Rotorbohrungen 62 beträgt, so daß Anschlagschultern 97 und
97@ für die zugehörenden Enden der Kolben goachaffen werden. Die Badin der Kolbenteile
sind in Querrichtung in Übereinstimnung mit der Krümmung der Rotorgehäuse gekrümmt.
Die Kolben werden an einer innerhalb der Bohrungen 62 erfolgenden Drehung durch
in don Bohrungen vorhandene Keile 98 gehindert, die in Keilnuten 99 der 8olben 89
eingreifen.
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Damit der Kupplungsbolzen 96 jedes Kolbens von dem einen oder von
dom anderen Ende des Kolbens aus gedreht werden kann, weisen die Enden der Kupplungsbolzen
96 schlitte su Einsetzen eines Werkzeuges, z. B. sum Einsetzen der Klingen eines
Schraubensiehere (nicht dargestellt) auf.
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Zur Erleichterung der Kolbeneinstellung ohne Ausbau der Rotor* aus
don 90torgehäusen ist in modem Rotorgehäuse ein auf einer Durchmesserseite des Rotorgehäuses
angeordneter Nippe 101 (Fig. 6) vorhanden. Beim Arbeiten der Maschine ist der Nippel
101 durch einen Gowindestopfen 102 geschlossen. Zum Einstellen des Kolbens wird
der Gewindestopfen 102 herauagenchraubt und der Rotor wird so weit gedreht, dan
da eine *der dam andere Zende der
Bohrung 62 mit der in don Nippol
101 vorhandenenOffnung fluchtet. Eine Schraubensieherklinge kann dann tuber den
offenen Nippe 101 eingefiihrt und in don an diesel zende des Bolzens befindlichen
Schlitz 100 eingesetzt werden.
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Sine Bewegung der Kolbenteile beim Veratellon oder ein Saugsug oder
ein Druck auf das an des entgegengesetsten Bndo des Kolbens vorhandene Füllgut wird
dadurch vermieden, daß die Bohrung 62 mit der AuBenluft über eine Otrnung 104 verbunden
wird, die sich in der gegenüber dom Appel 101 liegenden Saite des Rotorgehäuses
befindet und in die ein Entlüftungsventil oder ein Luftablaßhahn eingeschraubt ist,
mit dem die Entlüftungsöffnung geschlossen und geöffnet wird.
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Dam in die Konservendose einzufüllende Füllgut wird unter ständigem
Druck über ein Sammelrohr 106 sugeführt, dessen Zweigrohre 107 und 108 mit don 8tutzen
4 ? über Anschlußstücke 109 verbunden sind.
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Bei der beschriebenen Kolben-und Rotoranordnung wird bei jeder Halbdrehung
der Rotore eine angemessene Menge des Füllgutes in die Tüllengefüllt so daß es daher
notwendig ist, die abgemessenen Füllgutmengen aus den Telle in die Konservendosen
su stoßen, ehe eine folgende Füllung aus dsn Rotoren in die Tüllen efordert wird.
Dam Ausstoßen den Füllgutes aus den Tüllen erfolgt durch Stößel 110 und 111,
die
in den Tüllen hin- und herbewegt werden, um die abgeneaaenen Mllgutnengen aua den
Tüllen in die Konservendosen zu pressen, worauf die Stößel quer über die Einlaßöffnungen
zurückgezogen werden, so daß eine folgende Füllgutmenge in die Tüllen einfließen
kann. Die Bewegungen der Stößel züssen infolgedessen mit der Drehung der Rotor*
zeitlich abgestimmt sein. Dieses zeitliche Abstimmen erfolgt über eine aus Kurbel
und Gestänge beetehende Vorrichtung, die in der nachstehend beschriebenen Weife
durch das Drehzahluntersetsungsgetriebe betätigt wird.
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An den hinteren Qeetellbeinen 5 und 6 sind Legerkoneelen 112 und 113
befestigt, die eine feststehende Welle 114 troyen. Die tabor die Lagerkonsolen hinausragenden
Enden dieser Welle 114 tragen Schwingarne 115 und 116, die sich von der telle e
114 nach oben erstrecken und deren Enden 117 und 118 in wesentlichen in Ausrichtung
mti den Achsen der Tüllen (Fig. 1,4 udn 5) liegen. Die Enden 117 und 118 tragen
Gelenkaepten 119 und 120, die die hinteren Enden 121 von Lenkern 122 und 123 drehbar
tragen. Die vorderen loden 124 der lanier 122 und 125 ragen in Schlitze 125, die
sich in den hinteren Enden der Stößel befinden. Ven &on atoBeln werden Anlenkzapfen
127 und 128 getragen, die die vorderen Enden der Lenker 122 und 123 durchsetzen,
so daß die Stößel hin- und herbewegt werden, wenn ein
antrieb der
Behwingarme 115 und 116 zeitlich abgestimmt mit den Rotoren erfolgt.
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Auf don Beiteneohienen 17 und 18 sind Lagerkonsolen 129 bawe 130 bofeatigt,
die eine Mittelwelle 131 drehbar trata. Die loden dieser Mittelwelle ragen über
die Lagerkonsolen hinaus und tragen opta entgegengesetzt gerichtette Kurbeln 132
bzw. 133, auf denen Anlenksapfenm 134 sitzen. Die Schwingarme 115, 116 tragen auoh
hello Sapfen 135. Die auf den Kurbeln 132,133 vorhandenen Anlenksapfen 134 sind
mit den auf den Schwingarmen 115,116 vorhandenen Anlenkzapfen 135 liber Lenker 136
verbunden.
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Die Mittelwelle 131 wird von einem an der Kraftwelle 77 befestigten
Kettenzahnrad 137 gtreht, das über eine endloee Kette 139 ein auf der Mittelwelle
131 befestigtes Kettenzahnrad 138 treibt. Infolge dieaer Anordnung worden die Stößel
abwechselnd betätigt und werden in seitlicher Übereinstinmung mit den Rotoren gehalten.
Zur Erzielung einer Verzögerung in den Rückaugebewegungen der Stößel nach Freigabe
der Einlaßöffnunen 53 der Tüllen haben die tonk r 122 und 123 Leerlaufverbindungen
mit den auf den Schwingarnen 115 und 116 befindlichen Gelenksapfen 119 und 120 über
Schlitze 140 (Fig. 1,4 und 5).
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Dult der Hub der Stößel ohne Stellungsänderung der Mittelwlle verstellt
werden kann, können die die Welle 114 tragenden
Lagerkonsolen
in ihrem Abstand von den Gestellbeinon 5 und 6, an don aie betsetigt sind, dadurch
verstellt werden, daß e in Unterlegbleoh oder sehrere Unterlegbieche 141 (Fig. l
und 4) unter die Tragkonsolen gelegt werden.
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Durch Wahl von Unterlegblechen richtiger Stärke kann der gewünschte
Hub der Stößel so eingestellt werden, daß bei jedem Vorwärtahub des Stößels die
Füllgutmenge aus der betreffenden Tulle vollständig auagestoban wird.
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Die beschriebene Maachine arbeitet in folgender Weise: Die Kolbon
89 werden zuerst so eingestellt, daB bein Aufliegen des einen Kolbenteila 90 oder
91 an der Innenfläche der Wand 28 des Rotorgehäuses 26 dam do des anderen Kolbenteils
sich in einer solchen Stellung in besug auf den eraten Kolbenteil befindet, da8
das Fassungsvermögen der zwischen der Enfläche des letzterwänhnten Kolbenteile und
der Oberfläche der Wand 28 vorhandenen Bohrung des Inhalt entspricht, mit den die
Konservendosen A gefüllt werden sollen.
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Diese Binstellung erfolgt leicht dadurch, daß die Gowindestopfen 102
herausgeschraubt und die Entlüftungaventile oder Luftablaßhähne 105 geöffnet werden.
Die Rotore werden dann von Hand so weit gedreht, daß die Querschlitze 100 in don
Kupplungsbolzen 96 mit den in den Nippeln 101 vorhandenen Öffnungen fluchten. Der
Schaft eines Schraubens =
ziehera kann dann in die Querschlitze
100 der Kupplungsbol « cn 96 eingesetzt werden. Durch Drehen der Kupplungsbolzen
96 werden die tolbenteile einander genähert und voneinander entfernt, bis der richtige
JUllraus in jades Rotor vorhanden ist. Nach den Wiedereinschrauben der Gewindentopfan
102 und nach des Schließen der Luftablaßhähne 105 ist die Einatellung beendet.
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Erreichen die Stößel 110 und 111 nicht die Mündungen 54 der Tüllen,
so daß die Stößel ungefähr 1, 5 mm von diesen loden abstehen dann wird ein Unterlegblech
oder es werden mehrere Unterlagbleche 141 unter den Lagerkonaolen 112 und 113 eingebaut
oder ausgebaut, bis die Stößel richtig in den Tüllen stehen. Auf diese Weiae wird
die Stellung der Stößel eingestellt, ohne daß die Kurbel-und Lonkerverbindungen,
die die Schwingarme 115 und 116 betätigen, gestört werden.
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Nach Anschluß des rotors 25 an ein Stromnots und nach AnschluB der
Sammellaitung 106 an einen Püllgutvorrat ist die Machine zum Arbeiten bereit. Vor
jedem Füllwerk 3 und 4 befindet sich je eine Bedienungsperson, um eine leurs toneervendoea
A auf jede TUlle 50 bzw. 51 autsueetzea und die Dose nach des Füllen absunehmen.
Die Konservendosen A werden so über die Tüllen geschoben, daß die Dosenböden Be
an den Mündungsenden der Tüllen anliegen, wobei die
Dos@@wände
C die Flansche 55a der M@ndungsenden der Tüllen (Fig. 4) lase ungeben. Des Anfschieben
der leeren Kun@ervendcsen auf die@ @@llen verdrängt den größten Teil der in den
Desen befindlichen Luft, die über den Ringraun abströmt, der sich zwischen den Dosenwünden
C und den @üllenwänden befindet, wie die Pfeile D zeigen.
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Beide Füllwerke arbeiten in der gleichen Weise. Die Rotore 56 und
57 drehen sich ständig in der gleichen Drehrichtung.
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Der Antrieb erfolgt von Motor 25 über die Riemensch@ibe 86 und den
Eiemen 88 mun Drehzahluntersetzungsgetriebe 71, das den Antrieb über die Wellen
76 und 77, die elastisahen Kupplungen 78 und 79 und die Rotorwellen 68 und 68 auf
die damit verbundenen Retore überträgt. Bei der Drehung < tor @otere 56 und 57
werden die in den Rotoren befindlichen Diametralbohrungen 62 in und außer Verbindung
mit W tinlBeffatt46aaA5)j<tMm47bzw.dr'ZtMl aobt. Dl ih in den Bohrungen 62 enthaltenen
Kolben 89,89 werden auerst su u 4a se r a der Bohrungen bewegt, an den sie unter
den Druck des in der Zuführleitung 106 befindlichen Füllgutes @ durch die *t ngwände
der Rotorgehäuse 26 gehalten werden. Während dos Arbeitens der Rotore werden die
Stößel abgestimmt mit den Zetoren abwechselnd betätigt. Dies erfolgt durch dit Mittelwelle
131, die von den auf der Kraftwelle 77
sitsenden Kettenrad 157
über die Kette 139 und das Kettenrad 138 (Fig. 3) getrieben wird. Die Drehung der
UUIX rb und 155 schwingt mittels darLenker 136 die < Schwingerne 115 und 116,
so daß die Stößel 110 und 111 AehMlnd in den Tüllen hin- udn herbewegt werden. t
Ein Arbeitszyklus beispielsweise des Füllwerkes 4, dessen Kelben und Stößel die
in Fig. 1 dargestellten Stellungen einnehmen, verläuft in folgender Weise: Eine
abgemessene Füllgutmenge F eines vorhergehenden Zyklusses füllt den La dor Behrung
62 vorhandenen Raum. Bei der Bewegung des Kolbens 89 über die Einlaßöffnung 46 bewirkt
der Druck des in der Sammelleitung 106 vorhandenen Füllgutes auf den Kelben 89.
Bei der Bewegung der Auslaßöffnung 48 der Bohrung 62 über die Einlaßöffnung 53 der
zur Außenluft offenen Tülle bewegt der Druck des in der Sammelleitung 106 befindlichen
Füllgutes den Kolben 89 zur Auslaßöffnung 48. Diese Bewegung des Kolbens 89 verlagert
das Füllgut F in die T2lle, so daß das Füllgut vor den Stößel 111 (tig. 4) liegt.
Da sich zu dieserZeit die Kurbel 133 in die Totpunktstellung und über die Totpunktstellung
relativ zum Lenker 136 bewegt, erfelgt keine Änderung der Stäßellage. Bei der weiter
fertgesetzten Drehung der Kurbel 1$3 tue der Totpunktstellung beginnt eine Bewegung
des Schwingarmes 116 in Richtung des Pfeiles 142, jedoch steht
der
Stößel 111 weiterhin still, weil sich der Gelenkzapfen 120 im Schlitz140bewegt.DurchdiesenStillstanddes
Stößels 111 verbleibt genügend Zeit, um das Füllgut y in die Tille zu übertragen.
Während dieses Zyklusabschnittes ist das nächste Füllgut G auf der sich zurückgewegenden
Seite des Kolbena 89 in die Bohrung 62 (Fig. 4) gepreßt worden. Bei dem Herauspressen
des Füllgutes F aus dem Rotor in die Tülle wird der Kolben 89 durch die auf der
Wand des Rotorgehäuses 26 befindlichen Anschlagteile 97' stillgesetzt. Der Kolben
wirkt mit der Rotorwand susammen, um bei welter fortgesetzten Drehen die Einlaßöffnung
53 der Tülle zu schließen. Erreicht der Gelenkzapfen 120 dan vordere Ende des Schlitzes
140 (Fig. 5), dann beginnt der Stößel 111 eine Bewegung mit beschleunigter Geschwindigkeit,
da die Kurbel 133 sich jetzt am Totpunkt vorbeibewegt hat. Die Füllmasse F wird
daher aus der Tiille in die Dose A (Fig. 5) gepreßt. Die Dose A wird entsprechend
des Füllvorganges von der Tülle allmählich abgeschoben, so daß keine Hchlräume und
Lufteinschlüsse entstehen. Die Dosen werden vom Dosenboden aus gefüllt, und die
in der Dose verbliebene Luft entweicht aus dem offenen Ende der Dose vor dem Füllgut.
Ein auf der Fläche des Stößels etwa haftender Füllgutrest kann von der Bedienungsperson
leicht abgewischt werden, wenn der Rand der Tülle über die etwas vorstehende Fläche
des Stößels gesogen
wird. Die8 ist möglich, da der StSBel beim
Erreichen des Mündungsendes der Talle fast su einem Stillstand versgort wird, und
swar durch dieKurbelwirkung und durch diw Ruhepause, die durch die nach hinten gerichtete
Bewegung des Gelenkzapfens 120 in Schlitz 140 entsteht. Beim Anlegen des Golenksapfens
120 an das hintere Ends des Schlitzes 140 ninat der 8chstngar 116 seine Arbeit auf
und zieht don Stößel 111 auf die in Fig. 1 dargestellts Lags zurück, bereit zur
Aufnahme des nächsten oder folgenden Füllgutes G, Die in diesem einselnen Zyklus
boschrlobonon Arbeitsvorgrange werden in aufeinanderfolgenden Zyklen wiederholt.
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Die Bodienungsperson knan das Aufsetsen und Abnehmen der Konservendose
mit den Bowegungen des Stößels leicht in Gleichlauf bringen. Die zu den anderen
XllwrZc 3 stehende Bedienungsperson bringt ihre Bowegungen in Gleichlauf mit dem
Stößel des Füllwerkes 3, so daß das Aufsetzen und Abnehmen der Konservendosen an
beiden Xlls rken abwechselnd srfolgt und eine im wesentlichen ununterbrochene Esche
gefüllter Konzervendosen aus der Füllmaschine kommt.
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Ebenso erfolgt ein in wesentlichen kontinuierlicher Füllgutstrom aus
dem Füllgutvorrat.
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Nach Beendigung einer Füllreihe können die mit dem Füllgut in Berührung
gekommenen Maschinenteile leicht und schnell
gareinigt werden.
Die Gewinden@ @@@@@ Schraubenblesen 39 abgeschraubt. Die Scheiben 58 werden dem
von den Schraubenbeisen 59 und von den Stummelwellen @@ Der Roter@ abgesegen. Die
Rotere 65 und 57 werden über die offenen Beiten der Rotorgehäuse 26 an den Ringen
70 herausgesogen. Die an den Roteren befestigten Antriebswellen 68 schlüpfen aus
den Mülsenteilen der elastischen Kupplungen und über die auf der Innenseite gelegenen
Lager 44 der Rotergehäuse. Die Keilnuten 69 in den Wellen 68 lösen sich frei von
den Kellen 83, die an den @ülsenteilen der elastischen Kupplungen sitzen und daher
zurückbleiben. t den Kerausnchnen der Rotor@@ können die Kolben 89 aus den Bohrungen
62 der Rotors herausgestoßen werden.
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Das Entfernen der Stößel 110 und 111 erfolgt durch Herausschrauben
der Gelenkzapfen 119 und 120 aus den Schwingarmen 115 und 116 und durch Meraussiehen
der Stößel aus den hinteren Enden der Tüllen. Die Tüllen, die Rotorge-* und die
Zuführrohre können dann gewaschen und mit Damp iMiMiMahtwMd.<AdWMwndttfreinaßchen
der nerausgenennenen Teile werden die verschliedenen Teile in der umgekchrten Reihenfolge
ihres -1 Heransnchsens wieder eingesetst. lb Lot ist eine also eine Maschine geschaffen
worden, die
klebrige Erzeugnisse mit viskosen pastenartigen Eigenschaften,
beispielsweise verschiedene Fleischsorten mit Fleischsaft, Eintopfgerichte und anderes
Füllgu einwandfrei und zufriedenstellend in Konservendosen füllt.