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DE1461603C - Einlagekorper fur Filzschreiber und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Einlagekorper fur Filzschreiber und Verfahren zu dessen Herstellung

Info

Publication number
DE1461603C
DE1461603C DE1461603C DE 1461603 C DE1461603 C DE 1461603C DE 1461603 C DE1461603 C DE 1461603C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
felt
pen
tube
rod
tip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Günther 2057 Reinbek Brinkmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Filtrona Filter GmbH
Original Assignee
Filtrona Filter GmbH
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen aus einem Stabahschnitt, insbesondere aus Zelluloseacetatfäden od. dgl. bestehenden Einlagekörper für Filzschreiber, mit v/enigstens einem in den Einiagekörper eingebetteten, das Einströmen von Luft in das Innere des Schreibers ermöglichenden Schlauch von geringem Lumen.
Filzschreiber bestehen aus einem je nach ihrem Verwendungszweck dickeren oder dünneren spindel- bzw. federhalterartig gestalteten Hohlkörper, welcher durch einen mit dem Farbstoff getränkten Filzkörper ausgefüllt ist und in einer Spitze endet, durch deren Bohrung hindurch sich ebenfalls aus Filz oder auch aus härterem saugfähigen Material bestehende mit ihrem anderen Ende in die Stirnfläche des Filzkörpers eingesetzte bzw. einfach eingedrückte Schreibspitze erstreckt.
Die Wirkung solcher Filzschreiber beruht darauf, daß bei ihrem Gebrauch der jeweils verbrauchte Farbstoff fortlaufend durch aus dem damit getränkten Filzkörper in die Schreibspitze durch Kapillarwirkung nachfließenden Farbstoff ersetzt wird, bis der Farbstoff erschöpft ist.
Hierbei muß dafür Sorge getragen werden, daß dieses Nachfließen des Farbstoffes nicht etwa durch ein sich im Inneren des Schreibkörpers ausbildendes Vakuum abgebremst wird, d. h., es muß die Möglichkeit des Eintretens einer entsprechenden Luftmenge in das Innere des Schreibkörpers vorhanden sein.
Zu diesem Zwecke ist in der Nähe der Spitze des Schreibers, wo zwischen den Filzkörper und der in diesen eingesetzten Schreibspitze ein kleiner Hohlraum vorhanden ist, eine in diesen Hohlraum mündende kleine Bohrung angeordnet, die den Eintritt der entsprechenden Menge an Luft in das Innere des Schreiberkörpers, d. h. den Druckausgleich ermöglicht. Um sicherzustellen, daß die durch diese Bohrung eintretende Luft bis nach dem anderen Ende des Filzkörpers gelangen kann, ist üblicherweise in den Umfang dieses Körpers, der in der Regel aus einem Abschnitt eines aus Zelluloseacetatfäden oder eines anderen gegebenenfalls auch nicht aus Fäden zusammengesetzten Absorptivmaterial bestehenden Stranges von entsprechendem Querschnitt gebildet ist, wenigstens eine Längsrille eingepreßt, welche einen Durchtrittskanal für die Luft nach dem von der Spitze abgewandten Ende des Schreiberkörpers bildet.
Da eine solche Rille insbesondere während des Einbringens des Stabkörpers in den Schreiberkörper erheblichen mechanischen Beanspruchungen und damit Verformungen ausgesetzt ist, außerdem durch die fortschreitende Verfilzung allmählich verengt wird und der Gefahr von Verstopfungen durch den Farbstoff ausgesetzt ist, wird bei neueren Konstruktionen solcher Filzschreiber in diese Rille ein dünnwandiger nahezu kapillarer Schlauch eingelegt, der sich von dem erwähnten Hohlraum im Bereich der Spitze bis zum rückwärtigen Ende des Schreiberkörpers erstreckt. Hierdurch wird gegenüber der Anordnung von lediglich in den Filzkörper eingepreßten Längsrillen '.'ine erhebliche Verbesserung erzielt, jedoch ist auch dieser Schlauchkörper bei seinem Einlegen in die Rille des Stabkörpers aus Filzmaterial, wie auch Ik:im F.infiihron des Stabkörpers in dci\ Schreiberkörper mechanischen Einwirkungen und damit der Gefahr von Verformungen, insbesondere von Abweichungen aus seiner Achsrichtung und damit von örtlichen Querschni'ttsveränderungen desselben ausgesetzt, die seine einwandfreie Wirkungsweise beeinträchtigen.
Außerdem erfordert das Einlegen des Schlauchabschnittes, wenn es hinreichend sorgfältig erfolgt, einen erheblichen, für Massenartikel, wie sie solche Filzschreiber darstellen, preislich stark ins Gewicht fallenden Arbeitaufwand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Schlauch beim Einlegen des Einlagekörpers in den Schreiber vor Beschädigungen zu schützen und außerdem gleichzeitig die Herstellung eines derartigen Einlagekörpers zu vereinfachen.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine den Stabkörper als solchen völlig umschließende Hülse, vorteilhafterweise aus einem den Farbstoff abweisenden Werkstoff, wie einer Acetylzellulosefolie, die nunmehr den in die Oberflächenschicht des Stabkörpers eingebetteten Schlauch unbedingt in seiner ordungsgemäßen Lage — ohne daß axiale Abweichungen aus dieser möglich sind — hält. Durch diese Umhüllung wird außerdem in vorteilhafter Weise ein unmittelbarer Kontakt zwischen dem Farbstoff und l dem Kunststoffmaterial des Innenumfangs des Schreibkörpers und ein Ausfasern des Stabkörpers, welches für das gleichmäßige Nachströmen des Farbstoffes sehr nachteilig ist, verhindert.
In den Figuren ist ein mit einem gemäß der Erfindung hergestellten und ausgebildeten Einlagekörper versehener Filzschreiber dargestellt.
F i g. 1 zeigt den Filzschreiber als solchen im axialen Schnitt;
F i g. 2 ist ein Axialschnitt, und
F i g. 3 ein Querschnitt durch den Einlagekörper in vergrößertem Maßstab.
Aus den Figuren ist, ohne daß eine weitere Erläuterung erforderlich ist, der in den Filzstababschnitt und zwar in dessen Oberflächenschicht eingebettete Schlauchkörper und die diesen Stababschnitt umschließende Folie aus beispiels- und vorzugsweise Zelluloseacetat ersichtlich.
Gewisse Vorteile der Erfindung werden ersichtlicherweise auch dann erzielt, wenn der im kontinuierlichen Verfahren dem Stabkörper einverleibte Schlauch nicht in dessen Oberflächenschicht, sondern in sein Inneres eingebettet wird.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Aus einem Stababschnitt, insbesondere aus Zelluloseacetatfäden od. dgl. bestehender Einlagekörper für Filzschreiber, mit wenigstens einem in den Einlagekörper eingebetteten, das Einströmen von Luft in das Innere des Schreibers ermöglichenden Schlauch von geringem Lumen, dadurch gekennzeichnet, daß der Stababschnitt von einer seinen unmittelbaren Kontakt mit der Innenwandung des Schreiberkörpers verhindernden und den eingelegten Schlauch in seiner Lage sichernden Folie, vorzugsweise aus einem den Farbstoff abweisenden Kunststoff umschlossen ist.
2. Verfahren zur Herstellung von Stababschnitten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einen im kontinuierlichen Betriebe hergestellten Strang aus Fadenmaterial,
vorzugsweise aus Zelluloseacetatfäden, im Zuge dieser kontinuierlichen Herstellung der Schlauch eingelegt, der Strang mit der Umhüllung versehen und anschließend in die dann fertigen Stababschnitte zerteilt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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