DE1461603C - Einlagekorper fur Filzschreiber und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents
Einlagekorper fur Filzschreiber und Verfahren zu dessen HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen aus einem Stabahschnitt, insbesondere aus Zelluloseacetatfäden
od. dgl. bestehenden Einlagekörper für Filzschreiber, mit v/enigstens einem in den Einiagekörper eingebetteten,
das Einströmen von Luft in das Innere des Schreibers ermöglichenden Schlauch von geringem
Lumen.
Filzschreiber bestehen aus einem je nach ihrem Verwendungszweck dickeren oder dünneren spindel-
bzw. federhalterartig gestalteten Hohlkörper, welcher durch einen mit dem Farbstoff getränkten Filzkörper
ausgefüllt ist und in einer Spitze endet, durch deren Bohrung hindurch sich ebenfalls aus Filz oder auch
aus härterem saugfähigen Material bestehende mit ihrem anderen Ende in die Stirnfläche des Filzkörpers
eingesetzte bzw. einfach eingedrückte Schreibspitze erstreckt.
Die Wirkung solcher Filzschreiber beruht darauf, daß bei ihrem Gebrauch der jeweils verbrauchte
Farbstoff fortlaufend durch aus dem damit getränkten Filzkörper in die Schreibspitze durch Kapillarwirkung
nachfließenden Farbstoff ersetzt wird, bis der Farbstoff erschöpft ist.
Hierbei muß dafür Sorge getragen werden, daß dieses Nachfließen des Farbstoffes nicht etwa durch
ein sich im Inneren des Schreibkörpers ausbildendes Vakuum abgebremst wird, d. h., es muß die Möglichkeit
des Eintretens einer entsprechenden Luftmenge in das Innere des Schreibkörpers vorhanden sein.
Zu diesem Zwecke ist in der Nähe der Spitze des Schreibers, wo zwischen den Filzkörper und der in
diesen eingesetzten Schreibspitze ein kleiner Hohlraum vorhanden ist, eine in diesen Hohlraum mündende
kleine Bohrung angeordnet, die den Eintritt der entsprechenden Menge an Luft in das Innere des
Schreiberkörpers, d. h. den Druckausgleich ermöglicht. Um sicherzustellen, daß die durch diese Bohrung
eintretende Luft bis nach dem anderen Ende des Filzkörpers gelangen kann, ist üblicherweise in den
Umfang dieses Körpers, der in der Regel aus einem Abschnitt eines aus Zelluloseacetatfäden oder eines
anderen gegebenenfalls auch nicht aus Fäden zusammengesetzten Absorptivmaterial bestehenden
Stranges von entsprechendem Querschnitt gebildet ist, wenigstens eine Längsrille eingepreßt, welche
einen Durchtrittskanal für die Luft nach dem von der Spitze abgewandten Ende des Schreiberkörpers
bildet.
Da eine solche Rille insbesondere während des Einbringens des Stabkörpers in den Schreiberkörper
erheblichen mechanischen Beanspruchungen und damit Verformungen ausgesetzt ist, außerdem durch
die fortschreitende Verfilzung allmählich verengt wird und der Gefahr von Verstopfungen durch den Farbstoff
ausgesetzt ist, wird bei neueren Konstruktionen solcher Filzschreiber in diese Rille ein dünnwandiger
nahezu kapillarer Schlauch eingelegt, der sich von dem erwähnten Hohlraum im Bereich der Spitze bis
zum rückwärtigen Ende des Schreiberkörpers erstreckt. Hierdurch wird gegenüber der Anordnung
von lediglich in den Filzkörper eingepreßten Längsrillen '.'ine erhebliche Verbesserung erzielt, jedoch ist
auch dieser Schlauchkörper bei seinem Einlegen in die Rille des Stabkörpers aus Filzmaterial, wie auch
Ik:im F.infiihron des Stabkörpers in dci\ Schreiberkörper
mechanischen Einwirkungen und damit der Gefahr von Verformungen, insbesondere von Abweichungen
aus seiner Achsrichtung und damit von örtlichen Querschni'ttsveränderungen desselben ausgesetzt,
die seine einwandfreie Wirkungsweise beeinträchtigen.
Außerdem erfordert das Einlegen des Schlauchabschnittes, wenn es hinreichend sorgfältig erfolgt,
einen erheblichen, für Massenartikel, wie sie solche Filzschreiber darstellen, preislich stark ins Gewicht
fallenden Arbeitaufwand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Schlauch beim Einlegen des Einlagekörpers in den
Schreiber vor Beschädigungen zu schützen und außerdem gleichzeitig die Herstellung eines derartigen
Einlagekörpers zu vereinfachen.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine den Stabkörper als solchen völlig umschließende Hülse, vorteilhafterweise
aus einem den Farbstoff abweisenden Werkstoff, wie einer Acetylzellulosefolie, die nunmehr
den in die Oberflächenschicht des Stabkörpers eingebetteten Schlauch unbedingt in seiner ordungsgemäßen
Lage — ohne daß axiale Abweichungen aus dieser möglich sind — hält. Durch diese Umhüllung
wird außerdem in vorteilhafter Weise ein unmittelbarer Kontakt zwischen dem Farbstoff und l
dem Kunststoffmaterial des Innenumfangs des Schreibkörpers und ein Ausfasern des Stabkörpers,
welches für das gleichmäßige Nachströmen des Farbstoffes sehr nachteilig ist, verhindert.
In den Figuren ist ein mit einem gemäß der Erfindung hergestellten und ausgebildeten Einlagekörper
versehener Filzschreiber dargestellt.
F i g. 1 zeigt den Filzschreiber als solchen im axialen Schnitt;
F i g. 2 ist ein Axialschnitt, und
F i g. 3 ein Querschnitt durch den Einlagekörper in vergrößertem Maßstab.
Aus den Figuren ist, ohne daß eine weitere Erläuterung erforderlich ist, der in den Filzstababschnitt
und zwar in dessen Oberflächenschicht eingebettete Schlauchkörper und die diesen Stababschnitt umschließende
Folie aus beispiels- und vorzugsweise Zelluloseacetat ersichtlich.
Gewisse Vorteile der Erfindung werden ersichtlicherweise auch dann erzielt, wenn der im kontinuierlichen
Verfahren dem Stabkörper einverleibte Schlauch nicht in dessen Oberflächenschicht, sondern
in sein Inneres eingebettet wird.
Claims (2)
1. Aus einem Stababschnitt, insbesondere aus Zelluloseacetatfäden od. dgl. bestehender Einlagekörper
für Filzschreiber, mit wenigstens einem in den Einlagekörper eingebetteten, das Einströmen
von Luft in das Innere des Schreibers ermöglichenden Schlauch von geringem Lumen,
dadurch gekennzeichnet, daß der Stababschnitt von einer seinen unmittelbaren Kontakt
mit der Innenwandung des Schreiberkörpers verhindernden und den eingelegten Schlauch in seiner
Lage sichernden Folie, vorzugsweise aus einem den Farbstoff abweisenden Kunststoff umschlossen
ist.
2. Verfahren zur Herstellung von Stababschnitten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in einen im kontinuierlichen Betriebe hergestellten Strang aus Fadenmaterial,
vorzugsweise aus Zelluloseacetatfäden, im Zuge dieser kontinuierlichen Herstellung der Schlauch
eingelegt, der Strang mit der Umhüllung versehen und anschließend in die dann fertigen Stababschnitte
zerteilt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
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