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B e s c h r e i b u n g
Auf jeden Schreibtisch und in jedem
Bdro f@_ndet man heute Iieftarparate zum Zusajuaenheften von Pa_.iersticken, sowie
einen Locher zum Lochen solcher Blätter zweck:: A-lage in der Itebistratur. Es wird
als störend empfunden, daß neben den anderen auf dem üchreibtisch stehenden Gerasten
für jeden hrbeitsgang zi@iei separate Geräte vorhanden sein müssen, die meistens
Platz wegnehmen. Der Geda-.:ke ist daher nahelicbend, diese beiden Ger=te in ein
organisch zusa:uuuengehürendes Einzelllerät zu vereinigen. Noch besser ist natürlich
ein Gerät, welches wahlweise heftet oder locht, bzw. gleichzeitig heftet und locht.
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,Lin .-urde bereits verscLLiedentlich versucht, eine brauchbare L;;sL@ng
dieses !!roblemes herbeizufÜhren und die bekannten Ger:teausf#'.,hrungen bedienen
sich insbes._ xidere der herküLimlichen Druckliebelbetwtigung @ von welcher die
der VorrichtLin..-u-.-.o:abination gemeinsamen Vertikalbewegungen der Loch= üte:#,,i;el
und/oder der iet:.-la : ern ausliehen. Go sind z. B. Crer-'.te dei- vorstehenden
Art bekannt, welche in der Weise i;.-.rbeiten, da:@ zwar ein einziGer Druckhebel
wahlweise beiG2@t@.ti,un,sarten, nämlich Lochen oder Heften ausfUhrty d;ay, dies
Learbeitun,sstationen auf der Grundplatte der ainrichtung jedoch entgeü;en@;esetzt
liegen, so dai- zwischen äe.1 T@eftei-i "unä dem. Lochen oder umgekehrt das Gerät
in der Ebene L,m 1800 gewendet vierden mußa Dies hat dein Nachteil,
du- e -n. gleichzeitiLes Reiten und Lochen seit einer einzigen truckuLi@:f,:hrung
bz-. ,a Druckausübung auf den Iiebel nioht erfolL,en kann, daß aber bei jedem
Eleftvorgang die lochstempei auf ('ier entgeLen@esetzten weite leer mitgehen.
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Bei einer anderen iYTödeilart ist es z. B. nicht möglich, den Loehun#svorgang
välli#; auszuschalten; Variabel und
wahlweise einstellbar. ist dage
en ledi"'.lich das lieftelement., so daß also ein Heftvorgang allein nicht durchfl.hrbar
ist. Ferner sind kombinierte Locher und Eefter.beka_;nt, deren i'iesenselement nach
der Alternative auf Locherz b.z#". Iieften abgestellt ist, derer, Handhabung sich
jedoch dadurch nachteilig auswirkt, daß wechselseitig zwei voneinander unabh.Lngige
Druckhebel zu be-t_:';,tiren sind, je nach dem, ob ein Heftungs- oder- Lochungsvorhang
au_-e.@@.hrt t erde i s011.
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Dies hat zi#!arLLsl=-ufig zur Folge, dz -4U bei deichzeitiger,
lIefter und Lochen beide Handhebel auf einmal zu ciz -cken sind, wobei. die bauliche
@iriordnunc": ces Druck- und des üchvaer,khebels- fl#:r diesen learbeitunbGgang
alu sehr Liriz,:eckmüwi, ec!l:funden ,.ird.
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"jchlie L#lich ex istieren.@ i:och 1,,:rolocher, °,: drohe iiitn @"@:c12-bzw.
Do.-pelhefter kombiniert sind. DieEe l;iri=ic!L,tun`en bestehen darin, daw L-un:>.chst.@:yi;:rst:
cke uü@r. -,elocht vverden, da@z. darauf e_rie, r-ec_-a;_ische @i..i:c'-.-.ltun`
c:er üteuer@@n-sorgüne für- diei_n;ri.fsmi@ Gel erfc!lgt, °.:odurer_ erst c ie VoraussetzunLen
fcr den völlig @etre__.@ten ä:cite-@eri deü Heltens z,escl_a fetz erden.
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11.11e diese nur beis _ -ten tiorlseir@r:icl7tun.en ft'#r Locher unc.
werter @er:@.yeri dem neuzeitlichen BLLrobetrieb in ':l-e_ner :;eise. Ein 1.@e=,rz@@ecl@:.`er,:t
(.er vor,ena:riten Art izt n.::nlicll tur da_@n .:=ir.Invo? 1, :;e-@sn ein solches
mit eineä: eirlzi-en CX'ri-'f auf de-. `e; @rlchteriorLan des .Lockens, feftens
oder dej: beiden L..-t,-liehen zu--L- _ en einetellbar ist und we n j insbeson#-'ere
beim letLteren die Zochungsaclise und Z"-nsachse der eirlü-edr:.;ekten l_@.t:@l,_.-;ern
sich in der Ebene decken, ,.aes bei der. nerkc .-_liciien@nordnunCen nur sehr li:an;elr@c_ft
oder ..be @h.u.t nicht cü_üsge"r@@`t i21.
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Die Erfindung geht nun unter #;ert_cks-ic;tiLunö der of:.en= sichtlichen
@nzul.n@,li_cl:kLiten bei fr@.herar. forra.en -von -,,xeh- z:eckhander-::.ten f
Ur den ;i"Lrobetrieb eiI_eTJt erheblichen
Schriet vreiter und strebt
eine Lösung des :üroblemes in der Weise an, daß Gerade diejenigen Teilelemente eines
solchen Gerätes einer grundlegenden Neugestaltung bzw. einer zt:eckmä.l#igen ErgLnzung
zugeführt vierden, welche auf eine übersichtliche und schnelle Einstellbarkeit der
Arbeitsphasen eine möglichst sinnvolle und einfache-Mechanik in der Arbeitsweise,
insbesondere in der kraftÜ.bertragune und nicht zuletzt auf eine homogene und in
der Herstellungsweise rationelle und billige Xanstruktonsform gerichtet e4d, Sie
erreicht dies insbesondere dadurch, daß der vom iländ-Nebel entgegen Federwirkung
ausgehende Druck mittels -ahl-weise einstellbarer, auf Lochen, Heftet, bzw.. Idchen
Heften g@.eht-eter 3tuee- ünq/Qdet Xont#ektele.Zente .k:ea@t schlüssig',,> :: .ai@,
s§-.ea. 'sia_nh$'n '2de@i.gsstepsl txtä" '. daslauzmer,gazuertragbai#ist eorart,
de;`ß die :ä.@xs= k trittsöffnu#g. dja la=.agazines und ..d3.® lrcehun gsacht @n:
.. einer geMeine liegen..' ,.: Zu äietem:k;:ä:n.@be:en3=r' :ehtwede#r in
eich @rerstellb:ig ,'-x.c.err ih vorm von Xoc'ken oder h, mit .usnexnu.ex.iter`re"kzg-h
a.us.g@esta-etenn..ben-elemente vcrge6e'e@, ::welche mit- den Ztischengliedern iu
Eingriff bringbär #sind@ die ihrerseits den loch- und/oder rLeftmechanismus betätigen.
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Einzelheiten der Erfindung sind anhand der beigefügten zeichnerischen
Unterlagen n"her dargestellt, u. zw. zeigent Fig. 1t In pers!.ektivischer"Darstellung
eine im wesentlichen schematisch wiedergeLebene Teilansicht des kombinierten Heftlocherei
-Fig. 2t eine Seitenansicht der Wählscheibe mit Stellung der Uacken; riG. 3s eine
andere Aufühzungeform der Vorrichtungskombination in Seitenansicht,' Fig. 4: die
Wühl- L_nd Verstellscheibe gem. Pig. 3 von oben; i`. 5: in rers_ ektivischer Dar-te7.@_ung
eJ-ne weitere Art der Ver@endun,-, vcn Zwischen&lieCern und ., e_nE ,jeitenarisiclit
der D_ rstelun- ein. fig. Y 5. "
,fit den dargestellten kombinierten
Heft- und Loehungsein- F -richtunue.n werden vorzugsweise Schriftstücke in Form
von.
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Kopien o. dgl., wie sie im täglichen Bürobetrieb in größeren luengen
anfallen, gelocht und geheftet. Der `besseren Übersicht vaegen sind in den Zeichnungen
vor allem diejenigen Vorrichtungsteile-weggelassen, welche zu deL herkömmlichen
Bestand- oder Zubehörteilen solcher Geräte zählen.
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kit 1 ist; die Stand- oder Auflegeplatte für das Gerät bezeichnet,
auf welcher die Heftplatte 2 mit Klemmführungen 3 .(nach innen oder außen) für die
Klammerachehkel 4'zur wahlweisen Einstellbarkeit drehbar gelagert ist. Die Klammern
5 werden in Form von Streifen 6 mittels einer gefederten Zuführvorrichtung im Magazin
in bekannter Weise arl das Klamueraustrittsende ständig vorgeschoben: Die Lochstempel
7 stehen unter dem Druck von Rückholfedern B. Lochstempel 7 und Federn 8 sind bekanntlich
in Dopy,el%@inkelstLicken 9 ,e-alten bzw. geführt, wobei die Stempel 7 beim Lochvorgang
in Bohrungen 10 ei.dringen und die eingelegten Papierbogen 11 perforieren.
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Nach der Erfindung ist nun vorgesehen, über den Lochstempeln 7. eine
Querachse 12 anzuordnen, auf welcher je eine rocke 13 befestigt ist, welche mit
den Steü.peln 7 in Eingriff stehen. Ferner ist eine zentrische hocke 14 für den
Stoß der- Ylaiamern 5 vorgesehen, deren Auswölbung in Richtung auf die Heftscheibe
2 angreift. An dem einen Ende der Achse 12.sitzt eine zweckmäßig gerändelte tiählscheibe
15 mit in Abständen aufgebrachten Markierungen 16, welche in Verbindung mit einer
am Gerätegehäuse feststehenden Marke 17 anzeigt, welcher Arbeitsgang mit dem Gerät
durchsef'hrt "erden kann, ob -also nur geheftet oder nur gelocht, bvr. ob beides
in einem Arbeitsgang bewältigt werden soll.
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Im ÄusführünLsbeisliel nach Fig. 1 stehen demnach nur die hocken 13
für die lochst-empel 7 in ginbriff , so d aL bei B etätigung des nicht darge-tellten
Druckhebels ledi,-lich _ die Locken 13 und folglich die Lochstem fel 7 arbeiten.
-wahrend
die Nocke 14 fier die Hetung leer L'@..uft. Nach FiL. 2 ist dagegen angedeutet,
daß der etwas i-rUßere, zentrale 1:ocken 14. eiriLri_',-fsbereit ist, wahrend die
versetzt hierzu anbeordneten Socken 13 für die Lochung auwer Dingriff ;stehen.
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Das weitere iiu-fühiun_sbeisA)iel gem. fig. 3 bedient sich :ur ErreichunL
des erlndun".s;em,lüe:@ ZTseckes einer Art 2Lstscheibe 18, welche auf dem Druckhebel
19 dreibar gelagert i-t. Die Fastscheibe 18 trübt oben einen Dreiknopf 20
und in fester Verbindung hierzu sie der L-nterseite z@sekmü_@i eine _--leirtere
ücheibe "'1 , vrelche mit einer ;auf das La.azin 22 einra,tbüren Einkerbung, 23
verseben ist. Die L,:istscheibe 18 T:rei@@t geen@@beliegende Einsc;.,ni-c-_e 24
auf, Gel c:@e sich öci vieren entsprechender Stellung genau atzf die h:,c@as-@ei-,
@jel 7 durchdecf-en, so daut in diesem äuL-enblick bei :@ot@aiun des Druck=Zebels
1 9 die Lochstifte in Euhestellung jn-r"ieiben. Dügeäeri befindet sich bei dieser
@jtellung per Taatscheibe 18 die weitere Scheibe ;#1 durch Verdrehung Lz;-@. Ve-t
kar-#tun-; der 'erbenftI.hrung in Arbeitsstellung, d. h.9 @ i e nicht ausgesparten
Teile der Scheibe 21 übermitteln den Druck, Ces Tebels 19 unmi telbar auf die l:ia";azinfL.hrung
22 v;@ =:Afters, so da_i üieser eine .la-:ier austritt (.Fig.). Die ;.'echselseiti@keit
bei diesem A1läführunt"sbeisj iel ist cadurc._ hrleistet, da=s die Lochste-,i,#el
7 durch Verdrehung dcw T@,,t;ciieibe 18 nach :Y.echts oder links abgedeckt, also
in Ärbeits,tellun=.eüracht ;:erden, t;@@hrend,:=;ie bereits `eceutet, üie Sche`be
21 den_ n.eftvorgang dadurch bewirken of, er auF.len. ha-_n, daiä beim Druck auf
den T3L'e bei 19 die bi@:i-Le @@e::be 23 vex:-!jv",e ihrer variablen Stellung das
i#'la.meriti@@: zin 22 :c,itni .mt oder nicht. Die Funktion der Vorrichtung na cL.
@;iesey Au;:fL_hr un-@sbeisoiel ergibt sich wiederum aus den Guf der laatscheibe
18 aufgebrachten .i'--@rkierungen für Heften, Lochen oder Tleften und Lochen, wobei
die Signierungen durch oder in erhabener E orm, geLebenenfal_ls auch durch ,unterschiedliche
Parb@,ebung gestaltbar sind.
| purenaz@en i@@ierun der cheiben an c er- r:@ierunLen |
| #.,ielexr sinc in an sich be:i@:_ r.@er |
| bei .er= :iuy@-b.run`L:!bei::, |
| Ilreise @efeüerte Einrastmittel vorgesehen. |
| Ein ::°citeres Beisiel eerrt_nt.t:n, eu_. :@elc12eui durch |
| Verste-_-'_rb-.rkeit von »c*=rebern und hii;-@_ebel ein #.,leichZei-- |
| ti@e s Eu cäier:. cmc heften b Z--. i-.ur eine c.ieser
@at-.ti`t,n ü- |
| arten hrbr i"t Ci#euw rn und 6. L@.rr-ch |
| @_ , @.. |
| sind in de:-11 =,v 11: -.e 25 enden i!!eil de-- ir, (:er |
| Zeichrii.@@lL II:icht :..ehr d3_r@estellteri @rt,.ci_iebels
i@_ .:`@'o:::.t:@nd |
| derae@..@;-ce@el 7 @:c@,liLZf_=arun>Jer. '26 @;orG@@ehen, von
ün |
| der Wichse 12 bee- ti,_ter-ocker. 2;5 zu -o ir:t, it--_ La |
| bei.=.ti@,t;.nv 6 be;::ünCers |
| - Ei n |
| deutlich ver@:F#c:cl;#,ulic@#t - cti e Loc:_#re@=:y el r..
c7L. #_.--n 1. |
| bet.:e.,en. |
| Das `.reüt b##-! Cieser `@`a.'@"1%:_tüns erfinütii2.
s- |
| eü2 ;. . in C!e:@ =:ciwe d- ein--.G@ntrici: c=n`e@l'C@ |
| neter, a@:-iL.l c1-7:°:e= L%arer j:_iL._ er)el seir_eä
unt.E f cri |
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| @la._:_er,lock 6 Gru,- ckt. _Lit-cels dC,s |
| rC1.enden ile`r#ülteiles 30 b Z# :-L @.:= e .:1.rbeite-
Oder |
| de-@eftere_ns@te@.lb"r,:C:üei E._i 1-,eciLneter° die |
| .@@r@ierunL 51 für c,:ie:et_ Zarbeit"3`: z,e, anb@iiiyb:_r
ist. |
| Diee:tlechervorrichtun,_,en nach cer_@ -arbescLrieberen |
| 4u.-IC:hrurvsbeis-_ ielen s inü: in der- --e, cl aus iseL_en |
| :Bestandteilen herv"@e._b@.r, doch i-Z-G es #-uE_ ür@nc, -cer
ayn er- |
| kant en !;i,- _er@sc@@f:t des Betre=== ende_@
err1-!=to-_ e>@ |
| durchau;L@L`licb., solche-er'.teaz_@ oc.e-r teil.- |
| se e::-@a@.:_unst;@tait, ;e@:e @enenfc_ 1uat |
| an besonCer°s e::@yfi-_@dlict-!eneibuns_lr@kter@, zu, -crti
en. |
| Zur .:.u;leren .us est-rltun- desi`incunvs`e@er_ ,...,rlc e~
@_ric; |
| L.n @.,ier=:-r,ecineten 1'-1_cbenye.rtien o :_er |
| -pr:.Gun`en, u. d-11., .,e7.che z:eckLr--«:4.iL |
| e;@ef@en. |
| aus@::ectiselb@@r 1---r;,,eordnet sein l@örr=en, vor! |