DE1460667B - Einrichtung zum Abziehen von Strümpfen von Strumpfformen - Google Patents
Einrichtung zum Abziehen von Strümpfen von StrumpfformenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung ist eine weitere Ausgestaltung und teilweise eine Verbesserung einer Einrichtung
zum Abziehen von Strümpfen auf Strumpfformen, wie sie nach dem Patent 1 288 554 vorgeschlagen
ist.
Es ist danach auszugehen von einer Einrichtung zum Abziehen von Strümpfen von Strumpfformen,
bei welcher die Strumpfform selbst während des Abziehvorganges am Maschinengestell festgehalten ist
und Greiferpaare mittels einer Schubvorrichtung an einer Führung verschiebbar sind, die an einem in
Richtung des Beinteiles der Strumpfform heb- und senkbaren Maschinenteil angeordnet ist. Nach dem
Hauptpatent sind die' Fersen- und Fußspitzengreifer aufblasbare Gummikörper. Es sind dabei weiter eine
einem Formenpaket entsprechende Anzahl von Führungen vorgesehen, die an einem inBeinrichtung beweglichen
gemeinsamen Gestell angeordnet sind, so daß durch das Absenken des Gestelles die Fußteile
der Strümpfe auf den Formen des Formenpaketes zwischen je zwei Fußspitzengreifer und zwei Fersengreifer
gelangen, sordaß alle Strümpfe des Formenpaketes durch Aufblasen der Greifer erfaßt und durch
lotrechtes Fahren des Gestelles bzw. gleichzeitiges Verschieben der Führungen abziehbar sind.
Die wesentliche Aufgabe des Hauptpatentes besteht darin, den Abziehvorgang eines Strumpfes von
einer langgestreckten Beinform mit abgewinkelter Fußform in zwei Bewegungsrichtungen zu zerlegen.
Hierdurch sollen lange Abziehwege in Fußrichtung vermieden und eine schonende Behandlung der
Strümpfe erreicht werden.
Die vorliegende Zusatzerfindung schlägt eine weitere Lösungsmöglichkeit zur Erfindungsaufgabe nach
dem Hauptpatent vor: Das Kennzeichen der Zusatzerfindung besteht darin, daß die Führung senkrecht
zur Bewegungsrichtung des heb- und senkbaren Maschinenteiles angeordnet ist und daß eine gemeinsame
Steuereinrichtung für die Schubvorrichtung und die Bewegung des Maschinenteiles vorgesehen ist.
Mit dieser Maßnahme wird der Abziehvorgang ebenfalls in einzelne Bewegungsrichtungen zerlegt.
Durch die gemeinsame Steuerung der horizontalen sowie der vertikalen Bewegung können zahlreiche
Kurven einer Abziehbewegung erreicht werden.
Ein weiterer Vorteil der horizontalen Anordnung der Führung am Maschinenteil ergibt sich bei der Betrachtung
der weiteren Aufgabe des Hauptpatentes, nach der die erfindungsgemäßen Einrichtungen zum
Abziehen von Strümpfen von mehreren Strumpfformen auf einer Kreisbahn gedacht sind. Mit der horizontalen
Anordnung der Führungen werden konstruktiv schwer zu beherrschende Flächen (Kegelmantel)
vermieden. ' '"";
, Ein Ausführungsbeispiel der Zusatzerfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert.
, Ein Ausführungsbeispiel der Zusatzerfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert.
F i g. 1 zeigt eine Seitenansicht einer solchen Abziehvorrichtung;
F i g. 2 ist; eine schematische Skizzierung der Bewegungen.
Die erfindungsgemäße Einrichtung zum Abziehen von Strümpfen von Strumpfformen besteht, zunächst
in Übereinstimmung mit der Einrichtung nach dem Hauptpatent, aus einer am Boden oder an einer Ausrüstungsmaschine
befestigten Säule 1, auf der ein schlittenartiges Maschinenteil 2 gleitet. Dieses Maschinenteil
2 wird mittels Hubzylinder 3 zwischen der unteren Endlage A und der oberen Endlage C bewegt.
Am Maschinenteil 2 ist ein rahmenartiges Gestell 7 befestigt. In diesem Gestell befinden sich eine Anzahl
von Führungen 8 in Form von Rundstäben, die der Zahl der Formen 6 der Formpakete entspricht.
Die Rundstäbe 8 sind an der einen Seite in einem Schlitz 9 des Gestells und an der anderen Seite an
einer Tragstange 10 des Gestells gelagert. Der Mittelstab ist in seiner Lage fixiert. Alle anderen Stäbe
lassen sich in dem Schlitz 9 und auf der Stange 10 __
quer verschieben.
Auf den Führungen 8 sind die Rohrstücke 11 verschiebbar angeordnet. Im Gegensatz zu der Abziehvorrichtung
nach dem Hauptpatent sind hier die Stäbe nicht schräg in Fußrichtung, sondern horizontal
gelagert. Die Rohrstücke tragen die aufsetzbaren Greifer 12 und 13. 12 ist der Fußspitzengreifer und
13 der Fersengreifer. Die Greifer sind aufblasbare Hohlkörper, die beispielsweise .aus Gummi bestehen
können. Sie lassen sich so weit aufblasen, daß sie den Strumpf 6 a berühren und einen für den Abziehvorgang
notwendigen Druck ausüben. Untereinander sind die Fußspitzengreifer mittels flexibler Schläuche
15 verbunden. Die Zuführung der Blasluft erfolgt durch die Leitung 16, 17 von dem Dreiwegeventil 18
aus durch eine nicht gezeichnete Preßluftquelle. Sinngemäß werden auch die Fersengreifer 13 über die
flexiblen Leitungen 18, die gemeinsame Zuleitung 19*
und das Dreiwegeventil 20 mit Preßluft versorgt.
Die auf den Führungen 8 gleitenden Rohre sind, ebenso wie bei der Vorrichtung nach dem Hauptpatent,
mit Rollen 26 gegen den Wagen 27 abgestützt. Der Wagen 27 kann mittels eines Kolbens 28 hydraulisch
betätigt werden. -
Der Abziehvorgang ergibt sich schematisch aus F i g. 2. An der mit X bezeichneten Stelle treten zunächst
die Fersengreifer in Tätigkeit. Sodann erfolgt die mit / bezeichnete Bewegung in senkrechter Richtung,
wodurch die Fersen gelockert werden.
Die nächste Bewegung erfolgt in Richtung des Pfeiles //, das ist die Fußrichtung. Erfindungsgemäß
setzt sich diese Bewegung zusammen aus den Komponenten Ha, das ist die Bewegungskomponente des
Rohres 11 auf den Führungen 8, und aus der Bewegung des gesamten Gestells in Hubrichtung. Dieser
Bewegung folgt lediglich noch die Bewegung III, so lange, bis die Strümpfe vollständig abgezogen sind.
Die mit // bezeichnete Bewegungskomponente ergibt sich durch eine gleichzeitige Hubbewegung des
gesamten Gestelles mit Hilfe des Zylinders 3 und eine gleichzeitige Schubbewegung der Rohre 11 auf
den Führungen 8 in horizontaler Richtung. Beide Bewegungen werden durch hydraulische Zylinderkolben
vorgenommen von einer gemeinsamen hydraulischen Anlage aus. Die hydraulischen Zuführungsleitungen
zum Zylinderkolben 18 (F i g. 1) für die Schubbewegung sind mit 140 und 141 bezeichnet, die entsprechenden
Drosselventile mit 142 und 143. Die hydraulische Leitung zum Zylinder 3 trägt das Kennzeichen
145 mit dem Ventil 146. 144 ist ein Steuerventil. In dieses Steuerventil führen die hydraulischen
Leitungen H ebenso wie die Preßluftleitungen P, die ebenfalls durch Steuerung freigegeben wird. Von
dem Steuerorgan 144 führen die Preßluftleitungen 17 und 19 zu den Greifvorrichtungen. Durch die Anlage
144 wird die Steuerung der Hydraulik und Pneumatik ίο nach dem Schema der F i g. 2 vorgenommen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Einrichtung zum Abziehen von Strümpfen von Strumpfformen, bei welcher die Strumpfform selbst während des Abziehvorganges am Maschinengestell festgehalten ist und Greiferpaare mittels einer Schubvorrichtung an einer Führung verschiebbar sind, die an einem in Richtung des Beinteiles der Strumpfform heb- und senkbaren Maschinenteil - angeordnet ist, nach Patent 1288 554, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (8) senkrecht zur Bewegungsrichtung des heb- und 'senkbaren Maschinenteiles angeordnet ist und ;daß eine gemeinsame Steuereinrichtung für die'Schubvorrichtung (28) und die Bewegung des Maschinenteiles (2) vorgesehen ist.
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