DE1460564C - Rollkarde - Google Patents
RollkardeInfo
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Description
1 46Q 564 ·,.-,,.,
1 " '
2
Die Erfindung betrifft eine Rollkarde für Textil- .,.,,Karde und der Innenfläche der-Wand 14 des Haimaschinen
mit einer Metallgarnitur, z. B. einer Kar- "ters'9, so daß die Karde' nach dem Lösen der
den- oder einer Spitzengarnitur, an deren Enden je Schraube 21 leicht herausgenommen werden kann,
ein Schutzflansch von gegenüber der Metallgarnitur Zwischen den Enden des Umdrehungskörpers 1
kleinerem Durchmesser vorgesehen ist, und die dreh- 5 und den Köpfen der beiden Bolzen sind die Böden
bar in den beiden Enden eines Halters gelagert ist. zweier schalenförmiger Schutzflanschen 25, 26 ge-Bei
Einrichtungen dieser Art wurde bis jetzt keiner- faßt, deren Ränder einen Durchmesser haben, wellei
Vorsorge getroffen, um zu verhindern, daß Fasern eher in der Nähe des Durchmessers der Metallgamides
mit der Karde zu rauhenden Gewebes in den tür 2 liegt. Die oberen Enden der Halterteile 13 und
Raum zwischen den bewegten und den stillstehenden io 14 bilden einen zur Achse des Umdrehungskörpers 1
Teilen eindringen.' . Bei bekannten Einrichtungen .. gleichachsigen Kreisbogen und haben einen Halbmeskonnten
sich: daher Fasern um die Drehzapfen. der : ser, welcher kleiner als der der Schutzflanschen 25,
Karde wickeln und ein einwandfreies Arbeiten ver- 26 ist.
hindern: Besonders bei der Verarbeitung von Kunst- An einem Ende des Umdrehungskörpers 1 ist noch
fasern machten sich die- obengenannten Schwierig- 15 ein Zahnrad 29 für den Antrieb der Karde befestigt,
keiten bemerkbar, weil sich Kunstfasern beim Kratz- Die beiden Enden der Karde sind mit beweglichen
Vorgang statisch elektrisch aufladen, so daß die/Fa- Schutzteilen 32, 33 versehen, welche als drehbare,
sern von den verschiedenen Bestandteilen der Karde biegbare und elastische Lochscheiben ausgebildet
angezogen werden und hierbei eine Stellung einneh- sind und z. B. aus natürlichem oder künstlichem
men, die das Aufwickeln auf die Zapfen begünstigt. 20 Gummi bestehen und an einem Ende der Karde bzw.
Dieser Nachteil wird jedoch vermieden, wenn ge- an dem gegenüberliegenden Ende des Halters 9 anmaß
der Erfindung zu beiden Seiten der Rollkarde je gebracht sind. . ......
ein biegsamer, elastischer, über die Metallgarnitur Der Schutzteil 32 ist zwischen der Innenfläche des
vorstehender Schutzteil vorgesehen ist, der im Betrieb Schutzflansches 25 und dem entsprechenden Ende
durch das anliegende Gewebe über den Spalt zwi- 35 des Umdrehungskörpers 1 festgeklemmt, während der
sehen jedem Schutzflansch und dem diesem Flansch andere Schutzteil 33 auf einer Buchse 22 lose drehbar
benachbarten Ende des Halters, letzteren überdek- ist, welche an der Außenseite des Halterteiles 14
kend, biegbar ist. durch den großen gerändelten Kopf 35 der Schraube
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung einer . 21festgeklemmt wird. Diese Schraube hält auch axial
Rollkarde wird sichergestellt, daß von dem gerauh- 30 den Schutzteil 33, dessen Dicke etwas kleiner ist als
ten Gewebe herrührende Fasern nicht in den Raum die Länge der Buchse 22, so daß der Schutzteil 33
zwischen stillstehenden und bewegten Teilen der Ein- nicht blockiert wird sondern sich frei drehen kann,
richtung gelangen können. Die einwandfreie Funk- . Der Außendurchmesser der beiden Schutzteile 32
tion der Einrichtung ist somit sichergestellt. und 33 ist größer als der Durchmesser der Metall-
Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme 35 garnitur 2, so daß, wenn die Karde mit dem aufzu-
auf die Zeichnung beispielshalber erläutert. rauhenden Gewebe 40 in Berührung kommt, dieses
F i g. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Rollkarde in die entsprechenden Abschnitte der Schutzteile über
einem Schnitt entlang der Linie I-I der Fi g. 2; den Zwischenraum zwischen dem Schutzflansch und
F i g. 2 ist eine in Richtung des Pfeiles II der dem benachbarten Halterteil biegt.
F i g. 1 gesehene Endansicht. 40 Infolge der Schräglage der Karde an der Trommel
Die dargestellte Rollkarde für Textilmaschinen wird der Schutzteil 33, welcher mit dem Gewebe 40
weist einen Umdrehühgskörper 1 auf, der z.B. aus zuerst in Berührung kommt, von diesem in der bei
Holz oder einem beliebigen anderen Werkstoff be- 33 a dargestellten Weise gegen den oberen Abschnitt
steht, dessen Mantelfläche mit einer Metallgarnitur 2 des Halterteiles 14 und dem benachbarten Teil des
überzogen ist. ·..: ··'·;■':'■' 45 Schutzflansches 26 umgeklappt, während die anderen
In die beiden Enden des Umdrehungskörpers 1 sind Abschnitte des Schutzteiles eben bleiben. Der andere
zwei Bolzen 3, 4 eingedrückt, deren äußere zylin- Schutzteil 32 kommt seinerseits mit dem Gewebe in
drische Köpfe Ausnehmungen 5, 6 aufweisen, welche Berührung und wird gegen den Schutzflansch 25 und
zwei feste Zapfen 7 bzw. 8 übergreifen, welche an den oberen Teil des zweiten Halterteiles 13 umge-
einem Halter 9 sitzen. 5° klappt, wie bei 32 α angedeutet, während die anderen
Der Halter 9 besitzt eine Grundplatte 12 und zwei Abschnitte des Schutzteiles eben bleiben. Die Schutz-
zu dieser senkrechte Halterteile 13, 14. Die Grund- teile 32, 33 erhalten einen solchen Durchmesser, daß
platte 12 ist an einer Trommel 15 z. B. mittels durch der Zwischenraum zwischen jedem Schutzflansch und
Löcher 16, 17 der Grundplatte 12 hindurchgeführte. . dem benachbarten oberen Ende des Halters dann
Schrauben befestigt. Die geometrische Achse der 55 abgedeckt wird, wenn Gefahr besteht, daß Fasern
Karde schließt mit den Mantellinien der Trommel 15 in den Spalt eintreten und die Bolzen erreichen kön-
einen von 0° verschiedenen Winkel ein. nen, wodurch die Drehung der Spindel unter Um-
Bei dem dargestellten Beispiel ist die eigentliche ständen blockiert werden könnte. Während der gan-
Spindel lösbar an dem Halter 9 angebracht. Zu die- zen Zeit, während welcher die Karde nicht mit dem
sem Zweck ist nur ein Zapfen, z. B. der Zapfen 7, an 60 Gewebe in Berührung kommt, bleiben die beiden
einem der Halterteile 13, 14 befestigt, während der Schutzteile 32, 33 eben, so daß sie nicht an den
andere Zapfen 8 entfernbar ist und bei dem darge- Halterteilen 13, 14 oder an der Karde reiben können,
stellten Beispiel durch das zylindrische dünnere Ende Die Drehbewegung der Spindel kann daher durch
einer Schraube 21 gebildet wird, welche in den den erreichten Schwung weitergeführt werden, so daß
Halterteil 14 eingesetzt und mit einem großen Ge- 65 ihr gleichmäßiges Arbeiten durch die Schutzteile nicht
rändelten Kopf 35 versehen ist. Die Tiefe der Aus- behindert wird.
nehmung 5 des Bolzens 3 ist etwas kürzer als der Die Erfindung kann natürlich abgewandelt werden.
Zwischenraum zwischen dem anderen Ende der So können- z. B. die erfindungsgemäßen Schutzteile
auch für eine metallische Karde benutzt werden, bei welcher die Bolzen mit der Spule fest verbunden und
in an dem Halter befestigten Buchsen drehbar gelagert sind.
Claims (3)
1. Rollkarde für Textilmaschinen mit einer Metallgarnitur, z. B. einer Karden- oder einer
Spitzengamitur, an deren Enden je ein Schutzflansch von gegenüber der Metallgarnitur kleinerem
Durchmesser vorgesehen ist und die drehbar in den beiden Enden eines Halters gelagert ist,
dadurchgekennzeicb.net, daß zu beiden Seiten der Rollkarde je ein biegsamer, elastischer,
über die Metallgarnitur vorstehender Schutzteil (32, 33) vorgesehen ist, der im Betrieb durch das
anliegende Gewebe (40) über den Spalt zwischen jedem Schutzflansch (25, 26) und dem diesem
Flansch benachbarten Ende (13, 14) des Halters (9), letzteren überdeckend, biegbar ist.
2. Rollkarde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzteile (32,33) aus koaxial
zum Kardenkörper angeordneten Kreisscheiben von gegenüber der Metallgarnitur größerem
Durchmesser bestehen, wobei eine der Kreisscheiben (33) außerhalb des aufgebogenen Halterteiles
(14) angeordnet und frei um die geometrische Achse des Umdrehungskörpers (1) drehbar
ist, während die zweite Kreisscheibe (32) am Ende des Kardenkörpers (1) zwischen diesem und
dem Schutzflansch gehalten ist (F i g. 1).
3. Rollkarde nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die freien Enden der Halterteile (13, 14) abgerundet sind und daß sich diese
Abrundung im wesentlichen mit dem Umfang der Schutzflansche (25, 26) deckt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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