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DE1460195C3 - Vorrichtung zum kontinuierlichen Naßbehandeln von losem Fasergut - Google Patents

Vorrichtung zum kontinuierlichen Naßbehandeln von losem Fasergut

Info

Publication number
DE1460195C3
DE1460195C3 DE19641460195 DE1460195A DE1460195C3 DE 1460195 C3 DE1460195 C3 DE 1460195C3 DE 19641460195 DE19641460195 DE 19641460195 DE 1460195 A DE1460195 A DE 1460195A DE 1460195 C3 DE1460195 C3 DE 1460195C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sieve
sieve drum
treatment liquid
container
fiber material
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19641460195
Other languages
English (en)
Inventor
Gerold 6073 Egelsbach Fleissner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vepa AG
Original Assignee
Vepa AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vepa AG filed Critical Vepa AG
Application granted granted Critical
Publication of DE1460195C3 publication Critical patent/DE1460195C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum kontinuierlichen Naßbehandeln, insbesondere Waschen, von losem Fasergut, wie fetthaltiger Wolle, mit einem die Behandlungsflüssigkeit aufnehmenden, von einem Siebboden unterteilten Behälter, in dem eine Siebtrommel drehbar gelagert ist und deren bis zu einem Niveau mit der Behandlungsflüssigkeit angefüllter Innenraum eine oder mehrere Pumpen zum Abführen dieser durch die Siebtrommelwandung geflossenen Behandlungsflüssigkeit zugeordnet ist, wobei zumindest ein Teil der aus der Siebtrommel abgeführten Behandlungsflüssigkeit über einen Verbindungskanal außerhalb des Behälters wieder in den Behälter eingegeben ist, indem etwa unterhalb der Siebtrommel und unterhalb des Siebbodens ein von dem Siebboden begrenzter Verteilerkasten quer über die Arbeitsbreite vorgesehen und die aus der Siebtrommel geförderte Behandlungsflüssigkeit in diesen Verteilerkasten geführt ist, nach Patent 15 10 174, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Siebtrommeln (1) und zwischen ihnen eine Schwimmstrecke in dem Behälter (11) vorgesehen sind und der Verteilerkasten (20, 26) vor und/oder hinter den Siebtrommeln (1) im Bereich der Schwimmstrecke angeordnet ist.
    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Naßbehandeln, insbesondere Waschen, von losem Fasergut, wie fetthaltiger Wolle, mit einem die Behandlungsflüssigkeit aufnehmenden, von einem Siebboden unterteilten Behälter, in dem eine Siebtrommel drehbar gelagert ist, und deren bis zu einem Niveau mit der Behandlungsflüssigkeit angefüllter Innenraum eine oder mehrere Pumpen zum Abführen dieser durch die Siebtrommelwandung geflossenen Behandlungsflüssigkeit zugeordnet ist, wobei zumindest ein Teil der aus der Siebtrommel abgeführten Behandlungsflüssigkeit über einen Verbindungskanal außerhalb des Behälters wieder in den Behälter eingegeben ist, indem etwa unterhalb der Siebtrommel und unterhalb des Siebbodens ein von dem Siebboden begrenzter Verteilerkasten quer über die Arbeitsbreite vorgesehen und die aus der Siebtrommel geförderte Behandlungsflüssigkeit in diesen Verteilerkasten geführt ist, nach Patent 15 10 174.
    Der Erfindung nach dem Hauptpatent liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rohwollwaschvorrichtung zu entwickeln, bei der durch die Ausbildung des Bades und durch die Ein- und Rückführung der Behandlungsflüssigkeit gewährleistet ist, daß sich während des Waschvorganges absetzende Fasern selbsttätig wieder in den schwimmenden Faserverband bewegen und dadurch zusätzlich eine Flüssigkeitsströmung in Arbeitsrichtung erzeugt ist. Bewirkt wird dies im wesentlichen dadurch, daß die aus der Siebtrommel abgeführte Flüssigkeit an einer Stelle vor der Siebtrommel unterhalb des
    Siebbodens über einen dazu vorgesehenen Verteilerkasten wieder in den Behälter zurückgeführt wird. Durch die vom Siebboden zur Siebtrommel gerichtete Flüssigkeitsströmung werden die sich absetzenden Fasern wieder aufgewirbelt, vom Schmutz befreit und wieder der Produktion zugeführt.
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung nach dem Hauptpatent weiter auszubilden, und zwar dahingehend, daß den Schmutzstoffen in dem Fasergut in dem Behälter genügend Zeit gelassen wird, um sich von den Fasern zu lösen, trotzdem aber ein kontinuierlicher Transport der Fasern ohne mechanische Hilfsmittel gewährleistet ist.
    Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß mindestens zwei Siebtrommeln und zwischen ihnen eine Schwimmstrecke in dem Behälter vorgesehen sind und der Verteilerkasten vor und/oder hinter den Siebtrommeln im Bereich der Schwimmstrecke angeordnet ist. Dadurch ist es nunmehr möglich, mehrere Siebtrommeln im Abstand voneinander anzuordnen, so daß zwischen den einzelnen Siebtrommeln eine Schwimmstrecke für das Fasermaterial vorhanden ist, in der die aufgeweichten und sich lösenden Schmutzteilchen absinken können, und in der das lose Fasermaterial in Ruhe ein gleichmäßig starkes Vlies bilden kann.
    Einzelne Schwimmstrecken zwischen den Siebtrommeln vorzusehen, ist für den Wascheffekt außerordentlich günstig. Es hat sich gezeigt, daß diese zwischengeschalteten Schwimmstrecken nahezu den Wascheffekt pro Siebtrommel verdoppeln. Dadurch kann bei einer Vorrichtung mit unter Saugzug stehenden Siebtrommeln und dazwischenliegenden Schwimmstrecken mit wesentlich weniger Siebtrommeln bei gleichem Wascheffekt bzw. Benetzungseffekt ausgekommen werden. Hierdurch wird die Vorrichtung nicht nur billiger, sondern auch wirtschaftlicher.
    Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung ist in eier Zeichnung dargestellt. Die Figur zeigt lediglich den Anfangsteil einer Waschvorrichtung im Längsschnitt.
    In einem Behälter 11 zur Aufnahme der Behandlungstlüssigkeit 4 von größerer Länge ist auch im Bereich des Einlaufs eine Siebtrommel 1 drehbar gelagert und teilweise in die Behandlungsflüssigkeit 4 eingetaucht. Vor und hinter dieser Siebtrommel 1 ist eine Schwimmstrecke 18, in der das Fasergut sich zu einem Vlies gleichmäßig ausbreiten kann, wo die an der Siebtrommel 1 gelösten Schmutzstoffe herabfallen können, und wo das Faservlies ohne mechanische Einwirkung in Transportrichtung schwimmt. Dazu wird die in die Siebtrommel 1 durch das Fasergut gedrungene Behandliingsflüssigkeit abgeleitet und dem Bad am Badanfang durch ein perforiertes Bodenteil als Verteilerkasten 20 und/oder entsprechenden öffnungen 24 wieder zugeführt. Dadurch entsteht im Bad eine Strömung in Durchlaufrichtung, die das Gut zur Siebtrommel 1 hintreibt und von dort weiter über eine Schwimmstrecke 18 zur nächsten, nicht mehr in der Figur dargestellten Siebtrommel. Ein Teil der von der weiteren Siebtrommel angesaugten und abgeführten Flüssigkeit kann auch hier wiederum durch ein perforiertes Bodenteil als Verteilerkasten 26 austreten.
DE19641460195 1964-11-21 1964-11-21 Vorrichtung zum kontinuierlichen Naßbehandeln von losem Fasergut Expired DE1460195C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA0047664 1964-11-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1460195C3 true DE1460195C3 (de) 1978-01-19

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