DE1459034C - Andrückvorrichtung für Fenster und Türen - Google Patents
Andrückvorrichtung für Fenster und TürenInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Andrückvorrichtung quelle beseitigt, die durch aufgeschraubte Beschlagfür
Fenster und Türen, insbesondere mit Drehkipp- teile immer wieder, besonders beim Reinigen des
Beschlägen, mit einem unter dem Einfluß von min- Fensters, gegeben ist, aber auch vorwiegend dann
destens einer Feder stehenden doppelhebelförmigen, besteht, wenn die Fenster von Kindern und Jugendüber
eine Totpunktlage bewegbaren Druckarm, der 5 liehen, wie es oft in Kindergärten und Jugendwohnin
einem Gehäuse am Blendrahmen gelagert ist und heimen geschieht, bedient werden,
eine langlochartige Aufnahme aufweist, die im End- Die Wirkungsweise der Andrückvorrichtung nach bereich der Schließbewegung einen am Flügel be- der Erfindung wird an Hand der Zeichnungen befestigten Bolzen umfaßt. schrieben. Es zeigt __
eine langlochartige Aufnahme aufweist, die im End- Die Wirkungsweise der Andrückvorrichtung nach bereich der Schließbewegung einen am Flügel be- der Erfindung wird an Hand der Zeichnungen befestigten Bolzen umfaßt. schrieben. Es zeigt __
Andrückvorrichtungen für Fenster und Türen io F i g. 1 die Draufsicht auf die Andrückvorrichtung
haben die Aufgabe, den Flügel gegen den Blend- bei abgenommener Deckplatte in ungefähr natür-
rahmen in geschlossener Stellung anzudrücken, und licher Größe in der Stellung, in der beim Kippen des
zwar vorzugsweise an den Stellen, an denen ein Fensterflügels der Bolzen außer Eingriff kommt,
Andrücken mittels Getriebes oder anderer Beschlag- Fig. 2 dieselbe Draufsicht, jedoch bei geschlos-
teile nicht oder zeitweilig nicht erfolgt. Sie sind daher 15 sener Stellung des Fensterflügels,
vorzugsweise an den Längsseiten angeordnet Fig. 3 einen Schnitt durch die Andrückvorrich-
Bei bekannten Andrückvorrichtungen, die gewöhn- tung entlang der Linie IH-III der F i g. 2 und
lieh am Blendrahmen befestigt sind, wird ein durch Fig. 4 einen Schnitt durch Blendrahmen und eine Feder beeinflußter Hebel verwendet, der in Flügel entlang der Linie IV-IV der F i g. 2.
einem Langloch oder in einer hierfür gestalteten 20 Im Blendrahmen 2 eines Fensters ist unter dem Aufnahme einen am Flügel sitzenden Bolzen führt. Überschlag 11 des Fensterflügels 1 ein Gehäuse 3 Wird die Andrückvorrichtung für Fenster oder Türen einer Andrückvorrichtung eingelassen. Hierbei wurde mit Drehkipp-Beschlägen verwendet, so besteht die durch Abrundungen 34 dafür Sorge getragen, daß Aufgabe darin, den Flügel sowohl bei der Schwenk- eine Ausnehmung im Holz des Blendrahmens 2 mit bewegung als auch bei der Kippbewegung freizu- 25 üblichen Werkzeugen, z. B. Handoberfräsen, hergegeben. Zum Schwenken des Flügels wird der Zapfen stellt werden kann. Das Gehäuse 3 wird mittels Holzes zu einer Öffnung des Langloches bzw. der Auf- schrauben 35 in dieser Ausnehmung befestigt. Es nähme geführt und kann dort austreten. Zum Kippen enthält an seinem oberen Ende Federn 4, die sich des Flügels wird der durch die Feder beeinflußte gegen feste Federwiderlader 31 abstützen. Mit ihrem Hebel mitgeschwenkt, wobei der Bolzen in dem hier- 30 anderen Ende drücken die Federn 4 gegen Widerlager für vorgesehenen Langloch gleitet. Die solchermaßen 52 eines an seitlichen Leisten 32 des Gehäuse"«; 3 gestalteten Andrückvorrichtungen haben den Nach- geführten Schiebers 5, der eine zur Achse der teil, daß der Schwenkweg des Hebels sehr groß ist Federn 4 im wesentlichen parallele Bewegung aus- und daß sein Ende am Anfang der Kippbewegung führen kann. Am Schieber 5 ist bei 51 eine Lasche 6 einen größeren Weg als der Flügel zurücklegt, so daß 35 angelenkt, die mit ihrem anderen Ende bei 72 mit ein verdeckter Einbau unter dem Überschlag des einem Druckarm 7 gelenkig verbunden ist. Dieser Flügels nicht erfolgen kann. Druckarm 7 ist im Gehäuse 3 bei 71 gelenkig ange-
lieh am Blendrahmen befestigt sind, wird ein durch Fig. 4 einen Schnitt durch Blendrahmen und eine Feder beeinflußter Hebel verwendet, der in Flügel entlang der Linie IV-IV der F i g. 2.
einem Langloch oder in einer hierfür gestalteten 20 Im Blendrahmen 2 eines Fensters ist unter dem Aufnahme einen am Flügel sitzenden Bolzen führt. Überschlag 11 des Fensterflügels 1 ein Gehäuse 3 Wird die Andrückvorrichtung für Fenster oder Türen einer Andrückvorrichtung eingelassen. Hierbei wurde mit Drehkipp-Beschlägen verwendet, so besteht die durch Abrundungen 34 dafür Sorge getragen, daß Aufgabe darin, den Flügel sowohl bei der Schwenk- eine Ausnehmung im Holz des Blendrahmens 2 mit bewegung als auch bei der Kippbewegung freizu- 25 üblichen Werkzeugen, z. B. Handoberfräsen, hergegeben. Zum Schwenken des Flügels wird der Zapfen stellt werden kann. Das Gehäuse 3 wird mittels Holzes zu einer Öffnung des Langloches bzw. der Auf- schrauben 35 in dieser Ausnehmung befestigt. Es nähme geführt und kann dort austreten. Zum Kippen enthält an seinem oberen Ende Federn 4, die sich des Flügels wird der durch die Feder beeinflußte gegen feste Federwiderlader 31 abstützen. Mit ihrem Hebel mitgeschwenkt, wobei der Bolzen in dem hier- 30 anderen Ende drücken die Federn 4 gegen Widerlager für vorgesehenen Langloch gleitet. Die solchermaßen 52 eines an seitlichen Leisten 32 des Gehäuse"«; 3 gestalteten Andrückvorrichtungen haben den Nach- geführten Schiebers 5, der eine zur Achse der teil, daß der Schwenkweg des Hebels sehr groß ist Federn 4 im wesentlichen parallele Bewegung aus- und daß sein Ende am Anfang der Kippbewegung führen kann. Am Schieber 5 ist bei 51 eine Lasche 6 einen größeren Weg als der Flügel zurücklegt, so daß 35 angelenkt, die mit ihrem anderen Ende bei 72 mit ein verdeckter Einbau unter dem Überschlag des einem Druckarm 7 gelenkig verbunden ist. Dieser Flügels nicht erfolgen kann. Druckarm 7 ist im Gehäuse 3 bei 71 gelenkig ange-
Durch den notwendigen Anschlag seitlich des bracht. Der nach unten weisende Arm 76 des Druck-Flügels
ist außerdem ein unschönes Aussehen des arms 7 weist eine Führungsbahn auf, die durch eine
Fensterflügels nicht zu vermeiden. Darüber hinaus ist 40 Leiste 74 und eine gegenüberliegende Kante 75 gedie
Andrückvorrichtung in erheblichem Maß dem bildet wird. Sowohl nach oben als auch unten ist die
Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit ausgesetzt Führungsbahn offen, wobei die obere Öffnung 77 eine
und auch dadurch störanfällig, das durch den not- zum besseren Abdrücken des Fensterflügels 1 nach
wendigen Farbanstrich Verklebungen der beweg- vorn weisende Richtung aufweist,
liehen Teile stattfinden. 45 Die Lasche 6 ist so angebracht^ daß sie über den
liehen Teile stattfinden. 45 Die Lasche 6 ist so angebracht^ daß sie über den
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die ge- größten Teil der Schwenkung des Druckarms 7 die
schilderten Nachteile zu beseitigen, d. h. eine An- durch die Feder 4 hervorgerufenen Kräfte in ein
druckvorrichtung zu schaffen, die bei kleinen Ab- entgegen dem Uhrzeiger gerichtetes Moment um-
messungen trotzdem einen hohen Anpreßdruck wandelt. Erst kurz vor Erreichen ihrer Endstellung
bewirkt und sich zum verdeckten Einbau unter dem 50 nach Fig. 1 überschreiten die Punkte51, 72 und 71
Flügelüberschlag eignet. eine Totpunktlage, wodurch von nun an bei weiterer
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- Schwenkung des Druckarms 7 ein im Uhrzeigersinn
löst, daß an dem der Aufnahme für den Bolzen abge- wirkendes Moment entsteht. Jedoch ist eine weitere
wandten Ende des Druckarms eine Lasche angelenkt Bewegung im Uhrzeigersinn dadurch nicht möglich,
ist, welche mit einem federbelasteten Schieber ge- 55 daß die Kante 73 des Druckarms 7 an die Wand 33
lenkig verbunden ist. des Gehäuses 3 anschlägt.
Dadurch wird erreicht, daß die Andrückvorrich- Die Bewegung des Druckarms 7 erfolgt durch
tung nach der Erfindung im Zusammenwirken mit einen am Fensterflügel 1 angebrachten Bolzen 8, der
einem handelsüblichen Rollzapfengetriebe, das im bei der Kippbewegung des Fensterflügels 1 den
Fenster-und Türenbau sehr viel Verwendung findet, 60 Druckarm 7 in die in Fig. 1 gezeichnete Stellung
benutzt werden kann und daß durch den verdeckten bringt. Bei weiterem Kippen des Fensterflügels 1
Einbau unter dem Flügelüberschlag eine Verschmut- verläßt der Bolzen 8 die Führungsbahn des Druck-
zung, die besonders bei gewerblich genutzten arms 7 und bewegt sich ohne weitere Beeinflussung
Räumen gegeben ist, weitgehendst ausgeschlossen der Andrückvorrichtung. Erst bei Rückkehr aus der
wird. 65 Kippstellung trifft der Bolzen 8 auf die Kante 75 des
Durch den verdeckten Einbau der Andrückvor- Druckarms 7 und bewegt dadurch den Punkt 72 in
richtung wird ferner nicht nur das optische Aussehen Richtung auf die Strecklage bezüglich der Punkte 51
des Fensters verbessert, sondern auch eine Gefahren- und 71. Im weiteren Verlauf der Bewegung des
Fensterflügels 1 aus der Kippstellung in seine Schließstellung wird nun das entgegen dem Uhrzeigersinn
gerichtete Moment, hervorgerufen durch die Federn 4 wirksam, wodurch der Bolzen 8 und damit
natürlich auch der Fensterflügel 1 in Richtung zum Blendrahmen! gedrückt wird. Es ist dafür Sorge
getragen, daß der Überschlag 11 des Fensterflügels 1 zur Anlage an den Blendrahmen 2 gelangt, bevor die
Kante 75 die rückwärtige Wand des Gehäuses 3 erreicht, wodurch eine Beeinflussung des Bolzens 8 im
Sinn des Andrückens aufhören würde (F i g. 2).
Um den Fensterflügel 1 um seine lotrechte Achse schwenken zu können, wird der Bolzen 8 mittels einer
in bekannter Weise im oder am Flügelrahmen geführten Getriebestange 9 durch Übertragungsmittel
81 entlang einer Stulpplatte 82 nach oben geführt, so daß er an der oberen öffnung 77 aus der Führung
des Druckarms 7 austreten kann. Die vom Blendrahmen 2 weg gerichtete Öffnung sorgt darüber hinaus
noch für ein Abdrücken des Fensterflügels 1, um damit bereits die Drehbewegung einzuleiten.
Claims (1)
- Patentanspruch:Andrückvorrichtung für Fenster und Türen, insbesondere mit Drehkipp-Beschlägen, mit einem unter dem Einfluß von mindestens einer Feder stehenden doppelhebelförmigen,' über eine Totpunktlage bewegbaren Druckarm, der in einem Gehäuse am Blendrahmen gelagert ist und eine langlochartige Aufnahme aufweist, die im Endbereich der Schließbewegung einen am Flügel befestigten Bolzen umfaßt, dadurchgekennzeichnet, daß an dem der Aufnahme für den Bolzen (8) abgewandten Ende des Druckarms (7) eine Lasche (6) angelenkt ist, welche mit einem federbelasteten Schieber (5) gelenkig verbunden istHierzu 1 Blatt Zeichnungen
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