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DE1458002C - Vorrichtung zum Zerstäuben von Flüssigkeiten - Google Patents

Vorrichtung zum Zerstäuben von Flüssigkeiten

Info

Publication number
DE1458002C
DE1458002C DE1458002C DE 1458002 C DE1458002 C DE 1458002C DE 1458002 C DE1458002 C DE 1458002C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
nozzle housing
housing
liquid
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf DipL-Ing. Dr. 6800 Mannheim; Nitschke Karl Heinz 6700 Ludwigshafen. B22d 37-00 Schellenberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
Badische Anilin and Sodafabrik AG
Publication date

Links

Claims (1)

1 2
isolierende Dichtung angeordnet ist, die beiden Hälf-
Patentanspruch: ten des Düsengehäuses mittels Schrauben bzw. Klem
men mit einem Hochfrequenz-Stromkreis als Induk-
Vorrichtung zum Zerstäuben von Flüssigkei- tionsspule verbunden sind und die Außenwand des ten, vorzugsweise von flüssigen Salzen und Metal- 5 Düsengehäuses in Richtung auf den Spalt der äußelen, bestehend aus einem Düsenkörper mit einer ren öffnung doppelt konisch und in eine Spitze zulden inneren Düsenraum umgebenden Innenwand aufend ausgeführt ist.
und einem Düsengehäuse mit einer den äußeren Diese Ausbildung erlaubt es, den ganzen Düsen-
Düsenraum abgrenzenden, konzentrisch neben körper, vor allem dessen Spitze, auf Temperaturen der Innenwand angeordneten Außenwand, da- io bis etwa 16000C zu erwärmen. Hierzu wird das Düdurch gekennzeichnet, daß der Düsen- sengehäuse aus einem die Wärme gut leitenden Stoff, körper (2) gegenüber dem Düsengehäuse (1) z.B. Kupfer, hergestellt und an eine Hochfrequenzdurch einen Distanzring (3) zentriert und isoliert stromquelle so angeschlossen, daß es als Induktionsist, das Düsengehäuse (1) durch einen Schnitt spule wirkt. Entsprechend der Führung durch den (11) zur Hälfte aufgetrennt und im Schnitt eine 15 äußeren Düsenraum dient das durch die Düse strödie beiden Hälften isolierende Dichtung (12) an- mende Druckgas gleichzeitig zum Zerstäuben der geordnet ist, die beiden Hälften des Düsengehäu- Flüssigkeit wie zum Kühlen des Düsengehäuses, das ses (1) mittels Schrauben (17, 18) bzw. Klemmen die Induktionsspule darstellt.
(19, 20) mit einem Hochfrequenz-Stromkreis als Der Düsenkörper wird induktiv beheizt. Sein AbInduktionsspule verbunden sind und die Außen- 20 stand von 1 bis 2 mm von der Induktionsspule bzw. wand (26) des Düsengehäuses (2) in Richtung auf vom Düsengehäuse wird durch einen wärmefesten den Spalt (24) der äußeren öffnung doppelt ko- Isolationsring aus Aluminiumoxid oder Magnesiumnisch und in eine Spitze zulaufend ausgeführt ist. oxid gewährleistet. Die Feldliniendichte ist an der
Spitze des Düsenkörpers sehr hoch. Dadurch erreicht 35 man hier die höchste Temperatur, was bei der Zer-
stäubung hochschmelzender Salze oder Metalle wichtig ist.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zer- In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der
stäuben von Flüssigkeiten, vorzugsweise von flüssi- Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt
gen Salzen und Metallen, die aus einem Düsenkörper 30 Fig. 1 einen Querschnitt und
mit einer den inneren Düsenraum umgebenden In- F i g. 2 eine Aufsicht.
nenwand und einem Düsengehäuse mit "einer den au- Die Vorrichtung besteht aus einem Düsengehäu-
ßeren Düsenraum abgrenzenden, konzentrisch neben se 1, welches gleichzeitig die Induktionsspule darder Innenwand angeordneten Außenwand besteht. stellt. In das Düsengehäuse 1 ist ein Düsenkörper 2
Es ist bekannt, flüssige Stoffe mit einem gas- oder 35 eingesetzt; er wird mittels eines Distanzringes 3 zendampfförmigen Druckmittel zu zerstäuben. — Nach triert und isoliert und durch eine Halterung 4 an das einer der deutschen Patentschrift 1 262 520 älteren Düsengehäuse angepreßt. Zur Zufuhr der zu zerstäu-Rechts zu entnehmenden technischen Lehre wird benden Flüssigkeit befindet sich zentral in der Haltehierbei ein Gas durch eine sich kegelförmig verjün- rung 4 ein Zuführungsrohr 5. Dieses mündet obergende Düsenkammer tangential mit Drall gegen den 40 halb einer Bohrung 6 im Düsenkörper ein. Die Haisenkrecht nach unten ablaufenden Strahl des flüssi- terung 4 wird durch Schrauben 7 an das Düsengegen Stoffes geführt. — Es ist ferner bekannt, den im häuse angepreßt. Zur Isolierung von dem Düsenge-Ablaufweg des flüssigen Stoffes angeordneten Düsen- häuse sind in Bohrungen 8 in der Halterung Buchkörper zu erwärmen. Diese Heizung kann als Gashei- sen 9 und darüber, zum Ausgleich des Schraubenzung, elektrische Widerstandsheizung oder lnduk- 45 drucks jeweils ein Ring 10 vorgesehen,
lionsheizung eingerichtet sein, wobei letztere sehr Das Düsengehäuse 1 ist durch einen Schnitt 11 zur
wirkungsvoll ist. Nachteilig bei diesen bekannten Hälfte aufgetrennt. In dem Schnitt ist zur Isolierung Heizungsarten ist die Unmöglichkeit, den Düsenkör- der beiden Teile des Düsengehäuses eine Dichtung per in seiner ganzen Länge gleichmäßig zu beheizen, 12 angeordnet. Die beiden Teile werden durch eine vor allem kann die Spitze des Düsenkörpers nicht be- 50 Schraube 13 aneinandergepreßt. Zur Isolierung der heizt werden. Schraube 13 sind in einer Bohrung 14 eine Buchse
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war die Ent- 15 mit einem Ring 16 vorgesehen. Der elektrische wicklung einer verbesserten beheizten Düse zur Zer- Strom wird über beiderseits des Schnittes 11 anstäubung von Flüssigkeiten, welche die Nachteile be- geordnete Schrauben 17, 18 bzw. Klemmen 19, 2© kannter Zerstäuberdüsen vor allem hinsichtlich der 55 zugeführt. Das Medium zum Zerstäuben der Flüssig-Ausbildung der Beheizung der Düse vermeidet, so kcit fließt über eine Bohrung 21 im Düsengehäuse I daß sie sich vorzugsweise für die bei hoher Tempera- in einen Hohlraum 22, und zwar tangential, und verlur durchgeführte Zerstäubung von flüssigen Salzen läßt diesen durch einen doppelt konischen Spalt 23 oder Metallen eignet. Hierbei ist insbesondere die gc- und einen Spalt 24 zwischen Düsengehäuse und Dügenseitige Verspannung und Zentrierung der inneren 60 senkörper.
und äußeren Düsenelcmenlc so zu gestalten, daß sie Bedingt durch die günstige elektrische Anpassung
der hohen betrieblichen Belastung durch Wärme und des Hochfrequenzgenerators an das als Induktions-Druck entspricht. . spule geschaltete Düsengehäuse und durch die induk-Hrfindungsgcmüß wird diese Aufgabe dadurch ge- live Beheizung des Düsenkörpers ist es möglich, ohne löst, daß der Düsenkörper gegenüber dem Diisenge- 65 Schwierigkeit den ganzen Düsenkörper auf eine Tem häuse durch einen Distanzring zentriert und isoliert pcratur um 1600" C zu erhitzen. Man ist dadurch ir ist, das Düsengehäusc durch einen Schnitt zur Hälfte der Lage, Metalle oder Salze mil hoher Schmelzten! aufgetrennt und im Schnitt eine die beiden Hälften peratur auf einfache Art zu zerstäuben.

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