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DE1457239A1 - Handgriffanordnung fuer Gepaeckstuecke - Google Patents

Handgriffanordnung fuer Gepaeckstuecke

Info

Publication number
DE1457239A1
DE1457239A1 DE19651457239 DE1457239A DE1457239A1 DE 1457239 A1 DE1457239 A1 DE 1457239A1 DE 19651457239 DE19651457239 DE 19651457239 DE 1457239 A DE1457239 A DE 1457239A DE 1457239 A1 DE1457239 A1 DE 1457239A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
wall
frame
recess
cover plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651457239
Other languages
English (en)
Inventor
Gehrie Charles Sasha
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Presto Lock Co Inc
Original Assignee
Presto Lock Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Presto Lock Co Inc filed Critical Presto Lock Co Inc
Publication of DE1457239A1 publication Critical patent/DE1457239A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C13/00Details; Accessories
    • A45C13/26Special adaptations of handles

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

Dr. ■-:
PRESTO LOCK CO., INC., in Garfield, New Jersey/USA
Handgriffanordnung für Gepäckstücke
Die Erfindung betrifft Verbesserungen von Griffkonstruktionen für Koffer, tragbare Behälter oder dgl.
Der Fachmann hat erkannt, daß es wünschenswert ist, Koffer herzustellen, bei denen die Metallteile des Gepäckstücks, d.h. die Schlösser und Verankerungen für den Griff, so in den Koffer einbezogan sind, daß sie nicht von diesem abstehen. Vom Standpunkt des Aussehens her gesehen, ist es erwünscht, daß die nicht unterbrochene Kontur nicht durch die vorstehenden Schlösser und die für die Verbindung des Handgriffes mit dem Koffer notwendigen Verankerungen unterbrochen wird.
In der älteren Patentanmeldung Nr. P 36 830 III/33b sind Rahmenband- und Schlosskonstruktionen vorgeschlagen, Welche die erwünschten, nicht unterbrochenen Konturen eines Koffers, soweit es sich um die Schlösser handelt, ermöglichen.
Hauptziel der Erfindung ist es, eine Einrichtung zum Verankern oder Verbinden eines Griffes mit einem Koffer auf eine solche Weise zu schaffen, daß die nicht unterbrochene Kontur eines Koffers nicht durch das Vorstehen der Griffverankerungen am Koffer gestört oder unterbrochen werden.
Ein weiteres Ziel der Erfindung liegt in der Schaffung eines Handgriffes, bei dem die Verankerung desselben mit dem Koffer in diesem verborgen ist, d.h. an der Unterseite der Kofferwandung liegt, an der der Griff befestigt ist.
Man hat ferner das Bedürfnis erkannt, Koffer oder dgl. mit einem Griff zu versehen, welcher teilweise versenkbar ist. Die bisher bekannten Konstruktionen klapp- oder versenkbarer Griffe weisen ein Federelement in irgendeiner Form auf. In den Fällen, in denen das für die Griffherstellung verwendete Material einen ausreichend kleinen Querschnitt hat und eine erhebliche Flexibilität aufweist, kann ein Federelement in den Griff eingelagert werden. Ist der Griff aus einem Material und von einem Querschnitt, welche durch die Einlagerung eines Federelements in den Griff nicht beeinflußt werden können, war es bisher üblich, Federelemente in der Verankerung vorzusehen, mit welcher die Enden des Griffes verbunden sind, um den Griff in seine zumindest teilweise versenkte Ruhestellung zu bewegen, nachdem die zur Dehnung der Federelemente erforderliche Kraft nicht mehr wirksam ist.
Ein weiteres Ziel der Erfindung liegt in der Schaffung eines teilversenkbaren Handgriffs, dessen Teilversenkbarkeit ohne Federelement weder im Griff noch in einer der den Griff mit dem Koffer verbindenden Verankerung erzielt wird. Hierdurch t
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können die Kosten des Federelements oder der Federelemente und die Kosten für die Arbeitszeit für den Einbau der Federelemente in den Griff, oder die erforderlichen Verankerungen für den Griff, eingespart werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden ausführlichen Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf das sichtbare Teil eines erfindungsgemäß hergestellten Griffes, welcher mit einer Kofferwandung oder einem am Umfangsrand eines Koffers befestigten Rahraenband verbunden ist, wobei die Kofferwandung aur teilweise gezeigt ist;
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt nach der Linie 2-2 in Fig. 1, welcher alle Bestandteile des Griffes veranschaulicht und wobei das Griffstück und seine zugehörigen Verbindungsteile in ihrer teilweise versenkten Ruhestellung dargestellt sind;
Fig. 3 eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht, mit dem Unterschied, daß das Griffstück und seine zugehörigen Verbindungsteile in ihrer angehobenen Betriebsstellung dargestellt sind;
Fig. 4 einen senkrechten Schnitt nach der Linie ^-4 in Fig. und
Fig·. 5 eine perspektivische Ansicht eines der beiden Halterahmenteile des erfindungsgemäßen Handgriffes.
In der Zeichnung ist ein Griff A mit der Wandung B eines Koffers durch zwei in Längsrichtung im Abstand voneinander angeordnete Verankerungen C verbunden. Der bogenförmig ausgebildete Griff A weist ein von der Hand des Kofferbenutzers zu erfassendes Griffstück 10 und gegenüberliegende, nach unten verlaufende
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Griffstückenden 12, 12' auf. Der Griff ist mit dem Koffer durch zwei Verbindungsteile D verbunden, die sich zwischen dem Griff A und den Verankerungen C erstrecken. Gemäß einem Merkmal der Erfindung und wie in der Zeichnung dargestellt, liegen die Verankerungen unsichtbar an der Unterseite der Kofferwandung B und stehen nicht über den äußeren Band des Koffers vor.
Gemäß fern bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Griff A zur Erzielung eines in Längsrichtung flexiblen bzw. elastischen Griffes aus elastomerem Material geformt. Beispiele von geeigneten elastomeren Materialien sind die Vinylharze, wie ein Polymer des Vinylchlorids oder ein Mischpolymer des Vinylchlorids und Vinylacetats, Polyurethane, Gummi, synthetischer Gummi und Siliziumgummi.
Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, weisen die Verbindungsteile D eine längliche Form auf, so daß sie nach dem Zusammensetzen mit dem Griff im wesentlichen lineare Verlängerungen der auseinanderlaufenden Griffstückenden 12, 12· des Griffes A darstellen. Die Verbindungsteile sind aus Metall und vorzugsweise im Spritzgußverfahren hergestellt. Der Querschnitt ist in ihrem kleinsten Querschnittsbereich so gewählt, daß er ohne Biegung jede darauf einwirkende Beanspruchung aushalten kann, die sich aus den Schlag- oder Stoßbeanspruchungen ergibt, denen sie beim Aufheben eines vollgepaekten schweren Koffers ausgesetzt sind. Sind die Verbindungsteile im Spritzgußverfahren hergestellt, so werden diese überzogen, um ein zweckmäßiges und schönes Aussehen1 der Teile zu erzielen, die nach dem Montieren am Koffer sichtbar sind.
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Im gezeigten und bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung weist jedes der Verbindungsteile D eine in die nach abwärts verlaufenden Griffstückenden 12, 12' des gegossenen Griffes A eingebettete Versteifung I^ auf. Beim Gießen des fes werden die Versteifungen I^ so in der Form angeordnet, daß diese zu zentralen Einsätzen werden, welche die Griffstückenden 12, 12' des Griffes versteifen. Die Versteifung 14- eines jeden Verbindungsteiles kann mit einer oder mehreren Nuten 16 versehen sein, um dadurch eine sicherere Verbindung des Gußteils mit den Verbindungsteilen zu gewährleisten. Wie man aus den Pig. 2 und 3 erkennt, erstrecken sich die Versteifungen I^ der Verbindungsteile nicht in das Mittel- oder Griffstück 10 des Griffes. Lediglich die Griffstückenden 12, 12· des Griffes werden durch die Verstärkungp-oder Versteifungselemente verstärkt, welche von den eingebetteten Versteifungen 14 der entsprechenden steifen Verbindungsteile D gebildet werden. Hieraus ergibt sich, daß die Längsflexibilität oder -elastizität des Griffes, welche den Kräften, die eine Verformung des Griffes aus seiner normalen, in Fig^, 2 gezeigten Form verursachen wurden, entgegenwirkt, auf den Bereich des GriffStückes 10 beschränkt ist oder sich auf diesen Bereich konzentriert.
Wie aus den Fig. 2 und 3 zu ersehen ist, weist jedes der Verbindungsteile D einen sich vom gegossenen Griff A nach außen erstreckenden Mittelaöschnitt 18 auf. Der Mittelabschnitt eines jeden Verbindungsteils stellt also eine lineare Verlängerung der sich nach abwärts erstreckenden und auseinanderlaufenden Griffstückenden 12, 12« dar. Der Mittelabschnitt 18 eines Ver-
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bindungsteils endet in einem nach abwärts gerichteten und an der Unterseite einer Endverdickung 22 befindlichen Haken 20.
Vorzugsweise weist jede der zwei Verankerungen C eine Deckplatte E und einen Rahmen P auf. Da die beiden Verankerungen gleich sind, braucht nur eine solche Verankerung beschrieben zu werden. Die Deckplatte ist ein dünnes, flaches, vorzugsweise aus Metall gefertigtes Teil. Da bei der bevorzugten Form der Erfindung die Deckplatte sowohl mit Einrichtungen zum Verbinden derselben mit der Kofferwandung B, als auch zum Befestigen des Rahmens F an der Kofferwandung ausgestattet ist, soll die Deckplatte vorzugsweise im Spritzgußverfahren hergestellt und mit einem geeigneten oder schönen Aussehen an ihrer äußeren oder freiliegenden Oberfläche versehen sein» Die Deckplatte weist eine Öffnung 2k auf, durch welche die Mittelabschnitte 18 und ihre zugehörigen Endverdickungen 22 hindurchgeführt werden können. Vorzugsweise soll die Deckplatte in ihrer Oberfläche mit einer Aussparung 26 versehen sein. Auf diese Weise kann das Monogramm des Käufers in die Aussparungen in den Platten eingesetzt werden und so dem Koffer eine persönliche Note verleihen. Die Deckplatte weist einstückig mit dieser ausgebildete, nach abwärts verlaufende, in längs richtung im Abstand voneinander liegende Verbindungsstifte 28,28' an ihrer Unterseite nahe den entgegengesetzten Enden der Platte auf. Die Wandung B ist mit in Längsrichtung im Abstand voneinander liegenden Öffnungen 30, 30' versehen, durch welche die Verbindungsstifte hindurchgeführt werden. Auch die Wandung B ist mit einer Öffnung 32 versehen, welche mit der Öffnung 24· in der Deckplatte fluchtet.
Wie man aus den Pig. 1 und k erkennt, stellt die Wandung B
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die Oberseite einer von zwei Kofferhälften 3^,3^' dar. Die Kofferhälften können aus jedem beliebigen verschleißfesten Material bestehen; sie können durOh Gießen eines geeigneten Kunststoffes zu im wesentlichen steifen Schalen verarbeitet oder aus gezogenem Aluminium oder dgl. hergestellt werden, worauf die Verankerungen direkt an der Wandung B befestigt werden können. Vorzugsweise soll der Umfangsrand einer der Kofierhälften mit einem fiahmenband versehen sein, welches dabei die Wandung B bildet, an welcher die Verankerungen G befestigt sind. Das Rahmenband hat vorzugsweise einen in Pig. k dargestellten Querschnitt. Ein solches Eahmenband G ist Gegenstand der älteren Patentanmeldung Nr. P 36 830 III/33b. In den Fällen, in denen die Kofferhälften mit Hahmenbändern an ihren angrenzenden Umfangsrändern versehen sind, können die Kofferhälften aus einem weichen oder elastischen Material, wie Leder oder lederähnlichen Materialien, hergestellt sein.
Wie man aus den Fig. 2 bis b ersieht, liegt die Deckplatte E über der Wandung B des Rahmenbandes G und in enger Anschmiegung mit dieser, wobei der Rahmen F verborgen an der Unterseite des Rahmenbandes in einem Innenkanal desselben liegt. Die Deckplatte ist mit Ausnahme der Bereiche der sich nach abwärts erstreckenden Verbindungsstifte 28, 28' verhältnismäßig dünn und ragt Über die Oberfläche der Wandung B nur um ihre Materialstärke vor.
Die Rahmen F bestehen aus Metall und sind vorzugsweise im Spritzgußverfahren hergestellt. Wie man aus den Fig. 2, 3 und 5 erkennt, weist jeder Rahmen einen Boden 36 und eine äußere Stirnwand 38 auf, welche eine Seite einer nach oben offenen Aussparung 4o begrenzt. Die Innenseite der Aussparung ist durch eine Backe 42
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begrenzt, deren oberes Ende tiefer als das obere Ende der Wandung 38 liegt. Die Höhe der Aussparung 40 ist geringfügig größer als die der Endverdickung 22 und deren nach abwärts gerichtetes hakenförmiges Teil 20, wenn die Endverdickung in der Aussparung liegt. Wenn jedoch der Griff A· und seine Verbindungsteile D mit dem Rahmen F zusammengesetzt sind, ist der Abstand zwischen dem oberen Ende der Backe 4-2 und der Unterseite der Wandung B geringer als die Höhe der Endverdickung 22, so daß die Endverdickung und ihr nach abwärts gerichteter Haken nicht durch die seitliche Öffnung zwischen der Unterseite der Wandung und der Oberseite der Backe 4-2 herausschlüpfen können. Die lichte Höhe dieser seitlichen Öffnung 44 ist so gewählt, daß sich der Mitteläbschnitt 18 eines jeden Verbindungsteiles mit Spiel durch die Öffnung erstrecken kann. Die Aussparung 40 hat eine seitliche Ausdehnung oder eine Ausdehnung in Längsrichtung, so daß sich die Endverdickung 22 und ihr Haken 20 in Längsrichtung innerhalb der Aussparung bewegen können. Die Backen 42 begrenzen den Bewegungsbereich der Verbindungsteile und des zugehörigen Griffes, wenn eine Kraft ausgeübt wird, durch welche der Griff aus seiner in Pig. 2 gezeigten Ruhestellung in die in Fig. 3 gezeigte Betriebsstörung angehoben wird. Zur Verstärkung des Rahmens kann dieser mit einer sich von der Backe 4-2 nach innen erstreckenden, mittig angeordneten Verstärkungsrippe 46 versehen sein.
Wie in den Fig. 2, 3 und 5 gezeigt ist, nimmt die Höhe der Verstärkungsrippe 46 in Richtung auf das innere Ende des Rahmens zu und endet in einer parallel ?ur Stirnwand 38 verlaufenden, senkrechten" Stirnwand 48. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
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der Erfindung ist die Stirnwand 48 um die Stärke der Kofferwandung B höher als die Stirnwand 38. Die Stirnwand 38 ist mit einem nach auswärts gerichteten, horizontal verlaufenden Steg 50 versehen, welcher unter der Kofferwandung B zu liegen kommt,· Der Steg 50 weist eine zentrale Öffnung 52 auf, durch welche der Verbindungsstift 30 durchgesteckt wird. Zur Verstärkung des Steges 50 kann dieser über seine Gesamtlänge nach abwärts verlaufende Seitenwandungen 53, 53' aufweisen, die die gleiche Höhe wie die Stirnwand 38 haben. Die innere Stirnwand 48 ist zur Überlagerung der Kofferwandung B mit einem kurzen, horizontal verlaufenden Steg 54 versehen, weshalb die Stirnwand 48 sich geringfügig höher als die Stirnwand 38 erstreckt.
Selbstverständlich kann der Steg 54 so lang vorgesehen sein, daS eine Öffnung in diesem zur Durchführung des Verbindungsstiftes 28' angebracht werden kann, der sich auch durch die Öffnung 30' in der Wandung B erstreckt. Ferner kann, wenn der Steg 54 durchbohrt ist, dieser an der Unterseite der Wandung B liegen und die Stirnwand 48 genauso hoch wie die Stirnwand 38 sein. Die dargestellte Konstruktion ist jedoch wegen ihrer Verbindungsstärke, welche sie bei minimalem Materialbedarf für den Rahmen bietet, bevorzugt.
Bei einer solchen Konstruktion ist die Deckplatte E an ihrer Unterseite neben dem Verbindungsstift 28' der Platte mit einer Aussparung 56 versehen, so daß der Steg 54 zwischen der Deckplatte und der Wandung B angeordnet werden kann.
Ferner kann, wenn der Steg 54 ausreichend lang ausgebildet und zur Anbringung an der Unterseite der Wandung B durchbohrt ist,
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auf die Deckplatte verzichtet werden und der Rahmen F kann mittels Nieten an der Unterseite der Wandung B befestigt werden. Die Deckplatten sind jedoch bevorzugt, da diese selbst Nieten oder Verbindungsstifte aufweisen, welche an der Außenseite des Koffers nicht sichtbar sind. Ferner wird durch die Deckplatten ein gefälliges und schönes Aussehen, sowie ein Raum für den Einsatz des Monogramms erzielt.
Zur Montage des Griffes A und seiner Verbindungsteile D mit der Kofferwandung B und den Verankerungen C wird eine Deckplatte E auf die Kofferwandung B aufgesetzt und deren Verbindungsstifte 28, 28' durch die Öffnungen 30, 30' in der Wandung durchgesteckt. Die Endverdickungen 22 der Verbindungsteile werden anschließend durch die fluchtenden Öffnungen 2k und 32 der Deckplatte und der Kofferwandung B hindurchgeführt. Anschließend wird jeder Rahmen F mit der Wandung B und der zugehörigen Deckplatte durch Einschieben des kurzen Steges 5^ in die Aussparung 56 und auf die Oberseite der Wandung B verbunden, wo er an die Öffnung 32 in der Kofferwandung angrenzt. Der Rahmen wird so nach oben gebracht, daß der Verbindungsstift 28 sich durch die Öffnung 52 erstreckt und die Endverdickung 22 des Verbindungsteiles in der Aussparung 40 eingeschlossen ist. Die Montage wird durch Umbördeln oder Vernieten der Enden der Verbindungsstifte 28, 28' abgeschlossen. Sobald die oben beschriebene Montage für beide Griflenden beendet ist, kann der Griff A nicht mehr aus seinen Verankerungen herausgezogen werden.
Wie bereits beschrieben, ist der Griff A aus einem elastomeren Material gegossen und in seinen Griff stückenden 12, 12' durch die Versteifungen Ik der Verbindungsteile D verstärkt. Die
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Längselastizität des Griffes ist auf den Bereich des Griffstücks 10 beschränkt oder konzentriert. Wird ein vqllgepackter oder schwerer,mit der erfindungsgemäßen Handgriffanordnung versehener Koffer am Griffstück 10 erfaßt und angehoben, bewegen sich die Haken 20 in ihren entsprechenden Aussparungen *K) in Längsrichtung aus ihrer in Fig. 2 gezeigten Ruhestellung,bis die Haken die BaGken *J-2 erfassen, wie in Fig. 3 dargestellt ist. Ist dies der Fall, wird das Griffstück des Griffes weiter gebogen, d.h. der Griff erfährt eine stärkere konvexe Krümmung. Sobald der Koffer abgestellt wird oder wenn die Kraft, durch welche der Griff in seine Betriebsstellung angehoben wurde, wegfällt, versenkt sich der Griff automatisch und kehrt in seine in Fig. 2 gezeigte Buhestellung zurück. Dies erfolgt, da das gegossene elastomere Material des Griffes im Griffstück 10 "Gedächtnis" hat. Beim Biegen des Griffes aus seiner normalen, in Fig. 2 gezeigten Ruhestellung in die in Fig. 3 gezeigte Betriebsstellung, wird eine innere Gegenkraft an Energie im elastomeren Material des Griffstückes 10 (welches von den verstärkten, versteiften Griffstückenden 12,12' begrenzt ist) gespeichert, welche den Griff in seine normale gegossene, in Fig. 2 gezeigte Form zurückführt, sobald die das Griffstück 10 des Griffes deformierende Kraft entfernt wird. Als Ergebnis gleiten die Endverdickungen 22 und ihre entsprechenden Haken 2o in ihre zugehörigen Aussparungen *K) zurück und kommen außer Eingriff von den Backen Wl und in die in Fig. 2 gezeigte Ruhestellung» Der Griff ist teilversenkbar, obwohl eine eigene oder zusätzliche Feder bzw. Federn in der Handgriffanprd-
nung fehlen.
Es versteht sich, daß verschiedene Abänderungen und Modifikationen möglich sind, ohne daß dadurch der Rahmen der Erfindung ver-
lasse« „ir*. 809808/0060
' '; ..; ■ ■ ; ■ Patentansprüche

Claims (1)

  1. - 12 Patentansprüche
    1. Handgriffanordnung für Koffer oder dgl. mit einem an der Wandung, einem Rahmenband oder dgl. des Koffers befestigten Griff aus einem mittleren Griffstück und zwei sich nach abwärts erstreckenden Enden, die mit je einem am Koffer befestigten Widerlager zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Kofferwandung bzw. das Rahmenband (B) zwei in Längsrichtung im Abstand voneinander liegende Öffnungen (32) und in diese eingesetzte, die Widerlager bildende Rahmenteile (F.) aufweist, daß die Enden (12,12·) des Griffstücks (10) Verbindungsteile (D) enthalten, deren freie Enden·sich durch die Öffnungen (32) erstrecken und in je einem nach abwärts gerichteten Haken (20) enden, der in einer Aussparung (4-0) im Rahmenteil (P) zu liegen kommt und in der angehobenen Betriebsstellung des teilversenkbaren Mittelstücks mit der Backe (42) des Rahmens zusammenwirkt.
    2. Handgriffanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Verbindungsteil (D) in einer Endverdickung (22) mit einem nach abwärts gerichteten Haken (20) endet, und daß der Abstand zwischen einer Backe (42) und der Unterseite der Wandung (B) kleiner ist als die Höhe der Endverdickung.
    3. Handgriffanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei in Längsrichtung im Abstand voneinander angeordnete, flache Deckplatten (E)'vorgesehen sind, welche sich eng an die Oberseite der Wandung (B) anschmiegen, daß jede Deckplatte
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    eine mit der Wandungsöffnung (32) fluchtende Öffnung (2^) aufweist, und daß eine Einrichtung zum Verbinden der Deckplatten und der Rahmen mit der Wandung vorgesehen ist.
    *{·. Handgriffanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Befestigung der Deckplatten und der Rahmen an der Wandung zwei einstückig ausgebildete, in Längsrichtung im Abstand voneinander liegende, sich von der Unterseite einer jeden Deckplatte (E) erstreckende Verbindungsstifte (28, 28·) aufweist, daß diese Stifte sich durch Öffnungen (30, 30') in der Wandung (B) erstrecken, daß jeder der Rahmen (P) an seinen gegenüberliegenden Enden mit horizontal verlaufenden Stegen (50, 5*0 versehen ist, daß der Steg (50) eine Öffnung (52) aufweist, durch welche sich ein Verbindungsstift erstreckt, daß der kurze Steg (5*0 zwischen einer Deckplatte und der Wandung liegt, und daß die Deckplatte eine Aussparung (56) zur Aufnahme des kurzen Stegs (5*0 aufweist.
    5. Handgriffanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis k, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (A) aus elastomerem Material geformt ist und daß jedes der Verbindungsteile (D) eine nur in die Enden (12,12») des GriffStücks eingebettete Versteifung [Ik) zur Verstärkung der Griffstückenden aufweist.
    6. Handgriffanordnung für Koffer oder dgl. mit einem an der Wandung, einem Rahmenband oder dgl. des Koffers befestigten Griff aus einem mittleren Griffstück und zwei sich nach abwärts
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    erstreckenden Enden, die mit je einem am Koffer befestigten Widerlager zusammenwirken, dadurch gekenn zeichn et, daß jedes Verbindungsteil (D) steif ist und eine Versteifung (14), sowie ein sich nach abwärts erstreckendes, in einem Haken (20) endendes Teil aufweist, daß der Griff (A) aus elastomerem Material geformt und in Längsrichtung elastisch ist, daß die Versteifung (14) des Verbindungsteils in die Griffstückenden (12,12·) zur ausschließlichen Versteifung derselben eingebettet ist, daß ein mit jedem Verbindungsteil (D) in Verbindung stehender Rahmen (P) vorgesehen ist, daß jeder Rahmen mit einer an seiner Innenseite von einer Backe (42) begrenzten Aussparung (40) versehen ist, daß jeder der Haken (20) für eine lineare Bewegung entsprechend in einer Aussparung (40) liegt, wobei die Backen das Bewegungsausmaß des Griffes begrenzen, wenn durch eine einwirkende Kraft der Griff in seine Betriebsstellung angehoben wird und die Elastizität des mittleren Griffstücks (10) den Griff senkt, wenn diese Kraft nicht mehr wirksam ist.
    7. Handgriffanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Verbindungsteil (D) in einer mit einem nach abwärts gerichteten Haken (20) versehenen Endverdickung (22) endet, und daß jede Endverdickung entsprechend in einer Aussparung (40) für eine lineare Bewegung liegt.
    8. Handgriffanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei in Längsrichtung im Abstand voneinander angeordnete, flache Deckplatten (E) vorgesehen sind, und daß jede Deckplatte mit einer Öffnung (24) versehen ist, durch welche ein Verbin-
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    dungsteil (D) hindurch und in eine Aussparung (40) des Rahmens gesteckt werden kann.
    9, Handgriffanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Verbinden der Deckplatten und der Bahmen miteinander, zwei einstückig ausgebildete, in Längsrichtung im Abstand voneinander liegende Verbindungsstifte (28,28') umfaßt,, welche sich von der Unterseite einer jeden Deckplatte erstrecken, daß jeder der Rahmen an seinen entgegengesetzten Enden horizontal verlaufende Stege (50,5^) aufweist, daß der Steg (50) eine Öffnung (52) hat, durch welche sich ein Verbindungsstift erstreckt, und daß die Deckplatte eine Aussparung (56) zur Aufnahme des kurzen Steges (5*0 aufweist.
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