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DE1456550A1 - Einrichtung zum Lagern und Ablassen pulvrigen Materials - Google Patents

Einrichtung zum Lagern und Ablassen pulvrigen Materials

Info

Publication number
DE1456550A1
DE1456550A1 DE19661456550 DE1456550A DE1456550A1 DE 1456550 A1 DE1456550 A1 DE 1456550A1 DE 19661456550 DE19661456550 DE 19661456550 DE 1456550 A DE1456550 A DE 1456550A DE 1456550 A1 DE1456550 A1 DE 1456550A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ventilation
tank
base plate
side wall
center
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661456550
Other languages
English (en)
Inventor
Emery Robert B
Bailey Richard F
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Halliburton Co
Original Assignee
Halliburton Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Halliburton Co filed Critical Halliburton Co
Publication of DE1456550A1 publication Critical patent/DE1456550A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/54Large containers characterised by means facilitating filling or emptying
    • B65D88/72Fluidising devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air Transport Of Granular Materials (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Lagern und Ablassen pulvrigen Materials Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Lagern und Ablassen pulvrigen Materials. Die Erfindung betrifft insbesondere eine Einrichtung zum einfachen Ablassen pulvrigen Materials aus einem Tank.
  • Ist ein Behälter oder Bunker mit pulvrigem Material gefüllt, so neigen große Partikel des Materials dazu, den Hügel herabzurollen, der sich in der Mitte des Behälters bildet. Als Folge davon sind die kleineren Partikel mehr in dem Zentrum des Behälters konzentriert, während die größeren Partikel in der Nähe der Wandungen des Behälters angesammelt sind. Um die Trennung der Partikel nach ihrer Große zu vermeiden, wenn das Material durch eine zentrale Offnung in den Boden des Behälters abgelassen wird, sind die Seitenwandungen des Behälters zur Auslaßöffaung hin geneigt. Auf diese Weise wandern die größeren Partikel fortwährend in den Strom von Partikeln, der aus dem Boden des Behälters ausfließt.
  • Bei bekannten herkömmlichen Speicherbehältern mit geneigter Wandung, die die Schwerkraft ausnutzen, um das pulvrige Material aus dem Auslaß am Boden des Behälters zum Ausfließen zu bringen, verbleibt ein Teil des Materials sehr oft in dem Behälter. Es tritt jedoch sehr häufig eine Hohlraumbildung auf, bei der das pulvrige Material direkt aber dem Auslaß aus dem Tank herausfließt, während das den Auslaß umgebende Material in einem solchen lusmaB zusammengedruckt ist, daß die Körner des Materials nicht in der Lage sind, sich relativ zueinander zu bewegen. Als Folge davon bildet sich unterhalb dieses pulvrigen Materials im Zentrum des Tanks direkt über dem Auslaß ein Hohlraum, und der größere Teil des Materials verbleibt in dem Tank.
  • Ein anderer Nachteil bei bekannten Einrichtungen besteht in einer ungenügenden Entleerung, die darin besteht, daß pulvriges Material sich entlang den Seiten und Ecken des Tanks zusammenbackt. Ein dritter Nachteil kann außerdem auftreten, der darin besteht, daß das pulvrige Material eine Brücke über dem AuslaB bildet. Die Brücke wird durch den Druck des Materials über dem Aulas gebildet. Jeder dieser Nachteile führt im Ergebnis zu einer unvollkommenen Entleerung des pulvrigen Materials aus dem Tank. Um das verbeiben pulvrige Pulvirge Material aus dem Tank zu entfernen, ist es erforderlich, das pulvrige Material von Hand mittels Vibratoren oder Stangen herauszubringen.
  • Die Ausflußcharakteristiken, die sich bei Anwendung der Schwerkraft bei Behältern und taks ergeben, können u. U. durch Vergrößerung der Öffnung an dem Boden des Tanks verbessert werden. Die Große der Auslaßöffnung und die Neigung der Wandungen des Pehälters, die erforderlich ist, um eine im wesentlchen vollständige schwerkraftentleerung zu erzielen, hängt von der Korngröße und den Reibungseigenscheften der Materialparktiel ab. Die problème Probleme der Brücken- und Lochbildung und ungenügenden Entleerung ergeben sich dadruch, da3 die Sorner dea jeweiligen Materials durch das Gewicht des Materials in dem Behälter zusammengebacken oder feßtgeklemmt werden. Um diese Schwierigkeiten zu überweinde, ist es erforderlich, ch, den Tank so auszbilden, daß die Schwerkraft, die auf das material einwirkt, die Struktukräfte der Mase der Korner,diezusammeneingeklebtsind,überwindet.Bin Weg zur @berwindung der Strucktukräfte der zusammengebackten masse des Materials besteht darin, die Öffnung im Boden des Tanks zu vergrößern.
  • Ein Nachteil einer großen Öffnung in dem Boden des Rehilters oder Tanks besteht jedoch darin, daß ein großes Ventil erforderlich ist, um den Durchfluß durch die Offnung zu steuern. Ein anderer Nachteil bei der V-erwendung einer großen Auslaßöffnung zum Auslassen pulvrigen Materials aus einem Behälter besteht darin, daß die Möglichkeiten, unter denen der Behälter verwendet werden kann, in großem Maße bechränkt sind. Gewöhnlich sind große Öffnungen nur dann praktikabel, wenn das Auslassen aus dem Tank oder Behälter in einen großen Trichter oder auf eine sich bewegende Fläche, wie beispielsweise ein Transportband, erfolgt.
  • Der Erfindung liegt'daher die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Lagertank oder Behälter für pulvriges Material zu schaffen, der die geschilderten ITachteile nicht aufweist.
  • Der Erfindung liegt auBerdem die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, die eine unvollkommene Entleerung des Inhalts eines Behälters mit geneigten Wandungen vermeidet.
  • Es soll eine Einrichtung geschaffen werden, mit der die Schwierigkeiten überwunden werden können, die sich bei einer Schwerkraftentleerung eines Tanks ergeben, ohne daß die ITotwendigkeit besteht, eine große Auslaßöffnung oder ein großes Ventil zu verwenden.
  • Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein Tank vorgesehen ist, der eire geneigte Seitenwandung aufweist, die sich rund um den Tank erstreckt und in eine von der Seitenwandung im Bereich des Bodens des Tanks gebildete Cffnung mundet, daß eine Belüftungs-und Auflockerungseinriclitung vorgesehen ist, die in dem Tank in der Nähe des Bodens des Tanks angeordnet ist und BelUftungsflächen aufweist, die sich von der Seitenwandung aus nach unten in Richtung auf das Zentrum des Bodens des Tanks erstrecken, daB die Seitenwandung eine Auslaßöffnung in der Nähe des Bodens des Tanks aufweist, daß die Belüftungs- und Auflockerungseinrichtung Mittel zur Bildung eines Durchlasses aufweist, der sich zwischen der Auslaßoffnung und dem Zentrum des Tanks oberhalb der Belüftungsflächen erstreckt, wobei der Abstand zwischen gegenüberliegenden Flächen der Seitenwandung bei den Belüftungsflächen großer als die maximale Weite der AuslaßSffnungen ist, wodurch pulvriges Material aus dem Tank abgelassen wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein Tank in einer geneigten Wandung in solcher Form und Grole vorgesehen, wie sie erforderlich ist, um einen optimalen FluB durch die Schwerkraft in Richtung auf den im Boden befindlichen Auslaß für ein bestimmtes pulvriges Material sicherzustellen. Am boden des Tanks ist eine Belüftungs- oder Auflockerungsfläche vorgesehen. Ein Auslaßrohr kann entweder über der Belüftungsfläche für einen AbfluB des pulvrigen Materials nach oben aufgehängt sein, oder ein Auslaßrohr für AusfluB unter Ausnutzung der Schwerkraft kann an der Seite der Belüftungsfläche angeordnet sein. Das Auslaßrohr, durch das das pulvrige Material flieBt, ist vorzugsweise kleiner als der Durchmesser der Belüftungsfläche. Die Breite der Belüftungsfläche ist so gewahlt, daß ein Schwerkraftfluß des pulvrigen Materials entlang den Seiten des Tanks oder in Richtung auf den Boden des Tanks erfolgt, ohne daß ein Zusammenbacken auftritt.
  • Anhand der Zeichrangen soll die Erfindung nachfolgend an Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.
  • Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines Tanks, in dem eine erfindungsgemäße Belftungseinrichtung angeordnet ist, Fig. 2 ist ein Schnitt 2-2 durch den Tank gemäß Fig.1 Fig. 3 ist ein Schnitt 3-3 durch den Tank gemäß Fig. 2 und Fig, 4 ist ein Teilschnitt 4-4 durch den Tank gemäß Fig. 2, In Fig 4 ist ein Tank 2 dargestellt, der eine zylindrische Seitenwandung 4 und eine geneigte Seitenwandung 6 aufweist. Der Boden des Tanks ist durch einen Boden 8 geschlossen, während das Oberteil des Tanks mit einer Abdeckung 10 versehen ist. in der Mitte der Abdeckung 10 ist ein Einfulluk 12 zum Füllen des Tanks mit pulvrigem Material vorgesehen. Ist das Luk geschlossen, so ist der Tank 2 gegen Austritt von Gas abgedichtet, so daß der Druck innerhalb des Tanks tuber den atmosphärischen Druck angehoben werden kann.
  • Der Tank ist so ausgetildet, daß durch die Schwerkraft ein Fluß des jeweiligen Materials in dem Tank in Richtung auf den Boden 8 des Tanks sichergestellt ist, ohne daß eine llohlraum-und BrUckenbildung oder Zusammenbacken auftritt.
  • Die Seitenwandung 6 hat eine verhältnismäßig steile Neigung von beispielsweise 50°, und der Boden 8 des Tanks hat einen verhältnismäßig großen Durchmesser, um eine BrUckenbildung des zusammengedrUckten Materials auf dem Boden des Tanks zu vermeiden. Der Tank 2 soll zum Einbau in ein Fahrzeugchassis oder in ein anderes Rahmengebilde dienen, indem er in aufrechter Lage gehalten ist. Um die Halterung des Tanks auf dem Chassis oder dem Rahmen zu erleichtern, ist ein Kragen 14 fest an der Seitenwandung 6 angebracht. Der Kragen 14 kann rechtwinklig sein und eine zentrale runde Offnung zur Aufnahme der Seitenwandung 6 aufweisen.
  • An dem unteren Ende der Seitenwandung 6 sind in dem Tank 2 ein Paar von Belüftungseinrichtungen 16 angebracht.
  • Jede der BelUftungseinrichtungen besitzt eine Seite 18, die kegelstumpffdrmig-konisch ist und der Neigung der Seitenwandung 6 des Tanks entspricht. Die Seite 18 erstreckt sich von einer Grundplatte 20 jeder BelUftungseinrichtung nach oben. Die Grundplatte 20 ist vorsugsweise halbkreisförmig, und die Seite 18 ist entlang der gekrümmten Kante der Grundplatte 20 beferstigt. Mehrere keilförmige poröse Platten 22 erstrecken sich radial von dem Zentrum der geraden Kante der Grundplatte 2C nach außen zu der oberen Kante der Seite 18 jeder der Belüftungseinrichtungen 16. Die porösen Platten 22 sind vorzugsweise aus Sinternbronze oder anderem festen, porösen Material hergestellt, sie sind im wesentlichen eben.
  • Jede der Belüftungseinrichtungen 16 weist Wandungen 24 entlang den geraden Kanten der Grundplatte 20 auf, so daB eine Hülle oder Kammer auf dem In4eren jeder der Belüftungseinrichtungen 16 gebildet ist. In das Innere jeder der Belüftungseinrichtungen 16 wird Luft oder ein anderes Belüftungsgas durch Rohre 26 eingespeist, die in Löcher eingeschraubt sind, die sich in dem Boden 8 des Tanks und den jeweiligen Grundplatten 20 der BelUftungseinrichtungen 16 befinden.
  • Die Belüftungseinrichtungen sind fest an dem Boden 8 angebracht. Ein ploc ; 28 auf der Innenfläche jeder Grundplatte 20 ist fest durch ein Paar von sich durch den Boden 8 erstreckenden Schrauben 30 gegen jede der Grundplatten 20 gezogen. Die Rohre 26 sind in das Loch in der Mitte jedes Blocks 28 eingeschraubt, und das entsprechende Loch in dem Boden 8 ist größer als der Durchmesser des Rohres, so daB beim Einschrauben des Loures in das Loch in dem Block 28 keine Schwierigkeiten auftreten. Die Rohre 26 können jedoch auch direkt in den Boden 8 eingeschraubt werden. Sind die Belüftungseinrichtungen 16 fest in dem Boden des Tanks 2 angebracht, so liegen die gegenüberliegenden Endwandungen 24 und die geraden Kanten jeder Grundplatte 20 im Abstand zueinander urd'lden so einen Schlitz 32, der sich von einer Seite des Tanks aber den Boden zu der anderen Seite erstreckt.
  • Wie bereits vorher erwähnt,-hat die Neigung der Seitenvrandung 6 vorzugsweise einen ausreichenden Neigungswinkel, so daß pulvriges Material, das normalerweise in dem Tank verwendet wird, leicht durch die Schwerkraft in Richtung auf den Boden 8 fließt. Um eine Brückenbildung oder unvollständige Bntterung durch einen Auslaß in dem Boden des Tanks zu vermeiden, würe es erforderlich sein, eine verhältnismäßig groBe Auslaßöffnung vorzusehen. Bei vielen Anwendungsfällen ist es unvorteilhaft, wenn sich in dem Boden eine große Offnung befindet, und doch ist eine vollständige Entleerung des Tanks unter Vermeidung von Bruckenbildung oder Zusammenbacken in dem Tank wesentlich. Durch Einsetzen der BelUftungseinrichtungen 16 in den Boden des Tanks, der für einen Schwerkraftausfluß eingerichtet ist, kann die Notwendigkeit zur Verwendung einer großen Auslaßöfnung in dem Boden des Tanks vermieden werden.
  • Von der geneigten Seitenwandung 6 des Tanks erstreckt sich nach außen ein Auslaßrohr 34. Dieses AuslaBrohr 34 steht mit dem Inneren des Tanks über eine Öffnung 36 in der Seitenwandung 6 in Verbindung. Die Offaung 36 liegt in geringem Abstand über dem Boden 8. Die Offnung 36 mündet, wie das in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist, auf den Schlitz 32 zwischen den Belüftungseinrichtungen 16. Ein oberes AuslaBrohr 38 £Whrt durch die Seitenwandung 6 des Tanks und ist in dem Tank mittels Streben 40 aufgehängt. Das untere Ende des Auslaßrohres 38 ist ungefähr über dem Zentrum des Bodens 8 und unterhalb der Oberkante der Seite 18 der Belüftungseinrichtung angeordnet, wie das in Fig. 3 gezeigt ist.
  • Passende, nicht dargestellte Ventile steuern den Fluß durch die Auslaßrohre 34 und 38 und die Luftzufuhr in den Rohren 26.
  • Zur Beschreibung der Funktion sei davon ausgegangen, daß der Tank mit pulvrigem Material solcher Art gefüllt ist, das ohne Zusammenbacken durch die Schwerkraft in Richtung auf den Boden 8 fließt. Es wird Luft durch die Rohre 26 in die EinschlieBungen in den Belüftungseinrichtungen 16 eingespeist. Die Luft strömt durch die porösen Platten 22 nach oben, und zwar mit ausreichender Geschwindigkeit, um das pulvrige Material direkt über den porösen Platten zu belüften und zu durchsetzen. Ist das Ventil zur Steuerung des Materialflusses durch das Auslaßrohr 34 offen und das Steamerventil für das AuslaBrohr 38 geschlossen, so wird das Material in dem Tank in Richtung auf das Zentrum des Bodens 8 geleitet, wo es in den Schlitz 32 zwischen den Belüftungseinrichtungen 16 gelant. Das Material wird durch die durch den Schlitz 32 strömende Luft mitgezogen/und in das Auslaßrohr 34 gefahrt, von wo es an die gewünschte Stelle geleitet werden kann. Bewegt sich das jeweilige Material über die Oberfläche der porösen Platten 22 weg, so wird zusätzliches Material ; in dem Tank durch die Schwerkraft in Richtung auf die Belüftungseinrichtungen 16 bewegt..
  • Das Material kann nach oben durch das AuslaBrohr 38 ausgelassen werden, indem das untere AuslaBrohr 34 geschlossen und das Ventil für das Auslaßrohr 38 geöffnet wird.
  • Die in die Einschließungen in den BelUftungseinrichtungen 16 einstramende Luftmenge reicht aus, die direkt aber den porösen Platten 22 befindlichen Partikel untereinander beweglich zu machen, so da8 das Material flieBen kann, und der Sog der in das untere Ende des Auslaßrochres 38 einstromenden Luft reicht aus, das jeweilige Material in einer fließbaren Form nach oben durch das Rohr zu ziehen. Wenn das Material in das Auslaßrohr 38 gezogen wird, so fallut zusätzliches Material in Richtung auf den Boden des Tanks. Wenn das Material den Punkt erreicht, an dem es theoretisch durch einen Auslaß in dem Boden des Tanks ausgelassen werden sollte, so bewirken die BelUftungseinrichtungen 16 eine solche DurchlUftung des Materials, daB es fließen kann und so ein Zusammenbaken oder eine Brückenbildung nicht auftritt.
  • Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß Lagertanks für pulvriges Material so konstruiert werden können, dsß die Vorteile der Prinzipien des Abfließens durch die Schwerkraft in vorteilhafter Weise ausgenutzt werden können, um das jeweilige Material in Richtung auf einen am Boden befindlcihen lusla fallen zu lassen, ohne daß eine relativ große Öffnung in dem Boden des Tanks erforderlich ist, die theoretisch erforderlich sein wurde, um eine BrUcken-oder Hohlraumbildung oder eine ungenügende Entleerung des Tanks oder Behälters zu vermeiden. Durch die Verwendung der Belüftungseinrichtungen gemäß der vorliegenden Erfindung im Zusammenhang mit relativ kleinen Auslaßrohren in der Seitenwandung des Tanks ergibt sich eine sehr viel praktischere Einrichtung., Die Durchflußmenge des Materials durch die Rohre kann bei einem sehr viel geringeren Wert liegen, wie das bei großen Bodenöffnungen der Fall wäre, die theoretisch aufgrund der Prinzipien des SchwerkraftausflieBens erforderlich sind.
  • Durch die Verwandung der Einrichtung gemäß der Erfindung kann das pulvrige Material von dem Boden des Tanks weggeleitet und an einer entfernten Stelle abgelagert werden, anstatt, daB es direkt in einen Aufnahmetrichter oder einen Behälter unter dem Lagertank fallen mu2, wie das erforderlich sein würde, wenn der Tank eine grole Rodenöffnung hätte, die erforderlich ist, um das Schwerkraftabfließen zu ermöglichen. Ein anderer Vorteil der Einrichtung gemäB der Erfindung besteht darin, daß die Gesamthöhe des Tanks verringert ist, da ein großes Ventil am Boden des Tanks nicht mehr erforderlich ist, das notwendig sein würde, um einen FluB durch eine große Bodenöffnung zu steuern. Aus diesem Grund kann der Tank ohne weiteres auf dem Chassis eines Fahrzeugs oder einem anderen Rahmen montiert werden, wo der Boden des Tanks unzugänglich ist.
  • -Patentansprüche-

Claims (16)

  1. Patentansprüche 1. Einrichtung zum Lagern und Ablassen pulvrigen Materials, dadurch gekenngeiehnet, daß ein Tank vorgesehen ist, der eine geneigte Seitenwandung aufweist, die sich rund um den Tank erstreckt und in eine von der Seitenwandung im Bereich des Bodens des Tanks gebildete Offnung mUndet, daß eine Beltiftungs-und Aufloekerungseinriohtungwrgesehen ist, die in dem Tank in der Nähe des Bodens des Tanks angeordnet ist und Belüftungsflächen aufweist, die sich von der Seitenwandung aus nach unten in Richtung auf das Zentrum des Bodens des Tanks erstrecken, daß die Seitenwandung eine Auslaßoffnung in der Nähe des Bodens des Tanks aufweist, daß die BelUftungs-und Auflockerungseinrichtung Mittel zur Bildung eines Durchlasses aufweist, der sich zwischen der Auslaßöffnung und dem Zentrum des Tanks oberhalb der Belüftungsflächen erstreckt, wobei der Abstand zwischen gegenüberliegenden Flächen der Seitenwandung bei den Belüftungsflächen großer als die m,aximale weite der ASuslaßöffnungen ist, wodurch pulvriges Material aus dem Tank abgelassen wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Seitenwandung von der Belüftungseinrichtung gleichmäßig und gleichförmig geneigt nach oben erstrckt, derart, daß das Material durch die Schwerkraft entlang den Seitenwandungen in Richtung auf die Belüftungseinrichtung fließt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenuzeichnet, daß ein aufrechtes Auslaßrohr vorgesehen ist, dessen eines Ende in dem Tank über dem Zentrum der Belüftungsflächen aufgebängt ist.
  4. 4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, daB die Seitenwandung im wesentlichen kegelstumpfformig-kouisch ist, und daß die Belüftungflächen durch poröses, im wesentlichen steifes, dünnschichtes Material gebildet ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungseinrichtung Mittel zur von der Seitenwandung des Tanks unabhRgigen Halterung der Belüftungsflächen aufweist, wobei die Halterung eine ein Fluidum aufnehmende Kammer aufweist, die mit den Belüftunsflächen in Verbindung steht, so daß Luft aus der Kammer durch die Flächen zur Durchsetzung und Fließbarmachung des Materials oberhalb der Belüftungsflächen leitbar ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadruch gekennzeichnet, daL die Belüftungsflächen in zwei Abschnitte unterteilt sind, die jeweils für sich von einer Seite und einer Grundplatte gehalten sind, wobei die Abschnitte der Belüftungsfläche, die Seiten und die Grundplatten jeweils fUr sich Belüftungseinrichtungen bilden.
  7. 7. Erinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnete daB die Belüftungseinrichtungen im Abstand zueinander angeordnet sind und so einen Schlitz zwischen sich bilden, der auf die Auslaßöffnung ausgerichtet ist.
  8. 8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden AnsprUche, dadurch gekennzeichnet, daß sich eine Platte quer zur Offuung im Boden des Tanks erstreckt.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte jeder Einrichtung halbkreisförmig und an der Platte befestigt ist) wobei die Seite jeder Einrichtung kegelstumpfförmig-konisch ist und dem Verlauf der Seitenwandung entspricht, und dans dite Seite entlang dem Rand der Grundplatte befestigt ist.
  10. 4. Einrichtung nach nspruch 9, dadurch gekennzeiehnet, daß B@@@@ungsflächen jeder Belüftungsenrichtung an dem . Teil der Seite befestigt sind und sich in nach unten neigt ng nach dem Zentrum der geraden Seite der Grundplatte erstrecken, und daß die Belüftungseinrichtung aufrechtstehende Endwandungen aufweist, die entlang der geraden Seite der Grundplatte befestigt sind, während die Endwandungen an den Belüftungsflächen befestigt sind.
  11. 11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Endwandungen einer Belüftungseinrichtung im wesentlichen parallel zu den Endwandungen der anderen Beluftungseinrichtung verlaufen und im Abstand zueinander liegen, wodurch ein Schlitz zwischen beiden gebildet ist, der in bezug auf die Auslaßoffnung ausgerichtet ist.
  12. 12. Beluftungseinrichtung zur Verwendung in Tanks für pulvriges Material, dadurch gekennzeichnet, daß eine Seite vorgesehen ist, die sich von einer Grundplatte aus nach oben erstreckt, daß eine Belüftungsflache von der Seite in zu der Grundplatte geneigter Lage gehalten ist, wobei die Belüftungsfläche die Grundplatte an einem von dem Zentrum der Grundplatte entfernten Punkt schneidet, daß Grundplatte, Seite und Belüftungsflache zwischen sich eine Kammer bilden, und daB Mittel zur Binspeisung von Gas in die Kammer vorgesehen sind, wodurch Gas, das durch die Belüftungsfläche strömt, das pulvrige Material fließbar macht und es so in Richtung auf den von dem Zentrum entfernten Punkt zum Fließen bringt.
  13. 13. Belüftungseinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daB die Grundplatte im wesentlichen halbkreisförmig ist, und daß sich die Seite entlang der gekrummten Kante der Grundplatte erstreckt.
  14. 14. Belüftungseinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Zentrum entfernte Punkt in der Nahe der geraden Kante der Grundplatte und im wesentlichen in der Mitte zwischen den Enden der geraden Kante liegt.
  15. 15. Belüftungseinrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß sich eine Endwandung entlang der geraden Kante erstreckt, und daß die Endwandung an der Belüftungsfläche befestigt ist.
  16. 16. Belüftungseinrichtung nach Anspruch 13, 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungsfläche aus porösem, im wesentlichen steifem, dünnschichtigem Material besteht.
DE19661456550 1966-04-07 1966-06-30 Einrichtung zum Lagern und Ablassen pulvrigen Materials Pending DE1456550A1 (de)

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