DE1455682C - Betätigungsvorrichtung für einen Hauptbremszylinder, insbesondere fur Kraft fahrzeuge - Google Patents
Betätigungsvorrichtung für einen Hauptbremszylinder, insbesondere fur Kraft fahrzeugeInfo
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- DE1455682C DE1455682C DE1455682C DE 1455682 C DE1455682 C DE 1455682C DE 1455682 C DE1455682 C DE 1455682C
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Description
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Gelenkstangen 23, 23'. Die Gelenkstangen 23, 23' ein Verschieben des Stößels 12 aus der Hülse 14 und ·
sind an ihrem einen Ende 24, 24' unter Vermittlung somit eine Vergrößerung des Hubes des Kolbens 8
von Lagerbolzen 25 an den Flanschen 21,, 21' des im Hauptbremszylinder 7 zur Folge. Dadurch wird
Stößels 12 und der Hülse 14 angelenkt. An ihrem bei kleinstem Pedalweg eine Überwindung des nicht
anderen Ende 26 sind die Gelenkstangen durch Stifte 5 gezeigten Lüftungsspiels zwischen den Reibbelägen
27 miteinander gelenkig verbunden. Auf den Stiften der Bremszangen 10 und den Bremsscheiben 11 er-27
sind Rollen 28 gelagert, die beim Betätigen der reicht. Bei weiterem Durchdrücken des Bremspedals 5
Bremse auf Kurvenbahnen 29 abrollen. Die Kurven- walzen sich die Rollen 28 auf den konstant gleichbahnen
29 werden von einer Muffe 30 gebildet und bleibenden Abschnitten C der Kurvenbahnen ab, so
setzen sich aus mehreren Teilstrecken A, B, C zu- io daß keine Längenänderung der Kolbenstange 6 mehr
sammen. Die Muffe 30 ist fest mit einem Bock 31 stattfindet. . . .
verbunden. Der Bock stützt sich beispielsweise an Beim Loslassen des Bremspedals 5 drückt die
der Spritzwand 32 des Wagenkastens ab und ist mit Rückholfeder 4 das Pedal 5 und die daran angelenkte
Schrauben 33 unter Zwischenschaltung von Federn Hülse 14 in ihre Ausgangsstellung zurück. Die Feder
34 elastisch gehalten. .....· 15 18 zieht den Stößel 12 in die Hülse und bewirkt so-
In der Ausgangsstellung des Bremspedals liegen mit, daß sich die Rollen 28 nicht von den Kurven-
die Rollen 28 des kniehebelartigen Gestänges 22 bahnen 29 abheben. .
unter Wirkung der Kraft der Feder 18 am Ab- Bei Änderung der Neigung des Abschnittes B der
schnitt A der Kurvenbahnen an. Wird nun beim Kurvenbahn kann sich die Hubvergrößerung des
Bremsen das Bremspedal 5 bewegt, so drückt es über ao Hauptbremszylinderkolbens auch über einen kleine-
die Hülse 14 und die Gelenkstangen 23 auf die RoI- ren bzw. größeren Weg des Pedals erstrecken. Die
len 28. Unter dieser Last bewegen sich die Rollen 28 Hubvergrößerung selbst kann durch Änderung des
entlang der nach der Mittelachse der Muffe 30 ge- Höhenunterschiedes der Kurvenbahnabschnitte A
richteten Abschnitte B der Kurvenbahnen. Dies hat und C gewählt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Betätigungsvorrichtung für einen Haupt- gen der Kolbenstange des Hauptbremszylinders aufbremszylinder,
insbesondere für Kraftfahrzeuge, 5 gefangen werden können. . · welche Kniehebel aufweist, die zur Erzeugung Nach der Erfindung wird diese Aufgabe bei einer
• , einer mechanischen Übersetzung mit Kurvenbah- Betätigungsvorrichtung mit Kniehebeln, die zur Ernen
zusammenwirken, dadurch gekenn- zeugung einer mechanischen Übersetzung mit Kurzeichnet,
daß der die Kurvenbahnen (29) tra- venbahnen zusammenwirken/dadurch gelöst, daß der
gende bzw. bildende Bauteil (Muffe 30, Bock 31) ίο die Kurvenbahnen tragende bzw. bildende Bauteil
elastisch am Aufbau (32) des Kraftfahrzeuges ge- elastisch am Aufbau des Kraftfahrzeuges gehalten ist.
halten ist. Die Kurvenbahnen können dabei durch ausge-
2. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, preßte Wandungen einer Muffe gebildet werden. Vordadurch
gekennzeichnet, daß die Kurvenbahnen zugsweise kann die Halterung des die Muffe tragen-
(29) durch ausgepreßte Wandungen einer Muffe 15 den Bockes am Aufbau des Kraftfahrzeuges unter
(30) gebildet werden. Vermittlung von Federn erfolgen.
3. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 2, Durch den Aufbau einer Betätigungsvorrichtung
dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung des nach der Erfindung wird in einfacher Weise erreicht,
die Muffe (30) tragenden Bockes (31) am Auf- daß die mit den Kniehebeln zusammenwirkenden
bau (32) des Kraftfahrzeuges unter Vermittlung 20 Teile des Betätigungsgestänges — insbesondere der
von Federn (34) erfolgt. Kurvenbahnen — stets symmetrisch zur Achse der
Kolbenstange des Hauptbremszylinders liegen, da
sich die die Kurvenbahnen tragende Muffe mit dem
Bock der beim Betätigen des Bremspedals sich ein-35
stellenden Schwenkbewegungen der Kolbenstange an-
. Die Erfindung bezieht sich auf eine Betätigungs- passen. Besondere Vorkehrungen zum Ausgleich die-
vorrichtung für einen Hauptbremszylinder, insbeson- ser Schwenkbewegungen erübrigen sich damit. Zwi-
dere für Kraftfahrzeuge, welche Kniehebel aufweist, sehen Bremspedal und Kolbenstange des Haupt-
die zur Erzeugung einer mechanischen Übersetzung bremszylinders kann eine einfache und funktions-
mit Kurvenbahnen zusammenwirken. - ." 30 sichere, formschlüssige Verbindung vorgesehen sein.
Es-ist bereits bekannt, Betätigungsvorrichtungen Außerdem wird durch die Maßnahme nach der Erfür
Bremsanlagen in Kraftfahrzeugen so auszuführen, findung erreicht, daß die Kniehebel bzw. deren RoI-daß
durch Veränderung der Übersetzung die Verlust- len immer gleichmäßig an den Kurvenbahnen anliewege
in den Übertragungselementen verringert wer- gen und darauf abrollen, so daß eine den vorbestimmden.
Eine bekannte Vorrichtung der oben genannten 35 ten Werten genau entsprechende Verstellung des Ge-Art
(deutsche Patentschrift 409 523) ist dadurch ge- stänges beim Betätigen des Bremspedals eintritt,
kennzeichnet, daß in dem den Bremszug (Bremskraft) ' In der Zeichnung, welche eine beispielsweise Ausübertragenden Zugorgan eine Strecke doppelt ausge- führung der Erfindung zeigt, zeigt
führt ist und daß die Mitten dieser Doppelstrecken an F i g. 1 einen Längsschnitt durch die erfindurigsgeeigneten Spreizflächen in der Weise geführt wer- .40 gemäß ausgebildete Betätigungsvorrichtung mit einer den, daß infolge der Spreizung des Zugorgans die ge- schematischen Darstellung der übrigen Bremsanlage wünschte Übersetzung des angezogenen Endes sich und die
kennzeichnet, daß in dem den Bremszug (Bremskraft) ' In der Zeichnung, welche eine beispielsweise Ausübertragenden Zugorgan eine Strecke doppelt ausge- führung der Erfindung zeigt, zeigt
führt ist und daß die Mitten dieser Doppelstrecken an F i g. 1 einen Längsschnitt durch die erfindurigsgeeigneten Spreizflächen in der Weise geführt wer- .40 gemäß ausgebildete Betätigungsvorrichtung mit einer den, daß infolge der Spreizung des Zugorgans die ge- schematischen Darstellung der übrigen Bremsanlage wünschte Übersetzung des angezogenen Endes sich und die
ergibt. Die Spreizung des Zugorgans wird dabei durch F i g. 2 den Schnitt nach der Linie H-II in Fig. 1.
Schrägflächen eines am Fahrgestell befestigten Kör- Auf einer Welle 1, welche durch Konsolen 2 am
pers bewirkt, auf denen in Drehpunkten eines Spreiz- 45 Fahrzeugaufbau 3 gehalten wird, ist ein unter der
teiles aufgehängte drehbare Rollen gleiten können. Wirkung einer Rückholfeder 4 stehendes Brems-
Bei einer anderen bekannten ' Vorrichtung pedal 5 gelagert. Das Bremspedal 5 ist über eine KoI-(deutsche
Patentschrift 595 383) wird ebenfalls davon benstange 6 mit einem in ■ einem Hauptbremszylinausgegangen,
durch zwischen Bedienungshebel und der 7 geführten Kolben 8 verbunden. Der Haupt-Hauptbremszylinder
der Bremseinrichtung einge- 50 bremszylinder 7 bekannter Bauart ist am Aufbau des
schaltete Abrollkurven das Übersetzungsverhältnis zu Fahrzeuges befestigt. Vom Zylinderraum T führt
ändern. Diese Vorrichtung ist mit einer Einstellvor- eine Leitung 9 zu Bremszangen 10 der den einzelnen
richtung für den Zeitpunkt versehen, zu welchem im Rädern zugeordneten Scheibenbremsen 11. Die KoI-Bewegungsablauf
die Änderung des Übersetzung- benstange 6 besteht aus einem im Hauptbremszylinverhältnisses
eintreten soll. . 55 der 7 gelagerten Stößel 12 und einer mit dem Brems-
Insbesondere bei hydraulisch betätigten Scheiben- pedal 5 unter Vermittlung' eines Bolzens 13 gebremsanlagen
sollten auf Grund des sehr steilen lenkig verbundenen Hülse 14. Der Stößel 12 erstreckt
Bremskraftanstieges Verlustwege in der Betätigungs- sich durch die Bohrung 15 der Hülse 14 und weist
vorrichtung ganz vermieden werden. Das ist aber mit an seiner dem Kolben abgewandten Seite 16 einen
den bekannten Vorrichtungen durch die unvermeid- 60 Zapfen 17 (Fig. 2) auf, welcher zur Halterung einer
liehe Summierung verschiedener Einbautoleranzen, Feder 18 dient. Die Feder 18 stützt sich einerseits an
durch den natürlichen Verschleiß, durch die Verfor- einer am Zapfen 17 befestigten Scheibe 19 und anmung
der Aufhängungsteile der Radbremsen und vor dererseits an dem dem Bremspedal 5 zugewandten
allem durch die beim Betätigen des Bremspedales Ende 20 der Hülse 14 ab.
auftretenden Schwenkbewegungen der Kolbenstange 65 Der Stößel 12 und die Hülse 14 weisen Flansche
des Hauptbremszylinder nicht verwirklichbar, da 21, 21' auf, an welchen sich zwei Kniegelenke 22 ab-
dort das die Kurvenbahnen tragende Bauteil starr stützen. Die Kniegelenke 22 bestehen im wesentlichen
mit dem Aufbau des Fahrzeuges verbunden ist. aus jeweils zwei einander zugeordneten U-förmigen
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