DE2551618C2 - Federspeicherzylinder - Google Patents
FederspeicherzylinderInfo
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
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- B60T17/08—Brake cylinders other than ultimate actuators
- B60T17/085—Spring loaded brake actuators
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
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Description
- der Federspeicherkolben (8) und die Kolbenstange (12) mittels eines Hebelgetriebes (16)
zur Kraftübersetzung miteinander gekoppelt sind, und
- die Speicherfeder (10) zwischen der festen Wandung (3 bzw. 6) des Federspeicherzylinders
und der über das Hebelgetriebe (16) mit dem Federspeicherkolben (8) gekoppelten
Kolbenstange (12) eingespannt ist.
2. Federspeicherzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Federspeicherkolben
(8) auf seiner dem Lösedruck abgewandten Seite eine erste Abstützung (24) für das seine beiden
weiteren Anlenkungen (14 bzw. 26) am Ende der Kolbenstange (12) und an einer festen Wand
(6 bzw. 32) aufweisende Hebelgetriebe (16) bildet, und daß ein auf der Kolbenstange fest angeordneter
Federtellerteil (34) die Abstützungsstelle für das eine Ende der Speicherfeder (10) bildet
(Fig. 1, 2)
3. Federspeicherzylinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zylinderfeste Anlenkung
(26) des Hebelgetriebes (16) sich an einer Trennwand (32) befindet, die einen sich zum Gehäusedeckel
(3) hin erstreckenden, von der Kolbenstange (12) durchgriffenen Federraum (22) abschließt
(Fig. 1).
4. Federspeicherzylinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlenkung (14)
des Hebelgetriebes (16) an der Kolbenstange (12) sich an der Verbindungsstelle von deren Ende mit
dem Federtellerteil (34) befindet, daß die Speicherfeder (10) am Gehäuseboden (6) abgestützt
ist, daß die Kolbenstange den Federspeicherkolben (8) luftdicht verschieblich durchsetzt, und daß
der vom Lösedruck beaufschlagte Raum (20) an den Gehäusedeckel (3) angrenzt (Fig. 2).
5. Federspeicherzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelgetriebe (16)
Anlenkungen (14, 24, 26) an einem Kolbenstangenabschnitt, am Federspeicherkolben (8) und an
der Innenwand (4) des Gehäusedeckels (3) aufweist, wobei der Kolbenstangenabschnitt sich innerhalb
des vom Federspeicherkolben und vom Gehäusedeckel gebildeten, vom Lösedruck beaufschlagbaren
Raumes (20) befindet, daß die Kolbenstange (12) den Gehäusedeckel (3) und den Federspeicherkolben luftdicht verschieblich
durchsetzt und an ihrem Ende einen Federtelierteil
(34) trägt, und daß die Speicherfeder (10) zwischen dem Federtellertei! (34) und dem Gehäuseboden
(6) eingespannt ist (Fig. 3).
Die Erfindung betrifft einen Federspeicherzylinder, insbesondere für druckluftgesteuerte Bremsen
von Schienenfahrzeugen, mit einem entgegen der Kraft einer an einer festen Zylinderwand abgestützten
Speicherfeder unmittelbar von einem Lösedruck beaufschlagbaren Federspeicherkolben und mit einer
Kolbenstange.
Federspeicherzylinder der vorstehend genannten Art eignen sich wegen ihrer zeitlich praktisch unbegrenzt
langen Zuspannwirkung besser als diuckluftbeaufschlagte
Bremszylinder für eine Benutzung als Feststellbremse. Aus betrieblichen Gründen ist zusätzlich
eine Erhöhung der abgebbaren Kolbenstangenkräfte dieser Einrichtungen wünschenswert: Falls
is die Betriebsbremse, die beispielsweise, wie bei Nahverkehrzügen
üblich, als elektrische Bremse ausgebildet sein kann, versagt und durch eine andere Bremse
ersetzt werden muß, wozu dann die Federspeicherzylinder aufweisende Feststellbremse in Frage kommt,
wird erwartet, daß eventuell unter Inkaufnahme übermäßiger Erwärmung der Bremsenreibteile der Feststellbremse
ein Notfahrbetrieb des betroffenen Fahrzeuges für eine begrenzte Zeit möglich ist. Dies bedeutet
wegen der dabei geforderten unveränderten Bremswege, daß die normalerweise von der Betriebsbremse getragene Bremslast vollkommen von der
vom Federspeicherzylinder zuspannbaren Feststellbremse aufgebracht werden muß, letztere also entsprechend
kräftig zugespannt werden muß.
Bei Federspeicherzylindern der eingangs genannten Art hängt deren abgebbare Kolbenstangenkraft,
abgesehen von Reibungsverlusten in den Übertragungsgliedern, von der Kraft der Speicherfeder ab.
Die Größe dieser Kraft ist von der betrieblich aufbringbaren Lösekraft, d. h. der zum Spannen der
Speicherfeder zur Verfügung stehenden Kraft, abhängig: Die Lösekraft ist das Produkt von Löseluftdruck
und beaufschlagter Fläche des Federspeicherkolbens. Da beide Größen in der Praxis nicht beliebig groß
wählbar sind, bestehen für ein Heraufsetzen der Lösekraft
und damit der von der Speicherfeder später abgebbaren Kraft Grenzen.
Für zum Ausüben einer Zuspannkraft mit Druckluft beaufschlagbare Bremszylinder ist es bekannt,
zwischen dem Bremszylinderkolben und die Kolbenstange ein eine Kraftübersetzung bewirkendes Hebelgetriebe
einzuordnen (DE-OS 2331272 oder 2320022). Bei einer einfachen Übertragung dieser bekannten
Anordnung auf Federspeicherzylinder
so müßte unter Berücksichtigung der hierbei entsprechend der Kraftübersetzung vergrößerten Hubwege
der von der Speicherfeder belasteten Federspeicherkolben die Speicherfeder über die langen Hubwege
möglichst konstante Spannkraft aufweisend ausgelegt
werden, was nur bei relativ langer und weicher Ausbildung der Speicherfeder möglich ist. Eine derartige
Speicherfeder kann Einbauschwierigkeiten verursachen.
Bei Federspeicherzylindern ist es allgemein be-
kannt, die Speicherfeder zwischen den mit der Kolbenstange fest verbundenen Federspeieherkolhen,
also somit auch der Kolbenstange, und einer festen Wandung einzuspannen (DE-AS 1555557 oder
CH-PS 462640).
f>i Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht
darin, einen Federspeicherzylinder der eingangs genannten Art derart auszubilden, daß eine wesentliche
Steigerung der seitens der Kolbenstange abgcge-
benen Kraft erreicht wird, ohne daß ein höherer Lösedruck
oder eine gröbere Kolbenfiiiche als bisl.cr üblich
erforderlich ist. Der Federspeicherzylinder soll zumindest keine wesentliche Überschreitung der bisher
üblichen Abmessungen erfordern.
Die Aufgabe wird nach der Erfindung durch die Kombination der im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches
! angegebenen Merkmale geiösi.
In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Ausführungsmerkmale für nach der Erfindung ausgebildete
Federspeicherzylinder angegeben.
In den Zeichnungen sind in vereinfachtem, schematischcrii
Längsschnitt unterschiedliche Ausführungsbeispiele für nach der Erfindung ausgebildete Federspeicherzylinder
dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Federspeicherzylinder mit vorn nahe dem Kolbenstangenaustritt angeordneter Speicherfeder,
hinten befindlichem Kolbenteil und dazwischen eingeordnetem Hebelgetriebe,
Fig. 2 eine Anordnung mit vorn befindlichem, druckbeaufschlagbarem Raum und hinten angeordneter
Speicherfeder mit zum Teil von dieser umschlossenem Hebelgetriebe, und
Fig. 3 eine Ausführung, bei welcher sich das Hebelgetriebe im vorn angeordneten, druckbeaufschlagbaren
Raum und die Speicherfeder hinten befinden.
Gleichartige bzw. einander entsprechende Teile sind in Fig. 1 bis 3 mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Grundsätzlich weist der Federspeicherzylinder ein Zylindergehäuse 2, einen Gehäusedeckel 3 mit einer
Innenwand 4 und einen Zylinderboden 6 auf. Im Zylindergehäuse 2 sind untergebracht: ein verschiebliches
Kolbenteil 8, eine Speicherfeder 10 und eine Kolbenstange 12, die eine Anlenkung 14 für ein Hebelgetriebe
16 besitzt. Über einen Anschluß 18 ist einem druckbeaufschlagbaren Raum 20 ein Bremslösedruck
»c« zuführbar. Die Speicherfeder 10 befindet sich in einem Federraum 22 und stützt sich einerseits
an einem mit der Kolbenstange 12 unmittelbar verbundenen Federtellerteil 34 ab. Zwischen dem druckbeaafschlagbaren
Raum 20 und dem Federraum befindet sich ein neutraler Raum 40. Das Hebelgetriebe
16 weist an den Enden seiner einzelnen Hebel gleit- oder rollfähige Ausbildungen auf, die an entsprechenden
Abstützungsstellen 24, 24' bzw. 26, 26' einerseits am Kolbenteil 8 und andererseits an festen Gehäuseteilen
zur Anlage kommen. Die Anlenkung 14 greift etwa mittig an den einzelnen Hebeln des Hebelgetriebes
16 an. Die Kolbenstange 12 trägt an ihrem freien, aus dem Gehäuse 2 ragenden Ende eine Bolzenaufnahme
38 zur Verbindung mit nicht dargestellten Bremsbetätigungsgliedern.
Eine nacii Fig. 2 oder 3 erforderliche luftdichte
Durchführung der Kolbenstange 12 durch den Gehäusedeckel 4 ist durch eine erste Dichtung 28 und eine
hierbei weiterhin erforderliche Durchführung durch den Kolbenteil 8 durch eine zweite Dichtung 30 sichergestellt.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 entfallen diese Dichtungen.
Nach Fig. 1 befinden sich die Abstützungsstellen 26,26' für die eine Seite der Hebel des Hebelgetriebes
16 an einer festen Gehäusetrennwand 32, welche den Federraum 22 vom neutralen Raum 40 trennt. Nach
Fig. 2 befinden sich die Abstützstellen 26 am Zylin-
derboden 6. und nach Fig. s sind die Absiutzstei>_n
26 an der Innenwand 4 ausgebildet
Bei einer Beaufschlagung des die Flach? F1 aufweisenden
Kolhenteiics 3 mit einer,; L^ethu^k ^spannr
•1er Kollienteil 8 über das an ihm abgestützte, em
übersetzungsverhältnis / aufweisende Hebelgetriebe 16 die Speicherfeder 10. Die Speicherfeder 10 ht dabei
maximal derart zu dimensionieren, daß sie eine die vom Kolbenteil 8 ausübbare, dem Produkt von Lösedruck
c und beaufschlagbarer Fläche F1. entsprechende Lösekraft P, um einen dem Hebelverhältnis /'
entsprechenden Faktor übersteigende Kraft KK über
den Federtellerteil 34 auf die Kolbenslange 12 auszuüben vermag.
Es gilt also
Wird der Lösedruck abgesenkt, um eine Bremsung zu bewirken, überträgt die stark dimensionierte Spei-
cherfeder unmittelbar ohne Mitwirkung des Hebelgetriebes ihre Kraft über das Federtellerteil 34 auf die
maximal die Kraft KK ausübende Kolbenstange 12.
Die Federspeicherzylinder weisen frigende Vorteile
auf:
Es ist nur eine zwar kräftige, aber harte und damit kurze, relativ kleine und billige Speicherfeder nötig.
Bei einem Versagen des Übersetzungsgetriebes 16
ist noch die volle Federspeicherzylinderkraft von der Kolbenstange 12 abnehmbar.
λο Durch die Wahl der Übersetzung / ist es möglich,
bei Einhaltung eines vorgebenen Lösedruckes c und konstanter Kolbenfläche Fc die Kraft zum Spannen einer
in ihrer Stärke den jeweiligen Erfordernissen angepaßten Speicherfeder aufzubringen.
Selbstverständlich gestatten die beschriebenen Ausführungsbeispiele die Eingliederung einer Gestängenachstelleinrichtung
zur Einhaltung des Lösespieles.
| 40 | 2 | Bezugszeichenliste |
| 3 | Zylindergehäuse | |
| 4 | Gehäusedeckel | |
| υ | Innenwand | |
| 8 | Zylinderkolben | |
| 45 | 10 | Kolbenteil |
| 12 | Speicherfeder | |
| 14 | Kolbenstange | |
| 16 | Anlenkung | |
| 18 | Hebelgetriebe | |
| 50 | 20 | Anschluß |
| 22 | Raum | |
| 24,24' | Federraum | |
| 26,26' | Abstützstelle | |
| 28 | Abstützstelle | |
| 55 | 30 | Dichtung |
| 32 | Dichtung | |
| 34 | Gehäusetrennwand | |
| 38 | Federtellerteil | |
| 40 | Bolzenaufnahme | |
| 60 | C | Raum |
| F1, | Bremslösedruck | |
| i | Fläche | |
| P1. | Übersetzungsverhältnis | |
| Lösekraft | ||
| 55 | Kraft | |
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Federspeicherzylinder, insbesondere für druckluftgesteuerte Bremsen von Schienenfahrzeugen,
mit einem entgegen der Kraft einer an einer festen Zylinderwand abgestützten Speicherfeder
unmittelbar von einem Lösedruck beaufschlagbaren Federspeicherkolben und mit einer
Kolbenstange, gekennzeichnet durch die Kombination der Merkmale, daß
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752551618 DE2551618C2 (de) | 1975-11-18 | 1975-11-18 | Federspeicherzylinder |
| FR7633265A FR2332461A1 (fr) | 1975-11-18 | 1976-11-04 | Cylindre a accumulateur a ressort |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19752551618 DE2551618C2 (de) | 1975-11-18 | 1975-11-18 | Federspeicherzylinder |
Publications (2)
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|---|---|
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (3)
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| SE (1) | SE7612845L (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: KNORR-BREMSE AG, 8000 MUENCHEN, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |