DE1454071C - Elektrischer Kaffeekocher mit Heiz elementen und einem Thermostaten, die an der Unterseite des Gefaßbodens angeordnet sind - Google Patents
Elektrischer Kaffeekocher mit Heiz elementen und einem Thermostaten, die an der Unterseite des Gefaßbodens angeordnet sindInfo
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Description
30
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Kaffeekocher mit Heizelementen und einem Thermostaten,
die an der Unterseite des Gefäßbodens angeordnet und durch biegsame Leiter mit wasserdicht
durch die Abdeckung geführten Anschlußklemmen verbunden und von einer an die Gefäßwand unten
anschließenden, als Gefäßstandteil ausgebildeten Abdeckung umschlossen sind, die am Gefäßboden mittels
einer Schraube befestigt ist, die durch ein Loch in der Mitte der Abdeckung ihr am Gefäßboden festes
Gegenstück erreicht
Bei den bekannten Kaffeekochern dieser Art ist die Schraube entweder eine Kopfschraube, deren Kopf an
der Unterseite der Abdeckung anliegt und deren Gewindeschaft in eine am Gefäßboden angebrachte
Gewindebohrung eingeschraubt ist, oder ein an der Unterseite des Gefäßbodens befestigter Gewindebolzen,
auf den eine an der Unterseite der Abdeckung anliegende Mutter aufgeschraubt ist. Beide Ausführungen
sind äquivalent und ergeben den Vorteil, daß die Abdeckung durch Lösen einer einzigen Schraube
leicht entfernt werden kann, so daß die an der Unterseite des Gefäßbodens angeordneten elektrischen Teile
im Fall einer Störung schnell zugänglich sind. Nach Beseitigung der Störung kann die Abdeckung ebenso
leicht und schnell wieder angebracht werden. Diese leichte Zugänglichkeit wird aber bei den bekannten
Kaffeekochern damit erkauft, daß das Innere der Abdeckung nicht vollkommen abgedichtet ist. Zu diesem
Zweck müßte nämlich gewährleistet sein, daß einerseits die Stoßstelle zwischen der Abdeckung und dem
Gefäßboden und andererseits die Durchführungsstelle der Schraube nach jedem Abnehmen und Wiederaufsetzen
der Abdeckung ohne besondere Vorkehrungen vollkommen dicht wären. Dieses Problem ist bei den
bekannten Kaffeekochern nicht gelöst. Deshalb muß bei ihrer Reinigung darauf geachtet werden, daß kein
Wasser in die Abdeckung eindringt; insbesondere dürfen sie nicht zum Zweck der Reinigung vollkommen
in Wasser eingetaucht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elektrischen Kaffeekocher der eingangs angegebenen
Art zu schaffen, bei dem die Abdeckung ohne nennenswerten Mehraufwand an Herstellungskosten vollkommen
feuchtigkeitsdicht ist und auch nach häufigem Abnehmen und Wiederaufsetzen bleibt, dabei:
aber ebenso leicht und schnell wie bei den bekannten j Kaffeekochern abgenommen und aufgesetzt werden:
kann. . j
Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß i
die Abdeckung als dickwandige Kappe ausgebildet ist, j in deren Stirnfläche eine einen elastischen, feuchtig- ■
keitsundurchlässigen, wärmebeständigen Dichtring j , umfassende Nut eingelassen ist, und daß ein zweiter ι ,
gleichartiger Dichtring in eine den Schaft der Schraube! ,
unterhalb des Schraubenkopfes umgebende Hohlkehle; , in der Abdeckung eingelegt ist, so daß beim Anziehen! |
der Schraube beide Dichtringe gleichzeitig an die Ab- j deckung angepreßt werden. \
Bei dem nach der Erfindung ausgebildeten Kaffee- 1 kocher ist das Innere der Abdeckung durch die beiden; j
Dichtringe vollkommen abgedichtet. Der Kaffeekocher] j kann daher zum Reinigen ohne weiteres in Wasser
< eingetaucht werden. Die Abdeckung kann durch Lö-j
< sen einer einzigen Schraube leicht und schnell abge-i ] nommen werden. Die Dichtringe bleiben dabei nor-j ]
malerweise in ihrer Nut bzw...Hohlkehle, obgleich siej Λ
falls notwendig, zum Zweck des Austausche daraus J entnommen werden können. Beim Wiederaufsetzen i
"brauchen daher keine besonderen VöfsichtsmaßnaW ί
men für die Wiederherstellung der Abdichtung gel j troffen zu werden, denn wenn die Abdeckung einfaclj
an den Gefäßboden angesetzt und die Schraube anl gezogen wird, ist die vollkommene Abdichtung auto
matisch wiederhergestellt.
Ein Ausführungsbeispiel des bezeichneten :- Kaffee!
kochers ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt j
F i g. 1 einen Lotrechtschnitt durch einen Kaffea
kocher, wobei die elektrischen Zuleitungen weggelasj sen sind,
F i g. 2 einen Lotrechtschnitt entlang der Linie 2-in F i g. 1,
F i g. 3 eine' Teilschnittansicht, aus der die Gesta
des Dichtrings zwischen der Abdeckung und dei Gefäß vor dem Zusammendrücken zu erkennen ist,
F i g. 4 eine Teilschnittansicht ähnlich F i g. 3 nac dem Zusammendrücken des Dichtrings und
F i g. 5 eine Teilschnittansicht, aus der die Befest gung der Abdeckung an dem Gefäß ersichtlich ist.
Der in F i g. 1 dargestellte Kaffeekocher besteht ai
einem kannenförmigen Gefäß 20 mit einer AusguJl schnauze 22, einem Deckel 25 und einem Henkel 21
Der Kaffeekocher ist in der Art eines Perkolators aul gebildet. Er enthält daher im oberen Teil einen durc
lochten Einsatz 51 zur Aufnahme des Kaffeepulvei eine in der Mitte des Gefäßbodens 23 angebrach
Vertiefung und ein Steigrohr 43, das sich von der Ve tiefung 41 über die ganze Höhe des Gefäßes ui
durch den gelochten Einsatz 51 hindurch nach ob erstreckt.
Die Vertiefung 41 ist in einem Gußstück 38 get det, das in einer Mittelöffnung des Gefäßbodens
dicht befestigt ist. In dem Gußstück 38 sind au unterhalb des Gefäßbodens die elektrischen Heize
mente 42 und 60 für die Erhitzung des im Gefäß befindlichen Wassers angeordnet. An der Unterse
Gefäßbodens 23 ist außerdem ein Thermostat 58 ätigt.
amit der Kaffeekocher zum Reinigen völlig in ser eingetaucht werden kann, sind das Gußstück
las die beiden Heizelemente 47 und 60 enthält, der •mostat 58 und die (in der Zeichnung nicht dar-Jlten)
zugehörigen Zuleitungen vollständig von : Abdeckung 92 umgeben, die in Form einer
pe aus thermisch und elektrisch isolierendem ststoff, wie Phenolharz, besteht. Die Abdeckung
ann z. B. ein Preßstück der gewünschten Gestalt das mehrere Füße 92 A aufweist, so daß der
eekocher stabil aufgestellt werden kann,
er Kaffeekocher ist so ausgebildet, daß einerseits feuchtigkeitsdichte Abdichtung zwischen der Ab- :ung92 und dem Gefäß 20 erzielt wird und anrseits die Abdeckung 92 leicht zur Inspektion und/ ■ Reparatur der elektrischen Bestandteile entfernt wieder angebracht werden kann. Wie insbesondere ' i g. 3 und 4 zu erkennen ist, ist am oberen Umsrand der Abdeckung 92 eine Vertiefung 93 ge-5t, die den unteren Rand des Gefäßes 20 aufnt, und in die dadurch gebildete Stirnfläche 94 iine Nut 95 eingelassen, in die ein Dichtring 96 ssetzt ist, der aus Silicongummi oder einem an-η elastischen, temperaturbeständigen Material sht. Der Dichtring 96 besitzt einen im wesent- ;n rechteckförmigen Querschnitt (F i g. 3), der der bildung der Nut 95 entspricht, so daß er bündig inpaßt. Ein Abschnitt 97 des Dichtrings steht : die Stirnfläche 94 vor, so daß er vom Gefäßboden zusammengepreßt wird, wenn die Abdeckung :n den Gefäßboden gedrückt wird (Fig. 4).
er Kaffeekocher ist so ausgebildet, daß einerseits feuchtigkeitsdichte Abdichtung zwischen der Ab- :ung92 und dem Gefäß 20 erzielt wird und anrseits die Abdeckung 92 leicht zur Inspektion und/ ■ Reparatur der elektrischen Bestandteile entfernt wieder angebracht werden kann. Wie insbesondere ' i g. 3 und 4 zu erkennen ist, ist am oberen Umsrand der Abdeckung 92 eine Vertiefung 93 ge-5t, die den unteren Rand des Gefäßes 20 aufnt, und in die dadurch gebildete Stirnfläche 94 iine Nut 95 eingelassen, in die ein Dichtring 96 ssetzt ist, der aus Silicongummi oder einem an-η elastischen, temperaturbeständigen Material sht. Der Dichtring 96 besitzt einen im wesent- ;n rechteckförmigen Querschnitt (F i g. 3), der der bildung der Nut 95 entspricht, so daß er bündig inpaßt. Ein Abschnitt 97 des Dichtrings steht : die Stirnfläche 94 vor, so daß er vom Gefäßboden zusammengepreßt wird, wenn die Abdeckung :n den Gefäßboden gedrückt wird (Fig. 4).
Die Abdeckung weist eine Mittelöffnu: (Fig. 2 und 5), durch die sich eine Schrat
streckt, die in eine Gewindeöffnung 10 schraubt werden kann, welche in einem Bug
gebildet ist, der an dem Gußstück 38 durch S 85 befestigt ist Wenn die Schraube 99 in die
100 hineingeschraubt wird, um die Abdeckt dem Gefäß 20 zu befestigen, wird der untt
des Gefäßes 20 in die Vertiefung 93 gezogen. Abschnitt 97 des Dichtrings 96 wird gegen d
seite des Gefäßbodens 23 gedrückt, wobei d,
ring 96 eine etwa T-förmige Gestalt einnimm F i g. 4 dargestellt ist, so daß sich eine zur
wasserdichte Abdichtung ergibt.
Die Abdeckung 92 weist ferner eine Hohlk
auf (F i g. 5), die um die Öffnung 98 verlauf Hohlkehle 104 ist ein weiterer Dichtring 105 ι
net, der ebenfalls aus Silicongummi bestehe Dieser weitere Dichtring 105 wird gleichzeitig
Dichtring 96 zwischen der Bodenwand der H 104 und dem Kopf 106 der Schraube 99 zus
gedrückt, wenn die Schraube angezogen wird, sich eine weitere wasserdichte Abdichtung in
Bereich ergibt.
In der Abdeckung 92 kann ferner eine Glim 63 hinter einem Fenster 124 angeordnet sein,
eine Aussparung 125 wasserdicht eingeki. (F i g. 2). Ferner sind zwei Anschlußklemi
(F i g. 1) wasserdicht durch die Abdeckung führt und über (nicht dargestellte) biegsame
sehe Leiter mit den verschiedenen elektrischer, verbunden, die unter dem Gefäßboden ans
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Elektrischer Kaffeekocher mit Heizelementen und einem Thermostaten, die an der Unterseite des Gefaßbodens angeordnet und durch biegsame Leiter mit wasserdicht durch die Abdeckung geführten Anschlußklemmen verbunden und von einer an die Gefäßwand unten anschließenden, als Gefäßstandteil ausgebildeten Abdeckung umschlossen sind, die am Gefäßboden mittels einer Schraube befestigt ist, die durch ein Loch in der Mitte der Abdeckung ihr am Gefäßboden festes Gegenstück erreicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (92) als dickwandige Kappe ausgebildet ist, in deren Stirnfläche (92) eine einen elastischen, feuchtigkeitsundurchlässigen, wärmebeständigen Dichtring (96) umfassende Nut (95) eingelassen ist, und daß ein zweiter gleichartiger Dichtring (105) in eine den Schaft der Schraube (99) unterhalb des Schraubenkopfes umgebende Hohlkehle (104) in der Abdeckung (92) eingelegt ist, so daß beim Anziehen der Schraube (99) beide Dichtringe gleichzeitig an die Abdeckung angepreßt werden.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN0021662 | 1962-06-05 | ||
| DEN0021662 | 1962-06-05 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1454071A1 DE1454071A1 (de) | 1972-07-20 |
| DE1454071B2 DE1454071B2 (de) | 1972-07-20 |
| DE1454071C true DE1454071C (de) | 1973-03-08 |
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