DE1452999B - Vorrichtung zum Herstellen von Drahtgittern mit sich rechtwinklig kreuzenden Längs- und Querdrähten - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen von Drahtgittern mit sich rechtwinklig kreuzenden Längs- und QuerdrähtenInfo
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung drahte mittels der Walzen miteinander verbindbar
zum Herstellen von Drahtgittem mit sich rechtwinklig sind.
kreuzenden Längs- und Querdrähten, deren Kreu- Durch eine solche Ausbildung ergibt sich eine
zungspunkte miteinander — beispielsweise durch Vorrichtung, bei der jegliche hin- und hergehenden
Verschweißen — verbunden sind, wobei der endlose 5 Teile für die Verlegung der Drähte — insbesondere
Querdraht durch einen die Ebene des zu bildenden der Querdrähte — entfallen und das Legen der
Drahtgitters umkreisenden Querdrahtzubringer zu- Querdrähte in einer Ebene erfolgt, in der das Drahtführbar ist. gitter gebildet wird. Die Anwendung nur rotierender-
Bei der Herstellung von Drahtgittern bzw. Netzen Verlegeteile bzw. -vorrichtungen ermöglicht die Ermit
rechtwinklig sich kreuzenden Drähten ist es üb- io zielung von Arbeitsgeschwindigkeiten, die wesentlich
lieh, die Querfäden bzw. -drähte entsprechend ihrer über den Arbeitsgeschwindigkeiten bekannter Vor-Lage
im Netz durch fadenverlegende Arme, Schützen richtungen liegen. Dadurch ergibt sich eine Leistungsoder Schlitten oder auch durch mehrere faden- Steigerung der Maschine, und es kann mit so hohen
verlegende Spulenrechen, die eine hin- und her- Arbeitsgeschwindigkeiten bei dem Vorgang der Vergehende
Bewegung ausführen, zwischen Breithaltern 15 legung des Drahtgitters gearbeitet werden, wie diese
zu verlegen. Man kennt ferner die Herstellung von bei der Herstellung geschweißter* Drahtgitter oder
Drahtgeweben, wobei ein den Querfaden tragender bei Papierkaschiermaschinen angestrebt werden. Dies
Schützen das Fach der Kettfäden durcheilt und den bedeutet, daß man die Vorrichtung zur Herstellung
Schußfaden in Verschlingung mit dem Kettfaden des Drahtgitters mit einer dieser Maschinen zusambringt.
Die hin- und hergehende Zuführung des ao menfassen kann, ohne daß eine Einbuße an Arbeits-Querfadens,
auch bei einem hin-und hergeschleuder- geschwindigkeit eintritt, wie es bisher der Fall geten
Schützen, begrenzt die Leistungsfähigkeit der wesen ist. Es wird von vornherein ein flachliegendes,
Verlegemaschine erheblich. Durch die verminderte d. h. in einer Ebene befindliches Drahtgitter her-Herstellungsgeschwindigkeit
der Netze kann bei der gestellt, so daß ein Auftrennen eines Schlauches zur Herstellung von Papierbahnen mit einer Verstär- 25 Erzielung eines planen Gitters entfällt, wodurch sich
kungseinlage aus einem Netz die bei den Papier- an den Längsseiten des Gitters keine aufgeschnitbahnen
allein mögliche Arbeitsgeschwindigkeit nicht tenen Querdrähte befinden, sondern das Gitter geerreicht
werden. schlossene Längskanten aufweist.
Es sind weiterhin Vorrichtungen zur Herstellung In Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrich-
von Drahtgittern bekannt, bei denen zur Bildung 30 tung ist vorgesehen, daß der Querdrahtzubringer als
der Querdrahtlage ein endloser Draht zugeführt wird L-förmiger Ausleger mit einem sich in Vorschubrich-
und die Vorratsspule für den Querdraht auf einem tung des Drahtgitters erstreckenden ersten Arm und
rotierenden Spulenträger angebracht ist. Hierbei ist mit einem zu diesem senkrechten zweiten Arm aus-
die Einrichtung der Maschine so getroffen, daß zu- gebildet ist, der auf einer drehbar angetriebenen
nächst ein Drahtnetzschlauch gebildet wird. Die- 35 Welle drehfest befestigt ist und eine Verlängerung
ses schlauchartige Netzwerk wird durch geeig- aufweist, in der am freien Ende eine Welle mit
nete Schneidvorrichtungen aufgetrennt, um einzelne drehfest verbundenen, gleichen Zahnrädern drehbar
Drahtnetzbahnen zu erhalten. Die Längsdrähte sind gelagert ist. Hierbei kämmt ein Zahnrad mit einem
an den Seiten eines Polygons bzw. Vierecks angeord- ortsfesten Zahnrad, und das andere Zahnrad greift
net, und die durch eine rotierende Zuf ührungsvorrich- 40 in ein Zahnrad ein, das mit einer auf der Welle
tung zugeleiteten Querdrähte werden unmittelbar auf lose gelagerten Trägerplatte fest verbunden ist,
die Längsdrahtlage aufgelegt. Dabei ergibt sich zu- auf der die Querdrahtführungen drehbar gelagert
nächst eine Schlauchform des gebildeten Gitters oder sind.
Netzes, das anschließend in den Ecken des Polygons Weitere Merkmale im Rahmen der Erfindung sind
durch Durchschneiden des zuletzt zugeführten Quer- 45 in Unteransprüchen gekennzeichnet. So kann die den
drahtabschnittes aufgetrennt wird. Dadurch ent- Ausleger tragende Welle-als Hohlwelle ausgebildet
stehen ebene Drahtgitter bzw. Drahtnetzbahnen, die sein, durch die der Querdraht zuführbar ist. Eine
an ihren Längsseiten jedoch aufgeschnittene Quer- solche Art des Zubringens des Querdrahtes ermög-
drähte aufweisen. licht ein harmonisches Verlegen des Querdrahtes in
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine 50 der Ebene bei einer stetigen Führung.
Vorrichtung zum Herstellen von Drahtgittern mit Weiterhin kann innerhalb der Querdrahtführungen
Vorrichtung zum Herstellen von Drahtgittern mit Weiterhin kann innerhalb der Querdrahtführungen
geschlossenen Längskanten zu schaffen, bei der die an der dem Drahtgitter zugekehrten Seite jeweils
Verlegung der Querdrähte in einerEbene mit hoher ein Führungsstab ortsfest angeordnet sein. Dadurch
Geschwindigkeit vorgenommen werden kann, so daß wird der Verlauf der Querdrähte an den Längsseiten
die Vorrichtung mit angeschlossenen, schnell arbei- 55 des zu bildenden Gitters mit praktisch rechtwink-
tenden weiteren Bearbeitungsmaschinen unmittelbar liger Abbiegung unterstützt,
gekoppelt werden kann. Man kann aber auch Verstärkungsdrähte für die
gekoppelt werden kann. Man kann aber auch Verstärkungsdrähte für die
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer Vorrich- Kanten des Drahtgitters in Längsrichtung innerhalb
tung der eingangs erwähnten Art gemäß der Erfin- der Querdrahtführung zuführen, wobei die Vorratsdung vorgesehen, daß die Längsdrähte durch zwei 60 spulen für die Verstärkungsdrähte auf der Trägerübereinander
angeordnete Walzen in eine einzige, platte angeordnet sein können.
durch den Walzenspalt bestimmte Ebene einführbar Die Walzen, über die die Längsdrähte laufen,
sind, daß zum Führen des vom Querdrahtzubringer können als Schweißwalzen zum elektrischen Ver-
vor den Walzen verlegten Querdrahtes an den Längs- schweißen der Kreuzungspunkte der Längs- und
Seiten des zu bildenden Drahtgitters sich in dessen 65 Querdrähte ausgebildet sein.
Vorschubrichtung erstreckende, drehbar angetriebene Es ist ferner möglich, zusammen mit den Längs-
wendelförmige Querdrahtführungen angeordnet sind drähten jeweils eine Bahn aus Papier od. dgl. in die
und daß die Kreuzungspunkte der Längs- und Quer- Gitterebene zuzuführen, wobei die Bahnen auf den
3 4
einander zugekehrten Seiten mit einer Schicht aus und 34 zu den Spannrollen 35, 36, 37 und die Leit-
Klebstoff od. dgl. versehen sind. rolle 38 geführt, von der der Draht 6 in Querrichtung
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele zu den Längsdrähten des zu bildenden Gitters ab-
des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt geht. Der Querdraht 6 verläuft um die Bänder der
F i g. 1 eine Draufsicht eines Ausführungsbeispiels 5 wendeiförmigen Querdrahtführungen 24 und 25. Bei
der Vorrichtung gemäß der Erfindung zur Herstel- einer Umdrehung der Welle 11 mit dem darauf fest
lung eines Drahtgitters im Schema, wobei die obere angebrachten Ausleger 14 werden bei einer Um-
Zuführungswalze für die Längsdrähte fortgelassen ist, drehung zugleich die Querdrahtführungen 24 und 25
Fig.2 eine'Seitenansicht der Vorrichtung nach im Verhältnis 1:1 um die vorbestimmte Steigung
Fig. 1, '.» ίο in einem solchen Drehsinn gedreht, daß die Steigung
F i g. 3 ein anderes Ausführungsbeispiel in Seiten- der wendeiförmigen Bänder den um diese herum-
ansicht, bei dem die beiden Walzen als Elektroden- geführten Draht 6 von der Trägerplatte 20 fortleitet,
walzen ausgebildet sind und die Längsdrähte und die Die Leitrolle 38 ist so angeordnet, daß der kreis-
Querdrähte je in einer Ebene verlegt werden, förmig um die beiden Querdrahtführungen herum-
F i g. 4 eine Teilansicht der Vorrichtung nach 15 geführte Querdraht 6 in diese eingreift und durch
F i g. 3 in Draufsicht. die in der Steigung wendelförmig verlaufenden Stirn-
Zur Herstellung eines Drahtgitters mit rechtwink- kanten der Querdrahtführungen geführt wird.
Hg sich kreuzenden Längs- und Querdrähten werden Die Querdrahtführungen 24 und 25 sind in einem die Längsdrähte mittels einer oberen Walze 1 und der Gitterbreite entsprechenden Abstand zueinander einer unteren Walze 2 zu einer durch den zwischen 2° auf der Trägerplatte 20 angeordnet. Die Querdrahtden beiden Walzen gebildeten Spalt führenden hori- führungen laufen frei aus. Sie können von Stützzontalen Ebene zugeführt. Die Längsdrähte 3 sind wellen 39 und 40 an der dem zu bildenden Gitter zu den mit der unteren Walze 2 zugeführten Längs- abgekehrten Seite geführt werden, wobei die Stützdrähten 4 in Querrichtung des zu bildenden Gitters 5 wellen 39 und 40 in den Lagerböcken 41 und 42 abwechselnd zueinander angeordnet. Die Walzen 1 25 drehbar gelagert sind. Ferner können die Böcke 41 und 2 sind in den Böcken 7 und 8 gelagert und 42 in Querrichtung zu der Längsachse des zu und werden gegenläufig zueinander angetrieben bildenden Gitters mittels der in Langlöcher 43 ein-(Fig. 1, 2). greifenden Schrauben 44 verstellt werden. Auf diese
Hg sich kreuzenden Längs- und Querdrähten werden Die Querdrahtführungen 24 und 25 sind in einem die Längsdrähte mittels einer oberen Walze 1 und der Gitterbreite entsprechenden Abstand zueinander einer unteren Walze 2 zu einer durch den zwischen 2° auf der Trägerplatte 20 angeordnet. Die Querdrahtden beiden Walzen gebildeten Spalt führenden hori- führungen laufen frei aus. Sie können von Stützzontalen Ebene zugeführt. Die Längsdrähte 3 sind wellen 39 und 40 an der dem zu bildenden Gitter zu den mit der unteren Walze 2 zugeführten Längs- abgekehrten Seite geführt werden, wobei die Stützdrähten 4 in Querrichtung des zu bildenden Gitters 5 wellen 39 und 40 in den Lagerböcken 41 und 42 abwechselnd zueinander angeordnet. Die Walzen 1 25 drehbar gelagert sind. Ferner können die Böcke 41 und 2 sind in den Böcken 7 und 8 gelagert und 42 in Querrichtung zu der Längsachse des zu und werden gegenläufig zueinander angetrieben bildenden Gitters mittels der in Langlöcher 43 ein-(Fig. 1, 2). greifenden Schrauben 44 verstellt werden. Auf diese
Die Bildung der Querdrahtlage bei dem Draht- Weise nehmen die Stützwellen die zur Gittermitte
gitter erfolgt mittels eines einzigen Drahtes 6. Die 30 hin gerichtete Spannung der gelegten Querdrähte 6 a
Vorrichtung zur Zuführung des Querdrahtes weist auf, wobei durch Versetzung der Lagerböcke 41 und
eine über die Keilriemenscheibe 10 angetriebene 42 nach außen die Spannung für die gelegten Quer-
Hohlwelle 11 auf, die zwischen den Lagern 12 und 13 drähte reguliert werden kann. Bei jeder Umdrehung
gelagert ist und einen vorkragenden Wellenteil auf- der Querdrahtführungen 24 und 25 wird abwechselnd
weist, auf dem ein L-förmiger Ausleger 14 als Quer- 35 auf der einen und anderen Seite des Gitters eine
drahtzubringer ; drehfest befestigt ist. An der Ver- Umschlingung des Querdrahtes freigegeben und aus
längerung 14 a des Auslegers sind zwei Zahnräder der maschinellen Halterung entlassen. Die Enden
15 und 16 auf der Welle 17 festsitzend angeordnet der Querdrahtführungen' können angeschärft aus-
und mit dieser Welle im Teil 14 α drehbar gelagert. laufen.
Die Zahnräder 15 und 16 kämmen mit den Zahn- 40 Bei den in den F i g. 1 und 2 sowie 3 und 4 darrädern
18 bzw. 19, wobei das Zahnrad 18 fest mit gestellten Ausführungsformen wird die mittels des
dem Lagerbock 13 verbunden ist. Die Zahnräder 15 rotierenden Auslegers 14 hin- und hergehend ver-
und 16 wirken also als Planetenräder zu den Zahn- legte Querdrahtlage 6 α dem Spalt zwischen den Walrädern
18 und 19. Das Zahnrad 19 ist mit einer zen 1 und 2 bzw. 1 α und 2 α unter der Wirkung
Trägerplatte 20 drehfest verbunden, die auf dem vor- 45 der Querdrahtführungen 24, 25 zugeführt, um dort
kragenden Teil der Hohlwelle 11 mittels der Kugel- mit den Längsdrähten verbunden zu werden. Über
lager 21 lose gelagert ist. An den Enden der Platte die Walzen 1, 2 können zugleich mit den Längs-20
sind einseitig drehbar gelagerte Buchsen 22 und drähten 3 und 4 Bahnen 45 und 46 aus Papier
23 angeordnet, an denen frei auslaufende, wendel- od. dgl. in den Walzenspalt einlaufen, wobei die
förmige Querdrahtführungen 24 und 25 beispiels- 50 Bahnen 45 und 46 auf den einander zugekehrten
weise mittels der Schrauben26 befestigt sind. Die Seiten mit einem Klebstoff, z.B. Bitumen od. dgl.,
Buchsen 22 und 23 sind mit Kettenrädern 27 und versehen sein können. Auf diese Weise wird das
28 versehen. Entsprechend weist die Hohlwelle 11 fertig verlegte Gitter, -dessen Querdrähte sich noch
an ihrem freien Ende Kettenräder 29 und 30 auf, unter der Führung der Querdrahtführungen 24 und
wobei die Kettenräder 27 und 29 sowie 28 und 30 55 25 befinden, zu dem fertigen Drahtgitter 47 verdurch
Ketten 31 und 32 verbunden sind. Die Über- einigt.
Setzung der Kettenräder 27 zu 29 und 28 zu 30 Statt der Zuführung von mit Klebstoff versehenen
sowie untereinander beträgt 1:1. Bei der Drehung Papierbahnen über die Walzen 1 und 2. zwecks Ver-
der Welle 11 und gleichzeitiger Rotationsbewegung einigung der Längs- und Querdrähte können diese
des Auslegers 14 kämmt das Planetenrad 15 mit dem 60 Walzen auch als Schweißwalzen ausgebildet sein, um
fest angeordneten Zentralrad 18 und überträgt seine die Herstellung eines geschweißten Drahtnetzes zu
Drehung über die Welle 17 auf das Planetenrad 16. ermöglichen. Es ist in diesem Fall nicht erforderlich,
das mit dem auf der frei drehbar gelagerten Träger- daß die Längsdrähte in zwei Scharen vori oben und
platte 20 angeordneten Zentralrad 19 kämmt. Hierbei unten zwischen die als Elektrodenwalzen ausgebilwird
das Zahnrad 19 mit der Trägerplatte 20 still- 65 deten Walzen 1 α und 2 α einlaufen. Die Längsdrähte
stehend gehalten. können auch nur einseitig als nur eine Drahtschar
Der endlose Querdraht 6 durchläuft die Bohrung mit den vorher verlegten Querdrähten verschweißt
der Welle 11 und wird über die Umlenkrollen 33 werden.
Zur Herstellung eines Gitters mit einer anderen Maschenweite werden die Querdrahtführungen 24
und 25 gegen Wendel mit anderer Steigung ausgewechselt. Der Abstand der Querdrähte entspricht
jeweils einer halben Steigung der Wendeln.
Wenn es erforderlich ist, daß in die Umkehrschlaufen der Querdrähte Kantendrähte oder Verstärkungsdrähte
einlaufen sollen, so können auf der Rückseite der Trägerplatte 20 Vorratsspulen 49, 50
für diese Drähte angebracht werden. Die Drähte 51, 52 werden von diesen Spulen abgezogen und über
die Umlenkrollen 53 bzw. 54 durch die Querdrahtführungen 24, 25 hindurchgeführt, wobei der J2uer- h\
draht um diese Verstärkungsdrähte herumgeführt wird. Ihr Transport erfolgt durch den Transport
des erzeugenden Gitters (F i g. 1, 2).
Zum Antrieb dient der Motor 55 mit der Keilriemenscheibe 56, auf der Riemen 57 zu der auf der
Hohlwelle 11 sitzenden Riemenscheibe 10 führen. Die Walzen 1 und 2 werden von der Welle 11 in ao
entsprechender Übersetzung angetrieben. Hierzu dienen beispielsweise die Kettenräder 58 bis 63 sowie
die Übertragungswelle 64 und die Ketten 65, 66 und 67 sowie das Kettenradgetriebe 68 und 69. Die obere
Walze 1 wird entgegengesetzt zu der Walze 2 durch as
ein geeignetes Getriebe angetrieben. Die Welle 64 ist in Lagern 70 in dem Maschinengestell 71 gelagert.
Wenn keine Kantendrähte oder Verstärkungsdrähte verwendet werden, ist.es zweckmäßig, innerhalb
der Wendeln 24, 25 an der dem zu bildenden Netz zugekehrten Seite zusätzliche Führungsorgane,
z. B. ortsfest angeordnete Stäbe 72 vorzusehen, die mit ihrem vorderen Ende an der Trägerplatte 20
mittels Schrauben 73 befestigt sind. Um diese Führungsstäbe
legt sich der Querdraht 6 beim Bilden der Schlaufen. Die Führungsstäbe 72 begünstigen das
durch die Drehung der Querdrahtführungen hervorgerufene Gleiten der Querdrahtschlaufen beim Transport
der Querdrahtlage 6 α in Richtung des zu bildenden Drahtgitters. Gleichzeitig mit dem Vorrücken
der verlegten Querdrähte verlassen die Umkehrschlaufen der Querdrähte die Führungsstäbe 72, wie
aus F i g. 4 zu entnehmen ist.
Die Ausführungsform der F i g. 3 und 4 entspricht derjenigen der Fig. 1 und 2, nur mit dem Unter-.45
schied, daß die Walzen la und 2 a als Schweißwalzen ausgebildet sind, wobei die jeweils gelegten
Querdrähte mit den Längsdrähten 3 an den Kreuzungsstellen verschweißt werden. Bei dieser Ausführungsform
genügt das Zuführen aller Längsdrähte 5p nur von einer Seite, z. B. von oben.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Herstellen von Draht-...
gittern mit sich rechtwinklig kreuzenden Längs- -.iiad Querdrähten, deren Kreuzungspunkte miteinander—
beispielsweise durch Verschweißen — verbunden sind, bei der der endlose Querdraht
durch einen die Ebene des zu bildenden Draht-, gitters umkreisenden Querdrahtzubringer zuführ-'bar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsdrähte (3; 4) durch zwei übereinander angeordnete Walzen (1, 2; 1 α, 2 α) in eine einzige,
durch den Walzenspalt bestimmte Ebene einführbar sind, daß zum Führen des vom Querdrahtzubringer
(14, 14a) vor den Walzen (1, 2; la, 2a) verlegten Querdrahtes (6) an den Längsseiten des
zu bildenden Drahtgitters (47) sich in dessen Vorschubrichtung erstreckende, drehbar angetriebene,
wendeiförmige Querdrahtführungen (24, 25) angeordnet sind und daß die Kreuzungspunkte der Längs- und Querdrähte mittels der
Walzen (1, 2; Ια, 2α) miteinander verbindbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querdrahtzubringer (14,
14 a) als L-förmiger Ausleger (14) mit einem sich in Vorschubrichtung des Drahtgitters (47) erstreckenden
ersten Arm und mit einem zu diesem senkrechten zweiten Arm ausgebildet ist, der auf
einer drehbar angetriebenen Welle (11) drehfest befestigt ist und eine Verlängerung (14 α) aufweist,
in der am freien Ende eine Welle (17) mit drehfest verbundenen, gleichen Zahnrädern
(15, 16) gelagert ist, von denen ein Zahnrad (15) mit einem ortsfesten Zahnrad (18) kämmt
und das andere Zahnrad (16) in ein Zahnrad (19) eingreift, das mit einer auf der Welle
(11) lose gelagerten Trägerplatte (20) fest verbunden ist, auf der die Querdrahtführungen (24, 25)
drehbar gelagert sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Ausleger (14) tragende
Welle (11) als Hohlwelle ausgebildet ist, durch die der Querdraht (6) zuführbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis. 3, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der
Querdrahtführungen (24, 25) je eine an der dem Drahtgitter (47) abgekehrten inneren Seite der
Querdrahtführungen (24,25) angreifende, drehbare Stützwelle (39; 40) vorgesehen ist, die quer
zu ihrer Längsachse einstellbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der
Querdrahtführungen (24, 25) an der dem Drahtgitter (47) zugekehrten Seite jeweils ein Führungsstab
(72) ortsfest angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in Längsrich-tung
innerhalb der Querdrahtführungen (24,25) Verstärkungsdrähte (51, 52) für die Kanten des
Drahtgitters (47) zuführbar sind, deren Vorratsspulen (49, 50) auf der Trägerplatte (20) angeordnet
sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche! bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen
(1 α, 2 α) als Schweißwalzen zum elektrischen Verschweißen der. Kreuzungspunkte der Längsund
Querdrähte ausgebildet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis -6, dadurch gekennzeichnet, daß zusammen
mit den Längsdrähten (3; 4) jeweils eine Bahn (45; 46) aus Papier od. dgl. in die Gitterebene
zuführbar ist, wobei die Bahnen (45; 46) auf den einander zugekehrten Seiten mit einer Schicht aus
Klebstoff od. dgl. versehen sind.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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