DE1452212A1 - Ziehbank - Google Patents
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
Description
sis« DipL-Iitg. W. H«rnnanii-Trent«pofil 39801J
•attrpatent· Hern« rÄI c"iä™"^lii: BabeUpat München
Τ·Ι·χ 01 229 85J Telex 05 245 «2
Γ IHU££<4^ _j Bankkonten:
Bayrische Vereinsbank Manchen 952287 Dresdner Bank AG Herne 202 434 .«
55848·.,*
L -J
RefA 15 3^
in der Antwort bitte angeben
Blaw-Knox Company, 300 Sixth. Avenue, Pittsburgh, Penn., U.S.A.
Ziehbank
Die Erfindung betrifft eine Ziehbank und insbesondere einen Dämpfer für die Greifbacken der Ziehbank, um das gezogene
Material zu dem Zeitpunkt vor einer Beschädigung zu bewahren, wenn das hintere Ende des Materials das Werkzeug verläßt.
Die Erfindung wird im Zusammenhang mit dem Ziehen von Metallrohren beschrieben, es ist jedoch klar, daß sie auch
in Verbindung mit dem Ziehen anderer länglicher Werkstücke, wie Drähten, Stangen, Stäben und dergl. vorteilhaft ist.
Bisher wird das zugespitzte Ende des zu ziehenden Rohres in einem Ständer an einem Ende der Ziehbank angebrachten Werkzeug,
wie einer Ziehdüse, eingeführt. Das zugespitzte Ende des Rohres wird mittels an einem Schlitten befestigter Greifbacken
öder Zangen ergriffen, der dann längs der Ziehbank vom Werkzeugständer, beispielsweise mittels einer Kette wegbewegt
wird, um das Rohr durch das Werkzeug zu ziehen. Das Werkstück wird während des Ziehvorganges einer erheblichen
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Spannung ausgesetzt. Diese Spannung hört plötzlich auf,
wenn das hintere Ende des Rohres das Werkzeug verläßt. Die Elastizität des Rohres läßt dieses dann in Richtung des
Schlittens vorwärtsschnellen. Diese Vorwärtsbewegung wird; dazu verwendet, das Rohr aus den Greifbacken freikommen zu
lassen. Jedoch ist die beim Herauskommen des hinteren Endes des Rohres aus dem Werkzeugständer frei werdende Energie so
groß, daß das Rohr sehr leicht durch Schleifenbildung oder Verbiegen beschädigt werden kann. Diesem Proablem kommt besondere
Bedeutung bei Feinmaterial, wie Rohren mit geringem Durchmesser jedoch erheblicher Länge zu.
Dementsprechend besteht die Aufgabe der Erfindung darin, einen verbesserten Dämpfer für Ziehbänke zu schaffen, mit
dem eine Beschädigung durch Schleifenbilden und Verbiegen
der das Ziehwerkzeug der Ziehbank gerade verlassenden Rohre im wesentlichen verhindert wird. Weitere Merkmale, Vorteile
und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung,
in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist.
Die Erfindung betrifft somit eine Ziehbank mit einem Bett,
einem ein Werkzeug tragenden Werkzeugständer und einem auf dem Bett beweglichen Schlitten und ist gekennzeichnet durch
Greifbacken, um ein durch das Werkzeug zu ziehendes Werkstück zu erfassen, eine Befestigungseinrichtung, um die Greifbacken
am Schlitten zwecks starker Bewegung relativ zum Schlitten parallel zum Bett zu befestigen, eine Einrichtung, um die
Greifbacken mit einem zu ziehenden Werkstück in Eingriff treten zu lassen und eine Einrichtung zur Beschleunigung der Greifbacken
in Vorwärtsrichtung relativ zum Schlitten, wenn das hintere Ende des Werkstücks aus dem Werkzeug freikommt.
Es zeigen:
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Fig. 1 einen Seitenaufriß einer Ziehbank, die die vorliegende
Erfindung tauf aßt,
Fig. 2 einen Querschnitt in vergrößertem Maßstab durch. Ziehbank
und Ziehbänkschlitten entlang der linie 2-2 der J1Ig. 1»
Fig. 3 (linen Längsschnitt entlang der Linie 3-3 der Fig. 2,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Ziehbankschlitten in vergrößertem
Maßstab,
Fig. 5A und 533 Schnitte in vergrößertem Maßstab entlang den Linien 5A-5Ä und 5B-5B der Fig. 4, wobei diese
Schnitte zusammen einen Längsschnitt durch den päiafifer bilden,
Fig* 6» 7 und 8 Querschnitte entlang den Linien 6-6, 7-7
und 8-8 der Fig. 4,
Fig. 9 eine -teilweise im Schnitt dargestellte Draufsicht
in vergößertem Maßstab, die den Backenmechanismus zeigt, und zwar nach Linie 9-9 der Fig, 10,
Fig. io ein^n Längsschnitt nach der Linie 10-10 der Fig. 9,
Fig. 11 eine Stirnänsicht des in den Figuren 9 und 10 gezeigten
Bäekenmechanismus,
Fig. 12 einen Querschnitt nach der Linie 12-12 der Fig. 9
Und
Fig. 13 diagranimatisch den Betrieb der Greifbacken und des Dämpfers sowie ein Diagramm der Luftkreisläufe.
Fig. 13 diagranimatisch den Betrieb der Greifbacken und des Dämpfers sowie ein Diagramm der Luftkreisläufe.
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Wie besonders aus den Figuren 1, 2 und 3 hervorgeht, wird die Erfindung mit Bezug auf eine Ziehbank herkömmlicher Bauweise
beschrieben, die ein Bett 10, einen Werkzeugständer 11 an einem Ende des Bettes und eine im allgemeinen mit 12
bezeichnete Ziehdorneinrichtung aufweist, welche den Ziehdorn y über welchen die Rohre gezogen werden, trägt und welche
den Zweck hat, die Rohre über den jenseits des Werkzeugständers 11 angeordneten Ziehdorn überzuladen» Die Ziehdorneinrichtung
bildet für sich keinen Teil der Erfindung und kann herkömmlicher Bauart sein. Rohre werden im Durchmesser
herabgesetzt und ausgelängt, indem sie durch das im Werkzeugständer 11 befestigte Werkzeug 14 gezogen werden,und
zwar mittels eines Schlittens 15, der auf dem Bett 10 vor und zurück bewegbar ist und der mit Greifbacken 16 versehen ist,
die geeignet sind, das zugespitzte Ende eines Rohres zu erfassen und es durch das Werkzeug zu ziehen. Der Schlitten
15 wird von Rädern 17 getragen, die sich auf im Abstand angeordneten Schienen 18 abstützen, welche wiederum auf Längsgliedern
19 ruhen, die das Bett 10 bilden. Diese Glieder werden übea?lieherweise von C-förmigen Rahmenteilen 20 getragen,
die längs des Bettes in gewünschten Abständen angeordnet sind, um die notwendige Abstützung zu schaffen. Die Teile
20 sind von solcher Form, daß der Raum zwischen den Schienen 18 offen bleibt, so daß auf der Bank gezogene Rohre herausgeführt
werden können, indem man sie einfach aus den Greifbacken 16 auf die Schrägführungen 21 und in einen Kasten
fallen läßt.
Der Schlitten wird längs der Schienen 18 mittels einem Paar Ketten 23 vor und zurück bewegt. Der Zug der Ketten in Arbeitsrichtung
wird auf den Schlitten 15 mittels einer Ausgleichsstange 25 übertragen, die am vorderen Ende des Schlittens
bei:26 angelenkt ist, wie aus Fig. 4 hervorgeht. Die
anderen Enden der Ketten sind direkt mit dem hinteren Ende
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des Schlittens verbunden. Die Ketten werden mittels eines Hauptantriebsmotor
8 27 über ein Reduziergetriebe 28 und Antriebskettenräder 29 (Figur 1) angetrieben. Die Ketten sind weiterhin
über Paare einstellbarer Leerlauf-Kettenräder 30 und fester
Leerlauf-Kettenräder 31 am Antriebsende der Ziehbank sowie Paaren von Leerlauf-Kettenrädern 32 und 33 am Werkzeugständerende
der Ziehbank geführt. Der Motor wird in einer Richtung angetrieben, um den Schlitten vom Werkzeugständer nach rechts (Figur
1) zu bewegen, um ein Rohr zu ziehen. Der Antrieb in der entgegengesetzten Richtung läßt den Schlitten zum Werkzeugständer
zurückkehren, um das Ende eines anderen Rohres zu ergreifen. Der Antriebsmechanismus wie auch die Bank selbst können von herkömmlicher
Bauart sein und bedürfen keiner weiteren Beschreibung. Obwohl eine spezielle Bank dargestellt ist, ist doch klar, daß
die Erfindung mit denselben Vorteilen in Verbindung mit Banken anderer Typen verwendet werden kann.
Die Verbesserungen gemäß der Erfindung betreffen- hauptsächlich
den Schlitten 15 und die Greifbacken 16. Wie besonders aus Figur 4 hervorgeht, ist der Schlitten 15 ein längliches,
rechteckiges Bauteil mit Seitengliedern 35, die die Räder oder Rollen 17 tragen, welche den Schlitten auf den Schienen 18
abstützen. Die Seitenglieder 35 sind mit stirnseitigen Quergliedern
37 und 38 und dazwischenliegenden Quergliedern 39»
40, 41 und 42 verbunden. Vorzugsweise sind die Seiten- und Querglieder zu einem kräftigen und steifen Bauteil verschweißt.
Die Ketten 23 sind mit den Seitengliedern 35 am hinteren Ende
des Schlittens befestigt, d. h. an dem dem Werkzeugständer benachbarten Ende, an dem auch die Greifbacken angebracht sind. Der
die Ausgleichsstange 25 haltende I.Zapfen 26 sitzt an einem Lagerbock 43» der an dem Querglied 38 des vorderen Endes des Schlittens
befestigt ist.
TSm ein gezogenes Rohr von den Greifbacken 16 freikommen zu
lassen, sind diese in einer sich vom hinteren Ende.des Schlittens um ein erhebliches Stück nach vorn erstreckenden Gleitbahn
44 angebracht, so daß sich das Rohr und die Greifbacken in Längsrichtung zusammen bewegen können, wenn das hintere Ende
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des Rohres aus dem Werkzeug freigekommen ist, bis die Energie des
Rohres genügend verbraucht ist, so daß das Rohr außer Eingriff mit den Greifbacken gelangen und ohne Beschädigung aus der
Ziehbank herausgeführt werden kann. Die Gleitbahn ist unterhalb der Querglieder des Schlittens angeordnet. Das hintere
Ende der Gleitbahn ist in einem massiven Kopf 45 an^ebildet, der am hinteren Querglied 37 lösbar befestigt ist, und zwar
mittels Flügeln 46, die sich auf den Gliedern 37 abstützen und mit diesen verschraubt sind. Wie besonders aus den Figuren 9
und 10 hervorgeht, konvergieren die Wände 48 der Gleitbahn 44, wie bei 49 gezeigt ist, und bilden damit Nockenflächen, um die
Greifbacken 16 in Eingriff mit dem zu ziehenden Rohr zu bringen, wie nachstehend klarer erläutert wird. Die Greifbacken
sind innerhalb der Gleitbahn 44 angeordnet und werden darin mittels Leisten 50 gehalten, die am Kopf 45 beispielsweise mittels
Kopfschrauben befestigt sind. Die Leisten 50 befinden sich im Abstand voneinander und begrenzen zwischen sich eine Öffnung,
durch welche ein auf der Maschine gezogenes Rohr hindurchfallen kann.
Im Ausführungsbeispiel erstreckt sich der Kopf 45 in Richtung des vorderen Endes des Schlittens bis zum Querglied 39· Jenseits
des Quergliedes 39 wird die Gleitbahn für den Greifbackenmechanismus durch eine Oberplatte 51 gebildet, die mit den Seitengliedern
52 verschraubt ist. Die Innenfläche der Seitenglieder 52 befinden sich im Abstand voneinander entsprechend den
Wänden 48 im Kopf 45 und bilden so den Rest der Gleitbahn 44. Die Seitenglieder 52 sind an ihren Enden mit den Quergliedern
und 40 verschweißt. Die Leisten 53» die einen Abstand entsprechend
den Leisten 50 voneinander halten, sind an den unteren Rändern der Seitenglieder 52 angeschraubt und bilden eine Lagerung
für den Backenmechanismus über die gesamte Länge der Gleitbahn 44 und schaffen gleichzeitig eine Öffnung, durch die
das Rohr hindurchfallen kann. Mit dieser Anordnung kann sich der öreifbackenmechanismus somit von einer Zugstellung benachbart
den Schrägflächen 49 des Kopfes 45 zum entgegengesetzten Ende der Gleitbahn benachbart dem Querglied 40 be-
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wegen. Wie nachstehend noch erläutert wird, wird diese Bewegung
der Greifbacken über die gesamte Strecke gesteuert, um so Rohre aus der Maschine ohne aus einer Schleifenbildung
oder einem Verbiegen herrührende Beschädigungen herauszuführen.
Die Greifbacken 16 sind im allgemeinen von herkömmlicher Bauweise und werden in üblicher Weise betrieben. Die Backen werden
mittels Druckluftzylinder mit dem zugespitzten Ende des Rohres in Greifeingriff gebracht. Während des Ziehvorganges bewirkt
die auf das Rohr ausgeübte Spannung, daß die Backen das Rohr festhalten. Bei Verlagerung des Rohres nach vorn relativ zu
den Backen, werden diese automatisch freigegeben. Um diesen Vorgang durchzuführen, umfaßt der Backenmechanismus (Figuren
9 bis 12) vorzugsweise ein Paar Backen 55 mit schrägen Außenflächen 56, die den Schrägflächen 49 am Kopf 45 entsprechen.
Die vorderen Enden der Baken 55 sind quadratisch und greifen verschiebbar am hinteren Ende eines Backenstützblockes 57 an,
wie bei 58 gezeigt ist. Die Backen sind weiterhin mittels Lenkern 59 geführt und gelagert, die bei 60 an ihren vorderen Enden
mit dem Backenstützblock 57 und an ihren hinteren Enden wie
bei 61 mit den vorderen Enden der Backen 55 drehbar verbunden sind. Die Lenker 59 arbeiten in Schlitzen 62 im Backenstitzblock
57 und werden, wie in Figur 12 gezeigt ist, mittels einer, Feder 63 auseinandergedrückt.
Wenn der Block 57 in der Führungsbahn 48 nachhLnten gestoßen
wird, nähern sich die Schrä&.gflachen 49 der Backen 55 offensichtlich
zwangsweise und erfassen ein zwischen ihnen befindliches Rohr. Die Zähne 64 der Babken ergreifen das Rohr sicher.
Wenn dann der Schlitten in Ziehrichtung vom Werkzeugständer wegbewegt wird, hat die vom Rohr auf die Backen 55
ausgeübte Kraft zur Folge, daß diese das Rohr noch sicherer fassen, und zwar wegen der Schrägflächen 49, die an den Schrägflächen
56 der Backen anliegen. Wenn jedoch die Spannung auf das Rohr aufhört, wird die Haltekraft sofort verringert und wenn
sich die Backen in der Gleitbahn nach vorn bewegen, werden sie von dem Rohr getrennt und mittels der Feder 63 noch weiter
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fräghait und Reibung der Backeneinrichtung vorhanden wäre.
Dann wird die Bewegung der Backeneinrichtung mit dem zurückgelegten VlBg langsamer.
Um die Bewegung des Greifkopfes und der Backen in der gewünschten Art zu steuern, ist eine rohrförmige Verbindungsstange
66 am Backenstützblook 57 mittels eines Verbindungsgliedes
67 befestigt, das in das Rohr gedruckt ist und mit einem Teil 68 von geringerem Durchmesser versehen ist, das
verschiebbar in eine Ausnehmung 69 im Block 57 paßt, in welcher er mittels eines Stiftes 70 (Figuren 9 und 10) entfernbar
gehalten wird. Wie besonders in den Figuren 4, 5A und 5B
gezeigt ist, erstreckt sich die Verbinäungsstange 66 nach vorn
über die gesamte Länge der GleitbaHh 44 und ist mittels einer
Buchse und eines Federsitzes 72 verschiebbar gelagert, das am Querglied 40 gehaltert ist. Die Verbindungsstange 66 gleitet
weiterhin in einem länglichen Zylinderkopf und einem Federsitz 73» der wiederum innerhalb des Endes eines länglichen
Druckluftzylinders 74 verschiebbar ist. Am vorderen Ende der Verbindungsstange befindet sich ein Kolben 75, der
im Zylinder 74 arbeitet. Der Zylinder 74 wird durch die Querglieder 41 und 42 abgestützt und weist am vorderen Ende und
am hinteren Ende jeweils eine Druckmittelverbmndung 76
bzw. 77 auf. Zwischen den Federsitzen 72 und 73 wirkt eine Feder 78 und hält den Zylinderkopf und die Buchse 73 in
den in Figur §B gezeigten Stellungen mit Ausnahme, wenn der Luftdruck im Zylinder 74 ausreichend ,groß ist, um
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den Kolben gegen die Wirkung der Feder 78 nach links oder hinten zu bewegen.
Es ist klar, daß durch Steuerung des Druckes des Druckmittels im Zylinder 74 die Stellung der Greifbacken und die
Geschwindigkeit der Bewegung der Greifbacken, wenn das Rohr aus einem Werkzeug freikommt, gesteuert werden kann. Die
bevorzugte Betriebsweise geht aus Figur 13 in Verbindung mit den Figuren 4, 5A und 5B hervor. In den Figuren 4, 5A und 5B
liegt der Kolben 75 am Zylinderkopf 73 an und die Feder 78 hält den Zylinderkopf, so weit dieser auch geht, im Zylinder.
Wenn der Kolben sich in dieser Stellung befindet, ist der Baokenstützblock 57 in der in Figur 9 gezeigten Stellung,
wobei die Backen 55 nach vorn uom hinteren Ende des Kopfes
45 wegbewegt sind und durch die Wirkung der Feder 63 auseinandergehalten werden, um das zugespitzte Ende eines Rohres
aufzunehmen. Dies ist die Stellung, die die Teile einnehmen, wenn der Schlitten sich dem Werkzeugständer nähert,
um ein Rohr zu ergreifen und dann durch das"Werkzeug zu
ziehen.
Wenn sich der Schlitten in der dem Werkzeugständer benachbarten
Stellung befindet und das zugespitzte Ende des Rohres T zwischen den Backen 55 (Figur 5A) liegt, wird durch die
Verbindung 76 Druckluft unter einem Druck zugeführt, der groß genug ist, um die von der Feder 78 ausgeübte Kraft
zu überwinden und die Backen 55 an das Ende des Rohres anzuklemmen.
Der Luftdruck im Zylinder 74 bewegt den Kolben und den Zylinderkopf 73 zu der in ausgezogenen Linien in
Figur 1} dargestellten Stellung, drückt die Feder 78 zusammen
und bewegt den Backenstützblock 57 nach hinten und bewirkt so, daß die Backen 55 durch die Flächen 49 nach innen
bewegt werden, um das zugespitzte Ende des Rohres T zu erfassen. In der Praxis wird zu diesem Zweck ein Luftdruck
von etwa 6 bis 7 at angewendet in Verbindung mit einem Zylinder von etwa 6,5 cm Durchmesser. Die erforderliche Bewegung
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für diesen letzten "Stoß" kann in der Größenordnung von 7 oder 10 cm sein. Dann wird der Motor 27 betätigt, um den
Schlitten nach vorn oder in Ziehrichtung vom Werkzeugständer wegzubewegen. Die erforderliche Kraft, um das Rohr durch das
Werkzeug zu ziehen, wird durch die Backen übertragen und drückt diese nach innen, um so die Greifwirkung der Backen
am Rohr zu verstärken. Wenn sich der Schlitten vom Werkzeugständer
wegbewegt, wird der Druck im Zylinder 74 auf einen niedrigen Wert, beispielsweise 0,2 bis 0,3 at herabgesetzt,
der viel niedriger ist als er erforderlich wäre, um die von der Feder 78 ausgeübte Kraft zu überwinden. Wegen der durch
das gezogene Rohr auf die Backen ausgeübten Kraft setzt sich jedoch der Ziehvorgang mit den Teilen in der in ausgezogenen
Linien in Figur 13 gezeigten Stellung fort. Die Teile bleiben während des gesamten Ziehvorganges in dieser Stellung. In dem
Augenblick jedoch, in dem das hintere Ende des Rohres das Werkzeug verläüt, hört die Spannung auf das Rohr plötzlich
auf, und das Rohr ist bestrebt, nach vorn zu schießen. Dies setzt den Rückwärtszug auf die Greifbacken frei und die Feder
78 bewegt dann die Teile schnell in die in den Figuren 4, 5A und 5B gezeigte Ausgangsstellung zurück. Die Feder beschleunigt
somit die gesamte Backeneinrichtung, die Verbiridungsstange 66 und den Kolben 75 in Vorwärtsrichtung, "/egen der
hohen Beschleunigung dieser Teile mittels der Feder braucht das gezogene Rohr nicht die Trägheit und die Reibung der Teile
zu überwinden und ist deswegen nicht dann, wenn es sich nach Loskommen vom Werkzeug vorwärtsbewegt, keinerlei Verziehen
oder Verbiegen ausgesetzt. Bwar greift das zugespitzte Ende des Rohres am Boden 80 einer Aussparung im hinteren Bereich
des Blockes 57 an, ,jedoch ist dieser Angriff nicht heftig genug, um eine Beschädigung des Rohres zu bewirken, weil die
Feder den Block zu dem Zeitpunkt,an dem das Ende des Rohres
dort gegentrifft, auf eine erhebliche Geschwindigkeit beschleunigt hat. Die Vorwärtsbewegung des Schlittens wird dann
mittels einer herkömmlichen Einrichtung, wie einem den Motor 27 steuernden Begrenzungsschalter angehalten, kurz nachdem
das hintere Ende des Rohres das Werkzeug verlassen hat.
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Der Zylinderkopf 73 hält an, wenn Bein Flansch 79 zur Anlage
an der nachgiebigen Dichtung 81 gelangt, jedoch setzen die
Greifbackenanordnung, die Verbindungsstange und der Kolben
ihre Bewegung nach rechts fort, wobei die Verbinäuiigsstange
66 in dem Buchsenteil des Zylinderkopfes 73 gleitet. Die Bewegung dieser Teile und des Rohres wird dann durch den Dämpfungseffekt
des Kolbens allmählich verlangsamt. Vorzugsweise läßt man sich den Luftdruck im Zylinder nicht stark aufbauen,
sondern dieser wird etwa auf dem Anfang3wert, wenn der Kolben sich im Zylinder vorwärtsbewegt, gehalten, denn dieser Wert
ist ausreichend, um den Kolben anzuhalten, bevor er das vordere Side des Zylinders, wie gestrichelt in Figur 13 gezeigt ist,
erreicht. Da der Zylinder etwa 1,5 m oder, wenn gewünscht, langer sein kann, wird die Bewegung des gezogenen Rohres allmählich
verzögert, wenn es sich eine erhebliche Strecke bewegt hat und gelangt dann einfach außer Eingriff mit dem Greifkopf
und fällt zwischen den Schienen 18 hindurch auf die Führungen 21 und dann in den Kasten 22. Die Vorwärtsbewegung
hat zu diesem Zeitpunkt im wesentlichen aufgehört. Auf diese Weise wird eine zu starke plötzliche Verzögerung und eine Schleifenbildung,
ein Verbiegen oder eine ähnliche Beschädigung des Rohres verhindert.
Nachdem das Rohr aus den Backen herausgefallen ist und während der Schlitten zum Werkzeugständer zurückgeführt wird, um ein
weiteres Rohr aufzunehmen, läßt Druckluft im Zylinder 74 den Kolben, die Verbindungsstan^e und die Greifbacken zu der in
den Figuren 4 und 5A gezeigten Stellung zurückkehren. Der Luftdruck, der zu diesem Zweck verwendet wird, ist nicht ausreichend,
um die Kraft der Feder 78 zu überwinden, so daß die" Teile in der in diesen Figuren gezeigten Stellung bleiben, bis
hoher Luftdruck zurückgeführt wird, um den Greifer ein Rohr
einfassen zu lassen.
Venn die Greifbacken 16 und der Kolben 75 von den in ausgezogenen
Linien in den Figuren 5A und 5B gezeigten Stellungen in die in diesen Figuren gestrichelt dargestellten Stellungen
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bewegt werden sollen, wird dem Zylinder 74 auf der Rückseite des
Kolbens 75 durch die Verbindung 77 Druckluft zugeführt, um die Seile in diese gestrichelt dargestellten Stellungen
zu bewegen. Der Greifkopf ist dann unterhalb einer angelenkten Abdeckung 82 (Sigurga 4 und 5A) der Gleitbahn angeordnet.
Wenn der Greifkopf sich in dieser Stellung befindet, kann der Stift 70 entfernt werden und die Verbindung zwischen dem Greifkopf
und der Verbindungsstange gelöst werden, so daß dieser herausgenommen und repariert oder durch einen anderen Greifkopf
ersetzt werden kenn.
Die Rohrleitungen und Ventile zur Steuerung der Druckluft zur
Betätigung dar Greifbacken sind in den Figuren 4 und 5A und diagrammatisch. in Figur 13 gezeigt. Wenn sieh.der Sehlitten
in der dem Werlczeugständer benachbarten Stellung .befindet,
liegt eine Druckluftnadel 84 in Singriff mit einem Druekluftsufuhrständer
85 (Figuren 5A und 13)>
wodurch Druckluft durch die Nadel zum Druckluftsystem des Schlittens zugeführt wird.
Ein Magnetventil 86 in einer zum nicht gegeigten Druckluftvorrai
führenden Leiinjuag 87 wird geöffnet, wenn die Nadel im
Ständer 85 entsprechend in Eingriff tritt und geschlossen, wenn die Nadel zurückgezogen wird und bevpr sie vollständig
vom Ständer freikommt. Das Ventil 86 wird von einem Begrenzugssclialter
gesteuert, der durch den Schlitten in herkömmlicher Weise betätigt wird. Das Nadel und der Ständer sind
ebenfalls von herkömmlicher Bauart und bilden für sich keinen
Seil αβτ Erfindung.
Die Ventil- und" Leitungsanordnungen, des Schlittens sind von
der Art, daß die oben beschriebene Folge an Vorgängen automatisch,
ohne das Erfordernis zusätzlicher Steuerungen, Begrenzugesehaltsr
oder dergleichen abläuft. Dies wird verläßlieh und einfach durch die in Figur 13 di&grammatisch gezeigten
Leitungen und Ventile bewirkt. Von der Druekluftnadel 84
führt sin© Leitung 90 zu einer T-Verbindung 91, von deren
einer Seite eine Leitung 92 sum Speicher 94 führt. Ein Rückschlagventil
95 ist in der Leitung 92 angeordnet, um Druck-
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luft von einer Quelle durch die Nadel in den Vorrat strömen ssu lassen, während eine Bruokluftabgabe durch die Leitung
vom Vorrat verhindert wird, wenn die Druckluftnadel vom Ständer 85 getrennt wird. Von der anderen Seite der T-Verbindung
91 fuhrt eine Leitung 97 zur Ausblasverbindung eines Schnell-Ausblasventils 93. Bin vorzugsweise verwendetes Ventil ist
das Ventil Nr. 3340 der Scovill Mfg. Co., Inc., Brooklyn, New York, Abteilung A. Schrader und Sohn. Ventile dieser
Art. weisen einen Binlaß, einen Auslaß und eine Ausblasverbindung auf. Biese Ventile haben dauernd eine Verbindung
nvieohen den Einlad und dem Auslaß. Wenn der Rückdruck am
Auslaß den Einlaßdruok überschreitet, wird eine offene Verbindung zwischen de.m Auslaß und dem Ausblasanschluß hergestellt. Wenn der Rüokdruck am Ausblasanschluß den Einlaßdruok überschreitet, wird auf ähnliche Weise eine offene
Verbindung zwischen dem Einlaß und den Ausblasöffnungen hergestellt.
Der Einlaß des Ventils 98 ist mit einer Leitung 99 verbunden, die zum Speicher 94 führt. Ein Bruckregulierventil
üblioher Bauart ist in die Leitung 99 eingeschaltet, um den Brück im Speicher auf einen gewünschten Wert, beispielsweise
0,2 oder 0,3 At am Einlaß des Ventils 98 abzusenken. Der Auslaß des Ventils 98 ist mit der Leitung 101 verbunden, die
sum Einlaß eines anderen Sohnell-Ausblasventils 102 führt. Ber Auslaß des Ventils 102 ist mit der Leitung 76 verbunden,
die zum vorderen Ende des Zylinders 74 führt. Ber AusblasanschluS des Ventils 102 ist zur Atmosphäre hin offen.
Mit dieser Anordnung wird, wenn von der Leitung 87 hoher Brück durch die Bruokluftnadel zugeführt wird, der Vorrat
mit Luft von im wesentlichen demselben Brück aufgeladen. Zur
gleichen Zeit strömt Luft unter hohem Brück durch die Leitung
97, das Sohnellausblas-Ventil 98, die Leitung 101, das
SohnellauBblaaventil 102 und die Leitung 76 in den Zylinder
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Diese Luft unter hohem Daruck bewegt den Kolben 75 von der
in Figur 5B gezeigten Stellung in die Stellung nach. Figur 13,
wodurch die Feder 78 zusammengedrückt wird und die Backen das zugespitzte Ende des Rohres T ergreifen. Dieser Vorgang
findet natürlich statt, wenn der Schlitten sieh benachbart dem Werkzeugständer befindet, die Druckluftnadel in Eingriff
mit dem Luftaufuhrständer 85 steht und das Magnetventil 86 geöffnet ist.
Vorzugsweise ist in der Leitung 101 ein Strömungsregelventil 103 eingeschaltet, um die Geschwindigkeit der Bewegungen des
Kolbens 75 auf einen gewünschten Wert herabzusetzen. "
Wenn der Schlitten seine nach vorn und vom Werkzeugständer weggerichte-te Arbeitsbewegung beginnt, ist das Ventil 86
durch einen geeigneten Begrenzungsschalter geschlossen. Die Druckluftnadel ist dann vom Ständer 85 zurückgezogen. Der
Druck in den Leitungen 90, 92 und 97 wird dann auf den atmosphärischen Druck herabgesetzt. Der Vorrat liefert einen Druck,
der im wesentlichen gleich dem hohen Anfangsdruck ist bis auf einen niedrigen Wert, beispielsweise 0,2 oder 0,3 at in der
zur Einlaßseite des Sehneilausblasventils 98 führenden Leitung
99. Wie oben beschrieben, ist der Auslaß des Ventils 98 mit dem Einlaß dea Schnellausblasventils 102 verbunden. Wegen der
Wirkung des Druckreglers fällt der Einlaßdruck des Ventils auf äen gewünschten niedrigen Wert. Daraufhin wird der hohe
Druck innerhalb des Zylinders 74 durch, die Leitung 16 und das Ventil 102 zur Atmosphäre hin abgelassen, bis der Druck
innerhalb dee Zylinders einen Wert etwa gleich dem durch den
Druckregler 100 vorgegebenen bzw. bestimmten Wert erreicht. Dieser Wert wird während der Ziehbewegung des Schlittens,
während die Greifbacken in Eingriff mit dem Rohr infolge des auf sie durch das Rohr ausgeübten Zuges gehalten werden, aufrechterhalten.
Wenn das hintere Ende des Rohres das Werkzeug 14 vej&ßt, bewegt die Feder 78 den Zylinder 73» den Kolben 75,
die Verbindungsstange 76 und die Baokeneinrichtung schnell
nach vorn. Diese Bewegung setzt sich - wie oben beschrieben -
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unter dem Vorwärtsstoß des plötzlich freigegebenen Rohres
fort. Wenn sich der Kolben durch den Zylinder 74 nach vorn bewegt, steigt der Druck über den Einlaßdruck in der leitung
101 an, und es wird deswegen Luft vom Zylinder durch die Äusblasöffnung
des Ventils 102 abgeblasen, so daß jeglicher merklicher Druckanstieg an der Vorderseite des Kolbens 75 vermieden
wird. Der der Vorwärtsbewegung des Kolbens entgegenstehende Widerstand infolge Luft im Zylinder, läßt sich durch
Einstellung des Druckreglers 100 steuern.
Wenn die Vorwärtsbewegung des Rohres genügend verlangsamt worden ist, gelangt das Rohr außer Eingriff mit dem Greifkopf
und fällt zwischen die Schienen der Ziehbacke in den Kasten 22. Die Vorwärtsbewegung des Kolbens und der mit ihm
verbundenen Teile hört dann auf. Der Speicher enthält zu dieser Zeit noch Luft unter erheblichem Druck. Dann strömt
Luft unter dem durch den Druckregler 100 bestimmten verringerten Druck durch die Leitung 99, das Schnellabblasventil
und das Schnellabblasventil 102 in die Leitung 76, die zum Zylinder 74 führt, und bewegt den Kolben und die Greifbackeneinrichtung
zurück in die in den Figuren 4,~5A und 5B gezeigte Stellung, so daß mit einer weiteren Folge der Arbeitsabläufe
begonnen werden kann.
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Claims (2)
1. Stoßdämpfer für eine Ziehbank, mit Bett, Ziehformgehäuse,
im Gehäuse gelagerter Form und einem auf dem Bett in Richtung nach vorne vom Formgehäuse weg und in umgekehrter
Richtung auf das Gehäuse zu beweglichen Schlitten, einer Greifbackenanprdnung auf dem Schlitten, die aus einem
Backenträger und durch den Träger gelagerten Greifbacken
besteht, sowie mit einer Steuerung für die ein Werkstück erfassenden Greifbacken, wobei die Greifbacken beweglich
zum Schlitten gelagert sind, derart, daß die Backen zum Erfassen oder zum Lösen eines Werkstückes betätigt werden,
und mit einer Feder, gegen die das freigegebene Rohr schnellt, dadurch gekennzeichnet , daß
die gesamte Greiferanordnung, bestehend aus Greiferbacken (55) und Backenträger (57) auf dem Schlitten (15) als eine
Einheit beweglich bezüglich des Schlittens in Richtungen parallel zum Bett über eine Entfernung im wesentlichen
größer als die zum Eingriff oder Lösen der Backen vom Werkstück erforderliche gelagert ist, und daß die Feder (78)
derart zwischen Greifbackenanordnung und Schlitten gelagert ist, daß die Greifbackenanordnung als eine Einheit in
Richtung nach vorne bezüglich des Schlittens bewegt wird, sobald das hintere Ende des Werkstückes aus der Ziehform
freikommt, und daß die Greifbackenanordnung eine mit dem Ende des Werkstückes zum zwangsweisen Stoppen von
dessen Vorwärtsbewegung bezüglich der Anordnung in Eingriff kommende Fläche (80) aufweist; und daß schließlich
Verzögerungseinrichtungen, bestehend aus einem Kolben (75) und einem Zylinder (74) vorgesehen sind, die zwischen
Greifbackenanordnung (16) und Schlitten (15) unter allmählicher Verzögerung der Greifbackenanordnung arbeiten.
- 17 -
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U52212
2. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Verzögerungseinrichtung (74;
75) für die Bewegung der Greifbackenanordnung (16) in der Ziehebene (Pig. 13) angeordnet ist; und daß der
Zylinder (74) über einen Druckregler (100) auf einen zunächst geringen Gegendruck steuerbar ist und zur
Aufnahme der gesamten, sich schnell nach vorne bewegenden Greiferanordnung nach Freigabe des Rohres vom Ziehwerkzeug
ausgebildet ist.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US301132A US3252314A (en) | 1963-08-09 | 1963-08-09 | Shock absorber for drawbenches |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1452212A1 true DE1452212A1 (de) | 1969-03-27 |
| DE1452212B2 DE1452212B2 (de) | 1970-05-27 |
Family
ID=23162085
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19641452212 Withdrawn DE1452212B2 (de) | 1963-08-09 | 1964-07-21 | Stoßdämpfer am Ziehwagen einer Rohroder Stangenziehbank |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3252314A (de) |
| DE (1) | DE1452212B2 (de) |
| GB (1) | GB1042248A (de) |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| US3483728A (en) * | 1966-01-31 | 1969-12-16 | Dalmine Spa | Process and device for drawing truncated-cone shaped bodies and the like |
| DE1602252B1 (de) * | 1967-01-28 | 1971-04-01 | Mannesmann Meer Ag | Daempfungseinrichtung fuer rohr oder stangenziehbaenke |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| GB636158A (en) * | 1948-03-22 | 1950-04-26 | Norman Frederick Septimus Hubb | Improvements in or relating to apparatus for the production of solid drawn tubing |
| US2776695A (en) * | 1954-01-26 | 1957-01-08 | Lombard Corp | Recoil shock absorber for metal stretcher |
| DE1005921B (de) * | 1956-05-23 | 1957-04-11 | Sundwiger Eisen Maschinen | Selbsttaetige Schliessvorrichtung fuer im Ziehwagen axial bewegliche Keilbacken |
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1963
- 1963-08-09 US US301132A patent/US3252314A/en not_active Expired - Lifetime
-
1964
- 1964-06-19 GB GB25445/64A patent/GB1042248A/en not_active Expired
- 1964-07-21 DE DE19641452212 patent/DE1452212B2/de not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3252314A (en) | 1966-05-24 |
| DE1452212B2 (de) | 1970-05-27 |
| GB1042248A (en) | 1966-09-14 |
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|---|---|---|---|
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
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