DE145035C - - Google Patents
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- DE145035C DE145035C DENDAT145035D DE145035DA DE145035C DE 145035 C DE145035 C DE 145035C DE NDAT145035 D DENDAT145035 D DE NDAT145035D DE 145035D A DE145035D A DE 145035DA DE 145035 C DE145035 C DE 145035C
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- channels
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- heating
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B13/00—Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge
- F27B13/02—Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge of multiple-chamber type with permanent partitions; Combinations of furnaces
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Furnace Details (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Kammerofen mit Hohlwänden sowie mit in sich
geschlossenen Sohlkanälen, welche die Möglichkeit bieten, einzelne Kammern aus dem Brennbetriebe
auszuschalten.
Gemäß vorliegender Erfindung werden die Ausgangsenden der einer bestimmten Kammer
zugeordneten Abzugskanäle nach Beendigung der Befeuerung der Kammern durch dieselben
Schieber verschlossen, welche während der Befeuerung zum Verschluß der Ausgangsenden
der Luftzuführungskanäle dienten, so daß durch eine solche Benutzung der Schieber als Wechselschieber
eine Vereinfachung des Betriebes beim Ausschalten der Kammern erzielt wird. Behufs
Ermöglichung einer solchen Benutzung der Schieber als Wechselschieber werden den in
sich geschlossenen Luftzuführungskanälen des Ofens im wesentlichen dieselben Abmessungen
gegeben, wie den neben denselben herlaufenden, den einzelnen Kammern zugeordneten Luftabzugskanälen,
so daß die Schieber nur aus ihrer die Luftzuführungskanäle an einer bestimmten Stelle absperrenden Lage in eine seitlieh
benachbarte Lage hinübergeschoben zu werden brauchen, um eine gewisse Kammer aus dem Betriebe auszuschalten und gleichzeitig
■ völlig abzuschließen.
Um die seitliche Verschiebung der Abschlußschieber nach Möglichkeit zu erleichtern und
gleichzeitig dauernd einen dichten Schluß zu gewährleisten, empfiehlt es sich, die Schieber
in bekannter Weise geneigt anzuordnen, wodurch die untere Gleitfläche der Schieber von
dem Schiebergewicht teilweise entlastet, dagegen dieses Schiebergewicht für die Dichtung
der Abschlußflächen nutzbar gemacht wird.
Um der durch die neue Schieberanordnung bedingten Notwendigkeit einer bequemen Schieberbewegung
und Überwachung zu genügen, werden die die Schieber aufnehmenden Kanäle nach außen hin durch das Ofenmauerwerk hindurch
fortgesetzt und die Durchbruchstellen im Mauerwerk nur durch bewegliche Wände gedichtet.
Bei Öfen mit Heizwänden in der Richtung des Ofenkanals wird die Durchführung der
neuen Schieberanordnung erheblich erleichtert, wenn die in sich geschlossenen Luftzuführungskanäle
gegen die Heizwände nach der Ofenmitte hin verschoben werden. In diesem Falle werden zugleich die beweglichen Wände vor
den Einkarrtüren, welche sonst nach jedesmaliger Beschickung der Kammer aufgeführt
werden mußten, vermieden und dadurch der nutzbare Ofenraum vermehrt; auch wird die
Gefahr einer Mitführung von Flugasche aus dem Aschenfall der Heizwände herabgesetzt.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung sowohl in Verbindung mit Öfen dargestellt, deren Heizwände
parallel dem Ofenkanal gerichtet sind, als auch mit solchen Öfen, bei welchen die
Heizwände senkrecht zur Richtung des Ofenkanals stehen.
Fig. ι bis 3 zeigen einen Ofen mit Heizwänden
parallel der Richtung des Brennkanals ■ im Querschnitt, Längsschnitt und wagerechten
Schnitt.
Fig. 4 veranschaulicht die Luftzuführung zu den Heizwänden bei der bisherigen Bauart
mit parallel zum Brennkanal laufenden Heizwänden.-
Fig. 5 bis η zeigen einen Ofen mit den
ίο Brennkanal kreuzenden Heizwänden in den
Fig. ι bis 3 entsprechenden Schnitten.
Der zwischen den Heizständern α und dem Ofenmauerwerk liegende Schacht zerfällt in
drei übereinander liegende Teile, den von den Rosten b durchsetzten Feuerraum, den darunter
liegenden Aschenfall c und den unter dem Aschenfall liegenden Luftzuführungskanal d. Die
Luftzuführungskanäle d öffnen sich in der Mitte seitlich nach den in sich geschlossenen HauptluftzufUhrungskanälen
e. Zwischen den Hauptluftzuführungskanälen e liegen die Abzugskanäle
f, welche durch die Spaltöffnungen g mit dem Inneren der Brennkammern verbunden
sind. Die Abzugskanäle f sind an dem einen Ende jeder Kammer abgeschlossen und münden
an dem anderen Kammerende in einen Querkanal h. In dem Querkanal h sind die Schieber
i angeordnet, welche eine schräge Stellung besitzen.
Die Querkanäle h setzen sich durch das Mauerwerk nach außen fort, so daß Einsteigekanäle
k entstehen. Eine bewegliche Wand / mit mittlerer Sandfüllung bewirkt den Abschluß
der Kanäle h nach außen und gestattet im all-
gemeinen nur durch eine Öffnung m eine Verstellung der Schieber i.
Durch die Anordnung der Kanäle d neben den Kanälen e wird die Möglichkeit gewonnen,
die unterhalb des Aschenfalles liegenden Sohlenkanäle an beliebigen Stellen mit Speiseluft zu
versorgen. Wenn man nun, wie auf der Zeichnung dargestellt, die seitliche Verbindung
zwischen den Kanälen e, d in der Mitte jeder Ofenkammer vornimmt, so erfolgt ohne weiteres
eine gleichmäßige Luftverteilung auf die beiden Abschnitte des Heizschachtes zu beiden Seiten
der Einkarrtür, weiche seitlich an den der Einkarrtür zugekehrten Enden ein für allemal
fest abgeschlossen werden können. Hierin liegt ein erheblicher Vorteil vor der früheren Einrichtung,
bei welcher die Kanäle e unmittelbar unter den Heizschächten durchliefen. Bei dieser
alten Bauart mußte zum Zweck einer gleichmäßigen Verteilung der Speiseluft auf die beiden
Abschnitte der Heizschächte zu beiden Seiten der Einkarrtür, nach jedesmaliger Füllung einer
Kammer, ein beweglicher kastenartiger Einbau E (Fig. 4) hinter der Einkarrtür in der
Kammer aufgeführt werden, um die durch eine
Öffnung in der Decke des Kanals e in der Mitte der Kammer aufsteigende Luft gleichmäßig
den beiden Abschnitten des Heizschachtes zu beiden Seiten der Einkarrtür zuzuführen.
Ohne einen derartigen Einbau war bei der alten Einrichtung eine gleichmäßige Luftverteilung
nicht zu erzielen, da einfache Stichkanäle, welche man in der. Decke der Luftzuführungskanäle
unmittelbar unter den Rosten hätte vorsehen können, sich schnell mehr oder weniger mit Asche zusetzen und daher selbst
bei entsprechender Bemessung ihrer freien Querschnitte nicht auf die Dauer ordnungsgemäß
bleiben.
Bei der in Fig. 5 bis 7 dargestellten Ausführungsart des Ofens ist die Einrichtung im
wesentlichen dieselbe, wie soeben beschrieben. Die Heizständer begrenzen hier jedoch nur
zwei Räume, den Feuerraum und den Aschenraum c. Der Luftzuführungskanal d der ersten
Ausführungsart ist hier mit dem Querkanal h zusammengefallen und trägt auch diese Bezeichnung. Es liegen demnach hier nur vier parallel
zum Brennkanal laufende Kanäle nebeneinander, anstatt sechs im Falle der oben beschriebenen
Ausführungsform.
Die Benutzung der neuen Einrichtung gestaltet sich wie folgt:
Angenommen, die Schieber i befinden sich in der auf der Zeichnung in ausgezogenen Linien
dargestellten Lage. Die Gase ziehen dann in der Kammer I durch die Schlitze g in die
Abzugskanäle /, gelangen aus diesen in den Querkanal h am hinteren Kammerende und in
den unter der Kammer II belegenen Teil der Zuführungskanäle e. Aus den Zuführungskanälen
e treten die Gase, da diese Kanäle am entgegengesetzten Kammerende geschlossen sind,
unter die Roste, um wieder durch die Bodenspalten g abzuziehen usw.
Werden jetzt die Schieber i in die in punktierten Linien dargestellte Lage gebracht, indem
man durch die Öffnungen m Krücken oder dergl.
einführt, so verschließen dieselben die in die Querkanäle h mündenden Enden der Abzugskanäle/,
während die Schieberwiderstände aus den den Kammern I und II zugeordneten Teilen der Kanäle e entfernt sind. Die Gase
ziehen daher durch die Kanäle e unter den Kammern I, II hinweg und vermögen auch
nicht aus den Kanälen g Gase anzusaugen, da die Mündungen derselben durch die Schieber i
verschlossen sind. Die Kammern I und II sind daher jetzt vollständig abgeschlossen.
Sollen die Kanäle h ef oder einer derselben befahren werden, oder erweisen sich Ausbesserungen
an Schiebern oder dergl. als notwendig, so wird die Dichtung / herausgenommen, so daß die Kanäle h k einen zusammenhängenden
Weg bilden, welcher alle Kanäle und Schieber bequem zugänglich macht. Nach Beendigung der Arbeit in den Kanälen
wird die Dichtung I wieder eingefügt.
Die beschriebene Benutzung der neuen Einrichtung ist bei beiden dargestellten Ausfiihrungsarten
des Ofens dieselbe.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Kammerringofen mit Heizwänden und zwei unter sämtlichen Kammern durchlaufenden, in sich zurückkehrenden Sohlkanälen zur Luftzuführung zu den Heizwänden und mit in Querkanälen angeordneten Schiebern zur Ausschaltung jeder einzelnen Kammer, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Sohlkanälen (e) und parallel mit diesen zwei Abzugskanäle (f) angeordnet sind, die annähernd gleichen Querschnitt mit den Sohlkanälen (e) besitzen und mit je einem Verschlußschieber (i) versehen sind, der bei seiner Umstellung als Absperrschieber für den daneben liegenden Luftzuführungskanal dient.
- 2. Kammerringofen nach Anspruch 1 mit parallel zum Brennkanal liegenden Heizwänden, dadurch gekennzeichnet, daß unter jeder Kammer an den Außenseiten der beiden Sohlkanäle (e) je ein Luftzuführungskanal (d) so angeordnet ist, daß er unmittelbar unter einer Heizwand liegt und mit dem ihm zunächst nach oben liegenden Kanal (c) in Verbindung steht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE145035C true DE145035C (de) |
Family
ID=412405
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT145035D Active DE145035C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE145035C (de) |
-
0
- DE DENDAT145035D patent/DE145035C/de active Active
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