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DE1449088C - Einrichtung zur Registrierung der einem unterschiedlichen Verkehrsaufkommen im Straßenverkehr entsprechenden Meßdaten - Google Patents

Einrichtung zur Registrierung der einem unterschiedlichen Verkehrsaufkommen im Straßenverkehr entsprechenden Meßdaten

Info

Publication number
DE1449088C
DE1449088C DE1449088C DE 1449088 C DE1449088 C DE 1449088C DE 1449088 C DE1449088 C DE 1449088C
Authority
DE
Germany
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encoder
traffic
marker
data
transducers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Peer Dr 8021 Großhesselohe Pavel Gerhard Dipl Ing Dr 8000 Mun chen Solin Thilo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Publication date

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Description

i 449 088
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung kommt es kaum vor, daß der Datenspeicher zwar zur Registrierung der einem unterschiedlichen Ver- Zeitwerte, aber keine Meßergebnisse zu speichern kehrsaufkommen im Straßenverkehr entsprechenden braucht, und sollte dies trotzdem einmal eintreten, Meßdaten auf Datenspeicher, wie Lochstreifen, -kar- so ist der damit verbundene, unnütze Verbrauch an ten oder Magnetbänder, indem abfragbare Meßwert- 5 Speicherkapazität bedeutungslos. Solche Registriergeber den Datenspeicher mittels eines Markierers mit einrichtungen sind nämlich immer in einer Fernden den einzelnen Meßwertgebern zugeordneten Sprechvermittlung angeordnet, so daß sie leicht zu Kennungen markieren. Zur vorausschauenden Pia- überwachen sind und die verbrauchten Speichernung und zur Beurteilung des Betriebes von Straßen kapazitäten von dem mindestens tagsüber immer sowie zum Entwurf und der Einstellung von Straßen- io anwesenden Wartungspersonal leicht ergänzt werden Signalanlagen ist eine möglichst weitgehende Kennt- können.
nis der derzeitigen Verkehrsverhältnisse erforderlich, All die genannten Verfahren sind also aufwendig, da daraus auch in etwa auf die zukünftige Verkehrs- weil sie entweder bereits zur Registrierung des Verentwicklung unter anderem geschlossen werden kann. kehrs viel Bedienungspersonal erfordern oder die So sollen z. B. die Anzahl der Fahrzeuge, die einen 15 notwendigen Einrichtungen technisch umfangreich Straßenquerschnitt in einem bestimmten Zeitraum sind bzw. die anfallenden Meßergebnisse nachträglich passieren, deren Geschwindigkeit, die unterschied- ausgewertet und in eine für die datenverarbeitenden liehen Fahrzeugtypen, ob für Lastverkehr oder Per- Einrichtungen geeignete Form gebracht werden müssonenverkehr und eventuell auch die Achszahl dieser sen. Dies hat jedoch zur Folge, daß es bisher Schwie-Fahrzeuge festgehalten werden. Auch können der 20 rigkeiten machte, viele Dauerzählstellen an den Abstand zwischen den Fahrzeugen und die Reihen- Straßen zu betreiben und die entstehenden Ergebnisfolge, in der unterschiedliche Fahrzeugkategorien mengen auszuwerten. Denn die Einrichtungen zur auftreten, von Interesse sein. Diese Angaben sind Registrierung des Straßenverkehrs sollen jeweils unz. B. für die Verbreiterung von bestehenden oder die mittelbar an den zu überwachenden Verkehrspunkten Neuanlage von Autobahnen und Bundesstraßen von 25 angeordnet werden, um kostspielige Leitungsverbingroßem Interesse. Derartige Untersuchungen sind für düngen nach einer Zentrale zu sparen. Sie sollen die Verkehrsanalyse nicht nur an Autobahnen, auch nicht eine Vielzahl Meßwertgeber, entsprechend Hauptverkehrsstraßen, Tunneln und Knotenpunkten den bis zu 600 Leitungsverbindungen einer Fernvon Bedeutung, sondern auch bei seltener befahrenen sprechanlage, in einem Zeitraum von jeweils 100 Se-Nebenstraßen. Die Ergebnisse sollen in einer einfach 30 künden überwachen. Es genügt vielmehr, das unterweiter zu verarbeitenden Form vorliegen, also ohne schiedliche Verkehrsaufkommen an einigen wenigen besondere Zwischenverarbeitung durch Menschen Meßwertgebern von z. B. 10 pro Sekunde abzu- oder mit kostspieligen Geräten ausgewertet werden fragen und nur die Meßergebnisse' der gerade vom können. Bisher pflegte man z. B. Personen mit Strich- Verkehr betroffenen Meßwertgeber zu erfassen, listen an den interessierenden Verkehrspunkten auf- 35 Außerdem brauchen während der verkehrsarmen zustellen, oder es wurden fahrzeuggesteuerte Zählein- oder Verkehrstoten Zeiten überhaupt keine Meßwerte richtungen verwendet, wobei die Zählerstellung registriert zu werden. Denn dann genügt die Anzeige, periodisch abgelesen, gedruckt oder abfotografiert daß während bestimmter Zeitabschnitte wenig oder wurde. Schließlich sind auch schon Lochstreifen be- kein Verkehr vorlag. Dies ist deshalb besonders kannt, die gewisse Zeitmarkierungen aufweisen und 40 wichtig, da wie oben gesagt derartige Registriereinentsprechend der Verkehrsbelastung weiterfranspor- richtungen örtlich auf der Straße angeordnet werden tiert werden, so daß der Vorschub der Fahrzeug- und deshalb an verkehrsschwachen Meßpunkten dichte entspricht. Andere Geräte stanzen die Zah- unter Umständen ohne Wartung und ohne Ersatz len einzeln in mehreren Reihen auf einen Papier- der verbrauchten Speicherkapazität mit der Kapazität streifen. 45 eines Datenspeichers mehrere Tage oder sogar
Auch sind schon Einrichtungen zur Registrierung Wochen auskommen müssen.
des Verkehrsaufkommens einer Fernsprechanlage be- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein kannt. Dabei fragt eine Prüfeinrichtung mit Hilfe solches betriebssicheres, einfach zu handhabendes von zwei »cross-point-switches« in stetiger Aufein- Registriergerät für den Straßenverkehr zu schaffen, anderfolge zyklisch all die einzelnen Fernsprechern- 50 das bestimmte oder eine möglichst große Anzahl heiten ab und registriert deren Belegungszustand auf unterschiedlicher Meßwerte des Fahrzeugverkehrs bei ejnem durch eine datenverarbeitende Anlage aus- kleinem Zeichenträgerverbrauch aufzeichnen kann wertbaren Datenspeicher. Demnach muß also bei und ein ausreichendes Zeitauflösungsvermögen bejeder zyklischen Abfrage auch jede Fernsprechein- sitzt, so daß auch ein geringes Verkehrsaufkommen heit, gleichgültig, ob sie belegt ist oder nicht, abge- 55 zeitrichtig erkennbar gemacht werden kann. Trotzfragt werden. Weiterhin müssen wegen unterschied- dem' soll die Registriereinrichtung als Speicher licher Abfrage- und Einspeichergeschwindigkeit zwi- Zeichenträger, wie Lochstreifen, Lochkarten oder sehen der Prüfeinrichtung und dem Markierer für Magnetbänder, verwenden, deren eingeprägte Meßden Datenspeicher alle positiven Meßergebnisse zu- ergebnisse unmittelbar auswertbar sind,
nächst in einem Pufferspeicher zwischengespeichert 6o Erfindungsgemäß wird dies mit einer Einrichtung werden. Sonst würde nämlich der für einen Abfrage- zur Registrierung der einem unterschiedlichen Verzyklus erforderliche Zeitraum zu groß und so die kehrsaufkommen im Straßenverkehr entsprechenden einzelnen Belegungszustände aller Fernsprechein- Meßdaten auf Datenspeicher, wie Lochstreifen, -karheiten nicht mehr ausreichend aufgeschlüsselt regi- ten oder Magetbänder, indem abfragbare Meßwertstriert werden, so daß dann die Meßergebnisse.keine 65 geber den Datenspeicher mittels eines Markierers mit ausreichende Aussagekraft besitzen. den den einzelnen Meßwertgebern zugeordneten Ken-
Da aber auch in verkehrsarmen Zeiten nie alle nungen markieren, dadurch erreicht, daß zur Regi-
Leitungen der Fernsprechanlagen frei sein werden, strierung der für die Verkehrsregelung auf Straßen
interessierenden Meßdaten eine von fahrzeuggesteuerten Meßwertgebern und einem Zeitwertgeber durch Impulse anrufbare Abfrageeinrichtung den rufenden Geber abfragt und dieser den Datenspeicher mit seinen ihm zugeordneten Kennungen markiert und daß eine mit der Abfrageeinrichtung zusammenwirkende Speichereinrichtung, die wegen Belegung der Abfrageeinrichtung oder des Markierers nicht sofort befolgbaren Anrufimpulse der Geber bis zu ihrer anschließenden Erledigung speichert.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung vermögen die Meßwertgeber alle für die Verkehrsregelung interessierenden Meßdaten, z. B. die Anzahl der passierenden Fahrzeuge, deren Geschwindigkeit, deren Verkehrsdichte, das Verhältnis der »Spurenbelegung« und die durch die Achszahl charakterisierten Fahrzeugkategorien zu unterscheiden und durch entsprechende Kennungen auf dem Datenspeicher festzuhalten.
Es ist auch vorteilhaft, wenn ein von einer datenverarbeitenden Einrichtung unmittelbar ablesbarer Datenspeicher durch Verwendung eines dazu passenden Markierers, gegebenenfalls unter Zwischenschalten eines geeigneten Codierers zwischen die Geber und den Markierer, mit den für eine datenverarbeitende Einrichtung geeigneten Codierzeichen markierbar ist.
Nachdem also ein derartiger Zeichenträger, z. B. ein Lochstreifen, gleich mit den durch eine datenverarbeitende Einrichtung verwertbaren Informationen beschrieben werden kann, brauchen die einzelnen Zeichenträger nur in gewissen Abständen bei den Registriereinrichtungen eingesammelt und dann in der Zentrale durch entsprechende datenverarbeitende Einrichtungen ausgewertet zu werden, so daß mit einem sehr geringen Aufwand an Bedienungs- und Auswertepersonal die gewünschten Informationen von einem großen Gebiet erhalten werden. Vorteilhafterweise kann der Abfragerhythmus des Wählers durch die Schreibgeschwindigkeit des Markierers bestimmt werden, indem dieser nach Markierung einer Information den Abfrageimpuls für den nächsten Geber auslöst, weil so Gewähr gegeben ist, daß auch gleichzeitig eintreffende Informationen nicht unter den Tisch fallen, sondern nacheinander erfaßt werden. Dabei ist es vorteilhaft, als Markierer die Empfangs- und Lochstreifenstanzeinrichtung von Fernschreibeinrichtungen vorzusehen, die durch die vom Codierer entsprechend umwandelbaren Informationen der Geber einstellbar ist. Weiterhin kann ein von Hand betätigter Geber, z. B. ein Tastentableau, zusätzlich zum Zwecke willkürlicher Eingabe von besonderen Informationen vorgesehen sein.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus vier in der Zeichnung jeweils als Blockschaltbild dargestellten Ausführungsbeispielen. Es zeigt
Fig. 1 eine Einrichtung zum Registrieren der Verkehrsmeßergebnisse auf Lochstreifen,
Fig. 2 die gleiche Einrichtung mit einer durch Impulsraffer vergrößerten Zählkapazität,
Fig. 3 die gleiche Einrichtung wie Fig. 2 unter Verwendung eines gemeinsamen Hauptspeichers an Stelle verschiedener einzelner Bauteile,
Fig. 4 eine Einrichtung mit gesteigerter Zeitauflösung.
Die in Fig. 1 dargestellten Fahrzeugdetektoren D 1 bis D 4, der Taktgeber T und der von Hand betätigbare Geber G stehen über die Leitungen a, b, c mit einem Wähler W und einem Codierer C in Wirkverbindung, wobei über die dreiadrigen Leitungen c jeweils bis zu acht unterschiedliche Informationen an den Codierer C gegeben werden können. Damit können bis zu acht unterschiedliche Fahrzeugkategorien, also bespielsweise mit unterschiedlicher Geschwindigkeit fahrende Fahrzeuge bzw. Fahrzeuge unterschiedlicher Größenordnung oder Achszahl erfaßt werden. Zusätzlich gibt der Taktgeber T das Zeitkriterium und mit dem beispielsweise aus Drucktasten bestehenden Geber G können willkürlich besondere Informationen in den Codierer C von Hand eingegeben werden. Da auch die Leitungen c 5 und c 6 dreiadrig bzw. vieradrig sind, können darüber ebenfalls bis zu acht bzw. 16 unterschiedliche Informationen übertragen werden. Über die fünfadrige Leitung e und die Rückmeldeleitung / steht schließlich ein Lochstreifenmarkierer L, also bespielsweise ein üblicher Fernschreiblocher, mit dem Codierer C und dem Wähler W in Wirkverbindung.
Die Schaltung wirkt nun folgendermaßen.
Wenn beispielsweise die Detektoren Dl bis D 4 von einer oder mehreren Fahrzeugkategorien gleichzeitig einzeln oder hintereinander betätigt werden, so gelangen über die Anrufleitungen al bis α4 Impulse an den Wähler W, der daraufhin seinerseits in einer im voraus festlegbaren Folge nacheinander die einzelnen Detektoren D 1 bis D 4 entsprechend dem Anruf über die Abfrageleitungen b 1 bis1 b4 abgefragt, so daß die Detektoren Dl bis D 4 ihre jeweiligen Informationsinhalte über die Meldeleitungen c 1 bis c 4 an den Codierer C weitergeben können. In diesem werden die in einem Dreier-Code ankommenden Informationen für den Lochstreifenmarkierer L in einen Fünfer-Code umgewandelt und dann über die Leitung e an die Lochstreifenmarkierer L weitergegeben. Nachdem die erste Information registriert ist, meldet der LochstreifenmarkiererL über die Rückmeldeleitung/ diese Tatsache und damit kann vom Wähler W der nächstfolgende Detektor D abgefragt werden. Damit aber keine Information verloren geht, muß die Zahl der Detektoren Dl bis D 4 der Registriergeschwindigkeit des Lochstreifenmarkierers L angepaßt werden. Das Auflösungsvermögen der normalerweise verwendeten Detektoren D beträgt nun etwa eine Sekunde und ist für den Straßenverkehr völlig ausreichend. Da also nach Ablauf dieser Zeit bereits wieder eine neue Information von einem Detektor D kommen kann, dürfen mit einem Lochstreifenmarkierer L nur soviel Detektoren D zusammengeschaltet werden, als der Lochstreifenmarkierer in dieser Mindestzeit von einer Sekunde Informationsinhalte von den verschiedenen Detektoren zu übernehmen vermag.
Die Meßergebnisse werden also auf dem normalen Lochstreifen eines Fernschreiblochers mit dessen konventionellen Zeichen registriert und liegen so in einer einfach weiter zu verarbeitenden Form vor, und
So deshalb brauchen sie zur Eingabe in eine Auswerteeinrichtung, z. B. eine datenverarbeitende Einrichtung, dafür vorher nicht mehr besonders ausgewertet und umgewandelt zu werden.
Der Lochstreifenmarkierer L wird also durch Betätigung der Detektoren D1 bis D 4 zur Registrierung der passierenden Fahrzeuge angeregt, und die noch erforderliche Zeitregistrierung bewirkt der Taktgeber T. Dieser regt beispielsweise jede Minute über
die Leitung a 5 den Wähler W an, der über die Abfrageleitung b 5 und die Meldeleitung c 5 ein Zeitsymbol in Gestalt eines besonderen Fernschreibsignals über den Codierer C an den Lochstreifenmarkierer L gibt. Unterschiedliche Lochstreifensymbole bedeuten demnach unterschiedliche von den verschiedenen Fahrzeugdetektoren Dl bis D 4 herrührenden Fahrzeugkategorien, und ein weiteres Lochstreifensymbol zeigt schließlich jeweils an, daß wiederum eine Minute verstrichen ist.
Mit dem Geber G können schließlich noch in ähnlicher Weise weitere besondere Symbole in den Lochstreifen von Hand eingeprägt werden.
Das Blockschaltbild gemäß Fig. 2 unterscheidet sich vom Blockschaltbild gemäß Fig. 1 nur durch das Zwischenschalten von Impulsraffern R1 bis R 4 zwischen die Detektoren Dl bis D 4 einerseits und den Wähler W bzw. den Codierer C andererseits. Diese z. B. als Relaiszählketten ausgebildeten Impulsraffer R1 bis R 4 summieren mehrere Impulse gleichartiger Fahrzeugkategorien und geben z. B. erst nach Auftreten von zehn einer Art zugehörigen Impulse das entsprechende Zeichen an die Codierer C weiter. Damit erreicht man eine Verkürzung des Lochstreifens bei größerer Fahrzeugdichte.
Das Blockschaltbild gemäß Fig. 3 zeigt schließlich, daß an die Stelle der Impulsraffer R1 bis R 4, des Wählers W und des Codierers C ein gemeinsamer Speichert, z.B. eine Kernspeichermatrix, sinnvoll dann verwendet werden kann, wenn in einer großen Zentrale sehr viele Meßergebnisse von einem rasch arbeitenden Lochstreifenmarkierer L registriert werden.
Die bisher beschriebenen Registriereinrichtungen sind vorteilhaft, wenn die Zahl der durchfahrenden Fahrzeuge groß und die daraus resultierenden Freizeiten, in denen keine Fahrzeuge passieren, gering sind. Sollen dagegen auf einsamen Verkehrsstraßen mit nur geringer Verkehrsbelegung die durchfahrenden Fahrzeuge registriert werden, so ist dafür eine Einrichtung gemäß Fig. 4 besser geeignet. Die Detektoren D1 bis D 4 und der Geber G arbeiten in bekannter Weise mit dem Wähler W, dem Codierer C und dem LochstreifenmarkiererL zusammen. Dagegen werden die vom Taktgeber T pro Minute kommenden Takte über die Leitung t an einen Impulsrarfer Rt gegeben und so z. B. nur jeder fünfte Impuls des Taktgebers T als Zeitmarke geschrieben. Außerdem wird aber jeder Zwischentakt des Taktgebers T, der selbst nicht als Zeitmarke in den Lochstreifen eingeprägt wird, an den Codierer C gegeben, um diesen für eine besondere Zeitschreibung vorzubereiten. Jeder Fahrzeugkategorie sind dann nämlich fünf unterschiedliche Symbole zugeordnet, und je nachdem, in welchen der durch die Zwischentakte unterteilten Zeiträumen die einer Fahrzeugkategorie entsprechende Information an den Codierer C gelangt, gibt dieser den Stanzbefehl für eines von diesen fünf ihm zugehörigen Symbolen an den Lochstreifenmarkierer L weiter. Damit erhält man also 6t> eine gesteigerte Zeitauflösung für die zwischen den in größeren Abständen gegebenen Zeitmarkierungen ankommenden Informationen der einzelnen Fahrzeugkategorien. Allerdings muß man dann in Kauf nehmen, daß weniger Fahrzeugkategorien durch unterschiedliche Symbole gekennzeichnet werden können, und deshalb sind in F i g. 4 auch die Meldeleitungen dl bis d4 nur zweiadrig ausgeführt.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zur Registrierung der einem unterschiedlichen Verkehrsaufkommen im Straßenverkehr entsprechenden Meßdaten auf Datenspeicher, wie Lochstreifen, -karten oder Magnetbänder, indem abfragbare Meßwertgeber den Datenspeicher mittels eines Markierers mit den den einzelnen Meßwertgebern zugeordneten Kennungen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Registrierung der für die Verkehrsregelung auf Straßen interessierenden Meßdaten eine von fahrzeuggesteuerten Meßwertgebern (D 1 bis D 4) und einem Zeitwertgeber (T) durch Impulse anrufbare Abfrageeinrichtung (W) den rufenden Geber (Dl...; T) abfragt und dieser den Datenspeicher mit seinen ihm zugeordneten Kennungen markiert und daß eine mit der Abfrageeinrichtung (W) zusammenwirkende Speichereinrichtung, die wegen Belegung der Abfrageeinrichtung (W) oder des Markierers (L) nicht sofort befolgbaren Anrufimpulse der Geber (D 1...; Γ) bis zu ihrer anschließenden Erledigung speichert.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßwertgeber (D 1 bis D 4) alle für die Verkehrsregelung interessierenden Meßdaten, ζ. B. die Anzahl der passierenden Fahrzeuge, deren Geschwindigkeit, deren Verkehrsdichte, das Verhältnis der »Spurenbelegung« und die durch die Achszahl charakterisierten Fahrzeugkategorien zu unterscheiden'und durch entsprechende Kennungen auf dem Datenspeicher festzuhalten vermögen.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einer datenverarbeitenden Einrichtung unmittelbar ablesbarer Datenspeicher durch Verwendung eines dazu passenden Markierers (L), gegebenenfalls unter Zwischenschalten eines geeigneten Codierers (C) zwischen die Geber (D 1...; T) und den Markierer (L), mit den für eine daten verarbeitende Einrichtung geeigneten Codierzeichen markierbar ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abfragerhythmus der Abfrageeinrichtung (W) durch die Schreibgeschwindigkeit des Markierers (L) bestimmt wird, indem dieser nach Markierung einer Information den Abfrageimpuls für den 'nächsten Geber (T; D1 bis D 4) auslöst.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Markierer (L) die Empfangs- und Lochstreifenstanzeinrichtung einer Fernschreibeinrichtung vorgesehen ist, die durch die vom Codierer (C) entsprechend umwandelbaren Informationen der Geber (T; D1 bis D 4) einstellbar ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß ein von Hand betätigbarer Geber (G), z. B. ein Tastentableau, zusätzlich zum Zwecke willkürlicher Eingabe von Informationen vorgesehen ist.
7. Einrichtung nach Anspruch l'oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einzelnen Meßwertgebern (D 1 bis D 4) und den diesen nachgeschalteten Einrichtungen (W; C) Zählimpulsraffer (R 1 bis R 4) im Sinne einer Zusammenfassung der Anzeigehäufigkeit der einzelnen Fahrzeugkategorien vorgesehen sind.
8. Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Geber (T; D Ibis D 4; G) und den Markierer (L) ein allen gemeinsamer Hauptspeicher z. B. in Gestalt einer gleichzeitig oder nacheinander einstellbaren aber nacheinander abfragbaren Kernspeichermatrix (S) vorgesehen ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Zeitgeber (T) und den diesen nachgeschalteten
Einrichtungen (W; C, bzw. S) ein Zeitimpulsraffer (Rt) im Sinne einer Zusammenfassung der Anzeigehäufigkeit der Zeitmarkierungen vorgesehen ist und daß ein durch den Zeitgeber (Γ) steuerbare Einrichtungen enthaltender Codierer (C) oder Hauptspeicher (S) die zwischen zwei Zeitzeichen des Zeitimpulsraffers (Rt) gegebenen Informationen der anderen Geber (D 1 bis D 4) entsprechend den Zeitzwischenimpulsen des Zeitgebers (Γ) unterschiedlich kennzeichnen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 109 540/13

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