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DE2036211B2 - Verfahren zur verkehrsmessung - Google Patents

Verfahren zur verkehrsmessung

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Publication number
DE2036211B2
DE2036211B2 DE19702036211 DE2036211A DE2036211B2 DE 2036211 B2 DE2036211 B2 DE 2036211B2 DE 19702036211 DE19702036211 DE 19702036211 DE 2036211 A DE2036211 A DE 2036211A DE 2036211 B2 DE2036211 B2 DE 2036211B2
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DE
Germany
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connection set
memory
traffic data
address
connection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19702036211
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English (en)
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DE2036211A1 (de
Inventor
Willy Walter Kalmthout; Beierle John David Waterloo; Huybrechts (Belgien) früherDPK21a3 66-10
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Publication of DE2036211A1 publication Critical patent/DE2036211A1/de
Publication of DE2036211B2 publication Critical patent/DE2036211B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/22Arrangements for supervision, monitoring or testing
    • H04M3/36Statistical metering, e.g. recording occasions when traffic exceeds capacity of trunks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verkehrsmessung in einer Fernsprechvermittlungsanlage, bei dem bei der Durchschaltung und Überwachung von Verbindungen Verkehrsdaten zur Information über den Belegungsweg und über die Belegungsdauer gespeichert werden.
Solch ein Verfahren ist bereits aus dem Artikel »!.'Observation du Trafic au centre de transit interurbain quatre fils de Lyon Sevigne« von L.GiHon und L. Bouty, veröffentlicht in »Commutation et Electronique«, Nr. 14, September 1966, Seiten 84 bis 98, bekannt. Mit diesem bekannten Verfahren können Verkehrsdaten während des Betriebs einer automatischen Fernwahl-Telefonvermittlungsanlage gesammelt werden, gespeichert, hinterher sortiert und zur Durchführung von Verkehrsmessungen verwendet werden. Die zu verschiedenen Zeiten der Durchschaltung der Verbindungswege und ihrer Über>varhnne Gesammelten Verkehrsdaten enthalten als gemeinsame Weginformation die Adresse des abgehenden Verbindungssatzes, der einen Teil dieses Wegs bildet. Folglich können diese gespeicherten Verkehrsdaten, die zu einem gemeinsamen Verbindungsweg gehören, aus einer Menge verschiedener anderer gespeicherter Verkehrsdaten durch Verwendung der Adresse des abgehenden Verbindungssatzes als Sortierkennzeichen aussortiert werden.
Dieses Verfahren weist jedoch bezüglich der erhaltbaren Daten und der Art, in der sie sichergestellt werden, erhebliche Nachteile auf. Es ist z. B. unmöglich, die Belegtzeit des ankommenden Verbindungssatzes zu berechnen, der einen Teil des Verbindungsweges bildet, da es zum Zeitpunkt der Belegung dieses ankommenden Verbindungssatzes lediglich möglich ist, die Adresse dieses Verbindungssatzes zu speichern und die Belegtzeit selber; die Adresse des abgehenden Verbindungssatzes jedoch, der später mit diesem ankommenden Verbindungssatz verbunden wird, kann mit diesem Verfahren nicht festgestellt werden.
Zur Ermittlung von Verkehrs- und Betriebswerten in Fernmeldevermittlungsanlagen ist es aus der DT-AS 1194 008 bekannt, daß von einer Überwachungseinrichtung charakteristische Vermittlungskriterien erfaßt werden. Die einer Gruppe von gleichartigen Geräten zugeordneten Einrichtung schaltet sich bei der Belegung eines Gerätes an dieses an und überwacht den Verbindungsaufbau bis zur Meldung des gerufenen Teilnehmers. Erst danach steht es für die Überwachung weiterer Verbindungen zur Verfügung. Es ist damit also nur eine Überwachung einzelner Verbindungen möglich, da Verbindungen, die während der Überwachung einer anderer. Verbindung aufgebaut werden, nicht überwacht werden können.
In Verbindung mit Verkehrsmeßeinrichtungen ist aus der DT-AS 1213 895 weiterhin eine Anordnung bekannt, mit der eine Meßeinrichtung nach einem vorgegebenen Programm nacheinander mit gleichartigen Meßpunkten einer Vielzahl von Geräten verbunden wird. Es soll dabei verhindert werden, daß nicht belegte Geräteplätze abgefragt werden, um die Abfragezeit zu verkürzen. Über die nachfolgende Auswertung ist nichts erwähnt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Verkehrsmessung der obengenannten Art zu schaffen, das diese Nachteile nicht aufweist und das es insbesondere ermöglicht, alle gespeicherten Verkehrsdaten, die den gleichen Verbindungsweg betreffen, aus einer Vielzahl von gespeicherten Verkehrsdaten auszusortieren, selbst dann, wenn diese auszusortierenden Daten nicht eine gemeinsame Weginformation enthalten.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß den verschiedenen Verkehrsdaten, die jeweils auf einem von einer vorbestimmten Anzahl von Verbindungswegen gesammelt werden, ein Kennzeichen zugeordnet wird und daß diese Verkehrsdaten zusammen mit den zugeordneten Kennzeichen gespeichert werden.
Dieses erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht in einer automatischen Fernsprechvermittlung die Durchführung vieler Verkehrsmessungen, z. B. der Messung der Belegtzeit der ankommenden Verbindungssätze für jeden durchgeschalteten Verbindungsweg oder für vorbestimmte Verbindungswege. Für solch einen durchgeschalteten Verbindungsweg werden die Verkehrsdaten, die z. B. nachträglich die Messung der Belegtzeit der ankommenden Verbin-
dungssätze ermöglichen, bei der Belegung und bei der Freigabe des ankommenden Verbindungssatzes gesammelt und auf ein Magnetband gespeichert, jeweils zusammen mit einem dem Verbindungsweg zugeordneten Kennzeichen. Dieses Kennzeichen markiert die Verkehrsdaten für diesen Verbindungsweg und für diesen Anruf und erlaubt somit hinterher, wenn das Magnetband gelesen wird, diese Verkehrsdaten zu sortieren und die Verkehrsmessungen durchzuführen. Es ist klar, daß bei der für das erfindungsgemäße Verfahren verwendeten automatischen Telefonvermittlungsanlage, die durch ein gespeichertes Computerprogramm gesteuert wird, nur wenige Zusatzeinrichtungen erforderlich sind, um diese direkte Sammlung und Speicherung der Verkehrsdaten durchzuführen. Es ist weiterhin auch möglich, diese Daten durch denselben Computer, der die Telefonvermittlungsanlage steuert, auch off-line, also auf Zusatzgeräten zu sammeln und zu speichern.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Die Erfindung ist im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels und in Verbindung mit der Zeichnung näher beschrieben. Im einzelnen zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines programmgesteuerten Fernsprechsystems, das ein erfindungsgemäßes Verkehrsmeßsystem umfaßt,
Fi g. 2 bis 5 untereinander angeordnet, die verschiedenen Programme, die das System der F i g. 1 steuern,
F i g. 6 und 7 Teile des Speichers M 1.
Die Tabellen 1 bis 13 am Ende der Beschreibung ergeben untereinander angeordnet ein Flußdiagramm der verschiedenen Programme, die bereits in den F i g. 2 bis 5 dargestellt sind. In der Beschreibung ist keine besondere Erklärung zu diesen Tabellen gegeben, da sie aus sich heraus verständlich sind. Es sollte lediglich vermerkt werden, daß das von einem Kreis umgebende Symbol »NI« bedeutet, daß eine weitere Verarbeitung für die \orliegende Erfindung keinerlei Bedeutung hat.
Eine in F i g. 1 dargestellte Fernsprechvermittlungsanlage umfaßt wenigstens noch eine Datenverarbeitungsanlage. Die Datenverarbeitungsanlage besteht aus einem Speicher M, einer Speichereinheit CU, einer Recheneinheit A U und einer Eingabe-Ausgabe-Anordnung IO A ; diese verschiedenen Teile der Datenverarbeitungseinheit sind untereinander verbunden, wie es in der Figur dargestellt ist.
Die Fernsprechvennittlungsanlage TSN umfaßt ein Sprechwegkoppelnetzwerk SSN, dessen Eingänge und Ausgänge mit den ankommenden und den abgehenden Verbindungssätzen // bzw. OJ verbunden sind. Diese ankommenden und abgehenden Verbindungssätze sind mit den ankommenden Leitungen IL bzw. mit den abgehenden Leitungen OL verbunden. Die Fernsprechvermittlungsanlage TSN umfaßt auch ein Schaltkennzeichennetzwerk RSIN, dessen Eingänge und Ausgänge mit den ankommenden Verbindungssätzen // bzw. mit den Empfängern R verbunden sind.
Die Eingabe-Ausgabe-Anordnung IOA umfaßt eine Bandeinheit TU, welche die Verkehrsdaten registriert, einen Markiertreiber MD, der über eine Sammelleitung BB1 die Befehlsanweisungen in allen obengenannten Teilen der Fernsprechvennittlungsanlage TSN ausführt, mehrere Prüfeinrichtungen TD, 7. B. IJT, OJT und RT, welche über eine Sammelleitung BBl die ankommenden Verbindungssätze, die abgehenden Verbindungssätze und die Empfänger überprüfen, und einen Treiber DR, der über eine Sammelleitung BB 3 schnelle Befehle in den ankommenden und den abgehenden Verbindungssätzen und in den Empfängern ausführt.
Der Speicher M umfaßt folgende Teile:
— einen Speicher IJM1 für die ankommenden Verbindungssätze, der die Frei- bzw. Belegtzustände
der ankommenden Verbindungssätze speichert, die ihm über den Datenkanal DC1 von den Prüfeinrichtungen IJT zugeführt werden;
— einen Speicher IJMl der ankommenden Verbindungssätze, der die vorhergehenden Frei- bzw. Belegtzustände der ankommenden Verbindungssätze speichert;
so — einen Speicher OJMl für die abgehenden Verbindungssätze, der die vorliegenden Frei- bzw. Besetztzustände der abgehenden Verbindungssätze speichert, die ihm über den Datenkanal DCl von der Prüfeinrichtung OJT der abgehen-
den Verbindungssätze zugeführt werden;
— einen weiteren Speicher OJM1 für die abgehenden Verbindungssätze, der die vorhergehenden Frei- bzw. Belegtzeichen der abgehenden Verbin-
dungssätze speichert;
einen Empfängerspeicher RMl, der die Zustände der Zeichenprüfpunkte der Empfänger speichert, und einen Empfängerspeicher RM 3, der die Vorwärtszeichen speichert, die von den Empfängern empfangen werden. Diese Zustände und Zeichen werden von der Empfängerprüfeinrichtung RT über den Datenkanal DCl zugeführt;
einen Empfängerspeicher RM 2, der die vorhergehenden Zustände der Zeichenprüfpunkte des Empfängers speichert;
einen Empfängerspeicher AM 4, der die Frei-bzw. die Belegtzustände der Empfänger speichert;
einen Speicher IJM für die ankommenden Verbindungssätze, der aus einer Mehrzahl von ankommenden Verbindungssatzregistern besteht, von denen je eines einem ankommenden Verbindungssatz zugeordnet ist, z. B. das ankommende Verbindungssatzregister IJR dem ankommenden Verbindungssatz U;
einen Speicher OJM für die abgehenden Verbindungssätze, der aus mehreren abgehenden Verbindungssatzregistern besteht, von denen je eines einem der abgehenden Verbindungssätze zugeordnet ist, z. B. das abgehende Verbindungssatzregister OJR dem abgehenden Verbindungssatz OJ;
einen Empfängerspeicher RM, der aus mehreren Empfängerregistern besteht, die jeweils einem der Empfänger zugeordnet sind, z. B. das Empfängerregister RR dem Empfänger R;
einen Pufferspeicher BT für die Bandeinheit TU, der vorübergehend die Verkehrsdaten speichert,
die über dem Datenkanal DC 2 auf diese Bandeinheit übertragen werden;
— einen, dem Treiber DR zugeordneten Befehlsspeicher DIM, der die Befehle speichert, die diesem Treiber DR über die Sammelleitung BB 4 zugeführt werden müssen;
— einen Speicher IJRLM, der die Zustände der in dem Zeichennetzwerk RSIN enthaltenen Verbindungssätze speichert;
— einen Speicher IJOJLM, der die Zustände der in dem Sprechwegkoppelnetzwerk SSN enthaltenen Verbindungssätze speichert;
— einen Kennzeichenzähler TC;
— eine Übersetzungstabelle TT, die die Empfängerklassenübersetzungstabelle CRT und die Vorimpulsübersetzungstabelle RT umfaßt;
— Zwischenspeicher Hl, Hl, H4, H5 und HT;
— Zwischenspeicher H 3, H 6, f/8 und H 9, die die Information speichern, die über die Sammelleitung BB 4 zum Markiertreiber MD übertragen werden soll und
— einen Taktgeber C, der regelmäßig durch Impulse weitergeschaltet wird, die ihm von einer Uhr (nicht dargestellt) zugeführt werden, die einen Teil der Datenverarbeitungseinrichtung bildet.
In den F i g. 2 bis 5 und in den Tabellen am Ende dieser Beschreibung sind verschiedene Programme aufgeführt, die von der Kontrolleinheit CU gestartet und ausgeführt werden können, die ein Teil der Datenverarbeitungseinrichtung ist, und jetzt beschrieben wird.
Die Kontrolleinheit CU ist so ausgebildet, daß sie regelmäßig die folgenden Programme auslösen kann:
Pr. 1 (F i g. 2) Prüfprogramm für die ankommenden Verbindungssätze
Dieses Programm (IJTPr) wird von der Prüfeinrichtung der ankommenden Verbindungssätze IJT ausgeführt und besteht darin, daß die Frei- und die Belegtzustände der ankommenden Verbindungssätze gesammelt und über den Datenkanal DCl in den Speicher /JMl eingeschrieben werden.
Pr. 2 (F i g. 2) Testprogramm für die abgehenden Verbindungssätze
Dieses Programm (OJTPr) wird von der Prüfeinrichtung OJT für die abgehenden Verbindungssätze durchgeführt und besteht darin, daß die Frei- und die Belegtzustände der abgehenden Verbindungssätze gesammelt werden und über den Datenkanal DCl in den Speicher OiAfI eingeschrieben werden.
Pr. 3 (F i g. 2) Empfängerprüfprogramm
Dieses Programm (RTPr) wird durch die Empfängerprüfeinrichtung RT durchgeführt und besteht darin, daß die Anwesenheit und die Abwesenheit von Vorwärtszeichen an den Zeichenprüfpunkten des Empfängers festgestellt und gesammelt wird, daß diese Zustände über den Datenkanal DCl in den Speicher RMi geschrieben werden und daß diese Vorwärtszeichen über den gleichen Datenkanal DCl in dem Speicher RM 3 gespeichert werden.
ίο Die Kontrolleinheit CU ist weiterhin so ausgebildet, daß sie regelmäßig die folgenden Programme ausführen kann, die auch in den gleichen Figuren dargestellt sind:
Pr.4(Fig. 2) Programm für die ankommenden Verbindungssätze
Bei diesem Programm (// Pr) werden die in dem Speicher IJM1 gespeicherten gegenwärtigen Zustände mit den in dem Speicher IJMl gespeicherten Zustände verglichen, woraufhin der letztgenannte Speicher auf den neuesten Stand gebracht wird. Falls ein 1/0-Wechsel festgestellt wird, werden das Unterprogramm SP41 und eventuell die Unterprogramme SP 42 und SP 43 ausgeführt. Durch einen Teil dieses Programms (IJ TB Pr) werden auch die sogenannten Zeitbits TS der ankommenden Verbindungsregister geprüft, und für jedes Zeitbit, das in dem Zustand I gefunden wird, werden die Unterprogramme SP46 bis SP 410 ausgeführt. Durch einen anderen Teil (UIA B Pr) dieses Programms werden auch die sogenannten Aktivitätsbits AB der ankommenden Verbindungsregister geprüft, und für jedes Aktivitätsbit, das in dem Zustand T gefunden wird, wird das Unterprogramm SP 411 und eventuell das Unterprogramm SP 412 ausgeführt.
♦° Pr. 5 (Fi g. 3) Programm für die abgehenden Verbindungssätze
Beim Ausführen dieses Programms (OJR Pr) werden die in dem Speicher OJMX gespeicherten gegenwärtigen Zustände der abgehenden Verbindungssätze mit den in dem Speicher OJMl gespeicherten vorhergehenden Zustände dieser Verbindungssätze verglichen, woraufhin der letztgenannte Speicher auf den neuesten Stand gebracht wird. Falls ein 1/0-Wechsel festgestellt wird, werden das Unterprogramm SP 51 und evtl. das Unterprogramm SP 51 ausgeführt Falls ein Ol-Wechsel festgestellt wird, werder das Unterprogramm SPSS und eventuell du Unterprogramme SP56 bis SP58 ausgeführt.
Durch einen Teil (OJR ABPr) dieses Program mes werden auch die sogenannten Aktivitäts bits AB der abgehenden Verbindungsreeistc geprüft, und für jedes Aktivitätsbit, das in den Zustand I gefunden wird, werden die Unterpro gramme SP 53 und 5P54 durchgeführt.
Pr. 6 (F i g. 3) Empfängerprogramm
Durch dieses Programm (R Pr) werden die Zu stände der Zeichenprüfpunkte des Empfängers die in dem Speicher RMl gespeichert sind, mi den entsprechenden vorhergehenden Zustände]
ίο
verglichen, die bereits im Speicher RMl gespeichert sind, wonach der letztgenannte Speicher auf den neuesten Stand gebracht wird. Falls ein 1/0-Wechsel festgestellt wird, aufgrund des Beginns eines Vorwärtssignals, werden die Unterprogramme SP61 bis SP65 durchgeführt, während im Falle eines 0/lWcchsels, aufgrund des Endes eines Vorwärtssignals, die Unterprogramme .SV 66 und SP 67, und eventuell das Unterprogramm SP 68 ausgeführt werden.
Pr. 7 (F i g. 4) Markiertreiberprogramm
Durch dieses Programm (MD Pr) werden die Inhalte der Zwischenspeicher H 3, H 6, Ή 8 und H 9 regelmäßig und aufeinanderfolgend überprüft, woraufhin die Unterprogramme SPTl, SP72. SP 73, SP 74 bzw. SP 75 ausgeführt werden.
20
Pr. 8 (F i g. 4) Übersetzungsprogramm
Durch dieses Programm (TrPr) werden die Inhalte der Zwischenspeicher Hl und H 4 regelmäßig und aufeinanderfolgend überprüft, woraufhin die Unterprogramme SP81 und SP82 und SP 83 bis SP85 durchgeführt werden.
Pr. 9 (F i g. 5) Netzwerkprogramm
Dieses Programm (NW Pr) wird im Grundniveau ausgeführt und besteht darin, daß nacheinander die Inhalte der Zwischenspeicher Hl, HS und H 7 überprüft werden, woraufhin die Unterprogramme SP 91 bis SP 96, SP 97 bis SP 910 bzw. SP911 bis5P915 durchgeführt werden.
— Freigabe eines abgehenden Verbindungssat zes. In diesem Fall werden die Unterpro gramme SP 103 und SP105 durcheeführ (Fig. 3).
Die oben beschriebene Datenverarbeitungseinrich tung umfaßt mehr Einrichtungen und ist so ausgebil det, daß sie mehr Programme ausführen kann, al; oben beschrieben wurden, da oben außer dem Ver kehrsmeßprogramm nur die Einrichtungen und Pro gramme beschrieben wurden, die beteiligt sind an des erfolgreichen Herstellung, Überweisung und Frei gäbe einer Rufverbindung zwischen einem rufender Teilnehmer, der zu einer rufenden Vermittlungsan lage (nicht dargestellt) gehört, die mit einem ankonv menden Verbindungssatz // der dargestellten Fern sprechvermittlungsanlage verbunden ist. und einen gerufenen Teilnehmer, der zu einer gerufenen Ver mittlungsanlage (nicht dargestellt) gehört. Es wird angenommen, daß diese Sprechverbindung während dei Hauptverkehrsstunde hergestellt wird, während dei die Verkehrsdaten für jedes Gespräch gesammelt unt gespeichert werden.
Die Herstellung der Rufverbindungen in der Fern sprechvermittlungsanlage wird von den folgenden aufeinanderfolgenden Programmen überwacht. Dabe wird auf alle Figuren und auf die obenerwähnter Tabellen Bezug genommen.
1. PrüfprogremmPr 1 (Fig. 1,2; Tabelle 1)
Pr. 10 (F i g. 2 bis 5) Verkehrsmeßprogramm
Durch dieses Programm, das auf der rechten Seite der F i g. 2 bis 5 dargestellt ist und das während der Hauptverkehrsstunde durchgeführt wird, werden Verkehrsdaten über die folgenden Charakterstischen Phasen bei der Herstellung und bei der Überweisung einer Fernsprechverbindung gesammelt und gespeichert:
— rufender ankommender Verbindungssätze. In diesem Fall werden die Unterprogramme SP 101 bis SP 104 durchgeführt (F i g. 2);
Der gegenwärtige, aktivierte Zustand des ankom menden Verbindungssatzes //, der mit der rufender Vermittlungsstelle verbunden ist, wird durch die Prüfeinrichtung IJT für den ankommenden Verbin dungssatz festgestellt und über den Datenkanal DCl in Form des binären Bits 1 in den Kurzzeitspeichei IJMl eingespeichert.
40
2. Programm Pr4 für den ankommenden
Verbindungssatz (F i g. 2, 6; Tabelle 2)
Während des Vergleichs der Speicher IJMl unc IJMl wird ein 1 0-Wechsel für den ankommender Verbindungssatz // festgestellt, der die Adresse Π Α hat und dem ankommenden Verbindungsregister IJF entspricht Diese beiden Adressen IJA und IJR wer den in dem Speicher M in einer nicht gezeigten Weist gerunden. Daraufhin wird das folgende Unterpro gramm ausgeführt:
Belegung eines abgehenden Verbindungssat- SP 41: zes. In diesem Falle werden die Unterprogramme SP103, SP105 und SP 106 durchgeführt (Fig. 5);
Antwort eines gerufenen Teilnehmers, der mit einem abgehenden Verbindungssatz verbunden ist In diesem Fall werden die Unterprogramme SP103 und SP105 durchgeführt SP 42· (Fig. 3);
Freigabe eines ankommenden Verbindungssatzes. In diesem Fall werden die Unterprogramme SP103 und SP104 durchgeführt (Fig. 2);
Die in dem Register //7? eingeschrieben« Rufphase Ph wird gelesen, und falls dies di< Phase »frei« ist wie angenommen wird, wei£ man, daß dieser ankommende Verbindungs satz // der rufende ist, und deswegen werdei aufeinanderfolgend die folgenden Unterpro gramme SP42 und SP43 durchgeführt;
Die Adresse IJA des IJ. die gleich der de; IJR ist, wird in einen Zwischenspeicher//] gespeichert dessen Inhalt regelmäßig durcl das Übersetzungsprogramm Pr 8 überprüf wird, um die Klasse des Empfängers zu be stimmen, der mit dem ankommenden Ver bindungssatz IJ verbunden werden soll;
SP 43: Die Phase »frei« des IJR wird in »Register« geändert, um anzuzeigen, daß der //, der dem IJR entspricht, für alle Rufwünsche belegt ist.
SP 92:
3. Verkehrsmeßprogramm Pr 10
(Fig. 2, 6, 7; Tabelle 3, 13)
IO
Wenn durch das obengenannte Unterprogramm SP 41 der rufende ankommende Verbindungssatz IJ SP93: mit der Adresse IJA festgestellt worden ist, werden nacheinanderfolgend die folgenden Verkehrsmessungsunterprogrammc durchgeführt:
SPlOl: Der Kennzeichenzähler TC wird um einen SP94: Schritt weitergeschaltet und zeigt dann die Kennzeichnung T an;
20
SP102: Diese Kennzeichnung T wird vom Kennzeichenzähler TC gelesen und in das Register IJR eingeschrieben; SP95:
SP103: Die Belegtzeit /1 des ankommenden Verbindungssatzes IJ, die durch den Zeitgeber C angezeigt wird, wird gelesen;
SP 96:
SP104: Diese gelesene Kennzeichnung T und die Belegtzeit 11 werden in den Pufferspeicher BT der Bandeinheit TU eingeschrieben, zusammen mit der Adresse IJA, die in dem Speicher M gespeichert ist.
bindungssatz IJ mit der Adresse IJA Zugang hat und der zu der Klasse CR gehört. Dieser Empfänger R und das entsprechende Empfängerregister RR haben beide die Adresse RA.
Die Adresse RA wird in das Register IJR eingeschrieben, das die Adresse IJA hat. Somit ist das Empfängerregister RR mit dem Register UR verbunden;
Die Adresse IJA wird in das Empfängerregister RR eingeschrieben. Somit ist das Register IJR mit dem Register RR verbunden;
In dem Speicher URLM wird ein freier Weg von dem ankommenden Verbindungssatz IJ mit der Adresse IJA zu dem Empfänger R mit der Adresse RA gesucht. Dieser Weg soll das Kennzeichen IJRI haben.
Diese Wegkennzeichnung IJRI wird in das Empfängerregister RR eingeschrieben und wird später benutzt, um diesen Weg freizugeben;
Es wird eine Anweisung I (IJRI) zur Herstellung des Weges, der durch diese Kennzeichnung IJRl identifiziert ist, gebildet und in den Zwischenspeicher /73 eingeschrieben, dessen Inhalt regelmäßig von dem Markiertreiberprogramm Pr 7 überprüft wird.
35
4. Übersetzungsprogramm Pr 8
(Fig. 4, 6, 7; Tabelle 9)
Wenn die Information UA in dem Zwischenspeicher Hl gelesen wird, werden die folgenden Unterprogramme nacheinander durchgeführt:
40
6. Markiertreiberprogramm Pr 7 (Fig. 1,4, 6; Tabelle 8)
Beim Lesen der Anweisung I (URI) in dem Zwischenspeicher H 3 werden die folgenden Unterprogramme durchgeführt:
Mittels der Adresse IJA wird die Empfänger- 45 SP 71: klassenübersetzungstabelle CRT der Übersetzungstabelle TT abgefragt, um die Klasse CR mit dem ankommenden Verbindungssatz // mit der Adresse IJA zu verbinden; Der Befehl I (URI) wird gelesen und dem Markiertreiber MD zugeführt, der daraufhin einen Verbindungsweg zwischen dem ankommenden Verbindungssatz IJ und dem Empfänger R herstellt.
Die Adresse IJA und die Empfängerklasse CR sind somit ermittelt, und beide werden in einem Zwischenspeicher Hl eingeschrieben, dessen Inhalt regelmäßig durch das Netzwerkprogramm Pr 9 geprüft wird.
5. Netzwerkprogi-amm Pr 9
(Fig. 5,6, 7;Tabelle 10)
Beirr. Lesen der Information IJA und Ci? in dem Zwischenspeicher Hl werden die folgenden Unterprogramme ausgeführt:
SP91: Mittels der Adresse IJA und der Empfangerklasse CR in dem Speicher RM 4 von denen ausgewählt, zu denen der ankommende Ver-Die rufende Vermittlungsstelle überträgt die Nummer CSN des gerufenen Teilnehmers, die die Vorsilbe RN enthält, die die gewünschte Richtung anzeigt und die aus 3 Digits bestehen soll. Es sollte vermerkt werden, daß die Zeichengabe zwischen der gegenwärtigen Vermittlungsanlage nach dem Mehrfrequenzwahlsystem im Zwangslaufverfahren übertragen werden, und die Zeichen, die von der rufenden oder dei gerufenen Vermittlungsanlage zu der vorliegenden Vermittlungsanlage übertragen werden, werden im folgenden Vorwärts- bzw. Rückwärtszeichen genannt Der Empfangsteil jedes Empfängers der vorliegenden Vermittlungsanlage umfaßt mehrere Empfangseinheiten, die jeweils auf eine besondere Frequenz des Vor-Warnzeichens abgestimmt sind, und die jeweils einen Zeichenprüfungspunkt aufweisen, der aktiviert wird wenn die entsprechende Einheit ein Vorwärtszeicher empfängt.
7. Empfängertestprogramm Pr?
(Fig. 1, 2; Tabelle 1)
Wenn die Zeichenprüfpunkte des Empfängers R abgefragt werden, wird das Vorliegen eines Vorwärtszeichens, das ein Digit der Vorsilbe RN repräsentiert, festgestellt Das Vorliegen eines Vorwärtszeichens wird in dem Speicher RM1 gespeichert, und das Zeichen selbst wird in dem Speicher RM 3 gespeichert
8. Empfängerprogramm Pr 6
Fig. 1,3, 6, 7; Tabelle7)
Während des Vergleichs der Speicher RMl und RM 2 zeigt ein 10-Wechsel an, daß das Erscheinen eines Vorwärtszeichens erfaßt worden ist, wobei dieses Zeichen im Speicher RM 3 gefunden wird. Daraufhin werden nacheinander die folgenden Unterprogramme durchgeführt:
Dieses Vorwärtszeichen, das ein Digit der Vorsilbe RN darstellt, wird in dem Errpfängerregister RR gespeichert, das dem Empfänger R entspricht;
Der Slellenzähler DC des Empfängerregisters RR wird einen Schritt weitergeschaltet;
Die Stellung dieses Stellenzählers DC wird geprüft. Falls es eine Zahl kleiner als 3 zeigt, d. h., wenn die Vorsilbe RN noch nicht vollständig empfangen ist, wird das Unterpro- 35 SP 65: gramm SP 64 durchgeführt. Falls dies nicht der Fall ist, wird das Unterprogramm SP 65 durchgeführt. Das letztgenannte Unterprogramm wird später beschrieben.
Ein in dem Speicher DIM gespeicherter Befehl wird über die Sammelleitung BB 4 an den Treiber DR übertragen. Dieser Treiber betätigt dann den Sendeteil des Empfängers R, der ein Rückwärtszeichen an die rufende Vermittlungsstelle überträgt und die letzte auffordert, das folgende Vorwärtszeichen zu senden.
Nach Empfang dieses Rückwärtszeichens hört die rufende Vermittlungsstelle auf, das Vorwärtszeichen zu senden. SP 83:
zeichen im Empfänger R verschwunden ist, erfaßt. Daraufhin werden die folgenden Unteiprogramme durchgeführt:
SP 66: Ein Befehl, der in dem Speicher DIM gespeichert ist, wird über die Sammelleitung BB 4 an den Treiber DR übertragen. Dieser Treiber hört dann auf, das Rückwärtszeichen an den Empfänger R zu senden;
10 SP 67: Die Stellung des StelleHzählers DC dem Empfangsregisters RR wird abgefragt. Falls sie eine Zahl kiemer als 3 zeigt, geschieht nichts, was für den vorliegenden Ruf von Interesse ist, falls sie aber die Zahl 3 zeigt,
wird das Unterprogramm SP 68 durchgeführt. Das letztgenannte Unterprogramm wird später beschrieben.
ao Wenn fe. !gestellt ist, daß das obige Rückwärtszeichen verschwunden ist überträgt die rufende Vermittlungsstelle das nächste oder zweite Vonvärtszeichen zu der vorliegenden Vermittlungsstelle, und dieses Zeichen wird in dem Empfangsregister RR ge-
»5 speichert, wie es oben beschrieben wurde.
Wenn das dritte Vorwärtszeichen in dem Empfänger R der vorliegenden Vermittlungsanlage empfangen wird, werden die obengenannten Unterprogramme SP 61, SP 62 und SP 63 wiederum der Reihe nach durchgeführt. Da während dieses letztgenannten Unterprogramms SP 63 der Zähler DC des Empfangsregisters RR in der Stellung 3 steht, wird das Unterprogramm SP 65 durchgeführt.
9. Empfängertestprogramm Pr 3
(Fig. 1,2; Tabelle 1)
Wenn die Zeichenprüfpunkte des Empfängers R abgefragt werden, wird festgestellt, daß das zuletztgenannte Vorwärtszeichen nicht vorliegt.
10. Empfängerprogramm Pr 6
(Fig. 1,3, 6, 7; Tabelle 7)
Beim Vergleich der Speicher RM1 und RM 2 wird ein 0/1-Wechsel, der anzeigt, daß das Vorwärts-
55
60
65 Die Vorsilbe und die Adresse IJA (die beide in dem Register RR eingeschrieben sind) werden in dem Zwischenspeicher H 4 eingeschrieben, dessen Inhalt regelmäßig von dem Übersetzungsprogramm Pr 8 abgefragt wird.
11. Übersetzungsprogramm Pr 8
(Fig. 4, 6, 7; Tabelle 9)
Beim Lesen der Information RN und IJA in dem Zwischenspeicher HA werden die folgenden Unterprogramme der Reihe nach durchgeführt:
Die Vorsilbe RN wird in der Wegübersetzungstabelle RT der Übersetzungstabelle TT übersetzt, um die Gruppenadresse OJGA dei Gruppe der abgehenden Verbindungssätze zu erhalten, die direkten Zugriff zu dei Richtung haben, die durch diese Zahl angezeigt wird, zusammen mit einer Anzeige des Weges, d. h. einem direkten Weg oder einen; indirekten Weg. Mit direktem Weg ist ge meint, daß die gerufene Vermittlungsanlagi direkt erreicht wird, während ein indirekte Weg bedeutet, daß diese Vermittlung übe eine zwischengeschaltete Vermittlungsanlaj'i erreicht wird. Hierbei sollte vermerkt wer den, daß zunächst immer ein direkter We; gesucht wird und daß nur dann, falls eil solcher Weg nicht verfügbar ist, ein indirek ter Weg gesucht wird.
Ein in dem Speicher O/M gespeicherter Befehl wird über die Sammelleitung BB 4 zu dem Treiber DR übertragen. Dieser Treiber betätigt dann den Sendeteil des Empfängers, der ein Rückwärtszeichen an die rufende Vermittlungsanlage überträgt Fails ein direkter Weg gefunden worden ist, fordert dieses Rückwärtszeichen die Aussendung der vier Vorwärtszeichen an, während man im Fall eines indirekten Weges herausgefunden hat, daß dieses Rückwärtszeichen die Wiederholung der ersten drei Zeichen anfordert. Wenn dieses Rückwärtszeichea in der rufenden Vermittlungsanlage empfangen worden ist, hört diese auf, das dritte Vorwärtszeichen zu senden.
Die Gruppenadresse OJGA und die Adresse IJA werden in den Zwischenspeicher H 5 geschrieben, dessen Inhalt regelmäßig von dem Nelzwerkprogramm Pr 9 abgefragt wird.
13. Empfängerprüfprogramm Fr3 (Fig. 1,2; Tabelle 1)
Wenn die Zeichenprüfpunkte des Empfängers R abgefragt werden, wird festgestellt, daß das dritte Vorwärtszeichen nicht vorliegt.
14. Empfängerprogramm Pr 6 (Fig. 1,3; Tabelle 7)
Während des Vergleichs der Speicher RMl und RMl wird ein 0/1-Wechsel festgestellt, der anzeigt, daß das dritte Vorwärtszeichen in dem Empfänger R nicht mehr vorliegt. Daraufhin wird das Unterprogramm SP 66 durchgeführt:
12. Netzwerkprogramm Pr 9 (Fig. 5, 6, 7;Tabelle 11)
»5 SP 67:
Beim Lesen der Information OJGA und IJA in dem Zwischenspeicher H 5 werden die folgenden Unterprogramme durchgeführt: 30 SP68:
SP97: In dem Speicher IJOJLM wird ein freier Weg von dem ankommenden Verbindungssatz // mit der Adresse IJA zu einem freien abgehenden Verbindungssatz der Gruppe der abgehenden Verbindungssätze mit der Adresse OJGA gesucht. Dieser Weg soll die Kennzeichnung IJOJI tragen, und sowohl der ausgewählte abgehende Verbindungssatz OJ als auch das entsprechende abgehende Verbindungssatzregister OJR sollen die Adresse OJA haben;
SP98: Die Kennzeichnung IJOJI dieses Weges wird in das Register IJR eingeschrieben und wird später dazu benutzt, diesen Weg freizugeben. Da diese Kennzeichnung die Adresse OJA umfaßt, ist das Register OJR mit dem Register IJR verbunden.
SP 99: Die Adresse IJA wird in das Register OJR eingeschrieben, wodurch IJR und OJR miteinander verbunden werden. Außerdem wird der Zustand »frei« des Registers OJR geändert in den Zustand »Register«;
SP910: Es wird ein Befehl I (IJOJI) mit der Kennzeichnung IJOJI zur Herstellung des Weges gebildet und in den Zwischenspeicher 116 eingeschrieben, dessen Inhalt regelmäßig von dem Markiertreiberprogramm Pr7 abgefragt wird.
Aus dem obigen folgt, daß die Register //R, OJR und RR, und damit auch //, OJ und R miteinander verbunden sind. Das bedeutet, daß es, wenn man die Adresse eines dieser Register kennt, möglich ist, die anderen zu finden und ihren Inhalt zu lesen. Ein in dem Speicher DIM gespeicherter Befehl wird über die Sammelleitung BB 4 dem Treiber DR zugeführt. Dieser Treiber DR beendet dann die Aussendung des Rückwärtszeichens in dem Empfänger R;
Die Stellung des Zählers DC des Empfangsregisters RR wird überprüft, und da sie auf 3 steht, werden die folgenden Unterprogramme ausgeführt:
Die Adresse RA des Empfängers R wird in den Zwischenspeicher Hl eingeschrieben, der regelmäßig durch das Netzwerkprogramm Pr 9 abgefragt wird.
Wenn festgestellt wird, daß das Rückwärtszeichen verschwunden ist, beginnt die rufende Vermittlungsanlage das vierte Vorwärtszeichen auszusenden, falls ein direkter Weg gefunden worden ist.
15. Verkehrsmeßprogramm Pr 12 (Fig. 5, 7; Tabelle 11, 13)
Wenn der abgehende Verbindungssatz OJ mit der Adresse OJA ausgewählt worden ist, d. h. nach der Durchführung des Unterprogrammes SP 97. werden die folgenden Unterprogramme durchgeführt:
SP103: Die Belegtzeit /2 des abgehenden Verbindungssatzes OJ. die durch den Taktgeber C angezeigt wird, wird gelesen;
SP105: Das Kennzeichen Γ und die Adresse OJA werden in dem Speicher M gesammelt und zusammen mit der abgelesenen Belcgtzeit r Z in den Pufferspeicher BT eingeschrieben:
SP106: Die Vorsilbe RN wird in dem Speicher Λ/ gesammelt und ebenfalls in den Pufferspeicher BT geschrieben.
16. Markiertreiberprogramm Pr7 (Fig. 1,4,6, 7; Tabelle 8)
Wenn der Befehl I (IJOJI) in dem Zwischenspeicher H 6 gelesen wird, werden die folgenden Unterprogramme ausgeführt:
7naKin/iQ
SP 72: Dieser Befehl I (IJOJi) wird über die Sammelleitung BB 4 an den Markiertreiber MD übertragen, der daraufhin diesen Weg zwischen dem ankommenden Verbindungssatz IJ und dem abgehenden Verbindungssatz OJ herstellt und durchverbindet
i5
17. Netzwerkprogramm Pr 9
(Fig. 5, 6, 7; Tabelle 12)
Wenn RA in dem Zwischenspeicher H 7 gelesen wird, werden die folgenden Unterprogramme durchgeführt.
SP 911: Die Phase ,»Register« des ankommenden Verbindungssatzes IJR und des abgehenden Verbindungssatzes OJR wird geändert in »Rufen«;
SP912: Ein Befehl I (IJRI) zur Freigabe des Weges, der die Kennzeichnung IJRI trägt, wird gebildet und in den Freigabezwischenspeicher Heingeschrieben, der regelmäßig von dem Markiertreiberprogramm Pr7 abgefragt wird;
SP913: Der Inhalt des RR wird zurückgestellt;
5P914: Durch das Zurückstellen des dem RR entsprechende Bit wird RM 4 auf den neuesten Stand gebracht;
20. Programm PrS für den abgehenden
Verbindungssatz (F i g. 3, 6, 7; Tabelle 5)
Beim Vergleich der Speicher OJMl und OJM 2 wird der 1/0-Wechsel für den abgehenden Verbindungssatz OJ erfaßt. Daraufhin werden die folgenden Unterprogramme durchgeführt:
ίο SPSl: Die Phase des OJR, das dem abgehenden Verbindungssatz OJ entspricht, wird überprüft. Falls diese Phase die »Ruf«-Phase ist, weiß man, daß der OJ mit dem gerufenen Teilnehmer verbunden ist, und deswegen wird das folgende Unterprogramm durchgeführt:
SP52: Die »Ruf«-Phase in dem IJR und in dem OJR wird geändert in die Phase »Gespräch«..
SP915: Der Speicher IJRLM wird auf den neuesten Stand gebracht.
Das vierte, fünfte usw. ... oder erste, zweite usw. ... Vorwärtssignal wird von der rufenden Vermittlungsanlage direkt zu der gerufenen bzw. zu der zwischengeschalteten Vermittlungsanlage übertragen, wo die übertragenen Vorwärtszeichen analog zu der oben beschriebenen Art empfangen werden.
21. Verkehrsmeßprogramm Pr 10
(Fig. 3, 7; Tabellen 5, 13)
Nachdem der antwortende abgehende Verbindungssatz OJ durch die Ausführung des Unterprogrammes SP 51 entdeckt worden ist, werden die folgenden Unterprogramme durchgeführt:
SP 103: Die Antwortzeit 13 des gerufenen Teilnehmers, die durch den Taktgeber C angezeigt ist, wird gelesen;
SP 105: Das Kennzeichen T und die Adresse OJA werden in dem Speicher M gesammelt und in den Pufferspeicher BT eingeschrieben, zusammen mit der gelesenen Antwortzeit r3. Nach dem Gespräch beendet z. B. die rufende Vermittlungsstelle den Anruf, in dem sie den ankommenden Verbindungssalz U löst.
g» V D d
18. Markiertreiberprogramm Pr7
(Fig. 1,4, 6, 7;Tabelle 8)
Wenn der Zwischenspeicher H 8 gelesen wird, werden die folgenden Unterprogramme durchgeführt:
SP73: Der Befehl I (IJRI) wird an den Markiertreiber MD übertragen, oer daraufhin den Weg von // zu dem Empfänger R freigibt.
Nachdem ein Weg zu dem gerufenen Teilnehmer in der gerufenen Vermittlungsanlagc hergestellt worden ist. wird dieser in einem gewissen Moment den Hörer abheben, um den Anruf zu beanworten.
22. Prüfprogramm PrI für den ankommenden
Verbindungssatz (F i g. I, 3; Tabelle 1)
Der gegenwärtige, freigegebene Zustand des ankommenden Verbindungssatzes, der mit dem freigebenden, rufenden Teilnehmer verbunden ist, wird festgestellt und über den Datenkanal DC1 in Form des binären Bits 0 in den Kurzzeitspeicher //M1 eingespeichert.
55
23. Prüfprogramm Pr4 für die ankommenden
Verbindungssätze (F i g. 2, 6; Tabelle 2)
19. Prüfprogramm Pr 2 für die abgehenden
Verbindungssätze (Fig. 1,2; Tabelle 1)
Während des Vergleichs der Speicher UM 1 und IJMl wird ein 0/1-Wechsel der ankommenden Verbindungssätze IJ festgestellt. Daraufhin werden die folgenden Unterprogramme durchgeführt:
Der gegenwärtige, aktivierte Zustand des abgehen- SP 44: den Verbindungssatzes, der mit der antwortenden, gerufenen Leitung verbunden ist, wird festgestellt und über den Datenkanal DCl in dem Kurzzeitspei- SP45: eher OMiI in Form des binären Bits 1 gespeichert. Das sogenannte Zeitbit TB des IJR wird in seinen 1-Zustand gesetzt;
Der Zeitzähler TC dieses IJR wird in seinen O-Zustand zurückgesetzt.
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24. Programm Pr 4 für die ankommenden Verbindungssätze (F i g. 2, 6; Tabelle 3)
Wenn die Zeitbits TB des ankommenden Verbindungssatzregisters (JJR/A B Pr) geprüft werden, wird gefunden, daß das Zeitbit TB des ankommenden Verbindungssatzes // in dem 1-Zustand gesetzt wird. Daraufhin werden die folgenden Unterprogramme durchgeführt:
SP46: Der Zeitzähler TC des UR wird erhöht;
SP 47: Der von dem Zeitzähler TC angezeigte Wert wird geprüft. Falls dieser Wert einem Zeitintervall von weniger als 300 ms entspricht, passiert nichts, was im Rahmen der vorliegenden Erfindung interessiert. Dies ist bei den ersten Prüfungen der Fall. In einem gewissen Moment aber wird festgestellt, daß der obige Wert größer als 300 ms ist. In diesem Fall weiß man, daß der rufende Teilnehmer effektiv den Ruf freigegeben hat, so daß die folgenden Unterprogramme durchgeführt werden:
SP48: Das Zeitbit TB des UR wird zurückgesetzt;
25
chen an die rufende Vermittlungsstelle abzusenden, die daraufhin den in ihr hergestellten Weg freigibt.
26. Verkehrsmeßprogramm Pr 10
(F i g. 2, 6, 7; Tabellen 4, 13)
Wenn sich herausgestellt hat, daß das Aktivitätsbit AB des IJ in der oben beschriebenen Art in den 1-Zustand gesetzt ist, werden die folgenden Unterprogramme ausgeführt:
SP103: Die Freigabezeit /4 des IJ wird durch den Taktgeber C angezeigt und gelesen;
SP104: Das Kennzeichen T und die Adresse IJA werden in dem Speicher M gesammelt und in den Puffer BT eingeschrieben, zusammen mit dieser Freigabezeit 14.
27. Programm Pr5 für die abgehenden
Verbindungssätze (F i g. 3, 6; Tabelle 6)
Wenn sich herausstellt, daß das Aktivitätsbit A B des OJR sich in dem eingestellten Zustand (OJR ABPr) befindet, werden die folgenden Unterprogramme durchgeführt:
SP49: Die Phase »Gespräch«, die in dem IJR und SP53: in dem OJR eingeschrieben ist, wird ersetzt durch »Überwachung«;
SP 410: Ein Befehl I (IJOJl) zur Freigabe des Weges mit der Kennzeichnung IJOJI wird gebildet und in das Register IJR eingeschrieben und in den Zwischenspeicher ff 9, der regelmäßig durch das Markiertreiberprogramm PrI überwacht wird.
24. Markiertreiberprogramm Pr 7
(Fig. 4, 6; Tabelle 8)
Wenn der Befehl I (UOJI) in dem Zwischenspeicher H 9 gelesen wird, werden die folgenden Unterprogramme durchgeführt:
SP74: Der Befehl I (UOJl) wird zu dem Markiertreiber MD übertragen, der daraufhin den Weg von dem // zu dem OJ freigibt.
SP 75: Die sogenannten Aktivitätsbits des IJR und
des OJR werden in ihren 1-Zustand gesetzt.
25. Programm Pr4 für die ankommenden Verbindungssätze (Fig. 2, 6; Tabelle 4)
Die Phase des OJR wird geprüft, und falls diese Phase die »Oberwachungs«-Phase ist, werden die folgenden Unterprogramme ausgeführt:
SP 54: Ein in dem Speicher DIM gespeicherter Befehl wird an den Markiertreiber DR weitergegeben, der in dem OJ ein Relais (nicht dargestellt) betätigt, das ein Vorwärtsfrcigabezeichen zu der gerufenen Vermittlungsstelle aussendet, in der die abgehenden Verbindungssätze OJ freigegeben werden.
28. Prüfprogramm PrI für die abgehenden
Verbindungssätze (Fig. 1, 3; Tabelle 1)
Der gegenwärtig freigegebene Zustand der abgehenden Verbindungssätze wird festgestellt und in dem Kurzzeitspeicher OJM1 über den Datenkanal DC1 in der Form des binären Bits 0 eingespeichert.
29. Programm Pr5 für die abgehenden
Verbindungssätze (F ig. 3,6; Tabelle 5)
Wenn während des Vergleichs der Speicher OJM 1 und OJMl ein O'l-Wechsel für den abgehenden Verbindungssatz OJ festgestellt wird, werden die folgenden Unterprogramme durchgeführt:
Wenn sich herausgestellt hat, daß das Aktivitäts- 55 SP 55: bit AB des IJR sich in dem Zustand (URlAB Pr) befindet, werden die folgenden Unterprogramme durchgeführt:
SP411: Die Phase des IJR wird geprüft, und falls 60 .5P56: diese Phase die »Überwachunge-Phase ist, werden die folgenden Unterprogramme durchgeführt:
5P412: Ein in DIM gespeicherter Befehl wird an den Treiber DR weitergegeben, der ein Relais (nicht dargestellt) in dem IJ betätigt, um ein Rückwärtsfreigabeüberwachungszei-
SP 58:
Die Phase des OJR wird geprüft, und falls diese Phase d'e »Überwachung«-Phase ist, werden die folgenden Unterprogramme durchgeführt:
Der abgehende Verbindungssatz OJR wird freigesetzt, indem in ihn die Phase »frei« geschrieben wird;
Der Verbindungsspeicher IJOJLM wird auf den neuesten Stand gebracht.
Das IJR wird freigesetzt, indem die Phase »frei« eingeschrieben wird.
30. Verkehrsmeßprogramm fr 10 (Fig. 3, 7; Tabelle 13)
In dem Moment in dem festgestellt wird, daß der OJ freigegeben ist (OJR/ABPr) werden die folgenden Unterprogramme durchgeführt:
SP103: Die Freigabezcit / 5 des OJ wird von dem Taktgeber C angezeigt und wird gelesen:
SPlOS: Das Kennzeichen Γ und die Adresse OJ. I werden in dem Speicher M gesammelt und in den Pufferspeicher BT des messenden Bandes eingeschrieben, zusammen mit dieser Freigabezeit r5.
Die verschiedenen, in dem Bandpufferspeicher BT gespeicherten Daten werden regelmäßig über dem Dalenkanal DC1 zu der Bandeinheit TU übertragen, in der sie in der Reihenfolge ihres Auftretens auf ein magnetisches Speicherband geschrieben werden. Nach der Hauptverkehrsstunde sind viele Verkehrsdaten auf dem magnetischen Bandspeicher registriert, die alle zu einem Gespräch gehören und über dieses l·. ^nd verstreut sind. Diese Verkehrsdaten werden anschließend in der obengenannten Datenverarbeitungseinheit, z. B. während der Nacht, verarbeitet, oder aber in einer getrennten Datenverarbeitungsanlage. Dieser Verarbeitungsbetrieb besteht zunächst darin, daß die Verkehrsdaten gesammelt werden, die einen Anruf betreffen, und daß dann die Verkehrsberechnungen mit Hilfe dieser Verkehrsdaten durchgeführt werden. Die Sammlung bzw. die Anordnung der Verkehrsdaten wird durch eine Sortieroperation durchgeführt, in der das Kennzeichen oder die Bezeichnung T als Sortierindex benutzt wird. Durch diese Sortieroperation werden fünf Gruppen von Verkehrsdaten. die im Pufferspeicher BT aufgeführt sind, zusammengefaßt und dazu benutzt, die folgenden Verkehrsberechnungen durchzuführen:
1. Das Belegtzeitintervall /4-/1 des ankommenden Verbindungssatzes IJ mit der Adresse IJA wird mit Hilfe der ersten und der vierten Gruppen der Verkehrsdaten berechnet. Diese Zeit kann z. B. in einem Zähler eingeschrieben werden, der diesem IJ zugeordnet ist.
2. Die Belegtzeit /5- ti des abgehenden Verbindungssatzes OJ mit der Adresse OJA wird mit Hilfe der zweiten und der fünften Gruppen der Verkehrsdaten berechnet. Auch diese Zeit kann z. B. in einem Zähler eingeschrieben werden, der diesem abgehenden Verbindungssatz OJ zugeordnet ist.
3. Die Sprechzeit /4 - f 3 einer Verbindung, die das ankommende Verbindungsregister IJR mit der Adresse IJA und den abgehenden Verbindungssatz OJ mit der Adresse OJA betrifft, wird mit Hilfe der dritten und der vierten Gruppen der Verkehrsdaten gerechnet.
Wie oben erwähnt wurde, kann die gerufene Vermittlungsstelle, die eine vorbestimmte Vorsilbe hat. über einen abgehenden Verbindungssatz erreicht werden, der Zugriff hat zu einem direkten Weg zu dieser Vermittlungsanlage oder über einen abgehenden Ver
bindungssalz, der zu einem indirekten Weg zu dieser Vermittlungsanlage Zugriff hat, falls solch ein direkter Weg nicht zur Verfügung steht. Vom Standpunkt der Verkehrsverteilung aus kann es deshalb intcrcssant sein, die gesamte Beleglzeit des ankommenden Verbindungssatzes zu wissen, die gesamte Bclcgtzeit des abgehenden Verbindungssatzes zu wissen und die gesamte Sprechzeit pro gemessener Gruppe zu kennen, wobei eine solche Gruppe durch einen vorbcstimmten ankommenden Verbindungssatz, durch einen vorbestimmten abgehenden Verbindungssalz und durch eine Vorsilbe bestimmt ist.
Falls L. B. die Meßgruppe, zu der der beschriebene Ruf gehört, bestimmt wird, indem zuerst die Adresse IJA und OJA und der Vorsilbe RN der ersten und der zweiten registrierten Verkehrsdaten beschafft werden, und indem dann ein selbstverständlich dazugehöriger, deswegen nicht gezeigter. Übersetzer mittels der Adressen IJA und OJA und dann der Vorsilbe RN adressiert werden, um die Zeit der Meßgruppen zu erlangen. Die obigen Werte tA rl. /5 ti und (4 /3 werden dann in entsprechenden Zählern gespeichert, die dieser Meßgruppe zugeordnet sind.
Anstatt die obige Übersetzung indirekt anzusprechen, d. h. nachdem alle Verkehrsdaten gesammelt und direkt gespeichert sind, ist es auch möglich, diese Übersetzung direkt durchzuführen.
Weiterhin ist es auch möglich, anstatt die Samnilung und die Speicherung der Verkehrsdaten während der Hauptverkehrsstunde für alle Rufe zu sammeln. dies nur für die Anrufe zu tun, die bestimmte ankommende Verbindungssätze betreffen, oder die bestimmte abgehende Verbindungssätze betreffen, oder die zu vorbestimmten Meßgruppen gehören. Die vorbestimmten ankommenden und abgehenden Verbindungssätze können z. B. jeweils durch einen vorbestimmten Zustand des Verkehrsbits TRB angezeigt werden, der in einem speziellen Speicherplatz gespeichert ist. der dem ankommenden Verbindungssatzregister oder dem abgehenden Verbindungssatzregister entspricht, und zwar beim Start der Verkehrsmeßoperation. Die vorbestimmten Meßgruppen können z. B. durch den obengenannten Übersetzer bestimmt werden, wenn dieser direkt durch die Adressen der ankommenden und der abgehenden Verbindungssätze und durch die Wegnummer angesprochen wird und die Verkehrsdaten TRB, die in den obengenannten Speicherplätzen der entsprechenden ankommenden und abgehenden Verbindungssatzregistei gespeichert sind, werden dann in einem vorbestimmten Zustand gebracht. In allen obengenannten Fällen ist es deshalb notwendig, die obengenannten Verkehrsbits der ankommenden und abgehenden Verbindungssätze oder beide vor der Durchführung weiterer Verkehrsoperationen zu überprüfen, z. B. vor dei Operation des Kcnnzeichenzählers TC und vor dei Sammlung und Speicherung der Verkehrsdaten.
Falls nur die Verkehrsdaten für die Anrufe gesammelt und gespeichert werden sollen, die vorbestimmU abgehende Verbindungssätze oder vorbestimmte Meßgruppen betreffen, sind die Verkehrsdaten für einen solchen Ruf schon gesammelt und gespeichert, bevoi der abgehende Verbindungssatz oder die Meßcruppt bekannt ist: dies ist aber unwichtig, da man z. B. di< Vcrkehrsmcssuniicn auch auf die Anrufe beschränker kann, für die eine vorbestimmte Zahl von Verkehrsdaten gesammelt und gespeichert ist.

Claims (18)

  1. Patentansprüche:
    : 1. Verfahren zur Verkehrsmessung in einer Fernsprechvermittlungsanlage, bei dem bei der Durchschaltung und Überwachung von Verbindungswegen Verkehrsdaten zur Information über den Belegungsweg und über die Belegungsdauer gespeichert werden, dadurch gekennzeichnet, daß den verschiedenen Verkehrsdaten, die jeweils auf einem von einer vorbestimmten Anzahl von Verbindungswegen gesammelt werden, ein Kennzeichen zugeordnet wird, und daß diese Verkehrsdaten zusammen mit den zugeordneten Kennzeichen gespeichert werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fernsprechvermittlungsanlage die Durchschaltung von Verbindungswegen und deren Überwachung in verschiedenen, aufeinanderfolgenden charakteristischen Phasen durchführt und daß die Verkehrsdaten beim Auftreten der charakteristischen Phasen gesammelt und zusammen mit den Kennzeichen gespeichert werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder ?, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkehrsdaten und die Kennzeichen in der Reihenfolge gespeichert werden, in der sie auftreten.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Daten zur Informaiion über den Belegungsweg in einem ersten Speicher (UM, OJM) gespeichert werden, daß das Auftreten jeder charakteristischen Phase durch Meßeinrichtungen erfaßt \v.;rd und daß beim Auftreten jeder dieser charakteristischen Phasen die Verkehrsdaten durch Lesen der ersten Speichereinrichtung (UM, OJM) eines Kennzeichenzählers (TC) und eines Taktgebers (C) gesammelt und vorübergehend in einem Pufferspeicher (BT) gespeichert werden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Fernsprechvermittlungsanlage eine automatische Fernsprechvermittlungsanlage verwendet wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkehrsdaten-Sammel- und Speichereinrichtungen, wenn die Meßeinrichtungen die Belegung eines ersten Verbindungssatzes (U) feststellen, den Kennzeichenzähler (TC) betätigen, die Adresse (UA) des belegten ersten Verbindungssatzes (//) aus dem ersten Speicher (UM, OJM) lesen, von dem Taktgeber (C) eine erste Zeitanzeige (fl) und von dem Kennzeichenzähler (TC) ein Kennzeichen lesen und die Adresse (UA) und die erste Zeitanzeige (fl), die die erste Verkehrdate bilden, in einem Pufferspeicher (BT) zu speichern.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammel- und Speichereinrichtungen dann, wenn die Meßeinrichtungen die Freigabe des ersten Verbindungssatzes (IJ) feststellen, die Adresse (UA) des ersten Verbindungssatzes (U) aus dem ersten Speicher (UM) lesen, von dem Taktgeber (C) und dem Kennzeichcnzähler (TC) eine zweite Zeitanzeige (t 4) bzw. ein Kennzeichen (T) lesen und die erste Adresse (UA) und die zweite Zeitansage (/4), die die zweite Verkehrsdate bildet, zusammen mit dem Kennzeichen im Pufferspeicher (BT) speichern.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammel- und Speichereinrichtung dann, wenn die Meßeinrichtungen die Belegung eines zweiten Verbindungssatzes (Of) feststellen, die Adresse des zweiten Verbindungsatzes (OJA) aus dem ersten Speicher (UM, OJM), eine dritte Zeitanzeige (/2) von dem Taktgeber (C) und ein Kennzeichen (T) von dem Kennzeichenzähler (TC) lesen und die zweite Adresse (OJA) und die dritte Zeitanzeige (i 2), die die dritte Verkehrsdate bilden, zusammen mit dem Kennzeichen im Pufferspeicher (BT) einspeichern.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammei- und Speichereinrichtungen auch die Kennzeichnung der Richtung (RN), in die der zweite Verbindungssatz (OJ) Zugang ermöglicht durch Lesen des ersten Speichers (UM, OJM) und daß die genannte Kennzeichnung einen Teil der dritten Verkehisdate bildet.
  10. 10. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammel- und Speichereinrichtungen dann, wenn die Meßeinrichtungen die Freigabe eines zweiten Verbindungssatzes (OZ) feststellen, die Adresse des zweiten Verbindungssatzes (OJA) aus dem ersten Speicher (//M, OJM), eine vierte Zeitanzeige (i5) von dem Taktgeber (C) und ein Kennzeichen (t) aus dem Kennzeichenzahki (/C) lesen und die zweite Adresse (OJA) und die vierte Zeitanzeige, die die vierte Verkehrsdate bilden, zusammen mit dem Kennzeichen in den Pufferspeicher (BT) einspeichern.
  11. 11. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammel- und Speichereinrichtungen dann, wenn die Meßeinrichtungen die Antwort einer mit einem zweiten Verbindungssatz (OJ) verbundenen Anordnung feststellen, die Adresse (OJA) des zweiten Verbindungssatzes aus dem e.sten Speicher (UM, OJM) eine fünfte Zeitanzeige (f 3) von dem Taktgeber (C) und ein Kennzeichen (T) von dem Kennzeichenzähler (TC) ablesen und die Adresse (OJA) des zweiten Verbindungssatzes (OJ) und die fünfte Zeitanzeige (/3) die die fünfte Verkehrsdate bilden, zusammen mit dem Kennzeichen in einem Pufferspeicher (BT) speichern.
  12. 12. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Fernsprechvermittlungsanlage wenigstens einen Datenverarbeitungsteil umfaßt, der von einem gespeicherten Programm gesteuert wird.
  13. 13. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der ersten Verbindungssätze (U) und/oder der zweiten Verbindungssätze (Oi) ein Register (UR) bzw. (OJR) zugeordnet ist, das einen Teil des ersten Speichers (UM, OJM) bildet und die Verkehrsbit (TRB) speichert, das anzeigt, ob die Verkehrsdaten gesammelt werden müssen oder nicht, und daß die Sammel- und Speichereinrichtungen ihre Arbeit unterbrechen, wenn ein Verkehrsbit (TRB) in einem vorbestimmten Zustand vorgefunden wird, der anzeigt, daß keine weiteren Verkehrsaaten mehr erfaßt und gespeichert werden müssen.
    't
  14. 14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkebrsbits (TRB) in den Zustand gebracht werden, der für den Beginn des Verfahrens gewünscht wird.
  15. 15. Verfahren nach den Ansprüchen 6 oder 7 und 8 oder 10 oder 11 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Übersetzer (TT) wenn er durch die Adresse (IJA) des ersten Verbindungssatzes (IJ) durch die Adresse (OJA) des zweiten VerbindungssaUes (Oi) und durch die Kennzeichnung der Richtung abgefragt wird, eine Gruppe zur Verfügung stellt, zu der der Weg gehört, der zum ersten Verbindungssatz (IJ) und zum zweiten Verbindungssatz (OJ) gehört.
  16. 16. Verfahren nach den Ansprüchen 13 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkehrsbits (TRB), der den ersten und zweiten Verbindungssätzen (IJ, OJ) zugeordneten Register (IJR, OJR) die zu einer Gruppe gehören, in einen Zustand gebracht werden, der von dieser Gruppe abhängt,
  17. 17. Verfahren nach Anspruch 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Übersetzer (TT) direkt abgefragt wird.
  18. 18. Verfahren nach den Ansprüchen 6 bis 11, oder nach den Ansprüchen 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Belegtzeit (r4—fl) des ersten Verbindungssatzes (IJ), der zu dieser Gruppe gehört, für jede Gruppe von einem ersten Zeitzähler registriert wird, daß diese Zeit mit Hilfe der ersten und zweiten Verkehrsdaten berechnet wird, daß die Belegtzeit (t S—t 2) des zweiten Verbindungssatzes (OJ) der zu dieser Gruppe gehört, von einem zweiten Zeitzähler registriert wird, daß diese Zeit mittels der dritten und vierten Verkehrsdaten berechnet wird und daß mittels eines dritten Zeitzählers die Zeiten (i4—f3) der Sprechverbindung über den ersten Weg, der einen ersten Verbindungssatz (//) und einen zweiten Verbindungssatz (OJ) umfaßt, registriert und daß diese dritte Zeit mit Hilfe der zweiten und fünften Verkehrsdaten berechnet wird.
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