DE2847393A1 - Linearer schwingspulmotor - Google Patents
Linearer schwingspulmotorInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Description
Anmelderin: International Business Machines
Corporation, Armonk, N.Y. 10504
heb-om
!Linearer Schwingspulmotor
Die Erfindung betrifft einen linearen Schwingspulmotor, der
,auch als Tauchspulmotor oder linearer Stellmotor bezeichnet
Lineare Schwingspulmotoren werden in vielen Anwendungsgebieten eingesetzt, die damit auch die besondere Konstruktion i
der Schwingspule des Magneten und die Art und Weise bestim- i men, rait der.die Bewegung der Schwingspule nach dem zu be-
wegenden oder einzustellenden Bauteil übertragen wird. Ein ξ Anwendungsgebiet, bei dem lineare Tauchspulmotoren in !
großem Umfang eingesetzt wurden, ist in Magnetplattenspeichern | die Einstellung der Magnetköpfe auf ausgewählte, einer Anzahl i
konzentrischer Aufzeichnungsspuren auf einer kontinuierlich ι amiaufenden Magnetplatte. In einem Aufsatz in IBM Journal
Df Research and Development vom November 1974 mit dem Titel
"Engineering Design of a Disk Storage Facility with Data
Hodules" werden einige Entwicklungsüberlegungen und Anforde- < rungen für Plattenspeicher und für dabei verwendete Schwing- I äpulenantriebe besprochen. Dabei muß ein Tauchspulmotor im ! allgemeinen in zwei Betriebsarten arbeiten, nämlich beim j Zugriff zu einer Spur und beim Nachlauf in der Spur. Beim
Zugriff zu einer Spur muß die Schwingspule mit rascher Be- j 3chleunigung und ebenso rascher Verzögerung in der Größen- I srdnung von Millisekunden von einer Spur auf eine andere eingestellt werden. Beim Spurnachlauf muß die Schwingspule
Lediglich über sehr kleine Strecken in der Größenordnung von I lOOstel bis lOtel Millimetern bei Verfolgung der Mittellinie
einer aufgezeichneten Spur bewegt werden. Die Ansprechzeit
Df Research and Development vom November 1974 mit dem Titel
"Engineering Design of a Disk Storage Facility with Data
Hodules" werden einige Entwicklungsüberlegungen und Anforde- < rungen für Plattenspeicher und für dabei verwendete Schwing- I äpulenantriebe besprochen. Dabei muß ein Tauchspulmotor im ! allgemeinen in zwei Betriebsarten arbeiten, nämlich beim j Zugriff zu einer Spur und beim Nachlauf in der Spur. Beim
Zugriff zu einer Spur muß die Schwingspule mit rascher Be- j 3chleunigung und ebenso rascher Verzögerung in der Größen- I srdnung von Millisekunden von einer Spur auf eine andere eingestellt werden. Beim Spurnachlauf muß die Schwingspule
Lediglich über sehr kleine Strecken in der Größenordnung von I lOOstel bis lOtel Millimetern bei Verfolgung der Mittellinie
einer aufgezeichneten Spur bewegt werden. Die Ansprechzeit
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der Schwingspule und des Magnetkopfträgers auf durch das i
'Einstellsystem erzeugte Signale wird dabei ebenso wichtig wie '
äußere Einwirkungen, die den Magnetfluß im Luftspalt oder den ·
die Spule durchfließenden Strom ändern könnten.
Die nunmehr möglichen höheren Aufzeichnungsdichten für Daten ;
auf Magnetplatten und die ebenfalls mögliche genauere Einstellung der Magnetköpfe und die sich daraus ergebende \
wesentlich höheren Spurdichte hat zu immer kompakteren Platten^
speichern geführt, indem man nicht nur die Anzahl der Platten im Plattenstapel, sondern auch die Größe der Platten verrin- ;
gern konnte. Das wiederum hat einen Bedarf an wesentlich , kleineren linearen Stellmotoren zur Folge gehabt. Man hat dabei
erkannt, daß es durchaus vorteilhaft sein kann, mehr als eine lineare Stellvorrichtung je rotierenden Plattenstapel einzusetzen,
vorausgesetzt, daß dadurch die Kosten für die Datenspeicherung oder die Kosten für die Plattenstapel nicht erhöht
werden. Wenn außerdem ein Magnetplattenspeicher mit einer Anzahl von linearen Stellmotoren versehen ist, dann ist
es erwünscht, die Stellmotoren mit der Achse der Schwingspulen in einer Ebene anzuordnen, so daß dann, wenn der Stellmotor
in den Plattenstapel eingebaut ist, daß man dann die aus Magnetkopf und Platten bestehende Anordnung und die
Schwingspulen des Schwingspulmotors herausnehmen kann, ohne daß man dabei den relativ schweren Magneten herausnehmen
muß, wie dies die US-Patentschrit 4 034 411 zeigt. Ordnet man die Schwingspulenachse in der gleichen Ebene an, dann können
die Schwingspulen permanent auf dem Magnetkopftragarm und Ider Magnetplattenanordnung angebracht werden, wodurch das
Herausnehmen der Kopf-Plattenanordnung in einer Richtung
parallel zur Ebene der Schwingspulenachse erleichtert wird.
jwird jeder zylindrische Polschuh von einem einem gemeinsamen !Permanentmagneten entstammenden Magnetfluß durchflossen und
1st jeder Polschuh in Verbindung sowohl mit dem Magneten als
lauch einem benachbarten Polschuh, dann wirkt auf jede der
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Schwingspulen eine gleichförmigere magneto-motorische Kraft ,ein. Es wurde gemäß der Erfindung festgestellt, daß man durchaus
eine Schwingspule im Spurnachlaufbetrieb betätigen kann, ohne daß dabei die Arbeitsweise der anderen Schwingspule bei
der Einstellung auf eine Spur beeinträchtigt wird, selbst dann, wenn sie aus einer gemeinsamen Quelle für die magnetojmotorische
Kraft gespeist werden.
Die Erfindung betrifft somit einen linearen Schwingspulmotor mit einer Anzahl unabhängig voneinander ansteuerbarer Schwing-Ispulen
für den Antrieb getrennter Magnetkopf/Tragarm-Anordnungen,
bei welchem ein gemeinsamer Magnet mit Polschuhen so jangeordnet ist, daß die Schwingspulen mit der Magnetkopf-Plattenanordnung
abgenommen werden können. Es wurde festgestellt, daß durch Verwendung einer gemeinsamen Quelle für die magnetonotorische
Kraft, d. h. durch Verwendung eines gemeinsamen Permanentmagneten die Größe und die Position der voneinander
unabhängigen Polschuhe, die die innere Begrenzung eines ringförmigen Flußspaltes in bezug auf die Polschuhstirnfläche bilden
,einen äußerst gedrängten Aufbau ergibt, bei dem die Schwingispulen
relativ nahe aneinander gerückt angebracht werden können, wobei die Schwingspulenachsen in einer Ebene liegen,
die auch die Achse des Plattenstapels enthält. Es wurde ferner festgestellt, daß bei einer Anordnung benachbarter Pol- \
schuhe in der Weise, daß benachbarte Oberflächen sich be- j
rühren, irgendwelche Änderungen in dem Betrag der magnetomotorischen
Kraft im ganzen Permanentmagneten sich in den Polschuhen effektiv aufheben.
.ufgäbe der Erfindung ist es also, eine gedrängt aufgebaute,
lineare Antriebsvorrichtung mit einer Anzahl von einander anabhängigen, innerhalb ringförmiger Flußspalte angeordneter
Schwingspulen zu schaffen, deren Achsen in der gleichen Ebene
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liegen und die von einem einzigen Permanentmagneten mit einem gleichförmigen Magnetfluß versorgt werden. j
Dabei soll erreicht werden, daß die Erregung einer Schwingspule das Arbeiten der anderen Schwingspule nicht nachteilig
beeinflußt. >-
Die Erfindung wird nunmehr anhand einer bevorzugten Ausführungsjform
in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen im einzelnen beschrieben.
In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der verbesserten
linearen Antriebsvorrichtung in Form eines
linearen Schwingspulmotors,
Fig. 2 die Anwendung der linearen Antriebsvorrichtung gemäß Fig. 1 in einem Plattenspeicher,
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform der Erfindung
mit 3 Schwingspulen und
jFig. 4 eine Draufsicht auf die lineare, mit 3 Schwing-'
spulen arbeitende Antriebsvorrichtung gemäß
! Fig. 3 zur Darstellung der radialen Schlitze in
jedem Polschuh.
!Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
'Wie im einzelnen aus Fig. 2 zu sehen, besteht die Antriebsvorrichtung
aus einer Anzahl für sich bewegbarer Schwingjspulen 10a und 10b und einem feststehenden Aufbau 11, der
jdie ringförmigen Flußspalte 12a und 12 bildet, in denen die
Schwingspulen 10a und 10b angeordnet sind.
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Der feststehende Aufbau 11 besteht aus einer Grundplatte 15,
einem Permanentmagneten 16, einer Anzahl von Polschuhen 17a, 17b, und einem aus einem Stück bestehenden Gehäuse 18, das
an einer Stelle eine Anzahl ringförmiger öffnungen 19a, 19b
aufweist. Jede dieser ringförmigen öffnungen 19a und 19b
jbildet mit einem der Polschuhe 17 einen ringförmigen Luftjspalt 12, in dem sich die Schwingspule 10 bewegt. Die übrigen
!Teile des Gehäuses 18 erstrecken sich bis auf die Grundplatte 112 und umgibt die Polschuhe 17 und den Permanentmagneten 16
vollständig.
Wie man aus Fig. 1 erkennt, ist der Permanentmagnet 16 rechteckig
und mit seiner Oberfläche 20 an der Grundplatte 15 befestigt. Die gegenüberliegende Oberfläche 21 des Magneten 16
dient der Aufnahme der Polschuhe 17a, 17b, wobei die Achse des zylindrischen Abschnittes des Polschuhs auf der Oberfläche
20 senkrecht steht. Der aus einem Stück bestehende Polschuh 17 weist in seinem unteren Abschnitt 26 einen rechteckigen
Querschnitt auf, der in einen zylindrischen Abschnitt 27 übergeht. Der rechteckige Abschnitt 26 ist an
dem Permanentmagneten befestigt und stellt eine Verbindung geringen magnetischen Widerstandes zwischen dem Permanentmagneten
und dem Polschuh her. Der untere Abschnitt 26 eines jeden Polschuhs bildet eine Seitenfläche 29, wobei Seitenflächen
29 benachbarter Polschuhe einander berühren.
Theoretisch ist die einem jeden Polschuh zugeführte magnetonotorische
Kraft gleich groß. In der Praxis treten jedoch aus verschiedenen praktischen Gründen Unterschiede in der
Größe der dem unteren Abschnitt 26 eines jeden Polschuhs zugeührten
magneto-motorischen Kraft auf. Dieser Unterschied bei handelsüblichen Magneten bis zu plus oder minus 10 %
etragen. Obgleich es möglich ist, Permanentmagnete mit engeren Toleranzen zu beschaffen, so nehmen doch mit abnehmenden
Toleranzen die Kosten für solche Magnete wesentlich zu. Aus
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Gründen einer vereinfachten Fertigung wird auch der magnetische Block tatsächlich erst dann permanent magnetisiert,
wenn der gesamte Aufbau einschließlich des Gehäuses zusammen- : gebaut ist. Die gesamte Anordnung wird dann einem starken,
theoretisch gleichförmigen Magnetfeld ausgesetzt, das das magnetische Material magnetisiert.
In der Praxis ist jedoch weder das magnetische Material noch das magnetisierende Feld gleichförmig. Außerdem ist in der
Praxis stets ein Unterschied in dem magnetischen Widerstand ι zwischen dem Permanentmagneten und dem einen bzw. anderen j
Polschuh vorhanden. Indem man die Seitenflächen benachbarter ; Polschuhe miteinander in Berührung bringt, wird zwischen den I
beiden parallelen magnetischen Stromkreisen ein magnetischer j
Nebenschluß hergestellt. Eine solche Anordnung stellt eine
■gleichmäßigere Flußverteilung in dem ringförmigen Luftspalt j
sicher, da sich in dem zylindrischen Teil des jeweiligen |
Polschuhs unmittelbar anschließend an jeden der ringförmigen '
Luftspalte eine Flußsymmetrie ausbildet. Der magnetische j
Widerstand der Verbindung der beiden Polschuhe an den Seitenflächen
ist beträchtlich kleiner als der magnetische Widerstand eines jeden der ringförmigen Luftspalte.
Der obere Abschnitt 27 eines jeden Polschuhs 17 ist zylinderförmig
und bildet den Innendurchmesser des ringförmigen Flußspaltes 12. Die Achse des zylindrischen Abschnittes 27 steht
dabei im wesentlichen senkrecht auf der flachen Oberfläche des rechteckigen unteren Abschnitts 26.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen, weist der zylindrische Abschnitt 27 !drei sich in axialer Richtung erstreckende Schlitze 3O auf,
■die am Umfang jeweils einen Winkel von 120° miteinander !bilden. Der Zweck dieser Schlitze im Polschuh 17 und die Art
lund Weise, wie die Schwingspule 10 an dem Kopfträgerschlitten
,!befestigt ist, soll im Zusammenhang mit Fig. 2 erläutert
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Werden. Die Schwingspule 10 ist an einem ringförmigen Bauteil
48 angebracht, das drei in radialer und axialer Richtung sich erstreckende Rippen 49 aufweist, die in die drei in
axialer Richtung sich erstreckenden Schlitze 30 passen. Obgleich in Fig. 1 nur ein Ring 48 mit Schwingspule 10 gezeigt
list, ist doch für jeden Polschuh eine solche Anordnung vorgesehen.
pas Gehäuse 18 weist einen Abschnitt 40 auf, das den vorderen
{Polschuh der Antriebsvorrichtung bildet und mit einer Anzahl kreisförmiger öffnungen 19a und 19b versehen ist, die jeweils
den äußeren Durchmesser des ringförmigen Luftspaltes 12 Dilden. Der verbleibende Teil des einstückigen Gehäuses
aildet einen magnetischen Pfad geringen magnetischen Widerstandes
nach dem Umfang der Grundplatte 15.
Die Dicke des den vorderen Polschuh bildenden Abschnittes 40 les Gehäuses reicht in Zusammenwirken mit einem der zylinirischen
Polschuhe für die Bildung eines ringförmigen Luftspaltes 12 aus, dessen axiale Länge wesentlich größer ist als
lie axiale Länge der Schwingspule 10, so daß die Schwingspule 10 an beiden Endpunkten ihrer Bewegung stets innerhalb des
lUftspaltes 12 liegt.
?ig. 2 zeigt den Einsatz des in Fig. 1 gezeigten linearen achwingspulenantriebs auf die Einstellung von magnetischen
Wandlern in einem Magnetplattenspeicher. Der Magnetplattenspeicher
ist in Fig. 2 schematisch dargestellt und besteht aus einer Anzahl von Magnetplatten 60, die auf einer rotierenden
Welle 61 gelagert sind. Die Welle 61 ist in zwei Lagern 62 und 63 gelagert, die ihrerseits an einer tragenden Konstruktion
bei 64 und 65 angebracht sind. Ein Paar mit Tragarmen und Magnetköpfen ausgerüstete Wagen 66 und 67 mit einer
Unzahl von Magnetköpfe tragenden Tragarmen 68 sind auf der Tragkonstruktion auf Schienen gleitend angeordnet. Die
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Tragkonstruktion 64 und 65 kann dabei die Form einer insgesamt . abnehmbaren Magnetkopf/Magnetplatten-Anordnung aufweisen,
die vollständig abgeschlossen ist, mit Ausnahme des Teils des '■
Wagenaufbaus, der mit dem stationären Teil der Antriebsvorrichtung
zusammenwirkt.
Jeder Wagenaufbau ist dabei mit einem ringförmigen Bauteil 48 . versehen, auf dem eine der Schwingspulen 12 angebracht ist.
Eine Erregung der Schwingspule 12 durch ein Stellsystem 70 ' bewirkt eine Bewegung des Wagens in radialer Richtung bezüglich
der Achse der Spindel 61. Man sieht, daß der Aufbau des stationären Teils der mit mehreren Spulen arbeitenden Antriebsvorrichtung,
bei der die Achse der ringförmigen Luftspalte in ; der gleichen Ebene liegt wie die Achse der Spindel 61, daß die ;
Schwingspulen der Antriebsvorrichtung ständig mit dem abnehmbaren Plattenstapel verbunden sein können, und daß die gesamte <
Anordnung in Richtung der Ebene der Schwingspulenachsen herausgenommen werden kann.
Da es erwünscht ist, den Wagenaufbau über seinen Massen- ;
schwerpunkt anzutreiben, um schädliche Einwirkungen einer mechanischen Resonanz zu vermeiden, die sich aus einer Folge
von Zugriffsoperationen ergeben könnte, wird die Möglichkeit, den Mittenabstand zwischen den Polschuhen zu verändern, von
Bedeutung. Der axiale Abstand der Magnetplatten auf der !Spindel bestimmt den Abstand der Magnetkopf/Magnetarm-Anordnungen
auf dem Wagen, was wiederum die Konstruktion des Wagens ifür Magnetkopf und Tragarm beeinflußt und damit auch seinen
Massenschwerpunkt bestimmt. Will man einen Plattenstapel möglichst gedrängt aufbauen, dann wird ein Kompromiß zwischen
diesen Abständen, die voneinander abhängen, bedeutsam.
per Mittenabstand der Polschuhe bestimmt damit praktisch die ^aterialmenge aus Weicheisen in dem Bereich der kreisförmigen
Öffnungen 19a und 19b. Da dieser Bereich gegen Sättigung und eine Wechselwirkung der Polschuhe besonders empfindlich ist,
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besteht an dieser Stelle die Gefahr, daß der magnetische Fluß Jan diesem Punkt im Flußspalt in bezug auf den verbleibenden
ITeil des Flußspaltes schwankt. Ist dies der Fall, dann wird
dieser Abschnitt der Schwingspule anders reagieren, so daß ein Biegemoment auf die Schwingspule einwirken würde und damit
auch auf den Wagenaufbau und schließlich auf die Magnetköpfe, pieses Biegemoment tritt um eine auf der Achse der Schwingspule
senkrecht verlaufende Linie in der radialen Ebene auf, die die unterschiedliche Flußdichte enthält. Es wurde festge-
stellt, daß sich aus einer möglichen Sättigung des Bereichs
zwischen den Öffnungen ergebende Auswirkungen auf die Spule dadurch kleingehalten werden können, daß man einen der in
axialer Richtung sich erstreckenden Schlitze des Polschuhs der Nachbarschaft dieses Bereichs anbringt.
tfenn die Bewegung der Schwingspule auf das einzustellende ;
Bauteil Über eine Anordnung gemäß Fign. 1 und 2 übertragen j wird, bei der der die Schwingspule tragende Ring mit in i
radialer Richtung sich erstreckenden Rippen versehen ist, dann ;
lcann die Umfangsposition der Rippen und der Schlitze in den !
olschuhen so angeordnet werden, daß jeder Einwirkung auf die j ewegung der Schwingspule dadurch, daß ein Bereich zwischen i
en ringförmigen Öffnungen zur Sättigung neigt, entgegengeirkt werden. Wie aus Fig. 1 zu erkennen, sind die Schlitze
benachbarten Polschuhen so angeordnet, daß sie in diesem
ereich einander gegenüberliegen und daß die beiden übrigen adialen Schlitze eines jeden Polschuhs so angeordnet sind,
aß die Einwirkung auf die Schwingspule symmetrisch ist.
iDurch diese Art der Konstruktion kann der Mittenabstand der
Polschuhe kleiner sein, so daß man bei der Anordnung des Abstandes der Magnetplatten dem Ort der Magnetkopf/Tragarmknordnungen
auf den Wagen und bei der Konstruktion des Wagens selbst mehr Freiheit hat.
?±g. 3 zeigt einen linearen Schwingspulenantrieb mit mehreren
schwingspulen. Die Anordnung ist der mit zwei Schwingspulen
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ausgerüsteten Anordnung gemäß Fig. 1 ähnlich, nur daß hier ein weiterer Polschuh vorgesehen und die Anordnung der
Schlitze in den Polschuhen unterschiedlich gewählt ist. Wie sich dies noch deutlicher aus Fig. 4 erkennen läßt, weist
der mittlere Polschuh 100 zwei einander diametral gegenüberliegende Schlitze 101 und 102 in einer Ebene auf, die die
Achsen aller drei kreisförmigen Polschuhe enthält. Wie gezeigt, können außerdem zwei weitere Schlitze 103 und 104
vorgesehen sein, wenn der mit dem Wagen verbundene, die Spule tragende Ring mit vier gleiche Abstände aufweisenden
Rippen ausgerüstet ist.
Die Arbeitsweise des in Fig. 3 und 4 dargestellten magnetischen Aufbaus ist mit der in Verbindung mit Fign. 1 und 2
beschriebenen Arbeitsweise identisch.
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e e
f..
r s e 11 e
Claims (1)
- 7847393-X-PATENTANSPRÜCHE1. Linearer Schwingspulmotor mit mehreren Schwingspulen, mit einer Grundplatte mit geringem magnetischen Widerstand, dadurch gekennzeichnet, daß auf dieser Grundplatte (15) ein zwei gegenüberliegende Oberflächen (20, 21) aufweisender Permanentmagnet (16) mit einer dieser Oberflächen (20) auf der Grundplatte (15) befestigt ist,daß ferner mehrere Polschuhe mit einem rechteckigen unteren Abschnitt (26a, 26b) und aneinanderstoßenden Seitenflächen (29) und zwei oberen Abschnitten (27a, 27b) mit kreisförmigem Querschnitt auf der zweiten Oberfläche (21) des Permanentmagneten (16) derart befestigt sind, daß die Achsen der Polschuhe auf der zweiten Oberfläche (20) des Permanentmagneten (16) senkrecht stehen,daß ein aus einem Stück bestehendes Gehäuse (18) vorgesehen ist und eine Anzahl kreisförmiger öffnungen (19a, 19b) aufweist, die zusammen mit den oberen Abschnitten (27a, 27b) der Polschuhe kreisringförmige Luftspalte zu bildeverittögen,daß ferner das Gehäuse (18) lösbar mit der Grundplatte ; (15) verbunden ist, wobei die Polschuhe mit den : öffnungen (19a, 19b) eine Anzahl kreisringförmiger Luft-' spalte bilden, deren jeder in einem gesonderten magnetischen Kreis mit dem Permanentmagneten liegt, wodurch in jedem der Luftspalte die gleiche im wesent- I liehen gleichförmige Flußverteilung gebildet ist, i daß in jedem dieser Luftspalte eine Schwingspule (10a, i 1ob) angeordnet ist, deren axiale Länge geringer ist, ; als die axiale Länge des kreisringförmigen Luftspaltes ! und
daß jede Schwingspule für sich ansteuerbar ist. jSA977O2° 909819/0757ORIGINAL INSPECTED28Ä73932. Schwingspulmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß zwei Polschuhe vorgesehen sind.3. Schwingspulmotor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,daß in jedem Bereich eines kreisringförmigen Luftspaltes zur Verringerung der Sättigung zwischen den Polschuhen in jedem der Polschuhe anschließend an den zwischen den kreisförmigen öffnungen (19a, 19b) desi Gehäuses (18) liegenden Bereich ein axialer Schlitz (30) ί vorgesehen ist.;4. Schwingspulmotor nach Anspruch 3, dadurch gekenn- : zeichnet,ι daß in den Polschuhen weitere in radialer Richtung I verlaufende Schlitze (30) vorgesehen sind, die für : diejenigen Schlitze (30) einen Ausgleich schaffen, : welche in dem Bereich zwischen den benachbarten öffnungen (19a, 19b) liegen und auf die zugehörigen Schwingspulen eine Wirkung ausüben.|5. Schwingspulmotor nach Anspruch 1, dadurch gekenn- ; ' zeichnet,J daß der Permanentmagnet (16) in einer Richtung senk-; recht zu den beiden einander gegenüberliegenden ι Oberflächen (20, 21) magnetisiert ist, ! daß die der Unterseite der Polschuhe zugeführte , magneto-motorische Kraft nicht gleich groß ist, und I daß dabei die den Polschuhen gegenüberliegendeOberfläche (21) des Permanentmagneten so groß ist, daß jede unsymmetrie in der den Polschuhen zugeführten ί magneto-motorischen Kraft durch Bildung eines magne-' tischen Nebenschlusses mit niedrigem magnetischen I Widerstand zwischen durch die Polschuhe gebildeten i parallelen magnetischen Kreisen wirksam kompensiert I ist.SA 977 02° 909819/07576. Schwingspulmotor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,daß jede Schwingspule auf einem ringförmigen Bauteil (48) angebracht ist, das eine Anzahl radialer Rippen (49) aufweist, die in einer entsprechenden Anzahl radialer Schlitze der Polschuhe zu gleiten vermögen.7. Schwingspulmotor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,daß ein Schlitz eines jeden Polschuhs in einer Ebene liegt, die die Achsen der Polschuhe enthält und anschließend an den Bereich ζ v/i sehen den kreisförmigen Öffnungen (19a, 19b) liegt.8. Schwingspulmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß mehr als zwei Polschuhe vorgesehen sind, daß dabei jeder zwischen zwei Polschuhen liegende Polschuh mit mindestens zwei radial einander gegenüberliegenden Schlitzen (101, 102, 103, 104) versehen ist und daß alle Schlitze in einer Ebene angeordnet sind, die die Achsen der Polschuhe enthält.9. Schwingspulmotor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,daß jeder Polschuh mit zwei sich in axialer Richtung erstreckenden Schlitzen versehen ist, die in der die Achse der Polschuhe enthaltenden Ebene liegen.909819/075?
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| DE2847393C3 DE2847393C3 (de) | 1981-03-26 |
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