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DE1444560C3 - Verwendung von Copolymeren aus Acrylamid und Itaconsäure als Dispergiermittel - Google Patents

Verwendung von Copolymeren aus Acrylamid und Itaconsäure als Dispergiermittel

Info

Publication number
DE1444560C3
DE1444560C3 DE1444560A DE1444560A DE1444560C3 DE 1444560 C3 DE1444560 C3 DE 1444560C3 DE 1444560 A DE1444560 A DE 1444560A DE 1444560 A DE1444560 A DE 1444560A DE 1444560 C3 DE1444560 C3 DE 1444560C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
itaconic acid
acrylamide
copolymer
copolymers
dispersants
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1444560A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1444560B2 (de
DE1444560A1 (de
Inventor
Lucien Saddle River N.J. Sellet (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Diamond Shamrock Corp
Original Assignee
Diamond Shamrock Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Diamond Shamrock Corp filed Critical Diamond Shamrock Corp
Publication of DE1444560A1 publication Critical patent/DE1444560A1/de
Publication of DE1444560B2 publication Critical patent/DE1444560B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1444560C3 publication Critical patent/DE1444560C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14CCHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
    • C14C3/00Tanning; Compositions for tanning
    • C14C3/02Chemical tanning
    • C14C3/08Chemical tanning by organic agents
    • C14C3/22Chemical tanning by organic agents using polymerisation products
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D25/00Emergency apparatus or devices, not otherwise provided for
    • B64D25/08Ejecting or escaping means
    • B64D25/20Releasing of crash-position indicators
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C3/00Treatment in general of inorganic materials, other than fibrous fillers, to enhance their pigmenting or filling properties
    • C09C3/10Treatment with macromolecular organic compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Emulsifying, Dispersing, Foam-Producing Or Wetting Agents (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
  • Phenolic Resins Or Amino Resins (AREA)

Description

Copolymere aus Acrylamid und Itaconsäure bzw. Itaconsäuresalzen und deren Herstellung sind bekannt und mehrfach in der Patentliteratur beschrieben.
Es wurde nun gefunden, daß Copolymere obiger Zusammensetzung, bei denen der Acrylamidanteil zu dem Itaconsäureanteil im Molverhältnis von 1-3:1 steht, besondere Eigenschaften aufweisen, die sie zur Verwendung als Dispergiermittel für Feststoffe, insbesondere Pigmente, geeignet machen, die sich ohne einen solchen Zusatz nicht oder nur sehr schwer in flüssigen Medien derart verteilen lassen, daß haltbare Suspensionen entstehen. Dies gilt auch dann, wenn der Itaconsäureanteil im Copolymer in Form eines Alkali- oder des Ammoniumsalzes der Itaconsäure vorhanden ist und bzw. oder dann, wenn das Copolymer durch Verseifung der darin vorhandenen Amidgruppen nachträglich modifiziert wurde.
Gegenstand der Erfindung ist daher die Verwendung eines Copolymers aus 1 bis 3 Mol Acrylamid und 1 Mol Itaconsäure oder aus 1 bis 3 Mol Acrylamid und 1 Mol eines Alkalisalzes oder des Ammoniumsalzes von Itaconsäure als Dispergiermittel. Die Erfindung umfaßt, wie erwähnt, auch die Verwendung der Copolymere in der durch Verseifung der darin vorhandenen Amidgruppen modifizierten Form.
Die hier nicht beanspruchte Herstellung der" Copolymeren erfolgt durch Mischpolymerisation von 1 bis 3 Mol Acrylamid mit 1 Mol Itaconsäure bzw. Itaconsäurealkali- oder -ammoniumsalz in Anwesenheit eines üblichen Katalysators, wie z. B. Kaliumpersulfat in der Wärme. Bei einer Reaktionstemperatur von etwa 70 bis 75° C ist die Mischpolymerisation in Wasser nach ungefähr 4 Stunden beendet.
Das Copolymerisat fällt in wäßriger Lösung an und kann als solche zum Dispergieren der pulverisierten Feststoffe in geeigneter Konzentration verwendet werden, oder man isoliert es aus der Lösung und setzt es dem Dispergiermedium dann wieder zwecks Bereitung der Suspensionen zu.
Wie erwähnt, können die Amidgruppen im fertigen Copolymer auch nachträglich mit Hilfe von Alkalilauge verseift werden, wodurch sich gegebenenfalls die Dispergierwirkung noch wesentlich erhöhen läßt.
Die Beispiele erläutern die Erfindung näher.
Beispiel 1
Zu einer bei 6O0C bereiteten Lösung von 130 g (1 Mol) Itaconsäure in 500 ecm destilliertem Wasser wurden zwecks Bildung des Dinatriumsalzes der Itaconsäure 106 g Natriumcarbonat zugegeben. Der pH-Wert der Lösung betrug 5,2. Dann wurden 171 g (3 Mol) Acrylamid in der Itaconsäurelösung gelöst. Zwecks Copolymerisation des Acrylamide und des Itaconsäuresalzes wurden 5 g Kaliumpersulfat zugesetzt und die Lösung auf 70° C erwärmt. Durch die eintretende exotherme Reaktion stieg die Temperatur
auf 1080C an. Dann wurde die Lösung wieder auf 70 bis 75°C abgekühlt und 4 Stunden bei dieser Temperatur gehalten. Schließlich wurde das Reaktionsgemisch mit 541 g Wasser verdünnt, wodurch sich eine Lösung mit etwa 25 Gewichtsprozent Feststoffgehalt bildete. Der pH-Wert einer 10%igen Lösung betrug 7,7. Das so erhaltene Copolymer erwies sich als gutes Dispergiermittel.
Beispiel 2
Polymerisierte man beim Verfahren nach Beispiel 1 2 Mol Acrylamid mit einem Mol Itaconsäuredinatriumsalz, so erhielt man ein Copolymer, das ebenfalls als Dispergiermittel verwendbar war.
Beis piel 3
Zu der nach Beispiel 1 erhaltenen Copolymerlösung wurden 33Og Natronlauge von 40'Be allmählich,
d. h. im Verlauf von 25 Minuten zugegeben. Die Temperatur wurde langsam auf 92° C gesteigert, wobei sich Ammoniakgas entwickelte. Die Temperatur wurde dann allmählich unter starkem Rühren auf 1000C gebracht und das Rühren fortgesetzt, bis das Ammoniak weitgehend entfernt war. Nach etwa 4 Stunden waren die Amidgruppen des Mischpolymerisats zu Carboxylgruppen in Form des Natriumsalzes verseift. Durch Versprühen auf eine beheizte Trommel wurde ein Feststoff erhalten, der ein noch besseres Dispergiermittel darstellte als das unverseifte (i Copolymer nach Beispiel 1.
Beispiel 4
Zum Nächweis ihrer erfindungsgemäßen Verwendung als Dispergiermittel wurden aus den Copolymeren nach Beispiel 1, 2 und 3 wäßrige Lösungen mit 25 Gewichtsprozent Feststoffen bereitet, in denen Kaolin und Titandioxvd wie folgt dispergiert wurden:
Das Kaolin bzw. das Titandioxyd wurden in kleinen Portionen unter Rühren mit hoher Geschwindigkeit in der Lösung dispergiert, bis eine Pigmentsuspension entstanden war, die, bezogen auf ihr Gesamtgewicht, 62 Gewichtsprozent Kaolin bzw. 61 Gewichtsprozent Titandioxyd enthielt.
Die in Tabelle I und II angegebenen Viskositätswerte der Suspensionen wurden bei 25° C unter Verwendung eines Brookfield-Viskosimeters gemessen. Sie sind ein Maß für die jeweilige Fließgeschwindigkeit der betreffenden Suspension und damit auch für die Antiausflockungs- bzw. Dispergierwirkung der erfindungsgemäß als Dispergiermittel verwendeten Copolymere.
Tabelle I Suspensionen mit Kaolin als Pigment
Gewichtsprozent Spindel 7-iVii Viskositätsbestimmung Beschaffenheit
Copolymer
nach Beispiel
Copolymer, bezogen
auf dus
JLdIiI
der Umdrehungen
dünnflüssig
Pigmentgewicht 1 12 Viskosität in cP dünnflüssig
1 0,25 1 30 50 dünnflüssig
1 60 38 frei fließend
2 12 36 frei fließend
2 0,25 2 30 250 frei fließend
2 60 250 frei fließend
2 12 270 frei fließend
3 0,25 2 30 410 frei fließend
2 60 280
206
Tabelle II Suspensionen mit Titandioxyd als Pigment
Copolymer
nach Beispiel
Gewichtsprozent
Copolymer, bezogen
auf das
Pigmentgewicht
Spindel Nr. Zahl
der Umdrehungen
Viskositätsbestimmung
Viskosität in cP
Beschaffenheit
1
2
0,31
0,31
ro ro ro ro ro ro 12
30
60
12
30
60
4800 ]
2200 I
1280 J
1900 j
1100 1
620 J
zäh, annähernd
teigförmig
zähflüssig

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verwendungeines Copolymers aus 1 bis 3 Mol Acrylamid und 1 Mol Itaconsäure oder aus 1 bis 3 Mol Acrylamid und 1 Mol eines Alkalisalzes oder des Ammoniumsalzes von Itaconsäure als Dispergiermittel.
2. Verwendung des Copolymers nach Anspruch 1· in der durch Verseifung der darin vorhandenen Amidgruppen modifizierten Form.
DE1444560A 1960-10-05 1961-10-05 Verwendung von Copolymeren aus Acrylamid und Itaconsäure als Dispergiermittel Expired DE1444560C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US60756A US3043263A (en) 1960-10-05 1960-10-05 Release mechanism for ejecting sea survival equipment from ditched or crashed aircraft

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1444560A1 DE1444560A1 (de) 1969-02-13
DE1444560B2 DE1444560B2 (de) 1974-07-18
DE1444560C3 true DE1444560C3 (de) 1975-03-06

Family

ID=22031545

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1444560A Expired DE1444560C3 (de) 1960-10-05 1961-10-05 Verwendung von Copolymeren aus Acrylamid und Itaconsäure als Dispergiermittel
DE19611469015 Pending DE1469015A1 (de) 1960-10-05 1961-10-05 Verfahren zum Gerben von Haeuten

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19611469015 Pending DE1469015A1 (de) 1960-10-05 1961-10-05 Verfahren zum Gerben von Haeuten

Country Status (2)

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US (1) US3043263A (de)
DE (2) DE1444560C3 (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
US3043263A (en) 1962-07-10
DE1444560B2 (de) 1974-07-18
DE1444560A1 (de) 1969-02-13
DE1469015A1 (de) 1968-10-24

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