[go: up one dir, main page]

DE1441173A1 - Logarithmischer Wandler - Google Patents

Logarithmischer Wandler

Info

Publication number
DE1441173A1
DE1441173A1 DE19621441173 DE1441173A DE1441173A1 DE 1441173 A1 DE1441173 A1 DE 1441173A1 DE 19621441173 DE19621441173 DE 19621441173 DE 1441173 A DE1441173 A DE 1441173A DE 1441173 A1 DE1441173 A1 DE 1441173A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
contact
taps
potentiometer
wiper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19621441173
Other languages
English (en)
Inventor
Hardway Jun Edward V
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bausch and Lomb Inc
Original Assignee
Bausch and Lomb Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bausch and Lomb Inc filed Critical Bausch and Lomb Inc
Publication of DE1441173A1 publication Critical patent/DE1441173A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G7/00Devices in which the computing operation is performed by varying electric or magnetic quantities
    • G06G7/12Arrangements for performing computing operations, e.g. operational amplifiers
    • G06G7/24Arrangements for performing computing operations, e.g. operational amplifiers for evaluating logarithmic or exponential functions, e.g. hyperbolic functions

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Software Systems (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Indication And Recording Devices For Special Purposes And Tariff Metering Devices (AREA)

Description

  • Logarithmischer Wandler Die Erfindung betrifft einen logarithmischen Wandler, der eine lineare oder nichtlineare Bewegung oder eine elektrisches Signal genau proportional dem Logarithmus des Verhältnisses einer Eingangsspannung zu einer Bezugsspannung liefert. Insbesondere bezieht sieh die Erfindung auf einen Wandler, der in einem großen Frequenz- und Amplitudenbereich angewendet werden kann. Eine andere Aufgabe der Erfindung ist, einen Wandler zu liefern, bei dem der negative Logarithmus einer linearen oder einer nichtlinearen Eingangsspannung genau proportional dem Verhältnis von Eingangsspannung zu Ausgangsspannung ist.
  • Der Logarithmus der Spannungsverhältnisse, der gewöhnlich in Dezibel ausgedrückt wird ;(oder dem zwanzigfachen Logarithmus mit der Basis 10 der Verhältnisse) wird üblicherweise zur Berechnung verwendet, da die komplexen Funktionen auf einfache Weise durch Addition oder Subtraktion der Logarithmen miteinander multipliziert oder dividiert werden können. Viele Größen werden in den Rechenmaschinen aus dem gleichen. Grunde in Logarithmen umgewandelt. Ausserdem läßt sich ein großer Amplitudenbereich graphisch darstellen, wobei in jedem Punkt der Kurve die gleiche prozentuale Ablesung ermöglicht wird. Die Skalen von Instrumenten, Spannungsmessern u.dgl. sind deshalb häufig annähernd logarithmisch unterteilt. Fast alle Angaben der Akustik oder des Frequenzbereichs bei Lautsprechern , Mikrophonen, Filtern, Verstärkern u.dgl. werden in Dezibel angegeben, die gegen die logarithmische Frequenz aufgetragen werden, d.h. beide Skalen sind logarithmisch.
  • Zahlreiche Geräte für die selbsttätige Aufzeichnung von Spannungsverhältnissen in Dezibel sind vorgeschlagen worden. Einige Röhrenvolneter verwenden als Mikroamperemeter Drehspulinstrumente mit einem besonders ausgebildeten Luftspalt der eine beinahe gleichmäßige Teilung der Skala in Dezibel gestattet, überdecken aber nur eine Dekade und erfordern eine häufige Skalenumschaltung. Gegenwärtig ist die größte Genauigkeit, die von solchen Weehselstromröhrenvoltmetern gefordert wird,.1%. Andere Vorrichtungen sind in ihrer Genauigkeit durch die für die logarithmische Umwandlung benutzten Anordnungen begrenzt. Logarithmische Drehpotentiometer, die bei einer Drehung auf einen streifenartigen Wicklungsträger gewickelt sind, verwenden Draht von unterschiedlicher Stärke mit unterschiedlichem Abstand und liefern also eine unzureichend genaue Spannung. Ausserdem liegen die größten Schwierigkeiten für eine hohe Genauigkeit von Drehpotentiometern mit einer Drehung, die auf ungeraden Wicklungsträgern gewickelt sind, in der Erzielung genauer Abmessungen des Wicklungsträgers und der durch die Windungszahl begrenztere Auflösung. Nichtlineare Drehpotentiometer mit mehreren Drehungen erfordern eine unterschiedliche Drahtstärke, Anzapfungen und Vorschaltwiderstände, die häufig durch eine Rechenmaschine ermittelt werden, damit ein großer Bereich von Eingangsspannungen möglich wird. Diese werden gewöhnlich auf einen schraubenförmigen, metallischen Kern gewickelt und sind sehr begrenzt in ihrer Wiedergabe von hohen Frequenzen. Ein geerdeter Kern verursacht, daß die Kapazität zwischen Kern und Wicklung Hochfrequenzströme in dem einen hohen Widerstand besitzenden Teil der Wicklung kurzschließt. Ein nichtgeerdeter Kern nimmt ein viel höheres Potential an, als derjenige Teil der Wicklung, in dem sich der Widerstand mit der Stellung .' des-Schleifers nur langsam ändert, und verursacht äusserordentlich große Fehler an und zwischen deii Anzapfungen, die mit Vorschaltwiderständen versehen sind. Eine große Genauigkeit ist selbst bei niedrigen Frequenzen nur mit großen Kosten zu erreichen, wenn der Potentiometer über einen großen Amplitudenbereich arbeiten soll. Beispielsweise muß der Änderungsbereich des Widerstands bei Drehverstellung oder Schiebeverstellung 1000:1 auf der gleichen Wicklung betragen, damit ein Bereich von 60 Dezibel überdeckt wird. Eine Fehlergrenze von 1% der ganzen Skala ist gleich einem Fehler von 1000 % am anderen Ende. Ein tragbarer, fester Fehler in der Eingangsspannung in % läßt sich mit Hilfe der bekannten Verfahren zur Herstellung von nichtlinearen oder logarithmischen Potentiometern sehr schwer erreichen.
  • Sowohl der Halbleiter als auch die Diodenröhren liefern unter bestimmten Betriebsbedingungen ein Ausgangssignal, das dem Logarithmus des Eingangssignals proportional ist. Solche Vorrichtungen sind üblicherweise in Rechenmaschinen und logarithmischen Wandlern in Verbindung mit X-Y-Aufzeichenvorrichtungen oder mit einem Aufzeichnungsstreifen enthalten. Diese Vorrichtungen sind indessen in ihrem Amplitudenbereich begrenzt, sind temperaturabhängig und schwer einzustellen und besitzen keine genau bestimmten Endpunkte für ihren Betriebsbereich. Angeschlossene Stromkreise, die zu ihrer Verwendung erforderlich sind, sind komplex und schwierig zu stabilisieren. Die Verwendung logarithmischer Wandler war daher nur sehr begrenzt möglich.
  • Die Erfindung macht sich daher zur Aufgabe, einen logarithmischen Wandler zu liefern, der verhältnismäßig einfach aufgebaut ist, überwiegend driftfrei selbst bei sehr untersohiedliohen Bedingungen der Umgebung ist und trotzdem in einem großen Amplituden- und Frequenzbereich genau arbeitet. Eine andere Aufgabe der Erfindung ist, ein Mittel zu liefern, mit dessen Hilfe der Logarithmus einer Eingangsspannung im Verhältnis zu einer bekannten oder unbekannten Bezugsspannung in einem weiten Amplituden- und Frequenzbereich genau angegeben werden kann und bei dem der Fehler, in Prozent der Eingangsspannung, im wesentlichen unabhängig von der Höhe der Eingangsspannung ist.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist, einen logarithmischen Wandler zu liefern, in dem einer der üblichen linearen Potentiometer verwendet werden kann, so daß kostspielige und besonders aufgebaute nichtlineare Potentiometer eingespart werden, während gleichzeitig eine größere Genauigkeit erreicht wird als bisher bei Verwendung von nichtlinearen Potentiometern möglich war. Darüber hinaus macht sich die Erfindung zur Aufgabe, einen derartigen Wandler zu liefern, der einen großen Dezibelbereich besitzt und Transformatorenwicklungen, die derartig verbunden' sind, daß die Anzahl der Windungen in den Wicklungen wesentlich herabgesetzt wird, um einen großen Dezibelbereich zu erhalten, Eine noch andere Aufgabe ist, einen logarithmischen Wandler' zu liefern, der einen Ausgang besitzt, der genau proportional dem Logarithmus einer Eingangsspannung im Verhältnis zu einer bekannten oder unbekannter Bezugsspannung ist, wobei der Ausgang die Form einer mechanischen Bewegung oder eines elektrischen Signals haben kann.
  • Weiter setzt sich die Erfindung das Ziel, einen logarithmischen Wandler zu liefern, der in Verbindung mit einem thermischen Wandler oder einem geeigneten Detektor und einer Vorrichtung für die Aufzeichnung auf einer logarithmischen Skala, genaue Wechselspannungsmessungen vornimmt, d. h. mit einer Genauigkeit von weit unter 0,5 Weitere Aufgaben, Ziele und Vorteile der Erfindung werden den Fachleuten aus der nachstehenden Beschreibung, den beigefügten Patentansprüchen und den Zeichnungen einleuchten.
  • Die Zeichnungen stellen darf Fig. 1 ein Schema, welches den Grundzug der Erfindung verdeutlicht; Fig. 2 eine graphische Darstellung (die in beiden Achsen logarithmisch ist) der Ergebnisse, die unter Verwendung des Stromkreises von Fig. 1 tatsächlich erhalten wurden, und den tatsächlichen Wandlerausgang in Dezibel im Verhältnis zum idealen oder theoretischen Ausgang und die Fehlergröße, wenn der Spannungswiderständ der Fig. 1 fortgelassen wird; Fig. 3 ein Schema der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, Fig. 4 ein Schema einer anderen Ausführungsform mit allen Widerstandselementen; Fig. 5 ein Schema einer noch anderen Ausführungsform der Erfindung, die insbesondere für eine sehr genaue Messung von Wechselspannungen geeignet ist.
  • Erfindimgsgemäß wird ein 1inearer Potentiometer mit einer Arzahl von Anzapfungen geliefert, die vorzugsweise mit gleichem Abstand vonieinar der angebracht sind und einer gegebeneen Dezibeleinteilung entsprechen. Eingangsspannung, deren Logarithmus im Verhältnis zu einer Bezugsspannung bestimmt werden soll, wird in eine Anzahl von Spannungen. unterteilt, 3o daß der Logarithmus des Unterschieds zwisehe_1 diesen Unterteilungen der Dezibeleinteilung an den Anzapfungen des Potentiometers entspricht. Die unterteilten Spannungen werden dann an die Anzapfungen des Potentiometers angelegt, so daß die Eingangsspannung logarithmisch entlang der Anzapfungen des Potentiometers verteilt wird und jede Anzapfung an die entsprechende Spannung geklemmt ist. Ein Schleifkontakt wird dann in seiner Stellung oder Spannung an jeder Anzapfstelle proportional dem Logarithmus des Spannungsverhältnisses zwischen der Spannungszufuhr zur Teilervorrichtung und der Ausgangsspannung an der jeweiligen Anzapfung sein, die durch die Spannungsteilungsvorrichtung bestimmt ist. Da die Anzapfungen einen bestimmten endlichen Dezibelabstand besitzen, interpoliert der Schleifer des Potentiometers bei der Bewegung zwischen den Anzapfungen die Spannungen,di e zwischen diesen bestehen. Man hat herausgefunden, daß die Interpolation durch den.
  • Schleifer zwischen den Anzapfungen logarithmisch und nicht linear vorgenommen werden kann, wenn mpn einen Belastungswiderstand einschaltet, der elektrisch mit dem Schleifer und einer bestimmten Spannung verbunden ist, und daß die.Korrektur, die der Belastungswiderstand ausübt, zwischen allen Anzapfungen des Potentiometers gleich ist, wobei der Belastungswiderstand bei Bewegung des Schleifer von einem Ende des Potentiometers zum anderen nicht verstellt werden braucht. Ohne den Belastungswiderstand interpoliert der Schleifer arithmetisch, wodurch erhebliche Fehler in der Dezibelablesung verursacht werden. Beträgt beispielsweise der gewünschte Dezibelbereich 72 Dezibel und die Dezibeleinteilung des Potentiometers drei Dezibel, dann würde die Potentiometerwicklung in 24 gleiche Teile eingeteilt sein, damit ein Bereich von 72 Dezibel bei einem Abstand von 3 Dezibel erhalten wird. 3 Dezibel entsprechen einem Spannungsverhältnis von 1,41 : 1. Eine lineare, arithmetische Interpolation würde einen Wert von 1,205 in der Mitte (1,5 Dezibel) ergeben, während der richtige Wert bei 1,5 Dezibel 1,185 betragen müßte, d. h. es wird ein Fehler von annähernd 1,7 % geliefert. Dieser Fehler nimmt schnell zu, wenn die gleichmäßige Unterteilung in Dezibel zwischen den Anzapfungen vergrößert wird. Er beträgt etwa 5 % bei einem Abstand von 6 Dezibel zwischen den Anzapfungen. Da die Herstellungskosten weitgehend von der Anzahl der erforderlichen Anzapfungen abhängen, ist es höchst erwünscht und ein entscheidender Vorteil, daß die Anzahl der Anzapfungen sowohl am Poten tiometer als auch an der Spannungsteilungsvorrichtung, die gewöhnlich die Form eines Ringtransformators besitzt, verringert wird. Die Einschaltung eines Belastungswiderstands gestattet eine genaue Interpolation, selbst wenn die Anzapfungen einen verhältnismäßig großen Dezibelabstand haben, und eine noch größere Genauigkeitlwird geliefert, wenn der Dezibelabstand geringer ist. Unter Verwendung eines Belastungswiderstands ist es also möglich, die logarithmische Funktion zwischen den Anzapfstellen zu interpolieren, wobei bei einem Abstand von 6 dB eine Genauigkeit von 0,05 Dezibel oder annähernd 0,6 % bei Wahl des richtigen Belastungswiderstands geliefert wird. Eine noch größere Genauigkeit wird erreicht, wenn die Anzapfstellen einen geringeren Abstand in Dezibel besitzen. Ein Abstand von beispielsweise 2 Dezibel kann einen Umrechnuwzgsfehler von weniger als 0,02 % ergeben. Andererseits wachsen die bestmögliche Belastungsfunktion und der größtmögliche Interpolationsfehler mit größer werdendem Dezibelabstand und betragen mehr als eine Dezibel oder 10 % bei einem Abstand von 20 Dezibel zwischen den Anzapf s tellen. Man hat festgestellt, daß ein Abstand von 3 - 12 Dezibel zwischen den Anzapfungen, abhängig von der geforderten Genauigkeit, zu vertreten ist. Es leichtet ein, daß ein Ausgleich zwischen Genauigkeit und Herstellungskosten stattfinden muß. Mit wachsendem Dezibelabstand nehmen die Herstellungskosten ab, ebenso auch die Genauigkeit. Umgekehrt wird die Genauigkeit mit geringerem Dezibelabstand verbessert. Für die meisten Anwendungen ist ein Abstand von 3 - 12 Dezibel zwischen den Anzapfungen tragbar, wobei der jeweils gewählte Abstand von der erforderlichen Genauigkeit ,abhängt. Ein Abstand von 6 Dezibel scheint gegenwärtig am günstigsten für die meisten Verwendungszwecke -und ebenfalls aus wirtschaftlichen Erwägungen. Ausserordentlich präzise Wechselspannungsmesser können indessen entweder eineu geringeren Abstand oder zusätzliche Ausgleichsverfahren erfordern, die nachstehend erörtert werden.
  • In Fig. 1 wird die Spannungsteilungsvorrichtung als eine Transformatorwicklung 10 dargestellt, die vorzugsweise die Wicklung eines Autotransformators ist. Der Autotransformator ist vorzugsweise auf einen Ringkern gewickelt. Bei einem Abstand von 6 Dezibel wird er mit einem Eingangsverhältnis von 2 t 1 dargestellt, wodurch ein Verhältnis von 6 Dezibel in der Spannung zwischen den Spannungen E1 und E2 geliefert wird. Der Autotransformator ist mit einer Eingangsklemme 11 und einer Zwischenklemme 12 versehen. Ein linearer Potentiometer P wird über diese beiden Anschlußklemmer angeschlossen und besitzt einen Schleifer W. In dieser Zeichnung bezeichnet der Buchstabe "A" den Teil des gesamten Drehwinkels des Schleifers W, der eine Schliferspannung E0 liefert, und A wird also ei nen Wert zwi schen 0 und 1 , 0 annehmen. Der Einfachheit halber wird der Abstand von 6 Dezibel als ein Eingangsverhältnis von 2 : 1 betrachtet, wobei der Fehler lediglich etwa 1/4 % oder 0,025 Dezibel beträgt. Selbstverständlich wird in der Praxis das genaue Verhältnis von 1,99526 bei der Berechnung für den Aufbau verwendet, oder andererseits kann das Verhältnis genau 2 : 1 sein und der Dezibelabstand als 6,0206 angenommen werden, wenn die Vorrichtung für die ip-rnungsable@utlg geeicht wird, Eine Analyse der Stromschleifen im Stromkreis der Fig. 1 ergibt die folgende Gleichung: Das ideale Verhältnis zwischen und A wird angegeben durch Wird die Gleichung.(3) in die Gleichung (1) eingesetzt, wobei A = 0,5 für einen Fehler von Null an dieser Stelle, dann ist die Lösung für-das Verhältnis-von gleich 0,241 oder RL 405 Ro (4) Die Gleichung (1) wird dann: Der Wert des Belastungswiderstands RL ist also aufgrund der vorstähenden Berechnungen 4,15 Mal der Widerstand zwischen den Anzapfungen am Potentiometer P bei einem Abstand von 6 Dezibel. Das günstigste Verhältnis von der gleichen Weise errechnen. Gewöhnlich sollte der Bebei einem anderen Dezibelabstand läßt sich leicht in lastungswiderstand von hinreichender Größe sein, damit die Ausgangsspannung des Schleifers überwiegend proportional dem negativen Logarithmus der Bewegung des Schleifers ist. Rin allgemeiner Ausdruck für die Beziehung des Spannungsverhältnisses zum Dezibelabstand wird gegeben durchs worin "dB" den Dezibelabstand bezeichnet. Die Wahl des Mittelpunktes für einen Fehler von 'Null, d. h. von A = 0, 5, ist nicht das Optimum, aber nahe dem Optimum für einen kleinstmöglichen durchschnittlichen Fehler. Der Wert des Widerstands "RD" ist nicht von größter Wichtigkeit, insbesondere nicht bei einem geringen Dezibelabstand. Eine Wahl von + 5 % ist zulässig.
  • Um die Abnahme im Interpolationsfehler zu erläutern, die durch die Einschaltung des Widerstands RD erreicht wird, sei angenommen, daß die Anordnung von Fig. 1 in Verbindung mit einem potentiometrischen Ausgleichsservomechanismus verwendet wird, in dem die Spannung Eo mit einer Bezugsspannung ER verglichen wird, so daß der Unterschied oder die Fehlerspannung den Servomechanismus 2o betätigt, daß der Schleifer derartig bewegt wird, daß EO e ER.
  • Mit anderen Worten, der Schleifer wird so bewegt, daß EO konstant gehalten wird über Abstand von 6 Dezibel, während sich dieEingangsspannung E1 ändert. Dann ist der Fehler im Drehwinkel in A bei Ruhestellung des Schleifers verglichen mit der richtigen Stellung das Schleifers und dem entsprechenden Fehler in Dezibel:
    A Fehler in A Fehler in Dezibel
    0 0 0
    .1 -.005 -,03
    . 2 -.007 -.042
    .3 -.006 -.036
    . 4 -0035 -.021
    .5 0 0
    .6 +.0038 +.023
    .7 +.0068 +.041
    081 +.008 +.048
    .9 +.0063 +.038
    1.0 0 0
    Der grüßte Fehler beträgt also-0.048 Dezibel oder weniger als 0.6 % bei einem Abstand von 6 Dezibel. Fig. 2 ist eine graphische Darstellung, die die ideale (errechnete), geradlinige Funktion zeigt, die sich ohne den Belastungswiderstand RL (RL gleich unendlich) ergibt, und die sehr gute Annäherung, die in der vorstehend beschrieben Weise bei Verwendung eines Belastungswiderstands RL 4,15R0 erlangt wird. Wie ersichtlich, gibt es bei Verwendung eines Belastungswiderstands drei Punkte, die mit der idealen Kurve zusammenfallen, d. h. je ein Punkt an jeder Anzapfstelle an jedem Ende des Potentiometerabschnitts von 6 Dezibel und einen Punkt in der Mitte eines Abschnitts. Andererseits kann man aus der Darstellung entnehmen, daß die ohne Belastungswiderstand erhaltene Kurve mit der errechneten lediglich an den Anzapfstellen und im Mittelpunkt zusammenfällt und daß der Fehler mehr als 0,5 Dezibel beträgt.
  • Man wird auch bemerken, daß die Darstellung der Fig. 2 bei der Auftragen g des tatsächlichen Ausgangs gegen die wahren Werte von 20 log (El/E0) eine Kurve ergibt, die nur geringfügig von der errechneten Kurve abweicht. Eine genaue Betrachtung zeigt, daß die Abweichung oder der Fehler annähernd einer Sinuskurve entsprechen. Eine Auf-. trageng des Fehlers geg6n die Schleiferverschiebung (A) der obigen Tabelle bestätigt diese Annahme. Obwohl der Fehler oder die Abweichung nicht genau einer Siriuskurve entspricht, ist die Annäherung groß genug, damit eine weitere erhebliche Verringerung des Fehlers durch eine zusätzliche Sinusbewegung des Schleifers erreicht werden kann. Beispielsweise würde eine Sinusberichtigung in einem logarithmischen Wandler mit einem Abstand von 15 Dezibel zwischen den Anzapfungen den Fehler von einem Höchstwert von 8,2 % auf 1 herabsetzen. Ein solcher Wandler kann die Form eines schneckenförmig gewickelten Potentiometers mit 15 Windungen und einer Anzapfung je Windung haben, so daß ein Gesamtbereich von 75 Dezibel gegeben ist. Die Sinusberichtigung könn te aus einer ekzentrisch auf der Potentiometerwelle angebrachten Seilscheibe bestehen, deren Ekzentrizität ausreicht, um annähernd den Sinusfehler auszugleichen. Für Fig. 2 würde die Ekzentrizität derartig sein, daß bei einem Wandlerausgang von 0 - 3 Dezibel die Schleifers tellung von der Normalstellung um einen Wert vorgerückt wird, der annähernd gleich dem waagerechten Abstand zwischen der erhaltenen und der errechneten Kurve ist. Bei einem Ausgang s von 1 Dezibel sollte beispielsweise das Vorrücken etwa A1 betragen. Am oberen Ende des Bereichs (d, h. bei einem Ausgang von 3-6Dezibel) muß der Schleifer-von der Normalstellung zurückgesetzt werden: Auf diese Weise wird. durch eine Sinusberichtigung der erhaltene Ausgang stärker dem errechneten angeglichen. Es soll hinzugefügt werden, d.aß eine solche Ausführungsform dann bevorzugt werden sollte, wenn die Kostenfrage (bei vergrößertem Abstand zwischen der Anzapfungen) die ausschlaggebende Rolle spielt. Durch die nachfolgende Aufstellung für den größtmöglichen Fehler ohne Sinusberichtigung wird diese Tatsache erhärtet:
    Abstand in dB Widerstandsverhältnis größtmöglicher Fehler
    in %
    1.00 .006631 .0022
    2.00 .026546 .019
    4.00 .10651 .16
    6.00 .24092 .56
    10.00 .68113 2.6
    15.00 1.5861 8.2
    Bei einem Abstand von 2 dB beträgt der Fehler bei der Umwandlung bei einem geeigneten Belastungswiderstand 0.019 %, was sehr günstig ist, wenn man bedenkt, daß gegenwärtig die genaueste NBS AC-Norm 0,05 beträgt. Die Genauigkeit der Annäherung ist nicht begrenzt, wenn das Spannungsverhältnis der Anzapfungen richtig ist. Der Belastungswiderstand ermöglicht eine annehmbare Anzahl von Anzapfungen, so daß eine weitere Berichtigung selbst für große Genauigkeiten nicht erforderlicht ist.
  • Die Grundzüge der Erfindung, die vorstehend anhand.der Figuren 1 und 2 beschrieben wurden, können durch zusätzliche Windungen oder Anzapfungen an der Transformatorwicklung abgewandelt oder erweitert werden oder durch zusätzliche Wicklungen, falls erforderlich, und durch zusätzliche Abschnitte der Potentiometerwicklung am Widerstand R0. Die Schwierigkeit, den Bereich zu erweitern, kann also in erster Linie durch einen entsprechend aufgebauten Transformator überwunden werden. Das läß t sich leichter und weniger kostspielig ausführen als die Erweiterung des Dezibelbereichs in nichtlinearen, logarithmischen Potentiometern oder Dioden, die in temperaturgeregelter Öfen arbeiten. Noch wichtiger ist, daß ein Sehr genau arbeitender Wandler mit Hilfe der bekannten Herstellungsverfahren aufgebaut werden kann und daß der Wandler nicht durch Zeit, Temperatur und Gebrauch beeinträchtigt wird.
  • Eine Abwandlung oder Erweiterung der dargelegte. Erfindung wird durch Fig. 3 dargestellt, die eine bevorzugte Ausführung sform der Erfi ndung zeit. In dieser Abbildung wird ein Paar von Ringkerntransformatoren 20 und 21 gezeigt, bei dem jeder mit den Auschlußklemmen für den Eingang 22 und 23 versehen ist, und bei dem jeder, wie gezeigt, mit dem unteren Ende geerdet ist. Jeder Transformator ist ausserdem mit einer Anzahl von Anschlußklemmen für den Ausgang 24 versehen, die mit Ixen Wicklungen verbunden sind. Die Ausgancrsan.schlußklemmer, sind so angebracht, daß der Logarithmus der Spanngugsunterschiede zwischen den einzelnen Anschlußklemmen etwa gleich ist. Mit anderen Worten: die Ausgangsanschlußklemmen sind so angeschlossen, daß das Verhältnis der Anzahl der Windungen zwischen aufeinanderfolgenden Ausgangsanschlußklemmen konstant und gleich dem negativen Logarithmus der Dezibelanzahl in jeder Unterteilung, durch 20 geteilt ist. Die entsprechenden Transformatoren werden also so gezeigt, daß die erste Ausgangsanschlußklemme bei 25 Windungen liegt, die zweite bei 50, die dritte bei 100, usw. Da lediglich gerade Zahlen. von Vindungen für die Spannungsverhältnisse zuträglich sind, entsteht der größte Fehler in Dezibel bei 100 Windungen und beträgt 0,04 Dezibel. Eine Erhöhung der Gesamtzahl der Windungen würde diesen Fehler verringern und genauere Verhältniszahlen liefern, aber die Kosten für die Herstellung eines derartigen Ringkerntranssformators erhöhen.
  • Um einen möglichst großen Dezibelbereich zu erhalten und udie nd gleichzeitig die Gesamtzahl der Windungen in praktisch vernünftigen Grenzen zu halten, sind, wie Fig. 3 zeigt, 2 Transformatoren angeschlossen. Das heißt, die Eingangsklemme 23 des Transformators 21 ist mit einer der Ausgangsklemmen des Transformators 20 verbunden, d.h, mit der Ausgangsklemme bei 25 Windu:igen. Bei einem Bereich von 72 Dezibel, der in 6 Dezibel unterteilt ist, wie Fig. 3 zeigt, können also 2 Transformatoren mit je 1 577 Windungen verwendet werden. Wird nur ein Transformator für einen solchen Dezibelbereich verwendet, dann sind etwa 100 000 Windungen für die gleiche Genauigkeit des Windungsverhältni sse s erf orderli ch. Die Ko sten würden weit höher sein und die größere Windungskapazität und der -widerstand würden die Genauigkeit beeinträchtigen und den großen Frequenzbereich eines Ringkerns von 72 Dezibel einschränken. Eine andere Möglichkeit ausser der beschriebenen ist, wie bereits erwähnt, eine Unterteilung in eine ungerade Zahl von Dezibel bei geraden Windungsverhältnissen vorzunehmen. Die Kosten für zwei Ringkerne sind nicht erheblich größer als die für einen, wenn die Gesamtzahl der genau angebrachten Anzapfungen die gleiche ist.
  • Ein linearer Potentiometer p' ist in Fig. 3 mit einer Anzahl von Anzapfungen versehen, die mit den entsprechenden Ausgangsklemmen der Transformatoren verbunden sind, so daß ein Abstand von 6 Dezibel zwischen den Anzapfungen am Potentiometer geliefert wird. Auch in diesem Fall ist ein Schleifer W' angebracht und ein Belastungswiderstand RZ,ist elektrisch zwischen den Schleifer W' und einer 'Stelle mit gegebener Spannung geschaltet, z. B. an das untere Ende des Transformators. Die Beziehung zwischen Rot RZ und E2 ist gleich dem in den Figuren 1 und 2. Die Anzapfung oberhalb des Schleifers in jeder seiner Stellungen kann als mit der Spannung E1 belastet und die Anzapfung unterhalb des Schleifers als mit der Spannung E2 belastet angesehen werden. Das Spannungsverhältnis zwischen zwei benachbarten Anzapfungen ist b Dezibel oder etwa 2 s 1.
  • Ein wesentlicher Zug der Erfindung ist, daß die gleiche Belastungsfunktion und der gleiche Belastungswiderstand im ganzen Bereich verwendet werden können, da eine logarithmische Funktion ein weitgehend festes Verhältnis der Windungen oder der Spannunig zwischen zwei benachbarten, angezapften Unterteilungen des Transformators voraussetzt und da zwischen den Potentiometeranzapfungen gleiche Abstände liegen. Mit anderen Worten: man hat fest gestellt, daß die erforderliche Berichtigung von RL zwischen irgend zwei gewählten Anzapfungen am Potentiometer in gleicher Weise wirksam wird und daß der Wert nicht geändert werden muß, wenn der Schleifer sich von einem Ende des Potentiometers zum anderen bewegt.
  • Die Metallkerne in Potentiometern mit mehreren Windungen i;,@d gewöhnlich nicht geerdet und nehmen. bei hohen Frequenzen ein Potential von etwa der Hälfte des größten Widungspotentials an, da sie mit der Widerstandswindung gekoppelt sind. Bei der gezeigten Ausführungsform empfiehlt es sich, den Kern zu erden, derbei hohen Eingangsspannungen ein Potential annimmt, das mehrere hundertmal so groß ist wie das des Widerstandsdrahtes, der am Schleifer um den Kern gewickelt i 3t. (Bei der praktischen Durchführung wirkt sich ein nichtgeerdeter Kern bei mehr als 5 kHz aus). Da die Spannung an einem Ende der Potentiometerwicklung da 3000-400fache der Schleiferrpannung sein kann, bewirkt eine Kapazitätskopplungvon. nur einem Mikrofarad oder weniger, daß die Spannung am Schleifer über den gew ün schten Wert anwächst, wenn2 der Schleifer sich zwischen zwei Anzapfungen befinde t. Ein kleiner neutralisierender Kondensator C zwischen einer entgegengesetzt polarisierten Spannung (-kE1) und dem Schleifer verhindert diese Wirkung weitgehend und macht die Anordnurng beinahe unempfindlich bis zu einer Frequenz von 20 kHz und verwendbar bis zu 100 kHz.
  • Aus der Gleichung (2) geht hervor, daß die Stellung des Schleifers W' am Potentiometer eire Funktion des Lo arithmus des Verhältnissees der Eingangsspannung L1 zur Ausgangsspannung Eo ist. Durch ein Bewegung des Schleifers, di e E o bei unterschiedlichen Eingangsspanirnungen kooi ns tant t h äl t, wird die Stellung des Schleifers zum Logarithmus dieses Verhältni ssses. Obwohl die Einstellung des Schleifers in jeder gewünschten Weise, auch bei Hand, vorgenommen werden kann, wird in Fig. 3 ein potentiometrischer Stellmechanismus dargestellt. Die Spannung Eo kann also abgenommen und geglättet werden durch einen Detektor und eine Siebkette 25 und mit einer Bezugsspannung ER aus einer Quelle 26 verglichen werden, wobei die Fehlerspannung durch einen Stellverstärker 27 verstärkt wird und dann dazu verwendet wird, einen Stellmotor 28, der mit dem Schleifer W' verbunden ist, zu regeln. Folglich wird der Schleifer so bewegt, daß Eo = ER. Der Schleifer kann entweder mechanisch oder elektrisch mit einer zweckentsprechenden Anzeigevorrichtung verbunden sein. Folglich leuchtet ein, daß die Potentiometerwelle und die gewählte Anzeige- oder Aufzeichnungsvorrichtung proportional zum Verhältnis von E1 zu ER (in Dezibel) bewegt wird.
  • Ein zweiter Potentiometer 22 kann eingebaut werden, damit eine Ausgangsspannung geliefert wird, die proportional der Dezibeländerung ir der Eingangssparnung E1, bezogen auf die Bezugsspannung ER, ist. Der Potentiometer P2 besitzt also eine Spannungsquelle 29, die mit ihm verbunden ist, und sein. Schleifer 30 ist mit dem Schleifer W' gruppengeschaltet. Demzufolge ist die Spannung des Schleifers 30 proportional der Stellung des Schleifers W' und eine Funktion von diesem und also ei@ie Funktion des Verhältnisses von E1 zu ER, in Dezibel ausgedrückt. Bei dem Aufbau der Anordnung von Fig. 3 empfiehlt es sich, daß der Transformator durch eine Quelle mit niedriger Impedanz betrieben wird, z. B. durch einen Kathoden-Nachlaufantrieb. Ausserdem sollte der Widerstand zwischen den Anzapfungen am Potentiometer P' weitgehend auf den Widerstand zwischen den Anzapfungen an den Transformatorwicklungen bezogen sein. Beispielsweise kann der Widerstand Ro zwischen den Anzapfungen am Potentiometer zwischen 3000 und 10 000 Ohm betragen, während die Ausgangsimpedanz an den Anzapfungen des Ringkerns verhältnismäßig niedrig ist, d. h. weniger als 10 Ohm. Die Belastungswicklung auf den Transformator ist also ausserordentlich gering und kann, falls erforderlich, durch Trimmerwiderstände mit hohen Werten weiter berichtigt werden, welche im Neebenschluß zu den Anzapfungen des Transformators geerdet werden.
  • Die Betriebsweise der Ausführungsform von Fig. 3 sollte einleuchten, wird aber kurz erläutert werden. Bei gegebener Eingangsspannung El stellt der Stellmechanismus den Schleifer W' so ein, daß dessen Spannung gleich der Bezugsspannung ER ist. Nachfolgend-sollte die Eingangsspannung zunehmen, wodurch die Schleiferspanriung ebenfalls anwächst und den Stellmechanismus so bewegt, daß sich der Schleifer gegen das untere Ende des Potentiometers bewegt, bis erneut Eo=ER. Die neue Stellung des Schleifers W' ist proportional dem Verhältnis der erhöhten Spannung Ei zu ER, in Dezibel ausgedrückt. Weitere Abänderungen der Eingangsspannung verursachen, daß der Schleifer W' über die Potentiometerskala bewegt wird, wodurch fortlaufend eine Ablesung der Ausgangsspannung in Dezibel geliefert wird.
  • Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform, die ähnlich der von Fig.3 ist, aber verfeinert, so daß ausserordentlich genaue Wechselspannungsmessungen möglich sind. Vor der Beschreibung von Fig.5 soll darauf hingewiesen werden, daß fast alle Wechselspannung smessungen mit einer Genauigkeit von unter 0,5 % und jede Eichung auf eine Genauigkeit von weniger als 1 % mit Hilfe von kostspieligen Wärmeaustauschvorrichtungen erreicht werden. Gewöhnlich wird eine derartige Vorrichtung mit einer Anzahl vor thermischen Wandlern geliefert, die je einen begrenzten Spannungsbereich besitzen. Jede Messung mit einem Wärmeaustauscher ist ein schwieriges und zeitraubendes Verfahren. Eine unbekannte Wechselspannung wird einem Heizkörper eines Vakuum-Thermoelements in dem thermischen Wandler zugeführt und der Gleichstromausgang des Thermoelements wird durch einen Gleichstrom-Präzisionspotentiometer gemessen. Eine veränderliche Gleichspannung, die sich gleichfalls genau messen läßt, wird dann an den Heizkörper angelegt und so ab.-ewandelt, bis die Ausgangsspannuag de Thermoelements genau gleich dem Ausgang ist, der durch die unbekannte Wechselspannung geliefert wird. Der wahre RMS oder der Wärmewert der unbekannten Wechselspannung ist dann gleich der ersetzten Gleichspannung. Die Temperatur in der Umgebung des Thermoelements wird durch einen Ofen o.dgl. konstant gehalten. Die Gründe für die Anwendung solcher Ersatzverfahren sind erstens, daß die genaue Messung einer Gleichspannung sehr viel leichter als die genaue Messung einer Wechselspannung bei dem heutigen Stande der Technik ist und zweitens, daß Vakuum-Thermoelemen te oder thermische Wandler nichtlineare Geräte sind, die auf Wechsel- oder Gleichspannungsein gänge ansprechen, jedes in besonderer Weise, aber mit ausgezeichneter Wiederholbarkeit. Ein ausserordentlich genauer logarithmischer Wandler nach der Erfindung, der mit Handbetrieb oder durch Stellmotor betrieben wird, würde eine konstante Ausgangswechselspannung liefern, um den Heizkörper des Thermoelements, unabhängig von der Höhe der unbekannten Wechselspannung im Wandlerbereich,zu speisen. Ein derartiger Wandler würde in Verbindung mit einem Vakuum-Thermoelemen t (wie in Fig. 5) oder einem geeigneten Detektor (wie in Fig. 5) (RMSS, Durchschnitts-oder Spitzenwert in Abhängigkeit von der Art der Messung) das oben beschriebene Ersatzverfahren überflüssig machen. Diese Anordnung würde in Verbindung mit einem Gleichstrom-Stellmechanismup, in dem der Ausgang des Thermoelements mit einer genau angegebenen Bezugsgleichspannung verglichen wird, so daß das Fehlersignal für den Stellmotor gegeben wird, einen Wechselspannungsmesser ergeben, der sich selbst ausgleicht und Genauigkeiten liefert, die bisher bei Wechselspannungsanzeigern nicht erreicht werden konnten. Die Messung könnte durch Zeiger und Skala, die mit dem logarithmischen Spannungsteiler-Schleifer verbunden sind, angezeigt werden, so daß auf der gesamten logarithmischen Skala gleichbleibend abgelesen werden kann. Bei einem logarithmischen Spannungsteiler ist der Zuwachs durch Stellmotor-Rückführung gleichbleibend. Die für eine Messung erforderliche Zeit würde ein Bruchteil derjenigen sein, die heute bei thermischen Wandlern erforderlich ist.
  • Die Anordnung von Autotransformator und linearem Potentiometer der Fig. 5 ist ähnlich wie die der Fig. 3, mit dem Unterschied, daß ein geringerer Dezibelabstand gewählt wurde, damit eine größere Genauigkeit erzielt werden kann. Der Abstand beträgt hier 2 Dezibel, wodurch ein Fehler von höchstens 0,019 % entstehen sollte. Die Spannung vom Schleifer W' wird einem Verstärker 33 zugeführt und das verstärkte Wechselspannungssignal wird dann über einen Heizdraht 34 des Thermoelements geleitet. Dadurch wird eine Spannung im Thermoelement 35 geliefert, die sich mit dem RMS-Heizwert des Wechsel spannungs:3ignals ändert. Gleichzeitig wird eine genau bekannte Bezugsgleichspannung einem Heizdraht 36 eines anderen Vakuum-Thermoelements von einer Präzisionsbezugsgleichspannungsquelle 37 zugeführt. Auch in diesem Fall wird ein Spannungsunterschied im Thermoelement 43 entwickelt, der proportional dem Heizwert der Bezugsgleichspannung ist. Die beiden Vakuumthermoelemente sind in der dargestellten Weise miteinander verbunden und ihre Ausgänge werden einem Zerhacker 38 zugeführt und dann einem Stellverstärker 39, in dem sie miteinander verglichen werden Der Stellverstärker regelt einen Stellmotor 40. Der Stellmotor ist mit dem Schleifer W' verbunden, so daß jeder Spannungsunterschied zwischen den beiden Ausgängen aus den beiden Thermoelementen dazu führt, daß der Stellmotor den Schleifer so bewegt, daß sich die Wechselspannung ändert, bis ihr Heizwert gleich dem der Bezugsgleichspannung ist, d. h. daß der Schleifer auf den nullpunkt eingestellt wird. Gleichzeitig kann der Stellmotor ein Zifferblatt oder eine Aufzeichnungsvorrichtung bedienen, die so geeicht ist, daß die Voltzahl oder eine gewünschte Einheit abgelesen werden kann.
  • Die beschriebene Anordnung besitzt mehrere Vorteile. In erster Linie soll betont werden, daß diese Anordnung die Eingangswechselspanning für das Vakuum-Thermoelement auf einem gleichbleibenden Wert hält, wodurch ermöglicht wird, daß das Vakuum-Thermoelement an einer Stelle arbeiten kann. Auf diese Weise werden die Schwierigkeiten, die bei nichtlinearen Geräten auftreten und ausgeglichen oder geglättet werden müssen und Schwierigkeiten bei unterschiedlichem Stellmotor-Zuwächs, die gewöhnlich eine AGG-Vorverstärker erforderlich machen, vermieden und eine gleiche Genauigkeit über die ganze Skala geliefert.
  • Falls erwünscht, kann ein Präzisionsrechteckgenerator 41 in Verbindung mit einem Eichschalter 42 zum Eichen der Anordnung benutzt werden.
  • Gewöhnlich empfiehlt es sich, daß die Transformatoren als Ringkernautotransformatoren gewickelt sind, obwohl auch andere Arten, z. B. die üblichen Transformatoren mit isolierten Primär- und Sekundärspulen, zur Teilung der Eingangsspannung in den vorgegebenen Dezibelabstand verwendet werden können. Der Potentiometer ist ebenfalls vorzugsweise schraubenförmig mit mehreren Wicklungen gewickelt, obwohl jeder Präzisionspotentiometer verwendet werden kann.
  • Obwohl in vielen Fällen. bevorzugt wird, daß die Bezugsqpsnnung BR einen festen Wert besitzt, kann sie auch abgeändert werden. Beispielsweise wäre es wünschenswert, wenn eine Anordnung, die geprüft werden soll, von einem Oszillator mit unterschiedlicher Ausgangsspannung betrieben wird, den Oszillatorausgang aufzuzeigen und daraus EH abzuleiten, um das wahre Verhältnis von Ausgang zu Eingang in Dezibel bei dem zu prüfer den Gerät zu ermitteln, ohne daß unerwünschte Änderungen in der Oszillatorspannung berücksichtigt werden müssen. In ähnlicher Weise kann die Spannung -kE1, die für die Neutralisation benutzt wird, aus dem Verstärker, der den Transformator treibt, oder einer besonderen Wicklung auf einem der Transformatoren abgeleitet werden. Der Trimmerkondensator C ist so eingestellt, daß die positive Kapazitätskupplung mit dem Schleifer zwischen den ersten zwei oder drei Anzapfungen vom Boden aus möglichst gering ist. Der Trimmerkondensator ist bei niedrigen Frequenzen nicht erforderlich.
  • Gleichspannungs-Eingangssignale und allmählich sich ändernde Eingangswechselspannungen lassen sich mit der in Fig. 3 gezeigten Anordnung umwandeln, wenn diese Signale zunächst moduliert werden. Wird beispielsweise ein 60 Hz-Zerhacker, auf den ein Verstärker oder ein Kathoden-Nachlaufantrieb folgt, verwendet, dann würden 60 Hz-Rechteckwellen durch der, Wandler geschickt und in ähnlicher Weise angezeigt. f;iedrige Frequenzen, etwa unterhalb vor. 10 Hz, können zerhackt und. durch den Wandler als unterdrücktes Trägersignal von 60 Hz geschickt Werden. Eine Aufzeichnung einer ganzen Welle wird bevorzugt, damit das Glätten vereinfacht wird und die Schwebungen verringert werden, wenn die Signalfrequenz den Subharmonischen oder Harmonischen von 60 Hz nähert, 60 Hz und die Harmonischen von 60 Hz sollten weitgehend durch die Siebkette gedämpft werden.
  • Die Vorrichtung der Fig. 3 hat sich für Anwendungen in einem Bereich von weniger als 10 Hz bis zu mehr als 20 000 Hz und in einem Amplitudenbereich von 72 Dezibel oder beinahe 4000 : 1 mit einer Genauigkeit von weniger als 1 % bewährt, die als Prozentsatz des Verhältnisses von Eingangs- zu Ausgangsspannung im ganzen Bereich ausgedrückt wird. Man kann diese Anordnung für Rechenmaschinen und Aufzeichnungsvorrichtungen mit logarithmischer Bewegung des Griffels verwenden. Sie ermöglicht den Bau von logarithmischen Wechsel- und Gleichspannungsmessern mit einem großen Bereich, bei denen mehrere Dekaden auf einer ,Skala angegeben werden. Ein derartiges Gerät besitzt den großen Vorteil, daß keine Skalenumschaltung vorgenommen werden muß und die Berechnungsdauer verkürzt wird, insbesondere wenn das Gerät mit einer r.'ulldzibel-Bpzugsskala versehen ist, die von Hand betrieben wird. Fig. 4 zeigt eine andere Vorrichtung für die Aufteilung der Eingangsspannung in eine Anzahl unterteilter Spannungen und für die Spannungsanzapfungen am linearen Potentiometer so daß ebenfalls gewählte, aber gleiche Spannungsverhältnisse zwischen den aufeinanderfolgenden Anzapfungen bestehen.
  • Man wird bemerken, daß diese Anordnung ein Netzwerk von Widerständen anstel1e der Transformatoren der Figuren 1 und 3 umfaßt. Diese Anordnung von Widerständen besteht nur aus zwei Widerstandswerten, d. h. aus R und 2R, so daß ein Spannungsverhältnis von 2 : 1 zwischen den Anzapfungen geliefert wird, das gleich einem Dezibelabstand von 6.0206 zwischen den Anzapfungen ist. Es wird bemerkt werden, daß der Widerstand zwischen Anzapfung und Erde an jeder Anzapfung 2/3 R ist.
  • Diese Form eines Wandlers mit einem Netzwerk von Widerständen liefert nicht die gleiche ausgezeichnete Genauigkeit, die durch die Ringkerntransformatoren der Fig: 3"geliefert wird, aber sein Genauigkeitsgrad ist für viele Anwendungen ausreichend, vorausgesetzt, daß Ro wesentlich größer als R ist. Gewöhnlich ist diese Anordnung, selbst bei einem hohen Verhältnis von Ro R, auf die Anwendung bei niedrigen Eingangsspannungen oder geringen Spannungsbereichen beschränkt. Auch in diesem Fall ist ein gewöhnlicher Belastungswiderstand RL vorhanden, der die in den Formeln angegebene Beziehung zu Ro besitzt.
  • Obwohl die Anordnung mit dem Netzwerk aus Widerständen der Fig. 4 für ein Spannungsverhältnis von 2 : 1 zwischen den Anzapfungen dargestellt ist, können selbstverständlich auch andere Verhältnisse mit einem entsprechend anderen Dezibelabstand durch Abänderung des Verhältnisses zwischen den Widerständen 31 und 32 erreicht werden.
  • Ausserdem können die 2R-Widerstände und die R-Widerstände 31a fortgelassen werden, wenn die R-Widerstände 32 verschiedene Werte haben, so daß die erwähnte gewünschte unterteilte Spannung geliefert wird. Die aufeinanderfolgenden Widerstände können beispielsweise Werte von 10, 10, 20, 40, 80, 160 usw. Ohm haben, wenn der Dezibelabstand zwischen den Anzapfungen 6.0206 beträgt. Eine solche Anordnung ist selbstverständlich nicht so einfach wie die Anwendung von nur 2 Werten für die Widerstände, wie in Fig. 4.
  • Andererseits kann eine Anordnung so zusammengesetzt werden, daß man einen Autotransformator 20 wie in Fig. 3 in Verbindung mit dem "Tetzwerk von Widerständen, die den Autotransformator 21 ersetzen, benutzt, so daß der Transformator und das Netzwerk von Widerständen gemeinsam die Vorrichtung zur Aufteilung der Eingangsspannung und für das Abklemmen der unterteilten Spannung an den aufeinanderfolgenden Anzapfungen des Potentiometers bilden. Es kann beispielsweise ein Transformator 20, wie in Fig. 3, mit verhältnismäßig wenigen Anzapfungen dazu verwendet werden, um die Antriebsimpedanz zur Anpassung an die Siebschaltung mit niedrigem Widerstandswert für die restliche Spannungsteilung herabzusetzen. Bei einer derartigen Anordnung würden sechs der 2R, R und R0-Zusammenstellungen der Fig. 4 fortfallen, so daß lediglich die Hälfte der Siebschaltung erforderlich ist, um einen Bereich von 72 Dezibel zu liefern.
  • Der Transformator 21 kann auch durch eine Reihe von Widerständen mit Werten (von unten nach oben) von 10, 10, 20, 40, 80, 160 und 320 Ohm ersetzt werden, wobei die Anzapfungen des Potentiometer s zwischen,den Widerständen liegen. Die Ausgangsimpedanzen des Autotransformators 20 ist an den untersten Anzapfungen ausserordentlich niedrig und beträgt etwa (25)2/(1577)2 mal den Widerstand der Spannungsquelle von E1. Die größte Impedanz des Widerstandsteilers liegt an der Anzapfung zwischen den Widerständen mit 160 und 320 Ohm und beträgt 160 Ohm. Da in diesem Fall der Widerstand jeder Unterteilung 4170 Ohm beträgt und RL einen Wert von 17 300 Ohm besitzt, beträgt der Fehler an jeder Anzapfungsstelle weniger als 2 %, ohne daß der Widerstandsteiler getrimmt werden muß.
  • Es wird also deutlich, daß lediglich wichtigt ist, daß die Anzapfungsstellen an dem linearen Potentiometer an die entsprechenden Spannungsverhältnisse geklemmt werden und daß der Belastungswiderstand RL im entsprechenden Verhältnis zum Widerstand R0 zwischen den Anzapfungen steht, so daß der Potentiometer derartig belastet wird, daß seine Ausgangskurve sich der idealen Ausgangskurve nähert, und daß ein Wert von RL für den gesamten Bereich dient.
  • Die Erfindung ist eine Fortsetzung der Anmeldung mit der Nr. 109 776, die am 12. 5. 1961 eingereicht wurde. Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, daß die Erfindung alle angeführten Aufgaben und Ziele und weitere Vorteile, die aus dem Aufbau des Geräts ersichtlich sind, erfüllt.
  • Es leuchtet ein, daß gewisse Abwandlungen unabhängig durchgeführt werden kö: Lnen iL1d von Nutzen sein können. Derartige Möglichkeiten sind in den nachstehenden Patentansprüchen enthalten.
  • Im Rahmen der Erfindung lassen sich zahlreiche Ausführungsformen herstellen; alle beschriebenen und dargestellten Formen der Erfindung dienen lediglich als Beispiele..und bilden keine Beschränkung.

Claims (3)

  1. PATEN T A N SPRÜCHE, 1. Logarithmischer Wandler, gekennzeichnet durch einen linearen Widerstand mit einer Anzahl von Anzapfungen mit überwiegend gleichem Abstand voneinander, durch eine Vorrichtung zur Unterteilung einer Eingangsspannung in eine Anzahl aufgeteilter Spannungen, so daß die Logarithmen der Spannungsunterteilungen, bezogen auf die Eingangsspannung sich durch einen überwiegend gleichen Betrag voneinander unterscheiden, durch eine Vorrichtung für die elektrische Verbindung der Teilungsvorrichtung mit dem Widerstand, so daß die unterteilten Spannungen an die entsprechenden Anzapfungen angelegt werden, durch einen Kontakt, der sich entlang dem linearen Widerstand bewegt und durch einen Belastungswiderstand, der elektrisch zwischen den Kontakt und eine gegebene Spannung geschaltet ist und von ausreichender Größe ist, daß die Stellung des Kontakte zwischen den Anzapfungen überwiegend eine lineare Funktion des Logarithmus des Verhältnisses von der Eingangsspannung zur Spannung des Kontakts ist.
  2. 2. Wandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anschlußklemme mit einer Bezugsspannungsquelle verbunden ist und ein Stellmechanismus zwischen der Bezugsklemme und dem Kontakt eingeschaltet ist und dadurch, daß der Kontakt durch diesen bewegt wird, so daß eine vorgegebene Beziehung zwischen der Kontaktspannung und der Bezugsspannung beibehalten wird, wodurch die Stellung des Kontakts genau proportional dem Logarithmus des Verhältnisses von Eingangsspannung zu Bezugsspannung ist.
  3. 3. Wandler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilungsvorrichtung eine Transformatorwicklung mit Anzapfungen ist, die entlang ihrer Ausdehnung in der Weise mit einem bestimmten Abstand voneinander ange- bracht sind, daß das Wicklungsverhältnis zwischen auf- einanderfolgenden Wicklungsabschnitten Spannungen liefert, die einen gleichmäßigen Dezibelabstand haben. Wandler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der lineare Widerstand auf einen geerdeten Kern gewickelt ist und einneutralisierender Kondensator zwischen dem Kontakt und einer Spannungsquelle mit einer dem Kontakt entgegengesetzten Polarität geschaltet ist. 5. Wandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilungsvorrichtung eine Anzahl von Widerständen umfaßt, die ein spannungsteilendes Netzwerk bilden, so daß eine Anzahl von abgestuften Spannungsausgängen mit einheitlichem Dezibelabstand geliefert wird. 6. Wandler nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verbindung mit einer Vorrichtung, die den Kontakt entlang dem Linearen Widerstand bewegt und durch eine Vorrichtung für den Vergleich der Kontaktspannung mit einer Bezugsspannung, 7. Wandler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die vergleichende Vorrichtung aus einem Paar von Thermoelementen besteht, von dem das eine so verbunden ist, daß es durch die Kontaktspannung mit Energie gespeist wird und das andere durch die Bezugsspannung und durch eine Vorrichtung für die Bestimmung der verhältnismäßigen Ausgangsänderungen zwischen den Thermoelementen. B. Wandler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung, die den Kontakt bewegt, einen Stellmotor dar- stellt, der mit dem Schleiferkontakt verbunden ist und dessen Bewegung durch die unterschiedlichen Ausgänge der Thermoelemente bestimmt wird, so daß eine überwiegend gleichbleibende Kontaktspannung dem Thermoelement zugeführt wird, welches dadurch mit Energie gespeist wird. 9. Elektrisches Gerät gekennzeichnet durch eine Reihe von Anschlußklemmen, eine Transformatorwicklung, die mit den Klemmen verbunden ist, so daß die Spannungsverhältnisse an den Klemmen einen überwiegend gleichen Dezibelabstand haben, einen linearen Potentiometer mit einer Anzahl von Anzapfungen mit überwiegend gleichem Abstand voneinander, die mit den entsprechenden Klemmen verbunden sind, einen Kontakt, der entlang dem Potentiometer bewegt worden kann, einen Belastungewiderstand, der elektrisch zwischen den Kontakt und das eine Ende der Transformatorwicklung geschaltet ist und eine ausreichende Größe besitzt, so daß die Ausgangsspannung das Kontakts sich überwiegend proportional zu dem negativen Logarithmus der Schleiferbewegung verhält. 10, Logarithmischer Wandler, gekennzeichnet durch eine Transformatorwicklung mit Eingangsklemmen und einer Reihe von Ausgangsklemmen, die in überwiegend gleichen Dezibelabstand mit der Wic@ung verbunden sind, einen linearen Potentiometer mit Anzapfungen, die mit überwiegend gleichem Abstand entlang seiner Ausdehnung angebracht und mit den ent:3prechenden Ausgangsklemmen verbunden sind, einen Schleifer, der darauf entlang bewegt werden kann und durch eine Belastungsimpedans, die elektrisch zwischen den Kontakt und das eine Ende der Wicklung geschaltet ist und von der Größe ist, daß der Ausgang überwiegend dem negativen Logarithmus entspricht, wenn der Kontakt sich von einer Anzapfung zur nächsten entlang den Potentiometer bewegt. 11. Logarithmischer Wandler, gekennzeichnet durch einen linearen Potentioneter mit einer Anzahl von Anzapfungen, die einen gleichen Abstand voneinander haben, eine Transformatorwioklung mit einer Reihe von Eingangsklemmen und einer Anzahl von zwischengelegten Ausgangsklemmen, die mit der Wicklung derartig verbunden sind, daß eine Eingangsspannung in eine Reihe von abgestuften Spannungen unterteilt wird, so daß die Logarithmen der aufeinanderfolgenden abgestuften Spannungen, bezogen auf die Eingangsspannung, sich durch einen überwiegend gleichen Betrag voneinander unterscheiden, wobei die Ausgangsklemmen mit den entsprechenden Anzapfungen des Potentiometers verbunden sind, so daß die Anzapfungen an die entsprechenden Spannungen geklemmt sind und ein gleicher Dezibelabstand zwischen den AnzapfUngen geliefert wird, einen Schleifer, der den Potentiometer berührt, einen Belastungswiderstand, der elektrisch zwischen den Schleifer und das eine Binde der Wicklung geschaltet ist und eine Größe besitzt, die ausreicht, damit die Stellung des Schleifers zwischen den Anzapfungen überwiegend eine lineare Funktion den Logarithmus des Verhältnisses von der Eingangsspannung zur Schleiferspannung ist und durch eine Vorrichtung zur Einstellung des Schleifers, so daß dessen Spannung in einer festen Beziehung zu einer Bezugsspannung gehalten wird, wodurch die Stellung des Schleifers proportional dem Logarithmus des Verhältnisses von der Eingangs-zur Bezugsspannung ist. 12. Wandler nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung aus einem Servomechanismus mit einem Paar von Thermoelementen besteht, von dem das eine so angeschlossen ist, daß es durch die Schleiferspannung mit Energie gespeist wird und das andere durch eine Bezugsspannung, durch eine Vorrichtung für den Vergleich der Ausgänge der Thermoelemente und durch einen Stellmotor, der mit dem Schleifer verbunden ist und ihn bewegt, indem er auf die verhältnismäßigen Spannungsunterschiede der Thermoelementausgänge reagiert, so daß eine Stellung erreicht wird, in der die Schleiferspannung gleichbleibend ist, wodurch die Thermoelemente veranlaßt werden, an einem bestimmten Betriebspunkt zu arbeiten. 13. Wandler nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Potentiometer auf einen geerdeten Kern gewickelt ist in Verbindung mit einem Kondensator, der elektrisch zwischen dem Schleifer und einer Spannungsquelle mit einer dem Schleifer entgegengesetzten Polarität verbunden ist. 14. Wandler nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung aus einem Autotransformator besteht. 15. Wandler nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung aus einer Anzahl von Autotransformatoren besteht, von denen einer eine Eingangsklemme für die Eingangsspannung und ein anderer eine Eingangsklemme besitzt, die mit der Ausgangsklemme eines der Autotransformatoren verbunden ist. 16. Wandler nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß er in Verbindung mit einem zweiten linearen Potentiometer verwendet wird, der von einer Spannung durchquert wird, und durch einen Schleifer am zweiten Potentiometer und durch eine Vorrichtung, welche den Schleifer am zweiten Potentiometer proportional zur Bewegung des Schleifers am ersten Potentiometer bewegt, so daß die Spannung des zweiten Schleifers proportional der Dezibeländerung zwischen der Eingangsspannung und der Bezugsspannung ist. 17. Logarithmischer Wandler, gekennzeichnet durch einen linearen Potentiometer mit einer Anzahl von Anzapfungen, die den gleichen Abstand voneinander haben, wenigstens zwei Autotransformatoren, die je Eingangsklemmen und zwischengelegte Ausgangsklemmen besitzen, die mit den Wicklungen der Autotransformatoren so verbunden sind, daB eine Eingangsspannung in eine Anzahl abgestufter Spannungen unterteilt wird, so daß die Logarithmen der aufeinander- folgenden, abgestuften Spannungen, bezogen auf die Bingengs-.@, gpannung, sich überwiegend durch einen gleichen Betrag voneinander uatexsoheiden,,wobei die Eingangsklemme des Autotranstoxmtors mit einer der zwischengelegten Ausgangs- klemmen des anderen Autotransformators verbunden ist und e die anderen der ,Autotransformatoren mit den entsprechenden Anzapfungen des Potentiometers verbunden sind, einen Kontakt, der sieh entlang dem Potentiometer bewegt und einen Ielastungswideretand, der elektrisch zwischen den Kontakt und eine bestimmte Spannung geschaltet ist und eine derartige Größe besitzt, daß die Stellung des Kontakts zwischen den Anzdpfungen überwiegend eine lineare Funktion den Logarithmus den Verhältnissee der Eingangs- spannung zur Kontaktspannung ist*, 188 ZogarMmiooher Wandler, gekennzeichnet durch einen linearen Potentiometer mit einer Anzahl von Anzapfungen mit überwiegend gleichem Abstand voneinander, ein Netz- werk von Widerständen mit Eingangsklemmen und einer An- zahl von Ausgangsklemmen, die mit dem Netzwerk derartig verbunden sind, da9 -eine 'Eingangsspannung in eine Anzahl abgestufter Spannungen unterteilt wird, so daß die Zoga- rithmen der aufeinanderfolgenden, abgestuften Spannungen, bezogen auf die Eingangsspannung, sich durch einenüberwiegend
    gleichen Betres unterscheiden, wobei die AusAgangsklenmen mit den Annaptungtn des Potentiometern verbunden sind, so da& die An$aptungen an die entsprechende Spannung geklemmt sind, wobei der Deeibelabstand von An$apfung zu Anzaptung gleich ist, einen Schleifer, der den Poten*iosieter berührt, einen Belastungswiderstand, der den Schleifer mit einer bestimmten Spannung ver- bindet und von einer derartigen Größe ist, daß die Stellung des Sohleilers zwischen den Anzapfungen über- - wiegend eine lineare Punktion den Zogari thmus den Yerhhitnissee der Bingangsepannung zur Sohleifer- spennuna ist und durch eine Vorrichtung für die Sinetelluna des Schleifers, so daß dessen Spannung in einer festen ]Beziehung zu einer lesugaepannung gehalten wird, wodurch die Stellung den Soh11fers proportional dem losari thsue den Verhältnissen von äingani s- zu Besuganpannuns ist. 19: Netzwerk nach Anspruch 18, dadurch gekennzeiobnet, dai die Steiltosiohtung alte einem Servomechanismus besteht, der auf die Sohleifirspannung und. eine Bezugs- spannung reagiert und mit dem Schleifer verbunden ist, eo daß er diesen in einer testen Beziehung zwischen 3ohleilerspannung und Beiwgsapannung bewegt.
DE19621441173 1961-05-12 1962-05-11 Logarithmischer Wandler Pending DE1441173A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US10977661A 1961-05-12 1961-05-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1441173A1 true DE1441173A1 (de) 1969-04-30

Family

ID=22329500

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19621441173 Pending DE1441173A1 (de) 1961-05-12 1962-05-11 Logarithmischer Wandler

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1441173A1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2640057B2 (de) Gerät zum Messen kleiner mechanischer Verschiebungen
DE3634051A1 (de) Verfahren zur ermittlung der stellung des abgriffes eines widerstandsferngebers
DE3815009C2 (de)
DE1498819C3 (de) Vorrichtung zur Bestimmung einer charakteristischen Eigenschaft eines Materials
DE1498815C3 (de) Meßanordnung
DE1498234A1 (de) Digital-Anzeigegeraet zur Messung eines Parameters,insbesondere der Temperatur
DE1673249A1 (de) Einstellvorrichtung fuer Magnetfelder mit einem induktiven Spannungsteiler sowie damit ausgestattetes Spektrometer
DE1441173A1 (de) Logarithmischer Wandler
DE2952220C2 (de) Goniometer für Prüfzwecke
DE1808869A1 (de) Schaltungsanordnung zum Messen des Verhaeltnisses zwischen dem Wert einer ersten elektrischen Impedanz und dem einer zweiten Impedanz
DE905411C (de) Frequenzunabhaengiges Phasenmessgeraet
DE842967C (de) Schaltungsanordnung mit Verstaerkerroehren und Mitteln zur Ausregelung von Verstaerkungsschwankungen
DE2427785C2 (de) Schaltungsanordnung für einen Meßverstärker
DE2438905A1 (de) Selbstabgleichendes vielbereichinstrument, insbesondere registrierendes messinstrument
DE892309C (de) Schaltungsanordnung zum Betragsvergleich zweier Wechselspannungen
DD288046A5 (de) Verstaerkerschaltungsanordnung in einem ad-umsetzer
DE2541890B2 (de) Schaltungsanordnung für ein inkrementales digitales Weg- oder Lagemeßsystem
DE1673251A1 (de) Schaltungsanordnung zum Wobbeln eines Feldes in Verbindung mit einer Groesse,die sich mit der zweiten oder hoeheren Potenz des Feldes aendert und Anwendung auf Massenspektrometer
DE2734841A1 (de) Elektrisches mehrbereichsmessgeraet
DE695959C (de) mit verschiedenen Zaehlerkonstanten
DE2035617B2 (de) Schaltungsanordnung zum messen der kapazitaet und des verlustwinkels von kondensatoren
DE393341C (de) Kompensationsvorrichtung zur Bestimmung von Phase, Amplituede oder Frequenz einer Wechselspannung
DE704185C (de) Messbruecke fuer Verlustwinkelmessungen von Kondensatoren und Isolierstoffen
DE955536C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Entfernung wechselstromfuehrender Leiter von einem Messort unter Verwendung einer oder mehrere Induktionsspulen
DE2856285A1 (de) Chaltungsanordnung fuer den nullabgleich von messbruecken