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DE133181C - Rübenköpfer - Google Patents

Rübenköpfer

Info

Publication number
DE133181C
DE133181C DE1901133181D DE133181DA DE133181C DE 133181 C DE133181 C DE 133181C DE 1901133181 D DE1901133181 D DE 1901133181D DE 133181D A DE133181D A DE 133181DA DE 133181 C DE133181 C DE 133181C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
beet
sliding shoe
beets
shoe
guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1901133181D
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Veltheim-Ostrau
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE133181C publication Critical patent/DE133181C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D23/00Topping machines
    • A01D23/02Topping machines cutting the tops before being lifted
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D23/00Topping machines
    • A01D23/02Topping machines cutting the tops before being lifted
    • A01D2023/024Devices with fix blades for topping

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bekannten Rübenköpfern, bei welchen das Köpfmesser an einem auf- und niederbeweglichen Gleitschuh oder an dessen Schaft befestigt ist, welcher sich nach Mafsgabe der Bodenunebenheiten oder des Hervorstehens der Rüben aus dem Boden hebt, ist dieser Gleitschuh oder dessen Schaft entweder derartig gelenkig am Fahrzeug befestigt, dais er vorausgeschoben wird, oder er bewegt sich in einer am Fahrzeuge angebrachten Führung senkrecht auf und nieder. Auch ist es bekannt, das nachgebende Messer nachzuschleppen. Bei derartigen Anordnungen ist aber ein auf- und abgehender Schaft nicht vorhanden, auch ist die Wirkung des einarmigen Hebels eine wesentlich andere, als bei dem vorliegenden doppelarmigen Hebel. Das Vorausschieben des nur gelenkig am Fahrzeuge befestigten Gleitschuhes oder die ungelenkige senkrechte Führung des Gleitschuhschaftes und mithin auch des Köpfmessers hat den Nachtheil, dafs der Gleitschuh, wenn er auf eine höher aus dem Boden ragende Rübe auf trifft, oder noch mehr, wenn der Rübenacker in der Fahrtrichtung Gefalle hat, hängen bleibt, sich in den Boden einbohrt oder sich in seiner Führung derart seitlich einklemmt, dafs er bei seinem Auftreffen auf Unebenheiten oder auf Rüben überhaupt nicht gehoben wird, sondern entweder von der Rübe seitlich abgleitet oder· dieselbe unterhalb des abzuschneidenden Kopfes beschädigt. Auch hat ein derartiges häufiges Hängenbleiben Zeit- und Kraftverluste zur Folge und der eigentliche Zweck des nachgiebigen Gleitschuhes, die Rübenköpfe in stets gleichmäfsiger Stärke abzuschneiden, wird nicht bei allen zu erntenden Rüben erfüllt.
Ein weiterer Nachtheil der meisten bisher bekannten Rübenköpfmaschinen besteht darin, dafs sich die Zwischenräume zwischen den beweglichen Theilen mit dem abgeschnittenen Rübenkraut u. s. w. verstopfen und so den Gang der Maschine hindern können, da dann angehalten und die Vorrichtung vom Rübenkraut befreit werden mufs.
Nach vorliegender Erfindung sollen alle diese Nachtheile dadurch beseitigt werden, dafs die Führung, in welcher der Schaft des Gleitschuhes auf- und niederbeweglich hängt, am Gestell eines fahrbaren Ackergeräthes in oben nach rückwärts geneigter Lage befestigt wird. Bei einer derart abgeänderten Rübenköpfmaschine weicht der Gleitschuh bei jedem Widerstände, den er in der Zugrichtung auf dem Acker findet, nach rückwärts aus, so dafs ein Festbohren des Gleitschuhes im Boden oder ein Festklemmen desselben in seiner Führung bezw. ein Beschädigen oder zu tiefes Abschneiden der Rübe nicht mehr stattfinden kann.
Wird aufserdem wie bei der vorliegender Erfindung zu Grunde gelegten Ausführungsfonn der Gleitschuh mit dem unteren Ende seines Schaftes wie ein doppelarmiger Hebel, im Gegensatze zu den einarmigen Hebeln der eingangs erwähnten nachschleppenden Messer, drehbar verbunden, so hebt sich bei seinem Auftreffen auf ein Hindernifs oder aur eine Rübe zunächst sein vorderes Ende, worauf

Claims (4)

sich der Gleitschuh, oben angelangt, waagrecht einstellt, um beim Abgleiten vom Hindernifs das rückwärtige Ende zu heben. Dadurch wird die Sicherheit gegen ein Festbohren des Gleitschuhes im Acker oder gegen ein Beschädigen der aus dem Boden hervorstehenden Rüben durch den Vordertheil des Gleitschuhes noch wesentlich erhöht und das Rübenkraut wird vom Gleitschuh unmittelbar vor dem Abschneiden des Rübenkopfes nach vorn umgelegt. Ein Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung ist auf der Zeichnung an einem fahrbaren Ackergeräth dargestellt, wie man es in der Regel zum Ausheben der Rüben aus dem Boden verwendet; die letztere Arbeit verrichtenden Pflugschare sind jedoch der Deutlichkeit halber auf der Zeichnung weggelassen. Fig. ι zeigt das ganze Geräth in Ansicht und in dem Augenblick, in welchem der Gleitschuh auf eine Rübe auftrifft. Fig. 2 ist der Grundrifs von Fig. i, und Fig. 3 zeigt den Erfindungsgegenstand von vorn gesehen an einem Querschnitt durch das fahrbare Ackergeräth; Fig. 4 zeigt den eigentlichen Rübenköpfer von vorn und Fig. 5 von der Seite gesehen und theilweise im Schnitt; Fig. 6 endlich veranschaulicht die Arbeitsstellung des Rübenköpfer, in welcher das Messer zum Schnitt ansetzt. An dem Längsbalken α des fahrbaren Ackergeräthes sind bei dieser Ausführungsform zwei Rübenköpfer mittelst schmiedeiserner Halter b in der erforderlichen Schrägstellung nachstellbar befestigt. Nach Lösen der Befestigungsschraube c kann man die beiden Halter b um Schraube c drehen und dadurch die Rübenköpfer mehr oder weniger zum Erdboden neigen. Nach Lösen der Klemmschrauben d kann man die Führung e der Rübenköpfer auch noch an den Haltern b höher oder tiefer stellen. In der Führung e hängt lose eine Stange^"; das Herausfallen derselben verhindert ein nachstellbarer Anschlag g. Am unteren Ende der Stange f ist mit dieser der Gleitschuh h mittelst des Bolzens i drehbar verbunden und am hinteren Ende des gekrümmten Gleitschuhes h ist mittelst der Schraubzwinge k das Köpfmesser m nachstellbar befestigt. Das Messer m ist derart gestaltet, dafs das abgeschnittene Krautbüschel nebst Kopf auf der Rübe sitzen bleiben oder auch nach rückwärts oder seitwärts fallen kann. Das Gewicht des Gleitschuhes h ist derart bemessen und vertheilt, dafs er sich in der Ruhelage trotz seiner rückwärtigen Belastung waagrecht oder nahezu waagrecht einstellt. ι Der neue Rübenköpfer kann in beliebiger Anzahl an einem fahrbaren Ackergeräth angebracht werden. Man hat hierbei nur darauf zu achten, dafs dies in Abständen geschieht, welche den Abständen zwischen den Rübenreihen entsprechen. Paten τ-Ansprüche:
1. Rübenköpfer, bei dem ein über den Boden und die Rüben hinweggleitender Schuh durch sein Heben und Senken das Köpfmesser dem Vorstehen der Rüben entsprechend einstellt, dadurch gekennzeichnet, dafs die Führung fej, in welcher sich der Gleitschuh (hj mit seinem Schaft (f) auf- und niederbewegt, am fahrbaren ^Ackergeräth oben in nach rückwärts geneigter Lage befestigt ist, zum Zweck, beim Auftreffen des Gleitschuhes auf ein in seiner Fahrbahn gelegenes Hindernifs ein Ausweichen desselben nach rückwärts zu ermöglichen und dadurch ein Festklemmen desselben in seiner Führung oder ein Einbohren in den Acker oder Beschädigen der Rüben zu verhüten.
2. Ausführungsform des unter ι. gekennzeichneten Rübenköpfer, bei welcher der Gleitschuh (h) mit dem unteren Ende seines auf- und niederbeweglichen Schaftes wie ein doppelarmiger Hebel gelenkig verbunden ist, zu dem Zwecke, die Sicherheit gegen Einstemmen des Gleitschuhes und gegen Beschädigung der Rüben dadurch zu erhöhen, dafs sich der Gleitschuh beim Hinweggleiten über das Hindernifs oder über die Rübe um sein Gelenk entsprechend dreht. ;
3. Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Rübenköpfer, bei welcher der auf- und niederbewegliche Schaft des Gleitschuhes mit einem in seiner Längsrichtung verstellbaren Anschlag (g) in seiner Führung hängt.
4. Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Rübenköpfer, bei welcher die nach rückwärts geneigte Führung für den Schaft des Gleitschuhes am Ackergeräth derart nachstellbar befestigt ist, dafs sie mehr oder weniger geneigt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1901133181D 1901-06-20 1901-06-20 Rübenköpfer Expired DE133181C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE133181T 1901-06-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE133181C true DE133181C (de) 1902-08-08

Family

ID=34608405

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1901133181D Expired DE133181C (de) 1901-06-20 1901-06-20 Rübenköpfer

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DE (1) DE133181C (de)

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