DE1302051B - Verwendung von Benzimidazolylstilben-Verbindungen als optische Aufhellungsmittel - Google Patents
Verwendung von Benzimidazolylstilben-Verbindungen als optische AufhellungsmittelInfo
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Description
Die Erfindung betrifft die Verwendung von Ver bindungen der allgemeinen Formel I
in der R1, R2, R3 und R4 gleich oder verschieden
sein können und WasserstofTatome, niedermolekulare Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
niedermolekulare Alkoxyreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Halogenatome bedeuten und Yi
und Y> gleich oder verschieden sein können und Wasserstoffatome, niedermolekulare Alkylreste mit
1 bis 6 Kohlenstoffatomen, niedermolekulare Oxyalkylreste mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, den 2-Oxy-3-suIfopropylrest,
Oxy-oxaalkylreste mit 3 bis 15 Kohlenstoffatomen,
niedermolekulare Carboxyalkylreste mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, niedermolekulare
Cyanalkylreste mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen, monocyclische Aralkylreste mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen,
niedermolekulare Alkylbenzylreste, niedermolekulare Alkoxybenzylreste, den Allyl- oder den
Methallylrest, Acyloxy-niedermolekulare Alkylreste, bei welchen der niedermolekulare Alkylteil 2 bis
6 Kohlenstoffatome enthält, 2-Acyloxy-3-sulfopropyl- oder Acyloxyoxaalkylreste, in denen der Oxaalkylteil
3 bis 15 Kohlenstoffatome enthält, bedeuten, wobei der Acyloxyteil in jedem Falle in den Definitionen
von Yi und Y^ durch die Formel
HOOC — A — COO —
definiert ist, in der A den Rest einer aromatischen 1,2-Dicarbonsäure mit 8 bis 20 Kohlenstoffatomen,
einer aliphatischen 1,2-Dicarbonsäure mit 4 bis 22 Kohlenstoffatomen oder einer cycloaliphatischen
1,2-Dicarbonsäure mit 7 bis 8 Kohlenstoffatomen bedeutet, und Salzen von Carboxyestergruppen enthaltenden
Verbindungen der vorstehenden Formel als optische Aufhellungsmittel.
Besonders vorteilhaft ist die Verwendung dieser Verbindungen in Waschmittelzusammensetzungen,
die außerdem eine wasserlösliche Seife oder ein wasserlösliches synthetisches organisches anionisches
oder nichtanionisches Waschmittel enthalten, wobei 0,001 bis 0,5%, vorzugsweise wenigstens 0.02"/<i. an
wirksamer Komponente enthalten sind.
Die erfindungsgemäß verwendbaren Verbindungen sind Bleich- bzw. Aufhellungsmittel für die Behandlung
von Fäden, flächigen Gebilden. Filmen, Fasern, Textilgeweben geeignet und auch für die Herstellung
von Papier, Lacken, Tinten, Überzügen und Kunststoffen. Diese neuen Verbindungen sind besonders
brauchbar für die Anwendung bei weißen und gefärbten Geweben, insbesondere bei optischem Bleichen
bzw. Aufhellen weißer Gewebe, da sie für eine Vielzahl natürlicher und synthetischer Fasern auch in
niederen Konzentrationen Substantiv sind. Sie verleihen den weißen und hellgefärbten Fasern, die mit
ihm behandelt werden, einen wünschenswerten blauweißen Stich und besitzen verhältnismäßig hohe
Lichtstabilität. Sie besitzen auch befriedigende Stabilität gegenüber chlorhaltigen handelsüblichen Wäschereibleichmitteln,
wie Natriumhypochlorit und CaI-ciumhypochlorit.
Im allgemeinen sind die Verbindungen der oben angegebenen Formel I hochschmelzende gelbe oder
grüngelbe Festsubstanzen. Sie sind unlöslich in Wasser, Kohlenwasserstoffen, halogenhaltigen Kohlenwasserstoffen.
Ketonen, Äthern und Mineralsäuren. Sie sind mäßig löslich in N.N-Dimethylformamid
und Dimethylsulfoxyd. Einige von ihnen sind in Essigsäure löslich.
Werden die Verbindungen der Formel I in wäßrigen Medien dispergiert, so fluoreszieren sie blauweiß in ultraviolettem Licht und zeigen einen weiten
Absorptionsbereich im ultravioletten Gebiet. Diese Verbindungen sind für eine Vielzahl natürlicher und
synthetischer Fasern, z. B. Baumwolle. Celluloseacetat, Viskoseseide, Polyhexamethylendiaminadipinat,
Seide und Polyacrylnitril, Substantiv und werden durch solche Fasern aus wäßrigen Dispersionen
selbst bei sehr geringen Konzentrationen absorbiert.
Die Verbindungen besitzen verhältnismäßig hohe Stabilität gegenüber Sonnenlicht, Seife, synthetischen
Reinigungsmitteln und chlorhaltigen Bleichmitteln.
Die obenerwähnten Eigenschaften dieser Verbindüngen machen sie besonders wertvoll als Bleich-
und Aufhellungsmittel bei der Behandlung weißer und gefärbter Gewebe zur Neutralisierung der Gelbstichigkeit
in weißen Textilien oder zur Erhöhung der Brillanz gefärbter Textilien. Bei einer solchen Anwendung
stellt die verhältnismäßig hohe Widerstandskraft der Verbindungen gegenüber Chlorbleichung
und gegenüber Licht deutliche und überraschende Vorteile dar, da die bisher bekannten
Bleich- und Aufhellungsmittel der Stilbenreihe als größte Nachteile mangelnde Widerstandskraft gegenüber
chlorhaltigen Bleichmitteln und leichte Zersetzbarkeit unter dem Einfluß von "Licht aufwiesen.
Aus der britischen Patentschrift 611510 ist die
Verwendung von Diimidazolen als Bleich- und Aufhellmittel bekannt. Als spezifische Verbindung sei
das <·).<■/-(p-Phenylen)-bis-(2-vinylbenzimidazol) erwähnt,
das im folgenden als SaL 94 bezeichnet wird. Die im folgenden mit TuF 137 c, SaL 96 und TuF
146 b bezeichneten Verbindungen entsprechen den allgemeinen Formeln der beiden USA.-Patentschriften
2 463 264 und 2 488 094. Es handelt sich um folgende Verbindungen: 4.4'-bis-(Benzimidazol-2-yl)-biphenyl
(TuF 137 c), dessen hydroxyalkyliertes Derivat (TuF 146 b) sowie um das hydroxyalkylierte
f>o Derivat von SaL 94 (SaL 96). Mit diesen Verbindungen
wurden die erfindungsgemäß erhältlichen Verbindungen 4,4' - bis - (Benzimidazol - 2 - yl) - stilben
(TuF 126) sowie dessen hydroxyalkyliertes Derivat (TuF 147) verglichen.
6S Die Bleich- und Aufhellungswirkung jeder der
sechs Testverbindungen wurde an einem weißen Baumwoilgevvebe, einem weißen Zeiluloseacetatsatin
und einem weißen Nylontaft bestimmt.
Die Konzentration jeder der sechs Verbindungen betrug in der Lösung 0,001%.
Die Grundlösungen der Verbindungen wurden mit einer wäßrige Anionen enthaltenden Lösung, nämlich
Natriumlaurylsulfat, Natriumsulfat und Natriumtriphosphat, verdünnt.
Jede Testlösung wurde in Kontakt mit einem Streifen des Testgewebes in einen Zylinder aus rostfreiem
Stahl eingebracht.
Die Badtemperatur betrug 125 C während 30 Minuten. Nach dieser Kontaktierung wurden die Testgewebe
visuell, unter ultraviolettem Licht, unter Tageslicht und unter künstlichem Licht mit einem
unbehandelten Streifen des entsprechenden Gewebes verglichen.
Die erhaltenen Resultate waren folgende:
N-unsubstituierte Verbindungen
TuF 126 ergab in jedem Fall eine ausgezeichnete Bleich- und Aufhellungswirkung mit einem erwünschten
Blauton auf Baumwolle, Nylon und Zelluloseacetat unter ultraviolettem Licht, bei Tageslicht und
künstlichem Licht.
SaL 94 ergab in jedem Fall eine stark gelbliche Fluoreszenz unter ultraviolettem Licht und eine gelbliehe
und schmutzige Tönung unter Tageslicht und künstlichem Licht auf Baumwolle. Nylon und Zelluloseacetat.
TuF 137 c ergab keine merkliche Bleich- und Aufhellungswirkung
auf Baumwolle. Nylon oder Zelluloseacetat.
N-hydroxyalkylierte Verbindungen
TuF 147 ergab in jedem Fall eine ausgezeichnete Bleich- und Aufhellungswirkung auf Baumwolle,
Nylon und Zelluloseacetat unter ultraviolettem Licht, Tageslicht und künstlichem Licht.
SaL 96 ergab in jedem Fall eine stark gelbliche Fluoreszenz unter ultraviolettem Licht und eine
leicht gelbliche und ausgesprochen schmutzige Töniing
unter Tageslicht und künstlichem Licht auf Baumwolle. Nylon und Zelluloseacetat.
TuF 146 b ergab keine merkliche Bleich- und Aufhellungswirkung auf Baumwolle. Nylon und Zelluloseacetat.
Die gleichen Versuche wurden wiederholt, wobei noch zusätzlich Natriumhypochlorid zugesetzt wurde,
so daß man eine Lösung mit 0.01 "u verfügbarem Chlorgehalt erhielt.
Im Vergleich mit den Resultaten ohne Zusatz von Hypochlorid ergab sich folgendes:
TuF 126 zeigte etwa 30" () weniger Bleich- und Aufhellungswirkung,
und die entsprechende N-hydroxyalkylierte Verbindung TuF 147 zeigte etwa 10%
weniger Bleich- und Aiifheilungswirkung.
Sowohl SaL 94 als auch die entsprechende N-hydroxyalkylierte Verbindung SaL 96 zeigten einen
Zuwachs der Vergilbungswirkung.
TuF 137 c und die entsprechende N-hvdroxyalkylierte TuF 146 b zeigten wie vorher keine Bleich-
und Aufhellungswirkung,
Schließlich wurde das Waschen mit den Testverbindungen
in allen Konzentrationen fünfmal wiederholt, und hierbei ergab sich folgendes Resultat:
TuF 125 und TuF 147 ergaben einen Zuwachs im Grad der Bleich- und Aufhelhmgswirkung. Sie wurden
undurchsichtiger im ultravioletten Licht, aber mit keiner Tönungsiinderiüig.
SaL 94 und SaL 96 ergaben ein Anwachsen der gelblichen Farbe. Die Testgewebe wurden merklich
gelb und schmutziger unter Tageslicht.
TuF 137 c und TuF 146 b ergaben merkliche Bleich- und Aufhellungswirkung.
Ein weiterer wichtiger Vorteil der erfindungsgemäß bevorzugten Arten beruht auf der Tatsache, daß
durch wiederholte Anwendung auf weißem Gewebe die Menge des Aufhellungsmittels auf der Faser erhöht
wird und die Gewebe bläulichweiß bleiben und keine unerwünschte Verfärbung entwickeln, wie beispielsweise
eine rote oder graue Farbe, wie sie durch viele der bekannten optischen Bleichmittel bei wiederholter
Anwendung, beispielsweise bei aufeinanderfolgenden Waschvorgängen hervorgerufen wird.
Obwohl die Verbindungen der Formel I praktisch in Wasser unlöslich sind, lassen sie sich leicht als
Dispersionen in wäßrigen Medien verwenden. So läßt sich die Behandlung von Textilgeweben mit diesen
Verbindungen leicht durch übliche Verfahren ausführen. Beispielsweise wird eine wäßrige Dispersion,
die etwa 0.0001 bis 0.5 Gewichtsprozent der Verbindung und ein oder mehrere geeignete Dispergiermittel,
z. B. Seife oder ein organisches Sulfonat oder Sulfat enthält, auf das Gewebe aufgebracht, das die
fluoreszierende Verbindung absorbiert und dadurch in befriedigender Weise aufgehellt wird. Die Anwendung
der Verbindung kann bequem in Kombination mit einem Spül- oder Waschvorgang erfolgen.
Die Dispersionen weiden leicht gebildet, beispielsweise
indem die Verbindung in einem geeigneten Lösungsmittel, wie N.N-Diäthylformamid. alkalischem
wäßrigem Alkohol oder Eisessig gelöst und die so erhaltene Lösung in gewünschter Menge mit einer
wäßrigen Seifen- oder Waschmittellösung gemischt wird. Die Verbindungen der Formel I. die keine
SubstiUienten in den Benzolringen der Benzimidazol-2-yl-reste
tragen, werden auf diese Weise viel leichter dispergiert als die entsprechenden hochgradig substituierten
Verbindungen. Aus diesem Grunde sollte die Summe der Kohlenstoffatome in Ri. R->, R.·, und
R] in jedem Ring auf etwa 16 Kohlenstoffatome beschränkt
werden. Falls ein hoher Grad an Dispersionsfähigkeit ein erwünschtes Merkmal bei der Anwendung
der erfindungsgemäßen Verbindungen darstellt, ist es im allgemeinen zu bevorzugen, diejenigen
Verbindungen zu verwenden, in denen mindestens zwei der Reste Ri, Rj. R;; und Ri Wasserstoffatome
sind und bei denen die Summe der Kohlenstoffatome in allen vier SubstiUienten in jedem Ring nicht mehr
als zwei beträgt. ·
Zum Einbringen in weiße Waschmittel sind die erfindungsgemäß zu verwendenden symmetrischen
und unsymmetrischen N.N'-bis-(oxyalkylierten)-Verbindungen zu bevorzugen. Letztere sind Verbindungen
der Formel I. wobei Yi und Yi. die identisch oder
verschieden sein können. Wasserstoffatome. niedermolekulare Oxyalkylreste mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen
oder Oxyoxaalkylreste mit 3 bis 15 Kohlenstoffatomen bedeuten, wobei mindestens einer der
Reste Yi und Y^ andere Bedeutungen als Wasserstoff
besitzen. Besonders bevorzugt werden Verbindungen verwendet, in denen Y, ein Wasserstoffatom oder ein
niedermolekularer Oxyalkylrest mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen und Y-i ein Oxy-oxaalkylrest mit 3 bis
15 Kohlenstoffatomen ist oder worin Yi ein Wasserstoffatoni
oder ein Acyioxy-niedermolekularei Alkylrest
und Y-z ein Acyloxy-oxaalkylrest ist. Als sehr ge-
eignet haben sich Verbindungen erwiesen, in denen Ri, R-2. R:i und Ri Wasserstoflfatome sind. Es wurde
gefunden, daß diese erfindungsgemäßen Arten sowohl als einzelne Arten als auch in Mischung miteinander
besonders hohe Stabilität in Gegenwart von Waschmitteln aufweisen und außerordentlich gute
Dispersionsfähigkeit in handelsüblichen Waschmitteln einschließlich organischen Sulfaten oder Sulfonaten,
z. B. Natriumlorolsulfat und Natrium-(höhermolekulares-alkyD-benzolsulfonaten
und verschiedenen »Verstärkern«, wie Natriumtriphosphat (auch als Natriumlripolyphosphat bekannt) und Natriumsulfat
besitzen, zusätzlich dazu, daß sie die anderen vorteilhaften, allen erfindungsgemäß verwendeten
Verbindungen gemeinsamen Eigenschaften, wie oben beschrieben, besitzen. Außerdem ruft wiederholte
Anwendung dieser Verbindungen bei weißen Geweben aus natürlichen und synthetischen Fasern
keine Entwicklung unerwünschter Farben hervor.
Die verwendeten synthetischen Reinigungsmittel sind wasserlösliche, synthetische, organische, anionische
oder nichtionische Reinigungsmittel (\gl. beispielsweise McCutcheon's »Synthetic Detergents«.
McNair-Dorland Company. New York. N. Y.. 1950. S. 120 bis 174) wie organische Sulfate oder Sulfonate.
beispielsweise Natriumlorolsulfat. Nalrium-(höhermolekulares - alkyl) - benzolsulfonate. tert. - Dodecyl-mercapto-polyäthoxy-äthanol.
Besonders vorteilhaft ist die Verwendung eines anionischen sulfonierten Waschmittels.
Die erfindungsgemäß verwendeten Verbindungen der Formel I können nach üblichen Verfahren erhalten
werden, indem z. B. ein Aminoanilid der Formel
alkylreste mit 3 bis 15 Kohlenstoffatomen, niedermolekulare Carboxyalkylreste mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen,
niedermolekulare Cyanalkylreste mit
3 bis 6 Kohlenstoffatomen, monocyclische Aralkylreste
mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen und niedermolekulare Alkylbenzylreste, niedermolekulare AIkoxybenzylreste,
der Allyl- und Methallylrest sind und wenigstens einer der Reste Yi und Y-j ein anderer
Rest als das Wasserstoffatom ist oder indem ein
ίο cyclisches Anhydrid einer aromatischen, aliphatischen
oder cycloaliphatischen 1,2-Dicarbonsäure mit
4 bis 30 Kohlenstoffatomen mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
CH -
CH
worin Ri. Ri. R* und Ri Wasserstoffaiome. niedermolekulare
Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, niedermolekulare Alkoxyreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen.
Halogenatome, und Yi und Y» Wasserstoffatome.
niedermolekulare Alkylreste mit 1 bis
6 Kohlenstoffatomen, monocyclische Acylreste mit
7 bis 11 Kohlenstoffatomen bedeuten, unter sauren
Bedingungen erhitzt wird, um eine Cyclisierung zu bewirken und gegebenenfalls eine Verbindung, in
welcher wenigstens einer der Reste Yi und Yj
Wasserstoffatome sind, mit einem Alkylierungsmittel umgesetzt wird, so daß eine Verbindung entsteht,
in der Yi und Y_> Wasserstoffatome, niedermolekulare
Alkylreste mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, niedermolekulare Oxyalkylreste mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen,
der 2-Ö\\-3-sulfopropvlrest. Oxyoxa-
Y2 R4
in der R1, R>. Rn und Ri die bei Formel I angegebenen
Bedeutungen besitzen und Yi und Yo gleich oder verschieden
sein können und Wasserstoffatome, niedermolekulare Alkylreste mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
niedermolekulare Oxyalkylreste mit 2 bis 6 Kohlen-
stoffatomen. den 2-Oxy-3-sulfopropylrest. Oxyoxaalkylreste
mit 3 bis 15 Kohlenstoffatomen, niedermolekulare CarboxyalkUreste mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen,
niedermolekulare Cyanalkylreste mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen, monocyclische Aralkylreste
mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen, niedermolekulare
Alkylbenzylreste. niedermolekulare Alkoxybenzylreste.
den Allyl- oder den Methallylrest bedeuten, wobei mindestens einer der Reste Y1 und Y2
einen niedermolekularen Oxyalkylresl mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, den 2-Oxy-3-sulfopropylrest
oder einen ()x\-oxaalkylrest mit 3 bis 15 Kohlenstoffatomen bedeutet, umgesetzt wird.
Für die erh'ndungsgemäße Verwendung haben sich folgende Verbindungen besonders bewährt:
4.4'-bis-( Benzimidazol-2-yD-stilben:
4.4'-bis-[4-(oder 7)-Methoxy-benzimidazol-2-_\l]-stilben:
4.4'-bis-[4-(oder 7)-Äthoxy-benzimidazol-2-_\ I]-f*
stilben;
4.4-bis-[5-(oder 6)-Isopropoxy-benzimidazo-
2-yl]-stilben:
4.4'-bis-( 5.6-Dimethoxy-benzimidazol-2-yl )-
4.4'-bis-( 5.6-Dimethoxy-benzimidazol-2-yl )-
stilben:
''5 4.4 -bis-(.\6-Dibuto\\-benzimidazol-2-yl)-
''5 4.4 -bis-(.\6-Dibuto\\-benzimidazol-2-yl)-
stilben;
4.4-his-[4.5.7-(oder 4.fi.7>-Trimetho\y-ben/-imida/oI-2-U]-NtiIben:
4.4-his-[4.5.7-(oder 4.fi.7>-Trimetho\y-ben/-imida/oI-2-U]-NtiIben:
4.4'-bis-[4-(oder 7)-Methyl-benzimidazol-2-yl]-
stilben;
4.4'-bis-[5-(oder 6)-tert.-Butyl-benzimidazol-
4.4'-bis-[5-(oder 6)-tert.-Butyl-benzimidazol-
2-yl]-stilben:
4.4'-bis-(5,6-Dimethyl-benzimidazol-2-yl)-
4.4'-bis-(5,6-Dimethyl-benzimidazol-2-yl)-
stil ben:
4.4'-bis-(4,5.6,7-Tetrainethyl-benzimidazoI-2-yl)-
4.4'-bis-(4,5.6,7-Tetrainethyl-benzimidazoI-2-yl)-
stilben;
4.4'-bis-[5-(oder 6)-Äthyl-benzimidazol-2-yI]-
4.4'-bis-[5-(oder 6)-Äthyl-benzimidazol-2-yI]-
siilben;
4.4'-bis-[5-(oder 6)-Chlor-benzimidazol-2-yl]-
4.4'-bis-[5-(oder 6)-Chlor-benzimidazol-2-yl]-
stilben;
4.4'-bis-[5-(oder 6)-Fluor-benzimidazol-2-yl]-
4.4'-bis-[5-(oder 6)-Fluor-benzimidazol-2-yl]-
stilben;
4.4'-bis-[4.6-(oder 5.7)-Dibrom-benzimidazol-
4.4'-bis-[4.6-(oder 5.7)-Dibrom-benzimidazol-
2-yl]-stilben;
4.4'-bis-[4,5.6-(oder 5.6.7)-Trichlor-benzimid-
4.4'-bis-[4,5.6-(oder 5.6.7)-Trichlor-benzimid-
azol-2-yl]-stilben:
4.4-bis-[6-Methoxy-5-fluor-(oder 5-Methoxy-
4.4-bis-[6-Methoxy-5-fluor-(oder 5-Methoxy-
6-fluor)-benzimidazol-2-yl]-stilben: 4.4'-bis-[4-Brom-6.7-methylendioxy-(oder
7-Brom-4.5-methylendioxy)-benzimidazol-
2-yl]-stilben:
4.4'-bis-[5-Methoxy-6-methyl-(oder 5-Methyl-
4.4'-bis-[5-Methoxy-6-methyl-(oder 5-Methyl-
6-methoxy)-benzimidazol-2-yl]-stilben; 4.4'-bis-[5-(oder 6)-Methyl-benzimidazol-2-yl]-
stilben:
4.4'-bis-[5-(oder 6)-Methoxy-benzimidazol-2-yl]-stilben;
4.4'-bis-[5-(oder 6)-Methoxy-benzimidazol-2-yl]-stilben;
4.4'-bis-( 1 -Methyl-benzimidazolO-yD-stilben:
4-( Benzimidazol-2-yl )-4'-[ 1 -(carboxymethyl )-
benzimidazol-2-yl]-stilben: 4-[l-(Carboxymethyl)-benzimidazol-2-yl]-
4'-( 1 -methylbenzimidazol-2-yl)-stilben;
4.4'-bis-[ 1-(2-Carboxyä thyl )-benzimidazol-2-yl]-
st üben:
4.4'-bis-[l-(o-Chlorbenzyl)-benzimidazol-2-yl]-
4.4'-bis-[l-(o-Chlorbenzyl)-benzimidazol-2-yl]-
stilben:
4-( Benzimidazole-) 1 )-4'-( 1 -allylbenzimidazol-
4-( Benzimidazole-) 1 )-4'-( 1 -allylbenzimidazol-
2-yl)-stilben:
4-( Benzimidazol-2-yl )-4'-[ 1 -(2-oxyä thyl )-benz-
4-( Benzimidazol-2-yl )-4'-[ 1 -(2-oxyä thyl )-benz-
imidazol-2-yl]-stilben;
4-(Benzimidazol-2-yl)-4'-:l-[2-Oxy-3-(2-oxy-
4-(Benzimidazol-2-yl)-4'-:l-[2-Oxy-3-(2-oxy-
;itlio\y)-propyl]-"benzimidazol-2-\i:-stilben;
4-(Benzimidazol-2-yl)-4'-;;l-;2-oxy-3-[2-(2-oxy- ;ithoxy)-;ithoxy]-propyl:-benzimidazol-2-yl;;-
stilben:
4-( Benzimidazole-) 1 )-4'-l; 1-;2-oxy-3-[2-(2-oxyäthoxv)-ätho\y]-propyl l-henzimidazoie-yli I-
4-( Benzimidazole-) 1 )-4'-l; 1-;2-oxy-3-[2-(2-oxyäthoxv)-ätho\y]-propyl l-henzimidazoie-yli I-
stilben:
4-(Benzimidazol-2-yl)-4 -[ 1 -(2-ox\-2-suItb-
4-(Benzimidazol-2-yl)-4 -[ 1 -(2-ox\-2-suItb-
propyl)-benzimidazol-2-yl]-slil*ben: 4-( l-Methylbenzimidazol-2-yl)-4'-: l-[2-oxy-
3-(2-o\yätho\y)-propyI]-benzimidazoI-2-yl!-
stilben:
4-( Benzimidazol-2-yl )-4'-[2-(2.3-dioxypropyl)-
4-( Benzimidazol-2-yl )-4'-[2-(2.3-dioxypropyl)-
benzimidazol-2-yl]-stilben;
4-(Benzimidazol-2-yI)-4'-il-[2-oxy-3-(2.3-dioxy-
4-(Benzimidazol-2-yI)-4'-il-[2-oxy-3-(2.3-dioxy-
propoxy)-prop\ii-benzimidazol-2-yl;-stilben:
4-[ 1 -(2-Oxyäthyl )-benzimidazol-2-yl]-
4'-;l-[2-(2-oxya'thoxy)-äthyl]-benzimidazol-
2-yl!-stilben:
Bis-(saures Maleat) \on 4-[l-(2-Ox\athyl)-benzimidazol-2-yl]-4-;l-[2-(2-oxyätlio\y)-äthyl]-
Bis-(saures Maleat) \on 4-[l-(2-Ox\athyl)-benzimidazol-2-yl]-4-;l-[2-(2-oxyätlio\y)-äthyl]-
benzimidazol-2-yl;-stilben;
Biv(saures Phthalat) \on 4-[ 1 -(2-f )x\ iiihyl>-
Biv(saures Phthalat) \on 4-[ 1 -(2-f )x\ iiihyl>-
benzimidazol-2-\ l]-4'-: 1 -[2-( 2-o\\ äthoxy )-
iitli\I]-henzimidazol-2-\l :-stilben:
saure Phthalate von 4-[l-(2-Oxyäthyl)-benzimidazol-2-yI]-4'-1
-[2-(2-oxyäthoxy)-äthyl]-benzimidazol-2-yl-stilben;
saure Phthalate von dioxypropyliertem 4,4'-bis-(Benzimidazol-2-yl)-stilben;
saure Phthalate von dioxypropylierten 4,4'-bis-[5-(oder 6)-Methoxy-benzimidazol-2-yl]-stilben;
Bis-(saure 3- und 4-Chlorphthalate) von
4-[l-(2-Oxyäthyl)-benzimidazol-2-yl]-4'-] 1 -[2-( 2-oxyäthoxy)-äthyl]-benzimidazol-2-yl}-stilben;
4-[l-(2-Oxyäthyl)-benzimidazol-2-yl]-4'-] 1 -[2-( 2-oxyäthoxy)-äthyl]-benzimidazol-2-yl}-stilben;
Bis-(saures Tetrachlorphthalat) von 4-[l-(2-Oxyäthyl)-benzimidazol-2-yl]-4'-{
1 -[2-(2-oxyäthoxy)-äthyl]-benzimidazol-2-yl}-stilben;
saure Tetrachlorphthalatevon4-[5-(oder6)-Chlorbenzimidazol-2-yl]-4'-{l-[2-oxy-3-(2,3-dioxy-
propoxy)-propyl]-5-( oder 6)-chlor-benzimidazol-2-yl}-stilben;
gemischte saure Phthalsäure- und Maleinsäureester vom 4-[l-(2-OxyäthyI)-benzimidazol-2-yl]-4'-{
1 -[2-(2-oxyäthoxy)-äthyl]-benzimidazol-2-ylj-stilben;
gemischte saure Phthalsäure- und Maleinsäureester von dioxypropyliertem 4,4'-bis-[5-(oder
6)-Methyl-benzimidazol-2-yl]-stilben;
Bis-(saures Succinat) von 4-[l-(2-Oxyäthyl)-benzimidazol-2-yl]-4'-{
1 -[2-(2-oxyäthoxy )-äthyl]-benzimidazol-2-yl}-stilben;
saures Dodecylsuccinat von 4-(Benzimidazol-2-yi)-4'-[
1-(2,3-dioxypropyl)-benzimidazol-2-yl]-stilben;
saures Dodecenylsuccinat von 4-[l-(2-Oxyäthyl)-benzimidazol-2-yl]-4'-{
1 -[2-(2-oxyäthoxy)-äthyl]-benzimidazol-2-yl}-stüben;
Bis-(saures 1,2-Cyclohexandicarboxylat) von
4-[l-(2-Oxyäthyl)-benzimidazol-2-yl]-4'-! 1 -[2-(2-oxyäthoxy)-äthyl]-benzimidazol-2-yl l-stilben;
4-[l-(2-Oxyäthyl)-benzimidazol-2-yl]-4'-! 1 -[2-(2-oxyäthoxy)-äthyl]-benzimidazol-2-yl l-stilben;
saures Phthalat von 4-(Benzimidazol-2-yl)-4'-[l-(2-oxy-2-sulfopropyl)-benzimidazol-
2-yl]-stilben.
2-yl]-stilben.
Werden die vorhergehend beschriebenen Benzimidazolyistiibene
in geeigneten Medien dispergiert oder gelöst, so fluoreszierten die Produkte im ultravioletten
Licht in jedem Fall blauweiß und zeigten einen großen Absorptionsbereich im ultravioletten
Gebiet. Jedes Produkt dieser Beispiele wurde in einem geeigneten Lösungsmittel, z. B. alkalischem
Äthanol, alkalischem 2-Methoxyäthanol, N,N-Dimethylformamid
oder Eisessig oder in Wasser, das eine kleine Menge einer anorganischen oder organischen
Base enthielt, in Abhängigkeit von den oben beschriebenen Löslichkeitseigenschaften des jeweiligen
Produkts gelöst, und die so erhaltenen Lösungen wurden unter starkem Rühren in die gewünschte
Menge einer wäßrigen Lösung, einer Seife oder eines anionischen oder nichtionischen Waschmittels ge-
f'o gössen. Die so erhaltenen fluoreszierenden Lösungen
oder Dispersionen wurden zum Färben weißer und gefärbter, natürlicher und synthetischer Fasern verwendet.
Es wurde gefunden, daß alle Benzimidazolylstilbenprodukte
der obigen Beispiele selbst bei nied-
f)5 rigen Konzentrationen, wie z. B. 0,(XX)I "„, in diesen
wäßrigen Medien Substantiv für weiße und gefärbte Gewebe aus Baumwolle. Celluloseacetat. Polyhexamethylendiaminadipinat.
Viskoseseide und Seide
909 54i 84
waren und daß sie den weißen Geweben einen blauweißen Stich verliehen und gefärbte Gewebe aufhellten.
Außerdem besaßen diese Produkte verhältnismäßig hohe Stabilität gegenüber Licht, wie durch
beschleunigte Teste, in denen sie dem Licht ausgesetzt wurden, ermittelt wurde. In den Seifen- und
Waschmittelzusammensetzungen wurden die erfindungsgemäß verwendeten Produkte durch eine Konzentration
an Natriumhypochlorit von 0,2 Gewichtsprozent praktisch nicht angegriffen. Es zeigte sich
somit, daß die neuen Produkte besonders wertvoll als Bleich- und Aufhellungsmittel für die Verwendung
beim Waschen weißer und gefärbter Gewebe sind. Die für das Einbringen aller erfindungsgemäßen Verbindungen
der obigen Beispiele in Seifen und Waschmittel angewandten Methoden werden im nachstehenden
erläutert. Es ist offensichtlich, daß, falls erwünscht, andere Methoden, die dem Fachmann geläufig
sind, angewandt werden können.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern, ohne sie zu beschränken. Teile sind Gewichtsteile,
falls nichts anderes angegeben.
Verwendung in Seife ,.
1 Gewichtsteil 4-(Benzimidazol-2-al)-4'-!l-[2-oxy-3 - (2 - oxyäthoxy) - propyl] - benzimidazol - 2 - yl| stilben
(in einer Ausbeute von 96 g durch die Oxyäthoxy-oxypropylierung des 4,4'-bis-(Benzimidazol-2-yl)-stilbens
erhalten) wurde in einer Mischung aus 1 Gewichtsteil einer 50%igen wäßrigen Natriumhydroxydlösung
und 8 Volumteilen 95%igem Äthanol gelöst. 1 Volumteil dieser Lösung wurde unter •Rühren in ein warmes (55 C) Seifenbad gegossen,
das aus 4 Gewichtsteilen der Natriumsalze der Cio-CiH-Fettsäuren, die aus Talg stammen, und
1000 Gewichtsteilen Wasser bestand. 8 Volumteile der so erhaltenen wäßrigen Dispersion wurden
weiter durch Mischen mit 192 Volumteilen Wasser, das 0,76 Gewichtsteile der obengenannten Seife enthielt,
verdünnt. Die so erhaltene Mischung wurde in üblicher Weise als Farbbad für die Behandlung
weißer Gewebe aus Baumwolle, Polyhexamethylendiaminadipinat, Celluloseacetat, Seide und Viskosereyon
verwendet. Durch dieses Verfahren wurde jedes dieser weißen Gewebe vorzüglich aufgehellt.
Verwendung in Waschmittel I
Das Waschmittel bestand aus 21,8% einer Mischung von Natriumiaurylsulfat und Natriumdodecylbenzolsulfonaten,
18,2% Natriumsulfat und 60% Natriumtriphosphat. Einer dünnen Paste aus 2000 Teilen des Waschmittels und 1500 Teilen Wasser
wurde bei 70 C eine Lösung von 1 Teil 4,4'-bis-(Benzimidazol-2-yl)-stiIben in 10 Teilen 2-Methoxyäthanol
und 4 Teilen einer 33'/:i%igen wäßrigen Natriumhydroxydlösung zugesetzt. 200 Teile der gutgerührten
Paste wurden in 5000 Teilen Wasser von (>° 60 C unter schnellem Rühren gegossen. Zu 80 ml
dieser Dispersion v.urden 200 ml Wasser gegeben
und die so erhaltene Mischung in üblicher Weise als Farbbad verwendet, um weiße Gewebe aus PoIyhexamethylendiaminadipinat.
Baumwolle, Cellulose- fl5 acetat, Viskoseseide, Polyacrylnitril und Seide zu
färben. Dieses Verfahren verlieh jedem dieser weißen Gewebe eine blauweiße Fluoreszenz.
Verwendung in Waschmittel II
Unter Verwendung des unmittelbar vorhergehenden Verfahrens wurde das Waschmittel I durch ein
Waschmittel ersetzt, das aus 19.1% Natriumdodecylbenzolsulfonaten,
15,6% Natriumsulfat, 55.0% Natriumtriphosphat und 10,3% Natriumcarbonat bestand.
Die weißen Gewebe wurden in jedem Falle vorzüglich aufgehellt.
Verwendung in Waschmittel III
Eine Mischung aus 20 Teilen 4-(Benzimidazol- - yl) - 4' - i 1 - [2 - oxy - 3 - (2,3 - dioxypropoxy) propyl]-benzimidazol-2-yl,'-stilben,
100 Teile tert.-Dodecylmercaptopolyäthoxyäthanol und 40 Teile Eisessig
wurden auf einem Wasserbad zur Lösung der festen Bestandteile erwärmt. 16 Teile der so erhaltenen
Lösung wurden in 20 000 Teile Wasser von C gegossen. Dann wurden 8 Teile der so erhaltenen
Dispersion in 192 Teile warmes (55 C) Wasser gegossen. Diese Mischung wurde zum Bleichen bzw.
Aufhellen weißer bzw. gefärbter Gewebe des oben angegebenen Typs verwendet.
Jeder der Carboxyester der Formel I kann Seifen und Waschmittel in der oben allgemein angegebenen
Weise einverleibt werden, wobei der Carboxyester zunächst in verdünnter wäßriger Ammoniaklösung
gelöst wird.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Verwendung von Verbindungen der Formel!■CH —-"ii R44;5/in der Ri, R2. R.s und Ri gleich oder verschieden sein können und Wasserstoff, niedermolekulare Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, niedermolekulare Alkoxyreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder Halogenatome bedeuten und Yi und Yi gleich oder verschieden sein können und Wasserstoff, niedermolekulare Alkylreste mit ! bis 6 Kohlenstoffatomen, niedermolekulare CKyalkylreste mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, den 2-C)xy-3-sulfopropylrest, Oxy-oxaalk\1reste mit 3 bis 15 Kohlenstoffatomen, niedermolekulare Carboxyaikylreste mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, niedermolekulare Cyanalkylreste mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen, monocyclische Aralkylreste mit 7 bis 11 Kohlenstoffatomen, niedermolekulare Alkylbenzylreste, niedermolekulare Alkoxybenzylreste, den Allyl- oder den Methallylrest, Acyloxy-niederniolekulaie Alkylreste,bei welchen der niedermolekulare Alkylteil 2 bis 6 Kohlenstoffatome enthält. 2-Acyloxy-3-sulfopropyl- oder Acyloxy-oxaalkylreste, in denen der Oxaalkylteil 3 bis 15 Kohlenstoffatome enthält, bedeuten, wobei der Acyloxyteil in jedem Falle in den Definitionen von Y1 und Y2 durch die FormelHOOC — A COO —definiert ist. in der A den Rest einer aromatischen 1.2-Dicarbonsäiire mit 8 bis 20 Kohlenstoff-atomen, einer aliphatischen 1.2-Dicarbonsäure mit 4 bis 22 Kohlenstoffatomen oder einer cycloaliphatisclien 1.2-Dicarbonsäure mit 7 bis 8 Kohlenstoffatomen bedeutet, und Salzen von Carboxyestergruppen enthaltenden Verbindungen der vorstehenden Formel als optische Aufhellungsmittel.
- 2. Verwendung von wäßrigen Dispersionen mit einem Gehalt von 0,0001 bis 0.5 Gewichtsprozent an Verbindungen nach Anspruch 1 zum Aufhellen von Geweben.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US503015A US2838504A (en) | 1955-04-21 | 1955-04-21 | Benzimidazolylstilbene whitening and brightening agents |
| US575353A US2878248A (en) | 1956-04-02 | 1956-04-02 | Carboxy-esters of hydroxybenzimidazolyl-stilbenes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1302051B true DE1302051B (de) | 1969-11-13 |
Family
ID=620716
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST11107A Pending DE1302051B (de) | 1955-04-21 | 1956-04-21 | Verwendung von Benzimidazolylstilben-Verbindungen als optische Aufhellungsmittel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1302051B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB611510A (en) * | 1944-09-29 | 1948-11-01 | Ciba Ltd | Process for improving the whiteness or colour of materials |
| US2463264A (en) * | 1942-12-23 | 1949-03-01 | Ciba Ltd | Derivatives of cyclic amidines and process of making same |
| DE841915B (de) * | 1948-12-30 | 1952-04-30 | Ciba Aktiengesellschaft, Basel (Schweiz) | Verfahren zur Herstellung von neuen N-monosubstituierten Diimidazolen |
| DE893792C (de) * | 1950-10-21 | 1953-10-19 | Cassella Farbwerke Mainkur Ag | Verfahren zur Herstellung von optischen Bleichmitteln der Bisazolreihe |
-
1956
- 1956-04-21 DE DEST11107A patent/DE1302051B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2463264A (en) * | 1942-12-23 | 1949-03-01 | Ciba Ltd | Derivatives of cyclic amidines and process of making same |
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