DE1301779B - Hammer od. dgl. mit durch eine Huelse gesichertem, aus Holz bestehendem Stiel - Google Patents
Hammer od. dgl. mit durch eine Huelse gesichertem, aus Holz bestehendem StielInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D1/00—Hand hammers; Hammer heads of special shape or materials
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Claims (3)
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf Hämmer mit aus laufende Vertiefung zu begünstigen, damit sich der
Holz bestehendem Stiel, dessen oberes in den Ham- Kunststoff an eine dort vorgesehene Anschlagschul-
merkopf eingesetztes Ende mit einer Hülse versehen ter anlegt, ist die Hülse im oberen Bereich geschlitzt,
ist, die über die Unterseite des Hammerkopfes vor- Treibt man in bekannter Weise von oben einen Keil
steht. Die Erfindung kann jedoch auch bei anderen 5 in den Stiel, so weicht das Material der Hülse im
Schlagwerkzeugen, wie beispielsweise Pickeln, Äxten, geschlitzten Bereich in eine dort vorgesehene umlau-
Beilen usw. angewendet werden. fende Vertiefung des Hammerkopfes aus. Das in
Bei Hämmern und ähnlichen Werkzeugen besteht diese Vertiefung ausgewichene Material bildet zu-
das Problem, daß sich der Sitz des aus Holz bestehen- sammen mit einem auf der unteren Seite des Hamden
Stieles bei Materialschrumpfungen des Holzes io merkopf es vorgesehenen Anschlag der Kunststoff hülse
lockert. Dies versucht man dadurch auszugleichen, eine feste formschlüssige Verbindung des Hammer-
daß man in das obere Ende des Stieles eingetriebene kopfes auf dem Stiel.
Keile nachschlägt oder den Stiel durch Wasserein- Um Beschädigungen der Hülse oder des Hammerwirkung
aufquellen läßt. Weiterhin besteht das Pro- Stieles unterhalb des Hammerkopfes zu vermeiden,
blem, daß die Stiele unterhalb des Hammerkopfes 15 ist die verhältnismäßig dünnwandige Hülse unterhalb
sehr schnell beschädigt werden und brechen. Diesen des Hammerkopfes mit in Längsrichtung des Stieles
Nachteil hat man dadurch zu beheben versucht, daß verlaufenden Verstärkungsrippen versehen. Im allman
das obere Ende des Hammerstieles in eine Hülse gemeinen genügt es, wenn an der Vorderseite und
steckt, die unterhalb des Hammerkopfes den Stiel der Rückseite des Stieles je eine Verstärkungsrippe
schützt. Diese Hülse wird im Hammerkopf festge- 30 vorgesehen ist, die erst am unteren Ende der Hülse
klemmt, jedoch reicht diese Befestigung im allgemei- endet.
nen nicht aus, so daß man zusätzlich eine Befesti- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des
gungsniete durch den Hammerkopf und den Stiel erfindungsgemäß ausgebildeten Hammers dargestellt,
führen muß. Trotzdem kann sich der Holzstiel auch und zwar zeigt
aus der Metallhülse lösen, wenn sein Material 25 F i g. 1 einen Schnitt durch den Hammer und die
schrumpft, so daß der Hammerkopf gegenüber dem Hülse von der Seite gesehen und Stiel kippen kann. Fig. 2 einen Schnitt nach Linie H-II aus Fig. 1.
Aus Kunststoff bestehende Stiele, die gegebenen- Der Hammer besitzt einen Hammerkopf 1, in desfalls
mit einer elastischen Hülse oder Außenhaut ver- sen Durchgangsöffnung 2 ein Holzstiel 3 eingesetzt
sehen sind, konnten sich bisher in der Praxis nicht 30 ist. Das obere Ende 3 α des Holzstieles ist mit einer
durchsetzen. aus elastischem bzw. rückfederndem Kunststoff oder Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen ähnlichem Material bestehenden Hülse 4 versehen,
Hammer oder ein ähnliches Werkzeug derart zu ver- die mit dem Stiel fest verbunden ist.
bessern, daß in einfacher Weise eine innige und dau- Die Hülse 4 schmiegt sich fest auf die Oberfläche
erhafte Verbindung zwischen Hammerkopf und dem 35 des Hammerstieles 3 und paßt sich somit der Form
aus Holz bestehenden Stiel erzielt wird und zu er- der Hammerkopföffnung 2 an. Das obere Ende der
wartende Materialschrumpfungen des Holzstieles aus- Hülse 4 besitzt zwei einander gegenüberliegende
geglichen werden können, so daß sich stets ein fester Schlitze 5, so daß die Hülse 4 durch einen in das
Sitz des Werkzeugkopfes auf dem Stiel ergibt. obere Ende des Stieles 3 eingetriebenen Holzkeil 6
Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einem 40 in eine umlaufende Vertiefung? der Hammerkopf-Hammer
der eingangs behandelten Art vorgeschlagen, Öffnung 2 eingedrückt werden kann. Unterhalb des
daß die Hülse aus Kunststoff besteht und den Stiel Hammerkopfes 1 besitzt die Hülse 4 einen umlaufenformschlüssig
mit dem Hammerkopf verbindet. Beim den Kragen 8, auf den sich der Hammerkopf 1 auf-Einsetzen
des Stieles in den Hammerkopf wird die legt. Vom Kragen 8 erstrecken sich senkrecht nach
Kunststoffhülse verpreßt. Dadurch ergibt sich ein 45 unten zwei Verstärkungsrippen 9 und 10, die eine
gleichmäßiger und dauerhafter Kontakt zwischen Stiel Beschädigung des Stieles 3 und der Hülse 4 unterhalb
und Hammerkopf auch dann, wenn das den Hammer- des Hammerkopfes 1 verhindern sollen,
kopf herstellende Gesenk bereits etwas ausgeschlagen Die umlaufende Vertiefung 7 im Hammerkopf 1
ist. Auf Grund der rückfedernden Eigenschaften des bildet eine Anschlagschulter 11, hinter die sich das
verwendeten Kunststoffes gleicht die vorgeschlagene 50 durch den eingetriebenen Keil 6 seitlich herausge-Hülse
Materialschrumpfungen des Holzstieles inner- drückte Material der Hülse 4 legt. Somit bildet die
halb weiter Grenzen aus, so daß beim Austrocknen umlaufende Schulter 11 zusammen mit dem umlaudes
Holzstieles sein Sitz im Hammerkopf nicht ge- fenden Kragen 8 eine formschlüssige Verbindung des
lockert wird. Ein Kippen des Hammerkopfes gegen- Hammerkopfes 1 mit der Hülse 4 bzw. dem Stiel 3.
über dem Stiel wird dadurch verhindert, daß die 55 Die Hülse 4 kann verhältnismäßig preiswert her-Hülse
den Hammerkopf formschlüssig mit dem Stiel gestellt werden. Erst durch das Eintreiben des Keiverbindet.
les 6 in den Stiel 3 wird die Hülse 4 in die Ver-Die formschlüssige Verbindung zwischen Hammer- tiefung 7 gedrückt, wobei sich gleichzeitig der Krakopf
und Stiel wird bei einer praktischen Ausfüh- gen 8 fest gegen die Unterseite des Hammerkopfes
rungsform der Erfindung dadurch erreicht, daß die 60 zieht. Die Montage ist also gegenüber den bekannten
Hülse mit einem an der Unterseite des Hammer- Schutzhülsen aus Metall verhältnismäßig einfach und
kopfes anliegenden umlaufenden Kragen versehen ist schnell durchzuführen,
und die Stielöffnung des Hammerkopfes im oberen
Ende eine ringförmige Schulter aufweist, in die das Patentansprüche-Material
der Hülse durch einen in den eingesetzten 65
Stiel von oben eingetriebenen Keil ausweicht. 1. Hammer od. dgl. mit aus Holz bestehendem
Um ein Eindringen der Kunststoffhülse in eine Stiel, dessen oberes, in den Hammerkopf einge-
im oberen Teil des Hammerkopfes befindliche um- setztes Ende mit einer Hülse versehen ist, die
über die Unterseite des Hammerkopfes vorsteht, dadurch gekennzeichnet, daßdieHülse
(4) aus Kunststoff besteht und den Stiel (3) formschlüssig mit dem Hammerkopf (1) verbindet.
2. Hammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (4) mit einem an der
Unterseite des Hammerkopfes (1) anliegenden umlaufenden Kragen (8) versehen ist und die Stielöffnung
(2) des Hammerkopfes im oberen Ende eine ringförmige Schulter (11) aufweist, in die
das Material der Hülse durch einen in den eingesetzten Stiel (3) von oben eingetriebenen Keil
(6) ausweicht.
3. Hammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (4) im oberen Bereich
geschlitzt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB90432A DE1301779B (de) | 1966-12-23 | 1966-12-23 | Hammer od. dgl. mit durch eine Huelse gesichertem, aus Holz bestehendem Stiel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB90432A DE1301779B (de) | 1966-12-23 | 1966-12-23 | Hammer od. dgl. mit durch eine Huelse gesichertem, aus Holz bestehendem Stiel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1301779B true DE1301779B (de) | 1969-08-21 |
Family
ID=6985299
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB90432A Pending DE1301779B (de) | 1966-12-23 | 1966-12-23 | Hammer od. dgl. mit durch eine Huelse gesichertem, aus Holz bestehendem Stiel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1301779B (de) |
Cited By (5)
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|---|---|---|---|---|
| EP0088268A3 (en) * | 1982-03-10 | 1985-12-11 | Hans-Herbert Bremer | Hammer, the handle of which is fixed to the hammer head by an intermediate socket |
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| DE9301349U1 (de) * | 1993-02-01 | 1993-04-08 | Hoffgen, Karl-Wilhelm, 5000 Köln | Tennisschläger |
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-
1966
- 1966-12-23 DE DEB90432A patent/DE1301779B/de active Pending
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