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DE1301779B - Hammer od. dgl. mit durch eine Huelse gesichertem, aus Holz bestehendem Stiel - Google Patents

Hammer od. dgl. mit durch eine Huelse gesichertem, aus Holz bestehendem Stiel

Info

Publication number
DE1301779B
DE1301779B DEB90432A DEB0090432A DE1301779B DE 1301779 B DE1301779 B DE 1301779B DE B90432 A DEB90432 A DE B90432A DE B0090432 A DEB0090432 A DE B0090432A DE 1301779 B DE1301779 B DE 1301779B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
sleeve
hammer
hammer head
head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB90432A
Other languages
English (en)
Inventor
Gehring Hans
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Berg & Co
Original Assignee
Berg & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Berg & Co filed Critical Berg & Co
Priority to DEB90432A priority Critical patent/DE1301779B/de
Publication of DE1301779B publication Critical patent/DE1301779B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D1/00Hand hammers; Hammer heads of special shape or materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Claims (3)

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf Hämmer mit aus laufende Vertiefung zu begünstigen, damit sich der
Holz bestehendem Stiel, dessen oberes in den Ham- Kunststoff an eine dort vorgesehene Anschlagschul-
merkopf eingesetztes Ende mit einer Hülse versehen ter anlegt, ist die Hülse im oberen Bereich geschlitzt,
ist, die über die Unterseite des Hammerkopfes vor- Treibt man in bekannter Weise von oben einen Keil steht. Die Erfindung kann jedoch auch bei anderen 5 in den Stiel, so weicht das Material der Hülse im
Schlagwerkzeugen, wie beispielsweise Pickeln, Äxten, geschlitzten Bereich in eine dort vorgesehene umlau-
Beilen usw. angewendet werden. fende Vertiefung des Hammerkopfes aus. Das in
Bei Hämmern und ähnlichen Werkzeugen besteht diese Vertiefung ausgewichene Material bildet zu-
das Problem, daß sich der Sitz des aus Holz bestehen- sammen mit einem auf der unteren Seite des Hamden Stieles bei Materialschrumpfungen des Holzes io merkopf es vorgesehenen Anschlag der Kunststoff hülse
lockert. Dies versucht man dadurch auszugleichen, eine feste formschlüssige Verbindung des Hammer-
daß man in das obere Ende des Stieles eingetriebene kopfes auf dem Stiel.
Keile nachschlägt oder den Stiel durch Wasserein- Um Beschädigungen der Hülse oder des Hammerwirkung aufquellen läßt. Weiterhin besteht das Pro- Stieles unterhalb des Hammerkopfes zu vermeiden, blem, daß die Stiele unterhalb des Hammerkopfes 15 ist die verhältnismäßig dünnwandige Hülse unterhalb sehr schnell beschädigt werden und brechen. Diesen des Hammerkopfes mit in Längsrichtung des Stieles Nachteil hat man dadurch zu beheben versucht, daß verlaufenden Verstärkungsrippen versehen. Im allman das obere Ende des Hammerstieles in eine Hülse gemeinen genügt es, wenn an der Vorderseite und steckt, die unterhalb des Hammerkopfes den Stiel der Rückseite des Stieles je eine Verstärkungsrippe schützt. Diese Hülse wird im Hammerkopf festge- 30 vorgesehen ist, die erst am unteren Ende der Hülse klemmt, jedoch reicht diese Befestigung im allgemei- endet.
nen nicht aus, so daß man zusätzlich eine Befesti- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des
gungsniete durch den Hammerkopf und den Stiel erfindungsgemäß ausgebildeten Hammers dargestellt,
führen muß. Trotzdem kann sich der Holzstiel auch und zwar zeigt
aus der Metallhülse lösen, wenn sein Material 25 F i g. 1 einen Schnitt durch den Hammer und die schrumpft, so daß der Hammerkopf gegenüber dem Hülse von der Seite gesehen und Stiel kippen kann. Fig. 2 einen Schnitt nach Linie H-II aus Fig. 1. Aus Kunststoff bestehende Stiele, die gegebenen- Der Hammer besitzt einen Hammerkopf 1, in desfalls mit einer elastischen Hülse oder Außenhaut ver- sen Durchgangsöffnung 2 ein Holzstiel 3 eingesetzt sehen sind, konnten sich bisher in der Praxis nicht 30 ist. Das obere Ende 3 α des Holzstieles ist mit einer durchsetzen. aus elastischem bzw. rückfederndem Kunststoff oder Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen ähnlichem Material bestehenden Hülse 4 versehen, Hammer oder ein ähnliches Werkzeug derart zu ver- die mit dem Stiel fest verbunden ist. bessern, daß in einfacher Weise eine innige und dau- Die Hülse 4 schmiegt sich fest auf die Oberfläche erhafte Verbindung zwischen Hammerkopf und dem 35 des Hammerstieles 3 und paßt sich somit der Form aus Holz bestehenden Stiel erzielt wird und zu er- der Hammerkopföffnung 2 an. Das obere Ende der wartende Materialschrumpfungen des Holzstieles aus- Hülse 4 besitzt zwei einander gegenüberliegende geglichen werden können, so daß sich stets ein fester Schlitze 5, so daß die Hülse 4 durch einen in das Sitz des Werkzeugkopfes auf dem Stiel ergibt. obere Ende des Stieles 3 eingetriebenen Holzkeil 6 Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einem 40 in eine umlaufende Vertiefung? der Hammerkopf-Hammer der eingangs behandelten Art vorgeschlagen, Öffnung 2 eingedrückt werden kann. Unterhalb des daß die Hülse aus Kunststoff besteht und den Stiel Hammerkopfes 1 besitzt die Hülse 4 einen umlaufenformschlüssig mit dem Hammerkopf verbindet. Beim den Kragen 8, auf den sich der Hammerkopf 1 auf-Einsetzen des Stieles in den Hammerkopf wird die legt. Vom Kragen 8 erstrecken sich senkrecht nach Kunststoffhülse verpreßt. Dadurch ergibt sich ein 45 unten zwei Verstärkungsrippen 9 und 10, die eine gleichmäßiger und dauerhafter Kontakt zwischen Stiel Beschädigung des Stieles 3 und der Hülse 4 unterhalb und Hammerkopf auch dann, wenn das den Hammer- des Hammerkopfes 1 verhindern sollen, kopf herstellende Gesenk bereits etwas ausgeschlagen Die umlaufende Vertiefung 7 im Hammerkopf 1 ist. Auf Grund der rückfedernden Eigenschaften des bildet eine Anschlagschulter 11, hinter die sich das verwendeten Kunststoffes gleicht die vorgeschlagene 50 durch den eingetriebenen Keil 6 seitlich herausge-Hülse Materialschrumpfungen des Holzstieles inner- drückte Material der Hülse 4 legt. Somit bildet die halb weiter Grenzen aus, so daß beim Austrocknen umlaufende Schulter 11 zusammen mit dem umlaudes Holzstieles sein Sitz im Hammerkopf nicht ge- fenden Kragen 8 eine formschlüssige Verbindung des lockert wird. Ein Kippen des Hammerkopfes gegen- Hammerkopfes 1 mit der Hülse 4 bzw. dem Stiel 3. über dem Stiel wird dadurch verhindert, daß die 55 Die Hülse 4 kann verhältnismäßig preiswert her-Hülse den Hammerkopf formschlüssig mit dem Stiel gestellt werden. Erst durch das Eintreiben des Keiverbindet. les 6 in den Stiel 3 wird die Hülse 4 in die Ver-Die formschlüssige Verbindung zwischen Hammer- tiefung 7 gedrückt, wobei sich gleichzeitig der Krakopf und Stiel wird bei einer praktischen Ausfüh- gen 8 fest gegen die Unterseite des Hammerkopfes rungsform der Erfindung dadurch erreicht, daß die 60 zieht. Die Montage ist also gegenüber den bekannten Hülse mit einem an der Unterseite des Hammer- Schutzhülsen aus Metall verhältnismäßig einfach und kopfes anliegenden umlaufenden Kragen versehen ist schnell durchzuführen, und die Stielöffnung des Hammerkopfes im oberen
Ende eine ringförmige Schulter aufweist, in die das Patentansprüche-Material der Hülse durch einen in den eingesetzten 65
Stiel von oben eingetriebenen Keil ausweicht. 1. Hammer od. dgl. mit aus Holz bestehendem
Um ein Eindringen der Kunststoffhülse in eine Stiel, dessen oberes, in den Hammerkopf einge-
im oberen Teil des Hammerkopfes befindliche um- setztes Ende mit einer Hülse versehen ist, die
über die Unterseite des Hammerkopfes vorsteht, dadurch gekennzeichnet, daßdieHülse (4) aus Kunststoff besteht und den Stiel (3) formschlüssig mit dem Hammerkopf (1) verbindet.
2. Hammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (4) mit einem an der Unterseite des Hammerkopfes (1) anliegenden umlaufenden Kragen (8) versehen ist und die Stielöffnung (2) des Hammerkopfes im oberen Ende eine ringförmige Schulter (11) aufweist, in die das Material der Hülse durch einen in den eingesetzten Stiel (3) von oben eingetriebenen Keil (6) ausweicht.
3. Hammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (4) im oberen Bereich geschlitzt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB90432A 1966-12-23 1966-12-23 Hammer od. dgl. mit durch eine Huelse gesichertem, aus Holz bestehendem Stiel Pending DE1301779B (de)

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