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DE1301740B - Raketenabschussrampe in einem allseitig gepanzerten Fahrzeug - Google Patents

Raketenabschussrampe in einem allseitig gepanzerten Fahrzeug

Info

Publication number
DE1301740B
DE1301740B DEK57718A DEK0057718A DE1301740B DE 1301740 B DE1301740 B DE 1301740B DE K57718 A DEK57718 A DE K57718A DE K0057718 A DEK0057718 A DE K0057718A DE 1301740 B DE1301740 B DE 1301740B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
rocket
pressure
launching
pressure line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK57718A
Other languages
English (en)
Inventor
Brand Karl
Burkart
Dipl-Ing Hermann
Ankenbauer Ludwig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IHO Holding GmbH and Co KG
Original Assignee
FAG Kugelfischer Georg Schaefer KGaA
Kugelfischer Georg Schaefer and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FAG Kugelfischer Georg Schaefer KGaA, Kugelfischer Georg Schaefer and Co filed Critical FAG Kugelfischer Georg Schaefer KGaA
Priority to DEK57718A priority Critical patent/DE1301740B/de
Publication of DE1301740B publication Critical patent/DE1301740B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/50External power or control systems
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/24Turret gun mountings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/26Fluid-operated systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Raketenabschußrampe in einem allseitig gepanzerten Fahrzeug mit einer die Raketen senkrecht ausfahrenden Hubvorrichtung für die im Inneren des Fahrzeuges gelagerten Raketen, die von schwenkbaren Abschußgestellen außerhalb des Fahrzeuges abzuschießen sind, und mit je einer elektromotorisch angetriebenen, hydraulischen Betätigungsanlage mit einer Folgeschaltung für die Bewegungsvorgänge .des Abschußgestells, das die Hubvorrichtung für die Raketen trägt.
  • Eine derartige Raketenabschußrampe ist bekannt. Mit ihr ist es möglich, die Raketen im Inneren des allseitig gepanzerten Fahrzeuges auf die Abschußrampe zu setzen und abschußbereit zu machen, indem die elektrischen Zündleitungen im Inneren des Fahrzeuges an der Rakete befestigt werden und dort auch an den Verschwenkmitteln die endgültige Einstellung der Abschußrampe vorgewählt wird, worauf die Rakete dann abschußbereit aus dem gepanzerten Raum ausgefahren und oberhalb desselben abgeschossen wird. Die Betätigung der Rampe kann elektrohydraulisch erfolgen. Dazu werden Arbeitszylinder vorgesehen, welche das Öffnen der Ausfahrluke im Fahrzeug, das Hochfahren des Abschußgestells mit der Rakete aus der Stellung im Inneren des Fahrzeuges durch die Luke, das Schließen der Raketenausfahrluke, das Verschwenken des ausgefahrenen Abschußgestells in die eingestellte Höhenstellung und das Verschwenken in die vorgewählte Seitenstellung bewirken.
  • Die Arbeitszylinder, welche zu einem Abschußgestell gehören, sind an eine Druckquelle, d. h. eine Motorpumpe, angeschlossen. Die Zu- und Rückleitung eines jeden Zylinders ist durch jeweils ein Steuerorgan (Magnetschieber) überwacht, der seinerseits durch Kontakte oder Anschläge geschaltet wird, deren Stellung vorgewählt ist. Damit wird die vorstehend wiedergegebene zeitliche Folge der einzelnen Vorgänge beim Ausschwenken einer Rakete automatisch sichergestellt, ebenso wie die umgekehrte Reihenfolge beim Einfahren.
  • Im einzelnen kann eine derartige elektrohydraulische Betätigungsanlage so aufgebaut sein, daß eine Motorpumpe aus einem Vorratsbehälter Hydraulikflüssigkeit ansaugt und über ein Rückschlagventil in einen Speicher drückt, der über ein Speichersperrventil mit den Arbeitszylindern in Verbindung steht, und zwar über zueinander parallelgeschaltete Leitungen, die von dem Speichersperrventil ausgehen und jeweils durch einen Magnetschieber überwacht werden, der gleichzeitig auch die Rückleitung des entsprechenden Zylinders überwacht. Die Rückleitungen laufen von den Magnetschiebern zu einer gemeinsamen Rücklaufleitung zusammen, die in den Vorratsbehälter mündet. Sind mehrere Abschußgestelle vorgesehen, dann werden in dem gepanzerten Fahrzeug entsprechend viele derartige Betätigungsanlagen angeordnet. Derartige Anlagen fallen aus, wenn der elektrische Steuerteil oder die Motorpumpe versagen.
  • Es ist bereits ein hydraulischer Arbeitszylinder, insbesondere für Hebezeuge, bekannt, welcher über eine Druckleitung an eine Motorpumpe angeschlossen und über eine absperrbare Rückleitung mit dem Arbeitsflüssigkeitsbehälter verbunden ist, in den die Saugleitung der Motorpumpe mündet, wobei in der Druckleitung vor dem Arbeitszylinder ein zu diesem hin öffnendes Rückschlagventil vorgesehen ist und zwei Handpumpen parallel zur Motorpumpe geschaltet sind, d. h. jeweils mit ihrer Saugleitung in den erwähnten Flüssigkeitsbehälter münden und mit ihrer Druckleitung, in der jeweils ebenfalls ein zum Arbeitszylinder hin öffnendes Rückschlagventil vorgesehen ist, mit dem Arbeitszylinder in Verbindung stehen. Diese Handpumpen dienen in erster Linie zur genauen Einstellung der Höhe des Arbeitszylinderkolbens, können jedoch auch als Hilfspumpen beim Ausfall der Motorpumpe benutzt werden.
  • Ferner gehört ein Raketenabschußturm zum Stand der Technik, bei dem die Raketen innerhalb eines Raumes unterhalb des Abschußgestells konzentrisch um dieses herum angeordnet sind und über eine Kettenfördervorrichtung auf das Abschußgestell gebracht werden. Es sind zwei Abschußgestelle vorhanden, die an den beiden Enden eines um eine senkrechte Achse drehbaren, waagerechten Armes um eine waagerechte Achse verschwenkbar angeordnet sind. Alle Bewegungen des bekannten Raketenabschußturmes bzw. seiner Teile werden mittels hydraulischer Antriebsmittel zustande gebracht, die über Ventile auf elektrischem Wege gesteuert werden. In der Regel ist der ganze Bewegungsablauf durch entsprechende Ausbildung der elektrischen Schaltungen von vornherein festgelegt und muß lediglich durch ein bestimmtes Befehlssignal ausgelöst werden. Bei dieser bekannten Anlage ist auch an einen Notbetrieb von Hand gedacht.
  • Aufgabe der Erfindung .ist es, eine Raketenabschußrampe der eingangs genannten Art derart auszubilden, daß auch bei einem Versagen des elektrischen Steuerteils oder der Motorpumpen beide Abschußgestelle der Abschußrampe weiter einsatzfähig bleiben, d. h. ein solcher Ausfall überbrückt werden kann, wobei eine möglichst einfache Anordnung angestrebt wird.
  • Dies ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß zwischen zwei unabhängig voneinander ausfahrbaren Hubvorrichtungen mit schwenkbaren Abschußgestellen, die durch je eine Motorpumpe gespeist sind, zum Notbetrieb eine doppeltwirkende Handpumpe vorgesehen ist, deren beide Zylinderseiten saugseitig jeweils mit den Vorratsbehältern und druckseitig über jeweils ein zum Handpumpenzylinder hin schließendes Rückschlagventil und eine Sammeldruckleitung mit den Druckleitungen der beiden Motorpumpen verbunden sind, wobei in den beiden Anschlußleitungen zwischen der Sammeldruckleitung und den Druckleitungen je ein zur Sammeldruckleitung hin schließendes Rückschlagventil liegt. Dabei können in weiterer Vervollkommnung der Erfindung die beiden für die Steuerung der Folgeschaltung erforderlichen und zu einem Schieberblock zusammengefaßten Magnetschieber über eine Nockenwelle von Hand steuerbar sein.
  • Beide Abschußgestelle der Raketenabschußrampe sind auch dann einsatzbereit, wenn die elektrischen Teile der Anlage oder die Motorpumpe ausgefallen sind. Dabei erfolgt die Steuerung der Schieber bzw. Ventile über je eine Nockenwelle sowie die Erzeugung des für eine Betätigun- erforderlichen Druckes über eine einzige Handpumpe von Hand. Sowohl im normalen Betrieb mit Motorpumpen als auch im Notbetrieb mit Handpumpe ist die Möglichkeit gegeben, bei Sperrstellung der Magnetschieberblocks zuerst die beiden Speicher zu füllen, und zwar mit der Handpumpe gemeinsam und gleichzeitig. Andererseits kann aber auch durch Betätigung der Nockenwellen der Magnetschieberblocks sofort Druck auf die Arbeitszylinder gegeben werden, welche daran angeschlossen sind.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnungen beispielsweise beschrieben. Dabei zeigt F i g. 1 in schematischer Darstellung einen Magnetschieberblock einer bekannten Raketenabschußrampe sowie die zugehörigen Arbeitszylinder derselben; F i g. 2 gibt eine schematische Ansicht der erfindungsgemäßen Anordnung zweier Magnetschieberblöcke nach F i g. 1 mit den beiden zugehörigen Motorpumpen sowie der gemeinsamen Handpumpe wieder.
  • In F i g. 1 ist eine Raketenabschußrampe dargestellt, und zwar mit ausgezogenen Linien in Grundstellung (Rakete im Fahrzeuginneren) und gestrichelt in Abschußstellung (Rakete feuerbereit). Dabei ist die Rakete 1 auf einem Abschußgestell 2 angeordnet, welches nach öffnen des Raketenlukendeckels 3 im gepanzerten Fahrzeug mittels eines Aufzuges, bestehend aus einer Aufzugsschiene 4, in welcher der das Gestell tragende Aufzugswagen 5 läuft, und einer Aufzugskette 6, herausgefahren wird, um dann nach Schließen des Raketenlukendeckels 3 in die vorgewählten Höhen- und Seitenstellung verschwenkt zu werden. Zur Durchführung der vorstehend erläuterten Bewegungen dienen die Arbeitszylinder 7, 8, 9 und 10. Beim Arbeitszylinder 7 handelt es sich um einen kombinierten Hub- und Drehzylinder, der das Heben und Ausschwenken bzw. Senken und Einschwenken des Raketenlukendeckels 3 bewerkstelligt. Der Arbeitszylinder 8 ist ein doppeltwirkender Drehzylinder, der über die Aufzugskette 6 das Heben bzw. Senken des Abschußgestells 2 mit Rakete 1 nach vorheriger öffnung des Raketenlukendeckels verursacht. Der Arbeitszylinder 9 ist ein doppeltwirkender Schwenkzylinder und dient dazu, daß nach durchgeführtem Anheben des Abschußgestells 2 samt Rakete 1 diese in die nach Höhe vorgewählte Abschußstellung einkippt bzw. aus dieser in die Ausgangsstellung zurückkippt. Bei dem Arbeitszylinder 10 handelt es sich schließlich gleichfalls um einen. doppeltwirkenden Drehzylinder. Dieser schwenkt nach vollendetem Kippvorgang bzw. nach dem Ausfahren des Abschußgestells 2 samt Rakete 1 und Schließen des Raketenlukendeckels 3 das Gestell samt Rakete in die seitlich vorgewählte Abschußrichtung. Derselbe Zylinder schwenkt auch das Gestell samt Rakete aus der Abschußstellung in die Grundstellung zurück.
  • Jeder Arbeitszylinder weist eine Druck- und eine Rückleitung 11,12 auf, über welche ihm die zur Betätigung nötige Druckflüssigkeit (Hydrauliköl) zuaeführt wird bzw. abfließt. Diese Leitungen 11,12 sind von Magnetschiebern 13 überwacht, von denen aus sie zu einer gemeinsamen Rückleitung 14 bzw. einer gemeinsamen Druckleitung 15 zusammengefaßt sind. In der gemeinsamen Druckleituna 15 ist ein weiterer Magnetschieber 16 vorgesehen, der als Sperrventil dient. Die Magnetschieber 13 werden bei Normalbetrieb der elektrohydraulischen Betätigungsanlage durch Anschläge derart geschaltet, daß die Schritte »öffnen des Raketenlukendeckels 3«; »Ausfahren des Abschußgestells 2 samt Rakete 1«; »Schließen des Raketenlukendeckels 3«; »Einschwenken des Gestells samt Rakete in die vorgewählte Höhenneigung«; »seitliches Verschwenken des Gestells samt Rakete in die vorgewählte Seitenstellung«; beim Ausfahren der Rakete automatisch in dieser Reihenfolge erfolgen und beim Einfahren gleichfalls automatisch in umgekehrter Reihenfolge vor sich gehen. Diese Schaltelemente sind in F i g.1 nicht dargestellt, da sie für die Erfindung keine Bedeutung haben.
  • Wie aus F i g. 2 ersichtlich, sind erfindungsgemäß zwei Anordnungen gemäß F i g. 1 vorhanden. Dabei führt die gemeinsame Rücklaufleitung 14 bzw.14 a einer jeden Anordnung zu einem Vorratsbehälter 17 bzw. 17 a für die Hydraulikflüssigkeit. In diesem ist jeweils eine Motorpumpe 18 bzw.18 a untergebracht, an welche die Druckleitung 15 bzw.15 a jeder Anordnung über einen Speicher 19 bzw.19 a und ein zur Motorpumpe hin schließendes Rückschlagventil 20 bzw. 20 a angeschlossen ist. Bei normalem Betrieb saugt die Motorpumpe 18 bzw.18 a aus dem Vorratsbehälter 17 bzw.17 a Hydraulikflüssigkeit an und drückt sie über das Rückschlagventi120 bzw. 20 a in den Speicher 19 bzw.19 a. Für das Aufrechterhalten des Druckes im Speicher 19 bzw.19 a sorgt das in der Druckleitung 15 bzw.15 a dem Speicher nachgeschaltete Speichersperrventil 16 bzw. 16 a. Nachdem im Innenraum des gepanzerten Fahrzeuges die Rakete 1 auf das Abschußgestell 2 montiert wurde, die elektrischen Zündleitungen an sie angeschlossen und die nicht dargestellten Schaltanschläge zur Vorwahl der Abschußstellung eingestellt worden sind, wird das zugeordnete Speichersperrventil 16 bzw.16 a betätigt und das Ausfahren läuft dann automatisch ab, wie vorstehend schon beschrieben wurde.
  • Bei Ausfall der Motorpumpe 18 bzw.18 a oder der elektrischen Steuerung, d. h. des elektrischen Teils der Magnetschieber 13, tritt Funktionslosigkeit der vorstehend beschriebenen Anlage ein. Um trotzdem einen Notbetrieb aufrechterhalten zu können, sind folgende Vorkehrungen getroffen. Eine doppeltwirkende Handpumpe 28 ist vorgesehen, welche über zwei Saugleitungen 22 und 22 a jeweils mit dem Vorratsbehälter 17 und 17 a verbunden ist und druckseitig nach ihren beiden zur Handpumpe hin schließenden Rückschlagventilen 25 bzw. 25 a mit einer Sammeldruckleitung 29 in Verbindung steht, welche in zwei Anschlußzweigleitungen 30 und 31 ausläuft, die an die Druckleitungen 15 bzw.15 a zwischen den Speichern 19 bzw. 19 a und dem Magnetschieberblock 26 bzw. 26 a angeschlossen sind. Die Vorratsbehälter 17 und 17 a sind über eine Ausgleichsleitung 32 miteinander verbunden. In den Anschlußzweialeitungen 30 und 31 ist jeweils ein Rückschlagventil 35 bzw.36 angeordnet, das zur Sammeldruckleitung 29 hin schließt.
  • Die Magnetschieber 13 sind mit dem Speichersperrventil 16 bzw. 16 a zu einem Magnetschieberblock 26 bzw. 26 a zusammengefaßt, der mit einer Nockenwelle 27 bzw. 27 a versehen ist. Die in dem Magnetschieberblock 26 bzw. 26 a verdrehbar gelagerte Nockenwelle 27 bzw. 27 a ermöglicht die Schaltung der zugeordneten Schieber 13 und des Ventils 16 bzw. 16 a auch bei Stromausfall von Hand, indem die Welle 27 bzw. 27 a verdreht wird. Im Notbetrieb wird der erforderliche Druck in dem System durch Betätigen der Handpumpe 28 erzeugt, wobei die Druckleitungen 11 der Arbeitszylinder 7 bis 10 jeder Anlage entsprechend der Verstellung der Nockenwelle 27 bzw. 27 a über die nunmehr mechanisch betätigten Schieber 13 sowie das Sperrventil 16 bzw. 16 a in der gewünschten Reihenfolge beaufschlagt werden. Das Einfahren jeder Rampe wird gleichfalls über die Nockenwelle 27 bzw. 27 a gesteuert.
  • Das Betätigen der Handpumpe 28 bewirkt eine Füllung der Speicher 19 und 19 a, falls die Magnetschieberblocks 26 und 26 a sich in Sperrstellung befinden. Dabei wird zunächst der Speicher mit dem niedrigeren Druck der Hydraulikflüssigkeit gefüllt und eine gemeinsame Füllung erfolgt erst dann, wenn Druckgleichheit in den beiden Speichern 19 und 19 a erreicht ist. Es kann aber auch sofort auf die Arbeitszylinder Druck gegeben werden, wenn die Magnetschieberblocks 26 und 26 a betätigt werden. In diesem Falle dienen die Speicher 19 und 19 a lediglich als Puffer.
  • Während des Betätigens der Handpumpe 28 wird aus beiden Vorratsbehältern 17 und 17 a Hydraulikflüssigkeit angesaugt, solange sich welche darin befindet. Im Leerzustand eines Vorratsbehälters 17 bzw. 17 a saugt ein Arbeitskreis Hydraulikflüssigkeit aus dem vollen Behälter, während der andere Arbeitskreis Luft nachsaugt. Auch in diesem Fall entsteht in der Sammeldruckleitung 29 ein Arbeitsdruck. Im Falle von Undichtheiten bei einer der beiden elektrohydraulischen Betätigungsanlagen kann mit der intakten Anlage durch Betätigen des zugehörigen Magnetschieberblocks gearbeitet werden, über den das Rücköl auch zum zugehörigen Vorratsbehälter 17 bzw. 17 a zurückfließt. Da bei gefülltem Vorratsbehälter im Handnotbetrieb mehr Hydraulikflüssib keit in den Behälter der intakten Seite zurückgefördert wird, als dieser aufnehmen kann, ist die Ausgleichsleitung 32 vorgesehen, die in Höhe des Normalstandes an den Vorratsbehältern 17 und 17a angebracht ist und für einen Niveau-Ausgleich sorgt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Raketenabschußrampe in einem allseitig gepanzerten Fahrzeug mit einer die Raketen senkrecht ausfahrenden Hubvorrichtung für die im Inneren des Fahrzeuges gelagerten Raketen, die von schwenkbaren Abschußgestellen außerhalb des Fahrzeuges abzuschießen sind, und mit je einer elektromotorisch angetriebenen hydraulischen Betätigungsanlage mit einer Folgeschaltung für die Bewegungsvorgänge des Abschußgestells, das die Hubvorrichtung für die Raketen trägt, dadurch Gekennzeichnet, daß zwischen zwei unabhängig voneinander ausfahrbaren Hubvorrichtungen mit schwenkbaren Abschußgestellen, die durch je eine Motorpumpe (18,18 a) gespeist sind, zum Notbetrieb eine doppeltwirkende Handpumpe (28) vorgesehen ist, deren beide Zylinderseiten saugseitig jeweils mit den Vorratsbehältern (17,17 a) und druckseitig über jeweils ein zum Handpumpenzylinder hin schließendes Rückschlagventil (25, 25 a) und eine Sammeldruckleitung (29) mit den Druckleitungen (15, 15 a) der beiden Motorpumpen (18,18 a) verbunden sind, wobei in den beiden Anschlußleitungen (30, 31) zwischen der Sammeldruckleitung (29) und den Druckleitungen (15, 15 a) je ein zur Sammeldruckleitung (29) hin schließendes RückschlagVentil (35, 36) liegt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, bei einer Raketenabschußrampe, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden für die Steuerung der Folgeschaltung erforderlichen und zu einem Schieberblock (16) zusammengefaßten Magnetschieber (13) über eine Nockenwelle (27) von Hand steuerbar sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2746715B1 (de) 2012-12-22 2017-09-06 Diehl Defence GmbH & Co. KG Flugkörperbehälter

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3113486A (en) * 1959-06-10 1963-12-10 Kongelbeck Sverre Turrent launcher
DE1911689U (de) * 1963-03-16 1965-03-11 Erich Sommerer Hydraulischer arbeitszylinder, insbesondere fuer hebezeuge.

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