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DE1301254B - Bremse fuer Spindelpresse - Google Patents

Bremse fuer Spindelpresse

Info

Publication number
DE1301254B
DE1301254B DEM55825A DEM0055825A DE1301254B DE 1301254 B DE1301254 B DE 1301254B DE M55825 A DEM55825 A DE M55825A DE M0055825 A DEM0055825 A DE M0055825A DE 1301254 B DE1301254 B DE 1301254B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
flywheel
spindle
press
screw press
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM55825A
Other languages
English (en)
Inventor
Maar Bernhard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Hasenclever AG
Original Assignee
Maschinenfabrik Hasenclever AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Hasenclever AG filed Critical Maschinenfabrik Hasenclever AG
Priority to DEM55825A priority Critical patent/DE1301254B/de
Priority to GB4951763A priority patent/GB987663A/en
Publication of DE1301254B publication Critical patent/DE1301254B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/18Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means
    • B30B1/183Braking mechanisms for the return movement of the press ram
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D63/00Brakes not otherwise provided for; Brakes combining more than one of the types of groups F16D49/00 - F16D61/00

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Zunächst wurde bei Spindelpressen mit längsbeweglicher Spindel, Schwungscheibe und Stößel mit den Seitenscheiben gebremst.
  • Es ist ferner bekannt, oberhalb des Stößels in dem Raum innerhalb der Seitenständer des Gestells der Maschine eine Band-, Scheiben- oder Backenbremse anzuordnen, die an der Spindel angreift. Diese Bauart hat den Nachteil, daß der Ständerabstand der Maschine die Abmessungen der Bremse festlegt und begrenzt. Um das erforderliche Bremsmoment aufzubringen, muß daher ein unnötig hoher Bremsdruck aufgewendet werden. Außerdem besteht die Gefahr, daß die Bremse infolge ihrer Anordnung verölt und unwirksam wird.
  • Andere Bauarten benutzen Bremsbacken für die Schwungscheibe, die jedoch eine erhebliche Höhe aufweisen müssen, um auf die ihre Lage ändernde Schwungscheibe zur Wirkung gebracht werden zu können.
  • Es ist weiter vorgeschlagen worden, eine Spindelpresse mit einer die Schwungscheibe am unteren und oberen Hubende wirksam werdenden Bremse zu versehen. Hierbei läuft die Schwungscheibe auf in axialer Richtung abgefederte Bremsflächen auf, die sich mit einem der zunehmenden Kompression der Federn entsprechend verstärkten Druck gegen die Schwungscheibe legen. Nachteilig ist dabei, daß eine Abbremsung der Spindel zwischen den Totpunkten des Hubes nicht möglich ist, obschon das selbst bei der modernen Schlagstärkensteuerung erforderlich wird, wenn beispielsweise Werkstücke unrichtig eingelegt worden sind und das noch während des Hubes bemerkt wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ausgehend von einer Bremse für eine Spindelpresse, deren Schwung ; Scheibe mit der Spindel und dem Stößel längsbeweglich ist und bei der die Bremse unabhängig von den Antriebselementen der Presse an der Schwungscheibe angreift und mit ihr mitbeweglich ist, die Ausbildung so zu treffen, daß die Bremse an , jeder Stelle sowohl des Arbeits- als auch des Rückhubes wirksam werden kann.
  • Die Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich erfindungsgemäß dadurch, daß die Bremse die gesamte Längsbewegung mitmacht, und zwar durch einen einseitig (bzw. zwei beidseitig gegenüberliegend) mit dem Stößel starr verbundenen (verbundene) Seitenarm (Seitenarme), der (die) sich außerhalb des Gestells der Presse an diesem (diesen) entlang bis nahe an die Schwungscheibe heran erstreckt (erstrecken) ; - wie an sich bekannt - und der (die) Träger der Bremse (Bremsen) ist (sind).
  • Die hierdurch entstehenden Vorteile gegenüber den bekannten Bremsen dürften dem Fachmann ohne weiteres einleuchten, z. B. erhöhte Sicherheit, geringere Bremsdrücke, Schonung der Reibbeläge, freie Wahl der Bremsenkonstruktion (insbesondere bei zwei Seitenarmen).
  • Ein solcher Seitenarm am Stößel einer Spindelpresse ist zwar nicht mehr neu, er ist jedoch noch nicht als Träger für die Bremse verwendet worden.
  • Benutzt man z. B. einen üblicherweise zur Anordnung der Bandage dienenden Abschlußflansch der Schwungscheibe als Bremsfläche, so bedarf es nur der Verbreiterung dieses Abschlußflansches, um Bremsflächen mit der erforderlichen Flächengröße und in einer Anordnung schaffen zu können, die es ermöglicht, Bremsen von beiden Seiten aus an den Flansch, diametral gegenüberliegend, vorsehen zu können, so daß keine einseitigen Bremsdrücke entstehen, welche die Schwungscheibe, deren Lagerung, die Spindel und die Spindelmutter unnötig beanspruchen würden. Die Bremsen können auch, wie bekannt, selbstnachstellbar ausgeführt werden und sogar als Innenbackenbremse für das Schwungrad.
  • Die Zeichnung gibt eine Reihe von Ausführungsbeispielen des Erfindungsgedankens wieder. Im einzelnen zeigt F i g. 1 eine erfindungsgemäß ausgebildete Spindelpresse im Vertikalschnitt; F i g. 2 bis 5 zeigen Anordnungen nach F i g.1, jeweils mit Anwendung einer anderen Bremsenbauart. 1 bezeichnet die längsbewegliche Spindel, die an ihrem oberen Ende die Schwungscheibe 2 mit Bandage 3 und an ihrem unteren Ende den Stößel 4 trägt. Die Spindel ist, wie bekannt, in der gerätefesten Spindelmutter 5 geführt, die im Querhaupt 6 des Maschinenständers 7 angeordnet ist. Eine der bekannten Seitenscheiben ist mit dem Bezugszeichen 8 versehen.
  • Der Stößel 4 besitzt einen Seitenarm 9, der an seinem oberen, der Schwungscheibe 2 zugewandten Ende erfindungsgemäß die Bremsanordnung, z. B. in Form des Bremszylinders 10, des Bremskolbens 11, der Kolbenstange 12 und des Bremsschuhes 13 trägt. Der Bremsschuh 13 ist mit dem Bremsbelag 14 versehen. Die Gesamtanordnung ist so getroffen, daß der Bremsbelag des Bremsschuhes bei Betätigung des Kolbens 11 durch ein bei 17 zugelassenes Druckmittel an der äußersten Ringfläche des Scheibenmittelkörpers 15 zur Anlage kommt. Dort ist der Scheibenmittelkörper durch den Flansch 16 so ausgesteift, daß die durch die Einrichtung 10 bis 14 ausgeübten Bremskräfte ohne weiteres aufgenommen werden können. Zugleich wirken diese Bremskräfte an einem sehr langen Hebelarm, so daß sie verhältnismäßig gering bemessen werden können.
  • In Einzelfällen kann es zweckmäßig sein, den Stößel 4 mit einem weiteren Seitenarm 18 (strichpunktiert dargestellt) zu versehen, der seinerseits eine zweite, zur Bremsanordnung 10 bis 14 axialsymmetrische Bremsanordnung 19 trägt, wobei die Symmetrieachse mit der Achse der Spindel 1 zusammenfällt.
  • In F i g. 2 ist die Zylinderkolbenanordnung nunmehr auf einer Sockelplatte 20 angeordnet, die ein Widerlager 21 mit Bremsbelag 22 bildet. Die Sockelplatte ist in der Konsole 23, die der Stößelseitenarm 9 an seinem oberen Ende besitzt, etwa mittels der Schwalbenschwanzführung 24 in Richtung der auftretenden Bremskräfte verschiebbar geführt, so daß die Sockelplatte 20 mit den von ihr getragenen Teilen sich selbst einstellt, sobald das Druckmittel auf den Kolben 11 zur Wirkung gebracht wird. Nachstellungen in Richtung der auftretenden Bremskräfte sind daher nicht erforderlich.
  • Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in F i g. 3 veranschaulicht mit einer Ausbildung des Schwungscheibenflansches 25 in Form eines zum Scheibenmittelkörper 2 parallelen Ansatzflansches 26. Dadurch besteht die Möglichkeit, die durch die Einrichtung 10 bis 14 ausübbaren Bremskräfte parallel zur Richtung der Achse der Spindel 1 zur Wirkung zu bringen.
  • Bei der Doppelbackenbremsanordnung nach den F i g. 4 und 5 tragen die Konsolen 23 der Stößelseitenarme 9 und 18 gemeinsam eine Grundplatte 27, deren Mittelausnehmung 28 den Spindelkopf durchläßt. Auf der Grundplatte 27 angeordnet ist eine bekannte Innenbackenbremse mit den Teilen 29 bis 41. Die gesamte Bremsanordnung folgt auch hier wieder der Längsbewegung der Spindelt bzw. der Schwungscheibe 2 im gleichbleibenden Abstand von der Schwungscheibe, wobei sie an dieser angreift. Es treten dadurch die genannten Vorteile ein.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Bremse für eine Spindelpresse, deren Schwungscheibe mit der Spindel und dem Stößel längsbeweglich ist und bei der die Bremse unabhängig von den Antriebselementen der Presse an der Schwungscheibe angreift und mit ihr mitbeweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse die gesamte Längsbewegung mitmacht, und zwar durch einen einseitig (bzw. zwei beidseitig gegenüberliegend) mit dem Stößel starr verbundenen (verbundene) Seitenarm (Seitenarme), der (die) sich außerhalb des Gestelles der Presse an diesem (diesen) entlang bis nahe an die Schwungscheibe heran erstreckt (erstrecken) - wie an sich bekannt - und der (die) Träger der Bremse (Bremsen) ist (sind).
DEM55825A 1963-02-18 1963-02-18 Bremse fuer Spindelpresse Pending DE1301254B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM55825A DE1301254B (de) 1963-02-18 1963-02-18 Bremse fuer Spindelpresse
GB4951763A GB987663A (en) 1963-02-18 1963-12-16 Fly press

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM55825A DE1301254B (de) 1963-02-18 1963-02-18 Bremse fuer Spindelpresse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1301254B true DE1301254B (de) 1969-08-14

Family

ID=7308409

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM55825A Pending DE1301254B (de) 1963-02-18 1963-02-18 Bremse fuer Spindelpresse

Country Status (2)

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DE (1) DE1301254B (de)
GB (1) GB987663A (de)

Families Citing this family (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT258121B (de) * 1965-04-05 1967-11-10 Chepos Zd Y Chemickeho A Potra Schwungrad-Spindelpresse
DE1577222C3 (de) * 1965-11-16 1974-11-21 Chepos Zavody Chemickeho A Potravinarskeho Strojirenstvi, Oborovy Podnik, Bruenn (Tschechoslowakei) Schwungrad-Spindelpresse
US4372202A (en) * 1980-11-20 1983-02-08 Ross Operating Valve Company Emergency brake for presses

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1324095A (en) * 1919-12-09 Power press brake mechanism
DE541352C (de) * 1930-04-13 1932-01-11 Frederick George Gatensbury Antrieb fuer Reibspindelpressen, insbesondere zum Ziegelformen
GB590891A (en) * 1944-05-08 1947-07-31 Frederick Emanuel Improvements in or relating to power-operated fly-presses

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Also Published As

Publication number Publication date
GB987663A (en) 1965-03-31

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