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DE1300614B - Kurzschlussstrombegrenzung fuer einen Schweissgleichrichter - Google Patents

Kurzschlussstrombegrenzung fuer einen Schweissgleichrichter

Info

Publication number
DE1300614B
DE1300614B DE19681300614 DE1300614D DE1300614B DE 1300614 B DE1300614 B DE 1300614B DE 19681300614 DE19681300614 DE 19681300614 DE 1300614 D DE1300614 D DE 1300614D DE 1300614 B DE1300614 B DE 1300614B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
welding
short
circuit
circuit current
current limitation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681300614
Other languages
English (en)
Inventor
Hesse Guenter
Schulze Werner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zentralinstitut fuer Schweisstechnik der DDR
Original Assignee
Zentralinstitut fuer Schweisstechnik der DDR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zentralinstitut fuer Schweisstechnik der DDR filed Critical Zentralinstitut fuer Schweisstechnik der DDR
Publication of DE1300614B publication Critical patent/DE1300614B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/10Other electric circuits therefor; Protective circuits; Remote controls
    • B23K9/1006Power supply
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H9/00Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
    • H02H9/02Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection responsive to excess current

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Kurzschlußstrombegrenzung für Schweißgleichrichter, die aus einem Einphasen-Wechselstromnetz gespeist werden, zum Lichtbogen-Schutzgasschweißen mit abschmelzender Elektrode, insbesondere für die Kurzlichtbogentechnik.
  • Beim Lichtbogen-Schutzgasschweißen mit abschmelzender Elektrode (MIG- und C02 Schweißen) werden heute vorwiegend Stromquellen mit fast horizontalen Belastungskennlinien im Bereich der Schweißwerte angewendet. Diese Stromquellen besitzen bekanntlichen den Vorteil eines guten Selbstregeleffektes, wenn Störgrößen auf den Drahtvorschub einwirken. Durch den Selbstregeleffekt werden Längenänderungen in der Bogenstrecke weitgehend ausgeglichen. Des weiteren erfolgt die Werkstoffübertragung speziell bei der CO#.-Schutzgasschweißung oder bei der Schweißung mit Mischgasen im Bereich der Drahtdicken < 1,2 mm Durchmesser und Stromstärken <200Ä--unter Kurzschlußbildung. Hierdurch entstehen bei nicht richtiger Dimensionierung der Stromquelle hohe Kurzschlußstromspitzen, die zur verstärkten Spritzerbildung führen.
  • Es sind deshalb eine Reihe von Maßnahmen und Einrichtungen bekannt, die zur Stoß-Kurzschlußstrombegrenzung dienen. Bei diesen Einrichtungen wird der Kurzschlußstrom z. B. durch eine größere Kennlinienneigung begrenzt. Mit dieser Maßnahme wird aber der bereits beschriebene Selbstregeleffekt verschlechtert. Die Kennlinienneigung soll daher < 4 V/100 A sein, so daß eine ausreichende Kurzschlußstrombegrenzung nicht möglich ist.
  • Weiterhin ist bekannt, in den Schweißwänden Induktivitäten einzuschalten, die die Stromspitzen begrenzen, wobei die Stromanstiegsgeschwindigkeit gleichfalls vermindert wird. Diese Induktivitäten können in bekannter Weise als einfache Luftdrosseln, Eisendrosseln oder als gleichstromvormagnetisierte Drosseln mit konstanter oder einstellbarer Induktivität ausgebildet sein.
  • Es sind Strombegrenzungsschaltungen unter Verwendung von gleichstromvormagnetisierten Drosseln in Verbindung mit Halbleiterbauelementen (Transistoren, Zenerdioden) bekannt. Alle bekannten Zusatzeinrichtungen beziehen sich vornehmlich auf Schweißgleichrichter mit einer Dreiphasen-Gleichrichtung und geringer Welligkeit der Ausgangsspannung.
  • Der Einfuß der Welligkeit der Ausgangsspannung auf die innere und äußere Nahtform beim CO, Schweißen ist zwar bekannt, aber eine Begrenzung der Welligkeit erfolgte bisher nicht. ; Es wurde nun gefunden, und zwar in Untersuchungen über den Einfluß der Welligkeit auf die Schweißungen, daß auch dann noch gute Ergebnisse erzielt werden können, wenn eine Abstimmung zwischen der Anzahl der Maxima der Welligkeit der Ausgangsspannung und der Anzahl der Kurzschlüsse in der Bogenstrecke besteht.
  • Dementsprechend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Kurzschlußstrombegrenzung für aus einem Einphasen-Wechselstromnetz gespeiste Schweißgleichrichter zum Lichtbogen-Schutzgasschweißen mit abschmelzender Elektrode, insbesondere für die Kurzlichtbogentechnik, zu schaffen, die gleichzeitig den Einfluß der Welligkeit des Schweißstromes und der Stromanstiegsgeschwindigkeit berücksichtigt.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Kombination folgender Merkmale gelöst: Ein als Zweischenkeltyp ausgebildeter Transformator trägt auf beiden Schenkeln gleichmäßig aufgeteilte Primär- und Sekundärwicklungen, wobei die Primärwicklungen in Reihe geschaltet und an einem Einphasen-Wechselstromnetz angeschlossen sind.
  • Die ebenfalls geteilten Sekundärwicklungen sind durch einen Mittelabgriff mit einem Schweißanschluß verbunden, während der andere Schweißanschluß von den über Gleichrichter parallelgeschalteten Spulenenden abgegriffen wird. In dem Schweißkreis befindet sich weiterhin eine einstellbare Drossel vorzugsweise mit einem geschlossenen Eisenkreis ohne Luftspalt.
  • Die Kurzschlußstrombegrenzung resultiert aus der speziellen Anordnung der Transformatorwicklungen in Verbindung mit der hierfür erforderlichen Gleichrichteranordnung in Mittelpunktschaltung und der außerdem noch angeordneten Induktivität (Drossel) im Schweißkreis.
  • Bei einer derartigen Gleichrichteranordnung wird jedes Ventil nur während einer Halbwelle abwechselnd belastet. Dementsprechend wird auch nur jede auf einem Schenkel befindliche Sekundärwicklung des Transformators abwechselnd beansprucht. Der Primärstrom fließt jedoch, da eine Reihenschaltung vorliegt, durch beide Teilwicklungen. Bei den auftretenden Kurzschlüssen in der Bogenstrecke erhöht sich der Sekundärstrom plötzlich in der Teilwicklung, und zwangläufig fließt ein höherer Primärstrom. Die Stromspitzen werden durch die in Reihe geschaltete zweite Primär-Teilwicklung gedämpft bzw. begrenzt.
  • Bei richtiger Anpassung der Zeitkonstante des Schweißkreises an die Schweißparameter wird eine übereinstimmung zwischen den Maxima der Ausgangsspannung und der Anzahl der Kurzschlüsse pro Zeiteinheit erreicht. Bei der Abstimmung der Zeitkonstante des Schweißkreises muß außer der Beeinflussung des Kurzschlußstromes auch die der Welligkeit und die der Stromanstiegsgeschwindigkeit gleichzeitig berücksichtigt werden. Für einen Schweißgleichrichter mit einem Einphasen-Wechselstromanschluß zum MIG- oder CO.,-Schweißen ist es erforderlich, unbedingt den gesamten Aufbau der Gleichrichterschaltung im Hinblick auf die Kurzschlußstrombegrenzung und die Abstimmung der Kurzschlußfrequenz in bezug auf die Welligkeit auszulegen.
  • Die Vorteile der erfindungsgemäßen Kurzschlußstrombegrenzung liegen darin, daß erst durch die Kombination eines an sich bekannten Zweischenkel-Transformators bei beschriebener Wicklungsschaltung mit einer ebenfalls bekannten Gleichrichteranordnung in Mittelpunktschaltung und einer auch bekannten Drossel, insbesondere mit einem geschlossenen luftspaltlosen Eisenkreis, die richtige Abstimmung der Zeitkonstante erreicht wird. Außerdem ist es durch die erfindungsgemäße Kurschlußbegrenzung möglich, mit nur zwei Gleichrichtereinheiten (Siliziumdioden) gegenüber vier bei einer Einphasen-Brückenschaltung auszukommen.
  • Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den Zeichnungen zeigt F i g. 1 das Schaltschema der Kurzschlußstrombegrenzung, F i g. 2 die Anordnungen der Wicklungen auf einem Zweischenkeltransformator der Kurzschlußstrombegrenzung.
  • Die Kurzschlußstrombegrenzung für einen aus einem Einphasen-Wechselstromkreis gespeisten Schweißgleichrichter wird durch die Kombination eines an sich bekannten Zweischenkel-Transformators 1 mit auf beiden Schenkeln gleichmäßig aufgeteilten Primärwicklungen 2, 3 und Sekundärwicklungen 4, 5 und einer Gleichrichteranordnung 7, 8 in Mittelpunktschaltung mit einer in den Schweißkreis geschalteten Drossel 10 erreicht. Hierbei sind die Primärwicklungen 2, 3 des Transformators 1 in Reihe an ein Einphasen-Wechselstromnetz 6 und die in Reihe geschalteten Sekundärwicklungen 4, 5 an die Gleichrichteranordnung 7, 8 in Mittelpunktschaltung angeschlossen. Eine Spulenverbindung 9 dient als Mittelabgriff. Die in dem Schweißkreis liegende Drossel 10 besitzt vorzugsweise einen geschlossenen Eisenkreis ohne Luftspalt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Kurzschlußstrombegrenzung für Schweißgleichrichter, die aus einem Einphasen-Wechselstromnetz gespeist werden, zum Lichtbogen-Schutzgasschweißen mit abschmelzender Elektrode, insbesondere für die Kurzlichtbogentechnik, g e -kennzeichnet durch die Kombination folgender an sich bekannter Merkmale: a) der Transformator (1) trägt auf beiden Schenkeln gleichmäßig aufgeteilte Primärwicklungen (2, 3) und Sekundärwicklungen (4, 5); b) die Primärwicklungen sind in Reihe geschaltet, desgleichen die Sekundärwicklungen, jedoch mit Mittelabgriff als der eine Schweißanschluß und mit über Gleichrichter parallelgeschalteten Außenabgriffen als der andere Schweißanschluß und mit einer verstellbaren Drossel in einem der Schweißanschlüsse.
DE19681300614 1968-09-06 1968-09-06 Kurzschlussstrombegrenzung fuer einen Schweissgleichrichter Pending DE1300614B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1300614T 1968-09-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1300614B true DE1300614B (de) 1969-08-07

Family

ID=619385

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681300614 Pending DE1300614B (de) 1968-09-06 1968-09-06 Kurzschlussstrombegrenzung fuer einen Schweissgleichrichter

Country Status (1)

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DE (1) DE1300614B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1020135B (de) * 1955-03-16 1957-11-28 Air Reduction Vorrichtung und Verfahren zum Lichtbogenschweissen an einer Einphasenwechselstromquelle ueber zwei Gleichrichterstromkreise

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1020135B (de) * 1955-03-16 1957-11-28 Air Reduction Vorrichtung und Verfahren zum Lichtbogenschweissen an einer Einphasenwechselstromquelle ueber zwei Gleichrichterstromkreise

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