DE1615406A1 - Schweisstransformator - Google Patents
SchweisstransformatorInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K11/00—Resistance welding; Severing by resistance heating
- B23K11/24—Electric supply or control circuits therefor
- B23K11/241—Electric supplies
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Arc Welding Control (AREA)
- Generation Of Surge Voltage And Current (AREA)
Description
SIEMENS AKT .r_..ngen, -
■""."■"■' Werner-von-Siemens-Str.50
ISI5406
i>LA 67/1593
Schweißtransformator - :
Die Erfindung betrifft einen-Schw.eißtransformatör flir 'Schweißmaschinen r insbes'ondere für mit PreQuenzmitersetzung arbeitende
Mehrphasen-Widerstandsschweißmaschinen.
Bei der elektrisehen Widerstandsschweißung werden in der Regel
einphasige Wechselströmekleiner Spannung und großer Stromstärke verwendet. Die "Stehweißzeiten" sind kurz, ede liegen in
Gh/An
PLA 67/1395 16154$8
der Größenordnung einiger Perioden der Netzfrequenz. Die
Sekundärkreise der Maschinen haben häufig erhebliche Abmessungen, die sich ungünstig auf den Leistungsfaktor auswirken.
Dies hat zu Bestrebungen geführt, die Einphasenlast zu s.ymmetrieren und den Leistungsfaktor -zu Verbessern.
Eine Möglichkeit hierzu bietet die Herabsetzung der SekundäriVequenz
durch Einsatz von gesteuerten Gleichrichtern, z.B.
Thyristoren. Diese Herabsetzung der Sekundärfrequenz bringt
- falls es'möglich ist, die Schweißung mit einer Halbwelle
durchzuführen - bei manchen Werkstoffen,. z.B. Leichtmetallen,
darüber hinaus erhebliche technologische Vorteile»
Während einer Halbwelle der Sekundärfrequenz werden entweder
die positiven oder die negativen Halbwellen der drei Uetzspannungen
auf den Transformator geschaltet und magnetisieren ihn in einer Richtung, im Extremfall,bis eine Leistungsübertragung
wegen der Sättigung des Kerns nicht mehr möglich ist.
Dann muß die eine Gleichrichtergruppe abgeschaltet und die
umgekehrt gepolte zugeschaltet werden.
Der nutsbare Flußhub im 'Transformator wird dabei wesentlich
davon beeinflußt, welchen Magnetisierungszustand der Kern zu
Beginn einer Halbwelle der Niederfrequenz hatte« Er hängt
also in erheblichem Maße von der Polarität und dem Anschnittwinkel
der vorangegangenen Halbwelle ab«
BAD ORDINAL Qh/Än
Srfindungsgemäß wird eine verbesserte Ausnutzung des Kernbleches
dadurch erreicht, daß der magnetische Kern des Transformators
vor jeder Aufmagnetisierung zur Erzeugung eines sekundären
Schweißstromimpulses mit einer besonderen Gleichstromerregung
beaufschlagt wird, die den Kern in die zur;Aufmagnetisierung
entgegengesetzten Hiehtung vörmagnetisiert. Wird dabei die
Gleichstromerregung derart gewählt, daß der Iransformator bis
zur magnetischen Sättigung vormagnetisiert wird, so kann in
jedem Falle der volle zulässige Flußhub ausgenützt werden; d.h. das Kernblech ist in einem derartigen /Fall.vollständig ausgenutzt.
Hieraus r'esultiert dann für eine bestimmte impulsdauer,
daß bei gleicher Leistung entweder der Transformator kleiner
gemacht werden oder bei gleichbleibender Transformatorgröße ' die überträgbare Leistung größer gewählt werden kann.
Bei Untersuchungen hat sich gezeigt, daß bei maximaler Vormagnetisierung
in Gegenrichtung zum Nutzfluß mit dem doppelten Fluß vom Ursprung bis zur Sättigung gerechnet werden kann.
Solange der Sättigungswert in Gegenrichtung nicht erreicht ist, verlängert eine höhere Vormagnetisierung die maximale Übertragungsdauer (die Halbwelle der Sekundärfrequens), wogegen eine
Erhöhung des ohmschen Widerstandes im Sekundärkreis die
Übertragungsdauer verkürzt.
Wenn der Sekundärkreis dauernd geschlossen bleibt, ist eine relativ große Gleichstromerregung erforderlich, um In der
Größenordnung von Sekunden eine ausreichende Vormagnetisierunga-Wirkung
zn erzielen. Kann der Sekundärkreis bei jeäem
takt auch nur kurzzeitig unterbrochen werden, so kann der '
Gleichstrom je nach der gewünschten Übertragungsdauer um ein
bis zwei Zehnerpotenzen verringert werden, und braucht dann nur
wesentlich kürzere Zeit zugeschaltet zu werden*
Anhand der Zeichnung sei die Erfindung näher erläutertS
Dargestellt ist in der vorliegenden Zeichnung eine mit Frequenzuntersetzung
arbeitende Dreiphasen-Widerstandaschweißmasehine. An die Phasenleitungen RST eines 50 Hz-Drehstromne'tzes
sind über Sehutzdrosseln 7 je Phase antiparallel geschaltete,
steuerbare Ventile 6, in diesem Fall Thyristoren, angeschlossen. Der Ausgang einer jeden Antiparallelschsltung
ist jeweils über einen Teil der Primärwicklung 2 des Schweiß-
* -."- ■
transforma'tors 1 mit dem Eingang der nächsten Antiparallelschaltung
verbunden. Die Sekundärwicklung 3 des Schweißtran8-formators
1 ist mit dem Schweißstroiöverbraucher 5 zueammenge*
sehaltet, .
Sind z.B. die der positiven Halbwolleäe& SchweISstromes zugeordneten
Ventile 6 gezündet, so fließt der Strom in Richtung
des Pfeiles 9 durch die Primärwicklung 2 des Schweißtransformators
1; sind die der negativen Halbwelle zugeordneten Ventile
gezündet, so fließt der Strom entgegen der Richtung des
Pfeiles 9. ' -.V-.-- - - ·
Schweißen arbeiten nun die der positiven Halbwelle zugeordneten
Ventile 6 je nach Programm eine bestimmte Zahl von
009826/1711
Perioden im Gleichriehterbetrieb. Am. Ende dee' Gleichriehterbetriebes
kann zumindest ein Teil der im Schweißtransformator gespeicherten magnetischen Energie im Wechselriöhterbetrieb
abgebaut werden. Daran anschließend werden dann die der negativen Halbwelle zugeordneten Ventile 6 gezündet» Durch diese
geschilderte Art der Steuerung der Ventile 6 ergibt sich eine
beträchtliche Frequenzuntersetzungdes vorliegenden 50 Hz-Drehstromes,
' .
.Als Zeitbasis der Steuerung der Ventile und der sonstigen
Steuerung der bei der Widerstandsschweißmaschine auftretenden
Zeiten werden in bekannter Weise aus dem Dreiphasennetz abge-
leitete Zählimpulse benutzt. Dies ist nicht "weiter, weil bekannt,
dargestellt. " ■'■"...
Brfindungsgemäß ist nun beim Schweißtransformator' 1 eine zusätzliche
Wicklung 4 vorgesehen, die aus einer Gleichspannungsquelle 8 gespeist wird. Mit Hilfe dieser zusätzlichen Wicklung
kann der Kern des Schweißtransformators 1 nach dem Ende der
letzten Halbwelle und^vor dem Beginn des nächsten Schweißs'tromimpulses
in Gegenrichtung zu der demnächst folgenden den Schweißstromimpuls erzeugenden Magnetisierung vormagnetisiert
werden. Die Vormagnetisierung sollte hierbei zumindest so weit
getrieben werden, daß der mit dem Schweißstrom verbundene
Hub des magnetischen .Flusses symmetrisch zur Nulliiäe liegt.
Maximale Halbwellendauer erreicht man dann, wenn man die Vormagnetisierung
bis in den Sättigungsbereich des Trahsformator-
; — 5 -
kerns treibt. Wie nicht näher dargestellt, muß natürlich die
jeweilige Polarität der an, der zusätzlichen Wicklung 4· anliegenden
Gleichspannung mit der Steuerung der Ventile 6 synchronisiert sein.
Die zusätzliche Wicklung 4 wurde nur aus Gründen der vereinfachten
Darstellung gewählt; es war* genauso gut möglich, in
jede der Primärwicklungen oder in die Sekundärwicklung oder sowohl an die Sekundär- als auch an die Primärwicklungen die
Gleichspannung zur Vormagnetisierung anzuschließen.
2 Patentansprüche
1 Fig.
1 Fig.
- 6 - Ch/An
009gaß/1711 * 1;
Claims (1)
1. SohwelÄtransformatοτ für Sehwei @majiehine,ii, irtajbeioiiaere fur
mit frecLuensuntersetgung arbeit ende MehrBhaseriT-Wiiäerataiids-8chwßißniaschinent
dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische
Kern des 3chweiSti?an3f©i*i?iatQFS (1) yar jed^r Äwfmagnetisierung
zur Erzeugung einesι setendären. Sehweißstromiinpulgeg mit einer
besonderen GleiohstromerreiPWig |8»4) beaufSGiilftgfea.r ist, die
den Kern in der. gu.r Aurmag|ietiaierung entgegengeäetztein
dichtung
2, Schwelßtranafermat>br; nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sieichstromerregung (4*8) derart gewählt ist, daß der
Schweißtranaformator (1)^^ bis -zur magnetischen
009826/1711 ^
S
L e e r s e i t e
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES0111249 | 1967-08-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1615406A1 true DE1615406A1 (de) | 1970-06-25 |
Family
ID=7530832
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671615406 Pending DE1615406A1 (de) | 1967-08-08 | 1967-08-08 | Schweisstransformator |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1615406A1 (de) |
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Families Citing this family (4)
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|---|---|---|---|---|
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| US5714730A (en) * | 1996-10-21 | 1998-02-03 | Newcor, Inc. | Welding gun for projection welding |
| US6054668A (en) * | 1997-07-17 | 2000-04-25 | Newcor, Inc. | Method and apparatus of projection welding |
| US6037558A (en) * | 1998-06-30 | 2000-03-14 | Newcor, Inc. | Integrated low inertia projection welding head and cylinder |
-
1967
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-
1968
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1207696A (en) | 1970-10-07 |
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