DE13002C - Kohlenstaubmotor - Google Patents
KohlenstaubmotorInfo
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- DE13002C DE13002C DENDAT13002D DE13002DA DE13002C DE 13002 C DE13002 C DE 13002C DE NDAT13002 D DENDAT13002 D DE NDAT13002D DE 13002D A DE13002D A DE 13002DA DE 13002 C DE13002 C DE 13002C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B45/00—Engines characterised by operating on non-liquid fuels other than gas; Plants including such engines
- F02B45/02—Engines characterised by operating on non-liquid fuels other than gas; Plants including such engines operating on powdered fuel, e.g. powdered coal
-
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Description
1880.
Klasse 46.
JULIUS WICKFELD in BOCHUM.
Kohlenstaubmotor.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Juli 1880 ab.
Bei vorliegendem Motor wirkt Luft, welche durch Entzündung fein pulverisirten Kohlenstaubs
erhitzt und ausgedehnt wird, als treibende Kraft. Die arbeitverrichtende Luft wird
zuerst in einem Verdichtungscylinder zusammengeprefst, dann theilweise mit Kohlenstaub gemischt;
letzterer wird entzündet, 4und das Gemisch von Kohlengas und erhitzter und ausgedehnter
Luft wird in einen Arbeitscylinder geführt.
Der Raumzunahme der Luft entsprechend ist der Arbeitscylinder gröfser als der Verdichtungscylinder,
und dieser Raumzunahme entspricht der Arbeitsgewinn.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Maschine liegend, mit getrenntem Verdichtungsund
Arbeitscylinder und mit .Schiebersteuerung dargestellt; sie kann jedoch auch eine senkrechte
oder schräge Lage erhalten; ferner können Verdichtungs- und Arbeitscylinder vereinigt
und endlich die Schiebersteuerung durch irgend eine andere Steuerung ersetzt werden.
Ebenso kann statt der verdichteten auch nicht verdichtete Luft in ähnlicher Weise durch
Mischung mit Kohlenstaub und Entzündung desselben als treibende Kraft benutzt werden.
α ist der Verdichtungs-, b der Arbeitscylinder. Die beiden Kolben haben eine gemeinschaftliche
Kolbenstange und bewirken vermittelst Pleuelstange und Geradführung in bekannter
Weise die Umdrehung der Welle c.
Beim beginnenden Kolbenhub erzeugt der Verdichtungskolben zuerst eine Luftverdünnung
in der Kammer g, indem der entsprechende Kanal e durch den Schieber geschlossen ist,
Während der Kanal / mit der Kammer g in Verbindung steht; sodann setzt der Schieber
den Kanal e mit der ins Freie führenden Oeffnung h in Verbindung, und der Cylinder füllt
sich durch dieselbe beim Fortschreiten des Kolbens mit Luft. Während dieser Zeit wird \die
Kammer g mit dem in den Kohlenstaubbehälter k führenden Kanal i verbunden und
füllt sich zufolge der Luftverdünnung in derselben mit Kohlenstaub. ι
Beim Rückgang des Kolbens prefst derselbe die Luft zum Theil durch die Kammer g und
mit ihr den in dieser Kammer befindlichen Kohlenstaub durch den Kanal / und das Ventil
η in das Verbrennungsrohr ρ, zum anderen Theil durch das Ventil m in den ringförmigen
Raum zwischen dem Rohr p und dem äufseren Rohr q. Das Verbrennungsrohr ρ ist aus feuerfestem
Thon und besitzt viele kleine Oeffnungen, durch welche die zur Abkühlung dienende Luft
aus dem ringförmigen Raum in das Innere des Verbrennungsrohrs gelangt. Beim Ingangsetzen
der Maschine erfolgt die Entzündung des Kohlenstaubs durch ein an die Oeffnung r gehaltenes
Licht, wobei die ersten Umdrehungen der Maschine mit der Hand bewirkt werden; aber
bald wird, nach Angabe des Erfinders, das Verbrennungsrohr glühend, und dann kann man
die Oeffnung r schliefsen, indem der Kohlenstaub sich fortwährend an dem glühenden Rohr
entzündet.
Ist die vollständige Verbrennung des Kohlenstaubs erreicht, so dient die weiter zuströmende
Luft dazu, die heifsen Gase so weit abzukühlen, dafs sie nicht mehr der Maschine schaden, wodurch
jedes Kühlwasser entbehrlich wird. Das Abkühlen der Gase ' durch die Luft schliefst
keinen Arbeitsverlust ein, weil die von den Gasen an die Luft übergegangene Wärme letztere
ausdehnt und dadurch im Arbeitscylinder zur Verrichtung mechanischer Arbeit benutzt
wird. Der zu dieser Abkühlung der Gase erforderliche Ueberschufs an verdichteter Luft
mufs bei Wahl des Querschnittsverhältnisses von Arbeits- und Verdichtungscylinder berücksichtigt
werden.
Die erhitzte Luft strömt aus dem Verbrennungsrohr zunächst in den Schieberkasten des
Arbeitscylinders b und von da in den Cylinder selbst, wo sie abwechselnd vor und hinter den
Kolben geführt wird und durch ihre Ausdehnung den Kolben bewegt.
Der Arbeitscylinder wird zweckmäfsig mit einem schlechten Wärmeleiter umgeben, während
der Verdichtungscylinder α kühl gehalten werden mufs, damit der Temperaturunterschied
zwischen beiden Cylindern möglichst grofs sei. Die Abkühlung des Verdichtungscylinders kann
auf verschiedene Weise bewirkt werden; in der
Zeichnung ist zu diesem Zweck eine Vergröfserung der wärmeausstrahlenden Oberfläche des
Cylinders durch angegossene Rippen gewählt. Damit die zum Entzünden des Kohlenstaubs
benutzte Flamme beim Kolbenwechsel nicht erlösche, ist die Steuerung so eingerichtet, dafs
durch das Verbrennungsrohr ein stetiger Strom von Luft und Kohlenstaub geht.
Claims (2)
1. Die Mischung verdichteter oder nicht verdichteter
Luft mit Kohlenstaub zum Zweck der Benutzung der durch die Verbrennung des Kohlenstaubs bewirkten Ausdehnung
der Luft zur Verrichtung mechanischer Arbeit.
2. Die in beiliegender Beschreibung und Zeichnung erläuterte Art und Weise, wie der
mit Luft gemischte Kohlenstaub in dem Verbrennungsrohr p entzündet und zur Ausdehnung
der Luft behufs Verrichtung mechanischer Arbeit benutzt wird.
Bei dem vorliegenden Kohlenstaubmotor das Verfahren, die heifsen Verbrennungsgase statt von aufsen durch Wasser etc. durch Mischung mit kalter Luft zu kühlen und so die den Gasen entzogene Wärme zum Ausdehnen dieser Luft und zur Verrichtung von Arbeit zu verwenden.
Bei dem vorliegenden Kohlenstaubmotor die aus den entwickelten Gründen als vortheilhaft sich erweisende Verhütung der Wärmeausstrahlung des Arbeitscylinders und Beförderung der Wärmeausstrahlung des Verdichtungscylinders.
Bei dem vorliegenden Kohlenstaubmotor das Verfahren, die heifsen Verbrennungsgase statt von aufsen durch Wasser etc. durch Mischung mit kalter Luft zu kühlen und so die den Gasen entzogene Wärme zum Ausdehnen dieser Luft und zur Verrichtung von Arbeit zu verwenden.
Bei dem vorliegenden Kohlenstaubmotor die aus den entwickelten Gründen als vortheilhaft sich erweisende Verhütung der Wärmeausstrahlung des Arbeitscylinders und Beförderung der Wärmeausstrahlung des Verdichtungscylinders.
Die Unterhaltung der Verbrennung statt durch eine Uebertragungsflamme, elektrischen
Funken, glühendes Metall etc., durch die Stetigkeit des brennenden Stroms, wie beschrieben.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE13002C true DE13002C (de) |
Family
ID=290188
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT13002D Active DE13002C (de) | Kohlenstaubmotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE13002C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10055853A1 (de) * | 2000-11-10 | 2002-05-29 | Groeger Robert | Staubverbrennungsmotor |
-
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- DE DENDAT13002D patent/DE13002C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10055853A1 (de) * | 2000-11-10 | 2002-05-29 | Groeger Robert | Staubverbrennungsmotor |
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