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DE11534C - Neuerungen an einer Dampfgasmaschine mit brennender Flamme im Cylinder - Google Patents

Neuerungen an einer Dampfgasmaschine mit brennender Flamme im Cylinder

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Publication number
DE11534C
DE11534C DENDAT11534D DE11534DA DE11534C DE 11534 C DE11534 C DE 11534C DE NDAT11534 D DENDAT11534 D DE NDAT11534D DE 11534D A DE11534D A DE 11534DA DE 11534 C DE11534 C DE 11534C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
cylinder
gas
steam
gas engine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT11534D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. SIMON in Nottingham (England)
Publication of DE11534C publication Critical patent/DE11534C/de
Active legal-status Critical Current

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  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

1880.
Klasse 46.
LOUIS SIMON in NOTTINGHAM (England). Neuerungen an einer Dampfgasmaschine mit brennender Flamme im Cylinder.
Zusatz-Patent zu No. 6787 vom 13. April 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. April 1880 ab. Längste Dauer: 12. April 1893.
Diese Neuerungen an Dampfgasmaschinen beziehen sich auf die Construction von Cylinder und Kolben, sowie auf die Steuerung.
Der Kolben A bewegt sich in bekannter Weise im Cylinder B, indem derselbe mit der Kurbelaxe durch die innere Kolbenstange D und Pleuelstange G verbunden ist. An den Kolben A ist der Tauchkolben / angegossen, welcher zugleich als Kolbenstange dienen kann, in welchem Falle D überflüssig ist, oder der Tauchkolben ist hohl und trägt die innere Kolbenstange, Fig. 4. Der Durchmesser der Kolbenstange ist verstärkt, um die saugende Thätigkeit des Kolbens zu vermindern und statt dessen durch nachherige Ausdehnung zu wirken. Das äufsere Ende des Tauchkolbens / gleitet in Ringen E, welche vom Deckel K getragen werden und das äufsere Ende des Cylinders schliefsen.
Am anderen Ende des Kolbens A ist der hohle cylindrische Hut L befestigt und mittelst Mutter m mit dem Kopf N der Kolbenstange verbunden. Der Hut L ist im Durchmesser etwas kleiner als der Cylinder; er dient dazu, die Kolbenringe vor der bei der Verbrennung der Gase im Cylinder entstehenden Hitze zu schützen.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Beim Rückgange des Kolbens A, welcher durch das Schwungrad bewirkt wird, wird Gas und Luft in den Cylinder B gesogen, während beim Vorwärtsgange des Kolbens, welcher durch die Entzündung der Gase auf der anderen Seite des Kolbens bewirkt wird, die angesaugte Menge Gas und Luft verdichtet und durch ein geeignetes Druckventil ο, Fig. 1, in einen Behälter geprefst wird, von wo aus das Gemenge durch die Ventilsteuerung, Fig. 2 und 7, in das andere Ende des Cylinders B gelangt.
Wenn das verdichtete Gemenge von Gas und Luft in den Cylinder B eintritt, wird es mittelst einer bei Q im Cylinder brennenden Flamme entzündet, wodurch der Kolben A vorwärts getrieben wird. Die Metallplatten R, zwischen welche Drahtgewebe gelegt werden, verhindern, dafs die Flamme des durch dieselben in den Cylinder gelangenden Gemenges in den Behälter gelangen kann. Beim Rückgange des Kolbens werden die verbrannten Gase durch das Auslafsventil S entfernt, welches durch είη. Excenter oder eine andere Vorrichtung von der Kurbelwelle aus durch die Stange T bewegt wird.
V und U sind Mäntel, welche den Cylinder B umgeben. Der Mantel U enthält umlaufendes kaltes Wasser, um das zugehörige Cylinderende zu kühlen, während der Mantel V heifses Wasser enthält, aus welchem sich an den zugehörigen sehr heifsen Cylinderwänden ■ Dampf entwickelt, der durch das Ventil W, Fig. i, 2 und 6, dem Arbeitskolben zugeführt wird (s. Patentschrift No. 6787). An der Verbindungsstelle der beiden Mäntel bei χ wird ein schlechter Wärmeleiter eingeschaltet.
Die Steuerung behufs Zuführung des verdichteten Gasgemenges und des Dampfes zum Arbeitscylinder ist in Fig. 1, 2 und 3 dargestellt. Auf der Excenterstange T befindet sich der Vorsprung α, welcher beim Hin- und Hergange der Stange die gleitenden Hebel b und c abwechselnd in Bewegung setzt. Diese Hebel sitzen in Lagern d und e, welche sich mit den am Maschinengestell gelagerten Wellen/ und g, Fig. 3, drehen. Die Welle f bewegt mittelst der Hebel h i k, Fig. 1, die Ventile P und W und hebt dieselben mehr oder weniger, je nach der Stellung, welche der gleitende Hebel b einnimmt, welche Stellung abhängig ist von dem Maschinenregulator, mit welchem b durch die Stange / verbunden ist.
Die Welle g ist durch Hebelübertragung mit einem Kolbenventil verbunden, welches das Gasgemenge beim Saugen des Kolbens A in den Cylinder B läfst und sich mehr oder weniger öffnet, je nach der Stellung des Regulators, mit welchem g durch die Stange m ver-'

Claims (3)

  1. bunden ist. Je langer der Regulator die keilförmig gestalteten Hebel b und c der Einwirkung des Vorsprungs α aussetzt, um so langer bleiben die Ventile geöffnet.
    Patenτ-AnSprüche:
    ι . Die Construction des Kolbens A einer Dampfgasmaschine in der Weise, dafs die eine verlängerte Seite desselben als ein Saugkolben wirkt, welcher Gas und Luft ansaugt und das Gemenge beim Rückgange des Kolbens verdichtet^ während die andere, mit einer verlängerten Haube versehene Seite als Arbeitskolben dient.
  2. 2. Die beiden getrennten, mit Wasser gefüllten Ummantelungen des Cylinders, von denen der eine als Kühlraum, der andere als Dampfentwickler dient.
  3. 3. Die selbsttätige Regulirung der Gas- und Dampfventile mittelst der vom Regulator beeinflufsten keilförmig zugeschärften Hebel b und c, welche durch einen Vorsprung an der Excenterstange beim Hin- und Hergange der letzteren bewegt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT11534D Neuerungen an einer Dampfgasmaschine mit brennender Flamme im Cylinder Active DE11534C (de)

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