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DE1300202B - Stiftartiger Kern fuer eine Druckgiessform - Google Patents

Stiftartiger Kern fuer eine Druckgiessform

Info

Publication number
DE1300202B
DE1300202B DES108137A DES0108137A DE1300202B DE 1300202 B DE1300202 B DE 1300202B DE S108137 A DES108137 A DE S108137A DE S0108137 A DES0108137 A DE S0108137A DE 1300202 B DE1300202 B DE 1300202B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
mold
cavity
insert
pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES108137A
Other languages
English (en)
Inventor
Suchy Friedrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SAUTTER KG
Original Assignee
SAUTTER KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SAUTTER KG filed Critical SAUTTER KG
Priority to DES108137A priority Critical patent/DE1300202B/de
Publication of DE1300202B publication Critical patent/DE1300202B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/20Accessories: Details
    • B22D17/22Dies; Die plates; Die supports; Cooling equipment for dies; Accessories for loosening and ejecting castings from dies
    • B22D17/24Accessories for locating and holding cores or inserts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

Hilfe eines daran angebrachten Bundes zwischen der i° sternförmige Aushöhlung ist in jedem Kern vor seiner Formplatte und einem diese Platte aufnehmenden Nacharbeit bereits vorgesehen.
Rahmen festgehalten wird, so müssen zum Auswechseln des Kernes die Formplatten vom Formrahmen gelöst werden, was einen großen Zeitaufwand mit sich bringt.
Sind die Kerne jedoch von der Formseite her in die Formplatte eingeschraubt, so kann ein am Grund abgebrochener Kern, was die häufigste Beschädigung darstellt, nicht mehr aus der Formplatte herausgeschraubt werden, sondern seine Entfernung aus so der Formplatte ist nur noch durch Ausbohren möglich.
Die Erfindung hat einen von der Formplatte her eingeschraubten Kern zum Ziel, der auch bei abge-
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung in unterschiedlicher Anwendung schematisch dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Teillängsschnitt,
Fig. 2 einen Querschnitt nach LinieII-II in Fig. 1,
F i g. 3 bis 5 je ein besonderes Einbauspiel,
F i g. 6 das Entfernen eines Kernstiftes.
Ein Kernstift hat einen Gewindeteil 1, einen Einsetzteil 2 und einen Kernteil 3. Eine mögliche endgültige Form des Kernteiles ist in der linken Hälfte der F i g. 1 strichpunktiert eingezeichnet. Der Kern hat eine von der Stirnseite des Gewindeteiles 1 aus-
brochenem Kernteil mit Hilfe eines Werkzeuges aus- 25 gehende, diesen Gewindeteil und den Einsetzteil 2 geschraubt werden kann. Dieses Ziel wird gemäß der durchsetzende, bis zum Kernteil 3 durchgehende Mit-Erfindung dadurch erreicht, daß mindestens im Ein- tenbohrung, die im Bereich des Gewindeteiles 1 und setzteil ein in Längsrichtung des Kernes sich erstrek- teilweise auch im Einsetzteil 2 einen im Querschnitt kender Hohlraum vorhanden ist, der bis zu einer kreisförmigen Zylinderraum 4 bildet, der sich im angenommenen, etwa zwischen dem Kernteil und 3o Einsetzteil 2 bis zum Kernteil 3 in einem im Querdem Einsetzteil liegenden Bruchstelle reicht und des- schnitt sternförmigen Hohlraum 5 fortsetzt, dessen sen einen nicht kreisförmigen Querschnitt begren- Profil in Fig. 2 dargestellt ist. Der Durchmesser zender Mantel an der Bruchstelle für den Angriff des Zylinderraumes 4 ist etwas größer als der größte eines Werkzeuges zum Ausschrauben der in der Durchmesser des Hohlraumes 5. Im Zylinder-Formplatte verbliebenen Einsetz- und Gewindeteile 35 raum 4 ist ein gegebenenfalls die Stirnseite des aus dieser Platte dient. Der Hohlraum kann durch Gewindeteiles 1 überragender Zylinderstift 6 unter-Abschlagen des Kernteiles zugänglich gemacht wer- gebracht.
den, so daß sich eine Angriffsstelle für das Werkzeug Der Kern 1 bis 3 wird, wie in F i g. 3 dargestellt,
erreichen läßt. Der Kern ist damit ohne großen mit seinem Gewindeteil 1 in ein Gewinde einer Form-Zeitverlust von der Formseite aus auszuwechseln. 4o platte 7 so eingeschraubt, daß sich sein Einsetzteil 2 Ein neuer Kern kann mittels einer handelsüblichen innerhalb der Formplatte befindet und nur sein Zange gegebenenfalls unter Zwischenlage von Weich- Kernteil 3 in endgültiger Ausbildung in den Hohlmetall u. dgl. in einfacher Weise eingeschraubt raum der Herstellungsform hineinragt, welche durch werden. eine andere Formplatte 8 geschlossen wird. Die
In Weiterbildung der Erfindung ist der Querschnitt 45 Formplatte 7 ist mittels Schrauben 9 an einen Formdes Hohlraumes insbesondere als sechszackiger rahmen 10 angeschraubt. Die Formplatte 8 ist in Stern ausgebildet, wobei Vorsprünge und Einbuch- gleicher Weise an einem anderen Formrahmen betungen abgerundet sind. Hierdurch läßt sich eine festigt.
große Angriffsfläche für das Werkzeug auf möglichst Ist der Kern abgenutzt, und muß er aus der Formkleinem Raum unterbringen. Das Sternprofil kann 50 platte 7 entfernt werden, so wird nach Abnahme der im Elysier-Verfahren hergestellt werden. Formplatte 8 der Kern abgeschlagen (F i g. 6), wo-
Wenn bei nicht bemerktem Bruch des Kernes durch sein Hohlraum 5 frei liegt und zum Entfernen der profilierte Hohlraum durch Gießmetall ausgefüllt des Kernes ein an seinem freien Ende entsprechend wird, so kann dieser Hohlraum für den Angriff sternförmig ausgebildetes Werkzeug 11 in den Hohleines Werkzeuges dadurch freigemacht werden, daß 55 raum 5 eingesetzt werden kann. Nachdem der Gemindestens im Gewindeteil des Kernes in Fortset- windeteil 1 und der Einsetzteil 2 des Kernes 1 bis 3 zung des profilierten Hohlraumes ein bis zur Stirn- aus der Formplatte? entfernt sind, kann ein neuer seite des Gewindeteiles durchgehender Zylinderraum in seinem Kernteil 3 entsprechend geformter und für die Aufnahme eines zylindrischen Füllkörpers anschließend gehärteter Kern mit Hilfe einer handelsvorgesehen ist. Der vollgespritzte Hohlzylinder kann 60 üblichen Zange, deren Backen durch eine Weichdurch Erhitzen des Kernes mit einem Schweiß- metallzwischenlage od. dgl. abgedeckt sind, in die brenner und durch Hineinschieben des eingespritzten Formplatte 7 eingeschraubt werden. Nach dem Metalls zusammen mit dem Füllkörper in den Zylin- Schließen der Druckgießform durch Aufsetzen der derraum freigemacht werden. Formplatte 8 ist sie wieder betriebsbereit. Es ist also
Eine Normung der Kernstifte ist in weiterer Aus- 65 nicht notwendig, die Formplatte von dem sie tragenbildung der Erfindung dadurch möglich, daß der den Formrahmen zu entfernen. Einsetzteil und der Kernteil ineinander übergehend Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 4 ist der
als zylindrische Teile gleichen Durchmessers ausge- hier mit 2' bezeichnete Einsetzteil kegelförmig aus-
gebildet, während der hier mit 3' bezeichnete Kernteil in eine Ausnehmung einer mit 8' bezeichneten Formplatte eingreift. Durch die kegelige Ausbildung des Einsetzteiles 2' wird eine bessere Abdichtung des Gewindes in der Formplatte 7' erreicht als bei zylindrischer Ausbildung des Einsetzteiles.
Entsprechend F i g. 5 kann der hier mit 1" bis 3" bezeichnete Kern in eine Bundhülse 12 eingesetzt werden, die durch einen Stift 13 in ihrer Drehlage gesichert ist. Hierdurch können die erfindungsgemäß ausgebildeten Kerne auch bei Druckgießformen verwendet werden, die für mit Befestigungsbunden ausgerüstete Kerne vorgesehen waren.
Bricht der Kern 1 bis 3 unbemerkt ab und wird der Hohlzylinder 5 mit Spritzmetall gefüllt, so kann dieses Metall aus dem Hohlraum 5 durch Erhitzen des Kernes mit Hilfe eines Schweißbrenners und durch Hineinschieben des eingespritzten Teiles zusammen mit dem Zylinderstift 6 so weit freigelegt werden, daß das Werkzeug 11 am Mantel des Hohlraumes 5 angreifen und dadurch der abgebrochene Kern aus der Formplatte 7 entfernt werden kann.
Einer Normung von Kernen standen seither deren Gestaltungs unterschiede, wie Kernneigung, Länge, Durchmesser, Grundausrundung, Abstufungen u. dgl., entgegen. Eine Normung von Kernen ist dadurch möglich, daß die endgültige Form des Kernteiles 3 und die Härtung des Kernes vom Formhersteller übernommen wird, während der Hersteller des Kernes 1 bis 3 diesen in wenigen z. B. acht unterschiedlichen Baugrößen liefert, wobei die Kerne mit dem im Elysier-Verfahren hergestellten Hohlraum 5 und dem Zylinderraum 4 und gegebenenfalls dem darin steckenden Zylinderstift 6 vom Hersteller der Kerne geliefert werden. Da das Profil des Hohlraumes 5 am schwierigsten und daher am teuersten herzustellen ist, sind die am Kern 1 bis 3 durchzuführenden Nacharbeiten von untergeordneter Bedeutung. Durch die Massenherstellung von Kernen werden deren Her-Stellungskosten niedrig gehalten.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Stiftartiger Kern für eine Druckgießform mit einem in den Formhohlraum hineinragenden Kernteil, einem in einer Formplatte der Form unterzubringenden Einsetzteil und einem von der Formseite aus in die Formplatte einzuschraubenden Gewindeteil, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens im Einsetzteil (2) ein in Längsachse des Kernes sich erstreckender Hohlraum (5) vorhanden ist, der bis zu einer angenommenen, etwa am Übergang von Kernteil und Einsetzteil liegenden Bruchstelle reicht und dessen einen nicht kreisförmigen Querschnitt begrenzter Mantel an der Bruchstelle für den Abgriff eines Werkzeuges (11) zum Ausschrauben der in der Formplatte (7) verbliebenen Einsetz- und Gewindeteile aus dieser Platte dient.
2. Kern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Hohlraumes (5) insbesondere als sechszackiger Stern ausgebildet ist, wobei Vorsprünge und Einbuchtungen abgerundet sind.
3. Kern nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens im Gewindeteil (1) in Fortsetzung des Hohlraumes (5) ein bis zur Stirnseite des Gewindeteiles durchgehender Zylinderraum (4) für die Aufnahme eines zylindrischen Füllkörpers (6) vorgesehen ist.
4. Kern nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinderraum (4) im Querschnitt kreisförmig ausgebildet und der zylindrische Füllkörper ein von außen einsteckbarer Zylinderstift (6) ist.
5. Kern nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsetzteil (2) und der Kernteil (3) zunächst als ineinander übergehende zylindrische Teile gleichen Durchmessers ausgebildet sind und daß der Kernteil in einem begrenzten Bereich zur Ausbildung der gewünschten Form spanabhebend nachzubearbeiten ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES108137A 1967-02-02 1967-02-02 Stiftartiger Kern fuer eine Druckgiessform Pending DE1300202B (de)

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DES108137A DE1300202B (de) 1967-02-02 1967-02-02 Stiftartiger Kern fuer eine Druckgiessform

Publications (1)

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DES108137A Pending DE1300202B (de) 1967-02-02 1967-02-02 Stiftartiger Kern fuer eine Druckgiessform

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DE (1) DE1300202B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10033207C1 (de) * 2000-07-07 2001-12-06 Peter Derksen Einsatzanordnung für ein Formwerkzeug sowie Formwerkzeug mit einer solchen
DE102007062484B3 (de) * 2007-12-20 2009-04-30 Gardner Denver Deutschland Gmbh Druckgussöffnungen mit Vorsprüngen

Non-Patent Citations (1)

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Title
None *

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US8071225B2 (en) 2007-12-20 2011-12-06 Gardner Denver Deutschland Gmbh Die cast orifices with projections

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