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Die
Erfindung betrifft ein Handwerkzeug und insbesondere ein Handwerkzeug
mit einem schwenkbaren Schaft.
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Jedes
Handwerkzeug, das mit einer Schraubendreher-Spitze versehen ist,
weist üblicherweise einen
Handgriff an dem einen Ende und eine Spitze an dem anderen Ende
auf, an der ein Bit entweder fixiert ist oder entfernbar angeordnet
ist, sodass es durch ein anderes Bit unterschiedlicher Spezifikation ausgetauscht
werden kann, abhängig
von der speziellen Art der Schraube. Jedoch sind der Handgriff und
das Bit auf der gleichen geraden Linie angeordnet, sodass ein Biegen
mit einem Winkel verhindert wird. Wenn aufgrund von Barrieren und
insbesondere von solchen Barrieren, die nicht entfernt werden können, kein
leichter Zugang zu der Arbeitsstelle möglich ist, kann, neben dem
Aufwand und der Zeit, die Verwendung des Handwerkzeugs leicht frustrieren
oder scheitern.
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Entsprechend
wurde der Stand der Technik eingeführt, wie er in 7 der
anhängenden
Zeichnungen illustriert ist, um eine Lösung bereitzustellen. Der Stand
der Technik weist einen Handgriff (A) auf, an dessen einem Ende
mittels einer Achse (A1) ein Ende einer Verbindungsstange (B) gelenkig
gelagert ist. Das andere Ende der Verbindungsstange (B) weist einen
Werkzeugschaft (B1) auf, an dem ein Schraubendreher-Bit fixiert
werden kann. Eine Verriegelungskugel (B2), die durch eine Feder
(B3) vorgespannt wird, ist an der Stelle vorgesehen, an der die
Verbindungsstange (B) gelenkig mit dem Handgriff (A) verbunden ist,
wobei eine Aussparung (A2) an dem Handgriff (A) in Bezug auf die
Stelle vorgesehen ist, an der die Verriegelungskugel (B2) angeordnet
ist.
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Bei
einer Verwendung ist die Verriegelungskugel (B2) innerhalb der Aussparung
(A2) angeordnet, wenn sich sowohl der Handgriff (A) als auch die Verbindungsstange
(B) auf der gleichen geraden Linie (0°) befinden, wodurch eine Schraube
angezogen oder gelöst
werden kann. Wenn ein anderer Winkel der Verwendung gewünscht ist,
wird die Verbindungsstange (B) so von der Aussparung (A2) weg gedreht,
dass diese nicht mehr durch die Verriegelungskugel (B2) arretiert
wird, womit die Verriegelungskugel (B2) gegen die Seitenwand des
vorderen Endes des Handgriffs (A) anliegt, wodurch der Handgriff
(A) und die Verbindungsstange (B) in einem rechten Winkel zueinander
angeordnet sind und in dieser Position fixiert sind. Jedoch hat
der Stand der Technik nur zwei mögliche
Arbeitswinkel, nämlich
0° und 90°, die von
der Verbindungsstange (B) und dem Handgriff (A) definiert werden
können.
Der Stand der Technik ist nahezu nutzlos, wenn die Arbeitsstelle
einem anderen Winkel als 0° bzw.
90° erfordert.
Außerdem,
da sowohl die Verbindungsstange (B) als auch der Handgriff (A) nur
durch die Verriegelungskugel (B2) in Position gehalten werden, die
durch die Feder (B3) vorgespannt wird, ist die Verriegelungskugel (B2)
anfällig
für Verschleiß und damit
für das
Verlieren ihres Verriegelungszweckes.
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Der
Hauptzweck der Erfindung ist es, ein Handwerkzeug zu schaffen, bei
dem die im Stand der Technik gefundenen Nachteile nicht oder zumindest nur
in geringerem Maße
auftreten.
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Um
diesen Zweck zu erzielen, weist das Handwerkzeug gemäß der Erfindung
einen Handgriff, in dessen einem Ende eine Kammer vorgesehen ist,
der ein Durchgangsloch aufweist, um eine Verriegelungseinheit aufzunehmen,
und an dessen anderem Ende Schwenkabschnitten vorgesehen sind, um
einen Schaft zu schwenken, damit der Schaft in einem spezifischen
Winkel in Bezug auf den Handgriff abgewinkelt ist; einen Halter,
der in der Kammer des Handgriffs befestigt ist; und eine Drückstange
in dem Halter auf, die gegen die Verriegelungseinheit drückt, sodass
ein Verriegelungs-Kopf in einen der Zahnzwischenräume eines
Zahnrads an dem Schaft eingreift, um das Handwerkzeug in Position
zu halten, sodass seine Verwendung ermöglicht wird.
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Die
Erfindung schafft die folgenden Vorteile:
- 1.
Der Verriegelungs-Kopf der Verriegelungseinheit greift bewegbar
in einen Zahnzwischenraum des Zahnrades an dem Schaft ein, um das
Handwerkzeug gemäß der Erfindung
in einem ausgewählten
Winkel zu fixieren, sodass ein Festziehen oder Lösen eines Befestigungsmittels
ermöglicht wird.
- 2. Eine Mehrzahl von Mulden, die in dem Halter angeordnet sind,
nehmen einige Schraubendreher-Bits mit verschiedenen Größen und
Formen auf, die in der Kammer des Handgriffs zum leichten Tragen,
ohne Bedarf von zusätzlichem
Raum und zum Schutz vor Verlust untergebracht sind.
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Im
Folgenden wird die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform
unter Bezugnahme auf die anhängende
Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
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1 eine
Explosionsansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
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2 eine
perspektivische Ansicht der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
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3 eine
Schnittansicht der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung im
zusammengebauten Zustand,
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4 eine
schematische Ansicht, die die Betätigung der bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung zeigt,
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5 eine
schematische Ansicht der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, die
zeigt, dass ein Verriegelungs-Kopf von einem Zahnzwischenraum zurückgezogen
ist,
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6 eine
schematische Ansicht, die zeigt, dass ein Schaft in einen Winkel
abgewinkelt ist, und
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7 eine
Seitenansicht eines Handwerkzeugs gemäß dem Stand der Technik.
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Bezugnehmend
auf 1 weist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung einen
Handgriff 1, eine Verriegelungseinheit 2, einen
Halter 3 und einen Schaft 4 auf. Der Handgriff 1 ist
mit einer Kammer 11 an dem einen Ende und zwei Schwenkabschnitten 14 ausgestattet,
die sich von dem anderen Ende aus erstrecken. Die Kammer 11 ist
mit einem Gewinde 12 an ihrem Innenumfang einer Öffnung ausgestattet
und ein Durchgangsloch 13, das den Handgriff 1 durchdringt,
ist an der Kammer 11 vorgesehen. Die Schwenkabschnitte 14 sind
mit Schwenklöchern 15 ausgestattet,
um ein Schwenkelement 16 aufzunehmen, und das Schwenkelement 16 wird
dann mit einer Mutter 17 befestigt.
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Die
Verriegelungseinheit 2 ist in dem Durchgangsloch 13 des
Handgriffs 1 platziert. Das eine Ende der Verriegelungseinheit 2 ist
mit einem Verriegelungs-Kopf 21 ausgestattet und eine Feder 22 ist auf
der Verrieglungseinheit 2 eingesetzt.
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Der
Halter 3 ist in die Kammer 11 des Handgriffs 1 eingeschraubt.
Eine Drückstange 31 erstreckt sich
von dem Halter 3 aus und eine Mehrzahl von Mulden, die
die Drückstange 31 umgegeben,
ist in dem Halter 3 vorgesehen. Der Halter 3 ist
mit einem Gewinde 33 an seinem Außenumfang ausgestattet.
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Der
Schaft 4 ist schwenkbar mit den Schwenkabschnitten 14 des
Handgriffs 1 verbunden. Das eine Ende des Schafts 4 ist
mit einem Schenkel 41 versehen und das andere Ende des
Schafts 4 ist mit einem Zahnrad 42 mit einer Mehrzahl
von Zahnzwischenräumen 43 an
seinem Umfang versehen. Das Zahnrad 42 ist mit einem Schwenkloch 44 ausgestattet,
dass das Zahnrad 42 durchdringt.
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Wenn
das Handwerkzeug zusammengebaut wird, wie in den 2 und 3 illustriert,
wird zunächst
die Feder 22 auf die Verriegelungseinheit 2 eingesetzt.
Die Verriegelungseinheit 2 und die Feder 22 werden
dann in dem Durchgangsloch 13 des Handgriffs 1 platziert.
Das Zahnrad 42 von dem Schaft 4 wird dann zwischen
den Schwenkabschnitten 14 des Handgriffs 1 angeordnet,
wobei die Schwenklöcher 44 und 15 zueinander
ausgerichtet sind, um das Schwenkelement 16 aufzunehmen.
Das Schwenkelement 16 wird dann mittels der Mutter 17 befestigt.
Entsprechend greift der Verrieglungs-Stift 21 der Verriegelungseinheit 2 in
eine der Zahnzwischenräume 43 des
Schaftes 4 ein. Eine Anzahl von Schraubendreher-Bits C
unterschiedlicher Größe und Form
werden in den Mulden 32 aufbewahrt und in dem Handgriff 1 befestigt,
in dem das Gewinde 33 des Halters 3 in Eingriff
mit dem Gewinde 12 der Kammer 11 kommt, sodass
die Drückstange 31 des Halters 3 gegen
die Verriegelungseinheit 2 drückt und damit der Verriegelungs-Kopf 21 konstant
in einen Zahnzwischenraum 43 des Zahnrads 42 eingreift.
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Wenn
das Handwerkzeug, wie in 4 illustriert, in Verwendung
ist, ist der Schenkel 41 des Schaftes 4 mit einem
gewünschten
Schraubendreher-Bit C verbunden, zum Festziehen oder Lösen einer
Schraube D oder eines anderen Befestigungsmittels durch Rotieren
des Handgriffs 1.
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Wenn
ein spezifischer Winkel benötigt
wird, um einen Zugang zu der Schraube D zu bekommen, wie in 5 illustriert,
wird der Halter 3 gelöst,
um die Drückstange 31 des
Halters 3 von der Verriegelungseinheit 2 zu lösen. Anschließend tritt
der Verriegelungs-Kopf 21 der Verrieglungseinheit 2 aus
dem Zahnzwischenraum 43 des Zahnrads 41 an dem Schaft 4 aus,
womit der Schaft 4 an den Schwenkabschnitten 14 von
dem Handgriff 1 geschwenkt werden kann. Wenn das Zahnrad 42 gedreht
wird, drückt es
intermittierend gegen den Verriegelungs-Kopf 21, sodass
die Feder 22 beim Ausführen
eines dazwischenliegenden Verriegelungsprozesses zusammengedrückt wird,
um dem Handgriff 1 und dem Schaft 4 zu ermöglichen,
in einen optimalen Winkel zueinander gedreht zu werden, bevor der
Halter 3 wieder festgezogen wird, sodass er in der Kammer 11 des
Handgriffs 1 fixiert wird. Entsprechend wird der Verrieglungs-Stift 21 erneut
in einen Zahnzwischenraum 43 des Zahnrads 42 eingreifen,
um sowohl den Schaft 4 als auch den Handgriff 1 mit
dem optimalen Winkel, wie in 6 illustriert,
zu fixieren, um mit der Arbeit des Festziehens oder Lösens der Schraube
D fortfahren zu können.