DE1952009C - Wassergekühlter Segmenthohlkern zum Herstellen von Hohlblocken aus Metall oder Metallegierungen - Google Patents
Wassergekühlter Segmenthohlkern zum Herstellen von Hohlblocken aus Metall oder MetallegierungenInfo
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- DE1952009C DE1952009C DE19691952009 DE1952009A DE1952009C DE 1952009 C DE1952009 C DE 1952009C DE 19691952009 DE19691952009 DE 19691952009 DE 1952009 A DE1952009 A DE 1952009A DE 1952009 C DE1952009 C DE 1952009C
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Description
Die Erfindung bezieht sieh auf einen wassergekühlten
Segmentholilkern zum Herstellen von Hohlblöcken aus Metall oder Metallegierungen, der mindestens
zwei vertikal geteilte Kernteile, zwischen denen Keilstücke angeordnet sind und über Mittel zum
übertragen van Druck- und Zugspannungen mit einem Zentralteil verbunden sind, und Mittel zum
Festhalten rV,· Teile des Kerns in zusammengefügtem Zustand aufweist.
Aus der USA.-Patcntschrift 1 (65 685 ist ein Segmeniiiohlkern
bekannt, dessen Segmente auf der Innenseite mit Keilflächen versehen sind, an denen eine
dazwischen eingeschobene Bügelfederanordnung angreift.
Aus der USA.-Patentschrift 2405 245 ist ein Segmenthohlkern
der eingangs erwähnten Art bekannt, bei dem die zwischen den Kernteilen angeordneten
Keilstücke vom Zentralteil aus mittels Federn nach außen gepreßt sind.
Bei diesen bekannten Segmenthohlkernen ist das Herausziehen der Kernteile bzw. des Zentralteilcs
nur gegen den starken Druck von Federn möglich, die so stark ausgebildet sein müssen, daß sie den
beim Gießen auftretenden Belastungen standhalten.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen wassergekühlten Segmenthohlkern der
eingangs erwähnten Art anzugeben, der einerseits eine gewünschte Spreizung der Kernteile im gewünschten
Ausmaß gewährleistet und dessen Inneres aber andererseits narh Beendigung des Gießvorgangs
leicht aus dem geschrumpften Gußstück herausziehbar ist.
Dies wird bei einem wassergekühlten Segmenthohlkern zum Herstellen von Hohlblöcken aus Metall
oder Metallegierungen, der mindestens zwei vertikal geteilte Kernteile, zwischen denen Keilstüeke
angeordnet sind und über Mittel zum Übertragen von Druck- und Zugspannungen mit einem Zentralteil verbunden sind, und Mittel zum Festhalten der
Teile des Kerns in zusammengefügtem Zustand aufweist, erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das
Zentralteil als Kernspindel in Form einer doppelgängigen Schraube mit Muttern ausgebildet ist, die mit
den Keilstücken gelenkig verbunden sind.
Wenn erfindungsgemäß das Zentralteil als Kernspindel in Form einer doppelgängigen Schraube aus
gebildet ist. tlessLi: Muttern gelenkig mit den Keilsiüekcii
verbunden sind, ist es möglich, den Kern nac'i liem (lieben durch einfaches Drehen der Kem-
-piniiei vom (licL'.d'iick /;i entlasten und ohne daß ir-"
ü;.r!<J'Aciche spulen Gegenkräfte vorhanden sind, die
liL^am'.e Spreizeinrichtung aus den: Kern hei auszuziehen.
Die F.rlin !üp.j wnd r.un an Hand eines Ausfiihi
ü;i^-.!vi>pieis unter Bezugnahme aiii' die Zeichnwp.-Lien
naher eihiutert. i;S /ciüt
i'i'j. 1 eine kokille mit erfmdungsgemaßern Segment
hohlkern in Verlikalschnitt.
f i'j. 2 die k.ikiiie .on F i ü. 1 in Draufsicht und
i ι «j 3 die einndurgsgemiiße Ausbildung des
/.TitrakeiK des Sjumenth''hlkenis.
Die Kokille zum Hei stellen von Hohlblöcken aus
Metall ν1» eist eiii 'jchühltes KokiHengespann 1
1, Γ-" i y.. 1) mil Zerura.löffnuny2 (Fig. 2) und gekühlte
Wände 3 auf, welche zum Gestalten der Außenfläche des Hohlblocks bestimmt sind. Zur Formurg des
Hohlraums besitzt die Kokille einen in vertikaler libene teilbaren Segmenthohlkern, der aus zwei vertikal
geteilten Kernteilen 5 und zwei Keilstücken 6 besieht
Die Kernteile5 sind in ihrem Querschnitt HaIbringen ähnlich, und die Keilstüeke 6 haben keilförmigen
Querschnitt und sind mit ihrer breiteren Seite zum Hohlraum des Segmenthohlkcrns4 gerichtet.
Das Zentralteil zum Hinführen der Keilstüeke6 in
die Trennungsfugen zwischen den Kernteilen 5 /.u deren
Festhalten bei dem Formieren des Hohlblockes sowie zum Heraufziehen vor der Entnahme des
Hohlblockes ist als Kernspindel 7 in Form einer aoppelgängigen Schraube8 (Fig. 3) mit Muttern 9 ausgeführt,
welche mit den Zwischenteilen mittels Zugstangen 10 gelenkig verbunden sind. Die Kernspindel
7 weist einen Schlitzkopf zur Drehung auf.
Um die Kernteile 5 zusammenzuhalten, ist ein Ring 11 vorgesehen, der auf den Oberteil des Segmenthoh!kerns4
aufgesetz; wird, in dem Unterteil des Segmenthohlkerns sind Vorsprünge vorgesehen,
welche in die Zentralöffnung 2 des Kokillengespanns 1 hineingehen und eine Verschiebung des
Segmenthohlkerns verhindern. Über Rohrstutzen 12 wird der Kokille Kühlwasser zugeführt.
Das Gießen der Hohlblöckc erfolgt in folgender Weise: Vor Beginn des Elektroschlacke-Umschmelzens
werden auf das gekühlte Gespann 1 die gekühlten Wände 3 und der Segmenthohlkern 4 derart aufgestellt,
daß die Vorsprünge, die an der unteren Seite der Kernteile 5 vorgesehen sind, in die Zentralöffnung
2 des Gespanns 1 hineingehen. Die Kernspindel 7 mit den Keilstücken 6 führt man in den Hohlraum
des Segmenthohlkerns 4 ein. Man dreht dann die doppelgängige Schraube 8 am Schlitzkopf in der
Weise, daß sich die Muttern 9 gegen die Enden der Schraube bewegen, wobei die Zugstangen 10 die
Keilstüeke 6 auseinanderschieben und sie zwischen die Kernteile 5 bis zur Bildung einer zylindrischen
Außenfläche einführen. Danach setzt man auf den Oberteil des so gebildeten Segmenthohlkerns den
Ring 11 auf, welcher die Kernteile S und Keilstüeke 6 zusammenhalt.
Beim Elektroschlacke-Umschmelzen wird der Hohlraum der Kokille, der zum Gießen des Hohlblocks
bestimmt ist, mit Metall gefüllt. Nach dem Aufschmelzen eines Hohlblockes bestimmter Länge
wird die elektrische Speisung der Anlage abgeschaltet und die Elektroden werden entfernt.
Nach einer gewissen Zeit, die zum Beginn der Erstarrung
des Hohlblocks erforderlich ist, bereitet man die Entnahme des Hohlblocks aus der Kokille
vor. Zu diesem Zweck dreht man die doppelgängige Schraube 8 am Schlitzkopf in umgekehrter Richtung
so, daß sich die Muttern 9 einander nähern, und mittels der Zugstangen 10 werden die Keilstücke aus
cien Fugen zwischen den Kcrnteilen 5 herausgezogen Dab.i vermindert sich der Querschnitt des Segmenthohlkerns
so weit, daß er von dem Hohlblock beim Lrstarren nicht zusammengedrückt und daher leicht
aus der Kokille herausgezogen werden kann. Dann liebt man die Wände 3 und anschließend den Gußblock
heraus. Die Kernteile 5 können auf dem Kokil-
!engespann für den näch-'.en Guß verbleiben.
Bei Verwendung des erfinciung'-gemäßen wassergekühlten
Seümentliohlkem> in Kokillen für das Her-
sielten \u;i Hohlblocken nach dem Elektroschlacke-L'mschmebverfahren
zeigte sich, daß Hoiilblöcke erzielt weiden konnten, die keinerlei De:. '-;ie ::i der
Oberfläche und in der Makrostruktur aufwiesen.
In einfacher Weise konnten Hoiilblöcke mit unicrsehiedlichem Durchmesser des Hohlraumes bei Verwendung der gleichen Kernteile dadurch hergestellt werden, daß man zwischen clic Kernteile Keil-Stücke entsprechender Größe einiui.ne
In einfacher Weise konnten Hoiilblöcke mit unicrsehiedlichem Durchmesser des Hohlraumes bei Verwendung der gleichen Kernteile dadurch hergestellt werden, daß man zwischen clic Kernteile Keil-Stücke entsprechender Größe einiui.ne
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Wassergekühlter Seiimenthohlkern zum lleisteiien \on Hiihlblcicken au- Metali oder Metallcgieruiisien. der mindestens zwei vertikal geteilte Keniieilc. /v. isc'icn denen Keilslücke mgeordn.:! sind und über Mine! .'.urn ί. henranen '. nü DfUv.ν- und Zugspannungen mit einem Zcntraitcil ν ei bunden sind, und Mittel zum Festhält', ■; tie; Teile dc> Kerns in zusammengefügtem Zustand aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Zentialleil als Kernspindel (7) iii l'orm einer doppelü.ingigen Schraube (8) inii Muiiern (9) aiiss:ebildet ist. die mit den Keilstiikkeii (6) giienki·^ verbunden sind
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691952009 DE1952009C (de) | 1969-10-15 | Wassergekühlter Segmenthohlkern zum Herstellen von Hohlblocken aus Metall oder Metallegierungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691952009 DE1952009C (de) | 1969-10-15 | Wassergekühlter Segmenthohlkern zum Herstellen von Hohlblocken aus Metall oder Metallegierungen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1952009A1 DE1952009A1 (de) | 1971-04-22 |
| DE1952009B2 DE1952009B2 (de) | 1973-01-25 |
| DE1952009C true DE1952009C (de) | 1973-08-16 |
Family
ID=
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