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DE1952009C - Wassergekühlter Segmenthohlkern zum Herstellen von Hohlblocken aus Metall oder Metallegierungen - Google Patents

Wassergekühlter Segmenthohlkern zum Herstellen von Hohlblocken aus Metall oder Metallegierungen

Info

Publication number
DE1952009C
DE1952009C DE19691952009 DE1952009A DE1952009C DE 1952009 C DE1952009 C DE 1952009C DE 19691952009 DE19691952009 DE 19691952009 DE 1952009 A DE1952009 A DE 1952009A DE 1952009 C DE1952009 C DE 1952009C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
hollow
metal
water
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19691952009
Other languages
English (en)
Other versions
DE1952009A1 (de
DE1952009B2 (de
Inventor
Alexandr A Artermjew Wladimir D Wolochonskij Lew A Filippow Anatohj F Moskau Tulin Nikolaj A Pnvalow Nikolaj T Tscheljabinsk Krasuhn Walentin A Schtscherbakow Konstantin A Moskau Masurenko Swetlana T Stawropol Sowjetunion) Nikulin
Original Assignee
Wsesojusnij nautschno lssledowatel skij Institut elektrotermitscheskowo oborudowanija, Moskau
Filing date
Publication date
Application filed by Wsesojusnij nautschno lssledowatel skij Institut elektrotermitscheskowo oborudowanija, Moskau filed Critical Wsesojusnij nautschno lssledowatel skij Institut elektrotermitscheskowo oborudowanija, Moskau
Priority to DE19691952009 priority Critical patent/DE1952009C/de
Publication of DE1952009A1 publication Critical patent/DE1952009A1/de
Publication of DE1952009B2 publication Critical patent/DE1952009B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1952009C publication Critical patent/DE1952009C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung bezieht sieh auf einen wassergekühlten Segmentholilkern zum Herstellen von Hohlblöcken aus Metall oder Metallegierungen, der mindestens zwei vertikal geteilte Kernteile, zwischen denen Keilstücke angeordnet sind und über Mittel zum übertragen van Druck- und Zugspannungen mit einem Zentralteil verbunden sind, und Mittel zum Festhalten rV,· Teile des Kerns in zusammengefügtem Zustand aufweist.
Aus der USA.-Patcntschrift 1 (65 685 ist ein Segmeniiiohlkern bekannt, dessen Segmente auf der Innenseite mit Keilflächen versehen sind, an denen eine dazwischen eingeschobene Bügelfederanordnung angreift.
Aus der USA.-Patentschrift 2405 245 ist ein Segmenthohlkern der eingangs erwähnten Art bekannt, bei dem die zwischen den Kernteilen angeordneten Keilstücke vom Zentralteil aus mittels Federn nach außen gepreßt sind.
Bei diesen bekannten Segmenthohlkernen ist das Herausziehen der Kernteile bzw. des Zentralteilcs nur gegen den starken Druck von Federn möglich, die so stark ausgebildet sein müssen, daß sie den beim Gießen auftretenden Belastungen standhalten.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen wassergekühlten Segmenthohlkern der eingangs erwähnten Art anzugeben, der einerseits eine gewünschte Spreizung der Kernteile im gewünschten Ausmaß gewährleistet und dessen Inneres aber andererseits narh Beendigung des Gießvorgangs leicht aus dem geschrumpften Gußstück herausziehbar ist.
Dies wird bei einem wassergekühlten Segmenthohlkern zum Herstellen von Hohlblöcken aus Metall oder Metallegierungen, der mindestens zwei vertikal geteilte Kernteile, zwischen denen Keilstüeke angeordnet sind und über Mittel zum Übertragen von Druck- und Zugspannungen mit einem Zentralteil verbunden sind, und Mittel zum Festhalten der Teile des Kerns in zusammengefügtem Zustand aufweist, erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Zentralteil als Kernspindel in Form einer doppelgängigen Schraube mit Muttern ausgebildet ist, die mit den Keilstücken gelenkig verbunden sind.
Wenn erfindungsgemäß das Zentralteil als Kernspindel in Form einer doppelgängigen Schraube aus gebildet ist. tlessLi: Muttern gelenkig mit den Keilsiüekcii verbunden sind, ist es möglich, den Kern nac'i liem (lieben durch einfaches Drehen der Kem- -piniiei vom (licL'.d'iick /;i entlasten und ohne daß ir-" ü;.r!<J'Aciche spulen Gegenkräfte vorhanden sind, die liL^am'.e Spreizeinrichtung aus den: Kern hei auszuziehen.
Die F.rlin !üp.j wnd r.un an Hand eines Ausfiihi ü;i^-.!vi>pieis unter Bezugnahme aiii' die Zeichnwp.-Lien naher eihiutert. i;S /ciüt
i'i'j. 1 eine kokille mit erfmdungsgemaßern Segment hohlkern in Verlikalschnitt.
f i'j. 2 die k.ikiiie .on F i ü. 1 in Draufsicht und i ι «j 3 die einndurgsgemiiße Ausbildung des /.TitrakeiK des Sjumenth''hlkenis.
Die Kokille zum Hei stellen von Hohlblöcken aus Metall ν1» eist eiii 'jchühltes KokiHengespann 1 1, Γ-" i y.. 1) mil Zerura.löffnuny2 (Fig. 2) und gekühlte Wände 3 auf, welche zum Gestalten der Außenfläche des Hohlblocks bestimmt sind. Zur Formurg des Hohlraums besitzt die Kokille einen in vertikaler libene teilbaren Segmenthohlkern, der aus zwei vertikal geteilten Kernteilen 5 und zwei Keilstücken 6 besieht Die Kernteile5 sind in ihrem Querschnitt HaIbringen ähnlich, und die Keilstüeke 6 haben keilförmigen Querschnitt und sind mit ihrer breiteren Seite zum Hohlraum des Segmenthohlkcrns4 gerichtet.
Das Zentralteil zum Hinführen der Keilstüeke6 in die Trennungsfugen zwischen den Kernteilen 5 /.u deren Festhalten bei dem Formieren des Hohlblockes sowie zum Heraufziehen vor der Entnahme des Hohlblockes ist als Kernspindel 7 in Form einer aoppelgängigen Schraube8 (Fig. 3) mit Muttern 9 ausgeführt, welche mit den Zwischenteilen mittels Zugstangen 10 gelenkig verbunden sind. Die Kernspindel 7 weist einen Schlitzkopf zur Drehung auf.
Um die Kernteile 5 zusammenzuhalten, ist ein Ring 11 vorgesehen, der auf den Oberteil des Segmenthoh!kerns4 aufgesetz; wird, in dem Unterteil des Segmenthohlkerns sind Vorsprünge vorgesehen, welche in die Zentralöffnung 2 des Kokillengespanns 1 hineingehen und eine Verschiebung des Segmenthohlkerns verhindern. Über Rohrstutzen 12 wird der Kokille Kühlwasser zugeführt.
Das Gießen der Hohlblöckc erfolgt in folgender Weise: Vor Beginn des Elektroschlacke-Umschmelzens werden auf das gekühlte Gespann 1 die gekühlten Wände 3 und der Segmenthohlkern 4 derart aufgestellt, daß die Vorsprünge, die an der unteren Seite der Kernteile 5 vorgesehen sind, in die Zentralöffnung 2 des Gespanns 1 hineingehen. Die Kernspindel 7 mit den Keilstücken 6 führt man in den Hohlraum des Segmenthohlkerns 4 ein. Man dreht dann die doppelgängige Schraube 8 am Schlitzkopf in der Weise, daß sich die Muttern 9 gegen die Enden der Schraube bewegen, wobei die Zugstangen 10 die Keilstüeke 6 auseinanderschieben und sie zwischen die Kernteile 5 bis zur Bildung einer zylindrischen Außenfläche einführen. Danach setzt man auf den Oberteil des so gebildeten Segmenthohlkerns den Ring 11 auf, welcher die Kernteile S und Keilstüeke 6 zusammenhalt.
Beim Elektroschlacke-Umschmelzen wird der Hohlraum der Kokille, der zum Gießen des Hohlblocks bestimmt ist, mit Metall gefüllt. Nach dem Aufschmelzen eines Hohlblockes bestimmter Länge wird die elektrische Speisung der Anlage abgeschaltet und die Elektroden werden entfernt.
Nach einer gewissen Zeit, die zum Beginn der Erstarrung des Hohlblocks erforderlich ist, bereitet man die Entnahme des Hohlblocks aus der Kokille vor. Zu diesem Zweck dreht man die doppelgängige Schraube 8 am Schlitzkopf in umgekehrter Richtung so, daß sich die Muttern 9 einander nähern, und mittels der Zugstangen 10 werden die Keilstücke aus cien Fugen zwischen den Kcrnteilen 5 herausgezogen Dab.i vermindert sich der Querschnitt des Segmenthohlkerns so weit, daß er von dem Hohlblock beim Lrstarren nicht zusammengedrückt und daher leicht aus der Kokille herausgezogen werden kann. Dann liebt man die Wände 3 und anschließend den Gußblock heraus. Die Kernteile 5 können auf dem Kokil- !engespann für den näch-'.en Guß verbleiben.
Bei Verwendung des erfinciung'-gemäßen wassergekühlten Seümentliohlkem> in Kokillen für das Her-
sielten \u;i Hohlblocken nach dem Elektroschlacke-L'mschmebverfahren zeigte sich, daß Hoiilblöcke erzielt weiden konnten, die keinerlei De:. '-;ie ::i der Oberfläche und in der Makrostruktur aufwiesen.
In einfacher Weise konnten Hoiilblöcke mit unicrsehiedlichem Durchmesser des Hohlraumes bei Verwendung der gleichen Kernteile dadurch hergestellt werden, daß man zwischen clic Kernteile Keil-Stücke entsprechender Größe einiui.ne
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Wassergekühlter Seiimenthohlkern zum lleisteiien \on Hiihlblcicken au- Metali oder Metallcgieruiisien. der mindestens zwei vertikal geteilte Keniieilc. /v. isc'icn denen Keilslücke mgeordn.:! sind und über Mine! .'.urn ί. henranen '. nü DfUv.ν- und Zugspannungen mit einem Zcntraitcil ν ei bunden sind, und Mittel zum Festhält', ■; tie; Teile dc> Kerns in zusammengefügtem Zustand aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Zentialleil als Kernspindel (7) iii l'orm einer doppelü.ingigen Schraube (8) inii Muiiern (9) aiiss:ebildet ist. die mit den Keilstiikkeii (6) giienki·^ verbunden sind
DE19691952009 1969-10-15 Wassergekühlter Segmenthohlkern zum Herstellen von Hohlblocken aus Metall oder Metallegierungen Expired DE1952009C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691952009 DE1952009C (de) 1969-10-15 Wassergekühlter Segmenthohlkern zum Herstellen von Hohlblocken aus Metall oder Metallegierungen

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1952009A1 DE1952009A1 (de) 1971-04-22
DE1952009B2 DE1952009B2 (de) 1973-01-25
DE1952009C true DE1952009C (de) 1973-08-16

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