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DE139379C - - Google Patents

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Publication number
DE139379C
DE139379C DENDAT139379D DE139379DA DE139379C DE 139379 C DE139379 C DE 139379C DE NDAT139379 D DENDAT139379 D DE NDAT139379D DE 139379D A DE139379D A DE 139379DA DE 139379 C DE139379 C DE 139379C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paper
arms
arm
fingers
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT139379D
Other languages
English (en)
Publication of DE139379C publication Critical patent/DE139379C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B49/00Devices for folding or bending wrappers around contents
    • B65B49/06Resilient folders, e.g. brushes, diaphragms
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/54Wrapping by causing the wrapper to embrace one end and all sides of the contents, and closing the wrapper onto the opposite end by forming regular or irregular pleats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
IC")
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Einwickeln von Gegenständen in Papier, Stanniol oder anderes ähnliches Material, bei der zuerst das Papier um den Kern gelegt und dann die Papierränder über dem Gegenstand zusammengedreht werden, und zwar wird das Papier vor dem Umlegen um den einzuwickelnden Gegenstand derart gefaltet, daß die Umhüllung an jeder Stelle der Außenfläche des Gegenstandes glatt und dicht anliegt und der zusammengedrehte Teil der Verpackung symmetrisch über dem Gegenstande liegt. An der Maschine ist deshalb eine besondere Vorrichtung vorhanden, mittels welcher das Falten oder Brechen des Papieres durch unmittelbares Abwärtsdrücken der ■ Papierränder zwischen Faltfingern und deren Lagerstützen erfolgt. Das Abwärtsdrücken geschieht hierbei unter Anwendung eines Kolbens, der zu diesem Zweck mit radial angeordneten, nach außen vorstehenden federnden Armen versehen ist. Nachdem das Papier mit dem Gegenstand nach abwärts gedrückt worden ist, wird es, während es sich noch zwischen den Faltfingern befindet, um den Gegenstand gelegt und dann über diesem zusammengedreht.
Durch die besondere Vorbereitung des Papieres vor dem Zusammendrehen wird vermieden, daß sich die Umhüllung beim Zusammendrehen um den Gegenstand aufbauscht und sich so von ihm abhebt, daß zwischen der Umhüllung und dem Gegenstand stellenweise leere Räume entstehen. Es wird vielmehr erreicht, daß sich die Umhüllung an allen Stellen
3.5 glatt anlegt und den Gegenstand dicht umgibt. Die Verpackung erhält dadurch ein gefälliges Aussehen und schützt den Gegenstand wirksam gegen äußere Einflüsse.
Die Maschine eignet sich zweckmäßig zum Einwickeln von Schokoladendrops, Pralines und dergl., überhaupt für solche Gegenstände, deren Rauminhalt kleiner als 1 Kubikzoll ist.
Auf den Zeichnungen ist die Maschine dargestellt.
Fig. ι ist ein Grundriß, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 ein senkrechter Schnitt der Maschine nach 3-3 der Fig. 1 in vergrößertem Maßstabe. Fig. 4 zeigt im Horizontalschnitt nach 4-4 der Fig. 3 die Vorrichtung zum Halten des Kernes während des Zusammendrehens des Packungsmaterials. Fig. 5 ist ein Schnitt nach 5-5 der Fig. 3 und zeigt die Arme zum Zusammendrehen. Fig. 6 ist der Schnitt einer Einzelheit, nämlich der Arme zum Zusammendrehen, in etwas größerem Maßstabe. Fig. J ist ein Schnitt nach J-J der Fig. 6 und veranschaulicht insbesondere die Vorrichtung, mittels welcher der Kern von oben nach unten gezogen wird. Fig. 8, 9, 10 und 11 veranschaulichen die verschiedenen Vorgänge beim Einwickeln. Fig. 12 zeigt die Lage des- Kernes nach dem Einwickeln und beim Verlassen der Maschine. Fig. 13 ist die Seitenansicht einer Zange oder eines Greifers der Papierzuführungsvorrichtung. Fig. 14 veranschaulicht eine Einzelanordnung.
Auf der Grundplatte 1 sind zwei Lagerböcke 2 befestigt, die das. Lager 3 für die Hauptwelle 4 tragen. Auf dem einen Ende dieser Welle 4 sitzt die Scheibe 5 zum Antrieb der Maschine von einer beliebigen Kraftquelle aus. Auf der Grundplatte 1 ist ferner ein Ge-
häuse 6 befestigt, das mit zwei Büchsen 7 ver-.
sehen ist, in denen je eine senkrechte Stange 8 (Fig. 3) gelagert ist. Diese Stangen 8 tragen
■ einen Rahmen 9 (Fig. ι und 2). Am hinteren Teil dieses Rahmens sitzen zwei Arme 10, die die Lager für eine oszillierende Welle 11 tragen, auf der die Hebel 12, 13 sitzen. Das vordere Ende des Hebels 12 ist als Gabel 14 ausgebildet und bildet die Schlitzführung für einen Bolzen, welcher das obere Ende der Kolbenstange 15 mit dem Hebel 12 verbindet. Die Stange 15 trägt unten einen kappenartigen Kolben 16 (Fig. 3) und ist in dem an . der Vorderseite des Rahmens 9 angebrachten Lager 17 geführt. Ferner ist die Stange 15 auch in einem rohrartigen Teil 18 geführt, der an seinem Ende ebenfalls einen kappenartigen Teil 19 trägt. Ein unter dem Lager 17 angebrachtes und mit diesem in einer Linie liegendes Lager 20, das auf dem von dem Rahmen 9 nach unten abzweigenden Arm 21 sitzt, dient als Führung für den Teil 18 und infolgedessen auch für die Stange 15, die durch -den Teil 18 geht.
Das hintere Ende jedes Hebels 12, 13 ist an Antriebstangen 22, 23 angeschlossen. Jede Stange 22, 23 trägt eine Rolle 24 bezw. 25, welche auf entsprechenden Daumen 26 bezw. 27 der Daumenwelle 4 schleifen. Am unteren Ende ist jede Stange 22, 23 mit einem Schlitz versehen, durch welchen die Daumenwelle 4 hindurchgeht (Fig. 2). Es wird dadurch jede Stang'e in einer besonderen Lage zu ihrem Daumen gehalten, ohne daß ihre Vertikalbewegung gestört wird. Um die Daumenrollen mit den zugehörigen Daumen in fortwährender Bewegung zu halten, können Federn angeordnet werden.
Durch die besondere Gestaltung der Daumen 26, 2J (Fig. 2) werden der Stange 15 und dem rohrartigen Teil 18 verschieden große Hube erteilt. Es wird dadurch erreicht, daß der Kolben 16 den Kern zwischen den Armen, die den Papierstreifen erfassen, verschiebt und ihn zwischen die Arme zum Zusammendrehen des Einwickelpapieres bringt. Der ebenfalls kappenartig ausgebildete Kolben 19 drückt hierbei auf den Papierstreifen, so daß dieser vorläufig gefaltet wird. Naturgemäß können diese Bewegungen auch mittels anderer Vorrichtungen, als wie.dargestellt, erreicht werden. Auf dem Gehäuse 6 ist ein Tisch 28 angeordnet ; ferner trägt es zwei Ständer 29, 29, von denen jeder zwei Friktionsrollen 30 trägt, auf denen die Walze 31 liegt. Auf diese Walze 31 ist der Papierstreifen aufgewickelt. Zwischen den Ständern 29, 29 liegt eine Führungsstange 32 (Fig. 3), die den Zweck hat, das von der Walze 31 abgewickelte Papier dem Tisch 28 derart zuzuführen, daß es flach auf letzterem aufliegt.
Das Papier wird mittels eines hin- und hergehenden Zuführschlittens 34 von der Walze 31 abgewickelt. Dieser Schlitten verschiebt sich auf den horizontalen Führungsstangen 35; 36 und erhält seine hin- und hergehende Bewegung von einem Kurbelarm 37, der von einer Kurbelstange 38 bewegt wird. Der Kurbelarm 37 sitzt auf einer vertikalen Welle 39. Durch diese Anordnung wird auf einfache Weise die zum Abwickeln notwendige hin- und hergehende Bewegung des Schlittens 34 ermöglicht. Der Schlitten 34 hat auf seiner Vorderseite zwei Arme 40. Auf der oberen Seite eines jeden Armes 40 ist eine Flachfeder 41 befestigt, welche der Form des Armes 40 angepaßt und an ihrem vorderen Ende abwärts gebogen ist, so daß sie auf der vorderen Kante des Armes 40 aufliegt und dadurch an dieser Stelle einen Greifer oder eine Zange bildet, die zum Erfassen des Papiers dient. An jedem Arm ist außerdem ein um 42 drehbarer Winkelhebel (Fig. 3 und 13), der zum Öffnen der Zange dient, angeordnet, dessen einer Arm 43 an der Feder 41 angreift, und dessen anderer Arm als ein vertikal stehender Ouerriegel 44 ausgebildet ist, der bei der Bewegung des Schlittens 34 an die Anschläge 45,46 (Fig. 1 und 3) anstößt. Durch diesen Anschlag wird entweder die Zange zum Zwecke des Erfassens oder zum Zwecke der Freigabe des Papiers geöffnet. An dem Arm 40 ist ein Vorsprung vorgesehen, an den sich der Querriegel 44 in solcher Weise anlegt, daß er die in Fig. 13 dargestellte Lage einnimmt. Der Teil 43 des Winkelhebels wird hierbei durch die Feder 41 abwärts gedrückt.
Der Schlitten 34 wird aus der in Fig. 3 dargestellten Lage unmittelbar vor die Stirnseite des Tisches 28 verschoben, in welcher Stellung dann die Federn 41 durch den Anschlag des oberen Teiles der Querriegel 44 an die Anschläge 45 von den Armen 40 abgehoben werden. Da sich der Rahmen wieder zurückbewegt, kommen die Querriegel 44 außer Berührung mit ihren Anschlägen, so daß jede Feder 41 wieder auf ihren Arm 40 zu liegen kommt und das Papier erfaßt. Der Schlitten 34 wickelt dadurch das Papier von der Walze 31 ab und breitet es in einer horizontalen Ebene unter den beiden Kolben 16, 19 aus. Wenn der Schlitten die in Fig. 3 veranschaulichte Stellung" erreicht hat, stößt der untere Teil der Ouerriegel 44 gegen die Anschläge 46, wodurch die Zange wieder geöffnet und das Papier freigegeben wird. Der Papierstreifen liegt dann vollständig frei unter den Kolben 16 und 19.
Lim die Einführung des Papiers in die Zangen oder Greifer zu sichern, wird zweckmäßig folgende Vorrichtung getroffen, mittels welcher der Papierrand in den Weg der Greifer
gebracht wird. Auf dem Gehäuse 6 ist zwischen dem Tisch 28 und dem Schlitten 34 ein Träger 47 angeordnet. An der dem Tisch 28 zunächst liegenden Kante dieses Trägers ist eine um Scharniere drehbare dünne Platte 48 vorgesehen, die für gewöhnlich auf dem Träger 47 aufliegt. Auf dieser Platte sitzt ein nach oben ragender Stift 49, der in die Bahn eines an dem Schlitten 34 vorstehenden Armes 50 ragt. Das vordere Ende dieses Armes 50 steht etwas über die Zangen vor. Bei der Vorwärtsbewegung des Schlittens 34 stößt der Arm 50 an den Stift 49, wodurch letzterer in der Richtung gegen den Tisch 28 um einen Winkel ausschlägt und die Platte 48 mitnimmt. Die Platte 48, die dadurch gehoben wird, hebt den auf ihr aufliegenden Papierrand hoch und bringt ihn in den Weg der Greiferzangen, so daß diese ihn in der oben beschriebenen Weise ergreifen können. Wenn der Arm 50 den Stift 49 freigibt, fällt die Platte 48 durch ihr Eigengewicht zurück.
Nachdem der Schlitten 34 den Papierstreifen unter die Kolben 16, 19 gebracht hat, wird er mittels eines Messers 51 durchschnitten. Dieses Messer 51 ist an einem Arm 52 (Fig· 2) befestigt, der an der Führungsstange 36, auf welcher der Schlitten 34 gleitet, befestigt und nach unten gerichtet ist. Die Führungsstange 36 ist gleichzeitig eine oszillierende Welle, die entsprechend gelagert und mit einem zweiten Arm 53 versehen ist, an welchem eine Antriebstange 54 angreift, die an einem Ende mit einem Schlitz versehen ist, durch" den die Antriebwelle 4 geht. Die Stange 54 trägt außerdem eine Rolle 55 (Fig. 1), welche auf einem Daumen 56 der Welle 4 gleitet. Die Außenfläche dieses Daumens 56 ist derart, daß der Welle 36 eine oszillierende Bewegung erteilt wird. Das Messer 51 durchschneidet bei seiner Abwärtsbewegung den Papierstreifen und gelangt zwischen die beiden durch Schrauben 58 miteinander verbundenen und an dem Träger 47 befestigten Teile 57 (Fig. 3).
Ein schmaler Raum 59, der etwas breiter ist als die Klinge des Messers 51, trennt die beiden Teile 57, so daß die Messerklinge bei ihrer Abwärtsbewegung sich leicht zwischen jenen Teilen 57 bewegen kann. Die Bewegung des Messers 51 erfolgt, sobald das Papier von dem Schlitten 34 unter die Kolben 16 und 19 gebracht ist.
Zum Erfassen und Festhalten des in die Umhüllung eingelegten Kerns während des Zusammendrehens des PajDiers dient folgende Einrichtung: Auf der Grundplatte 1 ist ein zylindrischer Teil 60 befestigt, auf dem drehbar und in vertikaler Richtung verschiebbar ein Deckel 61 sitzt, der an seinem Umfang Zähne 62 trägt. Auf dem Deckel 61 ist ein Teil 63 befestigt, der mit einer Muffe 64 versehen ist. Diese Muffe besitzt eine sehr große Wandstärke und bildet die Lagerung für die senkrechten Zapfen 65. Jeder Zapfen 65 trägt an seinem oberen Ende einen Greiferarm 66 (Fig. 6), der zweckmäßig mit einer Gummiumhüllung 67 versehen ist, um Beschädigungen des Einwickelmaterials zu vermeiden. Die Zapfen 65 sind an ihrem unteren Ende mit wagerecht verlaufenden Armen 68 (Fig. 4) versehen, die in radialer Richtung von den Zapfen 65 abzweigen und Friktionsrollen 69 tragen. Ein einziger jener Arme 68 geht in eine winkelartige Verlängerung 70 über, die gegen das Ende spitz zuläuft und sich an eine gewölbte Fläche 71 anlegt. Diese Fläche 71 steht mit der Unterseite eines Flansches 72 in Verbindung, der einem zylindrischen Körper JJt angehört. Jede Rolle 69 liegt in einem radial verlaufenden Schlitz 75 des Ringes 74, der ebenfalls an dem zylindrischen Körper 73 vorgesehen ist. Die Federn 76, die einerseits an den Armen 68 und andererseits an der Muffe 64 befestigt sind, haben das Bestreben, die Arme 68 und die Greiferarme 66 für gewohnlich in der Schließstellung zu halten. Durch Drehung des Gehäuses 63 kommt die gewölbte Fläche 71 mit der Verlängerung 70 in Berührung, wodurch der an diese Verlängerung sich anschließende Arm 68 um seinen Zapfen 65 gedreht wird. Mit dieser Drehung des Armes 68 erfolgt eine Verschiebung des Ringes 72 und infolgedessen eine gleichzeitige Bewegung aller Arme 66. Der Ring 74 hat also den Zweck, die Bewegung des einen Armes 68 auf alle anderen Arme 68, also auch auf alle Arme 66 zu übertragen, so daß deren Bewegung gleichzeitig" erfolgt.
Der Deckel 61, der Teil 63 und die auf letzterem angeordneten Teile werden durch die Verzahnung 62 von dem Zahnrad JJ der Vertikalwelle 78 aus angetrieben. Auf der Welle 78 sitzt ferner ein Kegelrad 79, das in ein auf einer Horizontal welle 81 sitzendes Kegelrad 80 eingreift. Die Welle 81 ist in dem am Gehäuse 6 befestigten Arm 82 gelagert. Die Enden der Welle 78 sind im Gehäuse 6 gelagert. Auf dem äußeren Ende der Welle 81 sitzt eine Scheibe 83, auf welche der Antrieb von der Welle 4 aus mittels eines Riemens 84 übertragen wird. Der Riemen 84 (Fig. 2) ist auf seiner Innenseite mit Vorsprüngen versehen, die in gleichen Abständen voneinander angeordnet sind und in Aussparungen im Umfang der Scheiben, über die der Riemen ge- 11S leitet wird, eingreifen. Durch diese Anordnung werden die Welle 4 und die Welle 81 gleichmäßig bewegt. An Stelle des Riemens und der mit Aussparungen versehenen Scheiben kann auch eine Kette mit zugehörigen Kettenrädern Anwendung finden.
Der Arm 82 trägt ein Lager für das obere
Ende der Welle 39, deren unteres Ende in dem Gehäuse 6 gelagert ist. Der Welle 39 wird durch das Zahnrad JJ, das mit dem Zahnrad 85 kämmt, die Bewegung erteilt. Die Muffe 64 ist auf ihrer Außenseite mit einer ringförmigen Nut 86 versehen, in welche Stifte 87 (Fig. 3) eingreifen, die an dem zylindrischen Körper 73 befestigt sind. Es bewegt sich dadurch der Deckel 61 in vertikaler Richtung mit dem Zylinder 73, kann sich aber unabhängig von diesem drehen.
Im nachfolgenden sei nun die Vorrichtung zum Zusammenfassen und Halten des Einwickelpapiers beschrieben. Der Zylinder 73 und sein Flansch 72, die zweckmäßig aus einem Stück hergestellt werden, sind mit einem zylindrischen Körper 88 verbunden, in welchem sie sich in senkrechter Richtung bewegen und an dem sie mittels Federn 89 angeschlossen sind. An der Außenseite des zylindrischen Teiles 73 sind zwei Büchsen 90 (Fig. 5) angeordnet, in welchen die Arme 91 zum Zusammenhalten des Papiers drehbar gelagert sind. Die Arme 91 greifen durch Aussparungen 92 des Zylinders 73 und sind in jeder Richtung frei beweglich. Ferner sind die Arme 91 winklig ausgebildet und derart übereinander angeordnet, daß sie beim Schließen scherenartig übereinander greifen. Der Schenkel jedes Armes trägt eine Reibungsrolle 93, die mit der gewölbten Fläche 94 auf der Innenseite des ringförmigen Rahmens 95 in Berührung kommen. Auf der Außenseite dieses Ringes 95 ist ein Zahnkranz 96 vorgesehen, der mit dem Zahnrad 97 der Welle 78 in Eingriff steht.
Der an dem Gehäuse 6 befestigte zylindrische Körper 88 ist mit einer wagerechten Nut 98 versehen, in die Führungsstücke 99 greifen, welche an dem Ring 95 befestigt sind. Die einzelnen Teile sind derart angeordnet, daß sich der Ring 95 um den Körper 88 drehen kann, wobei die Führungsstücke 99 dazu dienen, den Ring 95 bei seiner Drehung zu führen. Der ringförmige Rahmen 95 ist ferner mit einer gewölbten Daumenfläche 100 versehen, welche bei der Drehung des Ringes 95 mit den Rollen 101 auf der Außenseite des zylindrischen Körpers 73 in Berührung kommt und dadurch die Teile 73,64 und die mit letzterem verbundenen Teile zwingt, sich gegen die Wirkung der Federn abwärts zu bewegen.
Der Teil 88 hat im wesentlichen zylindrische
Gestalt und ist mit einem flanschartigen Ansatz 102 versehen, mittels dessen er an dem Gehäuse 6 befestigt ist. Auf dem oberen Rand des Zylinders 88 sind Stützen 103 angeordnet, in denen die Faltfinger 104 drehbar gelagert sind. Die Finger 104 sind gebogen und verlaufen in solcher Weise nach unten, daß die Spitze eines jeden Fingers mit derjenigen des benachbarten Fingers zusammentrifft und sämtliche Finger in der Achse des zylindrischen Körpers 88 zusammentreffen. Das hintere Ende eines jeden Fingers ist durch eine Feder 105 mit dem Flansch 102 verbunden, so daß die Finger für gewöhnlich mit den Spitzen gegeneinander gepreßt werden.
Der Kolben 19 ist mit einer Anzahl Drahtarme 108 versehen, die derart angeordnet sind, daß je ein Drahtarm zwischen zwei Faltfingern 104 liegt.
Am Ende der Führungsstange 35 ist ein Arm 106 befestigt (Fig. 1), der die Stelle bezeichnet, an welcher der Kern auf den Papierstreifen aufgelegt wird.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende :
Nachdem der Kern in den winklig gebogenen Teil 107 des Armes 106 gebracht worden ist, bewegt sich der Schlitten 34. nach vorn, wodurch dessen Arm 50 an den Stift 49 in dem Augenblick anstößt, in welchem der Schlitten 34 unmittelbar vor dem Tisch 28 angelangt ist. Die dünne Platte 48 wird dadurch um ihre Scharniere gedreht und hebt den Papierrand in solcher Weise an, daß er von den Greiferzangen der Arme 40 erfaßt werden kann. Wenn sich nun der Schlitten weiter bewegt, so stoßen die oberen Enden der Querriegel 44 an die Anschläge 45 an, wodurch die Arme 43 aufwärts gedreht und die Federn 41 angehoben werden. Dadurch werden die Greiferzangen zur Aufnahme des Papierrandes geöffnet. Der Schlitten geht dann zurück, so daß der Querriegel 44 von den Anschlägen 45 freigegeben wird, wodurch die Greiferzangen sich schließen können. Das Papier wird dabei festgehalten, von der Papierwalze 31 abgewickelt und unter den Kolben 16 und 19 ausgebreitet. Wenn der Schlitten in seine Anfangssfellung zurückgekommen ist, stoßen die unteren Enden der Ouerriegel 44 an die Anschläge 46, wodurch die Greiferzangen wieder geöffnet werden und das Papier freigeben. Gleichzeitig geht das Messer 51 abwärts und schneidet den Papierstreifen ab. Mit dem Verschieben des Papiers durch den Schlitten 34 wird gleichzeitig der auf dem Papier liegende Kern bis in die Achse des Zylinders 88 verschoben, so daß dann der Zylinder 88 von dem Papierstreifen bedeckt wird (Fig. 8). Unmittelbar darauf gehen die beiden Kolben 16 und 19 abwärts, wobei der Kolben 16 von dem Kolben 19 bei der Abwärtsbewegung mitgenommen wird. Mittels seiner Arme 108, die sich zwischen den Faltfingem 104 abwärts bewegen, beginnt nun der Kolben 19 das Falten des Papiers (Fig. 9). Im Anschluß daran drückt der Kolben 16 den Kern mit dem Papier zwischen den Faltfingern 104 hindurch nach unten (Fig. 10), bis der Kern zwischen
die Greiferarme 66 (Fig. 11) gelangt, die in diesem Augenblick durch die Berührung der Verlängerung 70 mit der gewölbten Fläche 71 geöffnet werden. Die Greiferarme 66 erfassen dann den Kern und der Kolben 16 wird zurückgezogen. Während dieser Zeit werden die Arme 91 zusammengeführt und treffen sich an der Spitze des Kerns.
Der Deckel 61 und die mit ihm verbundenen Teile, einschließlich der Muffe 64, sind fortwährend in Drehung, während der zylindrische Teil 73 festliegt, so daß das Papier, das den Kern einhüllt, an der Stelle über dem Kern von den Armen 91 festgehalten wird, während sich der Kern mit seiner Hülle infolge der Drehung des Deckels 61 um seine Achse dreht. Gleichzeitig wird der Kern durch die Vertikalbewegung des Zylinders 73 abwärts bewegt, so daß der Rand des Papiers außer Berührung mit den Fingern 104 kommt.
Die Drehgeschwindigkeit des ringförmigen Rahmens 95, der die gewölbten Flächen 94 und 100 trägt, ist nur halb so groß, wie die Geschwindigkeit des Deckels 61 und der mit diesem verbundenen Teile, so daß für jeden Arm eine besondere Daumenfläche 94 verwendet werden kann.
Wenn die Verlängerung 70 mit der Fläche 71 in Berührung kommt, dann werden die Greiferarme 66 geöffnet und der eingewickelte Kern freigegeben. Die Teile sind in diesem Augenblick in ihrer tiefsten Stellung und gehen nun wieder aufwärts, während welcher Zeit die Greiferarme 66 geöffnet bleiben und dadurch den nächsten Kern mit seiner Umhüllung aufnehmen können.
Die Erfindung kann in verschiedener Hinsicht abgeändert werden, ohne daß sie dadurch in ihrem Wesen geändert wird. Es kommt nur immer darauf an, daß eine Faltvorrichtung vorhanden ist, mittels welcher ein Falten oder Brechen des Papiers durch direktes Durchführen der Papierränder zwischen den Faltfingern und ihren Stützen unter Benutzung eines Kolbens erfolgt, der zu diesem Zweck mit Armen versehen ist. Während das Papier zwischen den Fingern bleibt, legt hierauf eine Vorrichtung das Papier um den Gegenstand zusammen; eine andere Vorrichtung erfaßt dann den Körper und dreht ihn.
Es ist ersichtlich, daß derselbe Zweck erreicht werden kann, wenn der Papierrand in der Ruhelage des Gegenstandes zusammengedreht wird; für die Erfindung ist es unwesentlich, ob der Körper oder das Papier gedreht wird, jedoch kommt es darauf an, daß das Papier vor dem Zusammendrehen in solcher Weise gefaltet wird, daß der zusammengedrehte Teil symmetrisch und gleichmäßig verteilt über dem Körper liegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zum Einwickeln von Gegenständen in Papier oder dergl., bei der zuerst das Papier um den Gegenstand gelegt und dann die Papierränder über dem Gegenstand zusammengedreht werden, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Zusammenwirken einer Gruppe von an Stützen (103) gelenkig gelagerten Faltfingern (104) und eines KoI-bens (19) mit radial nach außen vorstehenden, federnden Faltarmen (108), welche über den Zwischenräumen der Faltfinger (104) liegen und bei. der Abwärtsbewegung des Kolbens (19) zwischen die Faltfinger (104) gelangen, das Papier vor dem Umlegen um den einzuwickelnden Gegenstand in Falten gelegt wird, wobei der Gegenstand mit dem Papier von dem Kolben zwischen den Fingern (104) hindurch nach unten geführt wird, so daß die Umhüllung am Gegenstand dicht und glatt anliegt und der zusammengedrehte Teil der Verpackung symmetrisch über dem Gegenstand liegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE139379C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE937514C (de) * 1952-11-11 1956-01-05 Erich Adler Falteinrichtung fuer die Umhuellung von Pralinen und aehnlichen Gegenstaenden
DE965022C (de) * 1953-08-06 1957-05-29 Sapal Plieuses Automatiques Maschine zum Verpacken von tropfenfoermigen Guetern in eine an einem Ende zu verdrillende Huelle
DE1028934B (de) * 1955-11-04 1958-04-24 Verpackungs Automaten Ges Mit Vorrichtung zum Einhuellen von Gegenstaenden in Zellglas
DE1111093B (de) * 1958-03-06 1961-07-13 Charles E Douglas & Co Ltd Einwickelmaschine

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