DE1379C - Addirmaschine - Google Patents
AddirmaschineInfo
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- DE1379C DE1379C DE000000001379DA DE1379DA DE1379C DE 1379 C DE1379 C DE 1379C DE 000000001379D A DE000000001379D A DE 000000001379DA DE 1379D A DE1379D A DE 1379DA DE 1379 C DE1379 C DE 1379C
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- slide
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- machine
- disc
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- Expired - Lifetime
Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 2
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 claims 3
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 claims 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Feeding And Guiding Record Carriers (AREA)
Description
Patent-Ansprüche: Die Construction der Maschine überhaupt, im einzelnen:
1. das Hebeltastwerk,
2. der Schieber mit
a) Schrägungen, vermöge welcher er bei gleich tiefem Tastendrucke ungleich grofse
Bewegungen macht,
b) mit festen Arretirungen, die eine weitere, als die beabsichtigte Bewegung, mit
Sicherheit verhüten.
In Anwendung der Maafse und des Materials ist freie Wahl vorbehalten.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
1877.
Klasse 42.
OTTO PÜTTER und BENNO SCHMITZ in SOLINGEN.
Addirmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom I. December 1877 ab.
Die Addirmaschine stellt ihrem Aeufseren nach einen Stahlblechkasten von 167 mm Länge,
55 mm Breite und 26 mm Höhe dar. An ihrer vorderen Seite ragen oben horizontal die
17 mm langen Köpfe von neun Hebeltasten, in einem Abstande von je 18 mm von Mitte
zu Mitte, vor. Zum Gebrauche der Maschine werden diese von links nach rechts mit den Ziffern von 1 — 9 versehenen Tasten
niedergedrückt und ist zur Verhütung des Ueberkippens der Maschine das Bodenblech
um die Länge der Tastenköpfe breiter gemacht. In der Deckplatte befinden sich in einer Linie
und gleicher Entfernung von einander drei Schaulöcher, unter denen das Resultat der Addition
erscheint. Die Maschine ermöglicht die Addition von Zahlen gleicher Ordnung, nach der
gewöhnlichen Methode, bis zu einer Resultathöhe von 999.
Die innere Einrichtung ist folgende:
Längs der Rückwand liegt horizontal die Axe α. An dieser haben die Tasten ihren Drehpunkt und werden von den auf den Boden genieteten Federn b fest gegen die Deckplatte gedrückt. Getrennt sind die Tasten auf der Axe vermittelst aufgesteckter Hülsen. Sie sind auf der Axe von diesen und vorn in passenden Schlitzen der Längswand geführt. Mit seiner flachen Seite an die innere Seite dieser Längswand gelehnt, befindet sich der Schieber c, der oben und unten geführt ist. Eine Feder d ist bestrebt, diesen immer gegen die linke Kopfwand des Kastens zu drücken. Die Tasten gleiten, wenn sie hinuntergedrückt werden, über die gleich hohen, schrägen Flächen dieses Schiebers, deren Abschrägungen unter den bezw. Tasten in gleichem Verhältnisse, wie die Tastenzahlen, zu einander stehen, so dafs der Schieber eine Fortbewegung nach rechts in demselben Verhältnisse erfährt (Der Zeichnung nach von ι % mm bezw. bis [9 mal 1 %] 131^ mm.) Eine am Schieber -angebrachte Zahnstange vermittelt die Drehung des an der vertical stehenden Axe e festsitzenden Zahnrädchens. Oben an dieser Axe ebenfalls festsitzend, greift der Arm / mit einer Feder in einen Zahlring, welcher mit der mit ihm verbundenen Einer-Zahlenscheibe lose auf der Axe ruht. Die Drehung des unteren Rädchens bringt somit eine gleich grofse Bewegung der Einer-Zahlenscheibe hervor. Die Theilkreis-Peripherie dieses an Axe e festsitzenden Rädchens beträgt (20 mal 1 '/2 mm) 30 mm und der unter dem Schauloche sich bewegende Zahlenkreis der Einer-Scheibe hat zwanzig Eintheilungen, in denen 2 mal die Ziffern von ο — 9 stehen, so dafs also bei jedem Tastendrucke soviel Eintheilungen das Schauloch passiren, als die bezügliche Taste anzeigt. Wenn die niedergedrückte Taste, losgelassen wieder hochschnellt, so gelangt der Schieber und damit die Axe C mit ihrem Rädchen wieder in ihre ursprüngliche Stellung, doch ist der Mitrückgang der Zahlenscheibe durch eine Sperrfeder g verhindert. Die Uebertragung auf die Zehner- und von dieser auf die Hunderter-Scheibe geschieht nach jeder halben Umdrehung der ersten bezw. der zweiten Scheibe mit Hülfe zweier aufgenieteter Nebenzähne nach Art gewöhnlicher Zählwerke.
Längs der Rückwand liegt horizontal die Axe α. An dieser haben die Tasten ihren Drehpunkt und werden von den auf den Boden genieteten Federn b fest gegen die Deckplatte gedrückt. Getrennt sind die Tasten auf der Axe vermittelst aufgesteckter Hülsen. Sie sind auf der Axe von diesen und vorn in passenden Schlitzen der Längswand geführt. Mit seiner flachen Seite an die innere Seite dieser Längswand gelehnt, befindet sich der Schieber c, der oben und unten geführt ist. Eine Feder d ist bestrebt, diesen immer gegen die linke Kopfwand des Kastens zu drücken. Die Tasten gleiten, wenn sie hinuntergedrückt werden, über die gleich hohen, schrägen Flächen dieses Schiebers, deren Abschrägungen unter den bezw. Tasten in gleichem Verhältnisse, wie die Tastenzahlen, zu einander stehen, so dafs der Schieber eine Fortbewegung nach rechts in demselben Verhältnisse erfährt (Der Zeichnung nach von ι % mm bezw. bis [9 mal 1 %] 131^ mm.) Eine am Schieber -angebrachte Zahnstange vermittelt die Drehung des an der vertical stehenden Axe e festsitzenden Zahnrädchens. Oben an dieser Axe ebenfalls festsitzend, greift der Arm / mit einer Feder in einen Zahlring, welcher mit der mit ihm verbundenen Einer-Zahlenscheibe lose auf der Axe ruht. Die Drehung des unteren Rädchens bringt somit eine gleich grofse Bewegung der Einer-Zahlenscheibe hervor. Die Theilkreis-Peripherie dieses an Axe e festsitzenden Rädchens beträgt (20 mal 1 '/2 mm) 30 mm und der unter dem Schauloche sich bewegende Zahlenkreis der Einer-Scheibe hat zwanzig Eintheilungen, in denen 2 mal die Ziffern von ο — 9 stehen, so dafs also bei jedem Tastendrucke soviel Eintheilungen das Schauloch passiren, als die bezügliche Taste anzeigt. Wenn die niedergedrückte Taste, losgelassen wieder hochschnellt, so gelangt der Schieber und damit die Axe C mit ihrem Rädchen wieder in ihre ursprüngliche Stellung, doch ist der Mitrückgang der Zahlenscheibe durch eine Sperrfeder g verhindert. Die Uebertragung auf die Zehner- und von dieser auf die Hunderter-Scheibe geschieht nach jeder halben Umdrehung der ersten bezw. der zweiten Scheibe mit Hülfe zweier aufgenieteter Nebenzähne nach Art gewöhnlicher Zählwerke.
Die Rückstellung auf ο erfolgt an den über der Deckplatte vorstehenden Naben der Zahlenscheiben.
Als besonderen Vorzug der Construction machen wir geltend, dafs die Beschaffenheit
des Schiebers bei vollständigem Niederdruck der Tasten es ermöglicht, dafs die beabsichtigte
Drehung der Zahlenscheibe mit absoluter Sicherheit sich vollführen mufs, unbehindert der
gröfseren oder geringeren Heftigkeit, mit welcher der Druck auf die Tasten ausgeübt wird, da
diese im Ausschlage den Schieber nach beiden Seiten hin festhalten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1379T | 1877-11-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1379C true DE1379C (de) |
Family
ID=70846777
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE000000001379DA Expired - Lifetime DE1379C (de) | 1877-11-30 | 1877-11-30 | Addirmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1379C (de) |
-
1877
- 1877-11-30 DE DE000000001379DA patent/DE1379C/de not_active Expired - Lifetime
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