DE1239742B - Verfahren zur Unterdrueckung von lang dauernden Echos bei der Auswertung von Radarvideosignalen - Google Patents
Verfahren zur Unterdrueckung von lang dauernden Echos bei der Auswertung von RadarvideosignalenInfo
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- DE1239742B DE1239742B DE1964ST021955 DEST021955A DE1239742B DE 1239742 B DE1239742 B DE 1239742B DE 1964ST021955 DE1964ST021955 DE 1964ST021955 DE ST021955 A DEST021955 A DE ST021955A DE 1239742 B DE1239742 B DE 1239742B
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
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Description
DEUTSCHES
VjfflTWl·
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche KL: 21 a4 - 48/61
Nummer: 1239 742
Aktenzeichen: St 21955 IX d/21 a4
1 239 742 Anmeldetag: 10.April 1964
Auslegetag: 3. Mai 1967
Bekanntlich enthält das Videosignal eines Radarempfängers auch unerwünschte Komponenten, wie
Rauschen, Festzielsignale, Störungen usw.
Um eine automatische Zielerkennung verwirklichen zu können, wird das Signal einer Schwellwertschaltung
zugeführt. Dabei muß die Einstellung des Schwellwertes so vorgenommen werden, daß alle
Signale, welche gerade den Rauschpegel überschreiten, noch durchgelassen werden. Alle unterhalb dieser
von Hand eingestellten Schwelle liegenden Signale werden somit unterdrückt und gehen damit für die
weitere Auswertung verloren. Es ist auch bekannt, daß dieser optimal einzustellende Schwellwert für
kleine Entfernungen anders sein muß als für große Entfernungen, da es einen entfernungsabhängigen
Rauschanteil gibt.
Noch schwieriger werden die Verhältnisse, wenn man berücksichtigt, daß sich Ziele innerhalb von
Festzielkomplexen befinden können. In diesem Fall würde man bei zu niedrig eingestelltem Schwellwert
die FIugzieIe von den Festzielen nicht trennen können. Bei höher eingestelltem Schwellwert würden
zwar die Flugziele von den Festzielen getrennt, aber alle kleineren Flugziele gingen durch die hohe
Schwelle für die Auswertung verloren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Unterdrückung von lang dauernden
Echos durch automatische Steuerung des Schwellwertes bei der Auswertung von in Entfernungselemente
zerlegten Radarvideosignalen zu schaffen, dem die Mängel der von Hand bedienbaren Schwellwerteinstellung
nicht mehr anhaften. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Radarvideosignale
auch in Amplitudenstufen zerlegt werden und daß die Signalbestandteile in jeder Amplitudenstufe auf
je eine an sich bekannte Auswahlschaltung gegeben werden, die nur Signale von der Dauer eines oder
zweier Entfernungselemente durchläßt, und daß die durchgelassenen Signalbestandteile der einzelnen
Amplitudenstufen über ein geeignetes Netzwerk additiv zusammengefaßt werden.
Aus den USA.-Patentschriften 2 879 504, 3 036 272 sind bereits Auswahlschaltungen bekannt, die nur
Signale einer bestimmten Dauer durchlassen.
"Weiterhin ist aus der USA.-Patentschrift 2 532 347 eine Anordnung bekannt, mit der bei Pulsempfängern
eine Sättigung verhindert werden soll, wenn Interferenzsignale längerer Dauer auftreten. Größere Festziele
können mit dieser Anordnung nur unvollkommen unterdrückt werden, da die Änderung des
Schvvellwertes mit einer größeren Zeitkonstante erfolgt, so daß man bei einem längeren Impuls nach
Verfahren zur Unterdrückung von
lang dauernden Echos bei der Auswertung von
Radarvideosignalen
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Als Erfinder benannt:
Karl Waldau, Stuttgart
Karl Waldau, Stuttgart
einer Impulsbreite beginnend ein Absinken des Ausgangssignals nach einer e-Funktion erhält. Jede
Vorderflanke eines Impulses wird also immer in voller Höhe übertragen, unabhängig davon, ob es
sich um einen kurzen oder langen Impuls handelt.
Die Erfindung wird nun an Hand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigt
Fig. la ein Videosignal, Fig. Ib die Aufteilung in Amplitudenstufen, F i g. 1 c das nach dem erfingemäßen
Verfahren erzeugte Ausgangssignal,
F i g. 2 eine 'schematische Darstellung einer Auswahlschaltung und
F i g. 3 ein Zeitdiagramm der einzelnen Vorgänge in der Schaltung nach F i g. 2.
Die Fig. 1 zeigt unter a ein beliebiges Videosignal. Zur Vereinfachung der Darstellung ist es in
Analogform dargestellt. An sich liegt die Amplitude jedes einzelnen Entfernungselementes binär kodiert
vor. Bei einer Taktbreite von etwa 3 ergibt sich dann pro Entfernungselement eine Auflösung von
450 m. Man kann davon ausgehen, daß Flugziele höchstens zwei Entfernungselemente breit sind (d. h.,
wenn sie sich an der Grenze zwischen zwei Entfernungselementen befinden). Bei Signalen, deren Breite
drei oder mehr Entfernungselemente beträgt, handelt es sich entweder um größere Festziele, Störungen
oder um Rauschspannungen. In dem dargestellten Signal sind die Signalelemente, die nach den oben
aufgestellten Forderungen ausgewertet werden sollen, durch Schraffur gekennzeichnet.
Das in einzelne Amplitudenstufen aufgeteilte Signal ist unter b dargestellt. Es ist hier noch deutlicher zu
erkennen, daß nur Signale von maximal zwei Signalbreiten durch Schraffur als gewünscht gekennzeichnet
sind. Unter c ist dann das gewünschte Ausgangs-
709 578/117
Claims (1)
- signal dargestellt, das nur Elemente enthält, die aus maximal zwei Signalbreiten bestehen.Für jede Amplitudenstufe wird eine Anordnung verwendet, die an Hand der F i g. 2 und 3 erläutert wird. Als Beispiel ist die Amplitudenstufe 3 der F i g. 1 gewählt.In der UND-Schaltung 1 wird das Signal für diese Amplitudenstufe aus den binären Elementen2°, 21, 25 und 25gebildet. Am Ausgang liegt dann das Signale. Dieses Signal wird gleichzeitig auf ein LaufzeitgliedS gegeben, das eine Laufzeit entsprechend einer Signalbreite hat. Das am Ausgang erhaltene SignalB ist also gegenüber dem Signal A um eine Signalbreite verschoben. Das Signal B wird dann noch einmal durch ein weiteres Laufzeitglied 6 verzögert, und man erhalt das Signal CDie drei Signale A, B1 C, die jetzt von drei aufeinanderfolgenden Signalen gleichzeitig vorliegen, werden auf die UND-Schaltung 2 gegeben, und am Ausgang erhält man dann das Signal D.Bei der bistabilen Kippschaltung 7 handelt es sich um eine dynamische Kippschaltung, und zwar kippt sie in den Zustand »1«, wenn sie das Signal D von »0« auf »1« übergeht und in den Zustand »0«, wenn das Signale von »1« auf »0« übergeht. Am negierten Ausgang der Kippschaltung erhält man dann das Signal F, das gemeinsam mit dem Signal C an die UND-Schaltung 3 angelegt wird. Am Ausgang dieser UND-Schaltung erhält man dann das gewünschteSignal H, das noch über eine Trennstufe 9 (z. B. eine Kollektor-Basis-Stufe) geführt wird. Jede der Amplitudenstufen liefert ihren Anteil über einen Vorwiderstand R an einen gemeinsamen Lastwiderstand RL. An diesem kann dann das gewünschte Gesamtsignal abgenommen werden.Das abgegebene Signal H entspricht in seiner Zeitlage dem Signal C. Eine Weitergabe der Signale wird durch das Signal F immer dann verhindert, wenn ίο drei Signale oder mehr vorliegen.Patentanspruch:Verfahren zur Unterdrückung von lang dauernden Echos durch automatische Steuerung des Schwellwertes bei der Auswertung von in Entfernungselemente zerlegten Radarvideosignalen, dadurch gekennzeichnet, daß die Radarvideosignale auch in Amplitudenstufen zerlegt werden und daß die Signalbestandteile in jeder Amplitudenstufe auf je eine an sich bekannte Auswahlschaltung gegeben werden, die nur Signale von der Dauer eines oder zweier Entfernungselemente durchläßt, und daß die durchgelassenen Signalbestandteile der einzelnen Amplitudenstufen über ein geeignetes Netzwerk additiv zusammengefaßt werden.In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 532 347, 2 879 504,
036272.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen709 578/117 4.67 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964ST021955 DE1239742B (de) | 1964-04-10 | 1964-04-10 | Verfahren zur Unterdrueckung von lang dauernden Echos bei der Auswertung von Radarvideosignalen |
| GB1524165A GB1102299A (en) | 1964-04-10 | 1965-04-09 | System for evaluating trains of pulse signals |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964ST021955 DE1239742B (de) | 1964-04-10 | 1964-04-10 | Verfahren zur Unterdrueckung von lang dauernden Echos bei der Auswertung von Radarvideosignalen |
| FR12659A FR1438597A (fr) | 1965-04-09 | 1965-04-09 | Commande automatique de valeur de seuil pour l'évaluation des signaux |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1239742B true DE1239742B (de) | 1967-05-03 |
Family
ID=25994238
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1964ST021955 Pending DE1239742B (de) | 1964-04-10 | 1964-04-10 | Verfahren zur Unterdrueckung von lang dauernden Echos bei der Auswertung von Radarvideosignalen |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1239742B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2532347A (en) * | 1944-07-26 | 1950-12-05 | Edwin K Stodola | Radar receiver automatic gain control circuit |
| US2879504A (en) * | 1954-11-05 | 1959-03-24 | Westinghouse Electric Corp | Radar system for discriminating against area targets |
| US3036272A (en) * | 1957-06-27 | 1962-05-22 | Rca Corp | Pulse width discriminator |
-
1964
- 1964-04-10 DE DE1964ST021955 patent/DE1239742B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2532347A (en) * | 1944-07-26 | 1950-12-05 | Edwin K Stodola | Radar receiver automatic gain control circuit |
| US2879504A (en) * | 1954-11-05 | 1959-03-24 | Westinghouse Electric Corp | Radar system for discriminating against area targets |
| US3036272A (en) * | 1957-06-27 | 1962-05-22 | Rca Corp | Pulse width discriminator |
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