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DE1239742B - Verfahren zur Unterdrueckung von lang dauernden Echos bei der Auswertung von Radarvideosignalen - Google Patents

Verfahren zur Unterdrueckung von lang dauernden Echos bei der Auswertung von Radarvideosignalen

Info

Publication number
DE1239742B
DE1239742B DE1964ST021955 DEST021955A DE1239742B DE 1239742 B DE1239742 B DE 1239742B DE 1964ST021955 DE1964ST021955 DE 1964ST021955 DE ST021955 A DEST021955 A DE ST021955A DE 1239742 B DE1239742 B DE 1239742B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
signals
output
circuit
amplitude
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964ST021955
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Waldau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DE1964ST021955 priority Critical patent/DE1239742B/de
Priority to GB1524165A priority patent/GB1102299A/en
Priority claimed from FR12659A external-priority patent/FR1438597A/fr
Publication of DE1239742B publication Critical patent/DE1239742B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S7/00Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00
    • G01S7/02Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00 of systems according to group G01S13/00
    • G01S7/28Details of pulse systems
    • G01S7/285Receivers
    • G01S7/292Extracting wanted echo-signals
    • G01S7/2921Extracting wanted echo-signals based on data belonging to one radar period
    • G01S7/2922Extracting wanted echo-signals based on data belonging to one radar period by using a controlled threshold

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

DEUTSCHES VjfflTWl· PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche KL: 21 a4 - 48/61
Nummer: 1239 742
Aktenzeichen: St 21955 IX d/21 a4
1 239 742 Anmeldetag: 10.April 1964
Auslegetag: 3. Mai 1967
Bekanntlich enthält das Videosignal eines Radarempfängers auch unerwünschte Komponenten, wie Rauschen, Festzielsignale, Störungen usw.
Um eine automatische Zielerkennung verwirklichen zu können, wird das Signal einer Schwellwertschaltung zugeführt. Dabei muß die Einstellung des Schwellwertes so vorgenommen werden, daß alle Signale, welche gerade den Rauschpegel überschreiten, noch durchgelassen werden. Alle unterhalb dieser von Hand eingestellten Schwelle liegenden Signale werden somit unterdrückt und gehen damit für die weitere Auswertung verloren. Es ist auch bekannt, daß dieser optimal einzustellende Schwellwert für kleine Entfernungen anders sein muß als für große Entfernungen, da es einen entfernungsabhängigen Rauschanteil gibt.
Noch schwieriger werden die Verhältnisse, wenn man berücksichtigt, daß sich Ziele innerhalb von Festzielkomplexen befinden können. In diesem Fall würde man bei zu niedrig eingestelltem Schwellwert die FIugzieIe von den Festzielen nicht trennen können. Bei höher eingestelltem Schwellwert würden zwar die Flugziele von den Festzielen getrennt, aber alle kleineren Flugziele gingen durch die hohe Schwelle für die Auswertung verloren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Unterdrückung von lang dauernden Echos durch automatische Steuerung des Schwellwertes bei der Auswertung von in Entfernungselemente zerlegten Radarvideosignalen zu schaffen, dem die Mängel der von Hand bedienbaren Schwellwerteinstellung nicht mehr anhaften. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Radarvideosignale auch in Amplitudenstufen zerlegt werden und daß die Signalbestandteile in jeder Amplitudenstufe auf je eine an sich bekannte Auswahlschaltung gegeben werden, die nur Signale von der Dauer eines oder zweier Entfernungselemente durchläßt, und daß die durchgelassenen Signalbestandteile der einzelnen Amplitudenstufen über ein geeignetes Netzwerk additiv zusammengefaßt werden.
Aus den USA.-Patentschriften 2 879 504, 3 036 272 sind bereits Auswahlschaltungen bekannt, die nur Signale einer bestimmten Dauer durchlassen.
"Weiterhin ist aus der USA.-Patentschrift 2 532 347 eine Anordnung bekannt, mit der bei Pulsempfängern eine Sättigung verhindert werden soll, wenn Interferenzsignale längerer Dauer auftreten. Größere Festziele können mit dieser Anordnung nur unvollkommen unterdrückt werden, da die Änderung des Schvvellwertes mit einer größeren Zeitkonstante erfolgt, so daß man bei einem längeren Impuls nach Verfahren zur Unterdrückung von
lang dauernden Echos bei der Auswertung von
Radarvideosignalen
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Als Erfinder benannt:
Karl Waldau, Stuttgart
einer Impulsbreite beginnend ein Absinken des Ausgangssignals nach einer e-Funktion erhält. Jede Vorderflanke eines Impulses wird also immer in voller Höhe übertragen, unabhängig davon, ob es sich um einen kurzen oder langen Impuls handelt.
Die Erfindung wird nun an Hand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. la ein Videosignal, Fig. Ib die Aufteilung in Amplitudenstufen, F i g. 1 c das nach dem erfingemäßen Verfahren erzeugte Ausgangssignal,
F i g. 2 eine 'schematische Darstellung einer Auswahlschaltung und
F i g. 3 ein Zeitdiagramm der einzelnen Vorgänge in der Schaltung nach F i g. 2.
Die Fig. 1 zeigt unter a ein beliebiges Videosignal. Zur Vereinfachung der Darstellung ist es in Analogform dargestellt. An sich liegt die Amplitude jedes einzelnen Entfernungselementes binär kodiert vor. Bei einer Taktbreite von etwa 3 ergibt sich dann pro Entfernungselement eine Auflösung von 450 m. Man kann davon ausgehen, daß Flugziele höchstens zwei Entfernungselemente breit sind (d. h., wenn sie sich an der Grenze zwischen zwei Entfernungselementen befinden). Bei Signalen, deren Breite drei oder mehr Entfernungselemente beträgt, handelt es sich entweder um größere Festziele, Störungen oder um Rauschspannungen. In dem dargestellten Signal sind die Signalelemente, die nach den oben aufgestellten Forderungen ausgewertet werden sollen, durch Schraffur gekennzeichnet.
Das in einzelne Amplitudenstufen aufgeteilte Signal ist unter b dargestellt. Es ist hier noch deutlicher zu erkennen, daß nur Signale von maximal zwei Signalbreiten durch Schraffur als gewünscht gekennzeichnet sind. Unter c ist dann das gewünschte Ausgangs-
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Claims (1)

  1. signal dargestellt, das nur Elemente enthält, die aus maximal zwei Signalbreiten bestehen.
    Für jede Amplitudenstufe wird eine Anordnung verwendet, die an Hand der F i g. 2 und 3 erläutert wird. Als Beispiel ist die Amplitudenstufe 3 der F i g. 1 gewählt.
    In der UND-Schaltung 1 wird das Signal für diese Amplitudenstufe aus den binären Elementen
    2°, 21, 25 und 25
    gebildet. Am Ausgang liegt dann das Signale. Dieses Signal wird gleichzeitig auf ein LaufzeitgliedS gegeben, das eine Laufzeit entsprechend einer Signalbreite hat. Das am Ausgang erhaltene SignalB ist also gegenüber dem Signal A um eine Signalbreite verschoben. Das Signal B wird dann noch einmal durch ein weiteres Laufzeitglied 6 verzögert, und man erhalt das Signal C
    Die drei Signale A, B1 C, die jetzt von drei aufeinanderfolgenden Signalen gleichzeitig vorliegen, werden auf die UND-Schaltung 2 gegeben, und am Ausgang erhält man dann das Signal D.
    Bei der bistabilen Kippschaltung 7 handelt es sich um eine dynamische Kippschaltung, und zwar kippt sie in den Zustand »1«, wenn sie das Signal D von »0« auf »1« übergeht und in den Zustand »0«, wenn das Signale von »1« auf »0« übergeht. Am negierten Ausgang der Kippschaltung erhält man dann das Signal F, das gemeinsam mit dem Signal C an die UND-Schaltung 3 angelegt wird. Am Ausgang dieser UND-Schaltung erhält man dann das gewünschte
    Signal H, das noch über eine Trennstufe 9 (z. B. eine Kollektor-Basis-Stufe) geführt wird. Jede der Amplitudenstufen liefert ihren Anteil über einen Vorwiderstand R an einen gemeinsamen Lastwiderstand RL. An diesem kann dann das gewünschte Gesamtsignal abgenommen werden.
    Das abgegebene Signal H entspricht in seiner Zeitlage dem Signal C. Eine Weitergabe der Signale wird durch das Signal F immer dann verhindert, wenn ίο drei Signale oder mehr vorliegen.
    Patentanspruch:
    Verfahren zur Unterdrückung von lang dauernden Echos durch automatische Steuerung des Schwellwertes bei der Auswertung von in Entfernungselemente zerlegten Radarvideosignalen, dadurch gekennzeichnet, daß die Radarvideosignale auch in Amplitudenstufen zerlegt werden und daß die Signalbestandteile in jeder Amplitudenstufe auf je eine an sich bekannte Auswahlschaltung gegeben werden, die nur Signale von der Dauer eines oder zweier Entfernungselemente durchläßt, und daß die durchgelassenen Signalbestandteile der einzelnen Amplitudenstufen über ein geeignetes Netzwerk additiv zusammengefaßt werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    USA.-Patentschriften Nr. 2 532 347, 2 879 504,
    036272.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    709 578/117 4.67 © Bundesdruckerei Berlin
DE1964ST021955 1964-04-10 1964-04-10 Verfahren zur Unterdrueckung von lang dauernden Echos bei der Auswertung von Radarvideosignalen Pending DE1239742B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1964ST021955 DE1239742B (de) 1964-04-10 1964-04-10 Verfahren zur Unterdrueckung von lang dauernden Echos bei der Auswertung von Radarvideosignalen
GB1524165A GB1102299A (en) 1964-04-10 1965-04-09 System for evaluating trains of pulse signals

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1964ST021955 DE1239742B (de) 1964-04-10 1964-04-10 Verfahren zur Unterdrueckung von lang dauernden Echos bei der Auswertung von Radarvideosignalen
FR12659A FR1438597A (fr) 1965-04-09 1965-04-09 Commande automatique de valeur de seuil pour l'évaluation des signaux

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1239742B true DE1239742B (de) 1967-05-03

Family

ID=25994238

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1964ST021955 Pending DE1239742B (de) 1964-04-10 1964-04-10 Verfahren zur Unterdrueckung von lang dauernden Echos bei der Auswertung von Radarvideosignalen

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DE (1) DE1239742B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2532347A (en) * 1944-07-26 1950-12-05 Edwin K Stodola Radar receiver automatic gain control circuit
US2879504A (en) * 1954-11-05 1959-03-24 Westinghouse Electric Corp Radar system for discriminating against area targets
US3036272A (en) * 1957-06-27 1962-05-22 Rca Corp Pulse width discriminator

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2879504A (en) * 1954-11-05 1959-03-24 Westinghouse Electric Corp Radar system for discriminating against area targets
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