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DE1289145B - Anordnung zur Verarbeitung der Videosignale, die vom Rohvideoausgang einer Impulsradarstation geliefert werden - Google Patents

Anordnung zur Verarbeitung der Videosignale, die vom Rohvideoausgang einer Impulsradarstation geliefert werden

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Publication number
DE1289145B
DE1289145B DEC36719A DEC0036719A DE1289145B DE 1289145 B DE1289145 B DE 1289145B DE C36719 A DEC36719 A DE C36719A DE C0036719 A DEC0036719 A DE C0036719A DE 1289145 B DE1289145 B DE 1289145B
Authority
DE
Germany
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output
resistors
input
circuit
signals
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DEC36719A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Jean
Carre Roland
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Thales SA
Original Assignee
CSF Compagnie Generale de Telegraphie sans Fil SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CSF Compagnie Generale de Telegraphie sans Fil SA filed Critical CSF Compagnie Generale de Telegraphie sans Fil SA
Publication of DE1289145B publication Critical patent/DE1289145B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
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    • G01S7/28Details of pulse systems
    • G01S7/285Receivers
    • G01S7/292Extracting wanted echo-signals
    • G01S7/2921Extracting wanted echo-signals based on data belonging to one radar period
    • G01S7/2922Extracting wanted echo-signals based on data belonging to one radar period by using a controlled threshold
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S7/00Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00
    • G01S7/02Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00 of systems according to group G01S13/00
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    • G01S7/292Extracting wanted echo-signals
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K5/00Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass

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  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung ohne zusätzlichen Impulslängendiskriminator, gleich-
zur Verarbeitung der Videosignale, die vom Roh- zeitig die Unterdrückung von langen Echos, eine
videoausgang einer Impulsradarstation geliefert wer- Schwellwertbegrenzung auf der Höhe des mittleren
den, welche mit Impulsen der Dauer t arbeitet, wo- Rauschpegels und eine Normalisierung der bereinig-
bei aus den Rohvideosignalen, die außer den Nutz- 5 ten Nutzechos ermöglicht.
echos der Dauer t Störsignale in Form von langen Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, Echos und Rauschsignalen enthalten, saubere Video- daß die Verzögerungsleitung in an sich bekannter signale gebildet werden, die nur den auf den mittle- Weise die Lauf zeit η t/2, wobei η eine ganze Zahl ren Rauschpegel beschnittenen Nutzechos ent- und größer als vier ist, und η + 1 aufeinandersprechen, mit einer mehrfach angezapften Verzöge- io folgende Abgriffe besitzt, von denen je einer am Anrungsleitung und einer an die Abgriffe angeschlosse- fang bzw. am Ende angebracht und die übrigen so nen Addierschaltung. verteilt sind, daß ein Videosignal zwischen zwei aufAnordnungen dieser Art haben den Zweck, die einanderfolgenden Abgriffen um t/2 verzögert wird, vom Empfänger des Radargeräts abgegebenen Video- daß die Addierschaltung eine algebraische Mehrfachsignale in Rechtecksignale mit konstanter Amplitude 15 Signaladdierschaltung mit einem ersten Ausgang, an umzuwandeln, nachdem sie von langen Störechos be- dem ein erstes Signal abgegeben wird, in welchem die freit und so beschnitten worden sind, daß nur der Amplitude eines Nutzechos gegenüber der Amplieinen bestimmten Amplitudenwert übersteigende Teil tude eines Rauschsignals oder eines langen Echos der Signale bestehenbleibt, wobei der Beschnei- verstärkt ist, wobei dieses erste Signal aus einem dungsschwellwert, der durch die höchst zulässige 30 mittleren Abschnitt und zwei seitlichen Abschnitten Zahl von Fehlauslösungen bestimmt ist, zur optima- besteht, mit einem zweiten Ausgang, an dem ein len Auswertung der Information ständig nachgeregelt zweites Signal abgegeben wird, dessen mittlerer Abwerden muß. schnitt vernachlässigbar, ist und, dessen seitliche Ab-Bei einer bekannten Anordnung der eingangs an- schnitte denjenigen des ersten Signals ähnlich sind, gegebenen Art ist die gesamte Verzögerungszeit der 25 und mit einem dritten Ausgang, an dem ein drittes Verzögerungsleitung etwas kleiner als die Radar- Signal abgegeben wird, das nur vom Rauschen abimpulsbreite, und die an die Abgriffe der Verzöge- hängt, ist, wobei diese ersten, zweiten und dritten rungsleitung angeschlossene Addierschaltung bewirkt Signale jeweils durch Kombination von wenigstens eine Summierung der an allen Abgriffen auftreten- vier Eingangssignalen erhalten werden, und daß ferden Spannungen. Man erhält dadurch eine Summen- 30 ner eine an den ersten Ausgang und an den zweiten spannung, welche für alle Impulse, deren Dauer Ausgang angeschlossene erste Subtrahierschaltung, gleich wie oder größer als die Radarimpulsbreite ist, die ein von den Störsignalen gesäubertes Videosignal die gleiche Amplitude hat, wobei aber die Dauer, abgibt, und eine an den Ausgang der ersten Subtrafür welche diese Amplitude besteht, um so größer leerschaltung und an den dritten Ausgang angeschlosist, je länger der Impuls ist. Zur Unterdrückung 35 sene zweite Subtrahierschaltung, die das saubere und langer Echos ist daher zusätzlich ein Impulslängen- beschnittene Videosignal abgibt, vorgesehen sind,
diskriminator erforderlich. Das Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Es ist andererseits eine Anordnung zur genauen Anordnung, welche diese verschiedenen Funktionen Bestimmung der Winkelkoordinate und der Ent- allein durchführt, d. h. die Beseitigung der langen fernung eines Ziels bekannt, bei der eine Verzöge- 40 Echos, die Regelung des Beschneidungsschwellrungsleitung mit mehreren Abgriffen verwendet wird, werts, die Beschneidung und die Normalisierung der wobei die Laufzeit zwischen zwei aufeinanderfolgen- Signale.
den Abgriffen vorzugsweise der Hälfte der Impuls- Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Anbreite entspricht. Ordnung beruht auf den unterschiedlichen Längen Dem Eingang der Verzögerungsleitung wird ein 45 des Echos eines punktförmigen Ziels, eines Rauschvon einem Impulserzeuger gelieferter Steuerimpuls signals und eines Störechos, wobei die Messung der zugeführt. Die an den Abgriffen der Verzögerungs- Fehlauslösungen in einem die Echos einrahmenden leitung erhaltenen zeitversetzten Steuerimpulse die- gleitenden Fenster erfolgt.
nen zur Betätigung von Torschaltungen, denen der Die erfindungsgemäße Anordnung enthält im empfangene Videoimpuls parallel zugeführt wird. 50 wesentlichen eine Verzögerungsleitung, die eine Ge-Durch diese Anordnung werden also aus dem emp- samtverzögerung hervorruft, die ein Vielfaches von fangenen Videoimpuls kurze Teilstücke ausgeblen- t/2 ist, wenn t die Dauer eines Sendeimpulses der det, die sich gegenseitig überlappen. Diese ausgeblen- Radaranlage ist, und die an ihren Enden sowie an deten Teilstücke werden integrierenden Speichef- in gleichen Abständen von t/2 liegenden Zwischenanordnungen zugeführt, in denen eine Spannung ent- 55 punkten mit Abgriffen versehen ist, sowie Addiersteht, die der auf die Auftastzeit entfallenden Fläche und Gleichrichterschaltungen, welche arithmetische des Echoimpulses proportional ist. Der gleiche Vor- Kombinationen der an den verschiedenen Abgriffen gang wird für mehrere Folgeperioden wiederholt, so der Verzögerungsleitung erhaltenen Signale bilden,
daß schließlich in den Speichern eine Spannungs- Die Erfindung wird nachstehend an Hand der verteilung steht, die den Verlauf des Videoimpulses 60 Zeichnung beispielshalber beschrieben. Darin zeigt
nachbildet. Durch besondere Auswertung dieser F i g. 1 das Blockschaltbild einer Anordnung zur Spannungsverteilung (Aufsuchen des Maximums, Verarbeitung von Signalen nach der Erfindung,
Differentiieren, Integrieren) kann dann derjenige F i g. 2 ein Ausführungsbeispiel bestimmter Teile Punkt des Videoimpulses gefunden werden, welcher der Anordnung von F i g. 1,
der genauen Lage des Ziels entspricht. 65 F i g. 3 a, 3 b, 3 c, 4 a, 4 b, 4 c, 5 a, 5 b, 5 c, 6 a, 6 b,
Demgegenüber ist das Ziel der Erfindung die 6 c, 7 Diagramme des zeitlichen Verlaufs verschiede-
Schaffung einer Anordnung der eingangs angegebe- ner Signale an verschiedenen Punkten der Schaltung
nen Art, welche mit geringem Aufwand, vor allem von F i g. 1 und
F i g. 8 das Rohvideoecho eines punktförmigen Ziels in größerem Maßstab.
Die Anordnung von F i g. 1 soll unter gleichzeitiger Bezugnahme auf die Diagramme von F i g. 3, 4, 5, 6, 7 und 8 beschrieben werden, damit ersichtlich wird, wie die Anordnung die verschiedenen Funktionen zur Verarbeitung der Videosignale (Unterdrückung der Störechos, Beschneidung, Begrenzung) durchführt.
In Fig. 3, 4, 5 und 7 sind mit feinen Linien die Signalkomponenten dargestellt, und die Pfeile O1 bis O10 bezeichnen die entsprechenden Abgriffe der Verzögerungsleitung 2 von F i g. 1.
F i g. 1 zeigt den Rohvideosignalausgang 1 des Empfängers einer üblichen Radaranlage, deren Sendeimpulse die Dauer t haben. Dieser Ausgang ist mit dem einen Ende einer Verzögerungsleitung 2 verbunden, welche bei der Videofrequenz des betreffenden Empfängers die Verzögerung 5,5 t erzeugt. Das andere Ende der Verzögerungsleitung ist über ao einen Widerstand mit dem Wert des Wellenwiderstands Zc der Verzögerungsleitung an Masse gelegt. Die Verzögerungsleitung 2 enthält bei dem dargestellten Beispiel 12 Abgriffe O1 bis O12 (von denen nur die beiden äußersten Abgriffe mit Bezugszeichen versehen sind, damit die Zeichnung nicht überladen wird). Diese Abgriffe sind an den beiden Enden der Leitung und an den Zwischenpunkten so angebracht, daß sie in gleichen Abständen liegen, d. h., daß die Verzögerung, die einem Videosignal zwischen zwei aufeinanderfolgenden Abgriffen erteilt wird, den Wert t/2 hat. Die Abgriffe speisen parallel eine algebraische Mehrfach-Addierschaltung 3 mit 12 Eingängen, die jeweils mit einem der Ausgänge O1, O2... O12 verbunden sind, und mit drei Ausgängen S1, S2," S3.
Die Beseitigung der langen Echos erfolgt durch die Kombination der Signale, die beispielsweise an den mittleren Abgriffen O5, O6, O7, O8 der Verzögerungsleitung 2 abgenommen werden. Die Addierschaltung 3 liefert an ihrem Ausgang S1 die algebraische Summe
(O6 + O7) -(O5+ O8)
und an ihrem Ausgang S2 die algebraische Summe (O5+O7)-(O6+ O8).
Zur Vereinfachung werden die an den Abgriffen O1 bis O12 abgenommenen Signale gleichfalls mit O1... O12 bezeichnet, und ebenso werden die an den Ausgängen S1, S2, S3 auftretenden Signale mit den gleichen Bezeichnungen versehen.
Der Ausgang S1 ist mit einem Detektor 4, beispielsweise einem Diodendetektor, verbunden, der den negativen Teil der Signale unterdrückt. In F i g. 3 a,
3 b und 3 c sind die einem punktförmigen Ziel, einem kurzen Rauschsignal bzw. einem langen Signal (dem Echo eines Ziels mit großen Abmessungen, das als Störecho angesehen wird) entsprechenden Rohvideosignale dargestellt, und in Fig. 4a,
4 b, 4 c sind in verstärkten Linien die entsprechenden Signale am Ausgang des Detektors 4 gezeigt. In diesen Figuren sind die vom Detektor unterdrückten Teile der Signale in unterbrochenen Linien angegeben. In F i g. 8 ist die Form des Echos von F i g. 3 a genauer dargestellt; dieses Echo enthält eine Vorderflanke und eine Hinterflanke von der Dauer t/2 und hat eine Halbwertsbreite des Wertes i.
Der Ausgang S2 ist mit einem Zweiwegegleichrichter 5 verbunden, der die in F i g. 5 a, 5 b und 5 c in verstärkten Linien dargestellten Signale auf Grund der Signale von Fig. 3a, 3b bzw. 3c liefert. In diesen Figuren sind wieder in unterbrochenen Linien die negativen Teile des Ausgangssignals S2, d. h. vor dessen Gleichrichtung, dargestellt. Der Detektor 4 und der Gleichrichter 5 sind mit den beiden Eingängen einer Subtrahierungschaltung 8 verbunden, beispielsweise einem Differenzverstärker, dem ein Detektor 6 nachgeschaltet ist, welcher auf Grund der Signale von F i g. 3 a, 3 b, 3 c die Signale von F i g. 6 a, 6 b bzw. 6 c liefert.
Es ist zu erkennen, daß die Amplitude des einem punktförmigen Ziel entsprechenden Signals von F i g. 6 a verdoppelt ist, während die Amplitude des Signals von Fig. 6b unverändert ist und das lange Signal (F i g. 6 c) unterdrückt ist.
Ebenso wird die Amplitude eines Signals mit einer mittleren Dauer t, aber mit längeren Flanken als bei dem Signal von F i g. 3 a verringert. Das von den Organen 2, 3, 4, 5, 8, 6 gebildete nichtlineare Filter ergibt also die optimalen Ausgangssignale für punktförmige Ziele. Das am Ausgang des Detektors 6 erhaltene Signal ist ein »sauberes«Videosignal, aus dem die Störsignale beseitigt (beispielsweise bei langen Echos) oder abgeschwächt (Rauschen usw.) sind. Dieses Signal kann nach Verstärkung in einem Verstärker 9 dem üblichen Radaranzeigegerät zugeführt werden, das in F i g. 1 einfach durch den Pfeil In angedeutet ist.
Die Messung des mittleren Rauschpegels erfolgt dadurch, daß die algebraische Summe der an allen. Abgriffen abgenommenen Signale unter regelmäßiger Umkehrung der Vorzeichen gebildet wird, also
(O1+ O3+ O5+ O7+ O9+ O11)
- (O2+ O1+ O6 + O8 + O10+ O12).
Diese Summe wird von der Anordnung 3 am Ausgang S3 abgegeben und in dem Zweiwegegleichrichter 7 gleichgerichtet.
F i g. 7 zeigt in verstärkter Linie die dem Eingangssignal von F i g. 3 a entsprechende Summe. Es ist zu erkennen, daß am Ausgang S3 die Echos mit Ausnahme an den beiden Enden unterdrückt sind. Dagegen liefern die Rauschsignale, die von einem Abgriff zum nächsten voneinander unabhängig sind, eine bipolare Funktion, die nach Gleichrichtung in dem Zweiwegegleichrichter 7 eine Spannung liefert, die ein Maß für den Rauschpegel ist.
Diese Spannung wird nach Verstärkung im Verstärker 10 zur Steuerung des Beschneidungsschwellwerts für das saubere Videosignal benutzt, das an der Ausgangsklemme B1 des Verstärkers 9 erhalten wird. Zu diesem Zweck ist der Ausgang des Verstärkers 10 über einen Potentiometer 11 mit der Ausgangsklemme B2 an den ersten Eingang einer Subtrahierschaltung Ϊ2 angeschlossen, deren zweiter Eingang mit dem Verstärker 9 verbunden ist. Das Potentiometer 11 wird zuvor in Abhängigkeit von dem zulässigen Grad von Fehlauslösungen eingestellt.
Am Ausgang der Subtrahierschaltung 12 erhält man an der Klemme Bs ein beschnittenes Videosignal, das nach Verstärkung in dem Verstärker 13 beispielsweise einem Panoramaanzeigegerät zugeführt werden kann, wie durch den Pfeil /„' angedeutet ist. Dieses beschnittene Videosignal wird außerdem in
einem Begrenzerverstärker 14 begrenzt, der an seiner Ausgangsklemme S das »aufbereitete« Videosignal abgibt, das also von langen Echos gesäubert, in Abhängigkeit von dem mittleren Rauschpegel beschnitten und begrenzt ist, somit also unmittelbar in einer automatischen Verarbeitungsanordnung verwendet werden kann.
Die Organe 2 bis 14 bilden eine einzige Anordnung, welche an den Videoausgang jedes herkömmlichen Radargeräts angepaßt werden kann.
F i g. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Anordnung zur Kombination der Signale O1 bis O12, d. h. derMehrfach-Addierschaltung3 und der dieser nachgeschalteten Organe.
In dieser Darstellung ist mehrfach die gleiche Klemme O1 (i = 1 . . . 12) zur Erleichterung des Verständnisses an mehreren Punkten dargestellt, doch sind natürlich die verschiedenen Stromkreise parallel an eine einzige Klemme mit dem entsprechenden Bezugszeichen angeschlossen. Die Kenn-Zeichnungen O1 bis O12, S1, S2, S3 von F i g. 1 sind
Widerstände A16 und i?17 einerseits und i?15, i?18 andererseits verbinden die Klemmen O6, O7 bzw. O5, O8 mit den Eingängen eines Differenzverstärkers 21, dessen Ausgang S1 über eine Diode 22 mit einem Eingang eines Differenzverstärkers 23 verbunden ist. Die Klemmen O5, O7 einerseits und O6, O8 andererseits sind ferner paarweise über Widerstände R25, R21 bzw. i?26, jR28 mit den beiden Eingängen eines Differenzverstärkers 24 verbunden. Der Ausgang S2 des Differenzverstärkers 24 ist mit dem anderen Eingang des Differenzverstärkers 23 über einen Zweiwegegleichrichter 25 verbunden, der in üblicher Weise einen Transformator mit zwei Wicklungen enthält, dessen Sekundärwicklung eine an Masse liegende Mittelanzapfung aufweist, während die beiden Enden der Sekundärwicklung mit zwei Dioden verbunden sind.
Der Ausgang des Differenzverstärkers 23 speist über eine Diode 26 den Verstärker 9. Man erhält am Ausgang dieses Verstärkers das saubere Videosignal an der Klemme B1.
Die Klemmen O1, O3, O5, O7, O9 und O11 sind mit dem ersten Eingang eines Differenzverstärkers 27 über Widerstände R1, Rs, R5, R1, R9 bzw. .R11 verbunden, und die Klemmen O2, O4, O6, O8, O10, O12 sind mit dem zweiten Eingang dieses Differenzverstärkers 27 über Widerstände R2, R4, R6, R8, R10 bzw. .R12 verbunden; es sind zur Vereinfachung nur die Widerstände R1, R11 und jR2, i?12 mit Bezugszeichen versehen. Eine Zweiwegegleichrichteranordnung 28, die dem Zweiwegegleichrichter 25 gleich ist, liegt zwischen dem Ausgang S3 des Differenzverstärkers 27 und dem Eingang des Verstärkers 10. Der Ausgang des Verstärkers 10 ist mit dem Eingang eines Potentiometers R verbunden, dessen andere Klemme an Masse liegt und dessen beweglicher Abgriff die Klemme B2 darstellt, die mit dem ersten Eingang eines Differenzverstärkers 29 verbunden ist. Der andere Eingang dieses Differenzverstärkers ist an die Klemme B1 angeschlossen. Die dem Differenzverstärker 29 nachgeschalteten Anordnungen entsprechen der Darstellung von F i g. 1.
Die verschiedenen Gleichrichterelemente der Schaltung sind über Widerstände rv r2, rs und r4 mit Masse verbunden.
Fig.7 zeigt die am AusgangS3 erhaltene Funktion für ein Echo eines punktförmigen Ziels bei Bildung der algebraischen Summe
(O1 + O3 ... + O11) - (O2 + O4 ... + O12),
d. h. für den Fall, daß in F i g. 2 bei einer verlustfreien Verzögerungsleitung 2 die Werte der Widerstände R1 bis .R12 so gewählt werden, daß gilt:
R1 = R2= ... = Ä12·
Es ist zu ersehen, daß die Echos außer an den beiden Enden der Verzögerungsleitung 2 unterdrückt sind.
Man kann die an den Enden der Verzögerungsleitung erhaltenen Restechos noch dadurch beträchtlich verringern, daß an Stelle der zuvor angegebenen Summe mit konstanten Koeffizienten eine bewertete algebraische Summe der Siganle O1 bis O12 gebildet wird, indem beispielsweise der Bewertungsfaktor für die mittleren Abgriffe O6 und O7 mit 1 gewählt wird und für die übrigen Abgriffe folgende Faktoren gewählt werden:
0,17 für die Abgriffe O1 und O12 0,34 für die Abgriffe O2 und O11 0,5 für die Abgriffe O3 und O10 0,67 für die Abgriffe O4 und O9 0,83 für die Abgriffe O5 und O8.
Die Restechos erscheinen dann auf der ganzen Leitung, aber mit einer durch 6 dividierten Amplitude, die also unterhalb des Wärmerauschpegels liegt.
Zu diesem Zweck genügt es, im Fall einer verlustfreien Verzögerungsleitung den Widerständen R1 bis R12 Werte zu erteilen, die umgekehrt proportional zu den Bewertungsfaktoren sind, die den Abgriffen O1 bis O12 zugeordnet sind, so daß für das zuvor angegebene Beispiel gilt:
0,17A1 = 0,17A12 = 0,34i?2 = 1 0,5i?3 =0,5i?10 = 0,67A4 = 0,67 i?9 = 0,83A5 = 0,83A8 = R6 = R7.
In allen anderen Fällen werden die an die ver-. schiedenen Abgriffe der Verzögerungsleitung ange·^ schlossenen Widerstände unter Berücksichtigung der bekannten Dämpfung des Signals im Innern der Ver-i zögerungsleitung gewählt.
Die Erfindung ist natürlich nicht auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt; insbesondere können auch andere arithmetische Kombinationen der verschiedenen Signale gewählt werden.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Anordnung zur Verarbeitung der Videosignale, die vom Rohvideoausgang einer Impulsradarstation geliefert werden, welche mit Impulsen der Dauer t arbeitet, wobei aus den Rohvideosignalen, die außer den Nutzechos der Dauer t Störsignale in Form von langen Echos und Rauschsignalen enthalten, saubere Videosignale gebildet werden, die nur den auf den mittleren Rauschpegel beschnittenen Nutzechos entsprechen, mit einer mehrfach angezapften Verzögerungsleitung und einer an die Abgriffe angeschlossenen Addierschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsleitung
(2) in an sich bekannter Weise die Laufzeit η t/2, wobei η eine ganze Zahl und größer als vier ist, und η +1 aufeinanderfolgende Abgriffe besitzt, von denen je einer am Anfang bzw. am Ende angebracht und die übrigen so verteilt sind, daß ein Videosignal zwischen zwei aufeinanderfolgenden Abgriffen um t/2 verzögert wird, daß die Addierschaltung (3) eine algebraische Mehrfach-Signaladdierschaltung mit einem ersten Ausgang (S1), an dem ein erstes Signal abgegeben wird, in welchem die Amplitude eines Nutzechos gegenüber der Amplitude eines Rauschsignals oder eines langen Echos verstärkt ist, wobei dieses erste Signal aus einem mittleren Abschnitt und zwei seitlichen Abschnitten besteht, mit einem zweiten Ausgang (S2), an dem ein zweites Signal abgegeben wird, dessen mittlerer Abschnitt vernachlässigbar ist und dessen seitliche Abschnitte denjenigen des ersten Signals ähnlich sind, und mit einem dritten Ausgang (S3), an dem ein drittes Signal abgegeben wird, das nur vom Rauschen abhängt, ist, wobei diese ersten, zweiten und dritten Signale jeweils durch Kombination von wenigstens vier Eingangssignalen erhalten werden, und daß ferner eine an den ersten a5 Ausgang und an den zweiten Ausgang angeschlossene erste Subtrahierschaltung (8 bzw. 23), die ein von den Störsignalen gesäubertes Videosignal abgibt, und eine an den Ausgang der ersten Subtrahierschaltung und an den dritten Ausgang angeschlossene zweite Subtrahierschaltung (12 bzw. 29), die das saubere und beschnittene Videosignal abgibt, vorgesehen sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die algebraische Mehrfach-Signaladdierschaltung nur Widerstände und Subtrahierschaltungen enthält.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die algebraische Mehrfach-Signaladdierschaltung eine erste Gruppe von ρ Widerständen enthält, die zwischen ρ Eingängen und dem ersten Ausgang angeschlossen sind, wobei ρ eine ganze Zahl ist, die größer als zwei und kleiner als η + 1 ist, eine zweite Gruppe von ρ Widerständen, die zwischen den gleichen ρ Eingangen und dem zweiten Ausgang angeschlossen sind, und eine dritte Gruppe von s Widerständen, die zwischen s Eingängen und dem dritten Ausgang angeschlossen sind, wobei s eine ganze Zahl und größer als ρ ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, das s — η + 1.
5. Anordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß η eine ungerade Zahl ist, daß ρ eine gerade Zahl ist und daß die ρ Eingänge diejenigen Eingänge sind, die mit den ρ mittleren Abgriffen der Verzögerungsleitung verbunden sind.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß für η — 2 q — 1, wobei q eine ganze Zahl und größer als 2 ist, und für ρ = 4 die algebraische Mehrfach-Signaladdierschaltung vier erste Widerstände (R15 bis R18) enthält, die mit dem (q — l)-ten dem #-ten, dem (q + l)-ten bzw. dem (q + 2)-ten Eingang (O5 bis O8) verbunden sind, daß der eine Eingang einer dritten Subtrahierschaltung (21) mit den an den q-ten und den (q + l)-ten Eingang angeschlossenen Widerständen und der andere Eingang der dritten Subtrahierschaltung mit den an den (q — l)-ten und an den (q + 2)-ten Eingang angeschlossenen Widerständen verbunden sind, während der Ausgang der dritten Subtrahierschaltung den ersten Ausgang darstellt, daß vier zweite Widerstände (R25 bis R28) mit den gleichen Eingängen wie die vier ersten Widerstände verbunden sind und daß der eine Eingang einer vierten Subtrahierschaltung (24) mit den an den (q — l)-ten und an den (q + l)-ten Eingang angeschlossenen zweiten Widerständen und der andere Eingang dieser vierten Subtrahierschaltung mit den an den q-ten und an den (q + 2)-ten Eingang angeschlossenen zweiten Widerständen verbunden sind, während der Ausgang dieser vierten Subtrahierschaltung den zweiten Ausgang darstellt.
7. Anordnung nach Anspruch 5 oder 6 unter Rückbeziehung auf Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die algebraische Mehrfach-Signaladdierschaltung eine fünfte Subtrahierschaltung (27) enthält, von der ein Eingang mit den an die geradzahligen Eingänge (O2, O1...) angeschlossenen Widerständen (R2...) der dritten Gruppe und der andere Eingang mit den an die ungeradzahligen Eingänge (O1, O3 ...) angeschlossenen Widerständen (R1...) der dritten Gruppe verbunden sind und deren Ausgang den dritten Ausgang darstellt.
8. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Zweiwegegleichrichter (5, 7 bzw. 25, 28) an den zweiten und an den dritten Ausgang der algebraischen Mehrfach-Signaladdierschaltung angeschlossen ist und daß je ein Detektor (4, 6 bzw. 22, 26) an den ersten Ausgang und an den Ausgang der ersten Subtrahierschaltung angeschlossen ist.
9. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Begrenzer-Verstärker (14) an den Ausgang der zweiten Subtrahierschaltung angeschlossen ist.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die n+1-Widerstände der dritten Gruppe verschiedene Werte haben, wobei die mit den mittleren Abgriffen verbundenen Widerstände die größten Werte und die mit den äußersten Abgriffen verbundenen Widerstände die kleinsten Werte haben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 909 507/1229
DEC36719A 1964-08-28 1965-08-24 Anordnung zur Verarbeitung der Videosignale, die vom Rohvideoausgang einer Impulsradarstation geliefert werden Withdrawn DE1289145B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR986495A FR1413208A (fr) 1964-08-28 1964-08-28 Dispositif de traitement de signaux

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1289145B true DE1289145B (de) 1969-02-13

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ID=8837406

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC36719A Withdrawn DE1289145B (de) 1964-08-28 1965-08-24 Anordnung zur Verarbeitung der Videosignale, die vom Rohvideoausgang einer Impulsradarstation geliefert werden

Country Status (6)

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US (1) US3349395A (de)
DE (1) DE1289145B (de)
FR (1) FR1413208A (de)
GB (1) GB1108068A (de)
NL (1) NL6511251A (de)
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