DE1239581B - Stossstangenanordnung mit einer gegen und ueber eine hydraulische oder mechanische Puffervorrichtung verstellbaren Stossstange, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Stossstangenanordnung mit einer gegen und ueber eine hydraulische oder mechanische Puffervorrichtung verstellbaren Stossstange, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE1239581B DE1239581B DE1961SC030129 DESC030129A DE1239581B DE 1239581 B DE1239581 B DE 1239581B DE 1961SC030129 DE1961SC030129 DE 1961SC030129 DE SC030129 A DESC030129 A DE SC030129A DE 1239581 B DE1239581 B DE 1239581B
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- B60R19/00—Wheel guards; Radiator guards, e.g. grilles; Obstruction removers; Fittings damping bouncing force in collisions
- B60R19/02—Bumpers, i.e. impact receiving or absorbing members for protecting vehicles or fending off blows from other vehicles or objects
- B60R19/24—Arrangements for mounting bumpers on vehicles
- B60R19/38—Arrangements for mounting bumpers on vehicles adjustably or movably mounted, e.g. horizontally displaceable for securing a space between parked vehicles
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Description
- Stoßstangenanordnung mit einer gegen und über eine hydraulische oder mechanische Puffervorrichtung verstellbaren Stoßstange, insbesondere für Kraftfahrzeuge Stoßstangenanordnungen mit einer gegen und über eine hydraulische oder mechanische Puffervorrichtung verstellbaren Stoßstange, insbesondere für Kraftfahrzeuge, sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Insbesondere ist eine Stoßstangenanordnung bekannt, bei der die Puffervorrichtung an jeweils einen der Arme zwcier jeweils um einen karosseriefesten oder chassisfesten Punkt schwenkbaren zweiarmigen Hebel angelenkt und die Stoßstange über Lenker an diesem angelenkt ist. Bei einer dieser bekannten Stoßstangenanordnungen weisen dabei die schwenkbaren Hebel im wesentlichen schräg nach außen und sind als im Abstand voneinander oder in einem gemeinsamen Punkt bzw. sich überkreuzende Lenker an die Stoßstange angeschlossen. Bei der erstgenannten Ausführung, ist im übrigen eine Begrenzung für die Winkelstellung zwischen Hebel und Lenker vorgesehen. In all diesen Fällen liegot die Puffervorrichtung parallel zur Stoßstange mit ihrer Wirkunasachse. Um die erforderliche Federwirkung zu i t2 erreichen, müssen daher die Lenker in ihrer Anordnung mehr zur Richtung der Wirkungsachse der Puffervorrichtung als zur Fahrtrichtung orientiert sein. Das führt im Endergebnis zu geringen Verstellwegen der Stoßstange in Fahrtrichtung und gleichzeitig zwangläufig damit zu kurzen Pufferwegen. Es lassen sich dabei keine Pufferwege verwirklichen, die genügend groß sind, um die Wucht der Trägheitskräfte derart herabzumindern, daß nachteilige Beschädigungen der Stoßstange und insbesondere des Fahrzeuges vermieden werden.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Puffervorrichtung für Kraftfahrzeuge zu schaffen, die es erlaubt, einen großen Pufferweg zu verwirklichen, wobei in jedem Fall die erforderliche Funktionssicherheit sichergestellt und zu dem unabhängig von der Richtung des auf die Stoßstange aufprallenden Gegenstandes eine maximale Ausnutzung der Puffervorrichtung selbst gegeben ist.
- Die Erfindung besteht darin, daß die mit der Stoßstanae verbundenen Lenker mit ihren anderen Enden an die Enden der anderen Arme der zweiarmigen Hebel angelenkt sind sowie Diagonalstreben stoßstangenseitig an den Drehpunkten der Lenker und andererseits etwa mittio an den mit den Lenkern verbundenen der zweiarmigen Hebel angelenkt sind.
- Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind vor allem darin zu sehen, daß die Wucht der Trägheitskräfte unschwer derart herabgemindert werden kann, daß nachteilige Beschädigungen der Stoßstangen und insbesondere des Fahrzeuges sowie der darinsitzenden Personen vermeidbar sind. Dabei ist der Gesamtaufbau so getroffen, daß Funktionsstörungen der Puffervorrichtung, wie sie z. B. durch ausgeknickte Führungsstangen oder abgebogene Kolbenstangen auftreten können, trotz des verwirklichten großen Pufferweges vermieden werden. überraschenderweise erfolgt bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform selbst bei einem einseitigen Aufprall auf die Stoßstange ein gleichmäßiges Zurücknehmen derselben bei voller Beaufschlagung der beiden jeweils den Enden der Stoßstange zugeordneten Puffervorrichtun-en. Darüber hinaus werden bei dem erfindungsgemäßen Aufbau die Diagonalstreben im wesentlichen nur Zugbeanspruchungen ausgesetzt, so daß bei leichtestem Aufbau der Diagonalstreben ein Ausknicken derselben nicht zu befürchten ist.
- Im folgenden wird die Erfindung an Hand lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellender Figuren näher erläutert; es zeigt F i g. 1 ein Fahrzeug in der Draufsicht bei eingefahrenen Stoßstangen, F i g. 2 den Gegenstand nach F i g. 1 nüt ausgefahrenen Stoßstangen, F i g. 3 die Stoßstangenanordnung in eingefahrenem Zustand und vergrößertem Maßstab in der Draufsicht, F i g. 4 den Gegenstand nach F i g. 3 bei ausgefahrener Puffervorrichtung, F i g. 5 einen Querschnitt durch die Stoßstange, F i g. 6 das Ende einer Diagonalstrebe im Axialschnitt.
- Wie insbesondere die F i Zg. 1 und 2 zeigen, ist das in der Draufsicht dargestellte Kraftfahrzeug 1 mit gepufferten Stoßstangen 2 versehen. Die Puffervorrichtung besteht aus im Bereich der beiden Enden der Stoßstange 1 angelenkten Lenkern 3 und daran angeschlossenen, um einen karosserie- oder chassisfesten Punkt schwenkbaren zweiarmigen Hebeln 4. Um alle Teile der Stoßstangenanordnung zum Auffangen von Massenträgheitskräften heranzuziehen, sind Diagonalstreben 5 einerseits mit den Drehpunkten der Lenker 3 stoßstangenseitig und andererseits etwa mittig an den mit den Lenkern verbundenen Armen 6 des zweiarmigen Hebels 4 angelenkt. Die gesamte Puffervorrichtung ist in einer im wesentlichen waagerechten Ebene mittels dieser oben aufgeführten Teile gehalten. Die Abbremsung der Bewegung der oben aufgeführten Teile und damit die Pufferwirkung wird im Ausführungsbeispiel durch hydraulische Bremszylinder 7, die in bekannter Weise arbeiten, hervorgerufen. Auf Kolbenstangen 8 dieser Bremszylinder wirkt der freie Arm 9 des Koppelhebels 4 ein. Das Ausfahren der Stoßstangen 2 erfolgt bei dem erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug mittels einer Zahnradpumpe 10, die von einem Elektromotor 11 angetrieben wird. Der Elektromotor 11 ist über zwei im Armaturenbrett oder in dessen Bereich angebrachter Druckknöpfe 12 in seiner Drehrichtung beeinflußbar, oder es kann mittels dieser Druckknöpfe die Förderrichtung des umzupumpenden Mediums, z. B. öl, eingestellt werden. Die Zahnradpumpe 10 ist über die Leitungen 13 zum Einfahren und 14 zum Ausfahren der Stoßstangen 2 mit den Bremszylindem 7 verbunden, die im Ausführungsbeispiel so gestaltet sind, daß sie auch diese Funktion ausüben. Wie die F i g. 3 zeigt, sind die Gelenke 15 der zweiarmigen Hebel 4 über je eine Halterung 16 mit dem Chassis oder der Karosserie verbunden. Eine Abstützuna 17 verbindet die beiden Halterungen 16 C und ist im Ausführungsbeispiel gleichzeitig dazu verwendet worden, die Bremszylinder 7 zu halten. Wie die F i g. 3 und 4 zeigen, ist die Stoßstange im Ausführungsbeispiel unter Zwischenschaltung eines Halteprofils 18 mit den Lenkern 3 verbunden. Die Verbinduno, ist unter Zwischenschaltung von Gummiblöcken 19 verwirklicht worden, so daß geringe konstruktive Unstimmigkeiten der Befestigung durch diese Maßnahme auf einfache Weise ausgeglichen werden. Wie die F i g. 5 zeigt, ist die Stoßstange außenseitig mit einer elastischen Polsterung 20 versehen. Nach F i g. 6 bestehen die Diagonalstreben 5 aus vorgespannten Rohren 21 und sind dabei als Vorspannmittel mit Abstandhaltern 22 gegenüber der Rohrwandung versehene Gewindebolzen 23 eingebaut. a Die mit den Gelenkaugen 25 versehenen Enden 24 der Diagonalstreben 5 dienen dabei gleichzeitig als Spannschrauben. Selbstverständlich kann bei oben aufgezeigtem Mechanismus eine gleichartige Wirkung auch durch den Einbau von entsprechenden Federn erzielt werden.
- Die der Spezialbeschreibung und den Figuren zu entnehmenden, über den Inhalt des Patentanspruches hinausgehenden Merkmale dienen lediglich der all-Z, Cremeinen Erläuterung und haben keine patentrechtliche Bedeutung.
Claims (1)
- Patentanspruch: Stoßstangenanordnung mit einer gegen und über eine hydraulische oder mechanische Puffervorrichtung verstellbaren Stoßstange, insbesondere für Kraftfahrzeuge, wobei die Puffervorrichtung an jeweils einen der Anne zweier jeweils um einen karosseriefesten oder chassisfesten Punkt schwenkbaren zweiarmigen Hebel angelenkt und die Stoßstange über Lenker an diesem angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß diemit der Stoßstange (2) verbundenen Lenker (3) mit ihren anderen Enden an die Enden der anderen Arme (6) der zweiarmigen Hebel (4) angelenkt sind sowie Diagonalstreben (5) stoßstangenseitig an den Drehpunkten der Lenker und andererseits etwa mittig an den mit den Lenkern verbundenen Armen der zweiarmigen Hebel angelenkt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1000 702; deutsche Auslegeschrift Nr 1093 233; französische Patentschriften Nr. 665 795, 702 597; USA.-Patentschriften Nr. 1812 417, 2 179 431, 2 873 994, 2 93 1665.
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|---|---|---|---|
| DE1961SC030129 DE1239581B (de) | 1961-08-11 | 1961-08-11 | Stossstangenanordnung mit einer gegen und ueber eine hydraulische oder mechanische Puffervorrichtung verstellbaren Stossstange, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
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