DE1239360B - Fernwirkanlage zur zentralen UEberwachung und Fehlerortung in Traegerfrequenz-Weitverkehrs-systemen - Google Patents
Fernwirkanlage zur zentralen UEberwachung und Fehlerortung in Traegerfrequenz-Weitverkehrs-systemenInfo
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- DE1239360B DE1239360B DE1965T0028254 DET0028254A DE1239360B DE 1239360 B DE1239360 B DE 1239360B DE 1965T0028254 DE1965T0028254 DE 1965T0028254 DE T0028254 A DET0028254 A DE T0028254A DE 1239360 B DE1239360 B DE 1239360B
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04J—MULTIPLEX COMMUNICATION
- H04J1/00—Frequency-division multiplex systems
- H04J1/02—Details
- H04J1/16—Monitoring arrangements
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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- H04J1/00—Frequency-division multiplex systems
- H04J1/02—Details
- H04J1/10—Intermediate station arrangements, e.g. for branching, for tapping-off
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- Selective Calling Equipment (AREA)
- Monitoring And Testing Of Transmission In General (AREA)
Description
DEUTSCHES
Wj9®&
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT H04m;H04b
DeutscheKl.: 21 a2-41/07
DeutscheKl.: 21 a2-41/07
Nummer: 1 239 360
Aktenzeichen: T 28254 VIII a/21 a2
1 239 360 Anmeld&tag: 26.März 1965
Auslegetag: 27. April 1967
Das Hauptpatent betrifft eine Fernwirkanlage zur zentralen Überwachung und Fehlerortung in Trägerfrequenz-Weitverkehrssystemen
mit vielen, insbesondere oberirdischen Hauptämtern und von diesen ferngespeisten,
insbesondere unterirdischen Zwischenverstärkern, bei der von einer Zentrale aus der Betriebszustand
des Übertragungssystems überwacht wird und ein Fehler entweder in einem Hauptamt
oder einem Abschnitt zwischen zwei Hauptämtern lokalisiert wird und außerdem die Fehlerart bestimmt
wird, wobei von der Zentrale über das zur trägerfrequenten Übertragung in abgehender Richtung dienende
Leitungspaar oder über eine Beipackdoppelleitung nacheinander einzelne Fernüberwachungsimpulse ausgesendet werden, die in jedem Hauptamt
empfangen werden und dort einen an sich bekannten, irreversiblen, «-stufigen, binären Empfangszähler betätigen,
der nach dem Empfang der entsprechenden Fernüberwachungsimpulse Stelltransistoren anregt,
die das Zurücksenden eines mit Hilfe des Empfangs-Zählers binär codierten Rückmeldesignals über das
zur trägerfrequenten Übertragung in ankommender Richtung dienende Leitungspaar oder eine Beipackdoppelleitung
zur Zentrale veranlassen, wo festgestellt wird, welches Amt beim Ansteuern kein Rückmeidesignal
oder ein besonders gekennzeichnetes Rückmeldesignal zurückgesendet hat.
In der Zentrale ist ein Rückmeldesignalempfänger vorhanden, der unter anderem kontrolliert, ob das
gewünschte, abgefragte Amt geantwortet hat. Hierzu ist ein η-stufiger Vergleichszähler, der gleich den in
den Hauptämtern vorhandenen Empfangszählern aufgebaut ist und von den ausgesendeten Fernüberwachungsimpulsen
betätigt wird, vorgesehen, der die gleiche Stellung hat, wie sie der gerade rückgemeldete
Empfangszähler haben sollte. Außerdem werden beim Empfang des Rückmeldesignals η Flip-Flops dem
Rückmeldesignal entsprechend eingestellt. Mit Hilfe einer /i-teiligen Koinzidenz-Vergleichsmatrix, die im
Hauptpatent als Diodentore Te bezeichnet ist, wird festgestellt, ob die η Flip-Flops dieselbe Stellung wie
der Vergleichszähler haben.
Nach dem Hauptpatent enthält jedes Element der Koinzidenz-Vergleichsmatrix einen Differentialübertrager
mit zwei gleichen Primärwicklungen, zwei Impulstore, die paarweise von den zugehörigen
koinzidierenden Flip-Flops und denen des Vergleichszählers an zwei Steuerklemmen gesteuert werden, und
eine Sekundärwicklung. Die Primärwicklungen der Differentialübertrager sind über die zwei zugehörigen
Impulstore an den Ausgang eines Monovibrators geschaltet. Nach dem Empfang des Rückmeldesignals
Fernwirkanlage zur zentralen Überwachung und
Fehlerortung in Trägerfrequenz-Weitverkehrssystemen
Fehlerortung in Trägerfrequenz-Weitverkehrssystemen
Zusatz zum Patent: 1218 531
Anmelder:
Telefunken
Telefunken
Patentverwertungsgesellschaft m. b. H.,
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Joel Korn, Backnang (Württ.)
kippt der Monovibrator um und liefert einen Impuls in die Koinzidenz-Vergleichsmatrix. Ist Koinzidenz
vorhanden, so sind die Impulstore eines jeden Elements entweder beide gesperrt oder beide durchlässig,
und an beiden Wicklungen eines jeden Differentialübertragers entstehen gleiche Impulsspannungen,
deren Wirkungen sich aufheben. Tritt infolge eines Fehlers keine Koinzidenz zwischen den η Flip-Flops
und den Flip-Flops des Vergleichszählers auf, so entsteht in irgendeiner Primärwicklung der Differentialübertrager
eine Impulsspannung, die nicht durch eine gleiche Impulsspannung in der zugehörigen
Wicklung kompensiert wird. In der zugehörigen Sekundärwicklung entsteht ein Impuls, der einen
Alarm-Bivibrator anregt.
Diese Schaltung hat folgende Nachteile: Der Aufwand der Differentialübertrager ist zu groß. Es muß
auf Symmetrie der Differentialübertrager geachtet werden. Die Sekundärimpulse müssen gleichgerichtet
werden, weil sie beliebige Polarität haben können.
Die Koinzidenz-Vergleichsmatrix nach der Erfindung, die diese Nachteile vermeidet, ist erfindungsgemäß
dadurch gekennzeichnet, daß die η Elemente der Koinzidenz-Vergleichsmatrix aus zwei Impulstoren,
die jeweils an zwei Klemmen gesteuert werden, bestehen, daß das eine Impulstor in »Oder«-Schaltung
betrieben wird und durchlässig ist, wenn an eine der beiden Steuerklemmen niedriges Potential angelegt
wird, daß das andere Impulstor in »Und«-Schaltung betrieben wird und durchlässig ist, wenn an beide
Steuerklemmen niedriges Potential angelegt wird, und
709 577/243
Claims (5)
1. Fernwirkanlage zur zentralen Überwachung und Fehlerortung in Trägerfrequenz-Weitverkehrssystemen
mit vielen, insbesondere oberirdischen Hauptämtern und von diesen ferngespeisten,
insbesondere unterirdischen Zwischenverstärkern, bei der von einer Zentrale aus der Betriebszustand
des Übertragungssystems überwacht wird und ein Fehler entweder in einem Hauptamt
oder einem Abschnitt zwischen zwei Hauptämtern lokalisiert wird und außerdem die Fehlerart bestimmt
wird, wobei von der Zentrale über das zur trägerfrequenten Übertragung in abgehender
Richtung dienende Leitungspaar oder über eine Beipackdoppelleitung nacheinander einzelne Fernüberwachungsimpulse
ausgesendet werden, die in jedem Hauptamt empfangen werden und dort einen an sich bekannten, irreversiblen, «-stufigen,
binären Empfangszähler betätigen, der nach dem Empfang der entsprechenden Fernüberwachungsimpulse Stelltransistoren anregt, die das Zurücksenden
eines mit Hilfe des Empfangszählers binär codierten Rückmeldesignals zur Zentrale veranlassen,
wo festgestellt wird, welches Amt beim Ansteuern kein Rückmeldesignal oder ein besonders
gekennzeichnetes Rückmeldesignal zurückgesendet hat und wobei zur Kontrolle ein Koinzidenzvergleich
mit Hilfe eines η-stufigen Vergleichszählers, einer Koinzidenz-Vergleichsmatrix
und η Flip-Flops, die dem Rückmeldesignal entsprechend eingestellt werden, in der Zentrale
stattfindet, nach Patent 1 218 531, dadurch gekennzeichnet, daß die η Elemente der
Koinzidenz-Vergleichsmatrix aus zwei Impulstoren, die jeweils an zwei Klemmen gesteuert
werden, bestehen, daß das eine Impulstor in »Oder«-SchaItung betrieben wird und durchlässig
ist, wenn an eine der beiden Steuerklemmen niedriges Potential angelegt wird, daß das andere Impulstor
in »Und«-Schaltung betrieben wird und durchlässig ist, wenn an beide Steuerklemmen
niedriges Potential angelegt wird, und daß die »Oder«-Tore Impulse auf den einen Eingang
eines Alarm-Bivibrators durchlassen können, die ihn anzuregen versuchen, während die »Und«-
Tore Impulse auf den anderen Eingang des Alarm-Bivibrators durchlassen können, die ihn in
seine Ruhelage zurückführen.
2. Fernwirkanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Impulstor aus einem
Kondensator (C1 bzw. C2), einer Diode (D1 bzw.
D3) und zwei Koppelelementen (R1, D2 bzw. R2,
R3), die die Steuerpotentiale an das Impulstor heranbringen, besteht.
1
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3. Fernwirkanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Impulstor in
»Oder«-Schaltung an einer Steuerklemme (K1) über einen Widerstand (R1) vom Vergleichszähler
(VZ) und an der anderen Steuerklemme (K2) über eine Diode (D2) von einem der η Flip-Flops (B1
bis Bn) gesteuert wird.
4. Fernwirkanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Impulstor in
»Und«-Schaltung an beiden Steuerklemmen (K1 und -K2) über Widerstände (R2 und Rs) vom Vergleichszähler
(KZ) und einem der η Flip-Flops (B1 bis Bn) gesteuert wird.
5. Fernwirkanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatoren
(C1) der »Und«-Tore größer als die Kondensatoren (C2) der »Oder«-Tore sind, so daß die
»Und«-Tore längere Impulse liefern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 577/24S 4.67 © Bundesdnickerei Berlin
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
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| DE1965T0028440 DE1240134B (de) | 1964-11-28 | 1965-04-23 | Schaltungsanordnung zur zentralen UEberwachung und Fehlerortung in Traegerfrequenz-Weitverkehrssystemen |
| DE1965T0028634 DE1242708B (de) | 1964-11-28 | 1965-05-21 | Fernwirkanlage zur zentralen UEberwachung und Fehlerortung in Traegerfrequenz-Weitverkehrssystemen |
| DE1966T0030487 DE1263104B (de) | 1964-11-28 | 1966-02-19 | Empfangszaehler fuer eine zentrale UEberwachungs- und Fehlerortungsanlage in Traegerfrequenz-Weitverkehrssystemen |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET27501A DE1218531B (de) | 1964-11-28 | 1964-11-28 | Fernwirkanlage zur zentralen UEberwachung und Fehlerortung in Traegerfrequenz-Weitverkehrssystemen |
| DE1965T0028254 DE1239360B (de) | 1964-11-28 | 1965-03-26 | Fernwirkanlage zur zentralen UEberwachung und Fehlerortung in Traegerfrequenz-Weitverkehrs-systemen |
| DE1965T0028440 DE1240134B (de) | 1964-11-28 | 1965-04-23 | Schaltungsanordnung zur zentralen UEberwachung und Fehlerortung in Traegerfrequenz-Weitverkehrssystemen |
Publications (1)
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| DE1239360B true DE1239360B (de) | 1967-04-27 |
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ID=27213137
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|---|---|
| DE (2) | DE1239360B (de) |
-
1965
- 1965-03-26 DE DE1965T0028254 patent/DE1239360B/de active Pending
- 1965-04-23 DE DE1965T0028440 patent/DE1240134B/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE1240134B (de) | 1967-05-11 |
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