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DE1238990B - Anordnung zur Steuerung oder Regelung der Drehzahl eines Drehstrom-Schleifringlaeufermotors - Google Patents

Anordnung zur Steuerung oder Regelung der Drehzahl eines Drehstrom-Schleifringlaeufermotors

Info

Publication number
DE1238990B
DE1238990B DE1962L0041173 DEL0041173A DE1238990B DE 1238990 B DE1238990 B DE 1238990B DE 1962L0041173 DE1962L0041173 DE 1962L0041173 DE L0041173 A DEL0041173 A DE L0041173A DE 1238990 B DE1238990 B DE 1238990B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phase
voltage
speed
arrangement
regulating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962L0041173
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Heinz Guenter Lott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE1962L0041173 priority Critical patent/DE1238990B/de
Priority to GB503163A priority patent/GB953045A/en
Publication of DE1238990B publication Critical patent/DE1238990B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P25/00Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details
    • H02P25/16Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by the kind of AC motor or by structural details characterised by the circuit arrangement or by the kind of wiring
    • H02P25/24Variable impedance in stator or rotor circuit
    • H02P25/26Variable impedance in stator or rotor circuit with arrangements for controlling secondary impedance

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

  • Anordnung zur Steuerung oder Regelung der Drehzahl eines Drehstrom-Schleifringläufermotors Es ist bekannt, die Drehzahl eines Asynchronmotors mit Schleifringläufer dadurch zu steuern, daß die Schleifringspannung über einen Dreiphasengleichrichter und eine Drossel einem elektronisch gesteuerten Widerstand zugeführt wird. Ein derartiger Widerstand kann beispielsweise dadurch verwirklicht werden, daß parallel zu einem ohmschen Widerstand eine löschbare Halbleitertriode angeordnet ist. Das Verhältnis von Durchlaßzeit zu Sperrzeit bestimmt dann die Größe des wirksamen Widerstandes im Läuferstromkreis.
  • Diese bekannte Anordnung hat den Nachteil, daß infolge der ohmschen Spannungsfälle im Dreiphasengleichrichter, in der Drossel und in der löschbaren Halbleitertriode der vollständige Kurzschluß des Läuferstromkreises nicht möglich und daher die Erreichung des kleinsten Schlupfes des Asynchronmotors, d. h. des Nennschlupfes, nicht möglich ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu beseitigen.
  • Es ist bekannt, bei der Speisung eines Gleichstrommotors in die Zuleitung von der Speisespannungsquelle zum Motor einen Gleichstromgenerator einzufügen, der mit konstanter Drehzahl angetrieben wird und dessen Erregerwicklung von dem Speisestrom des Motors durchflossen wird. Diese Anordnung hat die Aufgabe, die Drehzahl des Gleichstrommotors von der jeweiligen Belastung unabhängig zu machen, indem durch den Gleichstromgenerator der lastabhängige ohmsche Spannungsfall in der Ankerwicklung des Motors kompensiert wird. Diese bekannte Anordnung dient somit einem anderen Zweck als die der Erfindung zugrunde liegende Anordnung. Bei der letzteren soll nicht die Drehzahl eines Gleichstrommotors lastunabhängig gestaltet werden, sondern es soll die Drehzahl eines Drehstrom-Schleifringläufermotors gesteuert oder geregelt werden. Bei der bekannten Anordnung dient die Einfügung einer Gleichspannungsquelle in den Speisekreis zur Kompensation der in der Maschine auftretenden Spannungsfälle. Bei der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe kommt es dagegen darauf an, die Spannungsfälle in dem nicht mehr zur Maschine selbst gehörenden Teil des Läuferstromkreises zu kompensieren. Schließlich ist in der bekannten Anordnung die Verwendung einer umlaufenden Maschine zur Spannungskompensation sehr aufwendig und störanfällig.
  • Zur Lösung der obengenannten Aufgabe wird nach der Erfindung eine Anordnung zur Steuerung oder Regelung der Drehzahl eines Drehstrom-Schleifringläufermotors, dessen Schleifringspannung über einen Dreiphasengleichrichter und eine Drossel einen ohmschen Widerstand, zu dem ein steuerbares Halbleiterventil parallel geschaltet ist, oder ein anderes energieaufnehmendes Bauelement speist, vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß auf der Gleichstromseite des Dreiphasengleichrichters eine konstante Zusatzgleichspannung eingefügt ist, die den ohmschen Spannungsfall des in dem an die Schleifringe angeschlossenen Teil des Läuferstromkreises für einen bestimmten Läuferstrom kompensiert.
  • Die Spannungsquelle kann z. B. aus einem Brükkengleichrichter bestehen, der über einen Transformator an das den Motor speisende Drehstromnetz angeschlossen ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Ein Drehstromnetz mit den Netzleitern R, S, T speist die Ständerwicklung 1 a eines Drehstrom-Schleifringläufermotors 1. Die Läuferwicklung ist an eine Dreiphasen-Gleichrichterbrückenschaltung 2 angeschlossen. Die Ausgangsspannung dieser Dreiphasen-Gleichrichterbrückenschaltung arbeitet über eine Einphasen-Gleichrichterbrückenschaltung 6 und eine Drossel 5 auf einen ohmschen Widerstand 4. Parallel zum Widerstand 4 liegt eine löschbare Halbleitertriode 3. Die Gleichrichterbrückenschaltung 6 ist wechselstromseitig über einen Transformator 7 an zwei Netzleiter des Drehstromnetzes angeschlossen. Die auf diese Weise in den Gleichstromkreis eingeführte Zusatzspannung wirkt in der gleichen Richtung wie die Gleichspannung der Drehstrom-Gleichrichterbrückenschaltung 2. Die löschbare Halbleitertriode 3 kann durch einen Gitterimpuls gezündet und durch einen Kondensatorstromstoß in negativer Richtung wieder gelöscht werden. Angedeutet ist diese doppelte Beeinflußbarkeit der Halbleitertriode 3 durch zwei Gitteranschlüsse a und b. Durch Beeinflussung der Zünd- und Löschimpulse der Triode 3, läßt sich der Strom im Läuferstromkreis und damit die Drehzahl des Motors bei gegebenem Drehmoment auf verschiedene Werte einstellen, oder es lassen sich, beispielsweise mit Hilfe einer logischen Steuervorrichtung, verschiedene Drehmomentkennlinien des Motors verwirklichen. Der Gleichrichter 6 nach der Erfindung ermöglicht es dabei, den Motor voll auszunutzen, d. h. eine größte Drehzahl zu erreichen. Wenn beispielsweise der Spannungsfall an der Drehstrom-Gleichrichterbrückenschaltung 2 V beträgt, der Spannungsfall an der Drossel 3 V und der Spannungsfall an der löschbaren Halbleitertriode l V, so müßte eine Gleichspannung von 6 V in den Läuferstromkreis eingefügt werden, um diese Spannungsfälle zu kompensieren und einen Kurzschlußstrom von gleicher Größe zu erreichen wie bei metallischem Kurzschluß der Schleifringe.
  • Die in den Läuferstromkreis eingefügte Gleichspannung wird zweckmäßigerweise so bemessen, daß eine vollständige Kompensation der Spannungsfälle gerade bei Nennstrom vorliegt. Bei anderen Strömen ist die Abweichung in der Kompensation jedoch nicht erheblich, weil die Spannungsfälle an den im Läuferstromkreis befindlichen Halbleitern praktisch stromunabhängig sind. Ein Kompensationsfehler wird also lediglich durch den variablen ohmschen Spannungsfall an der Drossel 5 verursacht.
  • Der Zusatzgleichrichter nach der Erfindung ist besonders lohnend bei Motoren größerer Leistung. Bei diesen Motoren ist es unerwünscht, die Schlupfleistung in einem Widerstand in Wärme umzuwandeln. Die Erfindung kann daher mit Vorteil auch in den Fällen angewendet werden, bei denen die Schlupfleistung nicht einem Widerstand, sondern einem anderen energieaufnehmenden Bauelement zugeführt wird, beispielsweise einer Akkumulatorenbatterie oder einem Wechselrichter, der auf das Drehstromnetz zurückarbeitet.
  • Statt des Gleichrichters 2 kann natürlich auch eine beliebige andere Gleichspannungsquelle, beispielsweise eine Batterie, verwendet werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zur Steuerung oder Regelung der Drehzahl eines Drehstrom-Schleifringläufermotors, dessen Schleifringspannung über einen Dreiphasengleichrichter und eine Drossel einen ohmschen Widerstand, zu dem ein steuerbares Halbleiterventil parallel geschaltet ist, oder ein anderes energieaufnehmendes Bauelement speist, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Gleichstromseite des Dreiphasengleichrichters (2) eine konstante Zusatzgleichspannung eingefügt ist, die den ohmschen Spannungsfall des in dem an die Schleifringe angeschlossenen Teil des Läuferstromkreises für einen bestimmten Läuferstrom kompensiert.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein wechselstromseitig über einen Transformator (7) an das Drehstromnetz angeschlossener Brückengleichrichter (6) die konstante Zusatzgleichspannung liefert. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung E 3783 21 c, 59I35 (bekanntgemacht am 6. 11. 1952); »Electricite«, November 1951, S. 265 bis 270.
DE1962L0041173 1962-02-08 1962-02-08 Anordnung zur Steuerung oder Regelung der Drehzahl eines Drehstrom-Schleifringlaeufermotors Pending DE1238990B (de)

Priority Applications (2)

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DE1962L0041173 DE1238990B (de) 1962-02-08 1962-02-08 Anordnung zur Steuerung oder Regelung der Drehzahl eines Drehstrom-Schleifringlaeufermotors
GB503163A GB953045A (en) 1962-02-08 1963-02-07 Improvements in and relating to the control of a.c. machines

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DE1238990B true DE1238990B (de) 1967-04-20

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DE1962L0041173 Pending DE1238990B (de) 1962-02-08 1962-02-08 Anordnung zur Steuerung oder Regelung der Drehzahl eines Drehstrom-Schleifringlaeufermotors

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DE1268716B (de) * 1964-08-28 1968-05-22 Schleicher Regelautomatik G M Schaltungsanordnung zur untersynchronen Drehzahlregelung von Asynchron-Kurzschlusslaeufermotoren

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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Also Published As

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GB953045A (en) 1964-03-25

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