DE1238268B - Aufladeeinrichtung fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Aufladeeinrichtung fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B33/00—Engines characterised by provision of pumps for charging or scavenging
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D9/00—Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D2700/00—Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
- F02D2700/02—Controlling by changing the air or fuel supply
- F02D2700/0217—Controlling by changing the air or fuel supply for mixture compressing engines using liquid fuel
- F02D2700/0225—Control of air or mixture supply
- F02D2700/0246—Control of air or mixture supply for engines with compressor
- F02D2700/0258—Control of air or mixture supply for engines with compressor by other means
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M2700/00—Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
- F02M2700/33—Compressors for piston combustion engines
- F02M2700/331—Charging and scavenging compressors
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES WTTml· PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Deutsche Kl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
F02b
1238 268
St 183151 a/46 a9
12. September 1961
6. April 1967
St 183151 a/46 a9
12. September 1961
6. April 1967
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur gesteuerten Aufladung von Brennkraftmaschinen, insbesondere
für Kraftfahrzeuge, die einen Teil der benötigten Verbrennungsluft durch ein Gebläse fördert,
das als Drehkolbenmaschine in Vielzellenbauart mit exzentrischer Lagerung des Läufers ausgebildet ist,
in dessen radialen Schlitzen durch Zentrifugalkräfte beeinflußte Schieber gleiten, so daß sichelförmige
Förderräume entstehen, die sich wahrend einer Umdrehung vergrößern und wieder verkleinern.
Es ist bekannt, einer im Sauggasbetrieb arbeitenden Brennkraftmaschine zusätzliche Verbrennungsluft zuzuführen,
um den Abfall des äußeren Luftdruckes nach der jeweiligen Höhenlage auszugleichen und damit
den Leistungsabfall bei niederem Luftdruck zu verhindern. Diese Maschinen sind mit einem Gebläse
ausgerüstet, das von der Maschine über ein stufenlos regelbares Getriebe angetrieben wird und vom
Fahrer mit zunehmender Höhe im Sinne einer größeren Fördermenge verstellt werden kann.
Es sind ferner aufgeladene Maschinen bekannt, bei denen die Fördermenge des Ladegebläses entsprechend
der zugeführten Brennstoffmenge verstellt werden kann, oder auch solche Maschinen, bei denen
die Ladeluftmenge zugleich mit der Brennstoffmenge verändert werden kann. Alle diese Maschinen sind
mit Aufladegebläsen ausgerüstet, deren Fördermenge allein durch eine Veränderung der Drehzahl geändert
werden kann, so daß bei geringerer Antriebsdrehzahl auch eine geringere Luftmenge gefördert wird.
Bei Verwendung eines derartigen Gebläses als Ladegebläse für Brennkraftmaschinen bringt es Vorteile,
wenn nicht die gesamte Ladeluft durch das Gebläse gefördert wird, sondern wenn der Motor im
Sauggasbetrieb arbeitet und vom Gebläse nur eine zusätzliche Luftmenge gefördert und der angesaugten
Verbrennungsluft zugesetzt wird. Insbesondere dann, wenn entsprechend den Motorkennlinien aufgeladen
werden soll, um im unteren und mittleren Drehzahlbereich das Drehmoment zu erhöhen, muß der Ladedruck
von seinem Höchstwert bei niederen Drehzahlen mit steigender Drehzahl abfallen, um schon
bei etwa drei Viertel der Höchstdrehzahl den Wert Null zu erreichen.
Diese Art der Aufladung, die für den Kraftfahrer entscheidende Vorteile mit sich bringt, stellt einige
Forderungen an das Ladegebläse: Erstens muß die Fördermenge des Gebläses unabhängig von der
Drehzahl geregelt werden können, von seinem Höchstwert bis auf Null, zweitens muß diese Änderung der
Fördermenge während des Betriebes möglich sein, die Verstellkräfte müssen also gering sein, weil die
Aufladeeinrichtung für Brennkraftmaschinen,
insbesondere füt Kraftfahrzeuge
insbesondere füt Kraftfahrzeuge
Anmelder:
Adalbert Steusloff,
Erkelenz (RhId.), Kölner Str. 48
Als Erfinder benannt:
Adalbert Steusloff, Erkelenz (RhId.)
Verstellung automatisch durch einen Regler erfolgt, drittens muß diese zusätzliche Ladeluftmenge den
Zylindern in einem ganz bestimmten Augenblick zugeführt werden, nämlich kurz vor Beendigung des
Saughubes bis zum Schließen der Einlaßventile etwa 30° nach dem unteren Totpunkt. Die Ladeluftmenge
muß daher gesteuert den Zylindern zugeführt werden.
Die Erfindung macht es sich zur Aufgabe, eine Aufladeeinrichtung für Brennkraftmaschinen zu
schaffen, bei der der Ladeluftdruck entsprechend den Motorkennlinien verändert werden kann, wobei das
Ladegebläse, von der Brennkraftmaschine angetrieben, nur einen Teil der benötigten Verbrennungsluft
fördert und diese gesteuert den einzelnen Zylindern zuführt.
Erfindungsgemäß wird die Fördermenge des Gebläses durch Veränderung der exzentrischen Lagerung
der Läuferwelle im Gehäuse während des Betriebes durch Regelimpulse der Brennkraftmaschine
verändert und die geförderte Luft den einzelnen Zylindern gesteuert zugeführt.
Dabei ist die Läuferwelle des Gebläses in im Gebläsegehäuse verdrehbar gelagerten Exzenterscheiben
gelagert, die mit einer Reglerwelle durch Zahnräder verbunden sind, und ein auf der Läuferwelle angeordnetes
Ritzel wirkt mit einem auf der Antriebswelle angeordneten Innenzahnrad derart zusammen, daß
in jeder Exzenterstellung die Achse der Antriebswelle mit der Achse der Exzenterscheiben fluchtet.
Diese Anordnung hat den Vorteil, daß dem Motor bei direkt angetriebenem Ladegebläse bei höchster
Belastung auch die größte Verbrennungsluftmenge zugeführt werden kann und den einzelnen Zylindern
immer im richtigen Augenblick. Außerdem kann das Gebläse sehr klein ausgeführt werden, weil es nur die
zusätzliche Luftmenge zu fördern hat. Dabei sind die Verstellkräfte zur Regelung des Gebläses nur gering,
so daß die vom Motor ausgehenden Regel-
709 548/167
impulse zur Veränderung der Ladeluftmenge in jedem
Fall ausreichen.
Nach der Erfindung gleiten in jedem Schlitz der Läuferwelle zwei Schieber, die aus Polyamid hergestellt
sind und einen dünnen Stahlkern enthalten können. Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden,
als Flügelmaterial bei Drehkolbenmaschinen Kunststoffe zu verwenden. Flügel aus diesem Werkstoff
unterliegen aber einem besonders hohem Verschleiß, sie erzeugen große Reibung und damit Wärme und
haben sich damit nicht durchsetzen können. Die Verwendung von Schiebern aus Polyamid macht es möglich,
das Gebläse auf hohen Drehzahlen laufen zu lassen, ohne unzulässig hohe Beschleunigungskräfte
hervorzurufen und gewährleistet eine gute Abdichtung der Läufer am Gehäuse, so daß auch die Spaltverluste
und die Verstellkräfte nur gering sind.
Schließlich wird die geförderte Luft durch einen vom Gebläse angetriebenen Verteiler abwechselnd
den einzelnen Einlaßventilen zugeführt. Auch diese Maßnahme trägt dazu bei, die räumlichen Abmessungen
des Gebläses klein zu halten.
Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispie] des Erfindungsgedankens. Es ist
F i g. 1 ein Längsschnitt durch ein Ladegebläse mit Verteiler,
Fig. 2 ein Querschnitt nach der Linie I-I der
Innenzahnräd 14 in jeder Stellung gewährleistet. Die
Antriebswelle 13 mit dem Innenzahnrad 14 ist in den Wälzlagern 20 im Deckel 21 gelagert. Die Bohrungen
dienen zum Anschluß des Getriebes an die Umlaufschmierung der Maschine. Mit der Antriebswelle
ist das Zahnrad 23 verbunden, das über das Zahnrad 24 die Verteilerkammer 25 antreibt. Diese liegt
shäuses 1 die ge-26 in
:enwellen-
F i g. 3 die exzentrische Anordnung von Läuferwelle in den Exzenterscheiben und von Antriebsritzel
und Antriebszahnrad.
Im Gehäuse 1 des Ladegebläses rotiert ein Läufer 2, in dessen radial gerichteten Schlitzen 3 die
Schieber 4 gleiten, wobei immer zwei Schieber in einem Schlitz angeordnet sind, die sich bei der
Drehung des Läufers gegen die Gehäusewandung legen. Es entstehen so die sichelförmigen Förderräume,
die sich saugseitig vergrößern und druckseitig allmählich verkleinern, so daß das zu fördernde Medium
vom Saugraum S zum Druckraum 6 gefördert wird. Die Förderräume sind stirnseitig abgeschlossen
durch die Lagerdeckel 7 und 8, in denen die Lagerbuchsen 9, die als Lager für die Läuferwelle 10 dienen,
gelagert sind. Mit einer Verzahnung der Lagerbuchsen 9 stehen die Zahnrädern im Eingriff, die
mit der Reglerwelle 12 fest verbunden sind. Eine Drehbewegung der Reglerwelle 12 überträgt sich auf
beide Lagerbuchsen 9, so daß bei einer Verstellung die Parallelität der Achsen von Läuferwelle und Gehäuse
gewahrt bleibt.
Der Antrieb erfolgt durch die Antriebswelle 13, mit der das innenverzahnte Zahnrad 14 verbunden
ist, das mit dem Ritzel 15 auf der Läuferwelle 10 zusammenarbeitet.
Bei einer Verstellung der Läuferwelle 10 durch die Reglerwelle 12 und die Zahnräder 11 werden die exzentrischen
Lagerbuchsen 9 in den Lagerdeckeln 7 und 8 verdreht. Dabei bewegt sich die Achse 16 der
Läuferwelle 10 auf einem Kreisbogen 17 (Fig. 3), dessen Mittelpunkt 18 mit der Achse 19 des Innenzahnrades
14 und der Antriebswelle 13 fluchtet. Dadurch ist der Zahneingriff des Ritzels 15 mit dem
parallel zur Läuferwelle 10 oberhall
und erhält aus der Druckkammi
und erhält aus der Druckkammi
ίο förderte Ladeluft, die über die
die Verteilerkammer 25 eindringt.
die Verteilerkammer 25 eindringt.
Die Verteilerkammer 25 wird mit
drehzahl angetrieben und verteilt die Ladeluft entsprechend der Zündfolge des Motors über die Leitungen27 bis 30 auf die einzelnen Zylinder, indem die Bohrungen 31 der Verteilerkämmer 25 mit den entsprechenden Anschlüssen zur Deckung kommen.
drehzahl angetrieben und verteilt die Ladeluft entsprechend der Zündfolge des Motors über die Leitungen27 bis 30 auf die einzelnen Zylinder, indem die Bohrungen 31 der Verteilerkämmer 25 mit den entsprechenden Anschlüssen zur Deckung kommen.
Claims (4)
1. Aufladeeinrichtung für Brennkraftmaschinen, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bestehend aus
einem Umlaufkolbengebläse der Vielzellenbauart mit exzentrischer Lagerung der Läuferwelle, in
deren radial oder annähernd radial gerichteten Schlitzen durch Zentrifugalkräfte beeinflußte
Schieber gleiten, das von der Brennkraftmaschine angetrieben ist und nur einen Teil der benötigten
Verbrennungsluft fördert, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördermenge des Gebläses
durch Veränderung der exzentrischen Lagerung der Läuferwelle im Gehäuse während des Betriebes
durch Regelimpulse der Brennkraftmaschine verändert wird und daß die geförderte Luft gesteuert den einzelnen Zylindern zugeführt
wird.
2. Aufladeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Läuferwelle des
Gebläses in im Gebläsegehäuse yerdrehbar gehaltenen Exzenterscheiben gelagert ist, die mit einer
Reglerwelle durch Zahnräder verbunden sind, und daß ein auf der Läuferwelle angeordnetes Ritzel
derart mit einem auf der Antriebswelle angeordneten Innenzahnrad zusammenwirkt, daß in jeder
Exzenterstellung die Achse der Antriebswelle mit der Achse der Exzenterwelle fluchtet.
3. Aufladeeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem
Schlitz der Läuferwelle zwei Schieber gleiten, die aus Polyamid hergestellt sind und einen dünnen
Stahlkern enthalten können.
4. Aufladeeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem
Gebläse geförderte Luft durch einen vom Gebläse angetriebenen Verteiler abwechselnd den einzelnen
Einlaßventilen zugeführt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 324 498, 835 814,
866 294;
Deutsche Patentschriften Nr. 324 498, 835 814,
866 294;
britische Patentschrift Nr. 573 860;
USA.-Patentschrift Nr. 2 302 411.
USA.-Patentschrift Nr. 2 302 411.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961ST018315 DE1238268B (de) | 1961-09-12 | 1961-09-12 | Aufladeeinrichtung fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961ST018315 DE1238268B (de) | 1961-09-12 | 1961-09-12 | Aufladeeinrichtung fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1238268B true DE1238268B (de) | 1967-04-06 |
Family
ID=7457802
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1961ST018315 Pending DE1238268B (de) | 1961-09-12 | 1961-09-12 | Aufladeeinrichtung fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1238268B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE324498C (de) * | 1915-10-06 | 1920-08-30 | Felix Gruebler | Arbeitsverfahren fuer Viertaktmotoren |
| US2302411A (en) * | 1940-10-23 | 1942-11-17 | William O Behrens | Pump |
| GB573860A (en) * | 1942-11-18 | 1945-12-10 | Bendix Aviat Corp | Improvements in rotary pumps |
| DE835814C (de) * | 1948-10-02 | 1952-04-03 | Gertrud Schnuerle | Regelung eines Zweitakt-Ottomotors mit Spuelluftgeblaese |
| DE866294C (de) * | 1951-01-05 | 1953-02-09 | Raimann G M B H B | Umlauf-Hydraulik-Motor |
-
1961
- 1961-09-12 DE DE1961ST018315 patent/DE1238268B/de active Pending
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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