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DE1238081B - Verfahren zur Frequenz- und Zeitanalyse - Google Patents

Verfahren zur Frequenz- und Zeitanalyse

Info

Publication number
DE1238081B
DE1238081B DE1963R0035999 DER0035999A DE1238081B DE 1238081 B DE1238081 B DE 1238081B DE 1963R0035999 DE1963R0035999 DE 1963R0035999 DE R0035999 A DER0035999 A DE R0035999A DE 1238081 B DE1238081 B DE 1238081B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
individual signal
voltage
signal
spectrum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963R0035999
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Zirwick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rohde and Schwarz GmbH and Co KG
Original Assignee
Rohde and Schwarz GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rohde and Schwarz GmbH and Co KG filed Critical Rohde and Schwarz GmbH and Co KG
Priority to DE1963R0035999 priority Critical patent/DE1238081B/de
Publication of DE1238081B publication Critical patent/DE1238081B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R23/00Arrangements for measuring frequencies; Arrangements for analysing frequency spectra

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)

Description

  • Verfahren zur Frequenz- und Zeitanalyse Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Untersuchen eines nach der Frequenz ausgewählten einzelnen Hochfrequenzsignals eines breiten Frequenzbandes.
  • Es sind bereits Verfahren zur Frequenzanalyse bekannt, bei welchen mit einem sogenannten Panoramaempfänger sämtliche in einem Frequenzband auftretenden Signale durch periodisches Absuchen dieses Frequenzbandes mit einem Wobbeloszillator auf dem Schirmbild einer Kathodenstrahlröhre spektrumartig dargestellt werden, und zwar derart, daß der Wobbeloszillator durch einen vorbestimmten, sich periodisch wiederholenden Spannungsverlauf, beispielsweise durch eine lineare Sägezahnspannung, im Frequenzverlauf gesteuert ist und dieser periodisch sich wiederholende Spannungsverlauf gleichzeitig an das horizontale Ablenksystem der Kathodenstrahiröhre angelegt wird.
  • In'vielen Fällen ist es wünschenswert, einzelne der durch Frequenzanalyse spektrumartig dargestellten Hochfrequenzsignale genauer zu untersuchen, beispielsweise durch sogenannte Zeitanalyse, deren Modulationsinhalt auf einem Kadiodenstrahloszillographen od. dgl. darzustellen bzw. durch eine Abhöreinrichtungzakustisch wìederzugeben. Zu diesem Zweck ist es bereitS bekannt; neben dem eigentlichen Panoramaempfänger zur Frequenzanålyse einen zusätzlichen abstimmbaren Empfänger vorzusehen und diesen von Hand auf den durch' den - Panoramaempfänger bestimmten Frequenzwert des ausgewählten Einzelsignals abzustimmen. Es ist auch bereits bekannt, in dem eigentlichen Panoramaempfänger einen zusätzlich von Hand abstimmbaren Empfangsoszillator vorzusehen, durch welchen der Panoramaempfänger nach Abschalten des eigentlichen Wobbeloszillators auf die Frequenz des ausgewählten Einzelsignals eingestellt werden kann. Die Einstellung des Empfangsoszillators erfolgt dabei durch einen üblichen mechanischen Skalenantrieb, dessen Zeiger längs des auf dem Schirmbild des Panoramaempfängers dargestellten Spektrums verschiebbar ist. Wird dieser Zeiger in Übereinstimmung mit einem ausgewählten Einzelsignal des Spektrums gebracht, so wird durch den zusätzlichen Empfänger unmittelbar dieses Einzelsignal empfangen. Da jedoch kein unmittelbarer Zusammenhang zwischen dem mechanischen Skalenantrieb für den EmpfangsoszilIator und dem Frequenzverlauf des Wobbeloszillators des Panoramaempfängers besteht, ist mit dieser bekannten Anordnung nicht immer gewährleistet, daß der EmpfangsoszilIator tatsächlich genau auf die Frequenz des durch die Frequenzanalyse bestimmten Einzelsignals abgestimmt ist.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren aufzuzeigen, bei welchem auf Grund des durch eine Frequenzanalyse mittels eines Panoramaempfängers dargestellten Frequenzspektrums eine eindeutige genaue Auswahl und anschließende Untersuchung eines Einzelsignals möglich ist.
  • Die Erfindung geht dabei von einem Verfahren zur Untersuchung eines nach der Frequenz ausgewählten einzelnen Hochfrequenzsignals eines breiten Frequenzbandes aus, bei welchem sämtliche in dem Frequenzband auftretenden Signale durch periodisches Absuchen des Frequenzbandes mit einem durch einen vorbestimmten sich periodisch wiederölenden Spannungsverlauf, insbesondere eine linear ansteigende Sägezahnspannung, im Frequenzverlauf gesteuerten Wobbeloszillator auf dem Schirmbild einer Kathodenstrahlröhre durch Anlegen eines sich periodisch wiederholenden Spannungsverlaufs an das eine Ablenksystem der Kathodenstrahlröhre spektrumartig dargestellt werden (Frequenz analyse), wobei die Auswahl des gewünschten Einzelsignals durch eine mittels einer Einstellvorrichtung längs des Spektrums verschiebbare Marke erfolgt, welche in tZbereinstimmung mit dem ausgewählten Einzelsignal verbringbar ist. Erfindungsgemäß wird dabei in der Einstellvorrichtung einer Vergleichsspannung und durch diese ein Tastimpuls erzeugt, welcher dem Anzeigesystem derart zugeführt wird, daß die durch diesen Tastimpuls erzeugte einstellbare Tastmarke, insbesondere Helltastmarke, mit dem zu untersuchenden ausgewählten Einzelsignal des Spektrums in Übereinstimmung gebracht wird, wobei die so ermittelte dem Frequenzwert des zu untersuchenden Einzelsignals entsprechende Vergleichs spannung nach Abschalten des sich periodisch wiederholenden Spannungsverlaufs dem Wobbeloszillator zugeführt wird.
  • SolI das ausgewählte Einzelsignal anschließend durch Zeitanalyse weiter untersucht werden, so wird dieses vorzugsweise direkt oder nach Demodulation in einer Demodulationseinrichtung dem Anzeigesystem der Kathodenstrahlröhre zugeführt und auf dieser dargestellt. Zum Abhören des ausgewählten Hoch frequenzsignals kann das durch die Vergleichsspannung ausgewählte Einzelsignal in einerDemodulationseinrichtung demoduliert und akustisch wiedergegeben werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren besitzt den Vorteil, daß durch einfaches Verändern der Vergleichsspannung eine optische Übereinstimmung der Tastmarke mit dem ausgewählten Einzelsignal des Frequenzspektrums hergestellt werden kann und damit eine eindeutige Bestimmung der Frequenzlage jedes Einzelsignals möglich ist und anschließend durch Abschalten der den Wobbeloszillator periodisch durchstimmenden Sägezahnspannung und Anschalten dieser bestimmten festen Vergleichsspannung der Wobbeloszillator an der ausgewählten Stelle festgehalten und damit das ausgewählte Einzelsignal weiter untersucht werden kann.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand einer schematischen Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Die Figur zeigt an Hand eines Blockschaltbildes einen üblichen Panoramaempfänger mit einer ein-oder mehrstufigen Empfangs- bzw. Verstärkereinheit 1 sowie einer Mischstufe 2, in welcher die beispielsweise durch mehrfache Überlagerung in eine Zwischenfrequenz umgesetzte EmpfangsfrequenzfE mit der Wobbelfrequenz Jw eines Wobbeloszillators 3 gemischt wird. Der Wobbeloszillator 3 ist in üblicher Weise in seiner Frequenz durch die Sägezahnspannung des Kippteils 4 für die horizontale Ablenkung der Bildröhre gesteuert. Die Amplitudenwerte der in den durch den Wobbeloszillator überstrichenen Frequenzband auftretenden Hochfrequenzsignale werden gegebenenfalls nach Durchlaufen einer Demodulationseinrichtung 6 dem vertikalen Ablenksystem der Bildröhre 5 zugeführt und auf dem Schirm 7 dieser Bildröhre spektrumartig dargestellt.
  • Erfindungsgemäß ist nun eine weitere Einstelleinrichtung zum Einstellen einer beliebigen Vergleichsspannung vorgesehen, beispielsweise in Form eines Potentiometers 10. Die durch das Potentiometer 10 eingestellte Vergleichsspannung wird mit dem jeweiligen Momentanwert der Sägezahnspannung 4 in einer Spannungsvergleichseinrichtung 11 verglichen, und die Vergleichseinrichtung löst jeweils bei Spannungsgleichheit, also jeweils in dem Zeitpunkt, in welchem die Vergleichsspannung mit einem Momentanwert der Ablenksägezahnspannung übereinstimmt, einen Tastimpuls aus, der beispielsweise zur Erzeugung einer Helltastmarke der entsprechenden Steuerelektrode 12 der Bildröhre zugeführt werden kann. Dadurch entsteht auf dem Schirm 7 eine von Hand durch das Potentiometer 10 horizontal verschiebbare Tastmarke 13.
  • Soll beispielsweise das Einzelsignal 14 untersucht werden, so wird die Tastmarke 13 in Übereinstimmung mit diesem Signal 14 gebracht. Der damit eingestellte Spannungswert der Vergleichsspannung 10 entspricht damit dem zum Empfang dieses Signals 14 erforderlichen Wobbeloszillator-Frequenzwert. Dieses Signal 14 kann nach Umschalten des Schalters 15 und Steuerung des Wobbeloszillators 3 mit dem nunmehr eingestellten Vergleichsspannungswert als ausgewähltes Einzelsignal empfangen werden.
  • Zur Zeitanalyse kann dabei das ausgewählte Einzelsignal beispielsweise durch gleichzeitiges Umschalten eines weiteren Schalters 16 einer der jeweiligen Modulationsart des Signals entsprechenden Demodulationseinrichtung 17 zugeleitet und das demodulierte Signal dem vertikalen Plattenpaar der Bildröhre 5 zugeführt werden. Auf diese Weise kann nunmehr auf dem gleichen Schirm, auf welchem vorher die Frequenzanalyse durchgeführt wurde, eine Zeitanalyse, d. h. ein zeitliches Auflösen des ausgewählten Einzelsignals erfolgen. Dabei kann die Kippfrequenz des Kippteils 4 zur Betrachtung des demodulierten Signals geändert werden. Wenn erwünscht, kann der Modulationsinhalt des ausgewählten Einzelsignals auch gleichzeitig oder nach Umschalten eines weiteren Schalters 18 durch einen Lautsprecher 19 od. dgl. akustisch wiedergegeben werden. Selbstverständlich kann das Einzelsignal auch auf andere Weise weiter ausgewertet und untersucht werden.
  • Der Tastimpulseinsatz und die Tastimpulslänge können in Abhängigkeit von der einstellbaren Demodulationsbandbreite umschaltbar sein, so daß die Breite der aufgezeichneten Helltastmarke der vorgewählten Demodulationsbandbreite, beispielsweise der Bandbreite der Demodulationseinricbtung 17, unmittelbar entspricht.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Untersuchen eines nach der Frequenz ausgewählten einzelnen Hochfrequenzsignals eines breiten Frequenzbandes, bei welchem sämtliche in dem Frequenzband auftretenden Signale durch periodisches Absuchen des Frequenzbandes mit einem durch einen vorbestimmten sich periodisch wiederholenden Spannungsverlauf, insbesondere eine linear ansteigende Sägezahnspannung, im Frequenzverlauf gesteuerten Wobbeloszillator auf dem Schirmbild einer Kathodenstrahlröhre durch Anlegen eines sich periodisch wiederholenden Spannungsverlaufs an das eine Ablenksystem der Kathodenstrahlröhre spektrumartig dargestellt werden (Frequenzanalyse) und bei welchem die Auswahl des gewünschten Einzelsignals durch eine mittels einer Einstelleinrichtung längs des Spektrums verschiebbar und in Übereinstimmung mit dem ausgewählten Einzelsignal verbringbare Marke erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß in der Einstelleinrichtung eine Vergleichsspannung und durch diese ein Tastimpuls erzeugt wird, welcher dem Anzeigesystem derart zugeführt wird, daß die durch diesen Tastimpuls erzeugte einstellbare Tastmarke, insbesondere Helltastmarke, mit dem zu untersuchenden ausgewählten Einzelsignal des Spektrums in Übereinstimmung gebracht wird und die so ermittelte, dem Frequenzwert des zu untersuchenden Einzelsignals entsprechende Vergleichsspannung nach Abschalten des sich periodisch wiederholenden Spannungsverlaufs dem Wobbeloszillator zugeführt wird.
  2. 2. Verfahren zur Zeitanalyse eines durch Frequenzanalyse nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1 ausgewählten Einzelsignals, dadurch gekennzeichnet, daß das ausgewählte Einzelsignal direkt oder nach Demodulation in einer Demodulationseinrichtung dem Anzeigesystem der Kathodenstrahlröhre zugeführt und dargestellt wird.
  3. 3. Verfahren zum Auswerten des Modulationsinhalts einzelner nach dem Verfahren ,gemäß Anspruch 1 ausgewählter Hochfrequenzsignale, dadurch gekennzeichnet, daß das durch die Vergleichsspannung ausgewählte Einzelsignal in einer Demodulationseinrichtung demoduliert und akustisch wiedergegeben wird In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1029059.
DE1963R0035999 1963-08-29 1963-08-29 Verfahren zur Frequenz- und Zeitanalyse Pending DE1238081B (de)

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DE1238081B true DE1238081B (de) 1967-04-06

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2923278A1 (de) * 1979-06-08 1980-12-11 Rohde & Schwarz Panoramaempfaenger
DE3037649A1 (de) * 1980-10-04 1982-05-06 Rohde & Schwarz GmbH & Co KG, 8000 München Geraet zum darstellen eines breiten eingangs-frequenzbandes auf dem bildschirm einer anzeigeeinrichtung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1029059B (de) * 1953-11-09 1958-04-30 Werner Schmalenberg Dr Ing Panorama-Empfaenger

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